Modernes Eßmanagement'01=gesunde Ernährung + Sport

Zu einem modernen Eßmanagement gehört

gesunde Ernährung

und

körperliche Aktivität.

Doch das scheint offenbar nicht so ganz einfach zu sein - in den letzten 25 Jahren ist der Anteil Übergewichtiger in unserer (westlichen) Gesellschaft immer größer geworden. Und obwohl das Ernährungsbewußtsein in der gleichen Zeit immer weiter entwickelt worden ist: der Fettverzehr hat kontinuierlich abgenommen (USA: von 41 % der Gesamtkalorien auf ~36 %).

Im gleichen Zeitraum hat nach aktuelleren Studien allerdings auch die körperliche Aktivität abgenommen.

Das ist der Grund für die neuen Ansätze im modernen Eßmanagement: Erhöhung der Aktivität.

Außerdem wird das Körpergewicht inzwischen (nach medizinisch-klinischen Kriterien) nicht mehr nach dem Broca-Index bewertet, sondern nach dem BMI (body mass index, körpermassenzahl).

Aber die gesunde Ernährung wird inzwischen sicher anderes bewertet als in der siebziger Jahren.
Basis sind Kohlenhydrate, ergänzt um eiweißreiche Nährstoffe und auch einen Teil Fett.

Fragen zu Körpergewicht, Aktivität und Ernährung kommen immer wieder in den Postings vor; in dem letzten sind wir Teilnehmer auf die Idee gekommen, gemeinsam die Prinzipien modernen Ernährung gemeinsam durchzugehen (Re^8: Hunger/Heisshunger).

In Abhängigkeit vom erwünschten Echo (klar ;-&gt:wink: sind hier grundpostings zu den „Info-Teilen“ (sieh unten) vorgesehen.

Keine Ahnung, wie sich das praktisch entwickeln wird, letztendlich ist/bleibt es ein Versuch.

Dies soll dazu das erste posting sein, von dem aus schrittchen-für-schrittchen geklärt werden soll, was ist was in der modernen Ernährung; mit praktischen Tips soll jedem ein möglicher Weg in das eigene Eßmanagement gezeigt werden; trotzdem: sicher ein nicht immer einfaches Unterfangen.

Was sind Kohlenhydrate, und wo drin finden sich diese?

Was ist sonst noch so zu beachten?

Wie kann ein Einstieg in die Bewegung aussehen?
…?

Basis dieser postings sind Standards der modernen Ernährungsmedizin und -wissenschaft/-lehre, wie sie vertreten werden von:

Deutsche Gesellschaft für Ernährung
(http://www.dge.de/)

Deutsches Institute für Ernährung und Medizin
(http://www.VFED.de/)

Verein zur Förderung der Gesunden Ernährung und Diätetik
(http://www.VFED.de/)

Deutsche Adipositias Gesellschaft
(http://www.adipositas-gesellschaft.de/).

*************************
Info-Teile können sein:

Einstieg in die Aktivität (Exkurs: Aktivität des homo sapiens (=>mobiliensis)

Regeneration - Abbau von Streß

Nährstoffe (Kohlenhydrate; Eiweiß, Fett, Ballaststoffe, …, Gewürze, …)

Nahrungsmittel (wo stecken die Nährstoffe drin)

Vorschläge für gesunde Essen über den Tag

Basisrezepte

Verschiedenes.

*************************

Zusammenfassungen sorgen für die notwendige Übersicht, eine Linkliste zum Vertiefen wird laufend erstellt.

Zum Thema Ernährung/Aktivität stehen in wer-weiss-was bereits folgende (in sich geschlossene) aktuellere Übersichtsartikel:

Re: „Mensch ist kein Kfz mit konstanten Verbrauch“
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Re: „richtige Ernährung…“
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Re: „Mittel zur Unterstützung des Abnehmens“
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Genußgift Alkohol:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Jungbrunnen „Hormone“:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

bye bye for now!
q8-D
Heiko

disclaimer:
Ratschläge in diesem posting beziehen sich primär auf Gesunde. Die allerdings auch Basis bei Vorerkrankungen sein können; im Zweifel muß der eigene Arzt entscheiden, inwieweit allgemeine Hinweise auch für den/die Einzelne anzuwenden sind. Eine Verantwortung kann natürlich nicht übernommen werden - trotz der Information nach bestem Wissen und Gewissen über das Internet in wer-weiss-was.

a) modernes Eßmanagement’01=ges. Ernährung + Sport

für die, die es interessiert:
http://www.rzbd.fh-hamburg.de/~m6500005/infos/bmi.html

zur eigenen Information für jeden Teilnehmer.

Der BMI ist keine Gewichtstuningskala, sondern die (Normal-) Werte haben sich aufgrund medizinischer Erfahrungen ergeben.

Gesundheitsgefährungen ergeben sich im oberen Bereich mittel- bis langfristig.

Leider ist in dieser Site nicht Untergewicht berücksichtigt (was in unserer Gesellschaft viel seltener vorkommt, Faktor etwa ~1/10), aber dessen Häufigkeit in den letzten Jahren rapide angestiegen ist; denn auch Untergewicht bedeutet natürlich Gesundheitsgefahr. ab einem bmi von 14 besteht akute lebensgefahr!

bye bye for now!
q8-D
Heiko

disclaimer:
Ratschläge in diesem posting beziehen sich primär auf Gesunde.
Die allerdings auch Basis bei Vorerkrankungen sein können; im
Zweifel muß der eigene Arzt entscheiden, inwieweit allgemeine
Hinweise auch für den/die Einzelne anzuwenden sind. Eine
Verantwortung kann natürlich nicht übernommen werden - trotz
der Information nach bestem Wissen und Gewissen über das
Internet in wer-weiss-was.

Zu einem modernen Eßmanagement gehört

gesunde Ernährung

und

körperliche Aktivität.

Ratschläge in diesem posting beziehen sich primär auf Gesunde.

Die allerdings auch Basis bei Vorerkrankungen sein können; im
Zweifel muß der eigene Arzt entscheiden, inwieweit allgemeine
Hinweise auch für den/die Einzelne anzuwenden sind. Eine
Verantwortung kann natürlich nicht übernommen werden - trotz
der Information nach bestem Wissen und Gewissen über das
Internet in wer-weiss-was.

hallo Heiko, ich denke wir Betroffenen sind sehr froh über diese Postings von Dir. Ich danke auch, für die Infos, die Du mir schon übermittelt hast.

Ich habe bewußt bei diesen beiden oberen Begriffen eingehakt, weil ich mit Hilfe Deiner Antworten zu folgendem Ergebnis gekommen bin:

  1. gesunde Ernährung - ist sehr vielseitig, die Theorien teilweise nicht unumstritten. Praktiziere ich zumindest seit 2 Jahren konsequent - wurde auch von Beraterinnen der DGE bestätigt - da ich genau Buch führe, deshalb steht der PC auch in der Küche
  2. Aktivität ist ein zweischneidig Schwert. Da ich Sportlerin war und durch Unfall aus diesen ganzen Aktivitäten herausgerissen wurde, habe ich trotzdem mein Quantum entwickeln können – und wäre natürlich immer noch um weitere Tipps dankbar.
  3. Nun kommt in meinen Leben offenbar ein Punkt zum Tragen, den Du bereits in einer Antwort erwähnt hast:
    die R u h e. Ich glaube, dass zuviel Aktivität offenbar auch ein Manko sein kann. Du hast mich auf eine ganz neue Schiene gebracht, zumal ich in den vergangenen Tagen (wo, weiß ich nicht mehr) einen Artikel fand, dass der Körper erst ab 3:00 Morgens das Fett abbaue. Vielleicht kannst Du diesen Punkt unter Aktivität mit behandeln, denn ich bin überzeugt — dass ich nicht die einzige bin, die mit mangelndem Zeitmanagement in dieser Richtung, sprich Raum für Entspannung Probleme hat…
    Gruß Christel

Hallo Christel und Heiko:smile:
Hallo Christel,

  1. gesunde Ernährung - ist sehr vielseitig, die Theorien
    teilweise nicht unumstritten. Praktiziere ich zumindest seit 2
    Jahren konsequent - wurde auch von Beraterinnen der DGE
    bestätigt - da ich genau Buch führe, deshalb steht der PC auch
    in der Küche

muss man das eigentlich so machen? kann man sich auch gesund ernähren ohne gleich den totalen Plan zu machen? Für mich klingt das sehr unhedonistisch:smile:) und ich muss zugeben, dass ich einfach keine Planerin bin. Ich sehe ein, dass man erstmal analysieren muss, was man komplett falsch macht und dazu auch mal aufschreiben muss, was man isst, aber wenn man das so „extrem“ macht, ist das nicht sogar übers Ziel hinaus geschossen? Kannst du noch genussvoll essen, Christel? Das frage ich wirklich aus Interesse und das ist nicht polemisch oder so gemeint.

  1. Nun kommt in meinen Leben offenbar ein Punkt zum Tragen,
    den Du bereits in einer Antwort erwähnt hast:
    die R u h e. Ich glaube, dass zuviel Aktivität offenbar auch
    ein Manko sein kann. Du hast mich auf eine ganz neue Schiene
    gebracht, zumal ich in den vergangenen Tagen (wo, weiß ich
    nicht mehr) einen Artikel fand, dass der Körper erst ab 3:00
    Morgens das Fett abbaue. Vielleicht kannst Du diesen Punkt
    unter Aktivität mit behandeln, denn ich bin überzeugt — dass
    ich nicht die einzige bin, die mit mangelndem Zeitmanagement
    in dieser Richtung, sprich Raum für Entspannung Probleme hat.

Jaaa, Christel, ich habe das auch gelesen und mich sehr angesprochen gefühlt:smile:)…ich habe auch ganz oft das Gefühl einfach keine Zeit für „sowas“ zu haben, weil Freizeit udn Arbeit sehr ausgefüllt sind und ich z.B. auch sehr oft beim Chinesen um die Ecke von meinem Büro VG1 mit süßsauer Sauce bestelle *grins*…ich waaaais Heiko:smile:)…wahrscheinlich ist das riesiges DON’T DO IT im Kaiptel 3:wink:)…aber es schmeckt doch sooo gut und geht eben schnell.

Ich finde es ganz toll, was du hier machst Heiko und sehr informativ, ich bin mal gespannt, wie „alltagstauglich“ dass dann für mich auch ist.

Ganz ganz wichtig und neu fand ich für mich schonmal Punkt 3,

liebe Grüße an euch beide,

barbara

Hi, Barbara

… da ich genau Buch führe, deshalb steht der PC auch
in der Küche

muss man das eigentlich so machen? …

da kommt man zu, wenn immer der berühmte Satz kommt: wer weiß was Sie so essen, schreiben Sie doch einmal auf. Mir hängt es selbst zum Halse raus, zumal ich vor 1 Woche den Satz bekam: na, wer weiß, ob Sie auch alles aufschreiben!!! Ich bin soooo sauer.

Interesse und das ist nicht polemisch

oder so gemeint.

Das habe ich , Barbara, auch nicht so aufgefasst. Es ist so, dass ich erhebliches Übergewicht habe, und aus unterschiedlichen Gründen nicht abnehme. Darüber habe ich mit Heiko auch schon einmal direkt konferiert. Gerade darum finde ich dieses Brett so s u p e r.

In diesem Sinne
Christel

Huhu Christel:smile:

Es ist so,
dass ich erhebliches Übergewicht habe, und aus
unterschiedlichen Gründen nicht abnehme. Darüber habe ich mit
Heiko auch schon einmal direkt konferiert. Gerade darum finde
ich dieses Brett so s u p e r.

Ich hab doch auch Übergewicht!*seufz* bin aber nicht so streng mit mir, glaube ich:smile:. Vielleicht können wir die nächsten Wochen ab und an mal hier oder per E-MAil austauschen, was wir für Erfahrungen mit Heikos Tipps machen, hm?

Liebe Grüße,

barbara

gute Idee! Ernährung + Sport
Hi Heiko,

Fragen zu Körpergewicht, Aktivität und Ernährung kommen immer
wieder in den Postings vor; in dem letzten sind wir Teilnehmer
auf die Idee gekommen, gemeinsam die Prinzipien modernen
Ernährung gemeinsam durchzugehen (Re^8: Hunger/Heisshunger).

In Abhängigkeit vom erwünschten Echo (klar ;-&gt:wink: sind hier
grundpostings zu den „Info-Teilen“ (sieh unten) vorgesehen.

Klasse Idee, Heiko!

Also, dann lasse ich erst mal meine beiden Links für die Extrem-Betroffenen an beiden Enden der Gewichtsspirale auf die Menschheit los:

Heute sage ich nur was zum BMI, dem ersten Kontrollplan zur Selbstanalye und dem Bewegungseinstieg.

BMI - Body Mass Index:

Gewicht in kg : (Körpergröße x Körpergröße in cm)

Dazu hat Heiko ja schon ausführlich geschrieben. Von mir noch ein Link zum Ausrechnen mit Alterstabelle. http://www.tinto.de/xxl/bmi.htm (die Quelle von Eva waren meine Angaben aus einer Ausgabe der DAK-Mitgleiderzeitung)

Bewegungseinstieg:

Nun, wenn man starkes Übergewicht hat, sollte man besonders auf die Gelenke aufpassen und Ausdauersport treiben, der diese nicht belastet z.B. Radfahren, Walken, Inlinen und am Besten Schwimmen.

Aber bevor man sich im Fitnesscenter anmeldet und seit Jahren kaum Sport gemacht hat und den Schulsport vielleicht auch nicht geliebt hat, sollte man sich in seinem Alltag umsehen und schon mal Kleinigkeiten umstellen. Z.B. das Fahrrad nehmen oder zu Fuß gehen, wenn man kleine Einkäufe erledigt, ins Kino will etc., am Morgen 5 Minuten Gymnastik machen oder wild zur Radiomusik tanzen :wink:, öfter mal die Treppe statt der Rolltreppe oder des Fahrstuhls wählen, nachprüfen, wieviel man sitzt und wieviel man sich doch bewegt. Beim Telefonieren am Arbeitsplatz auch mal stehen, sich Zeit nehmen für 5 Minuten Entspqannung oder auch Lockerungsübungen, wenn man viel vor dem PC sitzt.

Es ist gut, 2-3 Mal die Woche aerob ausdauerzusporteln. Man sollte auch die Sportarten varirieren, damit man nicht die Lust verliert, sich mit anderen verabreden z.B. zum Salsakurs bei der VHS oder oder oder - eben auch neue Gewohnheiten einbauen. Das geht nicht von heute auf morgen!

Außerdem lieber langsam mit wenig anfangen und nicht zu viel von sich fordern und dann lieber dabi bleiben als loszupowern, sich zu überfordern und bald frustriert aufzugeben oder wegen Sport-zeitmanagement-Streß alles hinzuschmeißen.

das erste Eßprotokoll:

Also ich habe mir folgende Listen gemacht. Dabei muß ich zugeben, Barbara, daß ich auch ein Chaosliebender bzw. lieber ohne Plan lebender Mensch bin :wink: Aber da habe ich mich mal 6-8 Wochen gefügt.

Und zwar habe ich versucht, nichts bewußt zu verändern, sondern wenigstens die ersten 3-4 Wochen zu beobachten.

Mein Plan war sehr ausführlich und lästig aber auch aufschlußreich. Ich habe folgende Spalten in der Tabelle eingerichtet:
Headline Datum und Ziel der Woche z.B. genügend zu trinken

  • Uhrzeit
  • Sport
  • was habe ich gegessen/getrunken
  • wieviel (Menge)
  • in welcher Zeit (wielange)
  • im Sitzen, Stehen, Gehen, Liegen
  • alleine, mit anderen (Familie), vor’m TV …
  • (Anlaß, Situation) mit Hunger, Durst, Lust, Genuß, Gier oder Appetit?
  • (wie angefangen) mit welchem Gefühl z.B. Langeweile, Wut, Frust, Angst, Unzufriedenheit, Streß …
  • kcal.

Das könnt ihr geren für euch abwandeln oder übernehemn und ausprobieren.

Ach ja, mit der Zielangabe hat es folgendes auf sich. Ich habe nämlich auch ein Zieldiagramm geführt. Dort habe ich aufgelistet, welche Ziele (keine Zahlen) ich denn so gerne erreichen würde z.B. so wahrgenommen werden, wie ich mich fühle oder auch keine Probleme beim Kleiderkauf mehr zu haben (Wunschgröße), zweimal in der Woche Sport zu machen, 2-3 Liter Wasser und Früchtetee pro Tag zu trinken, nicht zu hungern oder nichts zu trinken etc. Dann habe ich pro Woche immer ganz nach Gefühl und Bedürfnis ein Ziel für nah und eines für ferner angekreuzt und mir immer mal wieder vor Augen geführt. Die Ziele können sich auch wandeln.

Naja, und im Moment ist es so, daß ich zwar 7 kg abgenommen habe, aber wiedermal nicht soo gesund esse, was auch an meinem sehr mangelhaften Budget liegt. Da muß ich schon auf mich aufpassen. Sport mache ich mehr und regelmäßig, aber auch noch nicht genug, aber ich bleibe am Ball :wink: Aber die Zusammenhänge werden mir immer bewußter und nach einem „Rückschlag“ geht es wiedwer weiter, ohne daß ich aufgebe und mir Vorwürfe mache. Daraus kann ich nur lernen z.B. warum ich obwohl ich keinen Hunger hatte trotzdem weitergegessen habe. Nur durch solche Fragen, lernt man dazu.

Zu Christel, ich habe mal gehört, daß es Menschen gibt, die einen so niedrigen Grundumsatz haben (durch zahlreiche Diäten etc.), daß sie sofort zunehmen, wenn sie nach einem gesunden Plan essen würden. Jetzt weiß ich nicht, ob du dich darauf einlassen würdest, deinen Grundumsatz auf "normal hochzuschrauben und die erstmal sich vermehrenden Kilos in Kauf zu nehmen. Ich weiß nicht, ob ein Körper sich erstmal wieder harmonisch einpendeln muß, bevor er was hergibt. Du hattest doch so was geschrieben, oder? Du seiest in einer Kur gewesen, wo du abgenommen hättest, obwohl du normal gegessen hast. Was sagst du zu meiner Laienmeinung?

Lieben Gruß, Faten

Was sind Kohlenhydrate, und wo drin finden sich diese?

Was ist sonst noch so zu beachten?

Wie kann ein Einstieg in die Bewegung aussehen?

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Info-Teile können sein:

Einstieg in die Aktivität (Exkurs: Aktivität des homo sapiens
(=>mobiliensis)

Regeneration - Abbau von Streß

Nährstoffe (Kohlenhydrate; Eiweiß, Fett, Ballaststoffe, …,
Gewürze, …)

Nahrungsmittel (wo stecken die Nährstoffe drin)

Vorschläge für gesunde Essen über den Tag

Basisrezepte

Verschiedenes.

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Hallo Faten,

schön, wieder was von Dir zu lesen. Hab’ mir einige Sachen rausgesucht, und kleine Anmerkungen; viele anwendbare Tips gefällt mir gut. Kann Dir leider noch keinen Stern geben, das macht vielleicht einer von den anderen Lesern für mich mit.

Der Link http://www.tinto.de/xxl ist witzig, und da stecken noch eine Menge weiterer Links drin, die scheinbar auch sehr spannend sind. Werde mir das Teil mal genauer in Kürze anschauen;

Vor allem: auf der HP wird auf das Buch von Joschka Fischer hingewiesen „Der lange Lauf zu mir selbst“. An dieser Person der Zeitgeschichte ist schön zu sehen, was mit einem eigenen Eßmanagement erreicht werden kann: viele werden sich sicher daran erinnern, wie Schwergewichtig Fischer Ende der achtziger Anfang der 90iger geworden ist, nachdem er ein paar Jahre in der stressigen Politik „gejobbt“ hat. Man hat damals schon gewitzelt, er sei wg. seiner Körpersilhouette der ‚Kohl der Grünen‘. Und in der Tat konnte man denken, so ist das Leben.

Basis seiner Umstellungen ist sowohl die Ernährung als auch die Aktivität gewesen. Allerdings: Fischer ist in seiner Jugend sehr sportlich gewesen (Bedeutung von Schulsport etc), was ihm Jahrzehnte später sicher nützlich gewesen ist, bestimmte Bewegungsabläufe und strategische Vorgehensweisen „wiederzufinden“; allerdings: auch für Fischer ist der Einstieg in dieser Umstellungen sicher eine Qual gewesen. Später ist er dann Marathon gelaufen (~42 km), was sicher nicht ohne weiteres jedem zu empfehlen ist, dennoch hebt die Vorgehensweise Fischers anschaulich und glaubwürdig die Beutung von körperlicher Bewegung im modernen Eßmanagement hervor.

Nun, wenn man starkes Übergewicht hat, sollte man besonders
auf die Gelenke aufpassen

absolut! und an diesem Beispiel wird klar, daß je nach Ausgangsgewicht auch medizinische Hilfe zunächst sehr notwendig sein kann (Arzt/Physiotherapeut, …)

und Ausdauersport treiben, der diese nicht belastet

im engeren Sinne gehören zu den nichtgelenkbelastenden Sportarten vor allem das Schwimmen: das Körpergewicht wird wg. des Auftriebs um bis zu 90 Prozent in seiner Wirkung auf Gelenke reduziert. Aus diesem Grund eignet sich Schwimmen zusätzlich, weil der Ermüdungsprozess nicht so schnell startet, wie etwa beim Laufen (für Ungeübte). Im Sommer eignet sich das Freibad - herrliche Erfrischung in der warmen Sonne (vorsicht: Sonnenschutz!)

z.B. Radfahren,

sollte man sich in seinem Alltag umsehen

und schon mal Kleinigkeiten umstellen. Z.B. das Fahrrad nehmen
oder zu Fuß gehen, wenn man kleine Einkäufe erledigt, ins Kino
will etc.,

für Einsteiger von mir direkt nach dem Schwimmen favorisiert; als Fortbewegungs- und Transportmittel kann es die Bewegung „nebenbei“ fördern, und ohne daß man es merkt kommen da schon mal ein paar Kilometer zusammen.

Walken, Inlinen und am Besten

die beiden Sportarten sind sicher einer noch einer Bemerkung wert.

zwischen 20 und 100 Jahre sowie zwischen BMI 18 und 30/35/40? sind diese Sportarten unterschiedlich geeignet.

Auch wenn Walken letztendlich (auf Dauer) weniger auf die Gelenke geht, ist der Bewegungsablauf für Einsteiger etwas „tricky“; mit BMI 35 umgeknickt (Verhältnis von Muskulatur/Körpergewicht?) kann es schon mal heftig im Gelenk krachen (und: die reflexhaften Abfangbewegungen sind sicher auch ungeübt, …, möglicherweise kracht es da noch an anderen Stellen, auf die man so ohne weiteres nicht kommt; Klinikaufenthalt: mindestens ein paar Wochen, und das auch nur ohne Komplikationen…).

Am besten sind Sportempfehlungen mit Hinweis für wen mit welcher körperlicher Verfassung und welchen Erfahrungen sie geeignet scheinen.

Inline sehr ähnlich: die Gefahr potentiert sich drastig durch die z.T. enorme Geschwindigkeit. Aus diesem Grunde möchte ich dieses Sportgerät nur äußerst differenziert empfehlen, und auch noch zusätzlich mit dem Hinweis für Ungeübte einen Kurs zu belegen (um wenigstens zu wissen wie gebremst wird, vor dem jähen Ende der ersten (hoffentlich nicht letzten :~+ ) Abfahrt).

Aber bevor man sich im Fitnesscenter anmeldet und seit Jahren
kaum Sport gemacht hat und den Schulsport vielleicht auch
nicht geliebt hat

  • genau deshalb Inliner eher später? stell dir mal vor, so jemand (noch nie sport) ist entgegen allen Erkenntnissen der modernen schlauen Wissenschaft 30 Jahre alt geworden ´;->>>. Ich glaube spätestens mit Inlinern bestätigt er/sie alle theoretischen Erkenntnisse? (:smile:

am Morgen 5 Minuten Gymnastik machen oder wild zur

Radiomusik tanzen :wink:, öfter mal die Treppe statt der
Rolltreppe oder des Fahrstuhls wählen, nachprüfen, wieviel man
sitzt und wieviel man sich doch bewegt. Beim Telefonieren am
Arbeitsplatz auch mal stehen, sich Zeit nehmen für 5 Minuten
Entspqannung oder auch Lockerungsübungen, wenn man viel vor
dem PC sitzt.

absolut! das sind die praktischen Eintiegtipps „schrittchen-für-schrittchen“ in die Aktivität

Beste Grüße
in Deinem Posting ist ´ne Menge drin - dürfen wir bei der Zusammenfassung-1 nicht vergessen. Mache jetzt einen break.

Heiko

Hi, Barbara

Vielleicht können wir die nächsten

Wochen ab und an mal hier oder per E-MAil austauschen, was wir
für Erfahrungen mit Heikos Tipps machen, hm?

Ich denke, dass unsere Erfahrungen auch denjenigen helfen können, die sich vielleicht nicht trauen öffentlich im Brett darüber zu reden. Da ich mental ziemlich unten bin,d.h. erschöpft und nicht die gewohnte Power, habe ich ja auch unter ES eine Anfrage gestellt. Diesen Tip möchte ich gleich weiter geben an dich:

…„schreibe jeden Abend vor dem Einschlafen in ein Tagebuch 3 positive Dinge des Tages, das erleichtert und zeigt dass nicht alles schief lief…“

Weisst du, Barbara, der Tip ist super, denn wir haben ja z.B. auch nicht 24 Std. Probleme mit unserem Übergewicht. Ich bin gleich den nächsten Tag angefangen – und es tut gut.
Darum - insbesondere auch im Hinblick darauf, dass Antworten aus der ES nicht veröffentlicht werden (was ich im Prinzip gut finde) stelle ich diesen Tip hier vor – denn ich denke, wir Übergewichtigen machen uns in der Tat sehr viele Gedanken. Warum vorm Einschlafen nicht ein paar POSITIVE.
liebe Grüsse
Chris

Hallo Faten,

das sind echt gute Ideen und Anegungen! Danke:smile:). Ich bin ja erstmal ein paar Tage weg, aber ich werde hier jetzt mal regelmäßiger schauen, was gepostet wird, selbst posten und eine Analyse mache, wie du es vorgeschlagen hast.

Ich bin ja ein eigentlich sehr aktiver Mensch (*grins* wohne außerdem im 4. Stock ohen Aufzug, fahre alles mit dem Rad usw.), habe aber in den letzten Monaten den Sport sehr vernachlässigt, weil einfach beruflich zur Zeizt ne 50 Stundne-Woche ansteht *seufz*, obwohl ich immer zweimal die Woche Sport gemacht habe, erst seit 1-2 Jahren schaffe ich das aus zeitlichen Gründen nicht mehr so oft. Mal sehen. Ich gehöre aber zu den „Dicken“, die sich wirklich gerne bewegen, agil sind und ich habe viel Spass am Sport. Im Fitness Studio gönne ich mir zur Belohung übrigends dann meistens noch eine Sauna danach:smile:)…

So Belohnungssachen sollte man m.E. nach immer einbauen.

ich schreib gleich nochmal an Christel was zum essen:smile:,

liebe Grüße,

barbara

Genuß, Psyche, Lebensqualität
Hallo Christel,

ich kann dich in allem sehr gut verstehen, weil ich mal ähnlich drauf war. Gewicht hat m.E. nach sehr viel mit der Psyche zu tun.

Ich habe z.B. seit ich mich erinnern kann von meiner Mutter und meiner Oma gesagt bekommen, ich sei zu dick ( ja? da war ich 4!), ich hatte deshalb immer große Komplexe. Im nachhinein betrachtet, wenn ich mir die Fotos anschaue, war ich einfach normal. Überhaupt nicht übergewichtig (bei einer Größe von 172 habe ich in der Schulzeit 65 kg gewogen, habe mich aber gefühlt, wei eine wandelnde Tonne).

Essen war für mich nur noch Planung, Kalorien zählen, Brigitte Diät kochen und zwischendrin Heißhungerattaken, schlechtes Gewissen uswusf… Im Prinzip bin ich haarscharf an einer echten Esstörung vorbeigeschrammt. Das hat wirklich Jahre gebraucht, mal ein gesundes und normales Verhältnis zum Essen aufzubauen. Ich hatte mich dann vor meiner Schilddrüsenkrankheit bei 75 kg eingependelt (zwischenzeitlich war es damals allerdings wegen Esstörungen bei 92 kg), womit ich wirklich glücklich war und mich wohl gefühlt habe. Ich habe einfach irgendwann aufgehört, jeden Tag auf die Waage zu gehen, ich habe keine Kalorien etc mehr gezählt und in mich reingehört, wenn ich Appetit hatte, ob ich das jetzt wirklich will. Ob ich gerade hierdrauf Hunger habe usw…beim Planen war ich die ganze Zeit damit beschäftigt zu überlegen, wann ich das nächste Essen darf, wieviel davon etc…

Ich erzähle das, weil ich glaube, dass du loslassen musst. Das hat Faten ja schon gesagt. Versuch mal wegzukommen vom ständigen Kalorien oder Fettpunkte zählen. Schmeiss den PC aus der Küche. Es frustet nur! Horch in dich rein, auf was du wirklich LUST hast was du wirklich gerade jetzt essen willst.

Man kann das nämlich auch verlernen. Zu wissen, was einem gut tut. Wenn du Leistungssportlerin warst hast du wahrscheinlich noch nie essen dürfen, was du gerne gegessen hättest, hm?

Aufgrund meiner Geschichte weiß ich, wie schwierig das ist.

Das heißt auf keinen Fall, sich nicht mehr bewusst zu ernähren, aber lerne das Genießen wieder! Das ist wirklich soooo wichtig und ein sooo wichtiger Teil der verlorenen Lebensqualität. Erst wenn du Essen nicht mehr als deinen Feind betrachtest, deinen eigenen Körper nicht mehr als deinen Feind betrachtest, erst dann wird es dir besser gehen, glaube ich.

Das war jetzt entgegen meiner sonstigen Art sehr persönlich, ich hoffe, das war ok für dich. Ich komme hier halt mit meinen Erfahrungen und hoffe, dass es dir vielleicht einen Denkanstoß gibt.

Für mich heißt das auch, dass ich analysieren werde, dass ich versuche, bewusster zu essen, aber ich werde nie mehr wieder nach Plan essen!

liebe Grüße,

barbara

P.S: Ich bin jetzt 5 Tage unterwegs, falls du hier antwortest, les ich das also frühestens am Sonntag. Bis dann erstmal

Hallo Barbara und alle Leser/Innen,

auch wenn du diese Zeilen erst in ein paar Tagen liest, will ich ein wenig (!) kommentieren,
erst einmal, ich freue mich über diese persönliche Antwort.

Ich bin in meiner Kindheit 4 x verschickt worden, um zuzunehmen, weil ich nicht dem Nachkriegsideal entsprach. Das letzte Mal mit 19, weil ich nur 48 kg wog.

Nach meiner Heirat nahm ich das erste Mal 5 kg zu - und da begann mein Teufelskreis, dass ich sehr viele Diäten kenne, angefangen mit Brigitte Diät, Weight Watchers etc. Nach dem 1. Kind war ich 4 Wochen später wieder auf 54 kg. Da fühlte ich mich wohl.

Durch den Sport (stell Dir mal Tango mit BMI 33 vor, puh!) und aktive Ernährung hat es auch immer geklappt, bis ich vor 4 Jahren für 1 Jahr auf tägliches Cortison gesetzt wurde. Seitdem bekomme ich mein Gewicht nicht in Griff … und wegen anderer Wehwehchen, z.B. kein Sport mehr (nur 1000 m Schwimmen ist in meinen Augen kein Sport, sondern Genuß).

…beim Planen war ich die ganze Zeit damit beschäftigt zu

überlegen, wann ich das nächste Essen darf, wieviel davon
etc…

Das kenne ich zur Genüge seit meinem 21. Lebensjahr, ja nicht dick werden, die Ästhetik, hi,hi. Was würde ich heute drum geben nur 65 kg zu wiegen!!

Ich erzähle das, weil ich glaube, dass du loslassen musst.

Das wird mit der mangelnden Ruhephase sicher eine Rolle spielen, werde ich beherzigen. Und in der Gruppe, die ich leite, gleich weitergeben. Darum, die Tipps suche ich nicht nur für mich.

Man kann das nämlich auch verlernen. Zu wissen, was einem gut
tut.

Ja, leider und wenn man sehr pflichtbewußt ist auch.

aber ich werde nie mehr wieder
nach Plan essen!

Kann ich mir momentan nicht vorstellen, aber wir sind auch in diesem Brett um zu lernen…

Vielen, vielen Dank bis bald
Christel

P.S: Ich komme momentan am Wochenende nicht rein, da ich noch keinen 2. Zugang von zu hause aus habe. Ich arbeite aber dran, werde mich mit nur Chris einchecken.

Hi Faten,
einige deiner Aussagen sind mir so wichtig, dass ich doch direkt darauf eingehen werden:

Bewegungseinstieg:

mein Reden und im Rahmen meiner Möglichkeiten praktiziert, Schwimmen 3 x die Woche 1000 m - mehr liegt zeitlich nicht drin.

Radfahren usw. geht nicht mehr.

Fitnesscenter -nehmen mich nicht wegen des Risikos, hi,hi

Schulsport - war ich eine Niete,

bin erst mit 21 angefangen im Fitnesscenter zu trainieren, weil ich ja 5 kg zugenommen hatte, hi, fand dann aber sehr, sehr viel Gefallen am Sport…

am Morgen 5 Minuten Gymnastik machen-

sind bei mir jeden Morgen 1 - 1/2 Stunden, darum stehe ich ja schon um 3:00 auf.

sich Zeit nehmen für 5 Minuten

Entspqannung oder auch Lockerungsübungen, wenn man viel vor
dem PC sitzt…

mh,mh verbesserungwürdig

…aber wiedermal nicht soo gesund esse, was auch an meinem

sehr mangelhaften Budget liegt.

kann ich unterstützen, spielt eine große Rolle

Da muß ich schon auf mich:aufpassen.

Hier sind Barbaras Denkanstöße sicher sehr gut.

Zu Christel, ich habe mal gehört, daß es Menschen gibt, die
einen so niedrigen Grundumsatz haben (durch zahlreiche Diäten
etc.), daß sie sofort zunehmen, wenn sie nach einem gesunden
Plan essen würden. Jetzt weiß ich nicht, ob du dich darauf
einlassen würdest, deinen Grundumsatz auf "normal
hochzuschrauben und die erstmal sich vermehrenden Kilos in
Kauf zu nehmen.

um Gottes Willen, nicht noch mehr Gewicht. Es ist doch jetzt schon entsetzlich für mich. Ne, ne, dann bleibe ich bei meinen 500 Kcal.

Du seiest in einer Kur

gewesen, wo du abgenommen hättest, obwohl du normal gegessen
hast. Was sagst du zu meiner Laienmeinung?

Also lieber Faten, vielen Dank für „deine Laienmeinung“ von „meiner Laienmeinung“. Und eine Kur peil ich an, Verfahren läuft in meinem Traumort Bad Homburg.

Aber ich bin froh über neue Tipps und werde den einen oder anderen beherzigen,wie z.B. auch das POSITIV-Tagebuch am Abend.

Vielen Dank - damit mein Posting nicht zu lang wird.
CU Christel

Info-Teil-1:

„Herausfinden, was auf dem eigenen Weg zum kraftvollen Leben
beflügelt, und auf keinen Fall den Miesepeter in sich beachten“

Einstieg in die Aktivität

Exkurs: Aktivität des homo sapiens =>mobiliensis kommt in Kürze)

Die ersten Schritte werden nicht so
viel Überwindung kosten, wenn man halbsystematisch vorgeht: Es ist nicht notwendig, bereits zu Beginn die längste Strecke zu bewältigen oder die schnellsten Zeiten vorzulegen. Das Wichtigste ist, überhaupt den Einstieg in die regelmäßige körperliche Aktivität zu finden.

Zu Beginn am besten eingeschobene Zwischenschritte während der üblichen Tagesroutine: etwa eine Haltestelle vorm eigentlichen Ziel aussteigen und den Rest der Strecke bequem zu Fuß gehen. Beim Auto einen Block vorher Parken und den Rest zu Fuß.
(noch mehr praktische Tips: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…)

Als nächstes kontinuierlich die Streckenlänge steigern: Nach einer Haltestelle zwei vorher aussteigen, dann drei. Wenn man sich in diesem Prozess dann ab einem bestimmten Zeitpunkt fit genug fühlt, ist es an der Zeit, mit eigenständigen sportlichen Betätigungen beginnen.

Ein paar Dinge vor dem eigentlich Start mit sportlicher Aktivität, die nach den einer gewissen Zeit (Wochen) starten kann: Wie belastbar ist der eigene Körper während der Aktivität noch: Pulsschlag? Genauso wie die übrige Skelettmuskulatur muss sich auch der permanent zuckende Herzmuskel erst an die zunehmende Belastung gewöhnen.

Als Faustformel hat sich bewährt, von 180 das Lebensalter abzuziehen. Beispiel: Sie sind 40 Jahre alt, dann ist die maximale Herzfrequenz 140/min.

„Das Herz ist der mechanische Antrieb des Körpers. Vermeidet
am besten so etwas wie einen Kolbenfresser!“

Während des Sports normal weiteratmen. Belastung so wählen, dass parallel durchaus eine lockere Unterhaltung möglich wäre unterhalten könnten (besser auf die ungewohnte Aktivität und wie Ihr Körper darauf reagiert konzentrieren).

~ Vier Wochen einkalkulieren, um sich an die zusätzliche Aktivität zu gewöhnen. Wenn es immer besser geht, kann man sich ja einen ganzen Tag pro Woche für Sport reservieren? Mit den Sportarten Schwimmen, Fahrrad fahren und Laufen nutzt jeder sein natürliches Bewegungsrepertoire.

„Aller Anfang ist schwer!“
Die Binsenwahrheit fürs Gemüt nachgeschoben.

Wird fortgesetzt.

bye bye for now!
d8-D
Heiko

disclaimer:
Ratschläge in diesem posting beziehen sich primär auf Gesunde.
Die allerdings auch Basis bei Vorerkrankungen sein können; im
Zweifel muß der eigene Arzt entscheiden, inwieweit allgemeine
Hinweise auch für den/die Einzelne anzuwenden sind. Eine
Verantwortung kann natürlich nicht übernommen werden - trotz
der Information nach bestem Wissen und Gewissen über das
Internet in wer-weiss-was.