Möchte einmal Erleben, wie es ist Schwerst-Mehrfach Behindert zu sein

Hallo Zusammen,
Ich würde gerne einmal für 1-3 Tage Erfahren wie es sich Anfühlt Schwerstbehindert zu sein. Genauer gesagt wie es ist die Ganze Zeit im Bett/Pflegerolli liegen zu müssen, nichts selbst machen zu können, Keine Wüsche äußern zu können und rundum gepflegt zu werden mit allem was dazu gehört.

Gibt es Möglichkeiten Irgendwie/wo solche Erfahrungen machen zu können?

Hallo!

Fang’ doch einfach mal mit dem richtig stramm befestigten 5-Punkt-Gurt über der drei Nummern zu kleinen Schwimmweste, fixiert im Pflegebett, an!

Herzliche Grüße

Helmut

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Lern höhere Mathematik ohne Anleitung - dann fühlste Dich genau so :slight_smile: (Ja, ist wirklich so! Ehrlich!)

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RTL entwickelt bestimmt eine "Doku ".
Bewirb dich doch dort mal mit deiner Idee.
Aber warum möchtest du diese Erfahrung machen?
Bestenfalls gerät man an Menschen, die unbefangen gerne pflegen, zwischen den Zeilen lesen und einem gut gesonnen sind.
Mao

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Du kannst das doch selber organisieren, Wenn Du das nicht im „normalen“ Bekanntenkreis willst, würde ich mir im Internet Gleichgesinnte suchen mit denen man das sozusagen reihum machen kann. Denn Helfer wirst Du brauchen, mindestens zwei an der Zahl. Und natürlich entsprechendes Equipment. Viel Spaß!

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Hey Sozialfreund,
gib mal Rückmeldung. Immerhin bekommst du hier ernsthafte Lösungsvorschläge…:wink:

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Vielen Dank für die Vorschläge, jedoch war der Perfekte leider noch nicht dabei.

Magst du mal darauf antworten, bevor man dir noch perfekte Vorschläge unterbreitet?

Was versprichst Du Dir von der Erfahrung? DU machst Dir nen Spaß draus, willst diese „Erfahrung“ machen aber die „Echten“ müssen das Ihr ganzes Leben „durchhalten“?! Macht irgendwie keinen Sinn, oder?! DU kannst ja eben jederzeit aufhören, die Anderen nicht. Also würde ich zuersteinmal zum sanften Einstieg einfach mal vorschlagen das Du Dich für z.B. ein soziales Jahr bewirbst und dann mal Jemanden betreust! Da gibts dann eben kein „och, ich hab jetzt keine Lust mehr. Ich geh lieber Abends mal weg einen saufen“ oder so. Da lernst Du erstmal was es bedeutet für jemanden da zu sein, der eben nicht mehr so kann wie Du. Wenn Du das dann durchgezogen hast ohne Dich zu beschweren und ohne Pause DANN reden wir mal weiter.

Lieber Sozialfreund,

DAS wird es NIE! Das Leben ist halt kein Wunschkonzert. Denk mal drüber nach. Alternativ zum unten angebotenen sozialen Jahr hilft sicher auch eine Ausbildung zum Krankenpfleger. Du hast jetzt die Wahl. Viel Spaß.

Nun, was erwartest Du? Wir kennen nicht Deine Intention - geht es um „wissenschaftliches“ Interesse (beispielsweise weil jemand in Deinem Bekanntenkreis eben diese Pflege benötigt und Du mal wissen willst wie die „andere Seite“ ist) oder geht es um sexuelles im allerweitesten Sinne. (Die Einschränkung deswegen, weil ich mir beim besten Willen keinen Lustgewinn durch derlei Dinge vorstellen kann, jedoch weiss, dass es die allerdrolligsten Fetische gibt und das auch nicht beurteilen mag)

Je nachdem, was also von Deiner Seite an Intention vorliegt, gibt es da bestimmt unterschiedliche Ansprechpartner. Ich weiss von „Age Suits“ (ich mag da jetzt keinen Link setzen, bemühe Deine Suchmaschine selbst), entsprechenden Anzügen, die Dir das Gefühl vermitteln, ein älterer Mensch zu sein. Die werden meist als „Attraktion“ auf irgendwelchen Tagen der offenen Tür entsprechender Einrichtungen präsentiert und auch zur Ausbildung eingesetzt - es geht dabei einfach darum selbst zu „fühlen“ wie das ist, wenn man nicht mehr recht sieht / hört / fühlt und die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist. Ob es sowas aber für die nächste Stufe auch gibt, ahne ich nicht, kann mir das aber nicht vorstellen.

Wenn’s Dir um den damit verbundenen Lustgewinn geht, dann würde ich doch die entsprechenden Fachforen empfehlen. Möglicherweise findest Du dort ähnlich interessierte, die Dir da weiter helfen können.

Viel Erfolg bzw. Vergnügen.

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Hallo,
selber behindert spielen ist nicht die volle Wahrheit. Wissen dass es nie besser wird, scheint seelisch viel schwieriger zu akzeptieren.
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Vielleicht reicht es schon, die Naeh der Behinderten zu suchen und sie zu erleben. Das geht wie erwaehnt als Pfleger oder Krankenhaus-Mitarbeiter.
Es gibt sicher auch kurzzeitige Angebote, die man ungeuebt schon einsetzen kann.
Praktikum im Pflegeheim
Senioren-Unterstützung bei Caritas-Ausfluegen oder Fahrten zum Wahllokal und dutzenden anderen Gelegenheiten
Begleiter auf Reisen mit Behinderten, ueber die Kirche als Helfer nach Lourdes mitfahren.
Leider werden die Helfer nach Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft ausgesucht. Ein Spassfaktor stoert eher.

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Hi,

was reicht dir an Cyberdawns Vorschlag nicht?

die Franzi

Näher Dich doch einfach mal an! Es ist schon eine ziemlich dumme Idee, in 1 - 3 Tagen das Leben von jemandem, der nur sehr einfach behindert ist (wie z. B. ich) nacherleben zu können. Du bist herzlich eingeladen, meinen Alltag mit Allem Drum und Dran zu Wuppen.
Hast Du mal dran gedacht, wirklich schwer oder gar schwerst behinderte Personen einfach zu besuchen? MIT ihnen in Kontakt zu treten, Kommunikation auf zu bauen? Ich bin ziemlich zornig.
Was versprichst Du Dir von der Erfahrung „schwerstbehindert“? Dann liegst Du annähernd im Koma, bist bewegungslos, kannst Dich nur noch minimal äußern, vielleicht über Blinzeln oder Zucken mit einem klitzekleinen Körperteil. Und keiner versteht Dich.
Du scheinst einen Kick zu gebrauchen. Dafür sollte dann aber nicht das Leid anderer Menschen als Ausrede dienen.
Mach einen Fallschirmsprung oder laufe mittags nackt 1 km durch irgendeine Innenstadt!
LG Amokoma1

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Du willst Behinderung ausprobieren und sprichst vom „perfekten Vorschlag“ Echt jetzt? Behindert sein bedeutet wohl das exakte Gegenteil von sich-perfekt-fühlen. Du geht’s da absolut dekadent ran. Es gibt Ärzte für sowas. Mit Couche.

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