Mormone Sekte?

Bin mir gerade nicht sicher, ob der Eintrag in dieser Rubrik richtig ist.
Ok, in meinem Badmintonverein ist ein Mädchen, die Mormonin ist. Jetzt hat sie mir vor kurzem ein Buch (Das Buch Mormons) geschenkt. Sie hat mir auch mal angeboten, einen Gottesdienst (k.A. ob das auch so bei den Mormonen heißt) mit ihr zu besuchen.
Meine Mama ist weder von dem Buch und noch weniger von dem Angebot mit dem Gottesdienst begeistert. Sie meint, dass die Mormonen eine Sekte seien.
Was ich bis jetzt in dem Buch gelesen hab, fand ich eigentlich recht interessant, bin mir eben aber auch nicht sicher, ob das jetzt eine Sekte ist, oder nicht.
Vielleicht kennt sich ja jemand mit Mormon aus.
Tschüss,
Fee

Hallo Fee,

Bin mir gerade nicht sicher, ob der Eintrag in dieser Rubrik
richtig ist.

Völlig richtig…

Ok, in meinem Badmintonverein ist ein Mädchen, die Mormonin
ist. Jetzt hat sie mir vor kurzem ein Buch (Das Buch Mormons)
geschenkt. Sie hat mir auch mal angeboten, einen Gottesdienst
(k.A. ob das auch so bei den Mormonen heißt) mit ihr zu
besuchen.

Das ist noch nichts schlimmes… In Deinem Alter hatte ich eine Schulfreundin, die ZJ (Zeugin Jehovas) war. Auch sie hat mir seinerzeit angeboten, an einem Zusammentreffen teilzunehmen (was ich auch tat) und ich habe mir von ihr auch Bücher geliehen, weil ich von Natur aus eine neugierige Nase bin. Skorpion halt… *lach*

Meine Mama ist weder von dem Buch und noch weniger von dem
Angebot mit dem Gottesdienst begeistert.

Kann ich mir vorstellen. Ich habe zu der Zeit bei meiner Granny gewohnt und die hätte die Bücher am liebsten auf den Scheiterhaufen geworfen und mich im Zimmer eingesperrt.

Sie meint, dass die
Mormonen eine Sekte seien.

Ja, die Mormonen gelten als Sekte… Warum es so ist, könnt Ihr - d. h. Du und Deine Mama - hier nachlesen: http://www.infosekta.ch/is5/gruppen/mormonen_infosek….

Mein Tip: wenn Du Dir den Gottesdienst anschauen willst, dann tu es, aber nimm unbedingt Deine Mami mit. Anschließend solltet Ihr Euch darüber unterhalten.

Viele Grüße

Renee

ein Buch … :geschenkt.

Angebot mit dem Gottesdienst …

schenke ihr ein buch von deiner religionsgemeinschaft. wenn du keine hast, such dir einfach eine aus. hübsch wäre zb. der koran. den schenkst du ihr. und bietest ihr an, ob sie mal mit dir in einen gottesdienst geht.

mal sehen wie sie reagiert!

wenn sie begeistert ist wie du und das zeug liest und es ihrer mami erzählt, dann geh doch mal mit mit ihr. interkulturelle verständigung ist sehr wichtig!

lehnt sie das ab, naja, dann war das ein (somit mißglückter) missionierungsversuch.

gruß
dataf0x

auch wenn’s nicht viel ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mormonen

http://en.wikipedia.org/wiki/Mormon

gruss, isabel

Hallo Fee

Zur Frage:
Wie schon erwähnt, sind die Mormonen eine Sekte

Wenn Du interessiert am woher komme ich und wohin gehe ich bzw an religiösen fragen bist, empfehle ich Dir, auch andere Bücher zu lesen, bzw verschiedene Gottesdienste zu besuchen. Aussrdem kannst du zu dem Gott beten, er soll Dir zeigen, welche Sache richtig ist.

Gruss
beat

Sers nach Bambärch,

Trink einen mit, wenn nächste Woche die Sandkerwa anfängt. Kann leider ned dabei sein auch wenn ich gerne gewollt hätte.

Zu Deinen Fragen:

Ok, in meinem Badmintonverein ist ein Mädchen, die Mormonin
ist. Jetzt hat sie mir vor kurzem ein Buch (Das Buch Mormons)
geschenkt. Sie hat mir auch mal angeboten, einen Gottesdienst
(k.A. ob das auch so bei den Mormonen heißt) mit ihr zu
besuchen.

Naja dadurch, daß viele US-Soldaten in Bamberg sind, gibz da selbstverständlich auch viele Vertreter aller möglichen Sekten, die ihren missionarischen Eifer zum Teil sehr penetrant nachgehen und das im erzkatholischen Bamberg.

Meine Mama ist weder von dem Buch und noch weniger von dem
Angebot mit dem Gottesdienst begeistert. Sie meint, dass die
Mormonen eine Sekte seien.

Zum Thema Mormonen kannst Du dich hier ausführlich erkundigen.
http://www.ekd.de/ezw/index_frame.html?http://www.ek…

Was ich bis jetzt in dem Buch gelesen hab, fand ich eigentlich
recht interessant, bin mir eben aber auch nicht sicher, ob das
jetzt eine Sekte ist, oder nicht.

Servus und ein herzliches Hallo nach Bamberg, die Perle an der Regnitz :smile:

|beso

Ein klares ‚Nein‘ :smile:
Hallo Fee,

ich bin keine Mormonin, habe mich aber viel mit dem Glauben und der Religion dieser Kirche beschäftigt. Im Vordergrund steht der Glaube an Jesus Christus und das Evangelium. Ihre Schriften bestehen aus der Bibel und dem Buch Mormon.
Es gäbe zu dem Thema viel zu schreiben, aber ich möchte gerne auf Deine eigentliche Frage bezüglich des Besuchs des Gottesdienstes kommen.
Ich selbst habe auch schon an einigen Gottesdiensten verschiedener Mormonengemeinden teilgenommen und muss sagen, dass ich nichts feststellen konnte das in irgendeiner Art und Weise schaden könnte oder gar sektenähnliche Züge hätte.
Die Leute die ich traf waren ganz normale, offene, freundliche Menschen die alles andere als Mitglieder einer Sekte sind!
Mich hat niemand versucht zu „bekehren“ oder Ähnliches. (Einige kurze Infos am Rande: In Österreich ist die Kirche der Mormonen staatlich anerkannt, in den USA findet niemand etwas dabei, wenn im Lebenslauf unter Konfession steht, dass jemand Mormone ist. Die Christen wurden bis ins 4. Jahrhundert als Sekte verfolgt und heute stellt das Christentum eine der Weltreligion dar….)
Aber ja, wenn Du weitere gezielte Fragen hast, kannst Du sie gerne stellen. Wenn ich kann, werde ich sie beantworten. :smile:

Hier auch noch zwei Links unter denen Du Dich gut informieren kannst:

http://www.mormonen.de
http://www.kirche-jesu-christi.org

Und noch ein Literaturtip§: „Die Mormonen – Die Heiligen der letzten Tage“ von Albert Mössmer (ISBN 3-491-69409-4 Buch anschauen). Albert Mössmer ist kein Mormone und beleuchtet den Glauben der Mormonen neutral von allen Seiten.

An diejenigen, die so schnell dabei sind, die Mormonen als Sekte zu bezeichnen:

Habt ihr je mit einem Mormonen gesprochen?
Habt ihr das Buch Mormon gelesen?
Woher wisst ihr so genau, dass es sich um eine Sekte handelt?
Ist jede religiöse Bewegung gleich „Sekte“, die zahlenmäßig klein ist?
Oder ist es deshalb eine Sekte, weil die Mitglieder nicht mit dem Zeitgeist mitschwimmen (Drogen, Sex, Alkohol)?

Denkt mal darüber nach, bevor ihr mit Halbwissen glänzt und Behauptungen in den Raum stellt, die jeglicher Grundlage entbehren. Es muss nicht jede/r Mitglied werden, ich selbst bin wie schon gesagt auch keines, aber mit dem Prädikat „Sekte“ sollte doch etwas vorsichtiger umgegangen werden.
Es ist leicht, sich dem Strom anzuschließen und von Dingen zu schreiben, die man irgendwann einmal gehört hat und von denen man denkt: „Irgendwas wird ja wohl dran sein…!“ Etwas mehr Mühe kostet es, sich selbst ein Bild zu machen. Aber in vielen Bereichen des Lebens lohnt sich diese Mühe. Nicht nur in Hinblick auf Religionen oder Sekten!

Viele Grüße und einen schönen Abend,
Sally

(übrigens ursprünglich handelte es sich bei Sekten um kleine religiöse Splittergruppen, die von einem bestimmten traditionellen „Mainstream“ abweichen. Das Wort wurde nur im Laufe der Zeit modifiziert und ist negativ belegt.)

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Hallo Sally,

(übrigens ursprünglich handelte es sich bei Sekten um kleine
religiöse Splittergruppen, die von einem bestimmten
traditionellen „Mainstream“ abweichen. Das Wort wurde nur im
Laufe der Zeit modifiziert und ist negativ belegt.)

Wenn das so ist, verstehe ich nicht, warum Du bei der Betitelung der
Mormonen als Sekte so auf die Barrikaden gehst? War doch vielleicht
von den Vor-Postern auch wertfrei gemeint … Wie würdest Du es denn
bezeichnen, als eigene Religion? Würd’ ich echt gerne wissen …

Dann wollte ich noch in die Diskussion einwerfen, dass die Mormonen
ganz ausdrücklich wert auf missionierende Tätigkeit legen. Wenn ich
mal aus der Wikipedia zitieren darf: „Junge Männer sollen ab dem 19.
Lebensjahr 24 Monate lang einen vollzeitigen Missionsdienst
absolvieren“. Dabei sollen sie allerdings nicht aggressiv vorgehen,
sondern die Entscheidungsfreiheit des einzelnen respektieren. Es
erklärt aber vielleicht, warum fee von ihrer Freundin in den
Gottesdienst eingeladen worden ist …

Ich finde es nicht schlimm, wenn man als junger Mensch in
verschiedene religiöse Richtungen „reinschnuppert“. Ist allemal
reifer, als einfach das zu übernehmen, was einem die Eltern
aufstülpen. Ich persönlich bin nicht getauft, weil meine Eltern mir
die Entscheidung überlassen wollten. Ich fand es sehr angenehm,
sowohl evangelischen als auch katholischen Religionsunterricht
genießen zu dürfen. Solange fee zu nichts gezwungen wird …

Fröhliche Heidenkind-Grüße von
Sibylle

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Hi,
es tut mir leid, aber ich nehme Dir nicht so ganz ab, keine Mormonin zu sein.

Über den Ausdruck Sekte & seine Herkunft kann man sich streiten - darum geht es aber nicht.

In den USA ist es übrigens nicht nur ok, Mormone zu sein, sondern zB auch Quaker, oder Amish, oder…

Ausserdem gibt es dort mehr als anderswo christliche splinter groups, Abspaltungen, und daher kann man die Akzeptanz von zB Mormonen nicht ohne diesen Kontext sehen. Fahr mal durch nen Ort in der USA, und schau, an wievielen verschiedenen Arten von Kirchen Du vorbeifährst…

Wenn jemand in eine Mormonenfamilie hineingeboren wird, und so leben will, ok.

Wenn jemand nicht so leben will, hat er (sie) VIEL mehr Schwierigkeiten, sich dem zu widersetzen, als jemand aus der allererzkatholischsten Familie.

Definitiv kein Sex before marriage, in den USA gibt es auch polygame Mormonengruppen, und allgemein gilt eine Patriarchie, die ich in diesem Jahrhundert in keinster Weise angebracht finde.

Etc etc…

Das Buch, das Du erwähnst, ist wohl wirklich das am neutralsten geschriebe. Vom link ‚Literaturtips‘ in meinem unten angegebenen wikipedia link:

Die Mormonen. Die Heiligen der letzten Tage. Mössmer betrachtet die HLT-Gemeinschaft als Sozialwissenschaftler. Dabei geht er nicht auf herkömmliche Überlieferungen ein. Sein Werk zeichnet sich daher durch eine gründliche Recherche aus. Er räumt mit alten Gerüchten auf oder rückt sie ins rechte Licht. Gegner der Kirche mögen fragen, ob er manches nicht zu positiv darstellt. Mitglieder hingegen mögen die Frage aufwerfen, ob nicht manches zu unrecht gesagt wird. Beides wäre unzutreffend. Mössmer gelang es, unbeirrt einen Mittelweg zu beschreiten, der sowohl die geschichtlichen Wahrheiten als auch die Unwahrheiten aufdeckt, allerdings ohne dabei zu tief zu graben. Eingearbeitet wurden ebenfalls gute Analysen des Verhaltens der Kirche und dessen gesellschaftliche Zusammenhänge. Dieses Buch lobt die Errungenschaften der Mormonen, daher verwundert es kaum, dass die HLT-Mitglieder selbst gern auf dieses Buch verweisen. Andererseits werden auch Themen betrachtet, die in der heutigen Kirche nur ungern besprochen werden. – Antiquarische Angebote* – Erschienen 1995

Dort werden noch x andere Bücher erwähnt.
Und sowas (von derselben Seite) macht dann doch wieder stutzig:

Deborah Laake: Geheime Riten. Eine Frau erzählt sehr Persönliches aus ihrem Leben. Obwohl ihre Geschichte sicher nicht typisch ist, sind viele ihrer Erfahrungen doch symptomatisch für die Gemeinschaft, aus ihrer Sicht besonders für Frauen in der HLT. Wer lieber Romane und Erzählungen statt Sachbücher liest, wird mögen, wie sie so viele Tatsachen über die Gemeinschaft, z.B. die Tempelrituale, in ihre Erzählung einfließen lässt. Der Klappentext wird diesem Buch leider nicht gerecht. Eine gute Übersetzung aus dem Englischen.

***** Hinweise verdichten sich, dass die deutsche HLT-Verwaltung den Verlag zwang, dieses Buch aus dem Angebot zu nehmen. *****

– Antiquarische Angebote* – Erschienen 1994 in der Reihe Erfahrungen vom Verlag Bastei-Lübbe.

(da ich zu dumm zum fettschreiben bin, hab ich die *** da hingesetzt)

gruss, isabel

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Re: Ein klares ‚Ja‘ :smile:

An diejenigen, die so schnell dabei sind, die Mormonen als
Sekte zu bezeichnen:

Habt ihr je mit einem Mormonen gesprochen?
Habt ihr das Buch Mormon gelesen?
Woher wisst ihr so genau, dass es sich um eine Sekte handelt?
Ist jede religiöse Bewegung gleich „Sekte“, die zahlenmäßig
klein ist?
Oder ist es deshalb eine Sekte, weil die Mitglieder nicht mit
dem Zeitgeist mitschwimmen (Drogen, Sex, Alkohol)?

Denkt mal darüber nach, bevor ihr mit Halbwissen glänzt und
Behauptungen in den Raum stellt, die jeglicher Grundlage
entbehren. Es muss nicht jede/r Mitglied werden, ich selbst
bin wie schon gesagt auch keines, aber mit dem Prädikat
„Sekte“ sollte doch etwas vorsichtiger umgegangen werden.

Hallo,
Sekten wie den Mormonen begegnen Kritik gerne damit, dass Kritikern erst einmal jegliche Qualifikation abgesprochen wird und ihnen Halbwissen und leere Behauptungen unterstellt werden, bevor sie noch das erste Argument geäußert haben.
Auch von mir Linktipps:
http://www.mormonismus-online.de/
besonders die Sektencheckliste: http://www.mormonismus-online.de/index.htm?sektenche…
und ein Buchtipp:
Jon Krakauer, Mord im Auftrag Gottes ISBN: 3492242766 Buch anschauen
Grüße, Peter

Hallo Sally,

ich bin keine Mormonin,

vielleicht doch und Du weisst es noch nicht :wink:

Im Vordergrund
steht der Glaube an Jesus Christus und das Evangelium. Ihre
Schriften bestehen aus der Bibel und dem Buch Mormon.

Habt ihr je mit einem Mormonen gesprochen?

ja, öfter

Habt ihr das Buch Mormon gelesen?

ja

Woher wisst ihr so genau, dass es sich um eine Sekte handelt?

Das kommt auf die Definition ‚Sekte‘ an.

(übrigens ursprünglich handelte es sich bei Sekten um kleine
religiöse Splittergruppen, die von einem bestimmten
traditionellen „Mainstream“ abweichen.)

Nach Deiner eigenen Definition sind die Mormonen eindeutig eine Sekte, weil sie vom ‚Mainstream des Christentums‘ abgewichen sind.

Nach meiner persönlichen Definition, sind alle jene ‚christlichen‘ Strömungen als Sekte einzuordnen, die neben der Bibel noch andere ‚Offenbarungen‘ als richtungsweisend haben. (Egal ob es sich um Joseph Smith, Jakob Lorber oder Charles Russel handelt)

Dazu eine Warnung des Apostel Paulus:
Mich wundert, daß ihr euch so bald abwenden laßt von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium, obwohl es doch kein andres gibt; nur daß einige da sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren. Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht.“ (Gal.1,6-9)

Über inhaltliche Differenzen der Lehre können wir gerne an anderer Stelle reden.

Gruss Harald

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Sers nach Bambärch,

Trink einen mit, wenn nächste Woche die Sandkerwa anfängt.
Kann leider ned dabei sein auch wenn ich gerne gewollt hätte.

Ok, ich mach es nicht selbst, aber ich lass es machen. Wenn wir dann im Schlengala hocken, dann wird ein Rauchbier für dich mitgetrunken, ok?? Wir planen unseren Urlaub immer so, dass wir pünktlich zur Sandkerwa wieder da sind.

Zu Deinen Fragen:

Ok, in meinem Badmintonverein ist ein Mädchen, die Mormonin
ist. Jetzt hat sie mir vor kurzem ein Buch (Das Buch Mormons)
geschenkt. Sie hat mir auch mal angeboten, einen Gottesdienst
(k.A. ob das auch so bei den Mormonen heißt) mit ihr zu
besuchen.

Naja dadurch, daß viele US-Soldaten in Bamberg sind, gibz da
selbstverständlich auch viele Vertreter aller möglichen
Sekten, die ihren missionarischen Eifer zum Teil sehr
penetrant nachgehen und das im erzkatholischen Bamberg.

Meine Mama ist weder von dem Buch und noch weniger von dem
Angebot mit dem Gottesdienst begeistert. Sie meint, dass die
Mormonen eine Sekte seien.

Zum Thema Mormonen kannst Du dich hier ausführlich erkundigen.
http://www.ekd.de/ezw/index_frame.html?http://www.ek…

Danke für Deine Hilfe

Was ich bis jetzt in dem Buch gelesen hab, fand ich eigentlich
recht interessant, bin mir eben aber auch nicht sicher, ob das
jetzt eine Sekte ist, oder nicht.

Servus und ein herzliches Hallo nach Bamberg, die Perle an der
Regnitz :smile:

|beso

Hallo,

ich glaube, hier

http://home.snafu.de/mkrase/Was%20ist%20eine%20Sekte…

ist einmal ganz gut dargestellt, woran man eine religiöse Sondergemeinschaft (volksmündlich „Sekte“) erkennen kann.

Gruss
tigger

Du kannst Dich aber im Internet und teilweise auch im Religionsunterricht über die Mormonen informieren

Hallo noch mal!

Erst einmal ein Dankeschön an Tigger, der klargestellt hat, was das Wort „Sekte“ heutzutage bedeutet bzw. aussagt. Mit der ursprünglichen Bedeutung habe ich in Verbindung mit den Mormonen keine Einwände. (Ich hätte einfach erwähnen sollen, das meine Anmerkung ganz unten im letzten Posting lediglich als interessante Nebeninformation gedacht war um mal aufzuzeigen, wie sich die Begrifflichkeiten einiger Wörter im Laufe der Jahre ändern.)

An Sybille:

Ich bin nicht auf die Barrikaden gegangen ich habe sie lediglich verteidigt und klarstellen wollen, dass es sich nicht um eine Sekte handelt (so, wie sie HEUTE gesehen wird s.o.). Es handelt sich um eine Religion.
Der Tatsache, dass sie Missionare in die Welt schicken habe ich nie widersprochen!
Und wie Du richtig schreibst, wird nicht aggressiv vorgegangen. Die Missionare verkünden das Evangelium, nichts weiter. (Was meiner Meinung auch dem Vorgehen einer Sekte widerspricht).
Was tust Du, wenn Du von einer Sache (Sportart, Film etc.) überzeugt oder begeistert bist? Du erzählst es doch sicher auch weiter und fragst Freunde und Bekannte ob sie es mal „ausprobieren“ wollen. So hat wahrscheinlich auch die Freundin von Fee gedacht, sie gibt eine Sache, von der sie überzeugt ist weiter. Das Mormonentum ist eben keine „tote“ Religion, das Evangelium wird gelebt.
Ich finde Deine Einstellung gut und habe Dich in keiner Weise angegriffen. Mir ging es wie oben geschrieben um diejenigen, die ohne Vorkenntnisse einfach allen kleineren religiösen Gruppen den Stempel „Sekte“ aufdrücken. Genau das, was Du schreibst habe ich nämlich getan: Mal in eine andere religiöse Bewegung „reingeschnuppert“. Und genau da habe ich Sympathie für die Mormonenkirche entwickelt. Das ist schon alles.

An Peter:

Ich habe Argumente / Erfahrungsberichte gegeben und angeboten mehr darüber zu erzählen. Leider konntest Du noch auf keine einzige meiner Fragen antworten.

An Isabel:

Du kannst es mir abnehmen oder nicht, aber ich bin tatsächlich keine Mormonin, sondern nach wie vor ein Mitglied der katholischen Kirche.
Viele Kirchen in den USA, in der Tat, aber Quäker, Baptisten und selbst die Amish People bevölkern in den USA keinen ganzen Bundesstaat (Utah), und noch dazu einen der am stärksten florierenden mit der niedrigsten Analphabetenrate.
Kein Sex vor der Ehe? Dann handelt es sich bei den Katholiken wohl auch um eine Sekte!?
Du schreibst:
„Wenn jemand nicht so leben will, hat er (sie) VIEL mehr Schwierigkeiten, sich dem zu widersetzen, als jemand aus der allererzkatholischsten Familie.“
Woher nimmst Du diese Unterstellung? Und woher weißt Du, dass ein erzkatholischer Familienvater weniger Probleme mit dem Kirchenaustritt eines Familienmitglieds hätte als ein mormonischer…?

An Harald:

Fein, endlich mal jemand der sich mit der Sache, über die er spricht, beschäftigt hat!
Und das Bibelzitat ist auch okay. Nur ist darin die Rede von einem ANDEREN Evangelium. Von der Kirche der Mormonen wird aber kein ANDERES Evangelium gepredigt, sie erkennen lediglich noch ein weiteres Buch an. Wo steht denn geschrieben, dass Gott mit der „Vollendung“ des Neuen Testaments einfach aufgehört hat, in Offenbarungen zu den Menschen zu sprechen? Sollte er einfach „verstummt“ sein? Und… fügt nicht schon Paulus den vier „kanonischen“ Evangelien bedeutende Dinge hinzu, inspiriert und offenbart? Aber wie Du sagst, über Inhaltliches können wir gerne an anderer Stelle miteinander reden… :smile:

Abschließend noch einmal viele Grüße und einen schönen Abend,
Sally

Hallo,

Ja, die Mormonen gelten als Sekte… Warum es so ist, könnt
Ihr - d. h. Du und Deine Mama - hier nachlesen:
http://www.infosekta.ch/is5/gruppen/mormonen_infosek….

Ich halte von solchen Links nicht viel. Entweder ist eine Gruppierung verboten, weil wirklich schlimmes dort passiert oder eben nicht. Daran sollte man sich orientieren. Im übrigen wäre nach der Definition von infosekta die katholische Kirche mit Sicherheit auch eine „problematische Gruppe“, wenn man mal einen Blick auf die Bewertungskriterien wirft:

bei der Einschätzung von Gruppen orientiert sich infoSekta an Werten wie Selbstentfaltung, Selbstbestimmung, Kritikfähigkeit, freie Meinungsäusserung, Gleichberechtigung der Geschlechter und soziale Verantwortung. Vor diesem Hintergrund muss die Mormonenkirche als problematische Gruppe bezeichnet werden.
[Quelle:http://www.infosekta.ch/is5/gruppen/mormonen_infosek…]

Grüße,

Anwar

Hallo,

***** Hinweise verdichten sich, dass die deutsche
HLT-Verwaltung den Verlag zwang, dieses Buch aus dem Angebot
zu nehmen. *****

„Hinweise verdichten sich“? Was ist das für ein Verschwörungsgeschwafel? Entweder die Publikation des Buches musste per ordentlichem Gerichtsurteil eingestellt werden (z.B. wegen Angriff auf Persönlichkeitsrechte et.) oder der Verlag hat es freiwillig eingestellt. Oder glaubst Du an Gedankenkontrolle… falls das der Grund sein sollte, sollte ich wohl Mormone werden, sowas wollte ich shcon immer mal können (Beherrschen die auch Telekinesse, oder muss ich dann woanders hin? Weil TK finde ich noch interessanter als Gedankenkontrolle…)…

(da ich zu dumm zum fettschreiben bin, hab ich die *** da
hingesetzt)

Dumm ist der, der Dummes tut. Und die Art der Markierung finde ich nicht dumm. Trotzdem für’s nächste mal: Fettgeschriebenen Text erzeugst du, indem du vor den text ein (ohne Leerzeichen) und hinter den Text ein setzt.

Grüße,

Anwar

Hallo Harald,

Nach meiner persönlichen Definition, sind alle jene
‚christlichen‘ Strömungen als Sekte einzuordnen, die neben der
Bibel noch andere ‚Offenbarungen‘ als richtungsweisend haben.
(Egal ob es sich um Joseph Smith, Jakob Lorber oder Charles
Russel handelt)

Leichte Korrektur: Charles T. Russel hat aus der adventistischen Richtung kommend neben der der kanonischen Bibel keine weiteren weiteren Offenbarungen verwendet.
Die Differenzen zu herkömmlichen kirchlichen Lehren entstanden dadurch, dass auch kirchliche Traditionen verworfen wurden und nur der Bibeltext verwendet wurde.

Gruß
Carlos

Hallo Carlos,

Leichte Korrektur: Charles T. Russel hat aus der
adventistischen Richtung kommend neben der der kanonischen
Bibel keine weiteren weiteren Offenbarungen verwendet.

verzeih bitte diesen Formalfehler :wink:
Ich hätte auch Ellen G.White auf die Liste setzen müssen.

Ich komme auch aus der adventistischen Richtung und kenne daher auch die dortigen „Schwachstellen“.

Inwieweit Russel noch eigene Offenbarungen hatte, weiss ich nicht. Aber irgendwoher müssen ja die exclusiven Theorien der ZJ doch kommen.

Ich möchte auch die Gemeinschaft der ZJ nicht abwerten. Aber für mich fallen sie trotzdem unter den Begriff Sekte.

Gruss Harald

Hallo Harald,

Inwieweit Russel noch eigene Offenbarungen hatte, weiss ich
nicht. Aber irgendwoher müssen ja die exclusiven
Theorien der ZJ doch kommen.

1.) Die Z.J. haben die ganzen Thesen und Dogmen weggelassen, die unter dem maßgeblichen Einfluß von Philosophen in der Kirche entwickelt wurden:

  • die Dreieinigkeit.
  • die unsterbliche Seele
  • Trennung von Geistlichen und Laien
  • Die Anbetung von Maria oder Heiligen
  • usw.

2.) Die Z.J. tun Dinge, die für die ersten Christen noch klar waren, aber irgendwo bei heutigen Christen verpönt oder in Vergessenheit geraten sind.

  • das Missionieren
  • das Verbot Blut zu essen/trinken
  • die Verweigerung des Militärdienstes
  • die konkrete Erwartung von Harmageddon
  • usw.

3.) Es gibt besondere Interpretationen und Auslegungen von biblichen Prophezeihungen.

  • 144000 Mitregenten menschlicher Herkunft mit Jesus
  • die Errichtung des Königreichs im Himmel 1914
  • usw.

Auch das Christentum war kurz nach seiner Gründung eine Sekte und jede Gemeinschaft, die sich eng an die Lehren der Bibel hält, muss nach heutigen Maßstäben eine Sekte sein.

Gruß
Carlos

Hallo Harald,

Auch das Christentum war kurz nach seiner Gründung eine Sekte

Diese Argumentation ist ja nicht neu, und der Gründer dieser „Sekte Christentum“ war Jesus Christus. Komischerweise scheint jede zweite Sondergemeinschaft daraus abzuleiten, dass es dann wohl nicht weiter schädlich sein kann, wenn auch sie, wie Jesus einst das Judentum, heute auch das Christentum aufzuspaltet. Was Jesus durfte, darf ja jeder…

und jede Gemeinschaft, die sich eng an die Lehren der
Bibel hält, muss nach heutigen Maßstäben eine Sekte sein.

Dieses Argument kann für eine kritische Betrachtung der Zeugen J. nicht befriedigen, da die Bibel die alleinige Grundlage des christlichen Glaubens ist. Zwar halten sich die Zeugen J. eng an die Bibel, aber eben an eine solche Bibel, die von den ZJ zu deren eigenen Zwecken an verschiedenen Stellen umgeschrieben wurde, um somit das Lehrwerk der „Sekte“ abzustützen. Ich empfinde das recht eindeutig als einen Täuschungsversuch, der bei vielen unbedarften Menschen seinen Erfolg zeigt, da eben kaum jemand in der Lage ist, dem geschulten „Missionierungspersonal“ der Zeugen J. etwas entgegen zu setzen. Dafür bedarf es schon eines längeren Befassens mit der Bibel und der Lehre. Interessanterweise lassen sich die ZJ meist nicht darauf ein, ihre Missionierungsversuche im Beisein von ev. oder kath. Theologen zu führen. Wahrscheinlich deshalb, weil man auch keinem Kfz-Meister eine Banane für einen BWM verkaufen kann.

Insgesamt lässt es sich einfach frechweg so beschreiben, dass das Lehrwerk der Zeugen J. in sich unschlüssig ist, voll von Widersprüchlichkeiten, der christlichen Lehre völlig fremd und auf einer zu eigenen Zwecken verfremdeten Bibel beruht. Daher kann hier nur angeraten werden: Den Zeugen herein bittem, ihm einen Keks anbieten und das Gespräch abbrechen, wenn man merkt, dass man aus eigenem Wissen nicht mehr in der Lage ist, das vom Zeugen erzählte verifizieren zu können. Die Leute sind geschult und wissen besser als mancher Vorwerk-Mensch, wie man die Dinge überzeugend an den Mann bringt.

Gruss
tigger