Mormonen und Mission

Nur eine Frage, nix Polemik:
Haben die Mormonen einen Missionierungsauftrag? D.h., werden sie versuchen, Leute, mit denen sie sich angefreundet haben zu „bekehren“, ähnlich wie ich es von den Zeugen Jehovas gelesen habe, die - angeblich -, falls sie sich mit Nicht-Zeugen angefreundet haben, regelrecht verpflichtet sind, diese zum Beitritt zu bewegen, um sie vor der Verdammnis zu bewahren?

Danke & Gruß,
Eva

Nur eine Frage, nix Polemik:
Haben die Mormonen einen Missionierungsauftrag? D.h., werden
sie versuchen, Leute, mit denen sie sich angefreundet haben zu
„bekehren“, ähnlich wie ich es von den Zeugen Jehovas gelesen
habe, die - angeblich -, falls sie sich mit Nicht-Zeugen
angefreundet haben, regelrecht verpflichtet sind, diese zum
Beitritt zu bewegen, um sie vor der Verdammnis zu bewahren?

Hallo Eva!

Nicht auf diese plumpe Tour! Mormonen gehen alle ein Jahr in die Mission. Jeder männliche Mormone geht ein Jahr in Missionsgebiete, wie z.B. Deutschland und missioniert.
Das sind immer die gut angezogenen, geschniegelten Jungs in weißem Hemd und Krawatte, die man oft in den Hotels sieht.

Sie überlisten niemanden!!

mfgConrad

Hallo Eva,

…ähnlich wie ich es von den Zeugen Jehovas gelesen
habe, die - angeblich -, falls sie sich mit Nicht-Zeugen
angefreundet haben, regelrecht verpflichtet sind, diese zum
Beitritt zu bewegen, um sie vor der Verdammnis zu bewahren?

Wo hast du denn das gelesen?

Gruß
Carlos

Hallo HM,

das kommt der Sache schon näher. Z.J. sollen keine zu enge Freundschaft mit Andersgläubigen knüpfen. Wenn anderseits ein Z.J. Mitglied in einem Kegelclub ist, wird er nicht genötigt sein allen Mitspielern massiv zu predigen.

Was die Freizeitaktivitäten betrifft, haben die meisten Z.J. wohl immer noch viel Freizeit, besonders, wenn man sieht wieviel Zeit einige vorm Computer verbringen. :wink:

Gruß
Carlos

Zeugen Jehovas und Hetzkampagnen
Hallo Eva,

ähnlich wie ich es von den Zeugen Jehovas gelesen
habe, die - angeblich -, falls sie sich mit Nicht-Zeugen
angefreundet haben, regelrecht verpflichtet sind, diese zum
Beitritt zu bewegen, um sie vor der Verdammnis zu bewahren?

Dazu musst Du zunächst einmal wissen, dass in Deutschland seitens der Behörden, Kirchen und vieler Publizisten eine Hetzkampagne gegen die Zeugen Jehovas läuft. Warum ausgerechnet diese so angefeindet werden kann ich zwar überhaupt nicht nachvollziehen (in der Tat sind es die einzigen religiösen Menschen zu denen ich eine gewisse Sympathie empfinde).
Fakt ist statdessen, dass die ZJ gehalten sind ihren Glauben zu betonen und andere die Chance zu geben sich mit diesem auseinanderzusetzen. Die ZJ sind mir persönlich als die toleranteste und freundlichste aller missionierenden Religionsgemeinschaften begegnet.
Fakt ist wohl, dass die großen Kirchen (und einige ihrer Anhänger) eine gehörige Portion Angst vor den ZJ haben. Und das zu Recht: Wirklich religiöse Menschen sind IMO dort besser aufgehoben und unreligiöse Menschen (so wie ich) haben von den ZJ weniger (bzw. sogar keine) Oktruierungsversuche zu erwarten, als von den großen Kirchen in Deutschland.
Bevor sich jetzt jemand aufregt:

  • Nein, ich bin kein ZJ, will auch keiner werden.
  • Nein, auch in meiner Familie sind keine ZJ und in meinem Freundeskreis auch nicht (sollen/wollen sie auch nicht).
  • Ja, ich kenne einige Zeugen Jehovas und habe mich auch schon öfter mit ihnen über ihre Religion unterhalten. Vieles kann ich nicht nachvollziehen, aber bevormundet gefühlt habe ich mich (im Gegensatz zum Katholizismus, Protestantismus, Islam und anderen Religionen) nie.

Mal warten wie lange es dauert, bis die Meute über mich herfällt.

Grüße,

Anwar

Hi,

neben einigen Dingen bei den ZJ, die ich für untragbar halte (das übliche Verbot, Kinder zu den Geburtstagsfeiern von Freunden gehen zu lassen, z.B.), habe ich sie persönlich als massivst missionierend und dabei sehr penetrant und erkenntnisresistent erlebt. Das hat bei mir persönlich in dem Maße noch keine andere Glaubengemeinschaft probiert.

Desweiteren hab ich im Bekanntenkreis eine junge Dame erlebt, die von ihren Eltern mehr als unterdrückt wurde, auf genau der pseudo-religiösen Schiene - das mag man nun als Problem mit den Eltern sehen und nicht der Konfession zuordnen, aber auch so etwas hab ich von anderen nunmal nicht mitbekommen.

Das hat nix mit Hetze zu tun, sondern ist reine Erfahrung und Tatsache.

Gruß,

Malte.

Hi Malte,
kann Dir nur beipflichten. Noch keine Sekte hat so oft an meiner Haustüre geklingelt und versucht mich anzuwerben wie die Zeugen Jehovas, egal wo ich auch wohnte.
Also dass spricht für sich und bestätigt daß, was einige Stern u. Spiegelartikel auch so an den Tag gebracht haben.
Gruß elmore

entspricht meiner Erfahrung!
Hallo Anwar,

meine beste Freundin ist Zeugin Jehovas, und es scheint mir durchaus einen gewissen Ermessensspielraum zu geben, was das Missionieren etc. angeht. Wenn sie es mir nicht irgendwann mal beiläufig gesagt hätte, wüsste ich es bis heute nicht.

Sie selbst hält sich schon an die Regel „keine Bluttransfusion“, wobei es aber in München auch Geburtskliniken gibt, die alternative Verfahren verwenden. Vor einiger Zeit gab es auch eine Publikation der ZJ, in der diese Frage diskutiert wurde, und darin kam man zu dem Schluss, dass veränderte Blutprodukte im Gegensatz zu Blutkonserven nicht in jedem Fall untersagt sind (es wurde der Gewissensentscheidung jedes einzelnen unterstellt, aber nicht generell abgelehnt).

Sie sagte aber auch, dass manche ZJ sich völlig von der Welt lossagen, keinen Fernseher haben usw. Ihrer (und meiner) Erfahrung nach sind es oft die „Bekehrten“, die übereifrig ihren Glauben vertreten - ähnlich wie ehemalige Raucher manchmal zu militanten Nichtrauchern werden :wink:

Ihre Kinder vermissen, soweit ich das beurteilen kann, den Geburtstags-Trara nicht. Die machen halt ansonsten viel gemeinsam und beschenken sich ohne Anlass, einfach mal so.

Wenn ich mir den Konsum-Terror ansehe, den es inzwischen bezüglich Geburtstagsfeiern gibt (bei uns im KiGa ist McDoof total „in“, andere laden Animateure ein oder fahren in einen Freizeitpark), frage ich manchmal, ob der Weg der ZJ nicht vernünftiger ist. Ich meine, wieviele Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke sind denn wirklich wohlüberlegt und von Herzen geschenkt? Wer feiert denn heute noch mit Weihnachten die „Geburt des Erlösers“? Ich glaube, für uns ist das idR nur eine Gewohnheitssache - und manche Reaktionen Nicht-Gläubiger auf Leute, die kein Weihnachten feiern, sind mindestens so ablehnend wie die Reaktionen mancher ZJ auf Weihnachten-Feierer.

Bin auch kein ZJ, sondern bekenntnislos. Aber wenn ich gläubig wäre und auf der Suche nach einer echten Glaubens_gemeinschaft_, dann würde ich eher zu den ZJ tendieren als z.B. den Katholiken. (btw, die Sternsinger finde ich auch ganz schön penetrant - inzwischen singen die schon gar nicht mehr, sondern klingeln nur noch mit dem Beutel…)

Gruß
Katharina

Hallo Katharina

Mit Deinen Votum im wesentlichen übereinstimme. Muss aebr dazu sagen, das ZJ bei Diskussionen wenn Sie keine Argumente mehr haben, einfach schweigen, keinesfalls zustimmen. Habe zumindest selber dies schon mehrfach erlebt.
Im weiteren wird oft Glauben und Religion unzuläsig vermischt. Christ sein, heisst an Jesus Christus zu glauben und mit ihm zu leben. Religiös (zb Katholisch sein) kann man sogar ohne Christ zu sein, ja speziell der Katholizismus ist in einigen Punkten sogar ein widerspruch zum Christ sein (Mariaauffahrt und Verehrung, Maria Jungfräulichkeit ein eben lang, sogat noch nach der Geburt von Jesus)

Noch etwas zu Deinem

Wenn ich mir den Konsum-Terror ansehe, den es inzwischen
bezüglich Geburtstagsfeiern gibt (bei uns im KiGa ist McDoof
total „in“, andere laden Animateure ein oder fahren in einen
Freizeitpark), frage ich manchmal, ob der Weg der ZJ nicht
vernünftiger ist. Ich meine, wieviele Geburtstags- und
Weihnachtsgeschenke sind denn wirklich wohlüberlegt und von
Herzen geschenkt? Wer feiert denn heute noch mit Weihnachten
die „Geburt des Erlösers“?

Auch da istimme ich Dir voll zu. Wichtig ist aber zu wissen, Dass ZJ Jesus Christus eben nicht als Erlöser und Sohn Gottes anerkennen, weshalb sie auch nicht von Christen (egal welcher Religion) als Christen betrachtet werden

Gruss
beat

Hallo Beat,

danke für die Hinweise! Ich beschäftige mich zu wenig mit Glaube, Christentum etc., um wirklich Kompetentes dazu sagen zu können. Was mich aber stört ist, wenn eine ganze Glaubens-/Religionsgemeinschaft aufgrund einzelner Erfahrungen (die manchmal nicht mal selbst gemacht wurden) verunglimpft wird.

Natürlich sind meine Erfahrungen genausowenig repäsentativ. Aber vielleicht helfen sie, ein Bild nicht ganz so einseitig erscheinen zu lassen. Bemerkenswert finde ich, wie vehement wir „Nicht-Gläubigen“ manche Traditionen wie Geburtstagsfeiern verteidigen, ohne dafür wirkliche Vernunftgründe anführen zu können. Kleiner Buchtipp am Rande: „Das Fest“ von John Grisham, da wird die Weihnachts-Euphorie mancher Amerikaner ganz schön durch den Kakao gezogen :smile:

Wichtig ist aber zu wissen,
Dass ZJ Jesus Christus eben nicht als Erlöser und Sohn Gottes
anerkennen,

Meines Wissens tun sie das sehr wohl. Jesus war der Mensch gewordene Sohn Gottes. Er war i.Ggs. zu Adam ein vollkommener Mensch und konnte sein menschliches Leben als „Lösegeld“ opfern, um für Adams Sünde zu bezahlen.
http://www.watchtower.org/languages/deutsch/library/…

Du meinst vermutlich, dass Jesus i.S. der ZJ nicht Gott ist.

Gruß
Katharina

Aus christlicher „Mainstream-Sicht“:
http://www.irr.org/4-Dangers-German.html

mfg
Simon

Hi Simon,

da ich keine originalsprachlichen Bibel-Texte vorliegen habe, kann ich nicht beurteilen, wer Recht hat.
Aber die Seite (dt. Teil) finde ich etwas merkwürdig. Sie beschränkt sich auf „Vier Gefahren der Zeugen Jehovas“ und „Ist der Mormonismus christlich?“; was die Organisation selbst bezweckt, ist mir unklar. Zumindest scheinen sie mit dem Bücherverkauf gewerblich tätig zu sein.

Ich bin sicher, man könnte auch eine Menge Gründe finden, warum der Katholizismus nicht christlich ist.

Möglicherweise hat die Kritik Substanz, möglicherweise ist sie einer der von Anwar genannten „Hetzkampagnen“ zuzuordnen. Aber dies zu diskutieren bringt wohl nicht sehr viel, und deswegen würde ich es gerne dabei belassen. Mir geht es um den - in meinen Augen - wenig aussagekräftigen Schluss aus Einzelerfahrungen.

:Aus christlicher „Mainstream-Sicht“:
Das „Mainstream“ bezweifle ich.

Gruß
Katharina

Hallo Malte,

neben einigen Dingen bei den ZJ, die ich für untragbar halte
(das übliche Verbot, Kinder zu den Geburtstagsfeiern von
Freunden gehen zu lassen, z.B.),

Nun, die Sache mit den Geburtstagsfeiern oder Feiern allgemein ist sicherlich noch kein Grund gegen diese Menschen eingenommen zu sein. Auch ich halte (für mich persönlich) nichts von der eher asketischen Lebensweise der ZJ, aber das macht sie doch nicht zu schlechten Menschen bzw. einer zu kritisierenden Religionsgemeinschaft.

habe ich sie persönlich als
massivst missionierend und dabei sehr penetrant und
erkenntnisresistent erlebt. Das hat bei mir persönlich in dem
Maße noch keine andere Glaubengemeinschaft probiert.

Wenn Du damit meinst, dass sie gerne mal bei Dir Klingeln und Dich über ihre Religion aufkären wollen, nun, das kann ich noch nicht als penetrant bezeichnen, denn meistens gehen sie sofort wieder, wenn Du eindeutiges nicht Interesse betonst. Außerdem solltest Du damit leben können, denn die Bibel ruft zur Missionierung auf (und wir leben in einem Land mit christlicher Tradition).
Die „großen“ Kirchen machen das übrigens geschickter, die missionieren Dich, wenn Du das noch gar nicht mitbekommst: In KiTas usw, deren Kosten sie zu ca. 5% bestreiten, sie aber voll kontrolieren.

Desweiteren hab ich im Bekanntenkreis eine junge Dame erlebt,
die von ihren Eltern mehr als unterdrückt wurde, auf genau der
pseudo-religiösen Schiene - das mag man nun als Problem mit
den Eltern sehen und nicht der Konfession zuordnen, aber auch
so etwas hab ich von anderen nunmal nicht mitbekommen.

Solange Du das „Unterdrücken“ nicht weiter ausformulierst kann ich darauf leider nicht antworten. Wenn für Dich Unterdrückung schon das Verbot von Geburtstagen ist, kann ich da einfach nichts drauf erwidern.

Das hat nix mit Hetze zu tun, sondern ist reine Erfahrung und
Tatsache.

Leider waren fast alle Deine Formlierungen eher schwammig (z.B. „penetrant“, aber nicht wodurch oder „unterdrückt“, aber nicht wodurch), so dass mir eine Antwort schwer fällt. Solltest Du Dich wirklich belästigt fühlen sollte übrigens spätestens eine Beschwerde beim lokalen Ältestenrat eine Besserung bringen.

Grüße,

Anwaar

Hallo Katharina

Zeugen Jehovas betrachten Jesus Christus nicht als Gottes sohn und nicht als Gott, das ist ein elementarere Widerspruch zum Christentum.
Das schlimmste ist aber, dass sie dazu die Bibel fälschen.

da ich keine originalsprachlichen Bibel-Texte vorliegen habe,
kann ich nicht beurteilen, wer Recht hat.

Hier kannst Du alles original nachlesen und Dir selber ein bild machen
www.infolink-net.de/docs/lehren/neue-welt.htm
sogar eine Wort QWort übersetzung ist dort als Vergleich aufgeführt.

Ich bin sicher, man könnte auch eine Menge Gründe finden,
warum der Katholizismus nicht christlich ist.

Na ja, einerseits hast Du recht, andererseits widerspricht die Lehre bei den zentralen Punkten (Gottese Sohn, alle Sünden getragen, Auferstanden, der an ihn glaubt ist erlöst) dem christlichen Glauben.
Aber wie sagte Jesus doch, die Bezeihung der Glaube an IHN das ist das entscheidende, auch wenn wir (in unserer leistungsgesellschaft) immer wieder fälschlicherweise meinen, mit guten Taten können wir das Paradies verdienen.

Gruss
Beat

Hallo Beat

Im weiteren wird oft Glauben und Religion unzuläsig vermischt.

Bedarf der Klärung. Lässt sich doch nicht trennen. Beispiele?

Christ sein, heisst an Jesus Christus zu glauben und mit ihm
zu leben. Religiös (zb Katholisch sein) kann man sogar ohne
Christ zu sein, ja speziell der Katholizismus ist in einigen
Punkten sogar ein widerspruch zum Christ sein

Das Bedarf noch mehr der Klärung. Mir scheint, dass du einen Kreuzzug gegen die Katholen führst. Da wird dein Guru wohl unverdaute Erfahrungen mit dieser Glaubensgemeinschaft ausleben und seine Schäfchen, Opfer ist wohl zutreffender, mit einspannen.

Auch da istimme ich Dir voll zu. Wichtig ist aber zu wissen,
Dass ZJ Jesus Christus eben nicht als Erlöser und Sohn Gottes
anerkennen, weshalb sie auch nicht von Christen (egal welcher
Religion) als Christen betrachtet werden

Da erübrigt sich wohl jede Diskussion…

P.

Hallo Beat,

lieb von dir, dass du so viel recherchierst. Da ist es fast peinlich zuzugeben, dass mich das gar nicht soooo interessiert, denn meine Intention war ja eine andere (s.o.).

Das schlimmste ist aber, dass sie dazu die Bibel fälschen.

Mmmh, ob sie es jetzt tun oder nicht - wozu eigentlich? Was bringt es jemandem, die Bibel zu fälschen? Differenzierung? Ich finde keinen rationalen Grund dafür. Allerdings viele (irrationale) Gründe, warum man jemandem eine Fälschung unterstellen könnte, wie etwa die Angst, seine Schäfchen zu verlieren.

Denkst du eigentlich, dass eine Fälschung - so denn eine vorliegt - mit böser Absicht geschieht oder in dem guten Glauben, die „wahre Übersetzung“ gefunden zu haben?

Mir ist allerdings aufgefallen, dass sich alle Bibel-Übersetzungen in den Details unterscheiden. Kann man denn einfach so Wort für Wort übersetzen und erfasst damit auch sicher den Sinn? Was sagen die ZJ eigentlich selber zu dem Vorwurf - denn wenn das so einfach nachprüfbar ist, müssten die doch darauf reagieren, oder?

Aber vielleicht denke ich da zu „naturwissenschaftlich“.

www.infolink-net.de/docs/lehren/neue-welt.htm

Die Seite sieht wirklich seriös aus. Aber die Missbrauchs-Geschichte hatten wir doch kürzlich erst im Priesterseminar, oder? Ich finde es natürlich schlimm und will hier keinen verteidigen - aber ist die Häufigkeit sexuellen Missbrauchs bei ZJ signifikant höher, gleich hoch oder niedriger als beim Rest der Bevölkerung? Ohne verharmlosen zu wollen: ZJ und Kinderschänder - da klingeln halt bei jedem die Alarmglocken.

Übrigens kenne ich einen ZJ mit Bart, der auch missioniert.

Ich weiß nicht, für mich würde es keinen so großen Unterschied machen, ob ich an Jesus als „Gottes Sohn, aber zwischendrin mal Mensch und heute Geistwesen“, sozusagen „hierarchisch geordnet“, oder an „Jesus=Gott“ glauben würde.

Aber wie sagte Jesus doch, die Bezeihung der Glaube an IHN das
ist das entscheidende, auch wenn wir (in unserer
leistungsgesellschaft) immer wieder fälschlicherweise meinen,
mit guten Taten können wir das Paradies verdienen.

Da stimme ich dir - auch als Nicht-Gläubige - zu. Genausowenig kannst du dir die Liebe eines Kindes mit Geschenken kaufen, wenn dir ansonsten die Beziehung piepegal ist.

Gruß
Katharina

Warum so harsch? Ich wollte nur eine Quelle anbieten, weil dir nach deiner Aussage unklar war, was den ZJ genau vorgeworfen wird von Christen. In der Quelle steht genau das unabhängig davon ob man dem nun zustimmt oder nicht. Meine Meinung zum Thema habe (und werde) ich aus gutem Grund für mich behalten.

mfg
Simon

???
Hallo Simon,

wo bitte war ich harsch? War wirklich nicht beabsichtigt - ich äußere meine Meinung und versuche, dabei sachlich zu bleiben (was, bitte, nicht impliziert, dass ich dir was anderes unterstelle!).
Hier im Forum wurden andere Dinge vorgeworfen, die meiner Auffassung nach auf persönlichen, unmittelbaren oder mittelbaren Einzelerfahrungen beruhen. Das hatte bis zu meinem ersten Artikel auch nicht sonderlich viel mit Christ oder nicht Christ zu tun.

Gruß
Katharina

Vorsicht bei ‚Wort-für-Wort‘ Übersetzung
Hallo Katharina und Beat,

www.infolink-net.de/docs/lehren/neue-welt.htm

Die sogenannte Wort-für-Wort-Übersetznug, die dort angegeben wird, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bereits mindestens einmal, wahrscheinlich aber sogar zweimal redigiert worden. Das folgt daraus, daß dort normale Sätze stehen, höchstens mal in der Wortreihenfolge vertauscht.
Nun ist aber allgemein bekannt, daß man sehr oft Wörter nicht eins-zu-eins von einer Sprache in die andere übersetzen kann, insbesondere wenn es um nicht-gegenständliche Begriffe wie bspw. „Geist“ geht. Eine „echte“ Wort-für-Wort Übersetzung sähedaher sehr viel unhandlicher und komplizierter aus - von Schwierigkeiten bei der Übersetzung grammatischer Strukturen mal noch gar nicht zu reden.
Und das gleich zwei Mal hintereinander: Griechisch -> Englisch -> Deutsch.

Das soll keine Wertung der Betreiber der Seite bedeuten (sie waren sich dessen vielleicht selbst nicht bewußt), aber die dritte Spalte der Tabelle ist keinen Deut „echter“ als die erste oder zweite und eignet sich daher auch nicht als Entscheidungskriterium.

Gruß Kubi