Motorradlärm

Hallo,
ich frage mich immer wieder, was der Beweggrund mancher Motorradeigner ist, sein Gefährt auf eine unglaubliche Lautstärke zu trimmen und damit durch die Gegend zu donnern. Schließlich hat die Laustärke nichts mit der tatsächlichen Leistungsabgabe des Motors zu tun. Gelegentlich bewirkt die Verstimmung der serienmäßigen Auspuffanlage sogar Leistungsverluste.
Will man mit Lautstärke seiner Umwelt signalisieren,

  • was für ein starker Kerl man ist
    (auch wenn’s mit der eigenen Power nichts zu tun hat)
  • was für ein ungezogener kleiner Junge ist
  • oder noch was ?
    Gruß
    Karl

P.S. Als Kinder haben wir in die Speichen unserer Fahhräder ein Stück Pappe gespannt und sind dann damit immer um den Block geprescht.

Ich kann mir vorstellen das es hier wirklich um das gesehen werden geht. Wenn man sich ein wenig mit der Technik befast, und das macht sicher jeder Motorradfahrer, dann weiß man das die Lautstärke nichts mit der Leistung zu tun hat. Aber es wird bestimmt auch Fahrer geben die durch Lautstärke getäuscht werden und glauben mehr Leistung zu haben.

Hallo Karl-Heinz,

der Originalsound des Herstellers ist meist unangenehm häßlich und verdirbt den Spaß am Motorradfahren. Eine gewisser Motorsound gehört beim Motorrad genauso dazu, wie bei einem amerikanischen V8-Auto. Das trägt zum Feeling bei und das wiederum führt zu Freude, Glück und ähnlichen Dingen, zumindest beim Fahrer.
Aber es sollte natürlich nicht übertrieben werden. Übertrieben laute Vierzylinder-Jaulmaschinen nerven sogar mich als Motorradfahrer. Ein kräftig bassiges Bollern, bei dem einem als Fußgänger die Zehen auf dem Gehweg vibrieren, finde ich dagegen sehr angenehm.

Die Meinungen gehen hier garantiert weit auseinander. Genauso, wie das gelegentliche Ruhebedürfnis des Gartenbesitzers verständlich ist, braucht manch einer hin und wieder den gewaltigen Krach eines Motors für sein Glück. Dabei gibt es auch die kleinen Jungs, die Möchtegernhelden, die, die eine Schwanzverlängerung brauchen und die, die einfach vom Sound begeistert sind und zuletzt auch noch die Oberlehrerhasser. Denen gegenüber stehen die Schreckhaften, die, die einfach mal Ruhe brauchen (Urlaub auf Spitzbergen ist dafür sehr zu empfehlen), die ständig Genervten und natürlich auch die Oberlehrer aus Prinzip.

Wenn ich mit meiner Frau spazieren gehe, bevorzuge ich an Wochenenden mit Schönwetter Wege an der Haupstraße, weil hier der Sound der Motoren zu spüren ist. Meine Frau hält sich die Ohren zu und mein Hund will wegrennen. Der alte Knacker mit Hut vor mir mit seiner frisch in Falten gelegten und früher evtl. mal zum Akt geeigneten Hausherrin, fuchtelt erbost mit den Armen um einem Anschiss seiner Alten zu entgehen. Was er innerlich wirklich über den Motorsound denkt, werden wir leider nie erfahren.

Gruß
schubtil

wie schon gesagt, es macht wirklich spass den motor zu spüren, das ist wichtig da man auf 2 rädern mehr kontrolle über das gefährt braucht und da macht es sich sinnvoll zu wissen wie es aktuell um den motor steht

Hallo,

die Frage nach dem „Warum?“ ist einfach zu beantworten. Moderne Kradfahrer oder auch Biker fahren moderne, perfekte Maschinen. Das sind keine Kräder, vergleichbar mit den faszinierenden Geräten aus den 60er oder 70er Jahren, diese modernen Bikes sind eher vergleichbar mit einer Platine oder einem Satelliten. Gleichzeitig begreifen sich die Biker als Individualisten, Typen, die ihren Weg gehen, die ihre Freizeit fahrend verbringen. Mit solch einer HONDA, BMW, KTM oder SUZUKI kann man die halbe Erde umrunden, bis die Wartungsintervallanzeige zu blinken beginnt. Sollte wider Erwarten dennoch ein Teil kaputt gehen, muß der Bock in die Werkstatt zum Elektroniker oder Analysten. Jetzt stellt der solchermaßen fahrende Individualist fest, daß er sich in einer großen Gruppe Gleichgesinnter bewegt, leider fahren alle die gleiche Maschine, nur mit unterschiedlichen Namen dran. Das trifft den Fahrer einer bunten Rennmaschine genauso wie den einer Enduro oder einer Streetfighter etc.
Der Wille wächst, sich zu unterscheiden und/oder ganz anders zu sein. Die einen versuchen neue Aufkleber, die anderen schrauben irgendwelches Zubehör dran oder gar riesige Koffersysteme, die anderen bauen alles mögliche ab usw., alles mit dem Ergebnis: Man geht im uniformierten Brei unter. Und hier kommt der Lärm als beliebtes Zubehör ins Spiel = und das nur als Ausdruck der eigenen Individualität, die sich bereits aus der Ferne anzeigt. Mich störts nicht.

MfG

Ralf W.

Hallo

wie schon gesagt, es macht wirklich spass den motor zu spüren,

Mal gespottet : Sex-Ersatz ?
Wahrscheinlich bin ich zu sehr rational gepolt, dass das sich mir mir erschließt. Otto Normalfahrer will doch möglich nichts vom Gerappele und Getöse des Motors mitbekommen.

das ist wichtig da man auf 2 rädern mehr kontrolle über das gefährt braucht und da macht es sich sinnvoll zu wissen wie es aktuell um den motor steht

Wenn es denn schon das Motorgeräusch sein muss, dass als Rückmeldung über den Betriebspunkt des Motors gewünscht ist : Das ginge auch genauso gut bei normaler (unvermeidlicher) Lautstärke.
Gruß
Karl

Motorradlärm???

Wer mal auf einem gesessen hat, wird das Motorgeräusch nicht mehr al s Lärm empfinden. Das Gequatsche von wegen „Mann sein“, „Schwanzverlängerung“ trifft auf einige wenige sicher zu. Die Herren mit oft martialischem Touch - so´ne Rübenschüssel die sie sich in Kriegsfilmen abgeguckt haben und jetzt meinen so was taugt auch als Helm - sind allerdings leicht zu erkennen. Das Moppedsche ist immer blankpoliert, so wie früher jedes gute „deutsche Auto“ das von Papa am Wochenende mit Schaum und Politur malträtiert wurde. Da in unserem Ländle die Sommer meist eher durchwachsen sind, trifft man diese Art Motorradfahrer relativ selten an.
Die Fortbewegung auf zwei motorisierten Rädern (und ich schließe hier die Roller-Fraktion eindrücklich aus -ich mag die Dinger eben nicht), ist im Schnitt auch nicht mehr zu den Knusprigsten zu rechnen. Aufgrund der hohen Preise für Führerschein, fahrbaren Untersatz und Ausrüstung sind beinahe schon Nachwuchssorgen anzumelden.
Von daher ist doch so mancher dabei, der sich noch an die „gute alte Zeit“ erinnert, in der das ein oder andere Werkzeug bei jeder Fahrt dabei war, weil je nach Typ immer mal wieder was dran war. Und dereinst hatten die Dinger nun mal einen Klang. Am Motorgeräusch hat der geübte Fahrer, den Hersteller erkennen können, noch bevor das Gefährt um die Ecke kam. Und heute hört sich alles gleich an - und wer mag schon mit einem Elektro-Rasenmäher verwechselt werden.
Beste Grüße und eine unfallfreie Saison.

Hallo,

ich frage mich immer wieder, was der Beweggrund mancher
Motorradeigner ist, sein Gefährt auf eine unglaubliche
Lautstärke zu trimmen und damit durch die Gegend zu donnern.

das künstliche Lautermachen verstehe ich auch nicht, aber ein wirklich leises Motorrad wäre für mich auch nur „halb“. Ein Motorrad (überzüchtete Reisschüsseln jetzt mal ausgenommen) ist in jeder Hinsicht eine grobe, rohe Angelegenheit - einfach, kraftvoll, man spürt jede Umdrehung direkt am ganzen Körper. Der entsprechende Sound gehört da für mich einfach dazu, um das Erlebnis komplett zu machen.

Aber wie gesagt - mein Mopped klingt auch mit Standardauspuff knatterig genug. Kürzlich ist mir die Flöte vom Endtopf abgefallen, das klang dann mehr nach Hubschrauber und war mir dann auch zuviel. :smile:

P.S. Als Kinder haben wir in die Speichen unserer Fahhräder
ein Stück Pappe gespannt und sind dann damit immer um den
Block geprescht.

Sexersatz? :wink:

Gruß,

Malte

‚Die gute alte Zeit‘
Hallo Karl,

die Marotte, technisch gesehen witzlose Manipulationen vorzunehmen einzig und allein zu dem Zweck, möglichst viel Krach zu machen und damit nachhaltig Einfluss zu schinden, ist so neu nicht.

http://www.youtube.com/watch?v=HFFFN6kRHPQ

Du kannst dich also gewissermaßen noch einigermaßen glücklich schätzen, nicht wahr.

P.S. Als Kinder haben wir in die Speichen unserer Fahhräder
ein Stück Pappe gespannt und sind dann damit immer um den
Block geprescht.

Siehste, genau das mein ich.

In Erwartung bald folgender mannigfaltiger Dresche verbleibt

mit bänglichen Grüßen

Awful Annie

Hallo

Hallo

wie schon gesagt, es macht wirklich spass den motor zu spüren,

Mal gespottet : Sex-Ersatz ?
Wahrscheinlich bin ich zu sehr rational gepolt, dass das sich
mir mir erschließt. Otto Normalfahrer will doch möglich nichts
vom Gerappele und Getöse des Motors mitbekommen.

Das würde ich so nicht sagen :
Warum gehen viele Frauen,im gestandenen Alter >35 J.,in die Fahrschule und kaufen sich irgendwann ihr eigenes Motorrad ?
Eher weil es so schön vibriert,und nicht weil man im Frühling noch kalte Finger bekommt !

Ansonsten finde ich wirklich laute Motorräder nervig !
Ich fahre sebst seit 1981 Motorrad,und das nicht wenig
insgesamt über 1 000 000 km !
Statt einer Akrapovic gönne ich mir lieber eine Tagestour in den Schwarzwald oder zum Eifellturm nach Paris,das sind dann locker über 1000 km am Tag !

Hallo Malte,

aber ein wirklich leises Motorrad wäre für mich auch nur „halb“. Ein Motorrad ist in jeder Hinsicht eine grobe, rohe Angelegenheit … Der entsprechende Sound gehört da für mich einfach dazu, um das Erlebnis komplett zu machen.

Also so etwa in die Richtung „Wildwest-Romantik“ ? Der Zivilisation entfleuchen wollen ?

P.S. Als Kinder haben wir in die Speichen unserer Fahhräder ein Stück Pappe gespannt und sind dann damit immer um den Block geprescht.

Sexersatz? :wink:

In dem Alter war Sex noch kein Thema. Als der das wurde, wäre das mit der Pappe uns eher peinlich gewesen : Wollen, aber nicht können.
Gruß,
Karl

Hallo,

Otto Normalfahrer will doch möglich nichts
vom Gerappele und Getöse des Motors mitbekommen.

Sicherlich gibt es solche Fahrer. Die kaufen dann - je nach Geldbeutel, im PKW-Sektor irgend etwas zwischen Renault Twingo und S-Klasse Mercedes. Das sind in der Regel die, die auch gerne eine Zugfahrt als Alternative zum Auto ansehen, sie wollen ncihts von der Technik wissen, sondern sie einfach nur benutzen.

Aber es gibt auch Unmengen von Fahrern, die eben anders „ticken“. Tiefenpsychologisch möchte ich das gar nicht erst betrachten, aber es sind nicht nur wildgewordene Krawallbrüder, die Motorengeräusche als angenehm empfinden. Man betrachte die recht hohen Summen, die in der Entwicklung für das Sound-Design aktueller Fahrzeuge ausgegeben werden…
Als Beispiele akustisch angenehm designter Neuwagen fallen mir generell die sportlich orinentierten (kleineren) BMW ein, sowie der Audi TT als 2,0 TFSI. Es gehört für viele Fahrer solcher Fahrzeuge eben einfach die Beziehung zwischen Mensch und Maschine dazu. Und die erfährt man mit allen Sinnen.

Und eben so sieht es auch beim Motorrad aus. Wenn man immer mehr Schall wegdämpft, bleibt immer mehr Motorengeräusch übrig, denn Abgas- und Ansauggeräusche bekommt man nahezu vollkommen weg, aber die mechanischen Komponenten machen auch Geräusche, die man nicht leiser bekommt, sondern bestenfalls in einem gekapselten Motorraum „verschwinden lassen“ kann. Beim Zweirad natürlich nicht… ergo: metallisches Rasseln und Klappern bleibt, und das mag zwar leise sein, aber frustet den Durchschnittsbiker.

Dies jedoch einem technikfremden Nutzer zu erklären, erscheint mir unmöglich und vergebene Liebesmüh’.

Ich erkläre mich dennoch solidarisch. Ich selbst fahre Autos und Motorräder, die nicht eben leise (aber auch nicht übertrieben laut!) sind. Wenn ich mit meinem nicht gerade leisen Motorrad an meinem Betrieb vorbeifahre (60km/h-Limit), fällt es mir schwer, die Geschwindigkeit auf dieser Strecke einigermaßen einzuhalten.

Befinde ich mich aber auf dem Betriebsgelände, empfinde ich die meisten vorbeifahrenden Motorräder als störend, besonders schnelle und besonders laute natürlich am meisten.
Was will ich damit sagen? Es kommt auf den Betrachtungswinkel an. Ich sehe die Sache aus beiden Perspektiven, Dir würde ich empfehlen, probeweise leidenschaftlich Motorrad zu fahren, dann könntest Du urteilen, sonst leider nicht.

Grüße
formica

1 „Gefällt mir“

Hi,

warum gibt es zirka 5000 Firmen die Sportauspuffanlagen für Autos herstellen ?

Warum kaufen sich Gartenbesitzer Benzinrasenmäher, die man noch 2 Straßenzüge weiter hört ?

Wenn man sich mit Technik identifiziert, dann will man die komplette Rückmeldung. Deshalb werden für Elektrofahrzeuge extra Soundmodule gebaut, denn ohne Sound fehlt einem halt was.

Das ist wie mit einem Pups, der eigene stinkt nicht

Grüße

Chris

Hi,

aber ein wirklich leises Motorrad wäre für mich auch nur „halb“. Ein Motorrad ist in jeder Hinsicht eine grobe, rohe Angelegenheit … Der entsprechende Sound gehört da für mich einfach dazu, um das Erlebnis komplett zu machen.

Also so etwa in die Richtung „Wildwest-Romantik“ ? Der
Zivilisation entfleuchen wollen ?

Nja, mit einem zivilisatorischen Gerät wie einem Motorrad der Zivilisation entfleuchen zu wollen, wäre naiv, aber es ist (für mich) schon ein wenig „back to the roots“, schließlich sind die anderen Verkehrsmittel ja doch eher ruhig, sanft, mit Airbags rundherum versorgt, gleiten eher als daß man noch „was spürt“.

Auf dem Motorrad fühlt man den Motor, jede Umdrehung wie gesagt, jeden Millimeter Zug am Gas ganz direkt und unmittelbar. Da ist nichts verkleidet oder verpackt. Allein schon dadurch, daß man draufsitzt, die Maschine zwischen den Beinen hat und nicht in einem bequemen Sitz hockt, ist schon eine ganz andere Welt.

Naja, und eine gewisse erotische Komponente gibt’s da wohl auch - nicht umsonst sind Mopeds für ihre Besitzer idR weiblich :wink:

Gruß,

Malte (auf einer Yamaha XT600E)

Moin!

ich frage mich immer wieder, was der Beweggrund mancher
Motorradeigner ist, sein Gefährt auf eine unglaubliche
Lautstärke zu trimmen und damit durch die Gegend zu donnern.

Der Kradist, der sein Zweirad akustisch „optimiert“, wird dafür eine mannigfaltige Auswahl „guter“ Gründe bereithalten. Betrachten wir sie im Einzelnen:

  • Sound. Jawohl, nicht „Lautstärke“, sondern Sound. Das Gerät soll klingen, wie die Geräte, die man im Fernsehen immer sieht. Auf der Rennstrecke, bei Route66-Berichten. Wohlgemerkt, es wird immer von „Sound“ oder „Klang“ gesprochen, fast nie von „Lautstärke“. Und damit der „Sound“ langstreckentauglich ist, fahren nicht wenige unserer Akustikfreunde mit Ohrstöpseln.

  • „Loud Pipes save Lives“. Mag sein, daß man tatsächlich besser wahrgenommen wird, wenn man laut unterwegs ist, und so Unfällen vorbeugt. Das trifft aber weder auf das Mütterchen am Straßenrad zu, das ob des plötzlich einsetzenden Donnergrollens einem Herzinfarkt erliegt, noch auf den älteren Herren, der sich zum Schlaganfall hochcholerisiert, weil das rauhe Rudel durchs Wohngebiet krajohlt. Deren Leben wird nicht gerettet.

  • Leistungssteigerung: Jaa, die gefühlte Leistung ist allerdings enorm gestiegen, etwa proportional zum Geräuschpegel. Tatsächlich will so ein Krawallrohr gut abgestimmt sein, um allein die ursprüngliche Motorleistung zu erhalten.

  • Optische Aspekte lassen sich nicht von der Hand weisen. Das ist nunmal Geschmackssache, allerdings sind sie in den wenigsten Fällen die Triebfeder für die Anschaffung. Ohne Frage sieht das Fahrzeug aber agressiver aus, wenn es lauter ist.

  • Gewichtsersparnis wird immer wieder gern genannt. Einverstanden. Wer sich oft auf der Rennstrecke versucht, wird jedes kg weniger irgendwann zu schätzen wissen. Bedauerlicherweise wird das Einsparpotential der oberen Hälfte des Motorrades dabei meist sträflich vernachlässigt.

Fazit: Der einzige, wirklich venünftige Grund für Zubehörtüten taucht so gut wie nie auf. Es ist nicht selten, daß die Originalauspuffe beschädigt werden oder gar vergammeln. Manch Produkt eines Drittanbieters ist preiswerter zu haben, als das Originalteil. Und fast immer lauter.

Munter bleiben… TRICHTEX

Hallo Chris,

warum gibt es zirka 5000 Firmen die Sportauspuffanlagen für Autos herstellen ?

Klar, das Aufmotzen des Geräusches auch bei Pkw gehört zu meiner Frage, auch wenn da deutlich moderater verfahren wird.

Wenn man sich mit Technik identifiziert, dann will man die komplette Rückmeldung.

Für eine Rückmeldung (über den Betriebspunkt des Motors) genügt die serienmäßige Lautstärke.

Das ist wie mit einem Pups, der eigene stinkt nicht

Deswegen stelle ich meine Nahrung doch nicht um, damit man meine Duftmarke stärker wahrnehmbar ist.
Gruß
Karl

Einspruch, euer Ähren!

Und damit der „Sound“
langstreckentauglich ist, fahren nicht wenige unserer
Akustikfreunde mit Ohrstöpseln.

Die lauteste Tröte hört man ab einer gewissen Geschwindigkeit nicht mehr, die Ohrenstopsel sind hauptsächlich gegen die Windgeräusche.

Grüße
Dusan

http://www.youtube.com/watch?v=BcHVRx1BoPQ

Moin!

Die lauteste Tröte hört man ab einer gewissen Geschwindigkeit
nicht mehr, die Ohrenstopsel sind hauptsächlich gegen die
Windgeräusche.

Wird gern behauptet, nur war gar nicht die Rede von Geschwindigkeit, sondern von Langstrecke. Zudem befinden sich jene „gewissen Geschwindigkeiten“ doch weit jenseits derer, mit denen man dort unterwegs sein kann, wo es den gemeinen Bürger stört.

Oder wollte sich hier jemand outen, mit 180km/h oder schneller durch den Ort zu heizen?

Ich hab’ ja nix gegen Krawalltüten, nur sind die Argumente dafür doch zumeist eher schwachbrüstig.

Munter bleiben… TRICHTEX

Hi!

Wird gern behauptet, nur war gar nicht die Rede von
Geschwindigkeit, sondern von Langstrecke. Zudem befinden sich
jene „gewissen Geschwindigkeiten“ doch weit jenseits derer,
mit denen man dort unterwegs sein kann, wo es den gemeinen
Bürger stört.

Es geht ja nicht um die Störung des gemeinen Bürgers, es geht um die Störung des gemeinen Bikers. Die Ohrenstoppel nutzen dem mit der Faust winkenden Bürger am Wegesrand wenig.

Oder wollte sich hier jemand outen, mit 180km/h oder schneller
durch den Ort zu heizen?

Nö, das würd ich nie tun. Alles über 160 ist gemeingefährlich.

Ich hab’ ja nix gegen Krawalltüten, nur sind die Argumente
dafür doch zumeist eher schwachbrüstig.

Zu laut sollen sie nicht sein, aber du hast Recht, es gibt eigentlich nur 2 Argumente:

Optik
Sound

Wer behauptet, er spürt sein Bike mit einer offenen Anlage besser, sollte Federn und Dämpfer neu justieren, denn die bzw. die Reifen sollte er spüren.

Grüße
Dusan

Hallo Dusan,

Zu laut sollen sie nicht sein, aber du hast Recht, es gibt
eigentlich nur 2 Argumente:
Optik
Sound

Das kann doch nicht heissen, letzterer sei ein Ausdruck von Musikalität. Ich tippe eher darauf, dass - „tiefen“-psychologisch gesehen - eher dahintersteht, auf sich aufmerksam machen zu wollen.
Gruß
Karl