durch eine längere krankheit bin ich gezwungen jetzt sozialhilfe bzw. alg II zu beantragen (ist noch nicht ganz klar, da ich die 6 monatsgrenze noch nicht überschritten habe)
das problem ist, dass unser gemietetes haus von der wohnfläche her zu groß ist. wir haben aber keine chance, ein anderes, für uns angemessenes haus zu finden. wir haben relativ viele tiere:
2 große unde, 2 katzen, 14 kaninchen, 2 ratten, 1 hamster, 2 schafe und zwei ziegen.
unsere große angst ist nun, dass uns das sozialamt praktisch dazu zwingen könnte, uns von unseren tieren zu trennen, damit wir eine andere wohnung beziehen können.
wäre das theoretisch möglich?
können sie uns zwingen die tiere abzuschaffen um eine realistische chance auf dem wohnungsmarkt zu haben?
unsere miete hier ist sehr günstig, es ist ein sehr altes haus, aber wie gesagt, es sind zuviele m²…
so schnell wie möglich noch Antrag stellen nach altem Recht…
Denn anch neuen geht es anch der m2-Zahl…
oder die Miete ist deutlich unter der ortsüblichen Vergleichsmiete…
(für die euch zustehende m2-Zahl)
2 große unde, 2 katzen, 14 kaninchen, 2 ratten, 1 hamster, 2
schafe und zwei ziegen.
Verstehe ich das richtig :
Sich selbst nicht ernähren können,
aber einen Zoo mit Sozialhilfe
unterhalten wollen ?
Kommt ans Sozialamt noch ein Antrag :
auf einen Kleinlieferwagen, weil Futter
und Stroh herangeholt werden muß ?
In anderen Ländern der Welt gibt es keine solche
Ämter wie bei uns. Da werden aber auch solche
Mini-Zoos unterhalten. Und wenns nix zu beissen
gibt, kommt dat Viezeuch auf den Grill…
wenn man mein posting richtig liest kann man sehen, dass ich durch eine krankheit in die missliche lage geraten bin, sozialhilfe beantragen zu müssen. meine tiere habe ich mir zu einem zeitpunkt angeschafft, als ich sehr gut in der lage war, sie zu ernähren und auch tierärztlich versorgen zu lassen.
auch wird diese situation des sozialhilfebezuges hoffentlich nicht von dauer sein.
meine frage war also lediglich, ob ich gezwungen werden kann, meine tiere abzuschaffen.
eine derart unqualifizierte äußerung empfinde ich als beleidigung.
ich habe mir meine krankheit weder ausgesucht noch gewünscht.
allen die hier meinen sie müssen ohne nachzudenken alles über einen kamm scheren, wünsche ein frohes weihnachtesfest mit sehr viel zeit zum nachdenken über ihre vorurteile und ihren umgang mit anderen menschen!
das gleiche was ich oben geschrieben habe gilt auch hier.
ich wünsche mir manchmal, dass alle menschen die so pauschal verurteilen mal in die selbe lage geraten. jeder kann krank werden, niemand sucht sich das freiwillig aus. und dann bekommt man noch solche dusseligen kommentare, danke schön! das ist sehr nett.
unsere miete hier ist sehr :günstig, es ist ein sehr :altes haus, aber wie gesagt, :es sind zuviele m²…
Letzlich entscheidend sind die Kosten. Wenn eine Wohnung angemessener Größe mit ortsüblicher Miete nicht billiger als die bisherige Unterkunft ist, ist Deine Sorge unbegründet.
Eine zu große Wohnung zu ortsüblichem Quadratmeterpreis verursacht zu hohe Kosten. In solchem Fall bekommst Du vom Amt zu hören, welche Wohnungsgröße angemessen ist. Andererseits gibt es zahllose Hilfeempfänger mit riesigen Wohnungen. Das ist überhaupt kein Problem, wenn die zu große Wohnung nicht mehr als eine kleinere Wohnung mit angemessener Fläche kostet.
In vielen ländlichen Gegenden gibt es kaum Mietwohnungen, aber viele alte, billig vermietete Katen mit Garten und Platz ohne Ende. Dort gehört die Haltung von Hühnern, Gänsen, Kaninchen und Ziegen zur Normalität. Das interessierte die Sozialhilfe nicht und ist in gleicher Weise für ALGII uninteressant.
Nur für Leute, die besorgt fragen, ob solcher Zoo vom Soz.-Amt bezahlt wird: Nein, wird nicht und ist auch nicht nötig. Auf dem Land geht keiner in die Edel-Boutique, um die einzeln verpackte Mohrrübe zu kaufen. Vielmehr gehen die Leute mit der Sense auf eine Wiese, um Frischfutter für die Kaninchen zu ernten, bei irgendeinem Bauern sind ein paar Strohballen für Kostnix übrig und was sonst noch gebraucht wird, wächst im Garten. Holz zum Heizen holen viele Landbewohner per Knochenarbeit aus dem Wald oder bezahlen für eine ganze Lkw-Ladung kaum mehr als der Stadtbewohner für ein mickriges Beutelchen Holz.
Rechtlich betrachtet ist ein Tier eine Sache. Und wer vom Staat Leistungen wie ALG bezieht/beziehen will muss damit rechnen, dass zu teure Sachen, die auch laufende Kosten verursachen (z.B. Auto), veräussert werden müssen.
Einige Vorposter wollte ich übrigens nicht auf dem Grill sehen, da akute Vergiftungsgefahr drohl D
Naja es scheint doch immer noch Menschen zu geben, die anscheinent Denkt, die Welt gehöre Ihnen, anscheinend vergessen hier Manche wie es zum Ursprung des Menschen gekommen ist, ich dächte da, man sollte denen zu Weihnachten 1/4 Gans genehmigen, damit man wieder vor Tieren respekt bekommt, manchmal muß sich einfach für manche Menschen schämen, meht kann man dazu nicht sagen.
durch eine krankheit in die missliche lage geraten bin,
sozialhilfe beantragen zu müssen. meine tiere habe ich mir zu
einem zeitpunkt angeschafft, als ich sehr gut in der lage war,
sie zu ernähren und auch tierärztlich versorgen zu lassen.
also lesen wir demnächst:
Ich habe mir letztes Jahr meinen Drittporsche gekauft. Nun beziehe ich ab demnächst ALG II. Kann mich das Amt dazu zwingen, zwei oder gar alle drei Wagen verkaufen zu müssen? Schließlich habe ich die mir ja gekauft, als ich sie mir noch leisten konnte.
danke für deinen hilfreichen beitrag!
unser haus kostet wirklich nicht mehr an miete als eine kleinere „angemessene“ wohnung, so sollte uns eigentlich niemand zum auszug zwingen können!
danke auch für die erklärung an alle städter! du hast sehr recht damit! ich beabsichtige nicht, mir die tierhaltung vom sozialamt finanzieren zu lassen. das futter für alle tiere (außer hunde) wächst auf unserem grundstück. (selbst die katzen leben fast asschließlich von ihren jagderfolgen, lediglich im winter fordern sie ihr futter manchmal von uns)
das hat mir jetzt wirklich weitergeholfen, vielen dank auch!
ich habe nicht davon geschrieben dass mir das sozialamt den unterhalt der tiere finanzieren soll, meine frage bezog sich lediglich auf die größe der wohnung.
das hat mir jetzt wirklich weitergeholfen, vielen dank auch!
ich habe nicht davon geschrieben dass mir das sozialamt den
unterhalt der tiere finanzieren soll, meine frage bezog sich
lediglich auf die größe der wohnung.
Du scheinst mich mißverstanden zu haben. Ich bezog mich auf diesen Teil Deines vorherigen Artikels: meine tiere habe ich mir zu einem zeitpunkt angeschafft, als ich sehr gut in der lage war, sie zu ernähren und auch tierärztlich versorgen zu lassen.
Das brachte mich auf den Gedanken, Dir nahezulegen, daß das niemanden interessiert. Wenn das zuständige Amt festlegt, daß Deine Bude zu groß (resp. zu teuer) ist, wird es Dir freundlich nahelegen, Dir eine kleinere (resp. billigere) Wohnung zu suchen bzw. die Kosten für die Bude nicht voll übernehmen. Wenn das als Folge nach sich zieht, daß Du entweder die Tiere abgeben mußt bzw. sie nicht mehr bezahlen kannst, dann ist das leider so.
Ich wollte Dir mit meiner Analogie aufzeigen, daß der Zeitpunkt der Anschaffung der Tiere bei der Beurteilung des Sachverhaltes keine Rolle spielt und spielen kann. Wenn das so wäre, würde sich jeder Arbeitnehmer, der seine Stelle davonschwimmen sieht, im Vorfeld einen Elch und zwei Windhunde zulegen, um damit den Erhalt seiner Villa mit Empfangshalle und zwei 35 Meter langen Fluren zu erreichen.
Is schon komisch. Wegen Krankheit Sozialhilfe beziehen,
statt Rente. Also nichts auf die Beine bekommen, aber
Tiere versorgen…dat muss ich nun wirklich nicht
verstehen.
Täglich „kloppen“ wir uns mit Krankenkassen, Pflegekassen
und Rentenkassen herum, weil kranke Menschen nicht die
notwendige Hilfe bekommen, die sie brauchen.
Mit nem Sozialamt hatten wir allerdings noch keinen „Spaß“…
Wenn das also mit der Versorgung und Pflege der Tiere
geht, dann frag ich mich, warum nicht eine Tafel oder
eine „Kölner-Sack-e.V.“ - Sache unterstützt wird oder
aufs Land ziehen, wo Wohnraum billig ist und es den
Garten dazu gibt…