Muß neuer Ehepartner für Kinder der Ehefrau zahlen

Wenn ein Unterhaltspflichtiger (ohne Einkommen) heiraten würde, muss dann der neue Ehepartner dafür zahlen? Oder bleibt so etwas das „Problem“ der Ehefrau. Stellen wir uns also vor, die Kinder (2,3,4) leben beim Vater (nicht verheiratet), die Mutter heiratet nun auf Grund der Geburt eines vierten Kindes den dazugehörigen Vater dieses Kindes.

Wäre das ein ziemlich dumme Variante, weil der Mann plötzlich für vier Kinder unterhaltspflichtig wäre?

Die Mutter arbeitet bisher nicht, da sie eine Schulausbildung fortsetzen will, die sie für die ersten Kinder abgebrochen hat. Eine Arbeitsstelle zu finden mit einem Säugling wäre wohl auch nicht so einfach.

Wer zahlt denn dann den Unterhalt für die Kinder, nur der Staat (Unterhaltsvorschuss) und wer müßte so etwas zurück zahlen?

Auch ohne Andrede!

Der Erzeuger der Kinder ist unterhaltspflichtig, daran ändert auch eine Heirat nichts. Ausnahme: Die Kinder werden vom neuen Ehemann adoptiert.

Auch ohne Gruß!

Danke erstmal!
Okay, das ist aber schon klar, aber die Kinder leben weiter beim Erzeuger, geht ja um den umgekehrten Fall, was passieren würde, wenn der Unterhaltspflichtige (also derjenige, der Barunterhaltspflichtig ist) heiraten würde. Selber aber nicht in der Lage ist, den Unterhalt zu zahlen, ob dann der neue Ehepartner diese Unterhaltspflicht automatisch „mit geheiratet“ hat und diesen dann zu leisten hat.

Der Erzeuger kommt ja seiner Unterhaltspflicht „leider“ durch „Erziehung“ usw. nach.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Der neue Ehepartner haftet nicht für den Kindesunterhalt, es gibt ja keine Rechtsbeziehung zwischen ihm und den Kindern. Die Rechtsbeziehung und die Pflicht zur Unterhaltsleistung besteht aber zwischen den beiden neuen Ehepartnern, deshalb wird das Einkommen des neuen Ehegatten dann mit zur Berechnung herangezogen wenn der Unterhaltsverpflichtete seinen Verpflichtungen nicht aus eigener Kraft nachkommen kann, wenn es darum geht den Selbstbehalt zu ermitteln. Zu beachten ist weiter, daß unter Umständen das Jugendamt einen Unterhaltsvorschuß leistet, auch die wollen das Geld irgendwann wieder. (Ich habe noch einen Titel gegen meinen Vater zuhause rumliegen, den ich zum 18. Geburtstag vom Jugendamt bekam)

Was mir immer wieder sauer aufstößt: erst Kinder in die Welt setzten, aber dann nicht zahlen wollen. Der Unterhalt steht nun mal an erster Stelle, auch für den Gesetzgeber!

Warum Du schreibst das der Erzeuger „leider“ seiner Erziehungspflicht nachkommt, verstehe ich nicht. Einer muß es ja schließlich machen.

Was mir immer wieder sauer aufstößt: erst Kinder in die Welt
setzten, aber dann nicht zahlen wollen. Der Unterhalt steht
nun mal an erster Stelle, auch für den Gesetzgeber!

An die Kinder würde die Mutter sofort zahlen, da aber das Geld für Dinge wie PALM usw. nachweislich ausgegeben wurde, ist dies aber Verschwendung, wenn der Erzeuger sie dann nämlich zusätzlich noch auffordert Kleidung usw. zu schicken, da er das mit dem Unterhaltsvorschuss und diversen Dingen angeblich nicht finanzieren kann. Wenn sie also wüßte, dass der Unterhalt auch bei den Kindern ankommt sähe das sicher anders aus, aber weder sie noch der Partner sind gewillt dem Erzeuger ein schönes Leben zu finanzieren.

Warum Du schreibst das der Erzeuger „leider“ seiner
Erziehungspflicht nachkommt, verstehe ich nicht. Einer muß es
ja schließlich machen.

Würde die Mutter ja auchgerne tun, so wie die letzten fast vier Jahre (und zwar fast ausschließlich), aber trotz gemeinsamem Sorgerecht gibt er die Kinder nicht raus und verweigert den Kontakt. Und da hört dann ein Erziehen für mich auf, da ist das „Erziehen“ nur noch ein Mißbrauchen der Kinder als Machtspielzeug gegenüber der Mutter. Deshalb leider. Sich ewig nicht kümmern, nur im selben Haushalt auf Kosten der Kinder leben und bei Trennung dann plötzlich der bessere „Erzieher“ sein, da kommt bei mir einfach nur die Wut hoch!

An die Kinder würde die Mutter sofort zahlen, da aber das Geld
für Dinge wie PALM usw. nachweislich ausgegeben wurde, ist
dies aber Verschwendung, wenn der Erzeuger sie dann nämlich
zusätzlich noch auffordert Kleidung usw. zu schicken, da er
das mit dem Unterhaltsvorschuss und diversen Dingen angeblich
nicht finanzieren kann.

Ach hör mir doch auf, diese Ausreden kenne ich zur genüge…

Wenn sie also wüßte, dass der

Unterhalt auch bei den Kindern ankommt sähe das sicher anders
aus, aber weder sie noch der Partner sind gewillt dem Erzeuger
ein schönes Leben zu finanzieren.

Er hat drei Kinder zu unterhalten, würd mal sagen keine so ganz billige Angelegenheit. Das sich der Ex-Partner von diesem Geld ein schönes Leben finanzieren kann, glaube ich kaum. Würde er dies tun, wäre von einer groben Vernachlässigung der Kinder auszugehen und in diesem Fall wäre aber ganz fix das Jugendamt einzuschalten!

Würde die Mutter ja auchgerne tun, so wie die letzten fast
vier Jahre (und zwar fast ausschließlich), aber trotz
gemeinsamem Sorgerecht gibt er die Kinder nicht raus und
verweigert den Kontakt. Und da hört dann ein Erziehen für mich
auf, da ist das „Erziehen“ nur noch ein Mißbrauchen der Kinder
als Machtspielzeug gegenüber der Mutter. Deshalb leider. Sich
ewig nicht kümmern, nur im selben Haushalt auf Kosten der
Kinder leben und bei Trennung dann plötzlich der bessere
„Erzieher“ sein, da kommt bei mir einfach nur die Wut hoch!

Das ist leider oft so, aber diese Frage ließe sich ja gerichtlich klären.

Gruß

Tina

1 „Gefällt mir“

Ach hör mir doch auf, diese Ausreden kenne ich zur genüge…

Dann ist ja gut, dann scheinst du ja im konkreten Fall auch sicher zu sein, dass es nicht so ist.

Er hat drei Kinder zu unterhalten, würd mal sagen keine so
ganz billige Angelegenheit. Das sich der Ex-Partner von diesem
Geld ein schönes Leben finanzieren kann, glaube ich kaum.
Würde er dies tun, wäre von einer groben Vernachlässigung der
Kinder auszugehen und in diesem Fall wäre aber ganz fix das
Jugendamt einzuschalten!

Das ist schon passiert, aber es zieht sich, weil sowas ja nicht dringend ist! Und drei Kinder plus faulen Partner zu unterstützen hatte sie auch die ganze Zeit mit deutlich weniger Geld, das ging auch wunderbar, sie haben nicht schlecht davon gelebt, aber es wurde dann eher für die Kinder als für solche Kinkerlitzschen ausgegeben! Immerhin hat sie für die Kinder bisher auf ihre Ausbildung verzichtet und die muss nun erstmal nachgeholt werden, dabei gibts eben kein Geld!

Würde die Mutter ja auchgerne tun, so wie die letzten fast
vier Jahre (und zwar fast ausschließlich), aber trotz
gemeinsamem Sorgerecht gibt er die Kinder nicht raus und
verweigert den Kontakt. Und da hört dann ein Erziehen für mich
auf, da ist das „Erziehen“ nur noch ein Mißbrauchen der Kinder
als Machtspielzeug gegenüber der Mutter. Deshalb leider. Sich
ewig nicht kümmern, nur im selben Haushalt auf Kosten der
Kinder leben und bei Trennung dann plötzlich der bessere
„Erzieher“ sein, da kommt bei mir einfach nur die Wut hoch!

Das ist leider oft so, aber diese Frage ließe sich ja
gerichtlich klären.

Wie gesagt, ist schon im Gange aber nicht eilig und da sie trotz vieler Versuche Kinder wedér gesehen noch gesprochen hat seit fast 6 Monaten sieht es trotz aller Widrigkeiten langsam nicht mehr gut für sie aus!

Dann ist ja gut, dann scheinst du ja im konkreten Fall auch
sicher zu sein, dass es nicht so ist.

So wie Du mir den Fall schilderst, ist es ein typischer Kleinkrieg der von beiden Seiten auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird!

Das ist schon passiert, aber es zieht sich, weil sowas ja
nicht dringend ist! Und drei Kinder plus faulen Partner zu
unterstützen hatte sie auch die ganze Zeit mit deutlich
weniger Geld, das ging auch wunderbar, sie haben nicht
schlecht davon gelebt, aber es wurde dann eher für die Kinder
als für solche Kinkerlitzschen ausgegeben!

Ich gehe mal davon aus, das der Expartner auch Unterhalt bezieht, ob er sich von diesem Geld auch ab und zu mal Kinkerlitzchen kauft, sollte doch ihm überlassen werden. Scheinbar war es so, daß er sich schon vor der Trennung um die Kinder gekümmert hat und sie arbeiten war, jedenfalls schließe ich dies aus Deinen Ausführungen. Also war er ja nicht ganz so faul, bei drei kleinen Kindern! Außerdem sollten die Kinder wirklich vernachlässigt sein, würd ich dem Jugendamt mal in den Allerwertesten treten und mit Dienstaufsichtsbeschwerde etc. drohen, dann werden sie bestimmt schnell tätig.

Immerhin hat sie

für die Kinder bisher auf ihre Ausbildung verzichtet und die
muss nun erstmal nachgeholt werden, dabei gibts eben kein
Geld!

Mal ganz dumm gefragt: Warum hat sie denn nicht zuerst eine Ausbildung gemacht? Ein „Unfall“ kann ja mal passieren, aber gleich drei? Sie ist zuerst mal für ihre Kinder verantwortlich und hat für deren Unterhalt zu sorgen, alles andere hätte sie sich vorher überlegen können. DIE KINDER KÖNNEN NICHTS DAFÜR!!!

Würde die Mutter ja auchgerne tun, so wie die letzten fast
vier Jahre (und zwar fast ausschließlich), aber trotz
gemeinsamem Sorgerecht gibt er die Kinder nicht raus und
verweigert den Kontakt. Und da hört dann ein Erziehen für mich
auf, da ist das „Erziehen“ nur noch ein Mißbrauchen der Kinder
als Machtspielzeug gegenüber der Mutter.

Was bitte schön ist die Weigerung der Mutter keinen Unterhalt für die Kinder zu zahlen, nicht auch ein Machtspiel? Also für mich ist sie keinen Deut besser als der Kindsvater! Meine Schwester hat genau wegen solcher Streitereien ihr Gymnasium nicht zu ende machen können und mußte eine Ausbildung beginnen um überleben zu können!

Deshalb leider. Sich

ewig nicht kümmern, nur im selben Haushalt auf Kosten der
Kinder leben und bei Trennung dann plötzlich der bessere
„Erzieher“ sein, da kommt bei mir einfach nur die Wut hoch!

Ich bin mir sicher, wenn man den Expartner befragen würde, kämme dieser auf eine ganz andere Sicht der Dinge. Meist ist der Mittelweg der richtige!

Das ist leider oft so, aber diese Frage ließe sich ja
gerichtlich klären.

Wie gesagt, ist schon im Gange aber nicht eilig und da sie
trotz vieler Versuche Kinder wedér gesehen noch gesprochen hat
seit fast 6 Monaten sieht es trotz aller Widrigkeiten langsam
nicht mehr gut für sie aus!

Wenn der Kindsvater die Kinder wirklich vernachlässigt, sieht es doch ganz gut für sie aus. Aber ich bin selbst „Opfer“ solcher Machtspielchen gewesen! Deshalb bin ich hier nicht der richtige Ansprechpartner für sowas. Man sollte glauben, daß Eltern erwachsen genug sind umd respektvoll und im Sinne der Kinder zu handeln. Vielleicht müsste man mal über seinen eigenen Schatten springen…

1 „Gefällt mir“

So wie Du mir den Fall schilderst, ist es ein typischer
Kleinkrieg der von beiden Seiten auf dem Rücken der Kinder
ausgetragen wird!

Wäre es der, dann hätte sie sich einfach, so wie er die Kinder geholt ohne Rücksicht auf Kontakte usw. So hat sie sie da gelassen und gesagt, dass wird erst ordentlich vor Gericht geklärt und nicht jeder holt sie sich und muss sie dann evtl.
doch zurückbringen und immer ein hin und her!
Außerdem hatte sie mit ihm eine schriftliche Vereinbarung, dass sie sich eine Wohnung sucht und dann die Kinder holt, dass interessiert ihn immerhin plötzlich nicht mehr. Also sie hat immer versucht zum Wohle der Kinder zu handeln bisher.

Ich gehe mal davon aus, das der Expartner auch Unterhalt
bezieht, ob er sich von diesem Geld auch ab und zu mal
Kinkerlitzchen kauft, sollte doch ihm überlassen werden.
Scheinbar war es so, daß er sich schon vor der Trennung um die
Kinder gekümmert hat und sie arbeiten war, jedenfalls schließe
ich dies aus Deinen Ausführungen. Also war er ja nicht ganz so
faul, bei drei kleinen Kindern! Außerdem sollten die Kinder
wirklich vernachlässigt sein, würd ich dem Jugendamt mal in
den Allerwertesten treten und mit Dienstaufsichtsbeschwerde
etc. drohen, dann werden sie bestimmt schnell tätig.

Nein, es war genau anders rum, sie hat sich bisher um die Kinder gekümmert und deshalb nicht gearbeitet (und ALG" bezogen), er hat, ja was hat er eigenltich gemacht. Mal eine Ausbildung angefangen, dann mal ein bißchen gejobbt usw. also nichts wirkliches hat er gemacht. Meist auf der faulen Haut gelegt bzw. gefeiert!
Sie hat also die Kidner erzogen, den Haushalt geschmissen, Hilfe übers JGA dafür in Anspruch genommen, damit das alles richtig klappt und dann eine Dienstaufsichtsbeschwerde gemacht und genau deswegen tut das JGA nun nichts mehr im Sinne der Kinder! Immerhin ist das die Bearbeiterin, die die bekommen hat, die nun entscheiden soll, wer das ABR bekommt!

Mal ganz dumm gefragt: Warum hat sie denn nicht zuerst eine
Ausbildung gemacht? Ein „Unfall“ kann ja mal passieren, aber
gleich drei? Sie ist zuerst mal für ihre Kinder verantwortlich
und hat für deren Unterhalt zu sorgen, alles andere hätte sie
sich vorher überlegen können. DIE KINDER KÖNNEN NICHTS
DAFÜR!!!

Ja, aber warum ist nur sie immer dafür verantwortlich, wie wäre es denn mal mit dem Erzeuger für irgendwas verantwortlich zu sein. Er hat noch nie gezahlt, bisher nichts geleistet und auch jetzt gehe ich davon aus, dass die Oma alles macht.

Was bitte schön ist die Weigerung der Mutter keinen Unterhalt
für die Kinder zu zahlen, nicht auch ein Machtspiel? Also für
mich ist sie keinen Deut besser als der Kindsvater! Meine
Schwester hat genau wegen solcher Streitereien ihr Gymnasium
nicht zu ende machen können und mußte eine Ausbildung beginnen
um überleben zu können!

Wieso weigert sie sich? Sie kann nicht zahlen, weil sie ja ncihts verdient. Sie macht gerade wieder die Schule weiter! Sie will nur nicht, dass ihr evtl. zukünftiger Ehemann für den Erzeuger zahlt! Denn die Kinder mit im Haushalt aufnehmen und sie alleine unterhalten (ohne Unterhalt vom Erzeuger) würde er sofort! Auch wenn er das nicht müßte!

Wenn der Kindsvater die Kinder wirklich vernachlässigt, sieht
es doch ganz gut für sie aus. Aber ich bin selbst „Opfer“
solcher Machtspielchen gewesen! Deshalb bin ich hier nicht der
richtige Ansprechpartner für sowas. Man sollte glauben, daß
Eltern erwachsen genug sind umd respektvoll und im Sinne der
Kinder zu handeln. Vielleicht müsste man mal über seinen
eigenen Schatten springen…

Wie gesagt, da ist vor allem der geknickte Stolz der Mitarbeiterin sehr störend und die lange Zeit, die gegen sie spielt, die sie keinen Kontakt zu den Kidner bekommen hat! (Wobei auch das eher für sie sprechen sollte, da sie es ja versucht hat und ihr das gesetzeswidrig verweigert wurde)!

Wenn der Kindsvater die Kinder wirklich vernachlässigt, sieht
es doch ganz gut für sie aus. Aber ich bin selbst „Opfer“
solcher Machtspielchen gewesen! Deshalb bin ich hier nicht der
richtige Ansprechpartner für sowas. Man sollte glauben, daß
Eltern erwachsen genug sind umd respektvoll und im Sinne der
Kinder zu handeln. Vielleicht müsste man mal über seinen
eigenen Schatten springen…

Ich denke, dass tut sie, indem sie z.B: eben nicht mit Teufel komm raus nun die Kinder versucht zu sehen, weil sie weiß, dass er riesige Probleme machen würde, wenn sie einfach auftauchen würde! Sondern erst eine klare Regelung haben möchte. UNd indem sie sagt, wenn er die Kinder vor Gereicht bekommt, dann ist es eben so, dann muss sie damit leben (und warten, bis die Kinder selber entscheiden dürfen, ob sie dann ein Chance hat!).

Genau, böses, böses Jugendamt! Alle sind so ungerecht! Du schreibst einmal man könnte zahlen, will aber nicht da bei den Kindern nichts ankommt, dann wieder man kann nicht zahlen, wie denn nu? Für mich hört sich das eher so an: ich habe mich ein paar Jahre um euch gekümmert, jetzt bin ich dran, ich mache jetzt meine Schule (die Zeit könnte man ja auch zum Arbeiten nützen! Das Baby muß ja in dieser Zeit auch irgendwie versorgt werden) und wovon ihr lebt ist mir wurscht!

UND es ist ein Kleinkrieg den BEIDE auf dem Rücken der Kinder austragen. Da braucht auch gar nichts beschönigt werden, alles was hier angebracht wird sind faule Ausreden!

Ich merke schon, du scheinst wirklich nicht der richtige Ansprechpartner zu sien, da du so emotional reagierst, dass du immer nur die Hälfte liest. Schon im Ausgangsposting stand, dass die Mutter kein Einkommen hat und die Frage war, ob dann der neue Ehepartner ihre Unterhaltsverpflichtungen tragen müßte!
Und warum sollte das Jugendamt allgemein böse sein?
Mit der Stelle hier hat sie komischer Weise keine Probleme und auch mit anderen Stellen nicht, nur mit der einen Bearbeiterin! Ist schon auffällig, oder?!?
Und es sind sicher nicht alle gemein, denn viele versuchen ihr zu helfen, sagen aber alle, es steht und fällt mit der Bearbeiterin!

Aber lassen wir das, vielen Dank für diene Antwort, die Frage ist ja beantwortet, den Rest scheinst du nicht verstehen zu wollen (weil du vielleicht nur die Hälfte gelesen hast!).

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

auch wenn Tinchen und Susannea „heiß diskutieren“ ist es zwar richtig, dass es eine direkte Unterhaltspflicht des Zweitpartners nicht gibt, aber dass durch die gefestigte Rechtsprechung schon ganz lange eine indirekte Unterhaltszahlung durch die Hintertür eingeführt ist. Die Richter sehen das zwar nicht so, aber ich und viele andere Mitglieder von Zweitfamilien.

Wie das funktioniert ist unter /t/unterhaltsfragen/4409470/4

Gruß
Ingrid

Wenn ein Unterhaltspflichtiger (ohne Einkommen) heiraten

würde, muss dann der neue Ehepartner dafür zahlen? Oder bleibt
so etwas das „Problem“ der Ehefrau. Stellen wir uns also vor,
die Kinder (2,3,4) leben beim Vater (nicht verheiratet), die
Mutter heiratet nun auf Grund der Geburt eines vierten Kindes
den dazugehörigen Vater dieses Kindes.

Wäre das ein ziemlich dumme Variante, weil der Mann plötzlich
für vier Kinder unterhaltspflichtig wäre?

Die Mutter arbeitet bisher nicht, da sie eine Schulausbildung
fortsetzen will, die sie für die ersten Kinder abgebrochen
hat. Eine Arbeitsstelle zu finden mit einem Säugling wäre wohl
auch nicht so einfach.

Wer zahlt denn dann den Unterhalt für die Kinder, nur der
Staat (Unterhaltsvorschuss) und wer müßte so etwas zurück
zahlen?

Danke, genau so etwas habe ich befürchtet und geasucht. Also besser nicht heiraten, denn dann sollte dazu ja keine rechtliche Grundlage vorliegen, oder?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

hat nur bedingt mit dem Trauschein zu tun. Die Mutter wird um Unterhalt nicht herumkommen, sobald sie im gleichen Haushalt mit dem Vater des zu erwarteten Babys wohnt.

Richter haben dann schon Urteile gemacht, dass sie eben Abends arbeiten muss, wenn der Vater des Kindes von der Arbeit kommt oder Teile des Betreuungsunterhaltes der ihr zusteht. Dieses Geld muss sie dann für den Unterhalt verwenden.

Im Übrigen finde ich es für richtig, dass auch Mütter Unterhalt bezahlen müssen, wenn die Kinder nicht bei ihnen wohnen. Stell Dir einfach mal vor, es kommt zur Trennung bei dieser Mutter mit dem Vater des jetzigen Kindes.

Soll er genauso handeln wie die Mutter es mit ihren Kindern aus der früheren Beziehung macht? Soll er auch dafür sorgen, dass er nicht Unterhalt für sein Kind bezahlen kann?

Es versuchen sehr viele Eltern sich vor ihrer Unterhaltspflicht zu drücken. Die Gerichte greifen immer stärker durch. Die noch „billigste“ Lösung ist die Fiktivrechnung(z. B. hier: http://www.carookee.com/forum/VAfK-Forum/7/16745219-… ). Bedeutet, dass der barunterhaltspflichtige Elternteil so gerechnet wird, als hätte er ein bestimmtes Einkommen. Hat den Erfolg, dass sich ganz schnell irre hohe Schulden ansammeln, die das ganze restliche Leben vergälen können.

Dann gibt es noch den § 170 StGB. Allgemein herrscht die Ansicht, dass der so gut wie nie durchgesetzt wird. Kann ein sehr schmerzhafter Irrtum sein.

Vor kurzem wurde eine zweifache Mutter, die dafür sorgen wollte, dass sie keinen Unterhalt bezahlen muss, vom Strafgericht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Wenn Du es nicht glauben willst, kannst Du Dir das Urteil unter http://file1.carookee.com/forum/VAfK-Forum/7/file/32… - ist die fiktivgerechnete Mutter vom Link oben.

Gruß
Ingrid

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Aber lassen wir das, vielen Dank für diene Antwort, die Frage
ist ja beantwortet, den Rest scheinst du nicht verstehen zu
wollen (weil du vielleicht nur die Hälfte gelesen hast!).

Vielleicht solltest DU Dir Deine Postings mal durchlesen, da steht doch geschrieben die Mutter würde zahlen, wenn sie die Sicherheit hätte, das das Geld für die Kinder ausgegeben würde. Außerdem möchte sie eine Schulbildung nachholen. Das ist sehr löblich, aber in dieser Zeit könnte sie auch Geld für den Unterhalt ihrer Kinder verdienen, der geht nun mal vor! Es gibt leider viel zu viele die sich vor ihrer Unterhaltspflicht drücken und den Unterhalt ihrer Kinder der Allgemeinheit überlassen, das ist nicht richtig.