Muss Sparkasse Mitarbeitern Parkplätze stellen?

Hallo,

muss eine Sparkasse ihren Mitarbeitern Parkmöglichkeiten bieten? Es gibt einige Parkboxen vor der Bank, einen ebenerdigen Parkplatz (für ~20 Autos) und eine Tiefgarage.

Die Bankmitarbeiter parken jedoch nicht dort sondern blockieren regelmäßig (also jeden Werktag ab 7:30 Uhr) fast alle verfügbaren Parkplätze einer kompletten Straße. Am Ende der Straße gibt es einen Parkplatz für ~30 Autos, der aber kaum benutzt wird, da man „zu weit“ laufen müsste.

Können die Anwohner etwas gegen die tägliche Invasion der Bänker unternehmen?

Gruß
Sue

Hallo,
wenn ich das recht verstehe, ist doch da ein Partplatz, der Platz für 30 Fahrzeuge hat und auf dem Platz ist. Wenn du glaubst, das es für die Bänker nah genug ist zum laufen, was hindert dich dann daran da zu parken? Wenn du einen sichern Parkplatz will, miet dir einen oder bau dir einen Stellplatz.
gruss

Hi

Die Bankmitarbeiter parken jedoch nicht dort

Hast Du Dich schon mal erkundigt warum sie dort nicht parken?
Die Parkplätze wären ja noch näher bei der Bank.

Können die Anwohner etwas gegen die tägliche Invasion der
Bänker unternehmen?

Haben die Anwohner Anrainerparkplätze?
Könnten die Anwohner auf den 30 ungenutzten Parkplätzen parken?

Gruß
Edith

Hallo,

Können die Anwohner etwas gegen die tägliche Invasion der Bänker unternehmen?

Offensichtlich ist die Parksituation nicht derart, daß man Anwohnerparkplätze ausweisen müsste. Deshalb kann jeder, ob nun Anwohner, Sparkassen-Honk oder Auswärtiger, parken, wie es eben legal möglich ist.

Und daraus folgt der Schluß, daß es gar nichts gibt, wogegen sich diese Anwohner wehren müssten.

Ein „Wehrbedarf“ geht davon aus, daß die Anwohner ein irgendwie geartetes Vorrecht hätten. Haben sie aber nicht. Das Problem sind nicht die „Invasoren“, sondern das Empfinden der Anwohner.

Gruß,

Malte

Hallo,

wenn ich das recht verstehe, ist doch da ein Partplatz, der
Platz für 30 Fahrzeuge hat und auf dem Platz ist.

richtig.

Wenn du
glaubst, das es für die Bänker nah genug ist zum laufen, was
hindert dich dann daran da zu parken?

Gegenfrage: würdest du gern immer am Ende der Straße parken, egal ob du gerade dringend auf die Toilette musst oder vielleicht ein paar Kinder dabei hast? Würdest du gern schwere Gartengeräte statt zwei Meter zum Garten durch die ganze Straße schleppen? Den Wocheneinkauf?
Würdest du das auch noch gern tun, wenn du gehbehindert wärst? Oder stark auf die 80 zugehen würdest?

Wenn du einen sichern
Parkplatz will, miet dir einen oder bau dir einen Stellplatz.

Noch weiter weg von meiner (btw sachlich und höflich gestellten) Frage könnte deine Antwort kaum noch sein.

Gruß
Sue

Hallo,

Hast Du Dich schon mal erkundigt warum sie dort nicht parken?
Die Parkplätze wären ja noch näher bei der Bank.

sie dürfen es angeblich nicht, die Parkplätze seien nur für die Kunden. Mir fiel btw mittlerweile auf, dass ich die Frage wohl besser unter Arbeitsrecht platziert hätte. Ich habe mal gelesen, eine Firma müsse den Angestellten genug Parkraum zur Verfügung stellen - und es wäre nicht schlecht, zu wissen, ob das stimmt [Edit: inzwischen weiß ich, dass es nicht so ist]. Ich frage mich gerade ernsthaft, wie ich darauf gekommen bin, in diesem Brett zu fragen.

Haben die Anwohner Anrainerparkplätze?

Es gibt einen Tiefgaragenstellplatz pro Wohnung (für jedes Haus der Straße), allerdings wird auch nicht selten die Einfahrt zugeparkt, womit je 24 Autos nicht in ihre Garage kommen. Dass Falschparker hier Knöllchen bekommen oder gar abgeschleppt werden kommt übrigens nicht vor. Aufgrund der chaotischen Parksituation (mehr dazu hier: /t/umbau-spielplatz-zu-parkplatz-verhindern/4756141/3

Könnten die Anwohner auf den 30 ungenutzten Parkplätzen
parken?

Prinzipiell ja, es ist ein öffentlicher Parkplatz. Allerdings ist es frustrierend, dort zu parken und dann den Wocheneinkauf oder schwere Gartengeräte durch die ganze Straße zu schleppen, wenn man im Prinzip auch vor oder neben dem eigenen Haus parken könnte und so nur fünf Meter schleppen müsste.

Es geht gar nicht darum, dass die Anwohner zu jeder Zeit einen Parkplatz vor dem Haus zugesichert haben möchten sondern nur um die theoretische Möglichkeit, mit viel Glück mal einen ergattern zu können. Wenn man irgendwann am Tag einen Platz vor dem Haus braucht (für zB Handwerker, Lieferanten) muss man am frühen Morgen bereits den gewünschten Platz blockieren - und das ist nicht zuletzt ziemlich affig, erinnert stark an Handtücher auf Sonnenliegen…

Gruß
Sue

Hallo,

Offensichtlich ist die Parksituation nicht derart, daß man
Anwohnerparkplätze ausweisen müsste. Deshalb kann jeder, ob
nun Anwohner, Sparkassen-Honk oder Auswärtiger, parken, wie es
eben legal möglich ist.

leider besetzen die Bänker so viele legale Parkplätze, dass andere Besucher regelmäßig (+ stundenlang) im Halteverbot parken. Und falls jetzt der Tipp kommt, das Ordnungsamt zu rufen: das macht nach dem 200. Mal ohne Reaktion auch keinen Spaß mehr. Es wird nicht kontrolliert, es gibt weder Knöllchen noch wurde schon mal irgend jemand abgeschleppt.

Und daraus folgt der Schluß, daß es gar nichts gibt, wogegen
sich diese Anwohner wehren müssten.

Schade, so wird letztendlich die Faulheit der Bänker, 70 Meter weiter zu parken, wohl dazu führen, dass ein Kinderspielplatz teils zum Parkplatz umfunktioniert wird.

Ein „Wehrbedarf“ geht davon aus, daß die Anwohner ein
irgendwie geartetes Vorrecht hätten. Haben sie aber nicht. Das
Problem sind nicht die „Invasoren“, sondern das Empfinden der
Anwohner.

Es wäre schön, wenn es nur ums subjektive Empfinden ginge, leider ist die Parksituation trotz massig vorhandener Parkplätze katastrophal und Langzeitparker ab morgens halb acht entspannen die Lage nicht gerade. Wenn du Zeit und Muße hast kannst du dich ja mal durch meine elendig lange Antwort hier quälen: /t/umbau-spielplatz-zu-parkplatz-verhindern/4756141/3

Gruß
Sue

Hi

Haben die Anwohner Anrainerparkplätze?

Es gibt einen Tiefgaragenstellplatz pro Wohnung (für jedes
Haus der Straße), allerdings wird auch nicht selten die
Einfahrt zugeparkt, womit je 24 Autos nicht in ihre Garage
kommen.

Also wenn keiner falsch parkt, dann hätten die Anwohner kein Problem mit dringenden Klogängen und Einkäufen schleppen, weil sie in der eigenen Garage parken können, oder habe ich das was falsch verstanden?

Ich finde Einkäufe schleppen auch doof und habe das Glück einen eigenen Parkplatz zu haben. Keine Garage aber einen Parkplatz.

würde auch kein Abschleppwagen in die Straße kommen. Die
Bänker verschärfen also nur eine ohnehin schon schwierige
Situation.

Wurde eigentlich schon mal mit der Geschäftsleitung der Bank gesprochen, ob es eine Abhilfe gibt?

Nach den Schilderungen scheint das aber auch eher nur ein Tropfen auf den heißen Stein zu sein, denn wenn nicht die Banker parken, dann parken Einkäufer.

Prinzipiell ja, es ist ein öffentlicher Parkplatz. Allerdings
ist es frustrierend, dort zu parken und dann den Wocheneinkauf
oder schwere Gartengeräte durch die ganze Straße zu schleppen,
wenn man im Prinzip auch vor oder neben dem eigenen Haus
parken könnte und so nur fünf Meter schleppen müsste.

Wieso wird nicht in der Garage geparkt? Die Garagen werden vermutlich nicht ständig zugeparkt sein?

Es geht gar nicht darum, dass die Anwohner zu jeder Zeit einen
Parkplatz vor dem Haus zugesichert haben möchten sondern nur
um die theoretische Möglichkeit, mit viel Glück mal einen
ergattern zu können.

Die theoretische Möglichkeit, daß in einem Fall von 1000 ein Parkplatz frei ist und die Anwohner somit Glück haben besteht doch?

Gruß
Edith

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Morgen!

Schade, so wird letztendlich die Faulheit der Bänker,
weiter zu parken, wohl dazu führen, dass ein Kinderspielplatz
teils zum Parkplatz umfunktioniert wird.

Du meinst die Faulheit der Anwohner oder?

Wieso glaubt mittlerweile fast jeder er hätte ein Recht seine blöde
Karre vor dem eigenen Haus zu parken.

Schon mal darüber nachgedacht, dass die aufgebrachte Gewerbesteuer
um den Spielplatz zu unterhalten auch von der Bank kommen.

Gruß
Stefan

Hallo,

Also wenn keiner falsch parkt, dann hätten die Anwohner kein
Problem mit dringenden Klogängen und Einkäufen schleppen, weil
sie in der eigenen Garage parken können, oder habe ich das was
falsch verstanden?

das hast du richtig verstanden.

Wurde eigentlich schon mal mit der Geschäftsleitung der Bank
gesprochen, ob es eine Abhilfe gibt?

Die Versuche, ein Gespräch zu führen waren ziemlich fruchtlos, weil schon mal grundsätzlich keiner zuständig ist. Da ist eine Bank wohl wie eine Behörde.

Nach den Schilderungen scheint das aber auch eher nur ein
Tropfen auf den heißen Stein zu sein, denn wenn nicht die
Banker parken, dann parken Einkäufer.

Richtig. Wobei die Einkäufer kein so großes Problem mehr darstellen würden wären die Bänker nicht da. Schließlich stünden dann wesentlich mehr Parkplätze zur Verfügung.

Wieso wird nicht in der Garage geparkt? Die Garagen werden
vermutlich nicht ständig zugeparkt sein?

Es wird in der Garage geparkt, wenn man rein kommt. Für Leute mit Anstand ist es selbstverständlich, nicht vor fremden Einfahrten zu parken - und trotzdem hat sich erst vor einigen Monaten ein Nachbar ein Parkverbot vor seiner Einfahrt erstreiten müssen um überhaupt die Möglichkeit zu haben, auf seinen Hof und wieder runter zu kommen. Sagt das nicht alles? :-/

Die theoretische Möglichkeit, daß in einem Fall von 1000 ein
Parkplatz frei ist und die Anwohner somit Glück haben besteht
doch?

Wenn man nicht gerade zwischen 7:30 und 17:30 nach Hause kommt, ja.
Nachts zB ist parken vor dem Haus gar kein Problem…

Gruß
Sue

Hallo,

Schade, so wird letztendlich die Faulheit der Bänker,
weiter zu parken, wohl dazu führen, dass ein Kinderspielplatz
teils zum Parkplatz umfunktioniert wird.

Du meinst die Faulheit der Anwohner oder?

nein, ich meine die Faulheit der Bankangestellten , die sich einen Bruch heben, wenn sie ihren Aktenkoffer 70 m weiter tragen sollen. Obwohl kaum ein Anwohner je in der Straße parkt (bzw parken kann) ist trotzdem alles zugeparkt. Genau darum geht es doch.

Wieso glaubt mittlerweile fast jeder er hätte ein Recht seine
blöde
Karre vor dem eigenen Haus zu parken.

Vielleicht solltest du erst mal lesen, was ich geschrieben habe bevor du so einen Schwachsinn postest. Und wenn du nicht lesen willst was ich schreibe spar dir die Antwort doch einfach komplett.

Schon mal darüber nachgedacht, dass die aufgebrachte
Gewerbesteuer
um den Spielplatz zu unterhalten auch von der Bank kommen.

Ach, weißt du, würde sich mal eine Politesse einen Arbeitstag lang in die Sackgasse stellen und Knöllchen schreiben wäre der Unterhalt für den Spielplatz für Monate gesichert.

Gruß
Sue

Hi

Also wenn keiner falsch parkt, dann hätten die Anwohner kein
Problem mit dringenden Klogängen und Einkäufen schleppen, weil
sie in der eigenen Garage parken können, oder habe ich das was
falsch verstanden?

das hast du richtig verstanden.

Parken denn die Banker vor der Garage?

Die Versuche, ein Gespräch zu führen waren ziemlich fruchtlos,
weil schon mal grundsätzlich keiner zuständig ist. Da ist eine
Bank wohl wie eine Behörde.

Naja, im Gegensatz zu einer Behörde ist eine Bank meistens an einer guten Presse interessiert. Stichwort Werbung.

Richtig. Wobei die Einkäufer kein so großes Problem mehr
darstellen würden wären die Bänker nicht da. Schließlich
stünden dann wesentlich mehr Parkplätze zur Verfügung.

Es stehen doch genügend zur Verfügung. Nur will die anscheinend niemand nutzen, noch nicht einmal die Anwohner. Ich verstehe immer noch nicht ganz, warum die Banker an allem Schuld sein sollen.

Gruß
Edith

Vielleicht solltest du erst mal lesen, was ich geschrieben
habe bevor du so einen Schwachsinn postest. Und wenn du nicht
lesen willst was ich schreibe spar dir die Antwort doch
einfach komplett.

Hi,

es geht doch schlicht darum, die Anwohner wollen hier mehr Rechte bekommen. Der erste Versuch der Anwohner ist wohl in die Hose gegangen, jetzt wird um den Spielplatz gejammert, der wohl genau betrachtet schon lange nicht mehr als Spielplatz genutzt wird, eher so als etwas Grün im Grau. Eine Art Garten auf Kosten der Steuerzahler.

Die Vorwürfe an die Bankangestellten gehen auch daneben, warum sollen sie für die Bequemlichkeit anderer es sich selber unbequem machen. Die Forderung an die Bank ihren Angestellten Parkplätze einzurichten, gebe ich an die Anwohner zurück sich auf eigene Kosten Stellplätze einzurichten, nicht auf Kosten der Steuerzahler.

Im Übrigen sind die Gewerbetreibenden mindesten, wenn nicht sogar noch mehr als die Anwohner auf die Parkplätze angewiesen.

Q-Gruß

Gegenfrage: würdest du gern immer am Ende der Straße parken,
egal ob du gerade dringend auf die Toilette musst oder
vielleicht ein paar Kinder dabei hast? Würdest du gern schwere
Gartengeräte statt zwei Meter zum Garten durch die ganze
Straße schleppen? Den Wocheneinkauf?
Würdest du das auch noch gern tun, wenn du gehbehindert wärst?
Oder stark auf die 80 zugehen würdest?

Inwieweit wird bitte das Parken am Ende der Straße durch den Fakt, Kinder dabeizuhaben, erschwert?

Nein. Sicher parkt da keiner gerne. Aber der Bankangestellte will auch nicht gerne dort parken. Aber bevor man keinen Platz bekommt, schleppt man halt in Gottes Namen die Geräte. An 70 Metern ist noch keiner gestorben.

Es geht hier nur darum „die da“, auf die man vielleicht noch einen lustigen Sozialneid hegt und pflegt (Der Banker…) von der Straße zu vertreiben.

Es ist übrigens einfach nicht glaubhaft, daß eine Tiefgarage zugeparkt wird und Ordnungsamt, Polizei + Abschleppdienst nicht reagieren. Das ist mir nicht einmal mitten in München passiert. Das sind alles Ausreden. (in before „doch dort ist das so“…)

Überspitzt formuliert:
Es geht hier nur darum, den breiten Mutterarsch mit den Bälgern mit dem Auto möglichst dicht vor die eigene Haustüre zu bekommen, um es schön bequem zu haben.

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ich blick´s immer noch nicht…
Hallo Sue,

sind das denn jetzt legale Parker (so wie es im Ausgangsposting erscheint) oder verbotene Parker (weil immer wieder die Rede ist vom nicht kommenden Ordnungsamt, die keine Knöllchen schreiben)?

Gegen legale Parker kann man/frau nix tun, gegen verbotene Parker müßte schon was möglich sein, aber INAL,

Andreas

Hallo,

Parken denn die Banker vor der Garage?

nein, afaik Einkaufende. Aber die stehen auch durchaus mehrere Stunden da. Und wer erstmal sieht, dass man ungestraft falsch parken kann macht sich auch keine große Mühe, einen Parkplatz zu suchen, es kommt durchaus vor, dass über den Tag verteilt immer wieder unterschiedliche Autos die Einfahrten blockieren. Wie gesagt, es kümmert ja „niemanden“, nur die Anwohner.

Naja, im Gegensatz zu einer Behörde ist eine Bank meistens an
einer guten Presse interessiert. Stichwort Werbung.

Die Presse hat bereits berichtet, sowohl ein Lokalblatt als auch der WDR. Die stießen aber ebenfalls überall auf taube Ohren. Daraus wird aber nicht schlechte Werbung, es wurde lediglich in einem Nebensatz erwähnt, dass niemand Stellung nehmen wollte. Der WDR musste bspw erst drei Briefe schreiben, bevor die Stadtverwaltung überhaupt antwortete. Wie viele Kontaktversuche es zur Bank gab weiß ich allerdings nicht.

Es stehen doch genügend zur Verfügung. Nur will die
anscheinend niemand nutzen, noch nicht einmal die Anwohner.

Man ist nicht unbedingt in eine (eigentlich ruhige und schöne) Nebenstraße gezogen, in der es massig Parkgelegenheiten (plus einem TG-Platz pro Wohnung) gibt, um sein Auto dann am Ende der Straße zu parken. Einige der Anwohner sind weit über 70, andere zB gehbehindert oder haben kleine Kinder. Wären alle im besten Alter, gesund und kinderlos würden vielleicht mehr Anwohner dort parken. Aber wenn es jemandem schon ohne Gepäck schwer fällt, 70 Meter zu gehen wird das mit dem Wochenenkauf im Arm nicht leichter.

Ich verstehe immer noch nicht ganz, warum die Banker an allem
Schuld sein sollen.

Die Bankmitarbeiter sind nicht grundsätzlich schuld und alle böse, mir ist es im Prinzip ehrlich gesagt schnuppe, wo sie parken. Allerdings hatte ich beim Erstellen meiner Frage im Hinterkopf, der Arbeitgeber müsse den Arbeitnehmern ausreichend Parkfläche zur Verfügung stellen. Wenn das so wäre (was nicht ist, was ich aber erst jetzt weiß) wäre das die fast perfekte Lösung, da sich die Parksituation erheblich entspannen würde und damit wohl auch die Verwandlung des Spielplatzes in Parkfläche gar kein Thema wäre.

Es macht keinen großen Unterschied, ob man eine Aktentasche 70 oder 140 Meter trägt. Für einen Anwohner, der schwer bepackt nach Hause kommt ist es schon umständlicher, seinen ganzen Krempel die Straße entlang zu schleppen. Für einen Einkaufenden ist es wesentlich bequemer, die Einkäufe nur 70 Meter tragen zu müssen. Dazu kommt: die Bänker kommen morgens vor dem massiven Verkehrsaufkommen und fahren erst wieder, wenn die Situation sich einigermaßen entspannt hat. Jemand, der zur Stoßzeit kommt muss sich durch insgesamt 140 Meter Eng"stelle" quälen, um den Parkplatz zu erreichen.
Die Mitarbeiter der Bank hätten also den kleinsten Nachteil, mal ganz unabhängig davon, ob auch nur ein Anwohner sein Auto überhaupt vors Haus stellen will. Einkaufende auf der Suche nach einem Parkplatz (mit zu wenig Geduld und zu viel Bequemlichkeit, um am Straßenende zu parken) parken aus „Platzmangel“ im absoluten Halteverbot. Regelmäßig, stundenlang. Dadurch entsteht das tägliche Verkehrschaos erst, man kann die Fahrbahn nicht mehr als solche benutzen, ein schmaler Fußweg an der Seite fällt ebenfalls weg. Dadurch benutzen nicht nur etliche Autos und Fahrradfahrer die viel zu enge Straße, auch die Fußgänger (darunter Schulkinder 1. Klasse bis Oberstufe) müssen auf der Fahrbahn laufen. Dass es bisher nur zu Blechschäden und leichteren Personenschäden kam ist mE ein Wunder (bzw der Tatsache zu verdanken, dass man durch das Chaos nicht schneller als Schritttempo fahren kann). Angesichts des prinzipiell vorhandenen Parkplatzüberflusses kann das doch nicht die optimale Lösung sein.

Gruß
Sue

Hi

zu suchen, es kommt durchaus vor, dass über den Tag verteilt
immer wieder unterschiedliche Autos die Einfahrten blockieren.
Wie gesagt, es kümmert ja „niemanden“, nur die Anwohner.

Also daß sich um Falschparker tatsächlich niemand kümmert, bezweifle ich etwas. Schon alleine deswegen, weil solche Knöllchen normalerweise ja eine willkommene Einnahmequelle für eine Stadt sind.

Aber wenn es jemandem schon ohne Gepäck
schwer fällt, 70 Meter zu gehen wird das mit dem Wochenenkauf
im Arm nicht leichter.

Mit einem Wocheneinkauf würde ich mich in die Garage stellen. Bei den Wohnhaustiefgaragen, die ich kenne, ist der Weg in die eigenen Wohnung von der Garage aus wesentlich bequemer als von dem nähesten Parkplatz auf der Straße.

Hinterkopf, der Arbeitgeber müsse den Arbeitnehmern
ausreichend Parkfläche zur Verfügung stellen.

Nein, muß er nicht. Er muß nicht mal einen zur Verfügung stellen.

Es macht keinen großen Unterschied, ob man eine Aktentasche 70
oder 140 Meter trägt. Für einen Anwohner, der schwer bepackt
nach Hause kommt ist es schon umständlicher, seinen ganzen
Krempel die Straße entlang zu schleppen.

Wieso parkt der nicht in der Garage?

Was ich bei der ganzen Sache absolut nicht verstehe, warum wollen die Anrainer die Parkplatzsituation noch verschärfen, in dem sie nicht in der eigenen Garage parken.
Falschparker kann man übrigens auch als Privatperson abschleppen lassen, sollte die Gemeinde tatsächlich nicht an den Einnahmen interessiert sein.

Gruß
Edith

Inwieweit wird bitte das Parken am Ende der Straße durch den
Fakt, Kinder dabeizuhaben, erschwert?

Wenn ich mir ansehe, was befreundete Mütter ständig dabeihaben (müssen), von Windeln bis zum Kinderwagen hat man manchmal den Eindruck, sie würden täglich umziehen.

Nein. Sicher parkt da keiner gerne. Aber der Bankangestellte
will auch nicht gerne dort parken. Aber bevor man keinen Platz
bekommt, schleppt man halt in Gottes Namen die Geräte. An 70
Metern ist noch keiner gestorben.

Das ist ein Hohn, wenn ich mir allein meinen Lebenspartner anschaue. Nein, auch er stirbt nicht von 70 Metern, er braucht dafür aber schon ohne irgendetwas im Schlepptau zehn Minuten. Man kann nicht pauschal davon ausgehen, dass die Strecke für jeden ein Klacks ist. Mit nem Kind an jeder Hand (und der dazugehörigen Ausstattung über der Schulter) oder 80 Jahren auf dem Buckel wird der Weg auch nicht kürzer.

Es geht hier nur darum „die da“, auf die man vielleicht noch
einen lustigen Sozialneid hegt und pflegt (Der Banker…) von
der Straße zu vertreiben.

Das musste ja kommen. So gut verdienen Bänker nun auch wieder nicht, dass es sich lohnen würde, darauf neidisch zu sein. Und Bänker ist lediglich ein kürzerer Begriff für „Bankangestellte“ oder „Bankmitarbeiter“. Aber glaub doch was du willst.

Es ist übrigens einfach nicht glaubhaft, daß eine Tiefgarage
zugeparkt wird und Ordnungsamt, Polizei + Abschleppdienst
nicht reagieren. Das ist mir nicht einmal mitten in München
passiert. Das sind alles Ausreden. (in before „doch dort ist
das so“…)

Doch, es ist genau so. Kleines Beispiel gefällig? http://img329.imageshack.us/img329/6901/park2ru6.jpg
Man beachte die hübschen Halteverbotsschilder ganz rechts und mittig des Fotos, es gilt für die komplette rechte Seite. Und dieses Foto ist wohl gemerkt nicht in der Hauptverkehrszeit entstanden, keines dieser Autos wurde abgeschleppt oder hat auch nur ein Knöllchen bekommen.

Überspitzt formuliert:

War das der Rest des Beitrags etwa nicht? Ach nein, der enthielt ja nur haltlose Anschuldigungen von Neid und Lügen. Wobei sich die Frage stellt, warum ich ein Problem erfinden sollte … ach, das wird wahrscheinlich an meiner Sucht nach Aufmerksamkeit von unbekannten Usern in einem anonymen Forum liegen. Gott behüte, dass es tatsächlich ein Problem geben könnte!

Es geht hier nur darum, den breiten Mutterarsch mit den
Bälgern mit dem Auto möglichst dicht vor die eigene Haustüre
zu bekommen, um es schön bequem zu haben.

Auch damit liegst du komplett daneben, ich habe keine Kinder.

Gruß
Sue

Hallo,

Also daß sich um Falschparker tatsächlich niemand kümmert,
bezweifle ich etwas.

es steht dir völlig frei, das zu glauben oder nicht. Wobei sich natürlich die Frage stellt, warum ich irgendetwas erfinden sollte.
Der WDR mutmaßte in seinem Bericht, das Ordnungsamt wolle die Geschäftsleute nicht verärgern. Durchaus verständlich, denn selbstverständlich klingeln durch sie die Staatskassen mehr als durch meinen läppischen 1500€-Lohn oder die schmale Rente meines Nachbarn.

Schon alleine deswegen, weil solche
Knöllchen normalerweise ja eine willkommene Einnahmequelle für
eine Stadt sind.

Das ist auch für die Anwohner seit Jahren ein riesiges Rätsel, aber leider Tatsache. Nimmt man pro Falschparker nur 15 € an (wobei noch Behinderung des Verkehrs dazu kommt, keine Ahnung, was das kostet) könnte täglich locker ein vierstelliger Betrag zusammen kommen.
Außerdem würden einige Kontrollen die Situation dauerhaft entschärfen, es wird ja hauptsächlich deswegen geparkt, wie es einem gerade in den Sinn kommt, weil jeder genau weiß, dass hier nie (und ich meine wirklich NIE) kontrolliert wird.

Mit einem Wocheneinkauf würde ich mich in die Garage stellen.

Wenn das geht wird das ja auch getan.

Bei den Wohnhaustiefgaragen, die ich kenne, ist der Weg in die
eigenen Wohnung von der Garage aus wesentlich bequemer als von
dem nähesten Parkplatz auf der Straße.

Das sieht hier anders aus.

Hinterkopf, der Arbeitgeber müsse den Arbeitnehmern
ausreichend Parkfläche zur Verfügung stellen.

Nein, muß er nicht. Er muß nicht mal einen zur Verfügung
stellen.

Ja, das weiß ich doch inzwischen. Aber du hattest gefragt, warum die Bänker schuld sein sollen und ich wollte nur erläutern, warum ich hier so auf sie „fixiert“ bin. Es wäre einfach eine vergleichsweise gute Lösung gewesen, wenn die Sparkasse ihren Mitarbeitern anderweitig Parkraum zur Verfügung stellen müsste. Und wenn man bedenkt, dass demnächst ein Kinderspielplatz Opfer des angeblichen Parkplatzmangels wird greift man eben nach jedem Strohhalm - oder fragt in einem Forum, ob es überhaupt einen Strohhalm zu greifen gibt.

Es macht keinen großen Unterschied, ob man eine Aktentasche 70
oder 140 Meter trägt. Für einen Anwohner, der schwer bepackt
nach Hause kommt ist es schon umständlicher, seinen ganzen
Krempel die Straße entlang zu schleppen.

Wieso parkt der nicht in der Garage?

Grmpf, das war doch nur ein Beispiel, um anzuführen für wen es am wenigsten schlimm wäre, am Ende der Straße zu parken.

Was ich bei der ganzen Sache absolut nicht verstehe, warum
wollen die Anrainer die Parkplatzsituation noch verschärfen,
in dem sie nicht in der eigenen Garage parken.

Das wird doch fast immer getan - sofern möglich. Aber es gibt Situationen (eben mit schweren Gartengeräten oder sei es nur, dass man ganz dringend pinkeln muss), da wäre man sehr froh, wenn man einfach kurz oben halten könnte. Es geht aber (ich wiederhole es immer wieder gern) nicht darum, dass jeder Anwohner einen Parkplatz vor dem Haus will oder zu faul ist X Meter zu laufen. Es geht eigentlich nur darum, Möglichkeiten zu suchen, den Verkehr in der Straße zu entschärfen, damit man den Kinderspielplatz nicht einem (weiteren + überflüssigen) Parkplatz opfern muss. Ist das so schwer zu verstehen?

Falschparker kann man übrigens auch als Privatperson
abschleppen lassen, sollte die Gemeinde tatsächlich nicht an
den Einnahmen interessiert sein.

Hast du das Geld, mehrfach pro Woche jemanden abschleppen zu lassen? Ich nicht. Und um jemanden vor der Garage abschleppen zu lassen müssten erst die Autos aus dem Halteverbot entfernt werden, damit der Abschleppwagen überhaupt durch kommt. Da ist man für eine Stunde (oder vielleicht auch einen ganzen Tag) freie Einfahrt bestimmt schnell 1000 € los.

Gruß
Sue

Hallo,

langsam habe ich wirklich das Gefühl, chinesisch zu schreiben. Warum will hier jeder grundsätzlich alles falsch verstehen?

es geht doch schlicht darum, die Anwohner wollen hier mehr
Rechte bekommen.

NEIN, es geht darum, dass die Straßenverkehrsordnung eingehalten wird. Und es geht weiter darum, dass dafür nicht ein Spielplatz asphaltiert werden soll - vor allem, weil es nicht nötig ist.

Der erste Versuch der Anwohner ist wohl in
die Hose gegangen,

Im Gegenteil, die Anwohner haben Recht bekommen.

jetzt wird um den Spielplatz gejammert, der
wohl genau betrachtet schon lange nicht mehr als Spielplatz
genutzt wird, eher so als etwas Grün im Grau. Eine Art Garten
auf Kosten der Steuerzahler.

Ich liebe diese Unterstellungen, was habt ihr nur alle für eine rege Fantasie? Alle Anwohner haben ihren Garten hinter den Häusern - einer hat sogar einen so riesigen Garten, dass man sich drin verlaufen kann (und ja, darauf bin ich wirklich neidisch).
Der Spielplatz wird genau von denen genutzt für die er geschaffen wurde, vormittags Kleinkinder, nachmittags Schulkinder. Ob die Teenies abends „erwünscht“ sind weiß ich nicht, zumindest stören sie niemanden.
Ich persönlich sehe den Spielplatz nicht mal.

Die Vorwürfe an die Bankangestellten gehen auch daneben, warum
sollen sie für die Bequemlichkeit anderer es sich selber
unbequem machen. Die Forderung an die Bank ihren Angestellten
Parkplätze einzurichten, gebe ich an die Anwohner zurück sich
auf eigene Kosten Stellplätze einzurichten, nicht auf Kosten
der Steuerzahler.

Die Anwohner HABEN eigene Parkplätze. Diese können sie teilweise nicht benutzen, weil jeder parkt wie er will (auch vor Einfahrten) ohne dass sich das Ordnungsamt darum schert. Aber die Regel ist es, dass die Anwohner ihre Parkplätze in der Tiefgarage benutzen.

Im Übrigen sind die Gewerbetreibenden mindesten, wenn nicht
sogar noch mehr als die Anwohner auf die Parkplätze
angewiesen.

Deswegen haben die Gewerbetreibenden ja auch Parkplätze neben ihren Geschäften.

Gruß
Sue