Hallo,
Also daß sich um Falschparker tatsächlich niemand kümmert,
bezweifle ich etwas.
es steht dir völlig frei, das zu glauben oder nicht. Wobei sich natürlich die Frage stellt, warum ich irgendetwas erfinden sollte.
Der WDR mutmaßte in seinem Bericht, das Ordnungsamt wolle die Geschäftsleute nicht verärgern. Durchaus verständlich, denn selbstverständlich klingeln durch sie die Staatskassen mehr als durch meinen läppischen 1500€-Lohn oder die schmale Rente meines Nachbarn.
Schon alleine deswegen, weil solche
Knöllchen normalerweise ja eine willkommene Einnahmequelle für
eine Stadt sind.
Das ist auch für die Anwohner seit Jahren ein riesiges Rätsel, aber leider Tatsache. Nimmt man pro Falschparker nur 15 € an (wobei noch Behinderung des Verkehrs dazu kommt, keine Ahnung, was das kostet) könnte täglich locker ein vierstelliger Betrag zusammen kommen.
Außerdem würden einige Kontrollen die Situation dauerhaft entschärfen, es wird ja hauptsächlich deswegen geparkt, wie es einem gerade in den Sinn kommt, weil jeder genau weiß, dass hier nie (und ich meine wirklich NIE) kontrolliert wird.
Mit einem Wocheneinkauf würde ich mich in die Garage stellen.
Wenn das geht wird das ja auch getan.
Bei den Wohnhaustiefgaragen, die ich kenne, ist der Weg in die
eigenen Wohnung von der Garage aus wesentlich bequemer als von
dem nähesten Parkplatz auf der Straße.
Das sieht hier anders aus.
Hinterkopf, der Arbeitgeber müsse den Arbeitnehmern
ausreichend Parkfläche zur Verfügung stellen.
Nein, muß er nicht. Er muß nicht mal einen zur Verfügung
stellen.
Ja, das weiß ich doch inzwischen. Aber du hattest gefragt, warum die Bänker schuld sein sollen und ich wollte nur erläutern, warum ich hier so auf sie „fixiert“ bin. Es wäre einfach eine vergleichsweise gute Lösung gewesen, wenn die Sparkasse ihren Mitarbeitern anderweitig Parkraum zur Verfügung stellen müsste. Und wenn man bedenkt, dass demnächst ein Kinderspielplatz Opfer des angeblichen Parkplatzmangels wird greift man eben nach jedem Strohhalm - oder fragt in einem Forum, ob es überhaupt einen Strohhalm zu greifen gibt.
Es macht keinen großen Unterschied, ob man eine Aktentasche 70
oder 140 Meter trägt. Für einen Anwohner, der schwer bepackt
nach Hause kommt ist es schon umständlicher, seinen ganzen
Krempel die Straße entlang zu schleppen.
Wieso parkt der nicht in der Garage?
Grmpf, das war doch nur ein Beispiel, um anzuführen für wen es am wenigsten schlimm wäre, am Ende der Straße zu parken.
Was ich bei der ganzen Sache absolut nicht verstehe, warum
wollen die Anrainer die Parkplatzsituation noch verschärfen,
in dem sie nicht in der eigenen Garage parken.
Das wird doch fast immer getan - sofern möglich. Aber es gibt Situationen (eben mit schweren Gartengeräten oder sei es nur, dass man ganz dringend pinkeln muss), da wäre man sehr froh, wenn man einfach kurz oben halten könnte. Es geht aber (ich wiederhole es immer wieder gern) nicht darum, dass jeder Anwohner einen Parkplatz vor dem Haus will oder zu faul ist X Meter zu laufen. Es geht eigentlich nur darum, Möglichkeiten zu suchen, den Verkehr in der Straße zu entschärfen, damit man den Kinderspielplatz nicht einem (weiteren + überflüssigen) Parkplatz opfern muss. Ist das so schwer zu verstehen?
Falschparker kann man übrigens auch als Privatperson
abschleppen lassen, sollte die Gemeinde tatsächlich nicht an
den Einnahmen interessiert sein.
Hast du das Geld, mehrfach pro Woche jemanden abschleppen zu lassen? Ich nicht. Und um jemanden vor der Garage abschleppen zu lassen müssten erst die Autos aus dem Halteverbot entfernt werden, damit der Abschleppwagen überhaupt durch kommt. Da ist man für eine Stunde (oder vielleicht auch einen ganzen Tag) freie Einfahrt bestimmt schnell 1000 € los.
Gruß
Sue