Hi frog,
ich finde, im Psychologie-Brett wäre dein posting besser aufgehoben.
Nun, hier meine Gedanken zu deinem Text:
- Dein Verhältnis zu deiner „Freundin“ ist ambivalent.
Ich möchte auch den Kontakt mit der „Freundin“ nicht total
abbrechen, obwohl ich ihre Art nicht mehr aushalte
Du sehnst dich einerseits nach einer Freundín, bekommst allerdings von ihr nicht das gewünschte Verhalten. Du erwartest von ihr, dass sie die Worte Mama und Oma aus ihrem Sprachgebrauch nimmt wann immer du in ihrer Gegenwart bist. Wenn die Rücksichtnahme nicht wie erwartet geschieht, wird dies von grob-fahlässig bis mutwillig bewertet, auf alle Fälle jedoch gegen dich.
„Abhärtung“. Tja, dazu habe ich mir dann folgende Gedanken
gemacht: Wenn sie wirklich der Meinung ist, ich müßte bzgl.
dem Tod meiner Mutter abhärten, dann hört wirklich alles
auf. (…) Sie hat das jetzt nicht wortwörtlich so gesagt, aber es kam mir mal so in den Gedanken.
- Dieses Muster, das Verhalten deiner Mitmenschen
zumindest ständig zu interpretieren
Mir kam vor, sie war beleidigt.
allerdings auch häufig gegen dich zu werten, findet sich immer wieder in unterschiedlichen Situationen.
Wenn ich mal bei der „Freundin“ war, sah ich auf ihrem
Kalender, der demonstrativ im Wohnbereich steht „XY und Kids“,
- Keiner der hier beteiligten Personen zieht Grenzen. Du bist in deinem gesamten Handeln weder klar noch konsequent. Deiner „Freundin“ unterstelle ich das gleiche.
Sie wollte mal ins Kino und ehrlich wie ich bin , sagte ich,
du, es ist ganz lieb von dir, aber ich kann
irgendwie nicht, es geht mir nicht so gut und es ist mir nicht
gerade nach Kino.
Mir kam vor, sie war beleidigt.
So riß ich mich zusammen und ging später mit ihr ins Kino
Ehrlich wie du bist hast du dich zusammengerissen??
- Aus der Verletzung und Enttäuschung, dass die Freundschaft wieder mal nicht so verläuft, wie du es dir wünschst, wird die „Freundin“ nicht nur in " gesetzt, sondern auch schlecht gemacht.
ich kapierte es damals noch nicht, dass sie
eine komplett kühle, Kopfbetonte Frau ist (ich glaube, sie ist
auch berechnend), die kaum Herz hat.
Da sie offenbar in der Lage ist, einen netten Plausch mit der Pädagogin zu führen, und hier auch deine Ängste zuschlagen, wird ebenso die Pädagogin schlecht gemacht.
Mich machte das ganze irgendwie unruhig. Es ging mir sowas von
auf die Socken. Je-des-mal diese Quatscherei in der Früh, es
war tlw. nicht mehr zum aushalten,… Es war ja klar, dass
sie über einem plauderten.
Es war dann eine Situation, wo sie als Pädagogin finde ich
zickig reagierte (sie ist tlw. auch sehr launengebeutelt
Das fand ich zusätzlich unprofessionell.
- Ich befürchte, du leidest an Logorrhoe:
/t/reden-ohne-unterlass/4758244/13
In dem Fall könnte das den erschwerten Kontakt bei der Freundinnensuche erklären.
Ich gehe davon aus, dass du weder unter Leidensdruck stehst noch etwas an deinem Verhalten ändern magst. Unter anderen Umständen würde ich dir eine Therapie empfehlen.
Grüße von
jeanne
), die kaum Herz hat.