Mutter taugt nix - was tun?

hallo.

eine junge mutter (28) hat zwei kinder (5 und 3) und neuerdings auch wieder einen freund (der m.e. ebensowenig taugt wie sie).
sie hat ihre kinder zwar „lieb“, aber eben nur im rahmen ihrer beschränkten sichtweise.
sie lebt vom sozialamt und ihren eltern.
wohnen tut sie zur zeit bei ihrem freund, hat aber auch eine eigene wohnung im selben ort wie ihre eltern.

das umfeld (familie und paten) ist eigentlich intakt. die eltern der mutter sind intellektuell eher einfach gestrickt, was sich leider in deutlicher mißerziehung der tochter geäußert hat.

sie geht fast nie ans telefon und läßt sich eigentlich nur bei ihrer familie bzw. den paten der kinder sehen, wenn sie was braucht oder wenn’s geschenke gibt.

beide kinder haben einen kindergartenplatz. dort waren sie allerdings schon seit wochen gar nicht mehr, und auch vorher nur mit halbherziger regelmäßigkeit.

man muß schon regelrecht verlangen, die kinder endlich mal wieder sehen zu dürfen, und dann gibt’s meistens irgendwelche ausreden, warum das gerade nicht geht - dann werden wirklich ALLE vorschläge „geschickt“ abgewehrt, z.b. „dein freund kann ja die kinder herfahren und wir bringen sie wieder zurück“ - „jaaaaaa, nein, dann müßte er ja mein auto nehmen und wenn da was passiert hab ich die ganze sch… wieder am hals und blablabla“.

mir werden oft sachen erzählt - oder ich muß sie miterleben -, bei denen ich einfach nicht anders kann als zu sagen „klatscht ihr mal eine! oder zwei…!“ aber ob das helfen würde…?
jedenfalls tut’s mir in der seele weh, mitkriegen zu müssen, wie zwei grundsätzlich sehr aufgeweckte und intelligente kinder langsam aber sicher versaut werden.

was tut man in einem solchen fall?
das jugendamt informieren? - und wie geht’s dann weiter?
sie wegen irgendwas anzeigen? - aber rechtlich gesehen macht sie ja nix falsch…
ihr wirklich mal eine runterhauen? - dann is man am ende selbst noch der dumme…
mit ihr reden? - perlen vor die säue werfen. das haben schon viele menschen sehr oft ohne erfolg getan.

ratlose grüße

michael

hi

eine junge mutter (28) hat zwei kinder (5 und 3) und
neuerdings auch wieder einen freund (der m.e. ebensowenig
taugt wie sie).

sind es deine Kinder ?

wenn nein ist es ihre Sache - ob sie was taugt oder nicht und ob sie deswegen eine „schlechtere“ Mutter ist als so manch andere kann man von aussen nicht beurteilen

sie hat ihre kinder zwar „lieb“, aber eben nur im rahmen ihrer
beschränkten sichtweise.

das aber dafür ganz - wieso denkst du das beurteilen zu können ?

das umfeld (familie und paten) ist eigentlich intakt.

was auch immer das bedeutet …

eltern der mutter sind intellektuell eher einfach gestrickt,

nuja woher soll sie es dann haben ? trotzdem lieben sie ihre tochter , denn liebe hat nichts mit intellekt zu tun sondern mit gefühl - und manchmal stört zuviel intellekt auch das gefühl …

was sich leider in deutlicher mißerziehung der tochter
geäußert hat.

wieso meinst du das beurteilen zu können ?`Hältst du dich für „gelungen“ ?

sie geht fast nie ans telefon und läßt sich eigentlich nur bei
ihrer familie bzw. den paten der kinder sehen, wenn sie was
braucht oder wenn’s geschenke gibt.

na und ? Wenn dsa ihre Familie und die Paten nicht stört - ist doch gut.

beide kinder haben einen kindergartenplatz. dort waren sie
allerdings schon seit wochen gar nicht mehr, und auch vorher
nur mit halbherziger regelmäßigkeit.

ehrlich gesagt : halte ich nicht viel von kinderaufbewahrungsanstalten wenn es nicht zwingend notwendig ist arbeiten zu gehen

man muß schon regelrecht verlangen, die kinder endlich mal
wieder sehen zu dürfen,

bist du der vater ? wie wurde das umgangs- und Besuchsrecht geregelt ? bist du nicht der leibliche Vater hast du mE keinen Anspruch auf regelmässigen Umgang

wenn du der vater bist muss ich sagen würde mir auch nicht viel daran liegen, meine Kinder einem Ex in die Hand zu geben, der mich als missraten und dumm bezeichnet

bei denen ich einfach nicht anders kann als zu sagen „klatscht
ihr mal eine! oder zwei…!“ aber ob das helfen würde…?

tolles niveau

jedenfalls tut’s mir in der seele weh, mitkriegen zu müssen,
wie zwei grundsätzlich sehr aufgeweckte und intelligente
kinder langsam aber sicher versaut werden.

tjo, so ist das nunmal wenn kinder in die welt gesetzt werden, dass weder vorher noch nachher irgendwie überprüft wird ob die Eltern auch wirklich zur Aufzucht geeignet sind ;o)

was tut man in einem solchen fall?
das jugendamt informieren? - und wie geht’s dann weiter?

die kinder werden nicht gequält
es besteht keine Kindergartenpflicht
und wenn du ein einklagbares umgangsrecht hast , klag es ein

sie wegen irgendwas anzeigen? - aber rechtlich gesehen macht
sie ja nix falsch…

auch menschlich gesehen nicht

ihr wirklich mal eine runterhauen? - dann is man am ende
selbst noch der dumme…

nicht nur am Ende - vorher auch schon

mit ihr reden? - perlen vor die säue werfen. das haben schon
viele menschen sehr oft ohne erfolg getan.

und jemandem, der so über sie redet, soll sie freiwillig ihre Kinder geben ? Damit er bei ihnen genauso schlecht über sie redet wie hier vor 100.000 anderen Menschen ?

Ich finde das Mädel im Moment ganz vernünftig

Gruß H.

hi,

ich schreibe meine kommentare dazu mal rein:

eine junge mutter (28) hat zwei kinder (5 und 3) und
neuerdings auch wieder einen freund (der m.e. ebensowenig
taugt wie sie).

wann „taugt“ ein mensch was? werden von denen gesetze gebrochen, beluegen sie dich und andere permanent??

sie hat ihre kinder zwar „lieb“, aber eben nur im rahmen ihrer
beschränkten sichtweise.

na also! sie hat ihre kinder so lieb, wie sie kann - besser geht es eigentlich nicht!

sie lebt vom sozialamt und ihren eltern.
wohnen tut sie zur zeit bei ihrem freund, hat aber auch eine
eigene wohnung im selben ort wie ihre eltern.

das ist für eine alleinerziehende mutter nichts ungewoehnliches…
sie scheint ihre eltern zu moegen, wenn sie in der naehe wohnt…

das umfeld (familie und paten) ist eigentlich intakt. die
eltern der mutter sind intellektuell eher einfach gestrickt,
was sich leider in deutlicher mißerziehung der tochter
geäußert hat.

intellekt hat mit guter erziehung nichts, aber auch gar nichts zu tun!
kleines beispiel: intakte pfarrersfamilie mit 7 kindern: die mittlere tochter mcht abi, studiert… alles prima, bis sie zu den topleuten der RAF gehoert…

sie geht fast nie ans telefon und läßt sich eigentlich nur bei
ihrer familie bzw. den paten der kinder sehen, wenn sie was
braucht oder wenn’s geschenke gibt.

ans tefefon wuerde ich auch kaum gehen, wenn ich von kritikern, wie dir, vollgelabert werde…

beide kinder haben einen kindergartenplatz. dort waren sie
allerdings schon seit wochen gar nicht mehr, und auch vorher
nur mit halbherziger regelmäßigkeit.

da sollte man hinterfragen, warum das so ist. es gibt „gute“ und „schlechte“ kindergaerten - wenn es ein „schlechter“ ist, gibt es genuegend gruende, die kids da fern zu lassen…

man muß schon regelrecht verlangen, die kinder endlich mal
wieder sehen zu dürfen, und dann gibt’s meistens irgendwelche
ausreden, warum das gerade nicht geht - dann werden wirklich
ALLE vorschläge „geschickt“ abgewehrt, z.b. „dein freund kann
ja die kinder herfahren und wir bringen sie wieder zurück“ -
„jaaaaaa, nein, dann müßte er ja mein auto nehmen und wenn da
was passiert hab ich die ganze sch… wieder am hals und
blablabla“.

wenn du ein „recht“ hast, die kinder zu sehen, dann setz das notfalls gerichtlich durch. wenn du die kinder aber nur wie die mutter von anderen lebenseinstellungen ueberzeugen willst, dann wuerde ich auch gruende suchen, die kinder von dir fern zu halten.

mir werden oft sachen erzählt - oder ich muß sie miterleben -,
bei denen ich einfach nicht anders kann als zu sagen „klatscht
ihr mal eine! oder zwei…!“ aber ob das helfen würde…?
jedenfalls tut’s mir in der seele weh, mitkriegen zu müssen,
wie zwei grundsätzlich sehr aufgeweckte und intelligente
kinder langsam aber sicher versaut werden.

mit der einstellung " eine klatschen" zeigst du, wie sehr einfach du gestrickt bist - da bekomme ich immer mehr verstaendnis fuer die mutter…

was tut man in einem solchen fall?
das jugendamt informieren? - und wie geht’s dann weiter?
sie wegen irgendwas anzeigen? - aber rechtlich gesehen macht
sie ja nix falsch…
ihr wirklich mal eine runterhauen? - dann is man am ende
selbst noch der dumme…
mit ihr reden? - perlen vor die säue werfen. das haben schon
viele menschen sehr oft ohne erfolg getan.

klar kannst du das jugendamt informieren, aber du sagst selbst, dass sie rechtlich nichts falsch macht.

und nochmal: ich wuerde meine kinder auch weit weg von leuten halten, die ihre probleme mit " eine klatschen" und „runterhauen“ glauben, regeln zu koennen!

werde ruhig mal ein wenig konkreter, was du ihr wirklich vorwirfst?
allesm was du hier schilderst, spricht klar fuer sie und gegen dich!

gruss
khs

hallo.

sind es deine Kinder ?
wenn nein ist es ihre Sache - ob sie was taugt oder nicht und
ob sie deswegen eine „schlechtere“ Mutter ist als so manch
andere kann man von aussen nicht beurteilen

vielleicht macht es sie schlechter, wenn ich dir sage, daß sie eher geld für zigaretten ausgibt, als ihren kindern was zu essen zu kaufen?
oder oder oder… die liste ließe sich lang fortsetzen!

das aber dafür ganz - wieso denkst du das beurteilen zu können
?

*ächz*

nuja woher soll sie es dann haben ? trotzdem lieben sie ihre
tochter , denn liebe hat nichts mit intellekt zu tun sondern
mit gefühl - und manchmal stört zuviel intellekt auch das
gefühl …

jaja.

wieso meinst du das beurteilen zu können ?`Hältst du dich für
„gelungen“ ?

darüber kann man sicher streiten. jedenfalls strick ich mir keine lügengebäude zurecht, schleppe meine kinder mal hierhin und mal dorthin, plötzlich ist der papa mal wieder da, dann wieder nicht…
ich gehe auch mit meinen kindern nicht nie raus usw usw…

na und ? Wenn dsa ihre Familie und die Paten nicht stört - ist
doch gut.

wenn es sie aber sehr wohl stört?

ehrlich gesagt : halte ich nicht viel von
kinderaufbewahrungsanstalten wenn es nicht zwingend notwendig
ist arbeiten zu gehen

ok. in meiner umgebung ist man größtenteils der meinung, daß der kindergarten für die entwicklung gerade von kindern aus „sozial schwachen“ familien sehr förerlich sein kann.

bist du der vater ? wie wurde das umgangs- und Besuchsrecht
geregelt ? bist du nicht der leibliche Vater hast du mE keinen
Anspruch auf regelmässigen Umgang

meine güte…

tjo, so ist das nunmal wenn kinder in die welt gesetzt werden,
dass weder vorher noch nachher irgendwie überprüft wird ob die
Eltern auch wirklich zur Aufzucht geeignet sind ;o)

leider.

auch menschlich gesehen nicht

sorry, aber wie kannst DU das beurteilen!?

und jemandem, der so über sie redet, soll sie freiwillig ihre
Kinder geben ?

hä? sie soll mir nicht ihre kinder geben, sie soll sie anständig großziehen!

Ich finde das Mädel im Moment ganz vernünftig

sehr witzig.

gruß

michael

hallo.

werden von denen gesetze
gebrochen, beluegen sie dich und andere permanent??

letzteres JA, ersteres weiß ich nicht.

intellekt hat mit guter erziehung nichts, aber auch gar nichts
zu tun!

das kommt drauf an, was man unter intellekt versteht. ich meine nicht nur den IQ, den man aus zahlenaufgaben und wortspielen ermittelt.
und was verstehst DU denn unter guter erziehung? nach deiner kritik an mir muß es dir ja völlig wurscht sein, in welchen verhältnissen ein kind aufwächst „hauptsache wir haben uns alle irgendwie lieb“…

da sollte man hinterfragen, warum das so ist. es gibt „gute“
und „schlechte“ kindergaerten - wenn es ein „schlechter“ ist,
gibt es genuegend gruende, die kids da fern zu lassen…

es ist ein guter kindergarten. und sie bringt die kinder nicht dorthin, weil sie irgendwas an dem kindergarten auszusetzen hätte, sondern weil sie einfach zu bequem ist.
die plätze zahlt das amt, und andere mütter wären froh, einen platz zu haben - der aber leider von kindern belegt ist, die so gut wie nie erscheinen.

wenn du die kinder aber nur wie
die mutter von anderen lebenseinstellungen ueberzeugen willst,
dann wuerde ich auch gruende suchen, die kinder von dir fern
zu halten.

wenn du „einfach so in den tag leben und sich ständig nur auf andere verlassen, hat ja bisher auch funktioniert“ als lebenseinstellung gut findest - ok!

mit der einstellung " eine klatschen" zeigst du, wie sehr
einfach du gestrickt bist - da bekomme ich immer mehr
verstaendnis fuer die mutter…

jaja.

und nochmal: ich wuerde meine kinder auch weit weg von leuten
halten, die ihre probleme mit " eine klatschen" und
„runterhauen“ glauben, regeln zu koennen!

jaja.

werde ruhig mal ein wenig konkreter, was du ihr wirklich
vorwirfst?
allesm was du hier schilderst, spricht klar fuer sie und gegen
dich!

na dann is ja alles in butter!

gruß

michael

1 „Gefällt mir“

Hallo Michael.
Wieso helft ihr dieser „armen“ Mutter nicht einfach?..
Manu

hallo michael,

ich finde es erstmal gut, dass du noch deine umwelt wahrnimmst.
viele von uns sind leider zu sehr auf sich selbst bezogen.

ich fand die idee, dass du der frau vielleicht helfen könntest garnicht so schlecht.
aber wie stellt man das an, ohne gleich schräg angekuckt zu werden.

bist du eigentlich der einzige, der diese meinung von der frau hat?

aber eigentlich kannst du meiner meinung nach nichts machen, außer
wenn es wirklich um vernachlässigung oder misshandlung geht.

da sollte jeder zum wohle unserer kinder einschreiten.

motu

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

bei der Erziehung mitmachen

Hallo Michael,
jetzt hast Du ja ne Menge Kloppe bekommen…

Wie mir scheint, bist Du sehr verzweifelt und in einer machtlosen Situation. Deine Wut steigert sich nahezu in blinde und Du würdest am liebsten um Dich schlagen, weil Du gegen eine Wand redest/läufst.
Ich glaube sogar, Du möchtest ob dieser scheinbar aussichtslosen Lage weinen oder besser laut schreien. Oder?
Jedenfalls kenne ich zwar nicht diesen aber ähnliche ohnmächtig machende Zustände.

Ich gehe davon aus, es handelt sich um Deine Kinder (gezeugt oder angenommen jedenfalls liebst Du sie) und Deine Ex. Richtig?

Trittst Du ihr gegenüber so auf, wie hier? Weiß sie, was Du von ihr hälst, wie Du über sie redest? Ich denke wohl…
Dann wird sie nicht auf Dich hören. Dann macht sie zu. Dann befindet Ihr Euch im Krieg.
Das ist schwierig.

Ginge folgendes?

  1. Ihr vereinbart, dass die Kinder 14 Tage bei Dir, 14 Tage bei ihr sind. Dann kommen sie wenigstens alle 2 Wochen regelmäßig in den Kindergarten (eine Einrichtung, von der ich übrigens auch viel halte.) und sie genießen Deine Erziehung.

  2. Du holst sie regelmäßig zu Dir ab und bringst sie auch wieder zurück (nicht ihr Freund bringt sie).

  3. Ihr beide redet doch nochmal miteinander - in einem friedlichen Ton (der muß auch von Dir ausgehen). Ein Gespräch, in dem Du nicht „Versagerin“ oder so ihr an den Kopf wirfst.

  4. Du bringst die Kinder/gehst mit ihnen (regelmäßig) zum Kinderturnen / zur musikalischen Früherziehung / in den Zoo / in die Bücherei / ins Puppentheater / …

  5. Du warst sicher mal mit dieser Frau zusammen, hast evtl. die beiden Kinder gemacht. Seid Ihr Euch immer schon spinnefeind gewesen? Oder erst seit der Trennung? War sie schon immer beschränkt? Oder ist das Deine jetzige zorngefärbte Sichtweise? Kannst Du Dir vorstellen, jemals noch normal mit ihr umzugehen?
    Siehst Du die Möglichkeit einer Beziehungstherapie?
    (die gilt nicht nur für intakte Paare. Ist auch für Ex-Paare, die nicht wieder zusammenkommen wollen, zumindest aber wieder vernünftig miteinander reden wollen.)

Auf jeden Fall: Versucht beide bitte Eure Kämpfe nicht vor den Kindern auszutragen.

Vielleicht fällt mir ja noch mehr ein.
Beste Grüße
Claudia

Familienpflegerin?

Vielleicht würde hier die Hilfe einer Familienpflegerin helfen (über das Jugendamt?). Sie kommt stundenweise in die Familie und hilft kurz gesagt bei der Organisation des Alltags.

An einige Andere hier… der Begriff „jemand taugt nichts“ ist wohl umgangssprachlich zu verstehen. Ich kenne da die Geschichte einer Mutter + Mann, die am 10. des Monats kein Geld mehr für Säuglingsnahrung oder Pampers des 4.ten Kindes haben (Zigaretten, Imbissbuden, Bestellungen bei verschiedenen Versandhäusern etc. fressen das Geld vom Sozialamt schnell auf), der Kühlschrank leer (!), null-Bock-auf-Arbeit. Dieser Jemand taugt auch für meinen Begriff nichts. Taugt nichts steht hier für… ist zu nichts zu gebrauchen.
Jemand, der in unserem Sozialstaat für die Kinder kein „Essensgeld“ bereit hält, hat etwas Grundlegendes falsch gemacht! Jemand, der dabei sein Geld für Zigaretten etc. ausgibt ist eindeutig KEINE gute Mutter.
Wir können gerne mal den Begriff von Liebe definieren (wurde hier doch gesagt – nach ihren Möglichkeiten reicht doch).
Liebe… das Wohl des Anderen im Blick haben!
Dazu gehört es, Verantwortung zu zeigen… den Kindern ein Zuhause zu geben, die Kinder zu ernähren, ihnen Zuwendung zu geben, ihnen die mir möglichen Förderungen (z.B. Kindergarten) zu geben.
Der Spruch über Kindergärten = reine Aufbewahrungsstätten - kam mir ziemlich schwachsinnig vor. Vorschlagen würde ich – erweiterte Spielmöglichkeiten, neue Freunde finden, Förderung, Vorbereitung auf die Schule (ja, auch solche „nicht-in-den-Kindergarten-Kinder“ müssen dort hin), Integration.
Mir ist nicht ein einziges Kind bekannt, welches nicht gerne dort hin ging!
Tatsächlich ist mir ein Kind bekannt, dass nicht dorthin durfte. Es stellte sich später als unsozial und schwachsinnig heraus (will mir jetzt nichts anmaßen – vielleicht ein Einzelfall).

Ihr eine runter zu hauen… im übertragenen Sinne hoffe ich doch! Tatsächlich durchgeführt käme es in meiner Wertschätzung direkt hinter der für Deiner Bekannten.
Aber gedanklich hat dieses bestimmt jeder von uns schon mal
getan… :wink:

Alles in Allem hört es sich ziemlich traurig an.
Mit 28 Jahren (mitten im Leben) von den Eltern zu leben – und vom Sozialamt…
Nicht verantwortungsvoll den Kindern gegenüber zu sein und selbst zu den Liebsten nur zu kommen, wenn man was braucht…
Das wäre nicht (länger) meine Tochter (oder doch – ich hätte sie schließlich so erzogen *oh Schreck*), nicht meine nette Arbeitskollegin, nicht meine Nachbarin die ich nett grüße.
Unverständnis für sie und Mitleid für die Kinder wäre meine Antwort – in der Hoffnung, dass Erziehung und Gene ein faires Spiel betreiben und sich diese Kette in 20 Jahren nicht fort setzt.
Denn, was Hänschen nicht lernte…

Grüße, Jose

hallo claudia.

jetzt hast Du ja ne Menge Kloppe bekommen…

tja.

Ich gehe davon aus, es handelt sich um Deine Kinder (gezeugt
oder angenommen jedenfalls liebst Du sie) und Deine Ex.
Richtig?

nein. ich habe nix mit den kindern zu tun, außer daß meine freundin patin des kleinen ist.
aufgabe eines paten/einer patin ist es schließlich nicht nur, den kindern zum geburtstag un zu weihnachten geschenke zu machen, sondern auch, an ihrer erziehung mitzuwirken und die mutter zu unterstützen.

wenn die mutter das nicht will, ist das natürlich ihre sache. wenn sie die kinder nur in der wohnung rumhängen und fernsehen läßt, ist das natürlich auch ihre sache - aber vom idealzustand ist das m.e. weit entfernt.

  1. Ihr vereinbart, dass die Kinder 14 Tage bei Dir, 14 Tage
    bei ihr
    sind. Dann kommen sie wenigstens alle 2 Wochen
    regelmäßig in den Kindergarten (eine Einrichtung, von der ich
    übrigens auch viel halte.) und sie genießen Deine Erziehung.

solche vereinbarungen gab’s schon mal. da hat der vater die kinder regelmäßig am wochenende geholt und was mit ihnen unternommen. aber das ist auch irgendwann eingeschlafen.

  1. Du bringst die Kinder/gehst mit ihnen (regelmäßig)
    zum Kinderturnen / zur musikalischen Früherziehung / in den
    Zoo / in die Bücherei / ins Puppentheater / …

ich würd’s lieber sehen, wenn die mutter sich dazu aufraffen würde. aber dazu ist sie offenbar nicht fähig. oder nicht willens. oder beides.
sie könnte ja zumindest angebote annehmen, daß man was mit den kindern unternimmt, anstatt wochenlang einfach unerreichbar zu sein.

  1. Du warst sicher mal mit dieser Frau zusammen, hast evtl.
    die beiden Kinder gemacht.

gott bewahre! :smile:

War sie schon immer beschränkt?

naja… sie ist insofern beschränkt, daß ihre gedanken und vorstellungen ziemlich von denen aller „normal denkenden“ menschen abweichen.
beispiel:
sie hatte uns mal gebeten, abends auf die kinder aufzupassen, weil sie auf ein fest im ort wollte. ok, haben wir gern gemacht. so bis kurz nach mitternacht war’s auch ganz witzig. die kinder waren im bett, spannender film im fernsehen…
früh um fünf war’s nicht mehr so witzig. handy hatte sie zwar dabei, aber aus irgendwelchen gründen war sie trotzdem nicht zu erreichen. wir haben dann die freundin angerufen, mit der sie weggegangen ist: „was? die ist doch schon um halb eins gegangen!“
kurz vor sechs hat sie uns dann endlich erlöst mit der entschuldigung „sorry, aber ich hab einen alten schulfreund getroffen…“ aha!

derartiges passiert ständig. und wen das nicht irgendwann verzweifeln läßt / zur weißglut treibt / traurig macht: respekt!

gruß

michael

hallo josephine.

Vielleicht würde hier die Hilfe einer Familienpflegerin helfen
(über das Jugendamt?). Sie kommt stundenweise in die Familie
und hilft kurz gesagt bei der Organisation des Alltags.

das wäre in der tat eine überlegung wert :smile:

Versandhäusern etc. fressen das Geld vom Sozialamt schnell
auf), der Kühlschrank leer (!), null-Bock-auf-Arbeit. Dieser
Jemand taugt auch für meinen Begriff nichts. Taugt nichts
steht hier für… ist zu nichts zu gebrauchen.

meine rede.

geben, ihnen die mir möglichen Förderungen (z.B. Kindergarten)
zu geben.

kindergarten wäre m.e. das mindeste - wenn die kinder schon sonst kaum kontakt zu anderen menschen (vor allem anderen kindern) haben.
wir haben sie auch auf die „frühförderung“ aufmerksam gemacht, die der kindergarten kostenlos anbietet. ich meine, die wäre gut für ihren sohn, weil er fast ein jahr lang im krankenhaus war und dementsprechend „hinterher“ ist. „ja, ich meld ihn an…“ - getan hat sich nix.

Ihr eine runter zu hauen… im übertragenen Sinne hoffe ich
doch! Tatsächlich durchgeführt käme es in meiner Wertschätzung
direkt hinter der für Deiner Bekannten.
Aber gedanklich hat dieses bestimmt jeder von uns schon mal
getan… :wink:

eben :smile: weiter unten hab ich die story mit dem babysitten erzählt… glücklicherweise gehöre ich zu denen, die ihre wut im zaum halten können. ich kenne leute, die hätten da „eindrucksvoller“ reagiert.

Alles in Allem hört es sich ziemlich traurig an.

alles in allem ist es auch traurig.

gruß

michael

hallo motu.

ich fand die idee, dass du der frau vielleicht helfen könntest
garnicht so schlecht.
aber wie stellt man das an, ohne gleich schräg angekuckt zu
werden.

tja. das ist die frage.

bist du eigentlich der einzige, der diese meinung von der frau
hat?

nein. ihre eltern finden’s auch nicht gut, was sie da veranstaltet. und von der übrigen bekannt- und verwandtschaft gibt’s bunt gemischt geringschätzung, mitleid, gleichgültigkeit, unverständnis, …

aber eigentlich kannst du meiner meinung nach nichts machen,
außer
wenn es wirklich um vernachlässigung oder misshandlung geht.

ja. bei sowas isses natürlich leicht „so geht’s doch nicht!“ zu sagen.
mißhandlung ist immerhin strafbar und seine kinder schlagen tut man ja schon seit jahrzehnten nicht mehr.
aber wo beginnt vernachlässigung? und wie soll man beurteilen, was gut für ein kind ist und was nicht?
vielleicht werden sich die kinder prächtig entwickeln, gerade WEIL sie kaum aktivitäten und kaum ausm haus rauskommen? und gerade WEIL die mutter so planlos vor sich hin lebt?
ich glaube nein.

gruß

michael

Hallo Michael,

nachdem Du nun von Schelte bis Zustimmung alles hier erhalten hast, möchte ich eine dritte Sichtweise einbringen. Meine *g*.

So wie Du die Lage schilderst, kann ich davon ausgehen, dass ich eine recht ähnliche Kindheit genoss wie die Mutter, von der Du berichtest. Irgendwo stand „Was Hänschen nicht lernt…“ - Klar, diesen Teufelskreis gibt es und ich bin in solch einen hineingeboren. Wie sollte es auch anders kommen als dass ich ziemlich früh schwanger wurde. (Erste Klischee-Kloppe bitte an dieser Stelle verteilen)

Die ersten Jahre mit meiner Tocher waren wunderbar - das endete als meine Familie mich nicht mehr unterstützte, ich von der Schule flog, kaum noch Freunde hatte. Das war keine schöne Zeit für meine Tochter und ich wurde ihren Bedürfnissen nicht mehr im Geringsten gerecht.

Heute weiß ich, dass ich damals Depressionen hatte. Meine Umwelt wird wohl ähnlich auf mich reagiert haben wie Du es auf diese Mutter tust. Ich war froh, wenn ich meine Kurze irgendwohin „abgeben“ konnte, bekam meine (betriebliche) Ausbildung nicht hin und suchte Ablenkung und Bestätigung auf Feierlichkeiten und bei Männern. (Hier bitte wieder draufhauen)

Wahrlich keine schöne Zeit für meine Tochter und wir haben später - und bis jetzt noch - viel Arbeit, um die Defizite auszugleichen. Nun überlege ich, wie man von außen die Situation für meine Tochter hätte verbessern können…

Gar nicht so einfach, da eigentlich nicht das Kind das Problem war. Jede Hilfe in die Richtung, das Kind mal einen Abend in der Woche zu nehmen, mir eine Ohrfeige zu verpassen oder dergleichen hätte, glaube ich, eine Null-Wirkung gehabt. Das eigentliche Problem lag darin, dass ich einfach kein Teil dieser Gesellschaft war, mich gab es nicht. Niemand hat sich für mich interessiert - für meine Probleme schon gar nicht, aber Draufzeigen und Urteilen, das konnten alle, bei jeder Gelegenheit. Ich habe eine Art Menschenhass entwickelt und eine Mauer aufgebaut. Nein, man hätte mir nichts zur Erziehung meiner Tochter mehr sagen können, das wäre nicht angekommen.

Meine „Partnerwahl“ war dementsprechend. Eigentlich war es egal, was ihn ausmachte, hauptsache er gab mir das gute Gefühl, jemand zu sein, wichtig zu sein, geliebt zu werden. Natürlich „taugen“ solche Freunde genauso wenig wie die Mutter, liegt aber auch ein bißchen an der Kombination.

Geändert hat sich die Situation als ich eine (schulische)Ausbildung begonnen habe - vom Staat finanziert (*duck*) - und ich in einem festen Klassenverband unter einen Haufen anderer Menschen kam, die mich bis dato nicht kannten. Ich kam raus aus meinem Muff, rein in ein neues Umfeld, das nichts von mir erwartete außer still zu sitzen und zu lernen. Ich hatte die Möglichkeit meine Schublade, in der ich steckte, zu verlassen ohne irgendein Risiko einzugehen - ich konnte ja nicht rausgeschmissen werden. Die Leute dort kannten mich noch nicht, sie hatten keine Vorurteile und gingen wie normale Menschen auf mich zu. Das war eine tolle Erfahrung! Ich habe mich in dieser Zeit ausprobiert - wer bin ich? Wie wirke ich auf andere? Was will ich ausdrücken und was drücke ich wirklich aus? Was oder wer will ich sein?

Ich war Vollzeit außer Haus, in dieser Situation wohl auch das Beste für meine Tochter, die morgens zur Schule ging und Nachmittags in einen Hort, ich hatte zwei Stunden Fahrtzeit hin- und zurück, mir blieben am Abend nur noch wenige Stunden das nötigste daheim zu managen. Einkaufen, Wäsche waschen, Post bearbeiten etc. Ich hatte abends also eine „tolle“ Ausrede, keine Zeit zu haben, nach den Hausaufgaben meiner Tochter zu sehen. Verbesserte Situation, aber immernoch nicht befriedigend für ein Kind. Im Laufe der Zeit änderte sich das aber, denn ich merkte, was ich eigentlich alles schaffen kann, dass ich etwas wert bin, ein Jemand bin. Meine Ansprüche an mich und mein Leben wuchsen. So hatte ich selbst z.B. nie gelernt, wie man Ordnung hält - klingt doof, aber es ist schwer, das als Erwachsener zu lernen. In dieser Zeit habe ich es gelernt, weil ich es lernen wollte, weil ich jetzt wusste, dass ich gar nicht so doof und so schlecht bin, wie mir in der Vergangenheit alle sagten.

Naja, so entwickelte es sich eben Schritt für Schritt weiter. Heute habe ich eine fröhliche Tochter, die viel Sport treibt, gesundes Essen liebt und das Gymnasium besucht, ein ordentliches Haus, eine stabile Partnerschaft und bald hoffentlich die Zulassung für die Uni. Niemand hätte das damals für möglich gehalten. Menschen, die mich heute erst kennen lernen, kommen nun bei mir über Mütter lästern, die so sind, wie ich damals war. Das tut weh.

Kann ich Dir jetzt eine Lösung bieten? Nein. Es gibt keine Lösung. Die Lösung ist ein langwieriger, schwieriger Prozess, der lediglich unterstützt und beschleunigt werden kann, bzw. erst einmal angestoßen werden kann, wenn man aufhört mit diesen Vorwürfen, die die Tatsachen zugegebenermaßen richtig sehen, aber die Ursachen ausblenden, die die Tatsachen verändern wollen, ohne die Ursachen zu bekämpfen, die den Finger ausstrecken, aber die Hand bei sich behalten.

Aufbauende, bestätigende Sätze dürften mehr helfen als eine Ohrfeige. Natürlich meine ich nicht ihr Verhalten zu bestätigen, aber ihre Person. Ihre guten Seiten rauskitzeln, ihre Talente, ihr Mut machen. Eben genau nicht sagen, dass sie nichts taugt, sondern sagen, dass sie hierfür oder dafür ganz besonders taugt. Und das ist so individuell, dass man da wirklich keine Ratschläge geben kann.

Mücke

hallo michael,

wenn man so deine kommentare liest, könnte man glauben, dass du in einem gewissen verwandschaftsgrad bzw. einen engeren kontakt zu dieser frau hast oder hattest.

in diesem fall, tu dein bestes.

motu

Hallo Michael,

ich bin eigentlich immer ein Befürworter wenn es darum geht hin- und nicht wegzuschauen aber die Art wie du schreibst finde ich anmaßend und menschlich völlig daneben. So urteilt man nicht über Leute denen man helfen möchte.

Viele Grüße
MeToo

Hallo Michael,

ich bin eigentlich immer ein Befürworter wenn es darum geht
hin- und nicht wegzuschauen aber die Art wie du schreibst
finde ich anmaßend und menschlich völlig daneben. So urteilt
man nicht über Leute denen man helfen möchte.

vielen dank für den tollen rat. ich bin froh, daß du über alle leute hundertprozentig objektiv urteilst und dich kein verhalten irgendeiner person, sei es auch noch so daneben, auf die palme bringt. respekt!

gruß

michael

1 „Gefällt mir“

Sorry aber lese mal deine Überschrift (!) und den Teil wo du über die Familie herziehst (!) da kann man das Kompliment mit der Objektivität ja nur an dich zurückgeben.

Grüsse
Me

Sorry aber lese mal deine Überschrift (!)

sorry aber die überschrift spiegelt einfach meinen gemütszustand wider, wenn ich dran denke, wie sich die mutter verhält.

und den Teil wo du
über die Familie herziehst (!)

mag sein, daß meine schreibe nicht dem üblichen niveau entsprach, aber das kommt vor, wenn man sich aufregt.
hast du wirklich das recht, den ersten stein zu werfen? ich behaupte mal ganz frech: nein.

da kann man das Kompliment mit
der Objektivität ja nur an dich zurückgeben.

ich hab mir in dieser sache auch keine objektivität auf die fahne geschrieben, sondern einfach meiner momentanen emotionalen verfassung ausdruck verliehen. menschen machen das mitunter.

gruß

michael

Hi,

das du dich auskotzen wolltest war mir schon klar und es geht auch nicht um Steine werfen. Es ist aber mehr als hart über einen Menschen zu sagen er taugt nichts. Wenn es bei solchen Dingen auch noch um das subjektive Empfinden geht sollte man es vielleicht etwas neutraler formulieren (sonst bekomme ich den Eindruck du möchtest entscheiden wer Eltern werden darf und wer nicht).

Gürsse
Me

1 „Gefällt mir“

hallo mücke.

So wie Du die Lage schilderst, kann ich davon ausgehen, dass
ich eine recht ähnliche Kindheit genoss wie die Mutter, von
der Du berichtest.

also ich finde in dem, was du schreibst, durchaus parallelen :smile:

Wahrlich keine schöne Zeit für meine Tochter und wir haben
später - und bis jetzt noch - viel Arbeit, um die Defizite
auszugleichen. Nun überlege ich, wie man von außen die
Situation für meine Tochter hätte verbessern können…

das war eigentlich meine motivation für die frage; nicht später defizite ausgleichen zu müssen, sondern nach möglichkeit JETZT was zu verbessern.
daß man dafür derart verhauen wird (oder lag’s doch nur an meiner nicht knigge-konformen sprache?) irritiert mich etwas.

Niemand hat sich
für mich interessiert - für meine Probleme schon gar nicht,
aber Draufzeigen und Urteilen, das konnten alle, bei jeder
Gelegenheit.

naja, das ist hier schon etwas anders. finanziell wird sie sowieso unterstützt. und wenn sie mal hilfe braucht, kriegt sie die auch.
wenn dann allerdings sowas rauskommt wie die „babysitteraffäre“ geht’s eben nicht ohne „draufzeigen und urteilen“.
man hat die wahl, sich ausnutzen zu lassen, oder sie eben nicht mehr zu sehen. „wenn ich hier nix mehr krieg, geh ich halt hin, wo ich was krieg“. ich glaub nichtmal, daß das bei ihr mit bösen gedanken verbunden ist… es ist halt einfach „normal“.

Geändert hat sich die Situation als ich eine
(schulische)Ausbildung begonnen habe - vom Staat finanziert
(*duck*)

darf man fragen, was dich dazu bewogen hat? hast du dich aus eigenem antrieb dafür entschieden, weil „so kann’s nicht weitergehen“? oder gab’s ein schlüsselerlebnis? oder…?

Das war eine tolle Erfahrung! Ich habe
mich in dieser Zeit ausprobiert - wer bin ich? Wie wirke ich
auf andere? Was will ich ausdrücken und was drücke ich
wirklich aus? Was oder wer will ich sein?

klingt toll, aber du warst da um einiges jünger als 28, oder?

Ihre guten Seiten rauskitzeln,
ihre Talente, ihr Mut machen. Eben genau nicht sagen, dass sie
nichts taugt, sondern sagen, dass sie hierfür oder dafür ganz
besonders taugt.

puh. das ist wirklich ein schweres stück arbeit. denn momentan hab ich den eindruck, sie taugt nur für sich selber. mir kommt’s vor wie „ok, man muß irgendwie die kinder durchkriegen, aber alles andere ist (bzw. alle anderen sind) doch wurscht“.

gruß

michael