Euch grüßt ein Neuling in der Rubrik „Eltern-Kinder“…
Hallo Neuling, nein, nein, nein *grins* Hallo Moritz !
… und Neuling deshalb, weil wir unseren ersten Nachwuchs vor
einigen Wochen bekommen haben.
Wunderbar, Gratuliere !
Soweit klappt alles ganz gut, aber über eine Sache sind meine Frau
und ich uns nicht im Klaren:
Welche verschiedenen Möglichkeiten gibt es eigentlich, mit
denen Kinder ihre Eltern anreden:
Möglichkeiten gibts wie Sand am Meer, praktische Erfahrung (2 Söhne, 17 & 16) hab ich nur mit einigen.
a) die Vornamen
Mit dem Vornamen wurde ich von meinen Beiden nie angesprochen. Allerdings reden mich zahlreiche Jugendliche (Nachbarn u.a.) damit an. Anmerkung dazu: Ich trainiere bei uns im Ort den Fußballnachwuchs. Die Mitspieler meines Jüngeren nennen mich entweder Trainer, viel häufiger aber Klaus. Er sagt im Training Voda, zu Hause mitunter Papa, Oida oder auch anderes (siehe unten).
b) kenne ich (selber so gemacht) Maps + Paps
Also, Maps löst bestenfalls Gelächter aus. Paps kommt so gut wie nie vor, bei den Meinen gar nicht.
@Elke: Wenn mich wer „Vati“ nennen würde, tät ich sie/ihn glatt ignorieren *ggg*. Ich hab meine Beiden gefragt, „Vati“ wär ihnen glatt zu kindisch. 
c) Klassisch: Mutter + Vater (aber auch ein bischen altbacken,
oder?)
„Vater“ werd ich nur dann genannt, wenn ich auf eine gaaanz liebe Tour gepflanzt werden soll. Dann gibts alternativ auch den „Dead“ (so spricht mein Älterer Dad manchmal aus) - ich antwort dann mit „alive“.
d) oder auch Mama + Papa (finde ich auch nicht so gut)
Papa ist bzw war die geläufigste Anrede im Kindergarten- und Volksschulalter.
Und jetzt meine Frage:
Gibt es noch mehr „pfiffige“ Anreden für Eltern… Bitte um
Meldungen.
„Pfiffigere“ weiß ich nicht, andere auf jeden Fall. Das Ganze ist zudem individuell unterschiedlich. Voda wird hin und wieder von Beiden verwendet. Dad sagt lediglich der Ältere zu mir und das auch erst seit vier oder fünf Jahren, aussprechen tut er das Ganze Dääääääd. Die Wort-Dehnung wird länger, wenn
a) ich nicht gleich zuhöre oder
b) er total gut drauf ist oder
c) a) & b)
Den Unterschied merk ich am Kontext, spricht an dem, was er sonst so von sich gibt, und an seiner Mimik und Gestik *schmunzel*.
Der Jüngere sagt auch mal Oida (selten) zu mir oder er gibt mir scherzhaft auch ganz andere Vornamen (andere nennen mich Klaus), das fängt dann an mit: „Heast Fritz, woast wos !“ Allerdings pflanz ich ihn dann retour und tauf ich auf de Gschwinde von Lukas, so heißt er, auf Xaverl um.
P.S. Uns ist schon klar, dass mit Sicherheit unser kleiner
Fratz seine eigenen Vorstellungen hat und die später auch
durchsetzen wird, uns interessiert einfach - nachdem wir
darüber gesprochen hatten - die Vielfalt!
Bitte, ein bißchen Vielfalt war dabei. Und wie Du so schön schreibst, später setzen sich die eigenen Vorstellungen durch. Ist genau auch meine Erfahrung.
Danke vom Neu-Papa
Bitte, bitte.
Moritz
Wolkenstein