Hallo,
Ein Traum. Die meisten Schalter waren durch herunter gezogene graue Rollos
verschlossen, man war von dem Beamten mit einer Glasscheibe getrennt, in der sich eine
kleine Klappe mit der Aufschrift „hier sprechen“ befand.
Was bei so mancher Klientel überhaupt nicht verkehrt war…
Abgesehen von der Tatsache, dass es auch solange dauerte, wenn der Vormieter den :Anschluss einen Tag vorher abgemeldet hatte, erwarte ich von einem :Monopolunternehmen, dass es sein Monopol nicht missbraucht, sondern erfüllt. Ergo: :Wenn kein Kabel liegt, muss es halt schnell gelegt werden.
Ahh jaa…du kennst also ein Bauunternehmen,das innerhalb von 2 Minuten Personal und
Zeit übrig hat um Kabel zu legen ??? 
Wir brauchen auch gar nicht von Pampa zu reden. Als Beispiel: In Hamburg (kleine :unwichtige Stand in Norddeutschland) sind etliche völlig unwichtige Gewerbe- und :Industriegebiete (z.B. City Nord, ehemaliges Freihafengebiet) von der Telekom :schlichtweg unversorgt bzw. mit Bandbreiten von max. 2 MB zu buchen. Da das für :Unternehmen natürlich völlig inakzeptabel ist, weichen die meisten auf den Wettbewerb :wie QSC, Vodafone, Hansenet etc. aus, die, z.T über klassisches Kupfer, aber auch über :Richtfunk, TV-Kabel oder UMTS eine vernünftige Anbindung gewähren.
Entschuldigung,aber das ist Dummfug…Alle Mitbewerber (außer Hansenet) nutzen die Infrastruktur der Post…von daher kann da auch keine größere Geschwindigkeit als die der Post rauskommen…und Richtfunk lassen die sich extra bezahlen.
Wollte man was anderes als das graue Standardtelefon, kostete es monatlich extra.
Und ist das bei den privaten heute anders ??..*g*
Heute gibt es, soweit ich weiß, gar kein Endgerät mehr von den Anbietern. Das ist auch gut so. Allerdings kann ich mir heute jedes Endgerät anschließen ohne, damals protegiert durch den Eigentümer Staat, eine Straftat zu begehen. Oder ist es heute z.B. bei Vodafone unter Androhung empfindlicher strafrechtlicher Konsequenzen vorgeschrieben, nur völlig überteuerte Endgeräte zu verwenden, die von Vodafones Gnaden sind?
Ach wirklich ???..lach…
Nun,dann versuche doch einmal bestimmte Tarifangebote OHNE die von dem jeweiligen Provider zur Verfügung gestellte Hardware zu nutzen…
Aber muss man heute wenn man vom Postbank Konto an Herr X bei der Sparkasse Y etwas überweist, noch ermitteln, welches Zwischenkonto zu verwenden ist und dieses separat angeben? Und dann natürlich pauschal ein paar Tage mehr für die Überweisung einplanen? Nein. Ganz sicher nicht.
Bargeld vom Postbank Konto gab es nur in einer Filiale, nämlich der, wo man sein Konto : führte.
Ja,weil man „will“ ja unbedingt ein kostenloses Konto…lool
Und hier verwechselt du mal wieder die private Deutsche
Postbank mit der alten Deutschen Bundespost und dem
Postgiroamt…bei der alten Bundespost ging das nämlich an
allen Postämter und Poststellen.
Nein. Das ging damals definitiv nicht. Nur in dem kontoführenden Postamt stand ein völlig zerfledderter Ordner mit den Unterschriftproben. Glaube mir: Ich habe es damals erlebt und gehasst. Mit viel (sehr viel Glück und Einreden auf den Beamten) konnte man evtl. in einem anderen „Amt“ Geld bekommen. Dann rief der Beamte beim kontoführenden Amt an und man tauschte sich telefonisch über das Aussehen und die Form der Unterschrift aus.
Dann warst du wohl nicht Kreditwürdig…
Als Postgirokunde bekam man nämlich EC-Schecks samt Karte,die von jedem Postamt gebührenfrei eingelöst wurden.
Brief- und Paketporto waren vergleichsweise hoch. Vor 15 Jahren waren die Preise für
Briefe nahezu identisch zu heute, das heißt, die haben sich damals halt die Taschen :vollgestopft, so wie es ging… Mangels Wettbewerb konnten die sich eben alles
rausnehmen.
Auch hier wieder vollkommen falsch…
01.04.1989 Standartbrief 100 Pf
01.09.1997 Standartbrief 110 Pf,
01.01.2002 umgestellt auf 0,56 ct,
01.01.2003 Standartbrief 55 ct.
01.01.2013 Standartbrief 58 ct
Wie du siehst,war das Porto sogar 10 Jahre niedriger als vor
15 Jahren…
Hast Du schon Mal was von dem Begriff Inflation gehört? Jetzt such Dir mal die Inflationswerte raus und errechne, wie die von Dir genannten Preise inflationsbedingt heute wären.
01.04.1989 Standartbrief 100 Pf= 0.51 €
01.09.1997 Standartbrief 110 Pf,= 0.56 €
01.01.2002 umgestellt auf 0,56 ct,
01.01.2003 Standartbrief 55 ct.
01.01.2013 Standartbrief 58 ct
Und was willst Du jetzt damit sagen? Dass der Standardbrief damals billiger war? Ja. Vor 17 Jahren war der Brief 2 Cent günstiger. Zum Glück hatten wir seitdem keine Inflation und der Wert des Geldes hat sich seitdem nicht verändert. Meinst Du das ernst?
Fakt ist aber nun einmal,das daß Briefporto von 2003 bis 2013 gesenkt wurde,also ist deine ganze Diskussion um Inflation hinfällig.
Du hast natürlich Recht: Der Staat ist immer der beste Unternehmer. Hochengagierte
Beamte zeigen, wie ein Unternehmen richtig geführt werden muss. Das sieht man
hervorragend an den Beispielen BER, Elbphilharmonie, Deutsche Bahn usw.
Das liegt aber nicht am Staat selber…sondern mehr an den
immer unverschämter in die eigene Tasche wirtschaftenden
Politikern.
Könntest Du mal konkrete Bespiele nennen? Wo genau haben sich „unverschämter in die eigene Tasche wirtschaftende Politiker“ bei diesen Projekten bereichert? Ist doch aber egal. Dein „Killerargument“ zieht am Stammtisch immer. Auch wenn es mit der Realität wenig zu tun hat.
ja das kann ich …
Flughafen Berlin
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/korrupt…
oder Landesarchiv NRW
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/kostene…
Wobei der Ex-OB der Stadt Duisburg ja noch anderen „Dreck“ am Stecken hat…LOVE-Parade-Disaster…
Beispiel: Autobahn Neubau der A1 Hamburg-Bremen. Komplett privat abgewickelt. Die Baumaßnahmen wurden schneller fertig als geplant.
http://www.abendblatt.de/hamburg/article2404625/Auto…
Die werden immer privat gebaut…von daher also wenig Aussagekraft…oder kennst du ein Bauunternehmen im Staatsbesitz ???..
Bei Durchführung durch die öffentliche Hand, dauert es idR. nicht nur deutlich länger, nein, es wird auch meist deutlich teurer. Aber ganz bestimmt nicht, weil sich daran, wie Du meinst, „in die eigene Tasche wirtschaftende Politiker“ bereichern. Nein. Sondern weil der Staat einfach kein guter Unternehmer ist und auch nicht sein soll/muss.
Strauss-Affäre ist dir ein Begriff ??..oder…wobei der aber immer auch das Wohl der Büprger im Auge hatte…schließlich sicherte er durch seine Machenschaften zahlreiche Arbeitsplätze…genau daran fehlt es heute.