Nachsendeantrag, private Postzusteller und Fristen

Liebes Forum,

wenn jemand einen Nachsendeauftrag bei der Post wegen vorübergehender Abwesenheit hat, und er bekommt ein behördliches Schreiben (z.B. vom Ordnungsamt, wegen Falschparkens) und dieses Schreiben enthält eine Frist - wird aber nicht mit der Deutschen Post, sondern von einem privanten Zusteller ausgelieftert, der den Nachsendeauftrag nicht „unterstützt“ - und das Schreiben kommt daher nicht bei der Nachsendeadresse sondern bei der „normalen“ Adresse an - und liegt demenstprechend Wochenlang unbeachtet rum, wie ist da die Rechtslage bezüglich der Frist? Gibt es keine Verpflichtung für öffenliche Stellen wichtige (fristgebundene) Sendungen mit einem seriösen Postanbieter zu verschicken?

Und wie soll man korrekt vorgehen, wenn man ein paar Montate nicht am Hauptwohnsitz ist, wenn Nachsendung offenbar keine Sicherheit davor bietet, wichtige Fristen zu verpassen?

Würde mich über Ideen und Diskussion sehr freuen, liebe Grüße euer
Makkus

Guten Morgen,

in der Regel sind die privaten Postdienstleister genauso seriös, wie die Deutsche Post. Eine Verpflichtung einer Behörde, zwingend die Deutsche Post zu nutzen, gibt es nicht.

Auch bei den privaten Anbietern gibt es -z. T. sogar kostenlose im Gegensatz zur Deutschen Post- Nachsendeaufträge.

Grundsätzlich ist jeder verpflichtet, dafür Sorge zu tragen dass wichtige Post ihn auch während seiner Abwesenheit erreicht. Ein gestellter -kostenpflichtiger- Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post garantiert auch nicht, dass alles nachgesandt wird… ich kenne das hier bei mir so, dass meine Stammpostbotin es weiß und umleitet, hat sie aber ihren freien Tag und die Vertretung läuft…dann steckt die Post im Kasten…

Es hilft also nur, Freund/Freundin/Nachbar/Eltern zu bitten regelmäßig mal in den Kasten zu schauen…

(off Topic): bei längerer Abwesenheit empfiehlt es sich ja auch, jemanden mal in der Wohnung nach dem Rechten schauen zu lassen, denn hier hat man ja auch Verpflichtungen (ob nun Wasserwerke einen Zähler auswechseln wollen und Zutritt benötigen, Wasser durch die Decke tropft oder auch mal gelüftet werden sollte…)…

Gruß
MG

Hallo,

ich wüsste jetzt gerne mal, wie Du darauf kommst, dass das gewählte Unternehmen „unseriös“ sei? Bevor Behörden ihren Postverkehr umstellen, wird die Leistung öffentlich ausgeschrieben, und muss jeder Bieter massenhaft Nachweise seiner Seriosität und Leistungsfähigkeit erbringen, bevor er überhaupt in die engere Wahl kommen kann.

Aber abgesehen davon hat man heute tatsächlich in der Tat ein Problem, dass es inzwischen eben eine Vielzahl von privaten - durchaus seriösen - Postunternehmen gibt, und man die auch nicht alle kennen kann. Es gibt zwar oft „Lokalfürsten“, bei denen es dann auch Sinn macht, einen zusätzlichen Nachsendeantrag zu stellen, aber ich bin auch immer wieder überrascht, gelegentlich Post zu bekommen, die von mir vollkommen unbekannten Unternehmen aus halb Deutschland zugestellt wurde. Darunter durchaus auch Post von Anwaltskollegen und Gerichten.

Um dadurch nicht ggf. mal in Schwierigkeiten zu kommen, bleibt wirklich nur der freundliche Nachbar, der gelegentlich mal in den Briefkasten schaut, und einen informiert, wenn Behörden- oder Anwaltspost eintrudelt.

Gruß vom Wiz

Hallo,

das ist mal wieder der Mist,wenn unsere Politiker in ihrem Privatisierungswahn

(Böhse Zungen könnten auch behaupten,in der Jagd nach neuen Aufsichtsratpöstchen…)

Denn es geht hier ja nciht um die Zuverlässigkeit eines Privaten Postdienstes,sondern um das Problem,das der
normale Postkunde
(Lieschen Müller und ich)
doch kein Hellseher ist und wissen kann ,welche Behörde wann mit welchem Postdienst zusammenarbeitet.

Soll ich als Privatmann jetzt sämtliche Postdienste in der EU anschreiben,nur weil ich zum B. zum 01.Januar 2015 umziehe ???

Denn es betrifft ja generell jede Post-Sendung mit dem Nachsendeauftrag…

Man hätte die staatliche Post lassen sollen,dann gäbe es das Problem gar nicht.

Man hätte die staatliche Post lassen sollen,dann gäbe es das
Problem gar nicht.

Dafür gäbe es aber eine Vielzahl anderer Probleme, die jeder, der sie noch in Erinnerung hat, nie wieder erleben möchte.

Hallo,

Dafür gäbe es aber eine Vielzahl anderer Probleme, die jeder, der sie noch in Erinnerung
hat, nie wieder erleben möchte. …

soo ??..welche denn ??..

Das der (Bundes)Postbote pünktlich wie ein Uhrwerk zwischen 11 UHr und 12 Uhr kam und demgegenüber heute 5 oder sogar noch mehr Postdienste zwischen 6 Uhr morgens und 23 Uhr abends einem an der Wohnungstür bekloppt machen ???..

Oder das man als Älterer Mensch dem Postboten schon mal einen Brief zum Versand ohne Marke aber mit dem passenden Geld für das Porto mitgeben konnte…

Oder dass ich früher wirklich nur „falsche“ Briefe bekam,wenn da wirklich Frank Mueller als Empfänger draufstand…während ich heute (je nach der Nationalität der „Briefträger“)
dann auch Post für die Hypo-Vereinsbank oder das Finanzamt in meinem Briefkasten finde…

Hallo,

Dafür gäbe es aber eine Vielzahl anderer Probleme, die jeder, der sie noch in Erinnerung
hat, nie wieder erleben möchte. …

soo ??..welche denn ??..

Das der (Bundes)Postbote pünktlich wie ein Uhrwerk zwischen 11
UHr und 12 Uhr kam und demgegenüber heute 5 oder sogar noch
mehr Postdienste zwischen 6 Uhr morgens und 23 Uhr abends
einem an der Wohnungstür bekloppt machen ???..

Na… dann nehmen wir doch den heutigen Postausträger der Deutschen Post.

Die Zeiten haben sich etwas geändert - zwischen morgens 8:00 Uhr und Nachmittags 16:00 Uhr.

Aber zuverlässig sind die Leute immer noch.
Also warum sollte man zu einem anderen Dienstleister wechseln.

Oder das man als Älterer Mensch dem Postboten schon mal einen
Brief zum Versand ohne Marke aber mit dem passenden Geld für
das Porto mitgeben konnte…

Was heute immer noch möglich ist.
Ein kleines Trinkgeld öffnet auch heute noch alle Türen.
z.B. ein Täfelchen Schokolade hilft auch.

Oder dass ich früher wirklich nur „falsche“ Briefe bekam,wenn
da wirklich Frank Mueller als Empfänger draufstand…während
ich heute (je nach der Nationalität der „Briefträger“)
dann auch Post für die Hypo-Vereinsbank oder das Finanzamt in
meinem Briefkasten finde…

Wer freut sich nicht über einen netten Brief vom Finanzamt mit einer Information
dass man eine Steuerrückerstattung von einigen hundert Mäusen erhält.

Schreiben kommt daher nicht bei der
Nachsendeadresse sondern bei der „normalen“ Adresse an - und
liegt demenstprechend Wochenlang unbeachtet rum, wie ist da
die Rechtslage bezüglich der Frist?

Sie wirkt, da sie schuldhaft versäumt wurde. Denn das Schreiben gilt mit Zustellung bzw. Niederlegung als wirksam in deinen Empfangsbereich gelangt :frowning:

Du hast vielmehr sicherzustellen, dass dich Mitteilungen auch bei Abwesenheit erreichen :open_mouth:

Mal abgesehn davon, dass sich der Absender bei der Wahl eines Zustelldienstes nicht auf deine favorisierte DP verweisen lassen muss, kann er durch Vorausverfügung, etwa „Nicht nachsenden!“, deinen Nachsendeauftrag selbst dort wirksam unterlaufen :open_mouth:

Und wie soll man korrekt vorgehen, wenn man ein paar Montate
nicht am Hauptwohnsitz ist, wenn Nachsendung offenbar keine
Sicherheit davor bietet, wichtige Fristen zu verpassen?

Man bittet eine Vertrauensperson, regelmäßig seinen Briefkasten zu leeren, meldet sich dort reglmäßig oder erteilt Handlungsanweisungen. Etwa die, offensichtlich wichtige Post durch hinterlegte adressierte und frankierte Umschläge persönlich zuzuschicken.

G imager

Dafür gäbe es aber eine Vielzahl anderer Probleme, die jeder, der sie noch in Erinnerung
hat, nie wieder erleben möchte. …

soo ??..welche denn ??..

Ach die alte Deutsche Bundespost, die den kompletten Brief-, Paket- und Fernmeldemarkt beherrschte war doch ein Traum.

Bis man ein Telefon bekam dauerte es schon mal 8-12 Wochen. Wollte man was anderes als das graue Standardtelefon, kostete es monatlich extra. Schloss man ein Telefon, ein Modem oder Anrufbeantworter an, was der Post nicht genehm war, so war das eine Straftat und die Post rückte mit der Polizei zur Hausdurchsuchung an. Vom Postbank Konto konnte man nicht ohne weiteres auf Konten deutscher Banken und Sparkassen überweisen sondern nur über ein Post-Zwischen-Konto. Bargeld vom Postbank Konto gab es nur in einer Filiale, nämlich der, wo man sein Konto führte. Brief- und Paketporto waren vergleichsweise hoch. Vor 15 Jahren waren die Preise für Briefe nahezu identisch zu heute, das heißt, die haben sich damals halt die Taschen vollgestopft, so wie es ging… Mangels Wettbewerb konnten die sich eben alles rausnehmen.

Du hast natürlich Recht: Der Staat ist immer der beste Unternehmer. Hochengagierte Beamte zeigen, wie ein Unternehmen richtig geführt werden muss. Das sieht man hervorragend an den Beispielen BER, Elbphilharmonie, Deutsche Bahn usw.

Wettbewerb ist bekanntlich Gift für den Verbraucher

Dafür gäbe es aber eine Vielzahl anderer Probleme, die jeder, der sie noch in Erinnerung
hat, nie wieder erleben möchte. …

soo ??..welche denn ??..

Ach die alte Deutsche Bundespost, die den kompletten Brief-,
Paket- und Fernmeldemarkt beherrschte war doch ein Traum.

Bis man ein Telefon bekam dauerte es schon mal 8-12 Wochen.
Wollte man was anderes als das graue Standardtelefon, kostete
es monatlich extra.

Oh herje, welche Zeit meinst du denn.
Mein erstes Telefon vom Fernmeldeamt war dunkelrot und hatte noch eine Wählscheibe und dies ohne Mehrbeitrag.

Schloss man ein Telefon, ein Modem oder
Anrufbeantworter an, was der Post nicht genehm war, so war das
eine Straftat und die Post rückte mit der Polizei zur
Hausdurchsuchung an.

Für was benötigte man damals ein Modem.
Nach deinem Text zu urteilen geht es so um die Zeit von 1965 !

Brief- und Paketporto waren vergleichsweise
hoch. Vor 15 Jahren waren die Preise für Briefe nahezu
identisch zu heute, das heißt, die haben sich damals halt die
Taschen vollgestopft, so wie es ging…

oh je… Ich würde mir die damaligen Portopreise für heute wünschen.
Da würde ich viel Geld sparen.

Mangels Wettbewerb
konnten die sich eben alles rausnehmen.

Ok - aber damals kam wenigsten die Post an.

Heute bekomme ich oft Regio-Post für einen Nachbarn der in einer Paralellstraße wohnt.
Nur die Haus-Nr. passt zu meinem Häuschen.

Du hast natürlich Recht: Der Staat ist immer der beste
Unternehmer. Hochengagierte Beamte zeigen, wie ein Unternehmen
richtig geführt werden muss. Das sieht man hervorragend an den
Beispielen BER, Elbphilharmonie, Deutsche Bahn usw.

Wettbewerb ist bekanntlich Gift für den Verbraucher

Mein Text war ohne Ironie - und ich würde mir heute noch die alte Zeit zurückwünschen,
wo die Post stets ankam und vor allem früh am Morgen. Das Porto wesentlich günstiger war. Die Telefonverbindung super funktionierte ohne Störungen.
Wo man noch für alle Telefon-Nr. eine Auskunft erhielt.

Ach wäre dies sooooo schön.

Aber leider können wir die Zeit nicht zurück drehen.

Gruß Merger

Hallo,

Ach die alte Deutsche Bundespost, die den kompletten Brief-, Paket- und :Fernmeldemarkt beherrschte war doch ein Traum.

Ja…alles aus einer Hand an einem Schalter…

Bis man ein Telefon bekam dauerte es schon mal 8-12 Wochen.

Nun,wenn du mal zurück denkst,Telefonanschlüsse an Häusern waren bis in die 1970er-Jahre noch kein Standard,vielfach muste die Budnespost ja erst mal die Kabel zum Haus legen.Deswegen haben heute ja zumindest in den ABL alle Häuser Telefonkabel liegen und die privaten Anbieter profitieren also von der Vorausfinanzierung
der Anschlüsse durch die Bundespost.Klar kann man sich dann ja großkotzig hinstellen und mit sofortigem „Anschluß“ werben,wenn man nur im Computer den Anschluß einschalten muss.
Bau mal in der Pampa neu und beantrage dann bei einem der privaten einen Anschluß…*g*

Wollte man was anderes als das graue Standardtelefon, kostete es monatlich extra.

Und ist das bei den privaten heute anders ??..*g*

Vom Postbank Konto konnte man nicht ohne weiteres auf Konten deutscher Banken und :Sparkassen überweisen sondern nur über ein Post-Zwischen-Konto.

Das kannst du bei keiner Bank,Überweisungen laufen immer über ein Zwischenkonto (weil sonst könnte man ja keine „Gewinne“ mit den Geldern machen,wenn sie sofort gutgeschrieben würden…*g*)

Bargeld vom Postbank Konto gab es nur in einer Filiale, nämlich der, wo man sein Konto : führte.

Und hier verwechselt du mal wieder die private Deutsche Postbank mit der alten Deutschen Bundespost und dem Postgiroamt…bei der alten Bundespost ging das nämlich an allen Postämter und Poststellen.

Brief- und Paketporto waren vergleichsweise hoch. Vor 15 Jahren waren die Preise für
Briefe nahezu identisch zu heute, das heißt, die haben sich damals halt die Taschen :vollgestopft, so wie es ging… Mangels Wettbewerb konnten die sich eben alles
rausnehmen.

Auch hier wieder vollkommen falsch…

01.04.1989 Standartbrief 100 Pf
01.09.1997 Standartbrief 110 Pf,
01.01.2002 umgestellt auf 0,56 ct,
01.01.2003 Standartbrief 55 ct.
01.01.2013 Standartbrief 58 ct

Wie du siehst,war das Porto sogar 10 Jahre niedriger als vor 15 Jahren…:smile:

Du hast natürlich Recht: Der Staat ist immer der beste Unternehmer. Hochengagierte
Beamte zeigen, wie ein Unternehmen richtig geführt werden muss. Das sieht man
hervorragend an den Beispielen BER, Elbphilharmonie, Deutsche Bahn usw.

Das liegt aber nicht am Staat selber…sondern mehr an den immer unverschämter in die eigene Tasche wirtschaftenden Politikern.

Schloss man ein Telefon, ein Modem oder
Anrufbeantworter an, was der Post nicht genehm war, so war das
eine Straftat und die Post rückte mit der Polizei zur
Hausdurchsuchung an.

Für was benötigte man damals ein Modem.
Nach deinem Text zu urteilen geht es so um die Zeit von 1965 !

Keine Ahnung, aber davon viel…

http://de.wikipedia.org/wiki/Fernmeldetechnisches_Ze…

Brief- und Paketporto waren vergleichsweise
hoch. Vor 15 Jahren waren die Preise für Briefe nahezu
identisch zu heute, das heißt, die haben sich damals halt die
Taschen vollgestopft, so wie es ging…

oh je… Ich würde mir die damaligen Portopreise für heute
wünschen.
Da würde ich viel Geld sparen.

Sicher nicht: http://www.news.de/karriere/855327445/deutsche-post-…

Kompaktbrief bis 50 Gramm, 1. Januar 1998, umgerechnet 1,12 Euro
Kompaktbrief bis 50 Gramm, 1. Januar 2013, 0,90 Euro

Auf Nebensächlichkeiten wie Inflation usw. gehen wir lieber gar nicht erst ein.

Mangels Wettbewerb
konnten die sich eben alles rausnehmen.

Ok - aber damals kam wenigsten die Post an.

Heute kommt die Post (Briefe und Pakete) auch an. Das trifft jedoch eher für den Wettbewerb als für Post/DHL zu.

Wettbewerb ist bekanntlich Gift für den Verbraucher

Mein Text war ohne Ironie - und ich würde mir heute noch die
alte Zeit zurückwünschen,
wo die Post stets ankam und vor allem früh am Morgen. Das
Porto wesentlich günstiger war. Die Telefonverbindung super
funktionierte ohne Störungen.
Wo man noch für alle Telefon-Nr. eine Auskunft erhielt.

Die Post kam auch nicht immer an. Das Porto war eben nicht günstiger (s.o.) und die Telefonverbindungen waren häufig unterirdisch, weil noch analog. Häufig hörte man Übersprechen (fremde Stimmen) in der Leitung. Wobei man fairerweise sagen muss, dass das technisch bedingt war.

Willkommen in der Realität

Re^6: in welchem Paralell-Universum lebst du ???..*grübel*

Erst mal den anderen für komplett verwirrt erklären.

Mit so einer Beleidigung findet man ja immer einen schönen Anfang…

Ach die alte Deutsche Bundespost, die den kompletten Brief-, Paket- und :Fernmeldemarkt beherrschte war doch ein Traum.

Ja…alles aus einer Hand an einem Schalter…

Ein Traum. Die meisten Schalter waren durch herunter gezogene graue Rollos verschlossen, man war von dem Beamten mit einer Glasscheibe getrennt, in der sich eine kleine Klappe mit der Aufschrift „hier sprechen“ befand.

Bis man ein Telefon bekam dauerte es schon mal 8-12 Wochen.

Nun,wenn du mal zurück denkst,Telefonanschlüsse an Häusern
waren bis in die 1970er-Jahre noch kein Standard,vielfach
muste die Budnespost ja erst mal die Kabel zum Haus
legen.Deswegen haben heute ja zumindest in den ABL alle Häuser
Telefonkabel liegen und die privaten Anbieter profitieren also
von der Vorausfinanzierung

Abgesehen von der Tatsache, dass es auch solange dauerte, wenn der Vormieter den Anschluss einen Tag vorher abgemeldet hatte, erwarte ich von einem Monopolunternehmen, dass es sein Monopol nicht missbraucht, sondern erfüllt. Ergo: Wenn kein Kabel liegt, muss es halt schnell gelegt werden.

der Anschlüsse durch die Bundespost.Klar kann man sich dann
ja großkotzig hinstellen und mit sofortigem „Anschluß“
werben,wenn man nur im Computer den Anschluß einschalten muss.

Das wiederum ist wohl eher der fortschreitenden Technik geschuldet. Auch die Telekom schafft es ja inzwischen zeitnah.

Bau mal in der Pampa neu und beantrage dann bei einem der
privaten einen Anschluß…*g*

Und bei der Telekom? Ein Kollege hatte ein Reihenhaus in einem Neubaugebiet gekauft. Die Telekom hatte aber einige Wochen vorher das Gebiet mit Hardware ausgerüstet, die nicht DSL-fähig war (obwohl DSL zu dieser Zeit schon Standard war). Man vertröstete ihn mit der Aussage, dass die Hardware gegen DSL-fähige ausgetauscht würde, sobald die vorhandene „abgeschrieben“ sei. Das sei wohl in 5 Jahren der Fall.

Wir brauchen auch gar nicht von Pampa zu reden. Als Beispiel: In Hamburg (kleine unwichtige Stand in Norddeutschland) sind etliche völlig unwichtige Gewerbe- und Industriegebiete (z.B. City Nord, ehemaliges Freihafengebiet) von der Telekom schlichtweg unversorgt bzw. mit Bandbreiten von max. 2 MB zu buchen. Da das für Unternehmen natürlich völlig inakzeptabel ist, weichen die meisten auf den Wettbewerb wie QSC, Vodafone, Hansenet etc. aus, die, z.T über klassisches Kupfer, aber auch über Richtfunk, TV-Kabel oder UMTS eine vernünftige Anbindung gewähren.

Wollte man was anderes als das graue Standardtelefon, kostete es monatlich extra.

Und ist das bei den privaten heute anders ??..*g*

Heute gibt es, soweit ich weiß, gar kein Endgerät mehr von den Anbietern. Das ist auch gut so. Allerdings kann ich mir heute jedes Endgerät anschließen ohne, damals protegiert durch den Eigentümer Staat, eine Straftat zu begehen. Oder ist es heute z.B. bei Vodafone unter Androhung empfindlicher strafrechtlicher Konsequenzen vorgeschrieben, nur völlig überteuerte Endgeräte zu verwenden, die von Vodafones Gnaden sind?

Vom Postbank Konto konnte man nicht ohne weiteres auf Konten deutscher Banken und :Sparkassen überweisen sondern nur über ein Post-Zwischen-Konto.

Das kannst du bei keiner Bank,Überweisungen laufen immer über
ein Zwischenkonto (weil sonst könnte man ja keine „Gewinne“
mit den Geldern machen,wenn sie sofort gutgeschrieben
würden…*g*)

Aber muss man heute wenn man vom Postbank Konto an Herr X bei der Sparkasse Y etwas überweist, noch ermitteln, welches Zwischenkonto zu verwenden ist und dieses separat angeben? Und dann natürlich pauschal ein paar Tage mehr für die Überweisung einplanen? Nein. Ganz sicher nicht.

Bargeld vom Postbank Konto gab es nur in einer Filiale, nämlich der, wo man sein Konto : führte.

Und hier verwechselt du mal wieder die private Deutsche
Postbank mit der alten Deutschen Bundespost und dem
Postgiroamt…bei der alten Bundespost ging das nämlich an
allen Postämter und Poststellen.

Nein. Das ging damals definitiv nicht. Nur in dem kontoführenden Postamt stand ein völlig zerfledderter Ordner mit den Unterschriftproben. Glaube mir: Ich habe es damals erlebt und gehasst. Mit viel (sehr viel Glück und Einreden auf den Beamten) konnte man evtl. in einem anderen „Amt“ Geld bekommen. Dann rief der Beamte beim kontoführenden Amt an und man tauschte sich telefonisch über das Aussehen und die Form der Unterschrift aus.

Brief- und Paketporto waren vergleichsweise hoch. Vor 15 Jahren waren die Preise für
Briefe nahezu identisch zu heute, das heißt, die haben sich damals halt die Taschen :vollgestopft, so wie es ging… Mangels Wettbewerb konnten die sich eben alles
rausnehmen.

Auch hier wieder vollkommen falsch…

Auch hier wieder vollkommen richtig.

01.04.1989 Standartbrief 100 Pf
01.09.1997 Standartbrief 110 Pf,
01.01.2002 umgestellt auf 0,56 ct,
01.01.2003 Standartbrief 55 ct.
01.01.2013 Standartbrief 58 ct

Wie du siehst,war das Porto sogar 10 Jahre niedriger als vor

15 Jahren…:smile:

Hast Du schon Mal was von dem Begriff Inflation gehört? Jetzt such Dir mal die Inflationswerte raus und errechne, wie die von Dir genannten Preise inflationsbedingt heute wären.

01.04.1989 Standartbrief 100 Pf= 0.51 €
01.09.1997 Standartbrief 110 Pf,= 0.56 €
01.01.2002 umgestellt auf 0,56 ct,
01.01.2003 Standartbrief 55 ct.
01.01.2013 Standartbrief 58 ct

Und was willst Du jetzt damit sagen? Dass der Standardbrief damals billiger war? Ja. Vor 17 Jahren war der Brief 2 Cent günstiger. Zum Glück hatten wir seitdem keine Inflation und der Wert des Geldes hat sich seitdem nicht verändert. Meinst Du das ernst?

Du hast natürlich Recht: Der Staat ist immer der beste Unternehmer. Hochengagierte
Beamte zeigen, wie ein Unternehmen richtig geführt werden muss. Das sieht man
hervorragend an den Beispielen BER, Elbphilharmonie, Deutsche Bahn usw.

Das liegt aber nicht am Staat selber…sondern mehr an den
immer unverschämter in die eigene Tasche wirtschaftenden
Politikern.

Könntest Du mal konkrete Bespiele nennen? Wo genau haben sich „unverschämter in die eigene Tasche wirtschaftende Politiker“ bei diesen Projekten bereichert? Ist doch aber egal. Dein „Killerargument“ zieht am Stammtisch immer. Auch wenn es mit der Realität wenig zu tun hat.

Beispiel: Autobahn Neubau der A1 Hamburg-Bremen. Komplett privat abgewickelt. Die Baumaßnahmen wurden schneller fertig als geplant.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article2404625/Auto…

Bei Durchführung durch die öffentliche Hand, dauert es idR. nicht nur deutlich länger, nein, es wird auch meist deutlich teurer. Aber ganz bestimmt nicht, weil sich daran, wie Du meinst, „in die eigene Tasche wirtschaftende Politiker“ bereichern. Nein. Sondern weil der Staat einfach kein guter Unternehmer ist und auch nicht sein soll/muss.

Hallo,

Ein Traum. Die meisten Schalter waren durch herunter gezogene graue Rollos
verschlossen, man war von dem Beamten mit einer Glasscheibe getrennt, in der sich eine
kleine Klappe mit der Aufschrift „hier sprechen“ befand.

Was bei so mancher Klientel überhaupt nicht verkehrt war…:smile:

Abgesehen von der Tatsache, dass es auch solange dauerte, wenn der Vormieter den :Anschluss einen Tag vorher abgemeldet hatte, erwarte ich von einem :Monopolunternehmen, dass es sein Monopol nicht missbraucht, sondern erfüllt. Ergo: :Wenn kein Kabel liegt, muss es halt schnell gelegt werden.

Ahh jaa…du kennst also ein Bauunternehmen,das innerhalb von 2 Minuten Personal und
Zeit übrig hat um Kabel zu legen ??? :smile:

Wir brauchen auch gar nicht von Pampa zu reden. Als Beispiel: In Hamburg (kleine :unwichtige Stand in Norddeutschland) sind etliche völlig unwichtige Gewerbe- und :Industriegebiete (z.B. City Nord, ehemaliges Freihafengebiet) von der Telekom :schlichtweg unversorgt bzw. mit Bandbreiten von max. 2 MB zu buchen. Da das für :Unternehmen natürlich völlig inakzeptabel ist, weichen die meisten auf den Wettbewerb :wie QSC, Vodafone, Hansenet etc. aus, die, z.T über klassisches Kupfer, aber auch über :Richtfunk, TV-Kabel oder UMTS eine vernünftige Anbindung gewähren.

Entschuldigung,aber das ist Dummfug…Alle Mitbewerber (außer Hansenet) nutzen die Infrastruktur der Post…von daher kann da auch keine größere Geschwindigkeit als die der Post rauskommen…und Richtfunk lassen die sich extra bezahlen.

Wollte man was anderes als das graue Standardtelefon, kostete es monatlich extra.
Und ist das bei den privaten heute anders ??..*g*

Heute gibt es, soweit ich weiß, gar kein Endgerät mehr von den Anbietern. Das ist auch gut so. Allerdings kann ich mir heute jedes Endgerät anschließen ohne, damals protegiert durch den Eigentümer Staat, eine Straftat zu begehen. Oder ist es heute z.B. bei Vodafone unter Androhung empfindlicher strafrechtlicher Konsequenzen vorgeschrieben, nur völlig überteuerte Endgeräte zu verwenden, die von Vodafones Gnaden sind?

Ach wirklich ???..lach…

Nun,dann versuche doch einmal bestimmte Tarifangebote OHNE die von dem jeweiligen Provider zur Verfügung gestellte Hardware zu nutzen…

Aber muss man heute wenn man vom Postbank Konto an Herr X bei der Sparkasse Y etwas überweist, noch ermitteln, welches Zwischenkonto zu verwenden ist und dieses separat angeben? Und dann natürlich pauschal ein paar Tage mehr für die Überweisung einplanen? Nein. Ganz sicher nicht.
Bargeld vom Postbank Konto gab es nur in einer Filiale, nämlich der, wo man sein Konto : führte.

Ja,weil man „will“ ja unbedingt ein kostenloses Konto…lool

Und hier verwechselt du mal wieder die private Deutsche
Postbank mit der alten Deutschen Bundespost und dem
Postgiroamt…bei der alten Bundespost ging das nämlich an
allen Postämter und Poststellen.
Nein. Das ging damals definitiv nicht. Nur in dem kontoführenden Postamt stand ein völlig zerfledderter Ordner mit den Unterschriftproben. Glaube mir: Ich habe es damals erlebt und gehasst. Mit viel (sehr viel Glück und Einreden auf den Beamten) konnte man evtl. in einem anderen „Amt“ Geld bekommen. Dann rief der Beamte beim kontoführenden Amt an und man tauschte sich telefonisch über das Aussehen und die Form der Unterschrift aus.

Dann warst du wohl nicht Kreditwürdig…:smile:

Als Postgirokunde bekam man nämlich EC-Schecks samt Karte,die von jedem Postamt gebührenfrei eingelöst wurden.

Brief- und Paketporto waren vergleichsweise hoch. Vor 15 Jahren waren die Preise für
Briefe nahezu identisch zu heute, das heißt, die haben sich damals halt die Taschen :vollgestopft, so wie es ging… Mangels Wettbewerb konnten die sich eben alles
rausnehmen.
Auch hier wieder vollkommen falsch…

01.04.1989 Standartbrief 100 Pf
01.09.1997 Standartbrief 110 Pf,
01.01.2002 umgestellt auf 0,56 ct,
01.01.2003 Standartbrief 55 ct.
01.01.2013 Standartbrief 58 ct
Wie du siehst,war das Porto sogar 10 Jahre niedriger als vor
15 Jahren…:smile:
Hast Du schon Mal was von dem Begriff Inflation gehört? Jetzt such Dir mal die Inflationswerte raus und errechne, wie die von Dir genannten Preise inflationsbedingt heute wären.

01.04.1989 Standartbrief 100 Pf= 0.51 €
01.09.1997 Standartbrief 110 Pf,= 0.56 €
01.01.2002 umgestellt auf 0,56 ct,
01.01.2003 Standartbrief 55 ct.
01.01.2013 Standartbrief 58 ct

Und was willst Du jetzt damit sagen? Dass der Standardbrief damals billiger war? Ja. Vor 17 Jahren war der Brief 2 Cent günstiger. Zum Glück hatten wir seitdem keine Inflation und der Wert des Geldes hat sich seitdem nicht verändert. Meinst Du das ernst?

Fakt ist aber nun einmal,das daß Briefporto von 2003 bis 2013 gesenkt wurde,also ist deine ganze Diskussion um Inflation hinfällig.

Du hast natürlich Recht: Der Staat ist immer der beste Unternehmer. Hochengagierte
Beamte zeigen, wie ein Unternehmen richtig geführt werden muss. Das sieht man
hervorragend an den Beispielen BER, Elbphilharmonie, Deutsche Bahn usw.
Das liegt aber nicht am Staat selber…sondern mehr an den
immer unverschämter in die eigene Tasche wirtschaftenden
Politikern.
Könntest Du mal konkrete Bespiele nennen? Wo genau haben sich „unverschämter in die eigene Tasche wirtschaftende Politiker“ bei diesen Projekten bereichert? Ist doch aber egal. Dein „Killerargument“ zieht am Stammtisch immer. Auch wenn es mit der Realität wenig zu tun hat.

ja das kann ich …
Flughafen Berlin
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/korrupt…

oder Landesarchiv NRW
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/kostene…

Wobei der Ex-OB der Stadt Duisburg ja noch anderen „Dreck“ am Stecken hat…LOVE-Parade-Disaster…

Beispiel: Autobahn Neubau der A1 Hamburg-Bremen. Komplett privat abgewickelt. Die Baumaßnahmen wurden schneller fertig als geplant.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article2404625/Auto

Die werden immer privat gebaut…von daher also wenig Aussagekraft…oder kennst du ein Bauunternehmen im Staatsbesitz ???..

Bei Durchführung durch die öffentliche Hand, dauert es idR. nicht nur deutlich länger, nein, es wird auch meist deutlich teurer. Aber ganz bestimmt nicht, weil sich daran, wie Du meinst, „in die eigene Tasche wirtschaftende Politiker“ bereichern. Nein. Sondern weil der Staat einfach kein guter Unternehmer ist und auch nicht sein soll/muss.

Strauss-Affäre ist dir ein Begriff ??..oder…wobei der aber immer auch das Wohl der Büprger im Auge hatte…schließlich sicherte er durch seine Machenschaften zahlreiche Arbeitsplätze…genau daran fehlt es heute.

Schloss man ein Telefon, ein Modem oder
Anrufbeantworter an, was der Post nicht genehm war, so war das
eine Straftat und die Post rückte mit der Polizei zur
Hausdurchsuchung an.

Für was benötigte man damals ein Modem.
Nach deinem Text zu urteilen geht es so um die Zeit von 1965 !

Keine Ahnung, aber davon viel…

Da sind wir ja mal einer Meinung !

http://de.wikipedia.org/wiki/Fernmeldetechnisches_Ze…

Und nach was soll ich da suchen ?

Brief- und Paketporto waren vergleichsweise
hoch. Vor 15 Jahren waren die Preise für Briefe nahezu
identisch zu heute, das heißt, die haben sich damals halt die
Taschen vollgestopft, so wie es ging…

oh je… Ich würde mir die damaligen Portopreise für heute
wünschen.
Da würde ich viel Geld sparen.

Sicher nicht:
http://www.news.de/karriere/855327445/deutsche-post-…

Kompaktbrief bis 50 Gramm, 1. Januar 1998, umgerechnet 1,12
Euro
Kompaktbrief bis 50 Gramm, 1. Januar 2013, 0,90 Euro

Auf Nebensächlichkeiten wie Inflation usw. gehen wir lieber
gar nicht erst ein.

Ich gehe mal davon aus, dass Du in diesen Zeiten noch die Schulbank gedrückt hast,
denn sonst würdest Du etwas anderes schreiben.

Meine mtl. Portokosten sind seit Wechsel zum Euro richtig explodiert

Mangels Wettbewerb
konnten die sich eben alles rausnehmen.

Ok - aber damals kam wenigsten die Post an.

Heute kommt die Post (Briefe und Pakete) auch an. Das trifft
jedoch eher für den Wettbewerb als für Post/DHL zu.

Also meine Post verschicke ich nur noch mit der Deutschen Post/DHL,
denn auf manche anderen Wettbewerber kann ich verzichten.

Dazu habe ich in den letzten Jahren zuviel negatives erlebt.
Briefe wurden einfach in den Garten geworfen. Briefumschläge DINA 4 aufgerissen.
Pakete standen vorm Haus im Regen.
Briefe wurde mir einige Tage später von einem Bekannten der in der Paralellstr. wohnte vorbeigebracht. usw usw.

Wettbewerb ist bekanntlich Gift für den Verbraucher

Mein Text war ohne Ironie - und ich würde mir heute noch die
alte Zeit zurückwünschen,
wo die Post stets ankam und vor allem früh am Morgen. Das
Porto wesentlich günstiger war. Die Telefonverbindung super
funktionierte ohne Störungen.
Wo man noch für alle Telefon-Nr. eine Auskunft erhielt.

Die Post kam auch nicht immer an. Das Porto war eben nicht
günstiger (s.o.) und die Telefonverbindungen waren häufig
unterirdisch, weil noch analog. Häufig hörte man Übersprechen
(fremde Stimmen) in der Leitung. Wobei man fairerweise sagen
muss, dass das technisch bedingt war.

Nein - Du schreibst Unsinn.
Denke einfach mal an die Umstellung auf den Euro.
Und die Telefonverbindung funktionierte in ganz Deutschland ohne Probleme.
Heute funktioniert es vielleicht noch in Städten. Auf dem Dorf meist nur noch eingeschränkt,
weil dort die Telefonleitungen noch nicht auf den neuesten Stand umgestellt wurden.
Oder man muss oft auf Mobiltelefone umsteigen um überhaupt noch eine Verbindung zu bekommen.
Früher hat jeder innerhalb kurzer Zeit einen Anschluss erhalten.
Heute dauert es Wochen/Monate.

@ MG: danke für den Hinweis mit dem Nachsendeauftrag bei den privaten Anbietern! Ich wusste gar nicht, dass man das bei jedem Anbieter extra machen kann. Ich hoffe nun, dass die nächsten Sendungen die über den lokalen privaten Platzhirsch verschickt werden, an der richtigen Anschrift ankommen. Obwohl ich da meine Zweifel habe, weil die Sendungen (aus welchem Grund auch immer) mit dem Hinweis: „Bitte nicht nachsenden, sondern mit neuer Anschrift zurück“ versehen sind.

Danke auch allen anderen für die Hinweise. Leider ist es in meinem Fall nicht möglich einfach jemanden zu bitten den Briefkasten zu leeren und die Post zu lesen oder weiterzuleiten. Ich möchte auch das „unseriös“ zurücknehmen - ich habe nur leider schon schlechte Erfahrungen mit einigen privaten Zustellern gemacht (Post auf dem Balkon statt im Briefkasten (der ist näher am Parkplatz der der Kasten), manchmal kamen Briefe extrem verspätet, wenn es nur Post für mich gab, lohnte sich der Weg scheinbar nicht,…) Aber diese Probleme sind vielleicht eher von bestimmten Personen abhängig, als von den Unternehmen.

Vielleicht macht es Sinn das Ordnungsamt zu kontaktieren und sie zu fragen, ob Sie für das nächste Schreiben eine Benachrichtigung per Email schicken können oder so? Da die Frist für das Verwarngeld ja nun definitiv abgelaufen ist, folgt als nächstes Schreiben wohl der Bußgeldbescheid. Den würde ich nur ungern verpassen…

Beste Grüße,
euer makkus

Da Du an einer sachlichen Diskussion nicht interessiert bist und nur noch polemischen Mist schreibst,beende ich das hier mal.

Hallo,

dir gehen mal wieder die Argumente aus…:smile:

Beispiel Briefporto…

Obwohl es zwischen 2003 und 2013 sowohl für den Standarbrief als auch den nächst größeren gesenkt wurde

regst du dich über „vermeintliche“ Erhöhungen und Inflation aus…das Gegenteil ist doch der Fall…:smile:

Die Deutsche Post hat über 10 Jahre zu gesenkten Preisen und damit weit unter der inflationsrate gearbeitet…

Während dessen deine heißgeliebten Privaten Postdienstleister bis heute nicht flächendeckend präsent sind…
Versuche einmal auf den Halligen in der Nordsee oder auf der Alm in den Alpen eine Private Postzustellung zu bekommen…

Was übrigens auch für Telekommunikation gilt…

Das ganze war und ist eine „Rosinenpickerei“ auf Kosten des Steuerzahlers…vor allem im Bereich Telekommunikation.

Schau dir doch einmal die Strukturen von Hansenet oder Netcologne an…

Im Aufsichtsrat finden sich immer wieder die gleichen prägnanten (Politiker)Gesichter…:smile:

Nach deinem Text zu urteilen geht es so um die Zeit von 1965 !

Keine Ahnung, aber davon viel…

Da sind wir ja mal einer Meinung !

Freut mich. Einsicht ist ja bekanntlich der erste Weg zu Besserung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Fernmeldetechnisches_Ze…

Und nach was soll ich da suchen ?

Steht da irgendwas zu 1965? Vielmehr kann man dort nachlesen, dass bis in die 90er Jahre der Betrieb von Telekommunikationsgeräten (auch Telefonen) der Zulassung bedurfte.

Kompaktbrief bis 50 Gramm, 1. Januar 1998, umgerechnet 1,12
Euro
Kompaktbrief bis 50 Gramm, 1. Januar 2013, 0,90 Euro

Auf Nebensächlichkeiten wie Inflation usw. gehen wir lieber
gar nicht erst ein.

Ich gehe mal davon aus, dass Du in diesen Zeiten noch die
Schulbank gedrückt hast,

Nein habe ich nicht.

denn sonst würdest Du etwas anderes schreiben.

Meine mtl. Portokosten sind seit Wechsel zum Euro richtig
explodiert

Das erkläre mal.

Nein - Du schreibst Unsinn.
Denke einfach mal an die Umstellung auf den Euro.

Ja. Die habe ich berücksichtigt. Du aber offensichtlich nicht. Wenn das Porto heute annähernd das gleiche kostet wie 1998, dann erkläre mir mal, warum Du heute deutlich mehr bezahlst? Nochmals damals (umgerechnet) 1,12 Euro, heute 0,90 Euro. Das ist nicht mehr, sondern weniger. Und nun rechne mal die Inflation seit 1998 oben drauf.

Es ist mir völlig unverständlich, wie man da von Unsinn reden kann und noch behauptet, es sei alles viel teurer geworden.

Und die Telefonverbindung funktionierte in ganz Deutschland
ohne Probleme.

Schon klar. Die alten Relaisstationen waren höchst zuverlässig. Anschlüsse innerorts waren häufig schon nach Wählen der ersten 2 Nummern besetzt. Abhilfe brachten Tricks, wie das Wählen der eigentlich unnötigen Vorwahl innerorts, um so über andere Leitungen und Relaisstationen geleitet zu werden. Aber interessanter war es schon, denn häufig hatte man plötzlich andere Leute in der Leitung mit denen man sich austauschen oder einfach nur der vertraulichsten Unterhaltung lauschen konnte.

Heute funktioniert es vielleicht noch in Städten. Auf dem Dorf
meist nur noch eingeschränkt,
weil dort die Telefonleitungen noch nicht auf den neuesten
Stand umgestellt wurden.

Hört man ja ständig, dass Telefonieren auf dem Land nicht geht. Das ist Unsinn. Das gesamte Netz ist seit rund 20 Jahren voll digital. DSL seitig mag das eine oder andere Dorf nicht erschlossen sein, aber telefonieren geht überall. Und dank digitaler Technik auch ohne Störungen und Qualitätsverlust.

dir gehen mal wieder die Argumente aus…:smile:

Und Du scheinst zu halluzinieren

Obwohl es zwischen 2003 und 2013 sowohl für den Standarbrief
als auch den nächst größeren gesenkt wurde

regst du dich über „vermeintliche“ Erhöhungen und Inflation
aus…das Gegenteil ist doch der Fall…:smile:

Ach… Wo denn?

Die Deutsche Post hat über 10 Jahre zu gesenkten Preisen und
damit weit unter der inflationsrate gearbeitet…

Genau das habe ich angeführt. Damals stopfte man sich die Taschen voll. Heute muss man wettbewerbsfähig sein und daher die Preise marktgerecht gestalten. Nichts anderes habe ich geschrieben.

Lesen und verstehen. Nicht jedermanns Sache!