nachdem unsere Familie nun „vollzählig“ ist, möchte ich mich nicht weiter um Verhütung kümmern müssen (und meine Frau auch nicht). Seit einigen Monaten spiele ich also ernsthaft mit dem Gedanken, diese Vasektomie durchführen zu lassen. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher mit den psychischen Nebenwirkungen.
Die einzige Referenz, die ich habe, ist ein Bekannter einer Bekannten, den ich selbst nur sehr flüchtig kenne, und auch nicht näher kennen lernen möchte. Er hat angeblich diese Operation durchführen lassen, und f**** nun fröhlich und frei in der Gegend herum (und bescheißt seine Frau nach Strich und Faden). Was nun keiner weiß, ist, ob das eine Nebenwirkung sein könnte, oder ob der Typ einfach so ist.
Ich habe in anderen Foren gelesen, dass die Lust auf Sex ganz und gar nicht genommen wird. Könnte es sein, dass, aufgrund der nicht abgeführten Samen, der Mann noch mehr von der Pein gequält wird, sich auf Teufel komm raus fortzupflanzen (vielleicht auch unbewußt)? Ich denke mal, der „Druck“ wird beim Sex kurzfristig genommen, aber hat man dann, wie ich es jetzt empfinde, auch wieder 2-3 Tage seine „Ruhe“ vor dem Trieb?
Ich habe in anderen Foren gelesen, dass die Lust auf Sex ganz
und gar nicht genommen wird.
das wäre ja noch schöner - Du wirst doch nicht kastriert! Das Ejakulat besteht nur zu ganz geringen Teilen aus Samen, deshalb kann von mangelnder Triebabfuhr keine Rede sein. Psychische Wirkungen sind mir fremd, auch im Freundeskreis habe ich davon noch nie gehört oder derartiges beobachtet.
Die Einstellung zur Partnerin hängt sicher nicht von einer Vasektomie ab: Wenn jemand danach fremdgeht, ob mehr als früher sei mal dahingestellt, dann muss die Partnerschaft schon vorher erheblich beschädigt gewesen sein.
hallo alex, was ralf geschrieben hat- sehe ich auch so. von nebenwirkungen habe ich auch nichts gehört, und dein freund hat ein alibi gefunden. vasektomie steigert nicht die triebhaftigkeit, es macht nur unbefangerner- denn man(n) schwängert nicht mehr…ABER nichts ist unmöglich, von meiner freundin der mann hatte eine vasektomie und siehe da—schwanger…aber es ist echt selten und wenn
du kein fremdgänger bist und wenn du dich dazu entscheidest finde ich das deiner frau gegenüber sehr gut. gruß konstanze
ich bin keine arzt…
Hallo Konstanze,
der mann hatte eine vasektomie und siehe
da—schwanger…aber es ist echt selten und
und der Mann hat mit einiger Wahrscheinlichkeit nach dem Eingrif keine Spermatogramme machen lassen.
Das ist der Hauptgrund, wenn eine Frau nach einer (vermeintlichen) Sterilisierung wieder schwanger wurde, weil so nicht raus kommt, wenn beim Eingriff was nicht geklappt hat.
Allerdings
bin ich mir nicht ganz sicher mit den psychischen
Nebenwirkungen.
da hab ich nichts negatives zu berichten.
Was nun keiner weiß, ist, ob das eine Nebenwirkung
sein könnte, oder ob der Typ einfach so ist.
Der Typ war wohl schon vorher ein Schwerenöter, hat sich aber vielleicht icht so recht getraut.
Mit der Vasektomie hat das nichts zu tun.
Ich habe in anderen Foren gelesen, dass die Lust auf Sex ganz
und gar nicht genommen wird.
Warum auch? Du wirst schließlich nicht kastriert.
Könnte es sein, dass, aufgrund
der nicht abgeführten Samen, der Mann noch mehr von der Pein
gequält wird, sich auf Teufel komm raus fortzupflanzen
(vielleicht auch unbewußt)?
Auch das ist mir so nicht untergekommen.
Ich denke mal, der „Druck“ wird
beim Sex kurzfristig genommen, aber hat man dann, wie ich es
jetzt empfinde, auch wieder 2-3 Tage seine „Ruhe“ vor dem
Trieb?
Mein Trieb war vorher und danach nicht verschieden.
Es mag zwar einige Männer geben, bei denen dann die Sicherungen durchbrennen (nu kann ich fröhlich rumvögeln ohne zu schwängern), aber dsa ist nichts typisches.
das ist bei einem seriösen Arzt im Programm.
Nur, einige Männer nehmen diesen Service trotzdem nicht in Anspruch und verklagen am Ende den Arzt, wenn eine Frau schwanger wird. Doch da haben die Herren dann keine Chance.
ich habe jahrelang in der Urologie eines Krankenhauses gearbeitet. Vasektomien waren bei uns an der Tagesordnung. Obwohl mit den Herren vor dem Eingriff immer ein ausführliches Aufklärungs-/Beratungsgespräch geführt wurde ("… Es erfolgt eine Unterbindung beider Samenstränge, was lediglich zu einer Zeugungsunfähigkeit führt, ohne dass die Potenz dadurch beeinträchtigt wird …"), kam es selten aber immer mal wieder vor, dass die Patienten danach (psychische) Schwierigkeiten hatten. Der Penis würde nicht mehr so hart wie vorher, er sei kürzer erigiert, der Erguss sei jetzt anders - bis hin zur Impotenz!
Der Mann, der eine Vasektomie vornehmen lässt, sollte sich also 100%ig darüber im Klaren sein, auf was er sich da einlässt und psychisch stabil sein. Es nützt überhaupt nichts, wenn Deine Ration Dir sagt, dass eine Vasektomie keinen Einfluss auf Dein Geschlechtsleben hat und Deine Psyche meint an das Gegenteil.
Deshalb habe in unserer Familie ich mich sicherheitshalber sterilisieren lassen - heutzutage auch bei Frauen ein harmloser, kurzer Eingriff.
eigentlich sollte der Arzt dem Mann auch sagen, dass die
ersten drei Monate nach der Vasektomie noch verhütet werden
sollte…
besser gesagt sind die nächsten ca. 20 Schuß noch scharf.
Deshalb ja auch die Spermatogramme, um zu sehen, ob noch scharf geschossen wird.
Aber das sagt jeder Arzt ,bzw. läßt es sich sogar unterschreiben, daß er es gesagt hat. In der Erklärung steht noch viel mehr, aber das führte hier zu weit.