Hallo liebe Experten,
ich suche Hilfe zu folgendem Problem:
Ich habe zwei oder drei Bandscheibenvorfälle im Nackenbereich. Ich bin 50 Jahre alt und erwerbsunfähig.
Wie weit ist die Medizin in diesem Bereich? Vor sechs Jahren sagte mir mein Arzt, dass etwa 80% der Operationen in diesem Bereich daneben gehen (Querschnittsgelähmt usw.). Da ich das Risiko nicht eingehen wollte, lebe ich bis heute mit den Schmerzen.
Gibt es heute sichere Heilmethoden? Wo werden die angeboten?
Hat jemand von euch schon Erfahrungen damit gemacht?
Wo finde ich im Netz Selbsthilfegruppen/Homepage zum Thema?
Ich freue mich über eure Hilfe,
Daniel
Hallo Daniel!
ich weiss zwar nicht, aus welcher Gegend Du kommst, aber ich habe mehrere Bekannte, die in der Tagesklinik München Nord komplikantionslos sowohl an der LWS als auch an der HWS operiert wurden.
Wende dich doch am besten direkt an die KLinik, die können Dir bestimmt sehr kompetente Auskunft erteilen.
http://www.tages-klinik.de/Seiten/neurochirurg/neuro…
Übrigens, nicht daß ein falscher Eindruck erweckt wird: es wird zwar dort ambulant operiert, man bleibt aber anschließend stationär in der nahegelegenen Klinik!
Alles Gute!
Claudia
Hi Daniel
Einen recht guten Ruf hat auch die Hessing-Klinik in Augsburg
http://www.hessing-stiftung.de/
kenne einige, die dort Bandscheiben-OP hatten
Wende dich da einfach mal an die I. Klinik
die können dir sicher kompetent Auskunft geben
Gruss
und gute Besserung
Mike
Hallo Daniel, prinzipiell sollte natürlich jeder operative Eingriff gut überdacht werden, aber Bandscheibenvorfälle (BSV)werden schon seit vielen Jahren von Neurochirurgen erfolgreich operiert, am ungefährlichsten sind BSV im Lendenwirbelsäulenbereich, gefolgt vom HWS-Bereich. Ein Komplikation wie Querschnittlähmung durch eine BSV-Op. habe ich bisher noch nicht erlebt. Ob letztendlich alle Vorfälle operationsbedürftig sind oder nicht hängt vorallem von den Beschwerden und neurologischen Ausfällen ab, ich würde jedenfalls empfehlen mich bei einem Neurochirurgen (oder auch zwei…) vorstellen. Also keine Angst, es gibt neben der guten Beratung sicherlich auch die Möglichkeit konservative Maßnahmen zu versuchen (TENS, Triggerpunktbehandlung usw.)
Gruß Dorothée