Nägelkauen

Hallo liebe Wissende,

meine kleine Tochter (2 einhalb) hat eine Vorliebe ihre Fingernägel abzukauen. Seit bestimmt einem halben Jahr musste ich keine Fingernägel schneiden. Für mich ist dass natürlich angenehm :wink: aber ich wollte mal nachfragen, ob und wie ich dagegen vorgehen soll. Natürlich sage ich ihr immer sie soll den Finger aus dem Mund nehmen,…

Vielen lieben Dank im Voraus.

Sonnige Grüße von Soni

Hallo Soni,

versuchs mal mit stop´n grow.
http://www.naegelkauen.de/naegelkauen_stop_n_grow.html
das könnte helfen.

LG
Doris

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Soni,

Nägelkauen ist keine liebenswerte Marotte, sondern Ausdruck für Stress oder andere psychischen Probleme. Ich würd’ mir da Sorgen machen … und mal gucken, was es sein könnte, das Deiner Tochter Probleme macht.

Gruß,

Anja

Hallo Doris,

meine kleine Tochter (2 einhalb) hat eine Vorliebe ihre
Fingernägel abzukauen. Seit bestimmt einem halben Jahr musste
ich keine Fingernägel schneiden.

und nun auf einmal fällt Dir ein, dass Du ihr eine liebgewordene Gewohnheit abgewöhnen willst
das kann dauern …

Hallo Soni,

versuchs mal mit stop´n grow.
http://www.naegelkauen.de/naegelkauen_stop_n_grow.html
das könnte helfen.

wisst Ihr, wie das schmeckt???

ich würde es mal mit liebevoller Zuwendung und buntem Nagellack versuchen

nach dem Motto: guck mal Liebling, wie hübsch Deine Fingernägel aussehen, wenn Du den Nagellack nicht abknabberst. Und die Mammi macht Dir auch gerne wieder neuen drauf

viele grüße
Geli

4 „Gefällt mir“

Hallo

ich würde es mal mit liebevoller Zuwendung und buntem
Nagellack versuchen

Nagellack ist ungesund.
Bei einem so jungen Kind würde ich das nicht machen.

Viele Grüße
Simsy

Hallo Geli,

wisst Ihr, wie das schmeckt???

ja, ich weiß wie das schmeckt. *örks*

ich würde es mal mit liebevoller Zuwendung und buntem
Nagellack versuchen
nach dem Motto: guck mal Liebling, wie hübsch Deine
Fingernägel aussehen, wenn Du den Nagellack nicht abknabberst.
Und die Mammi macht Dir auch gerne wieder neuen drauf

meine Mammi hat es damit probiert, hat nix gebracht.

viele grüße
Geli

LG
Doris

Tinktur aus Apotheke
Hallo,

wie schon gesagt. Eine Tinktur für die Finger wirkt gut. Hat auch bei unserer Tochter gewirkt.

Am besten so auftragen, dass man sagt, damit die Finger schön glänzen…

Das gefällt ihr bestimmt auch gut! Es gefällt sowieso super, wenn jemand sich kümmert. :wink:

Fingerkauen ist nichts anderes als Daumenlutschen meiner Meinung nach.

Ihr wird schon etwas einfallen, wenn der Daumen auf einmal nicht schmeckt.

Gruss
Thomas

Hallo,

alles wird sofort auf die Psychoschiene geschoben, da werden einem 2jährigem Kind schon psychische Probleme unterstellt u.v.m. Schlimm ist das, in dem Alter gibt es keine psychischen Probleme, die haben eher die Erwachsenen. Nimm es einfach hin und warte ab, je mehr Druck dagegen ausgeübt wird, desto schlimmer wird es. Also, cool bleiben.

Gruß
MIchael

Hallo Anja,

wie soll ein Kind mit 2 Jahren bereits psychische Probleme haben können? Das widerspricht jeglichem gesunden Denken. Tut mir leid, ich kann Deine Sichtweise nicht begreifen. Soll die Mutter mit dem Kind denn schon zum Psychologen gehen? Würde das Kind das begreifen? Man darf nicht alles psychologisieren, manchmal ist es einfacher als man denkt.

Gruß
Michael

2 „Gefällt mir“

Hi,

versuchs mal mit stop´n grow.
http://www.naegelkauen.de/naegelkauen_stop_n_grow.html
das könnte helfen.

wisst Ihr, wie das schmeckt???

ja, darum hilft es ja, und zwar ziemlich flott.

ich würde es mal mit liebevoller Zuwendung und buntem
Nagellack versuchen

Das nutzt nix, wenn sich die Verhaltensweise eingeprägt hat. Ich hab Nägel gekaut, bis ich 14 war, und ich hätte so gerne aufgehört. Hab es aber meistens unbewusst gemacht. Mit dem Zeug aus der Apotheke war das schneller vorbei, als ich gucken konnte.

Gruß
Cess

Denkstrukturen im Gehirn
Hallo,

die Denkstrukturen eines Menschen bilden sich bis zum 40. Lebensjahr aus, da kann man schlecht bei einem 2jährigem Menschen von psychischen Problemen sprechen. Wo wären die Neuronen dafür?
Die Anzahl von Wiederholungen im jungen Alter macht den späteren Menschen aus, nicht das Nägelkauen. Und warum sollte Nägelkauen SCHÄDLICH sein? Was macht es denn genau? Entschärft es psychische Probleme bei 2jährigen? Ich denke nicht, Dein Ansatz ist hier verkehrt.

Gruß
Michael

Hallo,

meine kleine Tochter (2 einhalb) hat eine Vorliebe ihre
Fingernägel abzukauen. Seit bestimmt einem halben Jahr musste
ich keine Fingernägel schneiden. Für mich ist dass natürlich
angenehm :wink: aber ich wollte mal nachfragen, ob und wie ich
dagegen vorgehen soll. Natürlich sage ich ihr immer sie soll
den Finger aus dem Mund nehmen,…

ich würde auch zu Abwarten raten - meine Kinder haben ihre Nägel in jungen Jahren auch meist abgekaut oder -gerissen. Mit Scheiden war da nicht viel. Inzwischen (10 und 12) schneiden oder feilen sie längst, das Kauen ist lange vorbei.
Einem zweieinhalbjährigen Kind das Nägelkauen abzugewöhnen dürfte auch richtig schwierig sein - ev. mehr Stress, als der Erfolg lohnen könnte.

Gruß, Anne

Hallo

die Denkstrukturen eines Menschen bilden sich bis zum 40.
Lebensjahr aus, da kann man schlecht bei einem 2jährigem
Menschen von psychischen Problemen sprechen. Wo wären die
Neuronen dafür?

Wie? Du meinst, ein 2-jähriges Kind hätte zu wenig Neuronen für psychische Probleme??

Und warum sollte
Nägelkauen SCHÄDLICH sein?

Das Nägelkaufen soll nicht schädlich sein, sondern es soll ein Symptom (= Anzeichen) für innere Spannungen sein.

Was macht es denn genau? Entschärft
es psychische Probleme bei 2jährigen?

Bei innerer Unruhe beruhigt es etwas.

Gruß Simsy

1 „Gefällt mir“

Hallo

wie soll ein Kind mit 2 Jahren bereits psychische Probleme
haben können? Das widerspricht jeglichem gesunden Denken. Tut
mir leid, ich kann Deine Sichtweise nicht begreifen. Soll die
Mutter mit dem Kind denn schon zum Psychologen gehen? Würde
das Kind das begreifen?

Um psychische Probleme zu haben muss man eine Psyche (= Seele) haben. Die hat man ja wohl schon mit 2. Psychologie begreifen muss man dafür nicht.

Ob ein Kinderpsychologe in dem Alter schon helfen kann, weiß ich nicht, aber mit Kindern wird keine Psychoanalyse gemacht, sondern eine Spieltherapie. Wie das abläuft, weiß ich nicht, aber ich weiß dass es dafür nicht erforderlich ist, zu begreifen, was der Psychologe da mit einem macht und wieso er das macht.

Gruß Simsy

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Um psychische Probleme zu haben muss man eine Psyche (= Seele)
haben. Die hat man ja wohl schon mit 2. Psychologie begreifen
muss man dafür nicht.

Nun, Seele ja, aber ich meine, daß sich eine Seele erst entwickeln muss und dass kann sie nur durch Erfahrungen.

Ob ein Kinderpsychologe in dem Alter schon helfen kann, weiß
ich nicht, aber mit Kindern wird keine Psychoanalyse gemacht,
sondern eine Spieltherapie. Wie das abläuft, weiß ich nicht,
aber ich weiß dass es dafür nicht erforderlich ist, zu
begreifen, was der Psychologe da mit einem macht und wieso er
das macht.

Nun gut, wenn kein begreifen die Grundlage für eine Spieltherapie ist, dann erkenne ich keinen Sinn darin. Solange ein Mensch nicht in der Lage ist, etwas zu verstehen, ist es sinnlos, ihm komplexe Sachverhalte darzulegen.

Gruß
Michael

Hi Michael,

dass Du auf alles, was mit „psy“ beginnt, allergisch reagierst weiß ich ja schon …

wie soll ein Kind mit 2 Jahren bereits psychische Probleme
haben können?

Es gibt Kinder, die haben schon im Mutterleib Stress, und wenn Stress nicht abgebaut werden kann, entstehen psychische Probleme - eine ganz einfache Gleichung. Dann guck’ mal in die Waisenhäuser/Kinderheime, wie früh Kinder schon hospitalisiert werden können… die sind mit unter 1 Jahr manchmal schon verhaltensgestört.
Tut mir leid, ich kann Deine Sichtweise nicht begreifen.
Ich hab’ die Antwort ja auch nicht für Dich geschrieben.

Soll die Mutter mit dem Kind denn schon zum Psychologen gehen?

Hab’ ich das gesagt? Ich hab’ nur den Denkanstoß vermittelt, mal nachzuschauen, ob das Kind ggf. unter Stress steht oder unter mangelnder Aufmerksamkeit z.B. leidet.

Würde das Kind das begreifen?

Es muss doch nicht „begreifen“ - es muss fühlen…

Man darf nicht alles psychologisieren,
manchmal ist es einfacher als man denkt.

Das wäre ja prima …

Gruß,

Anja

4 „Gefällt mir“

Hallo Anja,

ich habe mir als Kind die Fingernägel so weit abgekaut, bis es blutete. Meine Eltern haben es mit reden, reden, reden, immer und immer wieder mit Finger aus dem Mund nehmen, mit Nagellack und zum Schluss mit Drohungen probiert. NICHTS hat geholfen.
Ich versteckte mich dann immer in einer Ecke zum Nägelkauen, damit es keiner sieht.
Zuletzt haben sie stop ´n grow probiert und das hat geholfen. Naja, jedenfalls habe ich sie dann nicht mehr blutig gebissen, kurzgebissen habe ich sie nach dem Mittel trotzdem. Ganz aufgehört habe ich erst mit 17.

nun zum Thema Psycho…

Es gibt Kinder, die haben schon im Mutterleib Stress,

ich glaube, dass das stimmt.
Meine Mutter hatte mit mir eine SEHR stressige Schwangerschaft, die ich hier nicht weiter erläutern will. Und ich glaube, dass das zu meiner Nervosität (die ich heute noch oft habe) geführt hat.

Man darf nicht alles psychologisieren,
manchmal ist es einfacher als man denkt.

ich denke schon, dass es einen psychologischen Ansatz hat, aber das Nägelkauen wäre für mich persönlich kein Grund einen Psychologen aufzusuchen (ich weiß, dass keiner geschrieben hat, dass man deswegen zum Psychologen muss… aber bevor es jemand schreiben sollte).
Und für mich persönlich hat das Nägelkauen in meinem weiteren Leben keine psychischen Auswirkungen gehabt.

LG
Doris

Hallo Michael

natürlich kann ein Zweijähriges Kind auch schon psychische Probleme haben. Nur weil ein Kind klein ist heißt das nicht, dass seine Gefühle nix Wert sind - und nix anderes ist das.

Beispiele, die ein kleines Kind ernsthaft belasten können (ohne damit nun die Ausgangsposterin zu meinen):

  • dem Kind wird nicht viel Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet
  • das Kind wird geschlagen
  • das Kind wird räumlich und emotional abgegrenzt von der Familie
  • das Kind bekommt nur Verbote und wird eingeschüchtert

Auch wenn es deiner Vorstellungskraft nicht gelingt ein zweijähriges Kind als vollwertige Person zu sehen (übrigens haben Kinder in dem Alter wesentlich mehr Neuronen als Erwachsene und ein wesentlich schnelleres Denksystem. Es sind nur noch nicht so viele Verknüpfungen da - aber auch die bilden sich schneller als bei Erwachsenen, darum lernen Kinder schneller), können auch diese Kinder Probleme haben die es so sehr belasten, dass es Mittel und Wege findet diese auszudrücken. Denn sprechen kann es noch nicht so wie es fühlt.

Man muss nicht gleich nach einem Psychologen rufen, sicher nicht, aber man sollte die Persönlichkeit von kleinen Kindern nicht unterschätzen und auch deren Gefühle nicht.

Ich würde versuchen das Kind zu beobachten und ihm einiges an Aufmerksamkeit zu schenken. Schauen, wo es sich evtl zurückgesetzt fühlen KÖNNTE.

Bei uns damals wirkte STOP’N’GROW oder wie es geschrieben wird auch sehr gut :wink:

lg, Dany

4 „Gefällt mir“

Hallo

Nun, Seele ja, aber ich meine, daß sich eine Seele erst
entwickeln muss und dass kann sie nur durch Erfahrungen.

Ein 2-jähriges Kind hat ja schon 2 Jahre und 9 Monate Erfahrungen gesammelt.

Im übrigen kann man psychische Probleme z. B. dadurch bekommen, dass irgendein psychisches Bedürfnis (z. B. nach Nähe, geistiger Anregung usw.) nicht befriedigt wird, oder unter den Erwachsenen starke Spannungen herrschen, usw. Und das kann ganz schnell gehen, so furchtbar viele Erfahrungen braucht man dafür nicht, um unter solchen Situationen zu leiden.

Wie das abläuft, weiß ich nicht,
aber ich weiß dass es dafür nicht erforderlich ist, zu
begreifen, was der Psychologe da mit einem macht und wieso er
das macht.

Nun gut, wenn kein begreifen die Grundlage für eine
Spieltherapie ist, dann erkenne ich keinen Sinn darin.

Wieso? Bei einer Therapie soll doch meistens eine Verhaltensänderung und eine Änderung im Selbstverständnis (besseres Selbstbewusstsein) erzielt werden. Ich vermute, die wird durch diese Therapie ab und an erzielt. Wieso ist das sinnlos?

Solange
ein Mensch nicht in der Lage ist, etwas zu verstehen, ist es
sinnlos, ihm komplexe Sachverhalte darzulegen.

Es wird bei dieser Spieltherapie dem Patienten doch kein komplexer Sachverhalt dargelegt. Eine Therapie ist doch kein Psychologiestudium.

Gruß Simsy

2 „Gefällt mir“

Hallo Dany

Beispiele, die ein kleines Kind ernsthaft belasten können
(ohne damit nun die Ausgangsposterin zu meinen):

  • dem Kind wird nicht viel Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet
  • das Kind wird geschlagen
  • das Kind wird räumlich und emotional abgegrenzt von der
    Familie
  • das Kind bekommt nur Verbote und wird eingeschüchtert

jetzt die Kristallkugelfrage: Wieviel Zeit sollte einem 2-jährigen Kind nach Adam-Riese gewidmet werden?
Ist es ein räumliche Abgrenzung von der Familie, wenn von dem Kind verlangt wird, sich ein oder zwei Stunden am Tag mit sich selbst zu beschäftigen?

Sonnige Grüße von Soni

1 „Gefällt mir“