Nahes Auffahren

Hallo Psychologen und Interessierte,

mich würde mal aus psychologischer Sicht interessieren, warum (in Deutschland?) so unglaublich viele Leute so unglaublich dicht auffahren. Selbst bei so widrigem Wetter wie zur Zeit.
Viele Verstöße finde ich „verständlich“. Halten trotz Verbotes spart die Parkplatzsuche und ist so schneller, zu schnelles Fahren bringt einem (vermeintlich) schneller als Ziel oder erhöht je nach Charakter den „Fahrspaß“. Ebenso bei roter Ampel zu fahren.
Aber was nur erfreut das Gehirn am ignorieren einen selbst minimalen Abstands? Denken solche Leute, das der Vordermann dann schneller fährt? Und wenn er das offenbar nicht tut ändert sich das Hirn auch nicht? Oder denken die gar nix? Sind sie zu dumm oder Gedankenlos?

Dank und Grüße,
J~

Gockelgehabe
Hallo J~,

mit der vorsätzlichen, mutwilligen Verletzung der individuellen Distanz seines Konkurrenten demonstriert das Alphamännchen, dass es sich dem Unterlegenen gegenüber ohne weiteres diese Grenzüberschreitung herausnehmen darf.

Der nächste Schritt wäre der Dominanzdeckakt, der unter anderem bei Hunden, Pavianen und Walrössern sehr schön zu beobachten ist.

Klappt nicht immer, ebensowenig wie die Selbsteinschätzung des vermeintlichen Alphatieres *schadenfrohfeix*.

Denk das nächste Mal einfach daran, wenn du in deinem Daihatsu Cuore oder so wieder mal nen protzigen Cayenne hintendran hast.

Lieben Gruß

Annie

Hallo James,

das von Annie Gesagte stimmt wohl in vielen Fällen.
Allerdings gibt es scheinbar auch Menschen, denen einfach das Gefühl für den richtigen Abstand fehlt.

Ich bin mal auf einem LKW mitgefahren, dessen Fahrer so drauf war.
Es war der Horror. Bei 80 km/h so geschätzte 7m Abstand. Schneller als 80 fuhr die Karre eh nicht, überholen also unmöglich.

Ermahnen nützte nur kurzfristig.

Ich bin mit diesem Menschen nie wieder gefahren.

Gruß, Nemo.

Hallo J~,

mit der vorsätzlichen, mutwilligen Verletzung der
individuellen Distanz seines Konkurrenten demonstriert das
Alphamännchen, dass es sich dem Unterlegenen gegenüber ohne
weiteres diese Grenzüberschreitung herausnehmen darf.

Ich bin ja jahrelang viel Mitfahrgelegenheit gefahren. Ich glaube, dabei die Beobachtung gemacht zu haben, dass es recht oft gerade die Männer (sorry, ich bin fast nur mit Männern gefahren) waren, die besonders dicht auffuhren, die als Mensch selbst absolut unscheinbar und unsicher daherkamen. Die brauchten dazu noch nicht mal ein großes Auto.
Da kann man das sicherlich auch als eine Art Kompensation verbuchen: mit dem Blech um einen rum fühlt er sich plötzlich sicher und darf nun Dinge tun, die er sich sonst nicht traut.
Klassische Schwanzverlängerung.
War nur eine Beobachtung, vielleicht lieg ich damit auch völlig falsch. Fand es aber interessant, dass oft, wenn ich mich beim Einsteigen recht sicher fühlte, weil ich dachte, das sei kein Draufgänger-Typ, die Fahrt erst recht ganz schön nervenaufreibend wurde.

Grüße
Judy

1 „Gefällt mir“

hi,

aggressivität und machtdurchsetzung!

Wenn das Auto für viele Männer . . .
ein Phallusersatz oder eine Penisverlängerung ist, dann drängt sich ein Verdacht auf, was (zu) nahes Auffahren darstellt, oder ?!

Steckt dahinter eine Vergewaltigungsphantasie?

Der nächste Schritt wäre der Dominanzdeckakt, der unter
anderem bei Hunden, Pavianen und Walrössern sehr schön zu
beobachten ist.

Hallo Annie.

Dominanzdecken gehört durchaus zum normalen Verhaltensrepertoire des Menschen.

In einigen „Nischenkulturen“ ist es, selbst heute noch, sogar in Europa üblich.

Vielleicht wäre der Mensch „edel, hilfreich und gut“, wenn er vom Wolf abstammen würde, so aber bleiben wir leider, was wir sind, ekelhafte Affen.

Gruß, Nemo.

1 „Gefällt mir“

…ist das vorbeugende Begattungsstellung, oder was?

Hallo Judy.

Solche Klischees mag ich gar nicht:

Klassische Schwanzverlängerung.

Natürlich gibt das Auto scheinbar mehr Sicherheit und somit mehr Selbstbewusstsein.
Aber das gilt auch für Frauen, die nach neueren Beobachtungen immer aggressiver fahren. Wahrscheinlich, weil sie es einfach häufiger tun, als früher.

Gruß, Nemo.

2 „Gefällt mir“

Dominanzdecken beim Menschen
Hallo RSNemo,

Dominanzdecken gehört durchaus zum normalen
Verhaltensrepertoire des Menschen.

In einigen „Nischenkulturen“ ist es, selbst heute noch, sogar
in Europa üblich.

was meinst du damit? Kannst du dazu mehr sagen? Würde mich sehr interessieren, da mir dazu nicht wirklich etwas einfällt.

Oder ist es etwas, das man sowieso kennt - meinst du etwa Vergewaltigung?

Viele Grüße,
Nina

1 „Gefällt mir“

Hi Nemo,

ich hab extra geschrieben, dass ich nur über Männer diesbezüglich was sagen kann, weil ich Mitfahrgelegenheiten prinzipiell nur mit Männern hatte.
Und genauso wie Schwanzverlängerung ja auch mehr mit dem gefühlten Selbstbewusstsein zu tun hat als mit der tatsächlichen Schwanzlänge (über die ich bei meinen Fahrern nun auch wirklich nichts beisteuern kann), kann man das Wort genausogut auf Frauen anwenden.
Ich kann zu Frauen am Steuer halt nur viel, viel weniger sagen.

Gruß
Judy

ich nochmal,

ich sehe grad, dass sich die Betonung in meinem ersten Post schnell intuitiv verschieben lässt, weshalb es dann tatsächlich so klingt, als würde ich das nur den Männern anhängen wollen. In dem Satz hier:

dass es recht oft gerade die Männer (sorry, ich bin fast nur mit Männern gefahren) waren, die besonders :dicht auffuhren, die als Mensch selbst absolut unscheinbar und unsicher daherkamen.

geht die Betonung auf „die“ und nicht auf „Männer“.

Gruß

Hallo Psychologen und Interessierte,

mich würde mal aus psychologischer Sicht interessieren, warum
(in Deutschland?) so unglaublich viele Leute so unglaublich
dicht auffahren.

Hab ich neulich mal gemacht. Ich musste auf der Autobahn, nachdem ich über eine Stunde im Stau stand und der Verkehr sich so langsam wieder loseiste, extrem dringend zur Toilette. Ich verfluchte meine Kaffeesucht, schwitzte Blut und Wasser, weil vor mir einer mit 80 auf der linken Spur herumgondelte, sich gestikulierend mit den Mitfahrern unterhielt und keinen Blick für seine notdurftgeplagten Mitmenschen hatte, die sich zaghaft per Lichthupe, wir wollen ja nicht nötigen, im Rückspiegel bemerkbar gemacht haben.

Sodann fuhr ich dicht auf, gab sehr fordernd Lichthupe und als auch das nicht fruchtete, setzte ich die akustische Hupe noch ein. Da fuhr er rüber und zeigte mir im Vorbei fahren die geballte Faust. Ich konnte mich zum Glück noch davon abbringen, so beliebte wie strafbewehrte Gesten zu verschenken.

Als ich aus der WC-Box auf dem Parkplatz heraustrat, erleichtert und glücklich, was meint Ihr, wer dann gerade angefahren kam … ?

To.i

Hallo!

mich würde mal aus psychologischer Sicht interessieren, warum
(in Deutschland?) so unglaublich viele Leute so unglaublich
dicht auffahren.

Bon den „bewussten“ Dränglern mal abgesehen, die damit ja etwas erreichen wollen, ist es mE ein irrationales Gefühl von „ich bin dann schon weiter vorne und damit schneller da“. Das ist genauso wie die Leute, die überholen, um dann ander Ampel vor einem zu stehen (und dann auch noch die nächsten 5 Kilometer vor einem fahren). Oder die Leute, die niemanden reinlassen, weil sie dann ja zehn Meter weiter hinten sind. Warum funktioniert das Reißverschlußverfahren nicht? Weil viele Leute verbissen um jeden Meter kämpfen, den sie weiter vorne sind. Ein großen Abstand lassen? Oh Gott, da verschenkt man ja 100 Meter! Wenn der andere abbiegt oder man selber abbiegt, dann könte man schon hundert Meter weiter sein …

Kurz gesagt: Es ist das vermeintliche Gefühl, dadurch schneller am Ziel zu sein.

Gruß,
Max

Hallo Nina.

Leider sind es nur Splitter von irgend wann einmal gelesenem, die mir in dieser Hinsicht durch den Kopf gehen.

Rudimentäres Verhalten findet man in dieser Hinsicht eigentlich überall. Denn im Grunde ist die Verbeugung eines Mannes, oder das Knicksen der Frauen nichts anderes, als sich zum Bespringen anzubieten.

Dazu gehört auch das exzessive Vergewaltigen der Frauen des besiegten Feindes, das eben nicht nur auf sexuelle Lust zurück zu führen ist.

Besonders bekannt von den russischen Soldaten im letzten Weltkrieg, aber auch von Franzosen, Amerikanern, nicht zuletzt Deutschen, usw.
Dieses Vergewaltigen war eben nicht nur sexuelle Lust sondern auch Ausdruck der Dominanz.

Wobei Dominanzverhalten ja auch bei „klassischen“ Vergewaltigungen meistens die tragende Kraft ist, es geht den Vergewaltigern meistens mehr um das Machtgefühl über eine Frau, als um rein körperliche, sexuelle Lust.

Germanische Frauen streckten bei Gewitter das nackte Hinterteil zur Tür hinaus, sich den Dämonen des Sturmes anbietend, aber sie gleichzeitig auch abschreckend und verhöhnend. (Du kannst es ja eh nicht!)

Direkt verwandt damit ist die, zumindest bis zum Krieg, verbreitete Sitte slawischer Frauen, als Zeichen der Verachtung den nackten Hintern zu zeigen, bekannt, von tschechischen Frauen beim Einmarsch der Deutschen. Unter anderem erzählten mir meine Großeltern davon.

Bekannt geworden ist auch das Verhalten eines Indianerhäuptlings, der nach dem Sieg über eine Siedlergemeinschaft, die siebzigjährige Großmutter voller Verachtung vergewaltigte, bestimmt kein Ausdruck von sexueller Lust.

Dieses Dominanzbegatten kommt aber auch in reinen Männergesellschaften vor, so z.B. in Gefängnissen, wo der Wille eines Neulings auf diese Art erstmal gebrochen wird.

Bei Hirtenjungen auf der Balkanhalbinsel war es üblich, dass sich ein Neuer erstmal zur Begattung durch den Anführer anbieten musste, bevor er in die Gemeinschaft aufgenommen wurde.

Mehr fällt mir momentan leider nicht ein.

Gruß, Nemo.

Hallo Judy.

Was mir nicht gefallen hat, waren nicht deine Beobachtungen, die sicher richtig sind, sondern deine Quasi-Definition des Mannes über den Schwanz.

Leider unter Frauen weit verbreitet, im Zeichen der Emanzipation aber absolut unangebracht.

Wenn Männer sich alle Mühe geben, Frauen zumindest in der Öffentlichkeit nicht mehr als Sexualobjekt zu sehen, dann sollte für Frauen analog das Gleiche gelten.

Männer haben bestimmte Eigenschaften, Frauen haben bestimmte Eigenschaften, das hält die Welt und das Zusammenleben der Geschlechter am Laufen.

Es ist nun ausgesprochen dumm (sorry), dem anderen Geschlecht bestimmte Eigenschaften als Mangel anzuhängen. Wir sind so, wie wir sind, Männlein wie Weiblein.

Im Übrigen kenne ich eigentlich keinen Mann, der sich über seinen Schwanz definiert, genauso wie ich keine vernünftige Frau kenne, die sich über ihre Titten definiert. Obwohl es da ja bedeutend mehr geben soll. :smile:

Gruß, Nemo. (Ich lese dich trotzdem gerne.)

1 „Gefällt mir“

Hallo Judy.

Was mir nicht gefallen hat, waren nicht deine Beobachtungen,
die sicher richtig sind, sondern deine Quasi-Definition des
Mannes über den Schwanz.

Hi Nemo,

lass dir versichert sein, dass ich wirklich keinen Mann über seine Schwanzlänge definiere, zumal ich sie meistens sowieso nicht kenne, aber auch in den Fällen, in denen ich sie kenne, läge mir nichts ferner. Ich habe genauso beruhigt immer festgestellt, dass sich auch die Männer selbst nicht drüber definiert haben.
Das Wort Schwanzverlängerung hat sich einfach irgendwie verselbständigt und ist doch meistens (davon ging ich zumindest aus) einfach ein derberes und recht griffiges Wort für künstliches Gehabe, wo nicht genug Selbstvertrauen vorherrscht.
Ok, es gibt kein adäquates Wort für Frauen, dafür kann auch ich nix. In etwas ähnlicher Hinsicht benutzt wird da vielleicht auch mal das Wort „Ersatzbefriedigung“: Schuhe/ Schokolade für die sexuell frustrierte Frau.
Klischees gibt es einfach auf beiden Seiten und irgendwie macht das Leben echt oft keinen Spaß, wenn ich aus lauter political correctness und Gleichmacherei nichts davon auch mal benutzen darf…

Gruß
Judy

Hallo

Ich hab mir auch schon ausgiebig Gedanken zu diesem Thema gemacht.
Ich halte das Thema für einigermaßen komplex und kann hier folgende Lösungen anbieten:

Der Auffahrende…

…ist kurzsichtig und sieht besser, wenn näher dran
…hat Spaß an Nötigung
…möchte schneller vorran und drängelt deswegen
…hat Schwierigkeiten mit der räumlichen Adaption, z.B. weil er beruflich immer in kurzen Distanzen sehen muß
…hat Angst vor einer Blitzerkamera, was ihn nicht daran hindert, zu höherer Geschwindigkeit zu nötigen
…orientiert sich sowieso oder aus Einfachheit nur nach anderen und bekommt deswegen unbewußt Angst, wenn er auf größerer Distanz fährt
…möchte Benzin sparen
…ist ein Idiot
…ist neugierig darauf, was sich in Deinem Auto befindet
…hat eine soziale Störung
…weiß nichts über die Strafbarkeit seiner Handlung
…hat weniger Angst wenn sich weniger im Gesichtsfeld bewegt, z.B. wenn er betrunken ist
…hat die höhere Geschwindigkeit noch nicht bemerkt
…kann keine Entfernungen einschätzen und mit der Geschwindigkeit vergleichen, sieht nur auf einem Auge usw…

Also ich meine, diese Liste kann man beliebig weiterführen und in der Praxis kommt wohl meist irgendetwas davon zusammen.

MfG
Matthias

Hallo Nemo,

Rudimentäres Verhalten findet man in dieser Hinsicht
eigentlich überall. Denn im Grunde ist die Verbeugung eines
Mannes, oder das Knicksen der Frauen nichts anderes, als sich
zum Bespringen anzubieten.

Das hätte ich nicht dahingehend interpretiert, sondern als „Ich mach mich kleiner (schlicher), du bist dann größer (edler, mächtiger…)“.

Dazu gehört auch das exzessive Vergewaltigen der Frauen des
besiegten Feindes, das eben nicht nur auf sexuelle Lust zurück
zu führen ist.

Das ist mir bekannt.

Germanische Frauen streckten bei Gewitter das nackte
Hinterteil zur Tür hinaus, sich den Dämonen des Sturmes
anbietend, aber sie gleichzeitig auch abschreckend und
verhöhnend. (Du kannst es ja eh nicht!)

Das kannte ich auch noch nicht.

Direkt verwandt damit ist die, zumindest bis zum Krieg,
verbreitete Sitte slawischer Frauen, als Zeichen der
Verachtung den nackten Hintern zu zeigen, bekannt, von
tschechischen Frauen beim Einmarsch der Deutschen. Unter
anderem erzählten mir meine Großeltern davon.

Allgemein „den nackten Hintern hinstrecken“ als Geste der Verachtung ist mir bekannt (wennauch man das nur selten wirklich tut, sondern eher sagt) ist mir bekannt, hatte das aber auch nicht in Richtung „Dominanzdecken“ interpretiert sondern eher als „den ‚schmutzigsten‘ Teil vorzeigen“.

Bekannt geworden ist auch das Verhalten eines
Indianerhäuptlings, der nach dem Sieg über eine
Siedlergemeinschaft, die siebzigjährige Großmutter voller
Verachtung vergewaltigte, bestimmt kein Ausdruck von sexueller
Lust.

Kannte ich auch noch nicht - kannst du hierzu evl. genaueres sagen (wann und wo ist dies passiert)?

Bei Hirtenjungen auf der Balkanhalbinsel war es üblich, dass
sich ein Neuer erstmal zur Begattung durch den Anführer
anbieten musste, bevor er in die Gemeinschaft aufgenommen
wurde.

Das ist natürlich relativ eindeutig!

Danke dir für deine Erläuterungen!
Viele Grüße,
Nina

Drängeln auf der Strasse:wissenschaftl.Betrachtung
Hallo Antworter,

vielen Dank für eure Gedanken, einige gingen mir selbst schon durch den Kopf.

Was mich noch näher interessieren würde wären Studien oder wissenschaftliche Abhandlungen zu dem Thema. Drängeln ist doch sehr weit verbreitet und wird von großen Bevölkerungsschichten als Problem empfunden. Da würde es mich wundern, wenn diese menschlichen Vorgänge noch nicht untersucht worden wären.

Es wurde ja auch schon mal gezeigt, dass eine neu gebaute Entlastungsstrasse den Stau uU auch vergrößern kann. Sowas müsste es auch zum Thema Abstand geben, oder?

Vielen Dank und Grüße,
J~

Hallo Denker,

Bon den „bewussten“ Dränglern mal abgesehen, die damit ja
etwas erreichen wollen, ist es mE ein irrationales Gefühl von
„ich bin dann schon weiter vorne und damit schneller da“.

Ich täte eher sagen, das ist der Versuch, mit dem Vorschlaghammer dem Vorausfahrenden zu zeigen, er möge gefälligst Platz machen.

Oder die Leute, die niemanden
reinlassen, weil sie dann ja zehn Meter weiter hinten sind.

Kicher, da könntest du recht haben.

Ein großen Abstand lassen? Oh Gott, da verschenkt
man ja 100 Meter! Wenn der andere abbiegt oder man selber
abbiegt, dann könte man schon hundert Meter weiter sein …

Also auf meinen 150 täglichen Kilometern ist Abstand lassen schlichtweg unmöglich. Sobald ich mehr als 15 m von meinem Vordermann/-frau weg bin, geht einer in die Lücke, bevorzugt mit einem Geschwindigkeitsunterschied von mindestens 30 km/h. Also bremse ich ab (man will ja überleben :smile:) und hab dann den hinter mir an meinem Kofferraum kleben. Beträgt dann der Abstand zum Vordermann wieder >15 m kommt, schwupps, der nächste von rechts.

Ralph