Hallo Nina.
Leider sind es nur Splitter von irgend wann einmal gelesenem, die mir in dieser Hinsicht durch den Kopf gehen.
Rudimentäres Verhalten findet man in dieser Hinsicht eigentlich überall. Denn im Grunde ist die Verbeugung eines Mannes, oder das Knicksen der Frauen nichts anderes, als sich zum Bespringen anzubieten.
Dazu gehört auch das exzessive Vergewaltigen der Frauen des besiegten Feindes, das eben nicht nur auf sexuelle Lust zurück zu führen ist.
Besonders bekannt von den russischen Soldaten im letzten Weltkrieg, aber auch von Franzosen, Amerikanern, nicht zuletzt Deutschen, usw.
Dieses Vergewaltigen war eben nicht nur sexuelle Lust sondern auch Ausdruck der Dominanz.
Wobei Dominanzverhalten ja auch bei „klassischen“ Vergewaltigungen meistens die tragende Kraft ist, es geht den Vergewaltigern meistens mehr um das Machtgefühl über eine Frau, als um rein körperliche, sexuelle Lust.
Germanische Frauen streckten bei Gewitter das nackte Hinterteil zur Tür hinaus, sich den Dämonen des Sturmes anbietend, aber sie gleichzeitig auch abschreckend und verhöhnend. (Du kannst es ja eh nicht!)
Direkt verwandt damit ist die, zumindest bis zum Krieg, verbreitete Sitte slawischer Frauen, als Zeichen der Verachtung den nackten Hintern zu zeigen, bekannt, von tschechischen Frauen beim Einmarsch der Deutschen. Unter anderem erzählten mir meine Großeltern davon.
Bekannt geworden ist auch das Verhalten eines Indianerhäuptlings, der nach dem Sieg über eine Siedlergemeinschaft, die siebzigjährige Großmutter voller Verachtung vergewaltigte, bestimmt kein Ausdruck von sexueller Lust.
Dieses Dominanzbegatten kommt aber auch in reinen Männergesellschaften vor, so z.B. in Gefängnissen, wo der Wille eines Neulings auf diese Art erstmal gebrochen wird.
Bei Hirtenjungen auf der Balkanhalbinsel war es üblich, dass sich ein Neuer erstmal zur Begattung durch den Anführer anbieten musste, bevor er in die Gemeinschaft aufgenommen wurde.
Mehr fällt mir momentan leider nicht ein.
Gruß, Nemo.