Namesfrage

Hi,

nachdem im Bekanntenkreis die große diskussion losgegangen ist über Namen…

der Name selbst steht fest, allerdings nicht die schreibweise. Dazu kommt noch, das ein 2. Name gewünscht wird, nur welcher passt dazu?

Der erste Name ist Myriam, oder Miriam

Der 2. ???

Was sagt, denkt, meint ihr???

Meine Erfahrung zeigt: besser mit niemandem (außer natürlich mit dem anderen Elternteil :wink: ) über den Namen des Kindes reden, bevor es auf der Welt ist.

Sonst mischt sich jeder ein und gibt seinen Senf dazu. Das nervt auf Dauer gewaltig, zumindest ging es mir so. Das Blöde ist, dass du mit Sicherheit immer jemanden treffen wirst, der sagt: „… (Name des Kindes)? Oh, da kenne ich eine(n), der/die ist total blöd und unsympatisch“. In meiner ersten Schwangerschaft (die leider in einer Fehlgeburt endete) habe ich andere Leute nach ihrer Meinung gefragt wg. des Namens, aber irgendeiner fand sich immer, der einen Grund hatte, den Namen doof zu finden. Und unbewusst lässt man sich von so etwas irgendwie doch immer beeinflussen.
In der zweiten Schwangerschaft wussten nicht einmal die Großeltern, wie ihr Enkel heißen wird. Erst als der Kleine auf der Welt war. Die Hebamme hat ganz schön blöd geschaut, als meine Eltern ihr den Namen nicht buchstabieren konnten, weil sie ihn einfach noch nicht kannten *gg*.

Wenn das Kind erst auf der Welt ist, dann traut sich plötzlich niemand mehr, etwas gegen den Namen zu sagen.

Ansonsten finde ich, dass Lina ein sehr schöner Mädchenname ist und kann ihn mir vom Klang her auch gut als Zweitname für eine Miriam vorstellen
(P.S. Ich kannte mal eine Miriam, die… :wink: )

Huhu Andre!

der Name selbst steht fest, allerdings nicht die schreibweise.

So ging es uns auch lange lange Zeit. Wir haben dann jeder für sich den Namen in allen Schreibweisen samt Zweit- und Nachnamen aufgeschrieben, getippt und uns dann für die Version entschieden, die uns vom Gefühl her am meisten zugesagt hat. Zum Glück waren wir uns da einig :wink:

Dazu kommt noch, das ein 2. Name gewünscht wird, nur welcher
passt dazu?

Der, der den Eltern gefällt, würde ich sagen :wink:
Oder vielleicht einer, der zu einer (zu erwartenden?) Eigenschaft des Kindes passt?

Was sagt, denkt, meint ihr???

Dass die Namensgebung nur von den Eltern alleine durchgeführt werden kann!

Und ich will mich dem Tipp anschliessen, vorher nicht zu viel mit anderen zu reden. Auch bei uns runzelten so einige die Stirn. Zurecht, muss ich im Nachhinein sagen, denn viele, vor allem ältere, Familienmitglieder haben Probleme damit. Unser Sohn heisst Yannick, wir lesen aber zu jeder Feierlichkeit andere Schreibweisen (Janek kommt z.B. öfter mal vor…). Auch im Alltag sind wir nur am Buchstabieren, und trotzdem wirds falsch geschrieben. Allerdings hatten wir uns bei der Namensauswahl gesagt, dass er den Nachnamen sowieso immer Buchstabieren muss (zwar ein klassischer deutscher, aber in der Art wie Meyer/Meier gibts halt mehrere Möglichkeiten), da machts beim Vornamen auch nicht mehr viel.
Jetzt hinterher ist es doch ganz schön anstrengend. Dafür ist es aber SEIN Name, der passt zu ihm!

Ich finde übrigens, Miriam sieht mädchenhafter und freundlicher aus als Myriam. Die Form mit y kommt mir allerdings gebräuchlicher vor.
Vielleicht auch einfach mal im Bekanntenkreis eine Art „Umfrage“ machen, wie die Leute spontan diesen Namen schreiben würden. Dazu kann man ja eine kleine Auswahl verschiedener Namen nehmen, so dass keiner genau weiss, welches jetzt DER Name ist :wink:

Liebe Grüsse und viel Erfolg!
Bine :smile:

Hallo, Andre,
da ist natürlich der Familienname nicht ganz unwichtig. Eine Chantalle mit dem guten rheinischen Familiennamen Schmitz wirkt meist ein wenig komisch. Da wäre Mariechen oder Mariella vielleicht passender.

Aber zu Miriam oder Myriam ist meine Meinung, dass letzteres (für ein Kind) schwerer zu schreiben ist.

Als zweiten Namen dann einen, der auch gut zum Nachnamen passt - sowohl von der Länge und Silbenzahl als auch von den bestimmenden Vokalen her. (Nur als Beispiel: Miriam Anne halte ich für ungünstig, weil man durch die aufeinanderfolgenden a leicht die Maulsperre bekommt)

Gruß
Eckard

Hallo,

Der erste Name ist Myriam, oder Miriam

Als „Betroffene“ spreche ich mich natürlich für die Schreibweise „Myriam“ aus, die seltener, meiner Ansicht nach aber schöner ist. Sie ermöglicht auch eine andere Aussprache, zumindest im deutschen Sprachraum, nämlich „Müriam“. Den Eltern muss nur klar sein, dass der Name ständig und überall falsch geschrieben werden wird, und auch falsch ausgesprochen. Damit kann man aber gut leben, finde ich.

Der 2. ???

Es hängt natürlich auch stark vom Familiennamen ab. Unabhängig davon würde ich einen zweisilbigen Namen vorschlagen, der auf einen Vokal endet. Sophie z.B. Allgemein bin ich ein großer Fan des Namens Alexandra als 2. Vornamen, weil er so viele Variationen für Spitznamen zulässt (Alex, Sandra, Lexa, Sascha …). So haben Eltern und Kind auch nach erfolgter Benamsung noch Gestaltungsspielraum.

Gruß,

Myriam (ohne 2. Vornamen)

Hallole,

eigentlich ist jede Schreibweise gleich gut. Bei meinem Sohn dachte ich, ich mache es einfach und schreibe Nikolas mit „k“, allerdings schreiben es jetzt mindestens 80 % aller Leute mit „c“ - war wohl nix :smile:. Es kommt bei ganz vielen Namen vor.
Den Nachnamen würde ich unberücksichtigt lassen. Mal ehrlich, entweder man sagt Frau Soundso oder ist beim Vornamen, so ganz oft kommt es nicht vor, dass man mit Vor- und Nachnamen angeredet wird. Und wer weiß ob Klein-Myriam denn immer Meier oder Müller heißen wird? Als Zweitnamen (ohne Bindestrich) würde ich vielleicht in der Verwandtschaft rumgraben, ob es nicht einen schönen alten Namen von Oma, Uroma oder so gibt. Mein großer Sohn ist sehr stolz, dass er den Namen seines Opas tragen darf (okay, Peter ist ja auch nicht so schlimm, hätte schlimmer kommen können). Wenn Du vorhast natürlich beide Namen auch als Rufname zu benutzen, mag ich Alexandra sehr gerne, dann wird der Name allerdings ewig lang und Du brauchst eine ganze Zeile, diesen Namen überhaupt unterzubringen.
Meine beiden Jungs haben ihre Zweitnamen übrigens auch um zu erkennen, wann es ernst wird. Wenn ich ihren kompletten Namen plus Nachnamen ausspreche wirds ungemütlich :smile:.

Viele Grüße
Simone

Hallo,

mein Vorschlag als Zweitname wäre ja spontan Napfsülze gewesen, aber das hätte mir bestimmt wieder jemand übel genommen.

Gruß
Elke

Hallo, Andre,

Der erste Name ist Myriam, oder Miriam
Dazu kommt noch, das ein 2. Name gewünscht wird, nur welcher
passt dazu?

ich würde die Schreibweise Miriam nehmen und als zweiten Vornamen einen aus dem gleichen Kulturkreis, z.B. Sarah, Judith, Rebekka.

Beste Grüße,

Oliver Walter

Hallo,

Hallo,

Der erste Name ist Myriam, oder Miriam

Als „Betroffene“ spreche ich mich natürlich für die
Schreibweise „Myriam“ aus, die seltener, meiner Ansicht nach
aber schöner ist. Sie ermöglicht auch eine andere Aussprache,
zumindest im deutschen Sprachraum, nämlich „Müriam“.

Als ebenfalls „Betroffene“ muss ich sagen hört es sich für meine Ohren furchtbar an wenn jemand mich „Mürriam“ nennt. Bei der Schreibweise hast du recht, da kommt es öfters mal zu Nachfragen, „mit j?“, „mit y?“

Da unser Name an sich eher selten ist würde ich auch als Zweitnamen einen etwas weniger alltäglichen oder einen hebräischen nehmen, mir persönlich würde Dana, Greta oder Hannah gefallen.

Grüße
Miriam (auch ohne zweiten Namen)

Hi,

Dazu kommt noch, das ein 2. Name gewünscht wird, nur welcher
passt dazu?

der des Paten / der Patin.
Sofern es sowas bei euch gibt.

Der erste Name ist Myriam, oder Miriam

Junge oder Mädchen :smile: ?
Grüße
BW

Hallo Andre,

ich würde den Namen spontan „Miriam“ schreiben, das ist zumindest die in meiner Gegend geläufige Schreibweise. In der Version „Myriam“ (die sicher nicht weniger schön ist) müsste das Kind immer erklären, dass es mit y geschrieben wird.
Als Zweitname kann man den Namen der Patin, so es eine geben wird, der Oma, Lieblingstante, Mutter oder auch einfach einen weiteren schönen Namen nehmen, den man mag. Vielleicht mögt ihr auch einmal die Bedeutung von verschiedenen schönen Namen nachlesen und entscheidet euch dann so.
Die Zweitnamen meiner Töchter ergaben sich so: Bei der Großen wussten wir vorher nicht, dass ein Zweitname gebraucht wird und entschieden uns dann spontan für einen uns gefallenden Namen. Die Kleine bekam einen der Vornamen meiner Mutter und Großmutter als Zweitnamen. Die Rufnamen sind kurz, die Zweitnamen etwas länger.
Insgesamt sollten die Namen alle zusammen halbwegs gut aussprechbar sein und zueinander passen.
Kleiner Tipp noch: Wenn ihr Diskussionen vermeiden wollt, dann verratet die Namen erst nach der Geburt eurer Familie. Wenn das Kind einmal so heißt, wie es heißt, wird zwar vielleicht noch darüber diskutiert, einmischen kann sich aber keiner mehr wollen.

Viele Grüße, Heike

Hi Andre,

Was sagt, denkt, meint ihr???

Lasst euch nicht verunsichern von den Meinungen anderer. Die Namenswahl ist eine sehr persönliche Sache und in den meisten Fällen steckt dahinter auch eine gewisse Wunschvorstellung.

Der Name unseres ersten Kindes stand schon lange vor der eigentlichen Planung fest. Und zwar für beide Geschlechter…

Bei der Wahl des zweiten Vornamens haben wir, eher ich weil ich auf den zweiten bestanden hab (obwohl später stellte ich fest ohne zweiten Vornamen hätt ich keine Geburtsurkunde bekommen, sprich sie dienten der Geschlechtsbestimmung), einen gewählt der sich von der Art her unterscheidet. Ich kenne viele die mittlerweile ihren in der Geburtsurkunde vermerkten Rufnamen nicht mehr verwenden sondern den zweiten Vornamen.

Nun wir haben zwei Jungs und eine Kira Denise wird es nicht geben, tja dafür Daryl York und Luca Alexander. Ach ja wegen der Schreibweise, ich hab mir da keine Gedanken drüber gemacht schließlich ist unser Nachname schon die größte Herrausforderung und ein y mehr oder weniger ist da auch egal :wink: Und gelernt haben es beide, Probleme haben nur die die sich damit nicht auseinandersetzen müssen oder wollen.

Schöne Grüße
Andrea Obrymbalska

Hi,

Als Namensgeplagte nur ein paar Dinge aus der Sicht des Opf… äh Kindes :wink:

  • Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, lasst es bleiben, haut nicht einfach noch zwei zusätzliche Namen drauf

  • Zieh eine normale Schreibweise der super-stylischen vor, ich habe eine Freundin die heißt Myriham und kenn auch eine Elison, freakige Namen sind in den USA mom. In und die Kinder werden dadurch wohl kaum glücklicher.
    In eurem Falle ist der Schwierigkeitsquotient bei Myriam ja nicht so hoch, aber nehmt ihr die Qual des ständigen Buchstabierens doch ab, wenn ihr keinen sowieso schweren Nachnamen habt. Generell, wenn euer Nachname eher deutsch klingt lasst es bei Miriam, wenn er eher türkisch-sonstwie-südländisch klingt, ist Myriam auch ok und weit verbreitet.
    Ansonsten seh ich den Nutzen einfach nicht, die Bedeutung ist die Selbe und es bringt sonst nur mehr arbeit, ich werde heute noch von engsten Freunden falsch geschrieben, mit J statt Y. Manchmal auch mit „e“ hinten dran

  • Guckt bitte dass die Namen ungefähr zusammenpassen, es gibt nichts schlimmeres als einen Finn-Pierre-Lukas oder eine Vera-Chantalle-Evelyn etc. pp

Euer Kind wird es euch danken, ansonsten kann man es ihm nämlich eh nicht recht machen :wink:

lg
Yasmin Kate Siegrid Sybille Maria, die nach Muttis bester Freundin, Muttis früherer Freundin, Uroma, Oma1 und Oma2 benannt wurde. (Tut das niemanden an!)

Hallo Andre
Ich LIEBE Namensdiskussionen, deshalb mach ich gleich mal hier mit.
Da mein Lieblings-Buchstabe das y ist, bin ich also schon mal für MYRIAM.
Übrigens sowieso ein wunderschöner Name für ein Mädchen, wie ich finde.
Eine meiner Töchter heißt Romy - da haben wir wieder das y.
Einer meiner Söhne heißt mit drittem Vornamen Dylan - da isses schon wieder.
Es grüßt Dich
Branden

Hallo,

Die Zweitnamen meiner Töchter ergaben sich so: Bei der Großen
wussten wir vorher nicht, dass ein Zweitname gebraucht wird

Hä??? seit wann wird denn ein zweitname gebraucht

Ich hab keinen, meine Geschwister ham keinen viele Leute ham keinen

Babel

Liebe Ülke,

mein Vorschlag als Zweitname wäre ja spontan Napfsülze
gewesen, aber das hätte mir bestimmt wieder jemand übel
genommen.

Ich persönlich finde „Myriam Napfsülze“ wegen der 2 gleichen Umlaute nicht so schön.

Gruß,

Myriam :wink:

Du heißt ja auch nicht MÜHriam. Ich kriege die Krätze, wenn mich jemand „MIHRIAM“ nennt, was leider andauernd vorkommt. Das ganze wird noch dadurch verstärkt, dass ich in der Schule mit einer Miriam und einer Mirjam in einer Klasse war und

a) wir 3 absolut verfeindet waren
b) die korrekte Aussprache (MIHriam, MÜHriam, Mir-jam) von den Lehrern gefordert war, damit wir wussten, wer gemeint ist.

Bei
der Schreibweise hast du recht, da kommt es öfters mal zu
Nachfragen, „mit j?“, „mit y?“

Bei mir wird nicht gefragt, sondern fast immer mit i geschrieben, selbst als Antwort auf Emails oder Postings, in denen die korrekte Schreibweise ja gerade schriftlich vorliegt.

Gruß,

Myriam

Ich hab keinen, meine Geschwister ham keinen

Gib schon zu: Ihr konntets euch nicht leisten
:wink:

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Ich hab keinen, meine Geschwister ham keinen

Gib schon zu: Ihr konntets euch nicht leisten
:wink:

Ertappt, aber in der Großfamilie mit 3 Kinder, kriegt man nur einen Namen, nur gut das es kein 4. kind mehr gab, des hätte ganz ohne auskommen müssen :wink:

Hi,

Ohne die anderen Antworten (noch) nicht gelesen zu haben möchte ich auf einen Punkt hinweisen, die evtl mal wichtig werden könnte:

Was Spanien (und vermutlich auch die anderen Ländern in den römischen Sprachen gesprochen werden) betrifft, so ist es die „y“ in der Mitte eines Wortes doch recht ungewöhnlich, um das nicht gleich fremd zu nennen. Dort „zwingt“ dem Kind diese Namensgebung immer und stets ihn zu buchstabieren oder aber fehlerhaft geschrieben zu dulden.

Als ich schwanger mit meinem Sohn war, war das mir einen sehr wichtigen Sichtpunkt und wollte ihn unbedingt einen recht internationalen Namen geben. Daher heisst er David. Hätte ich ihn dagegen „Davyd“ genannt, (falls möglich) würde er sein Name immer falsch geschrieben sehen. Genau das ist der Fall von einer Freundin die in Spanien „Sylvia“ heisst.

Ich hoffe es war einen Denkanstoß für Euch!

Liebe Grüße,
Helena