Narzissmus - meine Mutter?

Hallo zusammen

Meine Schwester und ich haben eine „komische“, aus unserer Sicht nicht sehr ehrliche Beziehung zu unserer Mutter und ich hinterfrage seit längerer Zeit diese Situation. Bin jetzt auf die Definition von Narzissmus gestossen, und nun ja, hat schon Ähnlichkeiten!!!

Was hält ihr davon??

Also :
Meine Mutter war immer sehr stark auf Äusserlichkeiten ausgerichtet, dass sie gut aussieht, etc. Sie ist geschieden und als sie einen Partner suchte, musste das gezwungenermassen ein Manager, Direktor etc sein. Als ob man mit einem Beruf lebe…
Sie hat ein sehr starkes Geltungsbedürfniss und ihm zweifelsfalle entwertet sie andere (Figur, Haushalt, Benehmen, etc.), uns, die Nachbarn, egalwer um sich hervor zu tun. Allerdings sagt sie dies einem nie ins Gesicht, nur hinter dem Rücken.
Wie sie auch die einzige ist, die weiss wie man die Sachen macht… Und uns als Töchter, will sie dies natürlich aufzwingen. Und wenn wir den „Rat“ nicht aufnehmen, ist sie beleidigt.
Unsere Partner sind immer super und wir (ihre Töchter) die bösen. Wenn sie einen Konflikt bemerkt, wird sie Partei für unseren Partner ergreifen (sie könnte ja auch einfach keine Partei ergreifen). Allerdings wiederum nicht direkt ins Gesicht, aber bei über meine Schwester und umgekehrt.
Wie sie auch jedes Gespräch an sich reisst. Wenn wir zusammen im Gespräch mit Leuten sind und sie mich was fragen, wird sie antworten mit „sie macht … wie ich damals und dann habe ich etc etc etc“ und es wird von ihr gesprochen.

Wenn wir einen Konflikt mir ihr haben, kann man niemals später darüber sprechen, alles wird unter den Teppich gekehrt. Sie weicht dem Thema aus und spricht von was anderem.
Ihr passiert nie etwas normales, entweder war man super happy sie zu sehen oder extrem unanständig etc
Dazu kommt, dass sie sehr schnell beleidigt ist, sie liest zwischen den Zeilen und wir verstehen sehr selten wieso sie gewisse Sachen zwischen den Zeilen lesen kann weil es an den Haare herbeigezogen ist. Ausserdem hat sie Recht und alle Qualitäten…

Viele Dank für Eure Meinung!!!

Wer suchet, der findet. Nur leider nicht immer das
Richtige :wink:
Hi Coucou!

Bin jetzt auf
die Definition von Narzissmus gestossen, und nun ja, hat schon
Ähnlichkeiten!!!

Es gibt auch Ähnlichkeiuten zum hysterischen Modus, wenn ich das alles da lese über deine Mutter. Trotzdem würde ich nicht wagen, eine Ferndiagnose in diese Richtung abzuschießen.

Was hält ihr davon??

Nicht viel. Was nützt dir auch so ne Diagnose?
Klar, es k a n n was Narzisstisches sein, aber wiegesagt auch was Anderes. Und? Ändert das die Situation zwisachzen dir und deiner Mutter?
Gruß,
Branden

Wenn man die Sache benennen kann…
… ist es manchmal leichter, damit umzugehen.

Ich habe das Posting angeklickt, weil ich folgendes erlebt habe:

Ein Therapeut sagte mir im Laufe der Behandlung eines Tages: „Wissen Sie eigentlich, dass Ihr Vater nach allem, was Sie mir von ihm erzählt haben ein Narzist ist, wie er im Buche steht?“ Ich wusste zuerst nicht so genau, was er meint und was das ist. Habe nachgefragt und nachgelesen, es fiel mir quasi wie Schuppen von den Augen!

Jetzt kann ich Vieles von seinem Verhalten mir gegenüber einordnen. Das macht es nicht wirklich besser, aber irgendwie erklärlicher und so auch für mich erträglicher. Er hält sich einfach für den Mittelpunkt des Universums, alles, was geschieht, bezieht er auf sich, die ganze Welt passiert immer nur ihm. Anderes interessiert ihn nicht.

Wobei ich eine solche Kategorisierung durch einen Fachmann nach vielen langen Gesprächen schon mehr Gewicht verleihen würde als einer Diagnose übers Internet.

Das nur, um Deine Frage nach dem „Was nützt es“ zu beantworten.

Grüße
kernig

Danke für die Antwort!!!

Ist schon klar, dass man so keine Diagnose stellen kann. Habe ich eigentlich auch nicht so gemeint… Sorry, muss lernen mich besser auszudrücken…

Und es ändert auch die Situation zwischen mir und meiner Mutter nicht (leider!!!).

Ne, ich komme nur damit weil ich ihr jetziges Verhalten wie auch ihr früheres Verhalten nicht verstehen kann. Viele Sachen die sie gemacht und getan hat (ihr Verhalten zu uns als Kinder), macht „man“ aus meiner Sicht als Erwachsener einfach nicht. Darf man nicht als „normale/“ Mutter/Vater. Ja weiss schon, was ist „normal“…

Von mir aus gesehen liebt sie uns und …

Schwierig dies alles auszudrücken, sie ist in Konkurrenz mit uns, gleichzeitig gibt sie mit uns an, dann spielt sie die arme schwache Frau, 2 min später die Frau von Welt…

Ich wohne 1200 km von ihr, wenn sie kommt freue ich mich, obwohl es sehr viel Druck bei mir auslöst, und wenn sie nach einer Woche wieder geht, bin ich froh!!! Und das macht mich traurig, ich möchte mir meiner Mutter ein normales, ehrliches und gutes Verhältnis haben, aber es ïst unmöglich!!!

Dieser Druck geht so weit, dass ich an meinem Heimatort sprich beinahe Heimatland nicht mehr leben kann. Zuviel Druck kommt bei mir auf, fühle mich nicht mehr richtig wohl.

Gebe zu, muss selber einen Schaden haben!!!

Glaube, wenn ich ihr Verhalten, dieses immer auf sich bezogen sein, die steten abwertigen Bemerkungen in unserem Rücken, die Filme welche sie sich macht, besser verstehen könnte, würde sich unser Verhältnis verbessern.

Oder liege ich total falsch???

Gebe zu, ich „muss“ immer verstehen…

Gruss

Hi Branden,

im ersten Moment nach dem Lesen fand ich deinen Beitrag sehr gut. Ja, dachte ich, was wird das Wissen ändern an der Situation zwischen der Mutter und ihren Kindern? Nichts.

Doch bereits im zweiten Moment kamen die Zweifel, als mir einfiel, dass ich es bereits anders erlebt habe.
Und nun differenzieren möchte:
Die Mutter wird sich nicht anders verhalten, egal, welche Diagnose man ihr zuschreibt.
Aber bereits bei den Kindern kann sich etwas im Verhalten ändern, wenn sie wissen, dass das Verhalten der Struktur des Menschen entspricht und nicht persönlich gegen sie gerichtet ist.

Weiterhin hat man, was die Aufarbeitung der Eltern-Kind-Beziehung betrifft, weitaus mehr Chancen z.B. für Literatur, Informationen aus dem Netz, Austausch mit anderen, etc., wenn das Kind einen Namen hat.
Sprich, in dem Fall, wenn man sicher wüsste, dass die Mutter Narzisstin ist, kann man sich doch viel besser informieren, wie man mit diesen Menschen umgehen kann; möglicherweise gibt es Literatur darüber, wie sich eine Kindheit unter einer narzisstischen Bezugsperson auf die Persönlichkeit auswirkt etc.

Grüße nach Bärlin
jeanne

Hi Coucou!
Klar, es k a n n was Narzisstisches sein, aber wiegesagt
auch was Anderes. Und? Ändert das die Situation zwisachzen dir
und deiner Mutter?
Gruß,
Branden

Hi Coucou,

wir haben gleichzeitig geschrieben (nur ich habe länger gebraucht) und so habe ich Branden schon gerüffelt für seinen Artikel! :wink:

Und es ändert auch die Situation zwischen mir und meiner
Mutter nicht (leider!!!).

Nun, vielleicht doch…

Glaube, wenn ich ihr Verhalten, dieses immer auf sich bezogen
sein, die steten abwertigen Bemerkungen in unserem Rücken, die
Filme welche sie sich macht, besser verstehen könnte, würde
sich unser Verhältnis verbessern.

Genau das, liebe Coucou, kenne ich aus eigener Erfahrung, ich erlebe das in meinem Job Woche für Woche, dass ich auf ein Verhalten viel milder, wohlwollender reagiere, wenn ich seine Ursachen/ Zusammenhänge kenne.

Oder liege ich total falsch???

Nein. Das ist normal, zumindest recht deutsch :wink: dass man den Herren in den weißen Kitteln immer alles glaubt. Aber glaube mir *hihi* auch sie können sich irren!

Gebe zu, ich „muss“ immer verstehen…

Gib es nicht zu, sondern stehe dazu! Schön, finde ich, wenn man verstehen will, und wunderbar, wenn man seine Form gefunden hat, auf der das gut gelingt!

toitoitoi mit lieben Grüßen
jeanne

Hallo!

Aber bereits bei den Kindern kann sich etwas im Verhalten
ändern, wenn sie wissen, dass das Verhalten der Struktur des
Menschen entspricht und nicht persönlich gegen sie gerichtet
ist.

Eine derartige Diagnose kann aber auch eine Form des Nicht-Auseinandersetzens sein: Mit dir muß ich nicht Diskutieren, du bist ja krank. Damit ist es auch eine Form von einseitiger Schuldzuweisung.

Gruß,
Max

Hallo van Branden,

könntest du erläutern, warum du in diesem Fall eher auf eine hysterische Persönlichkeit tippst als auf eine narzisstistische?
Würde der Posterin bestimmt helfen. Eine Begründung wäre doch hilfreich.

Elmar

da würde ich gegen halten. Die Mutter kann - nach dem Text zu urteilen - bestimmt auch das Internet bedienen!

Scherz beseite, ein Grundmuster einer Persönlichkeit zu erkennen würde ich als sinnvoll ansehen. Dann hat man ein Stichwort um weiter zu lesen und sich in die Materie einzuarbeiten. Von einseitiger Schuldzuweisung habe ich nichts erkennen können in diesem Text. Die Posterin scheint doch nur Gründe für das Verhalten ihrer Mutter zu suchen um sie besser verstehen zu können.

Hallo

Das ist effektiv eine Möglichkeit. Nur scheint mir, braucht man dazu keine Diagnose etc. Man einfach sagen, du bist unangenehm, du bis unfreundlich, etc und den Kontakt abbrechen!

Mir geht es überhaupt nicht darum. Erstens ist ja eine Ferndiagnose überhaupt nicht möglich!!! Und zweitens geht es mir um das bessere Verständnis!

Und vorallem wenn jemand „krank“ ist, kann er nichts dafür!!! Dann geht es drum, wie kann man der Person helfen, wie geht man am besten damit um etc.

So im Stil „Was Du nicht willst das man Dir tue, das füge keinem anderen zu“!! Und wenn ich krank bin, wäre es super wenn man mir helfen würde bei der Genesung…

Abgesehen von der Tatsache, dass wir ja alle Fehler und Qualitäten haben… und vielleicht auch mehr oder weniger „geschädigt sind“…

Aber Du hast im allgemeinen nicht unrecht mit Deinem Gedanken!!! Es gibt sicher Leute welche den Weg des geringsten Widerstandes wählen und die Sache somit abtun!

Danke für Deinen Beitrag!! Regt zum denken an, und dies scheint mir immer gut!!!

Hallo!

Nur scheint mir, braucht
man dazu keine Diagnose etc.

Aber dann hat man es schwarz auf weiß - und von einem Fachmann. Der perfekte Persilschein. :smile:

Man einfach sagen, du bist
unangenehm, du bis unfreundlich, etc und den Kontakt
abbrechen!

Jup. Und trägt die Verantwortung für die Entscheidung, die man im ersten Fall der Krankheit oder dem Fachmann zuschieben kann. :smile:

Mir geht es überhaupt nicht darum. Erstens ist ja eine
Ferndiagnose überhaupt nicht möglich!!! Und zweitens geht es
mir um das bessere Verständnis!

Aufgrund der Distanz kann ich es nicht beurteilen, um was es Dir geht. Deswegen ist das alles nur eine Aufzählung von Möglichkeiten - und ich halte es für wichtig, diesen Aspekt anzusprechen. Ich kann dir nur sagen, daß es diese Persilschein-Motivation bei Diagnose-Fragen gibt - ob es in deinem Fall so ist, musst Du mit dir selbst ausmachen.

Und vorallem wenn jemand „krank“ ist, kann er nichts dafür!!!

Biemand ist schuld an seiner Krankheit, aber man ist durchaus verantwortlich dafür, wie man damit umgeht. Das gilt in der Medizin wie in der Psychologie. Wenn ich nichts für die Heilung tue, sie vielleicht sogar unterwandere, dann bin ich dafür verantwortlich, daß ich krank bin. „Ich bin krank, ich kann nichts dafür“ ist auch wieder eine wunderbare Ausrede (diesmal für den Betroffenen) sich aus der aktiven Konfliktlösung zu stehlen. Diese Motivation steckt mE oft dahinter, wenn Betroffene nach ihrer Diagnose suchen.

Danke für Deinen Beitrag!! Regt zum denken an, und dies
scheint mir immer gut!!!

Genau so war er gedacht. :smile:

Gruß,
Max

Gebe zu, Du hast Recht!!! Uff!!! Habe nicht soooo kompliziert gedacht:smile:))

Tja, man hat’s nicht leicht!!!

(Aber leicht hat’s einem hihihi, ja weiss steinalt und blöd, mag ihn trotzdem!!!)

Moin Elmar

könntest du erläutern, warum du in diesem Fall eher auf eine
hysterische Persönlichkeit tippst als auf eine
narzisstistische?

Das tue ich ja nicht. Ich habe lediglich geschrieben, dass neben der narzisstischen Störung auch ein hysterischer Modus vorstellbar wäre.
Wenn man das Bild, was die Posterin von der Mutter hier zeichnet, anschaut, passt vieles in beide Diagnose-Bereiche - aber ich kann nur wiederholen:Ich würde daraus weder das eine noch das andere als Ferndiagnose abschießen!
Gruß,
Branden

Diagnosen als Munition?
Moin Jeanne
Ich kann dir da nur teilweise zustimmen. Grundsätzlich schätze ich auch den Wert von Diagnosen, welche während der beginnenden Arbveit mit einem Klienten/Patienten entstehen, weil diese zur Erkenntnis beitragen können, jedenfalls beim Behandler.
Dies sage ich natürlich auch aus meiner Position als Lehrtherapeut und Supervisor. :wink:
Aber Vorsicht - das Ganze hat, wie so vieles im Leben, seine zwei Seiten. Wenn man außerhalb von Supervision und Akademie damit arbeitet, können Diagnosen schnell etwas festklopfen, was nicht unbedingt festgeklopft werden sollte. Gerade auch das sehr breite Spektrum der narzisstischen Persönlichkeitsvarianten ist hier ein heikles Feld, wie ich finde.
Diagnosen als Munition, um den Anderen zu besiegen, finde ich eine problematische Angelegenheit und ich wittere, dass es in diesem Fall hier darauf hinauslaufen könnte.

Weiterhin hat man, was die Aufarbeitung der
Eltern-Kind-Beziehung betrifft, weitaus mehr Chancen z.B. für
Literatur, Informationen aus dem Netz, Austausch mit anderen,
etc., wenn das Kind einen Namen hat.

Ich bin etwas skeptisch diesen Selbsthilfegruppen und diesem Austausch auf brieter Ebene gegenüber.

Sprich, in dem Fall, wenn man sicher wüsste, dass die Mutter
Narzisstin ist, kann man sich doch viel besser informieren,
wie man mit diesen Menschen umgehen kann; möglicherweise gibt
es Literatur darüber, wie sich eine Kindheit unter einer
narzisstischen Bezugsperson auf die Persönlichkeit auswirkt
etc.

Wiegesagt, ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, was die diversen Laien dann mit dieser Diagnose anfangen würden…
Es grüßt dich
Branden

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Sie haben Recht, vorsichtig zu sein. Es läuft ja in ihren Beruf, und ich kann mir vorstellen, dass sie da so verschiedenes unschönes an menschlichem Benehmen zu Gesicht bekommen.

Wie gesagt, ich habe nie eine Ferndiagnose oder ähnliches erwartet und das hätte auch gar keinen Sinn!! Nur wenn meine Mutter sich bewusst werden würde und einen Therapeuten aufsuchen würde, dann wäre die Sache anders!!!

Ich habe die Frage gestellt, weil ich auf den Begriff Narzissmus gestossen bin und Ähnlichkeiten gefunden habe. Nur ist dies weit weg von meinen Kenntnissen und ich dachte mir, könnte ja total falsch liegen.

Ich selber lebe 1200 km von meiner Mutter entfernt, meine Schwester ist ein Stück näher und ich stelle fest, dass sie meine Mutter je länger desto mehr auf Distanz hält und meine Mutter vereinsamt je länger desto mehr. Sie ist 69, wird nicht jünger und eines Tages ist sie nicht mehr da. Und jetzt wo sie noch da ist, vermeidet man den Kontakt… Macht mich traurig, sie ist wie sie ist aber sie ist meine Mutter!!!

Und, nun ja, dachte wenn man sie besser verstehen könnte, wäre es vielleicht einfacher…

Es ist effektiv das erste Mal, dass ich eine Erklärung (wenn vielleicht auch nicht die richtige) für ihr Verhalten gefunden habe.

Meine Schwester scheint je länger desto mehr in die Richtung zu gehen „sie ist bösartig“ „je weniger sie weiss desto besser“ „je weniger ich mit ihr zu tun habe desto besser“.

Und nun ja, habe selber die Züge eines Idealisten (nicht unbedingt super, cih weiss), und diese Entwicklung gefällt mir nicht!!! Ich sage ihr öfters „Wenn unsere Mutter stirbt, bist Du traurig???“ was sie bestätigt, also sage ich ihr, nimm es nicht so ernst etc.

Tja, also jeder denkt was er will, suche keine Munition (die habe ich immer wenn ich brauche!!!) und auch keinen Freischein!!!

Frage mich nur wie ich und meine Schwester am besten damit umgehen…

Jedenfalls danke für alle Beiträge!!! Falls jemand eine gute Idee für mich hat, nur nicht zögern!!!

Danke!!!

Darf ich fragen, was Sie mir vorschlagen würden in dieser Situation?

Selber einen Therapeuten aufsuchen?
Oder???

Gruss
Coucou

Darf ich fragen, was Sie mir vorschlagen würden in dieser
Situation?

Selber einen Therapeuten aufsuchen?

Das wäre vielleicht sogar eine wirklich gute Alternative, weil man sich ja diese Distanz zur Mutter „erarbeiten“ muss.
Viel Erfolg wünscht
Branden

Moin,

Selber einen Therapeuten aufsuchen?

Das wäre vielleicht sogar eine wirklich gute Alternative, weil
man sich ja diese Distanz zur Mutter „erarbeiten“ muss.

Oder „erschweigen“.

O.

„Die Stille ist die größte Offenbarung“. Loozi

Nein, ich meinte nicht Laotse, oder Laozi, es stand wirklich Loozi unter dem Zitat. :smile:

weil
man sich ja diese Distanz zur Mutter „erarbeiten“ muss.

Oder „erschweigen“.

Nun ja, das mag (aus meiner Sicht) die zweitbeste Möglichkeit sein. Zumindest wohl besser, als sich im Dauerstreit aufzureiben.
Der Versuch, diesen Themenkompßlex, die Gefühle dazu, zu verwörtern in einer kontinuierlichen Analyse, scheint mir aber immer noch der beste Weg.
Gruß,
Branden

weil man sich ja diese Distanz zur Mutter „erarbeiten“ muss.

Oder „erschweigen“.

Nun ja, das mag (aus meiner Sicht) die zweitbeste Möglichkeit sein.

Vize: Das ist doch schon mal ein guter, direkt bemerkenswert guter Platz. :smile:

die Gefühle dazu, zu verwörtern

… zu erlösen, diese Cluster zu lösen, ja, dem entspreche ich auch.
Sind diese Altlasten i.d. Tiefen der See noch vorhanden, bestimmen die so manchen Sturm und Wellengang, als auch Richtungen für Lebensentscheidungen, ohne, dass es denen „oben“ bewusst ist.
Das ist mir das Tragische daran und gleichzeitig die einzig lohnende Motivation mittels anstrengender Analyse, die Tiefen zu beruhigen/klären. :smile:

Stiller Gruß vom

O.