Nationalsozialismus

Mal eins eben: es gab keinen Voelkermord der Amerikaner.
Hauptsaechlich getoetet wurde von den Siedlern, die jedoch
meist eine ganz andere Nationalitaet, als die amerikanische
hatten, denn die USA, wie sie heute bestehen, gibt es noch
nicht sooo lange.

Seit 1776

Viele Staaten im Westen kamen erst im 19.
Jahrhundert hinzu, da sie z. B. Spanien, Mexico und GB
abegrungen oder abgekauft wurden. Als der Osten besiedelt
wurde, gab es noch nichtmal das urspruegliche Staatsgebilde
„USA“.

Nicht das ursprüngliche, aber es gab die USA.

Du kannst also wohl kaum einen amerikanischen Voelkermord
herbeireden und diesen dann noch mit dem industrialisierten
„Mordkuensten“ der Nazis vergleichen. Gaskammern und
Menschenverbrennungsoefen, Todesfabriken, selbsternannte
„Todesengel“, Massenerschiessungskommandos…so etwas gab es
nur unter den Nazis.

Richtig. Den industrialisierten Völkermord gab es nur unter den Nazis. Den nicht-industrialisierten Völkermord gab es aber auch unter den Amis. Wenn das besser ist…

Zumal die Amis noch keine Entschädigungszahlen geleistet haben oder auch nur daran denken, sie zu zahlen.

Hüstel…
Hallo Florian
Sag mal, was willst Du eigentlich?
Was über das 3 Reich und den Holocaust erfahren oder hier mal wieder eine Nationalstolzdebatte anzetteln.
Etwas eigenartig ist auch, dass du erst sagst, du wüsstest wenig über diese Zeit, aber dann mit den sehr speziellen Aussagen eines „Jüdischen Historikers“ ankommst… (wer wars denn genau?)

meine Ansichten:
Der Holocaust ist Teil der deutschen Geschichte und damit auch meiner persönlichen.

Die Aussage: „Die anderen haben ja auch Dreck am Stecken“ nennt man bei uns den „Lumpenbeweis“. Durch den Vergleich mit anderen werden die eigenen Vergehen relativiert. Deswegen sind sie trotzdem passiert.

Kurzfassung: Ca 6 - 7 Mio Menschen wurden aus ideologischen Gründen ermordet. von den ca 35 zusätzlichen Menschen, die der WKII in Europa verschlungen hat, wollen wir mal nicht reden.

Das generelle moralische Versagen der Deutschen als Volk zu dieser Zeit, sei es durch Wegschauen oder durch aktive Beteiligung, wirkt bis heute nach. Die sehr ambivalente Behandlung der Personen, die aktiv gegen das Regime gekämpft haben oder ihren Mitbürgern jüdischen Glaubens geholfen haben, zeigt dies deutlich.

Wie man es als Volk anders machen kann, zeigten z.B. eindrucksvoll die Dänen!

Zum Nationalstolz:
da gibt es zwei Arten: man kann ihn Negativ definieren, indem man die anderen nationen abwertet (Das ist dann Nationalismus), oder positiv, indem man sich der eigenen Errungenschaften bewusst ist… Sprich, man ist Stolz auf etwas konkretes (Z.B. Stolz auf Deutschland), nicht auf den Zufall, als Deutscher geboren zu sein.

Ich halte es für ein Zeichen persönlicher Schwäche, wenn man auf sein „Deutschsein“ stolz ist. Hat man denn nichts anders, persönliches erreicht, auf das man wirklich Stolz seinkann… So nach dem Motto: „das ist mein Werk“. Und wenns das selber gebaute Häusle oder der Vorsitz im Kaninchenzüchterverein ist.

Gruß
Mike

Ach herje, was habe ich nur angestellt.
Das entgleitet ja völlig… ich wollte ja nur die genaue bedeutung des Nationalsozialismus kennen lernen.

Und jetzt sind wir in einer Grundsatzdiskusion gelandet.

A:smiley:as Schulsystem WAR einmal eines der besten.
B:Ich sage nicht wir sind toll und alle anderen schlecht!!!
Ich lebe hier und liebe mein Land - basta. Es ist nichts schlimmes dabei.
C:Natürlich finde ich Goebbels, Himmler und Hitler nicht toll und ich habe mit denen nichts am Hut. Hätten sie auf den Krieg verzichtet und (was unmöglich wäre) das Land wirklich aufgebaut, dann sehe vieles anders aus. Sie haben nichts geschaffen nur zerstört.
D: Träge und satt? Viele mit Sicherheit, da gebe ich Dir recht, aber nicht alle. Eher unselbstständig wenn sie keine Aufgabe haben.

Hallo Florian
Sag mal, was willst Du eigentlich?
Was über das 3 Reich und den Holocaust erfahren oder hier mal
wieder eine Nationalstolzdebatte anzetteln.
Etwas eigenartig ist auch, dass du erst sagst, du wüsstest
wenig über diese Zeit, aber dann mit den sehr speziellen
Aussagen eines „Jüdischen Historikers“ ankommst… (wer wars
denn genau?)

Also… ich wollte nur wissen, was der Nationalsozialismus für eine Regierungsform ist und die Bedeutung hinter den Worten National und Sozialismus.
Zugegeben ich habe erst 3 Bücher über das 3.Reich gelesen und ein Profil von Hitler.
(Die Geschichte des 3.Reichs; Die verbrechen der Nazis; Homo Hitler; und eins über die Fallschirmstaffeln)
In den Büchern wird nur gesagt, dass 2 Gegensätzliche Regierungsformen zu einer gemacht worden.

Das Zitat über die Schuld über Generationen blieb mir ganz besonders in erinnerung, da sie mir recht extrem erschien.
Name muß ich nachlesen… werde ihn aber nachreichen.

Wer selber Leichen im Keller hat, sollte nicht auf andere deuten.
Die ganze Welt geilt sich an den Verbrechen, den Mythen, und den Toten auf, die uns der 1./2. WK hinterlassen hat.
Und selbst heute noch werden deutsche Gejagt und zur rechenschaft gezogen obwohl sie schon über 80 sind, weil sie damals ihre Pflicht getan haben. Das hat nichts mit Recht oder Unrecht zu tun, sondern nur mit blankem Hass.

Ich bin froh, dankbar und stolz ein deutscher zu sein, auch wenn Du das nicht verstehen kannst. Aber das ist auch nicht wichtig… hier geht es nicht darum jemandem sein Willen aufzuzwingen. Ich weiss auch nicht, wie wir zu diesem Thema gekommen sind. Hätte es auch gerne vermieden.
Ich wollte hier nichts anzetteln!!!

Nichts für ungut aber Grundsatzdiskusionen führe ich ungerne im Forum. Wir sollten es an dieser Stelle lassen weiter zu gehen.

Schluß und danke
Ich würde die Grundsatzdiskusion gerne beenden…
Auf eines möchte ich aber gerne eingehen, weil es ja mein Grundanliegen war.

Du erklaerst hier, Du moechtest mal wissen, was es mit dem
Nationalsozialismus auf sich hat, weil Du Dich nicht so sehr
auskennst. Auf der anderen Seite zitierst Du juedische
Schriftsteller und gehst hier ziemlich genau darauf ein, was
andere Voelker an Missetaten begangen haben. Du weisst, dass
Millionen Menschen unter dem Nationalsozialismus gestorben
sind…willst aber wissen, was eigentlich am
Nationalsozialismus so schlimm ist…???

Es ging mir rein um die Bedeutung des Nationalsozialismus und die Frage, ob diese Mißbraucht wurde oder grundsätzlich falsch ist.
Das folgende ist aus Diskusionen entstanden und nicht bewußt herbeigeführt.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken und entschuldigen, die in dieses Forum geschrieben haben.
Ich wollte keinen verärgern oder in seinem denken kritisieren und die meisten sind ja auch sachlich und neutral geblieben.
Also, Frage beantwortet und vielen Dank.

Florian

Super, Mike! Mit Dir einverstanden! (o.T.)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Florian

Also… ich wollte nur wissen, was der Nationalsozialismus für
eine Regierungsform ist und die Bedeutung hinter den Worten
National und Sozialismus.
Zugegeben ich habe erst 3 Bücher über das 3.Reich gelesen und
ein Profil von Hitler.
(Die Geschichte des 3.Reichs; Die verbrechen der Nazis; Homo
Hitler; und eins über die Fallschirmstaffeln)
In den Büchern wird nur gesagt, dass 2 Gegensätzliche
Regierungsformen zu einer gemacht worden.

Also wenns ums 3 Reich geht, dann sollten wir zu Geschichte umziehen, da gibts noch ein paar Leute, die sich VIEL besser auskennen als ich. hast Du Lust?
Ich möchte mich hier nicht näher auslassen, weil das wirklich nicht hierher gehört.

Die Bücher sind von Körner, Koch-Hillebrecht und Breitmann, oder?
Nun, der Körner ist ziemlich summarisch, und Koch-Hillebrecht und Breitmann ziemlich speziell.

Als Einführung solltest Du auch unbedingt den Haffner: Anmerkungen zu Hitler, mal lesen. Wirklich zu empfehlen.

Ich empfinde es übrigens auch ziemlich nervtötend, wenn versucht wird, mit dem 3. Reich auf die Tagespolitik einzuwirken.
Die Umkehrung, nach dem Motto: „das ist alles Geschichte, vergessen wirs“, ist allerdings genauso daneben, denn wenn die Geschichte vergessen wird, dann wird sie sich widerholen.

Deine Aussage: „Die Leute haben doch nur ihre Pflicht getan“ kann ich so nicht stehen lassen. Aus der Literatur geht eindeutig hervor, dass in den KZ sadistische Quälereien an der Tagesordnung war, und das hat mit Pflichterfüllung nun weiss Gott nichts zu tun. Auch in den besetzten Gebieten herrschte Willkür, was sich insbesondere auf die verschiedenen Befehlsebenen in der Militärverwaltung bezog. Frauen und Kinder als Geiseln zu ermorden und ähnliche Wiederwärtigkeiten waren verbreitet. (Z.B. In Griechenland stehen in vielen Orten Denkmäler für die Opfer… mir wurde es da ganz anders, als ich die Namen und Altersangaben entzifferte)
und nochwas: Mord verjährt nicht.

Wer selber Leichen im Keller hat, sollte nicht auf andere
deuten.
Die ganze Welt geilt sich an den Verbrechen, den Mythen, und
den Toten auf, die uns der 1./2. WK hinterlassen hat.

Welche Mythen? Die Geschichtliche Wahrheit ist gruselig genug.
Und die „Mythen“ hat die Geschichtsforschung längst ausgeräumt.
Im übrigen geilt sich bei weitem nicht die ganze Welt daran auf, das ist Propaganda. Ich bin noch NIE wegen meines deutschen Passes irgendwo auf der Welt deswegen ernsthaft dumm angemacht worden.

Aber der ganze Komplex hat nun wirklich nichts mehr mit Innenpolitik zu tun…

Gruß
Mike

[MOD] @Florian und Tom
Hallo,

diese Mationalstolz-Diskussion ist in diesem Brett mindestens 10 Mal erschienen, die kann und will kein Mensch mehr lesen.
Also, ich bitte Euch, sie sofort zu abbrechen.

Danke im voraus

Camilla (MOD)

diese Mationalstolz-Diskussion ist in diesem Brett mindestens
10 Mal erschienen, die kann und will kein Mensch mehr lesen.
Also, ich bitte Euch, sie sofort zu abbrechen.

Hi

nur eine Frage:

Gab es denn bei den min. 10 Diskussionen ein befriedigendes Ergebnis?
Wenn nicht sollte es doch erlaubt sein weiter zu diskutieren … oder etwa nicht?

SAN

Also wenns ums 3 Reich geht, dann sollten wir zu Geschichte
umziehen, da gibts noch ein paar Leute, die sich VIEL besser
auskennen als ich. hast Du Lust?
Ich möchte mich hier nicht näher auslassen, weil das wirklich
nicht hierher gehört.

Ja klar, sehe ich auch so. Ist halt entglitten

Die Bücher sind von Körner, Koch-Hillebrecht und Breitmann,
oder?
Nun, der Körner ist ziemlich summarisch, und Koch-Hillebrecht
und Breitmann ziemlich speziell.

Als Einführung solltest Du auch unbedingt den Haffner:
Anmerkungen zu Hitler, mal lesen. Wirklich zu empfehlen.

Mache ich…

Ich empfinde es übrigens auch ziemlich nervtötend, wenn
versucht wird, mit dem 3. Reich auf die Tagespolitik
einzuwirken.

Die Umkehrung, nach dem Motto: „das ist alles Geschichte,
vergessen wirs“, ist allerdings genauso daneben, denn wenn die
Geschichte vergessen wird, dann wird sie sich widerholen.

Man sollte sie auch nicht vergessen. Aber auch nicht versuchen sie am Leben zu halten. Eher daraus lernen…

Deine Aussage: „Die Leute haben doch nur ihre Pflicht getan“
kann ich so nicht stehen lassen. Aus der Literatur geht
eindeutig hervor, dass in den KZ sadistische Quälereien an der
Tagesordnung war, und das hat mit Pflichterfüllung nun weiss
Gott nichts zu tun. Auch in den besetzten Gebieten herrschte
Willkür, was sich insbesondere auf die verschiedenen
Befehlsebenen in der Militärverwaltung bezog. Frauen und
Kinder als Geiseln zu ermorden und ähnliche Wiederwärtigkeiten
waren verbreitet. (Z.B. In Griechenland stehen in vielen Orten
Denkmäler für die Opfer… mir wurde es da ganz anders, als
ich die Namen und Altersangaben entzifferte)
und nochwas: Mord verjährt nicht.

Ist klar und verstehe ich auch. Dennoch sollte mal ein Schlußstrich gezogen werden und allen die Möglichkeit gegeben werden neu anzufangen… denn in den Köpfen vieler tobt noch der Haß und die Schuld auf beiden Seiten.

Welche Mythen? Die Geschichtliche Wahrheit ist gruselig genug.
Und die „Mythen“ hat die Geschichtsforschung längst
ausgeräumt.
Im übrigen geilt sich bei weitem nicht die ganze Welt daran
auf, das ist Propaganda. Ich bin noch NIE wegen meines
deutschen Passes irgendwo auf der Welt deswegen ernsthaft dumm
angemacht worden.

Ich wurde in den USA gefragt ob Hitler noch lebt und mit dem HitlerGruß begrüßt. Als ob die Zeit stehen geblieben wäre.
In U-Bahnen muß ich immer wieder Sprüche lesen wie z.B: scheiß deutsche oder Judenmörder.
Die Mythen… das NaziGold, das Bernsteinzimmer und Hitler selbst. Kein anderes Ereignis ist so erforscht wie der 2.WK.

Aber der ganze Komplex hat nun wirklich nichts mehr mit
Innenpolitik zu tun…

Stimmt!

Hallo San,

es geht nicht um erlaubt oder nicht erlaubt.
Die Diskussion wurde mehrmals geführt, und die Argumente für und gegen den Nationalstolz sind immer wieder dieselben.
Die alten Diskussionen kannst du selbst im Archiv nachlesen.
Das Forum wird mit Sicherheit nicht unbedingt interessanter, wenn man ständig über dasselbe Thema diskutiert wird, oder? - Vor allem wenn man nichts Neues dazu beiträgt.

Gruß
Camilla

Mal eins eben: es gab keinen Voelkermord der Amerikaner.
Hauptsaechlich getoetet wurde von den Siedlern, die jedoch
meist eine ganz andere Nationalitaet, als die amerikanische
hatten, denn die USA, wie sie heute bestehen, gibt es noch
nicht sooo lange.

Seit 1776

Genau:
Kolonialzeit 1607-1776 (Ergo: bis 1776 keine USA)
1776 bestanden die USA aus 13 Staaten, wobei die
Besiedlung dieser hauptsaechlich aus Briten, Hollaendern,
Deutschen und Spaniern bestand. Vetreibung der native
Americans also durch vorstehend genannte Nationalitaeten.
Diese 13 Staaten waren schliesslich bereits VOR der Gruendung
der USA in 1776 besiedelt.

Weitere Besiedlung der „Great Plains“ und des „Far West“
erfolgte Etappenweise bis 1890. Gesiedelt wurde von AMERIKANISCHEN SIEDLERN nur in Gebieten, die von der US-Regierung zuvor von Frankreich, Spanien, Mexico und GB abgekauft oder abgeworben wurden: (z. B. Oregon-Territory, New Mexico Territory, Texas (mexicanisch, 1845 von den USA annektiert), California Territory). Schutz der er- und angeworbenen Siedlungsgebiete durch die US-Armee gegen aufstaendige Staemme, die sich bereits vorher gegen die europaeischen Kolonialisten auflehnten und die mit ihnen geschlossenen Vertraege - in Opposition zu den Stammesfuehrern - ablehnten. Vertreibung fand also durch europaeische Kolonialstaaten, Mexico, oder europaeische Siedler statt. Nicht durch die US-Regierung. Dann: US-Regierung schafft Indianerreservate, in denen in erster Linie indianisches Stammesrecht gilt. Deutschland vertrieb im staatlichen Auftrag und schaffte zum Ausgleich keine Reservate fuer Vertriebene, sondern KZ´s und ein Warschauer Ghetto.

Es konnt also gar nicht wild gesiedelt werden, da die entsprechenden Gebiete zuvor Kolonial- oder Hoheitsgebiet anderer Staaten waren (GB, F, E, MX). Diese Staaten hatten die Staemme bereits vertrieben oder vernichtet, bevor der Erwerb durch die USA stattfand.

Nicht das ursprüngliche, aber es gab die USA.

Das habe ich ja gesagt. Du brauchst mich nicht wiederholen.

Richtig. Den industrialisierten Völkermord gab es nur unter
den Nazis. Den nicht-industrialisierten Völkermord gab es aber
auch unter den Amis. Wenn das besser ist…

Unsinn. Jeder Siedler wollte ein Amerikaner werden. Aber kaum ein Siedler war bereits Amerikaner.

Zumal die Amis noch keine Entschädigungszahlen geleistet haben
oder auch nur daran denken, sie zu zahlen.

Die USA haben grosse Teile Ihres Hoheitsgebietes als Reservate zur Verfuegung gestellt. In diesen Gebieten ist zwar nicht die Verfassung ausgesetzt, allerdings herrscht ein anderes „BGB“.
Es herrscht Stammesrecht. Es gibt fast keine - ich glaube sogar gar keine - Besteuerung durch Washington. In den Reservaten herrscht Selbstverwaltung. Die Indianer sind ausserhalb der Reservate rechtlich voll akzeptiert. Zusammengenommen haben diese Einzelreservate etwa die Groesse Frankreichs und liegen in unmittelbarer Naehe zu den ehemaligen Hauptwohngebieten, obwohl die Reservate meist groesser sind, als die ehemaligen Hauptwohngebiete. Es leben von rund 1 Mio. Indianern nur ca. 30% in den Reservaten, die dem Bureau of Indian Affairs unterstehen. Diese Reservate bestehen bereits seit dem 19. Jahrhundert - seit ca. 150 Jahren entschaedigen die USA mit ca. 400.000qkm ihres Hoheitsgebietes. Dieses Gebiet ist zudem Groesser als die Zusammenlegung aller ehem. Hauptwohngebiete. Andere Staaten leisten erheblich „weniger“ an Entschaedigung und bruellen schon nach sechzig Jahren: „Wir haben genug entschaedigt“, versuchen sich in peinlichsten Debatten um Zwangsarbeitsentlohnung herumzudruecken und zeigen dann noch mit dem Finger auf andere, in dem sie versuchen, anderen einzureden: „Die waren auch nicht besser.“. Sechzig Jahre sind genug fuer 6 Millionen - wobei natuerlich nicht von den restlichen 90 Mio. Toten spreche, die durch deutsch initiierte Angriffskriege im 20. Jahrhundert starben.

Ich wurde in den USA gefragt ob Hitler noch lebt und mit dem
HitlerGruß begrüßt.

Idioten gibt es nunmal ueberall. Davor sind auch die Amis nicht sicher.

Man darf sich eben nicht auf die Idioten einlassen. DAS lehrt die Geschichte. Wer ist den besser? Der, der schreibt: schei**
Deutsche oder der, der schreibt…schei** Juden. Es gibt zwischen beiden keinen Unterschied. Beide sind von gleicher, bedauerlicher Dummheit. Wenn Hans ueber Otto schimpft, ist Otto nicht besser, wenn er ueber Hans schimpft. So…what´s the difference?

Weitere Besiedlung der „Great Plains“ und des „Far West“
erfolgte Etappenweise bis 1890. Gesiedelt wurde von
AMERIKANISCHEN SIEDLERN nur in Gebieten, die von der
US-Regierung zuvor von Frankreich, Spanien, Mexico und GB
abgekauft oder abgeworben wurden: (z. B. Oregon-Territory, New
Mexico Territory, Texas (mexicanisch, 1845 von den USA
annektiert), California Territory). Schutz der er- und
angeworbenen Siedlungsgebiete durch die US-Armee gegen
aufstaendige Staemme, die sich bereits vorher gegen die
europaeischen Kolonialisten auflehnten und die mit ihnen
geschlossenen Vertraege - in Opposition zu den Stammesfuehrern

  • ablehnten. Vertreibung fand also durch europaeische
    Kolonialstaaten, Mexico, oder europaeische Siedler statt.

Richtig. Vergaß, dass z.B. Tecumseh sich völlig einverstanden mit Amerikas Vorstoß in Richtung Ohio gezeigt hat.

Nicht durch die US-Regierung. Dann: US-Regierung schafft
Indianerreservate, in denen in erster Linie indianisches
Stammesrecht gilt. Deutschland vertrieb im staatlichen Auftrag
und schaffte zum Ausgleich keine Reservate fuer Vertriebene,
sondern KZ´s und ein Warschauer Ghetto.

Ja, die Indianer haben die Idee der Reservate auch mit einem nicht endenwollenden Beigeisterungssturm aufgenommen. Choctaws und Chikasaws sind natürlich richtig behandelt worden. Die US-Regierung ist gegen die Indianer niemals vertragsbrüchig geworden.

Es konnt also gar nicht wild gesiedelt werden, da die
entsprechenden Gebiete zuvor Kolonial- oder Hoheitsgebiet
anderer Staaten waren (GB, F, E, MX). Diese Staaten hatten die
Staemme bereits vertrieben oder vernichtet, bevor der Erwerb
durch die USA stattfand.

Wie war das mit den Creek in Georgia und Alabama. Der Häuptling zum siegreichen General: „Ich kann nichts mehr tun als weinen über das Unglück meines Volkes. Einst konnte ich meine Krieger zur Schlacht ermuntern; aber ich kann keine Toten mehr ermuntern.“ Später wurden sie in Richtung Oklahoma vertrieben.

Richtig. Den industrialisierten Völkermord gab es nur unter
den Nazis. Den nicht-industrialisierten Völkermord gab es aber
auch unter den Amis. Wenn das besser ist…

Unsinn. Jeder Siedler wollte ein Amerikaner werden. Aber kaum
ein Siedler war bereits Amerikaner.

Und die USA waren natürlich nicht für das Verhalten nicht-amerikanischer Siedler in ihrem Staatsgebiet verantwortlich?

Zumal die Amis noch keine Entschädigungszahlen geleistet haben
oder auch nur daran denken, sie zu zahlen.

Die USA haben grosse Teile Ihres Hoheitsgebietes als Reservate
zur Verfuegung gestellt. In diesen Gebieten ist zwar nicht die
Verfassung ausgesetzt, allerdings herrscht ein anderes „BGB“.
Es herrscht Stammesrecht. Es gibt fast keine - ich glaube
sogar gar keine - Besteuerung durch Washington. In den
Reservaten herrscht Selbstverwaltung. Die Indianer sind
ausserhalb der Reservate rechtlich voll akzeptiert.
Zusammengenommen haben diese Einzelreservate etwa die Groesse
Frankreichs und liegen in unmittelbarer Naehe zu den
ehemaligen Hauptwohngebieten, obwohl die Reservate meist
groesser sind, als die ehemaligen Hauptwohngebiete.

Ja? Die Delaware von New Jersey sind nach Kansas bzw. Michigan vertrieben worden, von Indiana nach Wisconsin, von Wisconsin nach Kansas. Die Cherokee von Georgia nach Kentucky, von Kentucky nach Oklahoma. Die Chicksaw von Alabama nach Oklahoma.

Es leben
von rund 1 Mio. Indianern nur ca. 30% in den Reservaten, die
dem Bureau of Indian Affairs unterstehen. Diese Reservate
bestehen bereits seit dem 19. Jahrhundert - seit ca. 150
Jahren entschaedigen die USA mit ca. 400.000qkm ihres
Hoheitsgebietes. Dieses Gebiet ist zudem Groesser als die
Zusammenlegung aller ehem. Hauptwohngebiete.

Grösser ist gut. Kann schon gar nicht sein, da viele Indianer früher Nomaden waren. Größer würde bedeuten, größer als die USA.

Andere Staaten
leisten erheblich „weniger“ an Entschaedigung und bruellen
schon nach sechzig Jahren: „Wir haben genug entschaedigt“,
versuchen sich in peinlichsten Debatten um
Zwangsarbeitsentlohnung herumzudruecken und zeigen dann noch
mit dem Finger auf andere, in dem sie versuchen, anderen
einzureden: „Die waren auch nicht besser.“. Sechzig Jahre sind
genug fuer 6 Millionen - wobei natuerlich nicht von den
restlichen 90 Mio. Toten spreche, die durch deutsch initiierte
Angriffskriege im 20. Jahrhundert starben.

Na ja, damit triffst Du mich nicht. Ich bin ja nicht gegen die deutsche Entschädigung (auch gegen Zwangsarbeiter) gewesen. Aber daher nehme ich mir das Recht der Kritik an die USA eben heraus.

Das Forum wird mit Sicherheit nicht unbedingt interessanter,
wenn man ständig über dasselbe Thema diskutiert wird, oder? -

Das Forum bleibt interessant, wenn die User darüber diskutieren dürfen, worüber sie diskutieren wollen. Wenn es ihnen Spaß macht, einmal im Monat das Thema „Nationalstolz“ durchzudiskutieren, macht es ihnen halt Spaß. Ob es dem MOD Spaß macht, ist dabei völlig irrelevant. Wir sind nicht zu Deiner Unterhaltung hier.

Wenn es ihnen keinen Spaß macht, wird keiner auf diese Diskussion einsteigen.

Vor allem wenn man nichts Neues dazu beiträgt.

Woher weißt Du das schon vor Beginn der Diskussion?

[MOD]eine kleine Antwort
Hallo Ralf,

Das Forum bleibt interessant, wenn die User darüber
diskutieren dürfen, worüber sie diskutieren wollen.

Wann tun sie das bitte nicht? Kannst du mir einige Fälle nennen, in denen es anders war?

Wenn es
ihnen Spaß macht, einmal im Monat das Thema „Nationalstolz“
durchzudiskutieren, macht es ihnen halt Spaß.

Das stimmt nicht ganz, es macht den meisten, die das hier hundert mal gelesen haben, bestimmt keinen Spaß mehr.

Ob es dem MOD
Spaß macht, ist dabei völlig irrelevant. Wir sind nicht zu
Deiner Unterhaltung hier.

Hier übertreibst du, lieber Ralf. Wenn ich hier die Postings löschen würde, die mir „keinen Spaß“ machen, würde ich 90% davon löschen. Vielleicht ist dir noch nicht aufgefallen, dass ich hier als MOD sehr selten eingreife und dass ich so gut wie nie gelöscht habe.
Bevor du mich als MOD angreifst (mit diesem wenig treffenden und lächerlichen Satz, „wir sind nicht zu deiner Unterhaltung hier“, willst du das doch tun, oder?), solltest du dich vielleicht überlegen, ob du die richtigen Argumente dafür hast. Und die hast du hier definitiv nicht.

Wenn es ihnen keinen Spaß macht, wird keiner auf diese
Diskussion einsteigen.

Naja, hier sind tausende von User, und an dieser ausgelutschen Diskussion nehmen vielleicht zwei-drei teil. Das halte ich nicht für repäsentativ.

Jedenfalls: das ist wohl der letzte Beitrag zu diesem Thema. Wenn du darauf antworten kannst, mach das bitte per E-Mail. Wenn du sonst etwas an mir als MOD auszusetzen hast, wende dich bitte an das Team.

Weitere Kommentare / off-topic Beiträge werde ich löschen.

Gruß
Camilla

Das Forum bleibt interessant, wenn die User darüber
diskutieren dürfen, worüber sie diskutieren wollen.

Wann tun sie das bitte nicht? Kannst du mir einige Fälle
nennen, in denen es anders war?

Nein, hast Du meines Wissens noch nie. Aber die Bitte eine Diskussion nicht zu beginnen (zu der ich im übrigen auch keine Lust habe), zeigt doch, dass Du auf die Themen hier Einfluß nehmen willst. Und das finde ich nicht gut (gelinde gesagt).

Wenn es
ihnen Spaß macht, einmal im Monat das Thema „Nationalstolz“
durchzudiskutieren, macht es ihnen halt Spaß.

Das stimmt nicht ganz, es macht den meisten, die das hier
hundert mal gelesen haben, bestimmt keinen Spaß mehr.

Möglich. Die können den Thread dann ja überlesen.

Ob es dem MOD
Spaß macht, ist dabei völlig irrelevant. Wir sind nicht zu
Deiner Unterhaltung hier.

Hier übertreibst du, lieber Ralf. Wenn ich hier die Postings
löschen würde, die mir „keinen Spaß“ machen, würde ich 90%
davon löschen. Vielleicht ist dir noch nicht aufgefallen, dass
ich hier als MOD sehr selten eingreife und dass ich so gut wie
nie gelöscht habe.

Ich habe auch nie behauptet, dass ich Dich für einen schlechten NOD halte. Ganz im Gegenteil.

Bevor du mich als MOD angreifst (mit diesem wenig treffenden
und lächerlichen Satz, „wir sind nicht zu deiner Unterhaltung
hier“, willst du das doch tun, oder?), solltest du dich
vielleicht überlegen, ob du die richtigen Argumente dafür
hast. Und die hast du hier definitiv nicht.

Aha. Nun, wenn Du meinst…

Wenn es ihnen keinen Spaß macht, wird keiner auf diese
Diskussion einsteigen.

Naja, hier sind tausende von User, und an dieser ausgelutschen
Diskussion nehmen vielleicht zwei-drei teil. Das halte ich
nicht für repäsentativ.

Nicht repräsentativ, richtig. Aber repräsentativ für die Leute, die hier diskutieren. Es wird keiner gehindert, hier ein neues Thema reinzusetzen oder bei einem alten mitzudiskutieren. Insofern interessieren halt nur die, die hier diskutieren.

Jedenfalls: das ist wohl der letzte Beitrag zu diesem Thema.
Wenn du darauf antworten kannst, mach das bitte per E-Mail.
Wenn du sonst etwas an mir als MOD auszusetzen hast, wende
dich bitte an das Team.

Ich habe an Dir nichts auszusetzen. Allerdings lasse ich mir nicht vorschreiben, wie ich zu antworten habe.

Weitere Kommentare / off-topic Beiträge werde ich löschen.

Das ist Dein Recht. Werde mich nicht beschweren, wenn Du es tust.

Mündige User
Hi Camilla,

ich finde Dein Eingreifen an dieser Stelle völlig
unverständlich und überzogen! Unsere postings haben gegen
keinen der Punkte in der Netiquette verstoßen, und
offensichtlich gibt es hier User die sich an dieser Debatte
beteiligen wollen. Ich besuche das Forum jedenfalls zum
diskutieren und nicht um alte Diskussionen im Archiv
nachzulesen. Aber Danke für den Hinweis.
Wenn Dir das als MOD gegen den Strich geht, dann solltest Du
dieses Ehernamt vielleicht besser jemand anderen übertragen.
Ich jedenfalls glaube die Aufgabe des Moderators in diesen
Bretter ist es nicht den Leuten vorzuschreiben zu welchem
Zeitpunkt über welches Thema sie zu diskutieren haben ob es dem
Moderator nun passt oder nicht!

Dein Argument weiter unten, daß hier nur wenige User einen
Artikel zum Thema posten ist mir ebenfalls unverständlich, da
nahezu jede Diskussion hier nur von wenigen Usern geführt wird
und nicht von „tausenden“.

Was passiert denn, wenn ich mir von Dir nicht den Mund
verbieten lassen will und weiter zu diesem Thema schreibe?
Schmeißt Du dann meine Artikel komplett aus dem Forum?

Übrigens: Ich habe in meinem letzten posting darauf
hingewiesen, daß mir an der „Nationalstolzdebatte“ nicht
gelegen ist.

Tom

P.S. Als langjährigem User von www bist ausschließlich Du mir
mit krassen Eingriffen ins Forum in meiner Erinnerung haften
geblieben. Ich erinnere mich an das Löschen ganzer Beiträge von
„Raimund“ weil Du seinerzeit der Meinung warst er hätte mich
beleidigt. Den Hinweis meinerseits, daß ich mich gerne ohne
Deine Hilfe mit Raimund auseinandersetzen wollte, bist Du
geflissentlich übergangen.

Hallo Tom,

ich finde Dein Eingreifen an dieser Stelle völlig
unverständlich und überzogen!

Das ist dein gutes Recht.

Wenn Dir das als MOD gegen den Strich geht, dann solltest Du
dieses Ehernamt vielleicht besser jemand anderen übertragen.

Und du sollst das MIR überlassen.

Falls Du einen Grund siehst, Dich zu beschweren, macht das Bitte beim Team. Oder schick mir eine E-Mail. Bitte keine Off-Topic-Postings hier.

Gruß Camilla

P.S.: Übrigens: „massives Eingreifen“… wer übertreibt hier?

Bitte keine
Off-Topic-Postings hier.

Die Frage ist jetzt wirklich nicht ironisch gemeint, sondern mich interessiert Deine Antwort wirklich: Ist eine Diskussion im Forum „Inlandspolitik allgemein“ darüber, über was im Forum „Inlandspolitik allgemein“ diskutiert werden soll/darf, eine off-topic Diskussion?