Nationalstolz, ein Zitat

obwohl ich die Diskussion und das Thema langsam nicht mehr ab kann, kann ich es mir doch nicht verkneifen, noch dieses Zitat zu bringen:

„Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz“, erklärte des Geistesaristokrat Arthur Schopenhauer in den Parerga und Paralipomena. „Denn er verräth in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz seyn könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen theilt (…) Jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz seyn könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu seyn.“ (in der Zeit vom 29.3.)

Salzmann

Dem ist nichts hinzuzufügen (oT)

„Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der
Nationalstolz“, erklärte des Geistesaristokrat Arthur
Schopenhauer in den Parerga und Paralipomena. „Denn er verräth
in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen
Eigenschaften, auf die er stolz seyn könnte, indem er sonst
nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen
theilt (…) Jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt
hat, darauf er stolz seyn könnte, ergreift das letzte Mittel,
auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu seyn.“

Schopenhauer again
Hallo Salzmann,

tja, das Zitat hatte ich irgendwann im letzten Jahr und zuletzt am 27.03. aufgrund meiner Ursprungsnachricht „… und es blieb der Stolz“ vom 25.03. in diesem Brett erwähnt: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Da Du es nun ebenfalls erwähnst, kann es so falsch nicht sein! ;o)

Marco

da tritt aber einer gerne…
…nach, was?

Hier noch einige weitere nette Zitate zum Thema andere, um da noch mehr Nuancen reinzubringen und die auf jedem Festchen bei einer Rede erbaulich wirken:

Patriotismus ist Liebe zu den Seinen; Nationalismus ist Haß auf die anderen.
gehört von Richard von Weizsäcker

dann hätten wir noch:

Ohne Heimat sein heißt leiden.
Dostojewski, Fjodor Michailowitsch (jaja, die schwermütigen Russen,))

und mein Favorite:wink:)):

Was ist Patriotismus anderes als die Liebe zu den guten Dingen, die wir in unserer Kindheit gegessen haben?
Yutang, Lin

Hier noch einer, der etwas off topic ist, aber soo nett: :smile:

Der Himmel ist dort, wo die Polizisten Briten sind, die Köche Franzosen, die Mechaniker Deutsche, die Liebhaber Italiener und alles von den Schweizern organisiert wird. Die Hölle ist dort, wo die Köche Briten, die Mechaniker Franzosen, die Liebhaber Schweizer und die Polizisten Deutsche sind und alles von den Italienern organisiert wird.
Autor: Unbekannt

Im diesem Sinne, Zitate und Redewendungen finden wir natürlich zu jeder Meinung und zu jeder Lebenslage und erfreuen uns, dass auch andere sich mal mit den Themen, die uns bewegen, beschäftigt haben. Ein Argument sind sie nur insofern, als die eigene Meinung auf diese Art und Weise besonders legitimiert zu sein scheint, da ja jemand ganz Wichtiges das auch schon gedacht hat.
Richtiger wird dadurch eine Meinung aber nicht. Vielleicht meint man aber gewichtigeres gedacht zu haben :wink:

Beste Grüße,

barbara

„Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl.“

ich glaube es ist von Grönemeyer.

Ciao
Kaj

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Interessantes zum Lesen

Die meisten Deutschen sind stolz auf ihr Vaterland

Das Bewusstsein der Deutschen im Wandel

Von Klaus-Peter Schöppner

Berlin - „Deutsche - wir können stolz sein auf unser Land.“ Das ist nicht nur eines der Themen, mit denen die Union wieder zur Sachpolitik zurückkehren will. Das ist auch der Text eines SPD-Wahlplakats aus dem Jahr 1972, mit dem Willy Brandt damals seinen unvergessenen Sieg errang. Bereits vor knapp 30 Jahren kam fortschrittlichen Sozialdemokraten das über die Lippen, was ihre jetzigen Aushängeschilder Schröder und Rau als eher peinliche Attacke abtun, weil sie eine politische Diskussion über den Nationalstolz der Deutschen vermeiden wollen. Und damit ziemlich weit neben der Gefühlslage vieler Deutschen liegen. Denn 45 Prozent halten die momentane Diskussion über unseren Nationalstolz für wichtig, 52 Prozent dagegen für überflüssig.
Vornehmlich die Anhänger von PDS und SPD sind gegen eine neue Debatte. Offenbar befürchten sie aus wahlstrategischen Gründen eine mögliche Mobilisierung der eher konservativen Wähler. Das womöglich zu Recht; denn tief im Herzen hat sich das Bewusstsein der Deutschen offensichtlich gewandelt: Immerhin glauben inzwischen 60 Prozent nach einer emnid-Umfrage für N-tv, dass wir Grund haben, auf unser Vaterland stolz zu sein. Nur 35 Prozent glauben das nicht. Unter den Rentnern sind sogar 72 Prozent stolz auf das deutsche Vaterland. Unter den unter 30-Jährigen nur 36 Prozent.

Ziemlich neu ist, dass sich die Mehrheit der Deutschen dazu bekennt, auf ihre Nation stolz zu sein. Ein Grund dafür mag Trittins rüde Attacke gegen die Gemütslage eines großen Teils der Deutschen gewesen sein. Ein anderer das unterschwellige Gefühl, dass es jetzt endlich, 56 Jahre nach Kriegsende an der Zeit ist, auch mal das anerkennen zu dürfen, was wir erreicht haben. Die deutsche Geschichte umfasst schließlich mehr als die Zeit zwischen 1933 und 1945.

Deutschland ist auch Asylaufnahmeland, Land der friedlichen Wiedervereinigung, Wirtschaftswunderland. Doch die Deutschen tun sich immer noch schwer mit jeder Art von Patriotismus, weil sie sich ständig hin- und hergerissen fühlen zwischen der Scham über unsere Verbrechen der Nazi-Zeit und dem Stolz auf das, was vorher oder nachher war. All die umstrittenen Begriffe wie Vaterland, Nation, Heimat, Nationalhymne haben inzwischen große Sympathie bei den Deutschen: Besonders „Heimat“ ist ein Begriff, der 94 Prozent sympathisch ist. „Nation“ und „Nationalhymne“ finden 79 Prozent sympathisch, „Vaterland“ 77 Prozent.

Wer bei uns Nationalsymbole als zu pathetisch, zu deutschtümelnd abtut, der kritisiert eine schweigende Mehrheit. Und wer kritisiert, wenn viele Deutsche nationale Interessen in der Außenpolitik stärker vertreten sehen wollen, der unterstützt die Meinung einer lautstarken Minderheit. Viele Deutsche scheuen sich offenbar immer noch, ihre Meinung offen auszusprechen. Und dulden damit stillschweigend, dass ihr Nationalbewusstsein allzu leicht in die rechte Ecke gedrängt wird. Was inzwischen zu unterschwelligem Frust gegen die Berliner Politik geführt hat: 81 Prozent der Deutschen fordern die Bundesregierung auf, die deutschen Interessen bei internationalen Verhandlungen stärker zu vertreten. Für nur 16 Prozent ist das nicht wichtig. Besonders empfindlich sind die niedrig Gebildeten. Unter ihnen kritisieren gleich 85 Prozent, dass die Bundesregierung häufig zu unterwürfig handle. Fast 70 Prozent der Deutschen fühlen sich weiterhin beunruhigt über die politischen Verhältnisse bei uns. Möglicherweise hat die überall zu spürende große Verunsicherung als Folge von Globalisierung, EU-Erweiterung, Multikulti-Gesellschaft und technischer Revolution nun das Bedürfnis nach emotionaler Geborgenheit gestärkt. Was die Meinungsforscher daran merken, dass sich auf einmal eine Mehrheit wünscht, dass die Politik wieder größeren Wert auf Heimat, Vaterland und Deutschland legen soll. Diese Werte sollen wieder mehr zählen, fordern 68 Prozent der Deutschen. Nur 30 Prozent wollen das nicht.

Die Welt vom 03.04.01

P.S.: Dieser Artikel soll nicht meine Haltung widerspiegeln, ich finde ihn angesichts der Diskussion recht lesens- und für mache nachdenkenswert.

CIAo

Hallo,

du erlaubst mir doch ein paar Anmerkungen dazu (auch, wenn du natürlich nicht der Verfasser des Textes bist):

Die meisten Deutschen sind stolz auf ihr Vaterland

Das Bewusstsein der Deutschen im Wandel

Von Klaus-Peter Schöppner

Berlin - „Deutsche - wir können stolz sein auf unser Land.“
Das ist nicht nur eines der Themen, mit denen die Union wieder
zur Sachpolitik zurückkehren will.

Als ich diesen Satz las, dachte ich, das Nachfolgende wäre eine Satire :wink:
Was hat diese Diskussion mit Sachpolitik zu tun???

Das ist auch der Text eines
SPD-Wahlplakats aus dem Jahr 1972, mit dem Willy Brandt damals
seinen unvergessenen Sieg errang. Bereits vor knapp 30 Jahren
kam fortschrittlichen Sozialdemokraten das über die Lippen,
was ihre jetzigen Aushängeschilder Schröder und Rau als eher
peinliche Attacke abtun, weil sie eine politische Diskussion
über den Nationalstolz der Deutschen vermeiden wollen. Und
damit ziemlich weit neben der Gefühlslage vieler Deutschen
liegen. Denn 45 Prozent halten die momentane Diskussion über
unseren Nationalstolz für wichtig, 52 Prozent dagegen für
überflüssig.

wenn die Mehrheit die Diskussion für überflüssig hält, liegen Schröder und Rau ja nicht wirklich „ziemlich weit“ daneben, oder?

Vornehmlich die Anhänger von PDS und SPD sind gegen eine neue
Debatte. Offenbar befürchten sie aus wahlstrategischen Gründen
eine mögliche Mobilisierung der eher konservativen Wähler. Das
womöglich zu Recht; denn tief im Herzen hat sich das
Bewusstsein der Deutschen offensichtlich gewandelt: Immerhin
glauben inzwischen 60 Prozent nach einer emnid-Umfrage für
N-tv, dass wir Grund haben, auf unser Vaterland stolz zu sein.
Nur 35 Prozent glauben das nicht. Unter den Rentnern sind
sogar 72 Prozent stolz auf das deutsche Vaterland. Unter den
unter 30-Jährigen nur 36 Prozent.

Ziemlich neu ist, dass sich die Mehrheit der Deutschen dazu
bekennt, auf ihre Nation stolz zu sein. Ein Grund dafür mag
Trittins rüde Attacke gegen die Gemütslage eines großen Teils
der Deutschen gewesen sein. Ein anderer das unterschwellige
Gefühl, dass es jetzt endlich, 56 Jahre nach Kriegsende an der
Zeit ist, auch mal das anerkennen zu dürfen, was wir erreicht
haben. Die deutsche Geschichte umfasst schließlich mehr als
die Zeit zwischen 1933 und 1945.

Deutschland ist auch Asylaufnahmeland, Land der friedlichen
Wiedervereinigung, Wirtschaftswunderland. Doch die Deutschen
tun sich immer noch schwer mit jeder Art von Patriotismus,
weil sie sich ständig hin- und hergerissen fühlen zwischen der
Scham über unsere Verbrechen der Nazi-Zeit und dem Stolz auf
das, was vorher oder nachher war. All die umstrittenen
Begriffe wie Vaterland, Nation, Heimat, Nationalhymne haben
inzwischen große Sympathie bei den Deutschen: Besonders
„Heimat“ ist ein Begriff, der 94 Prozent sympathisch ist.
„Nation“ und „Nationalhymne“ finden 79 Prozent sympathisch,
„Vaterland“ 77 Prozent.

Wer bei uns Nationalsymbole als zu pathetisch, zu
deutschtümelnd abtut, der kritisiert eine schweigende
Mehrheit. Und wer kritisiert, wenn viele Deutsche nationale
Interessen in der Außenpolitik stärker vertreten sehen wollen,
der unterstützt die Meinung einer lautstarken Minderheit.
Viele Deutsche scheuen sich offenbar immer noch, ihre Meinung
offen auszusprechen. Und dulden damit stillschweigend, dass
ihr Nationalbewusstsein allzu leicht in die rechte Ecke
gedrängt wird. Was inzwischen zu unterschwelligem Frust gegen
die Berliner Politik geführt hat: 81 Prozent der Deutschen
fordern die Bundesregierung auf, die deutschen Interessen bei
internationalen Verhandlungen stärker zu vertreten. Für nur 16
Prozent ist das nicht wichtig. Besonders empfindlich sind die
niedrig Gebildeten. Unter ihnen kritisieren gleich 85 Prozent,
dass die Bundesregierung häufig zu unterwürfig handle.

das ist ja fast schon gemein und politisch unkorrekt - sich auf die „niedrig Gebildeten“ zu beziehen… Obwohl es ja auch zu dem Schopenhauer-Zitat passt, oder?

Fast 70
Prozent der Deutschen fühlen sich weiterhin beunruhigt über
die politischen Verhältnisse bei uns. Möglicherweise hat die
überall zu spürende große Verunsicherung als Folge von
Globalisierung, EU-Erweiterung, Multikulti-Gesellschaft und
technischer Revolution nun das Bedürfnis nach emotionaler
Geborgenheit gestärkt. Was die Meinungsforscher daran merken,
dass sich auf einmal eine Mehrheit wünscht, dass die Politik
wieder größeren Wert auf Heimat, Vaterland und Deutschland
legen soll. Diese Werte sollen wieder mehr zählen, fordern 68
Prozent der Deutschen. Nur 30 Prozent wollen das nicht.

Die Welt vom 03.04.01

P.S.: Dieser Artikel soll nicht meine Haltung widerspiegeln,
ich finde ihn angesichts der Diskussion recht lesens- und für
mache nachdenkenswert.

CIAo

Tschüß,

Salzmann

Interessantes
Hallo,

du erlaubst mir doch ein paar Anmerkungen dazu (auch, wenn du
natürlich nicht der Verfasser des Textes bist):

Na sicher doch.

Berlin - „Deutsche - wir können stolz sein auf unser Land.“
Das ist nicht nur eines der Themen, mit denen die Union wieder
zur Sachpolitik zurückkehren will.

Als ich diesen Satz las, dachte ich, das Nachfolgende wäre
eine Satire :wink:
Was hat diese Diskussion mit Sachpolitik zu tun???

Deine Interpretation. Wo steht, dass dies Sachpolitik IST? Da steht doch ziemlich deutlich lesbar, dass die CDU damit zur Sachpolitik zurückkehren will?

wenn die Mehrheit die Diskussion für überflüssig hält, liegen
Schröder und Rau ja nicht wirklich „ziemlich weit“ daneben,
oder?

Vergiss aber bitte die anderen aufgeführten Mehrheiten in diesem Artikel nicht. Man kann sich nicht immer nur auf Aussagen beziehen, die einem passen.
Und in diesem Artikel sind eben auch andere deutliche Aussagen zu lesen.

das ist ja fast schon gemein und politisch unkorrekt - sich
auf die „niedrig Gebildeten“ zu beziehen… Obwohl es ja auch
zu dem Schopenhauer-Zitat passt, oder?

Der Artikel hat den Seltenheitswert, die Sache von ALLEN Seiten zu betrachten. Es werden darin weder die „Verfechter“ des Stolzes noch die Gegner dieses Begriffes niedergemacht. Das ist das m.M. nach das Einzigeartige darin.

Das ist die Sachlichkeit, die sonst schwer auszumachen ist.

P.S.: Dieser Artikel soll nicht meine Haltung widerspiegeln,
ich finde ihn angesichts der Diskussion recht lesens- und für
mache nachdenkenswert.

Wiederhole mich noch einmal.

CIAo

Hallo,

du erlaubst mir doch ein paar Anmerkungen dazu (auch, wenn du
natürlich nicht der Verfasser des Textes bist):

Na sicher doch.

danke ,-)

Berlin - „Deutsche - wir können stolz sein auf unser Land.“
Das ist nicht nur eines der Themen, mit denen die Union wieder
zur Sachpolitik zurückkehren will.

Als ich diesen Satz las, dachte ich, das Nachfolgende wäre
eine Satire :wink:
Was hat diese Diskussion mit Sachpolitik zu tun???

Deine Interpretation. Wo steht, dass dies Sachpolitik IST? Da
steht doch ziemlich deutlich lesbar, dass die CDU damit zur
Sachpolitik zurückkehren will?

verstehe ich nicht. Mit einer angezettelten Diskussion, die die Mehrheit der Deutschen (Quelle ist der von dir gebrachte Artikel) für überflüssig hält und die nun wirklich nichts mit Sachpolitik zu tun hat, damit möchte die CDU zur Sachpolitik zurückkehren? Wenn das logisch sein soll, sind es aber verschlungene Wege, die die Opposition zum Erreichen dieses Ziels einschlägt…

wenn die Mehrheit die Diskussion für überflüssig hält, liegen
Schröder und Rau ja nicht wirklich „ziemlich weit“ daneben,
oder?

Vergiss aber bitte die anderen aufgeführten Mehrheiten in
diesem Artikel nicht. Man kann sich nicht immer nur auf
Aussagen beziehen, die einem passen.
Und in diesem Artikel sind eben auch andere deutliche Aussagen
zu lesen.

du hast Recht. Aber: Wenn die Mehrheit die Diskussion für überflüssig hält (was m.E. etwas anderes als eine neutrale Position zum Thema ist), dann ist das nun einmal ein Fakt.

das ist ja fast schon gemein und politisch unkorrekt - sich
auf die „niedrig Gebildeten“ zu beziehen… Obwohl es ja auch
zu dem Schopenhauer-Zitat passt, oder?

Der Artikel hat den Seltenheitswert, die Sache von ALLEN
Seiten zu betrachten. Es werden darin weder die „Verfechter“
des Stolzes noch die Gegner dieses Begriffes niedergemacht.
Das ist das m.M. nach das Einzigeartige darin.

Das ist die Sachlichkeit, die sonst schwer auszumachen ist.

Naja, das ist sicher auch eine Position des Standpunktes, ob man dieses Artikel für so einzigartig sachlich hält. Ich finde die wilde Ansammlung von Umfrageergebnissen für zweifelhaft. Wie Umfragen überhaupt…

P.S.: Dieser Artikel soll nicht meine Haltung widerspiegeln,
ich finde ihn angesichts der Diskussion recht lesens- und für
mache nachdenkenswert.

Wiederhole mich noch einmal.

CIAo

Salzmann

Huhu.

danke ,-)

Aber bitte doch *g*

verstehe ich nicht. Mit einer angezettelten Diskussion, die
die Mehrheit der Deutschen (Quelle ist der von dir gebrachte
Artikel) für überflüssig hält und die nun wirklich nichts mit
Sachpolitik zu tun hat, damit möchte die CDU zur Sachpolitik
zurückkehren? Wenn das logisch sein soll, sind es aber
verschlungene Wege, die die Opposition zum Erreichen dieses
Ziels einschlägt…

Die Frage ist doch, warum die Mehrheit diese Diskussion für überflüssig hält? Die Antwort liefert die Emnid-Umfrage, ob Umfragen nun immer glaubwürdig sind oder nicht.
Zumal der Versuch der Regierung, eine solche Dískussion zu vermeiden, wohl eher in der parteiinternen Vergangenheit liegen dürfte, wie der klare Hinweis auf Brandt und die Plakate ja darlegt. Niemand mag es, mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert zu werden, schon gar nicht die SPD, wenn es mit Brandt zu tun hat (das ist KEIN Angriff meinerseits auf die SPD, bitte nicht falsch interpretieren, sondern nur meine Erkenntnis aus den Zeilen des Artikels!)

Naja, das ist sicher auch eine Position des Standpunktes, ob
man dieses Artikel für so einzigartig sachlich hält. Ich finde
die wilde Ansammlung von Umfrageergebnissen für zweifelhaft.
Wie Umfragen überhaupt…

Es ist unverkennbar, dass der Autor dieses Artikel nicht gerade ein SPD-Mitglied ist, okay. Aber dennoch halte ich diesen Artikel für recht objektiv. Dies ist sicher Ansichtssache.

Gruss und CIAo

Huhu.

Huhu zurück!

verstehe ich nicht. Mit einer angezettelten Diskussion, die
die Mehrheit der Deutschen (Quelle ist der von dir gebrachte
Artikel) für überflüssig hält und die nun wirklich nichts mit
Sachpolitik zu tun hat, damit möchte die CDU zur Sachpolitik
zurückkehren? Wenn das logisch sein soll, sind es aber
verschlungene Wege, die die Opposition zum Erreichen dieses
Ziels einschlägt…

Die Frage ist doch, warum die Mehrheit diese Diskussion für
überflüssig hält? Die Antwort liefert die Emnid-Umfrage, ob
Umfragen nun immer glaubwürdig sind oder nicht.

aus welchen Gründen auch immer überflüssige Diskussion - die CDU hat eine solche angezettelt. Da frage ich mich einfach, ob diese Leute nichts Besseres zu tun haben. Ich bin kein SPD-Fan und auch kein Rot-Grün-Fanatiker. Ich finde das Fehlen einer ernstzunehmenden Opposition wirklich schade.

Zumal der Versuch der Regierung, eine solche Dískussion zu
vermeiden, wohl eher in der parteiinternen Vergangenheit
liegen dürfte, wie der klare Hinweis auf Brandt und die
Plakate ja darlegt. Niemand mag es, mit der eigenen
Vergangenheit konfrontiert zu werden, schon gar nicht die SPD,
wenn es mit Brandt zu tun hat (das ist KEIN Angriff
meinerseits auf die SPD, bitte nicht falsch interpretieren,
sondern nur meine Erkenntnis aus den Zeilen des Artikels!)

wie oben gesagt, ich kein SPD-Fan, fühle mich deshalb auch nicht angegriffen. Und möchte deshalb auch niemanden in Schutz nehmen.

Naja, das ist sicher auch eine Position des Standpunktes, ob
man dieses Artikel für so einzigartig sachlich hält. Ich finde
die wilde Ansammlung von Umfrageergebnissen für zweifelhaft.
Wie Umfragen überhaupt…

Es ist unverkennbar, dass der Autor dieses Artikel nicht
gerade ein SPD-Mitglied ist, okay. Aber dennoch halte ich
diesen Artikel für recht objektiv. Dies ist sicher
Ansichtssache.

ja, es gibt sehr viel subjektivere Artikel, du hast Recht.

Gruss und CIAo

CIAo (hat das Großschreiben der ersten drei Buchstaben einen Grund?)

Salzmann

Hi wieder,

aus welchen Gründen auch immer überflüssige Diskussion - die
CDU hat eine solche angezettelt. Da frage ich mich einfach, ob
diese Leute nichts Besseres zu tun haben. Ich bin kein SPD-Fan
und auch kein Rot-Grün-Fanatiker. Ich finde das Fehlen einer
ernstzunehmenden Opposition wirklich schade.

Da stimme ich Dir zu. Jedenfalls ist die SPD ihrer damaligen Funktion als Opposition gerechter geworden. Die CDU ist halt derzeit nur ein Schatten ihrer selbst, immer auf der Suche nach Profil, bislang ohne nennenswerten Erfolg.

CIAo (hat das Großschreiben der ersten drei Buchstaben einen
Grund?)

Jain. Ist mir irgendwan mal in den Sinn gekommen und ist mittlerweile so eine Art „Markenzeichen“ der Maus…:wink:)

CIAo

jetzt aber!!!

Der Himmel ist dort, wo die Polizisten Briten sind, die
Köche Franzosen, die Mechaniker Deutsche, die Liebhaber
Italiener und alles von den Schweizern organisiert wird.

Das will ich ja wohl hoffen…

Die Hölle ist dort, wo die Köche Briten, die Mechaniker Franzosen,
die Liebhaber Schweizer und die Polizisten Deutsche sind und
alles von den Italienern organisiert wird.

Jetzt aber!!! Sooooo schlimm sind die Italiener auch nicht!!
Jetzt wollt ihr aber meinen Nationalstolz wecken???

Auch beste Grüsse

Camilla
*diediesediskussionübernationalstolznichtmehrabhabenkann*

*kicher
…nix für ungut Camilla, ich liebe Italien, das Zitat ist doch mit einem Augenzwinkern zu sehen :wink: Und ich finde sowieso, dass ihr die eigentlich beste Küche Europas habt, nicht die Franzosen (die haben sich eh nur alles abgeguckt und 'n bisschen Créme fraîche reingerührt*gg)

*diediesediskussionübernationalstolznichtmehrabhabenkann*

Ich wollt eigentlich nur leise Kritik daran üben, am Ende einer Diskussion nochmal mit einem Zitat vom grossen Philosophen nachzutreten. Das deutet nicht gerade daraufhin, den anderen Gesprächspartner und seine Argumente besonders ernst genommen zu haben nach über 20 Postings.

Ciao Camilla:smile:),

Barbara

Hallo,

da es ja um mich geht, mische ich mich mal ein…

Ich wollt eigentlich nur leise Kritik daran üben, am Ende
einer Diskussion nochmal mit einem Zitat vom grossen
Philosophen nachzutreten. Das deutet nicht gerade daraufhin,
den anderen Gesprächspartner und seine Argumente besonders
ernst genommen zu haben nach über 20 Postings.
Barbara

das ist deine Meinung, sie sei dir belassen.
Ich will dir aber widersprechen. Mit Nachtreten oder nicht-Ernstnehmen meiner Gesprächspartner hat das Posten des Zitats nichts zu tun.
Vielleicht sah es in deinen Augen so aus, aber ich wollte damit nicht zum Ausdruck bringen: „Seht ihr, ich hatte doch Recht!“
Schade, dass du das so siehst…

Salzmann

Hallo,

da es ja um mich geht, mische ich mich mal ein…

Vielleicht hat sie ja gerade Dich nicht gemeint. Auch ich mache mir mein Weltbild nicht bei Welt oder gar Bild.

Richard

Ich bin stolz ein Deutscher zu sein
Diesen Link hat Kuddel in empfehlenswerte Seiten gepostet, der ist es wert, hier nochmal empfohlen zu werden:

http://www.ichbinstolzeindeutscherzusein.de/

*grübel+undamKopfkratz*
Hallo Richard,

also ein bisschen hab ich jetzt den roten Faden verloren*grins*…nee, ehrlich: will sagen, ich verstehe dein Posting nicht. Wer macht sich sein Weltbild bei Welt oder Bild? Schoppenhauer?*g*?

beste Grüße, barbara