'nen Guten Tag auch dir! 
Kreszenz hat schon ausreichend das Phänomen erklärt. Simsen und Tschätt sind heutzutage eben die Hauptkommunikationsformen. Es ist halt geschriebene Umgangssprache und da glaubt man, auch schriftlich so schludrig mit der Sprache umgehen zu dürfen.
Ich plädiere ebenfalls für die Schreibung 'n und 'nen. Aber da ist man Rufer in der Wüste.
Wenn du dich an den dümmlichen Schlager zur Weltmeisterschaft unter Völler erinnerst, so kannst du dort hören:
„Es gibt nur ein Rudi Voller …“
Dieter Hildbrand hat das moniert, zu Unrecht meiner Meinung nach, denn wenn man genau hinhört, so singen die:
„Es gibt nur ein’n Rudi Völler …“
Was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann: nen wird auch für ein verwendet.
Die Unsitte ist leider inzwischen Sitte geworden, wie auch Schreibungen wie Grossmarkt, Strasse, Gruss, heisst etc.
Hier verweise ich auf meine Privat-FAQ: /t/dieses-verfluchte-ss/4591410/18
„Hat sie nen Auto?“
Für einen gelernten Schwaben ist das durchaus sinnvoll, denn wie der Butter und der Radio ist auch der Auto im Schwabenland maskulin!
Gruß Fritz