Netzgerät defekt

Hallo, ich bins mal wieder!

Mir ist grade ein Netzgerät von Conrad (Best.-Nr. 510488) kaputt gegangen. Die Ursache ist wahrscheinlich eine zu hohe Spannung an den Ausgangsklemmen, die durch Selbstinduktion bei einer sehr(!!) großen Spule entstanden ist.
Soweit ich das verstanden habe, funktioniert das ganze so:
Ein LM317 (regelbarer Spannungsregler) fungiert als Regel- und Stellglied für einen fetten 2N3055.
Was ist daran eher kaputt? Der 2N3055 oder der LM317??

Schaltplan gibt’s im Web unter:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/5000…

(13 kB)

Vielen Dank für eure Mühen!

Johannes

Hallo Johannes!

Was ist daran eher kaputt? Der 2N3055 oder der LM317??

Aller Wahrscheinlichkeit nach der Q4 (2N3055) oder Q1. Das lässt sich einfach mit einem Multimeter mit Diodentest durchmessen. Am besten setzt Du nach erfolgreicher Reparatur eine Diode über Q4. Dann können die höheren Spannungen über die Diode abfliessen.

Gruß

Pit

Hallo Johannes,

Schaltplan gibt’s im Web unter:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/5000…

Da scheint ein Fehler im Schema zun sein:
Das obere Ende von R5 ist sicher mit Vout verbunden und nicht wie gezeichnet mit dem Gleichrichter D5-D8.

MfG Peter(TOO)

Hallo Peter!

Erstmal danke für deine Hilfe! Ich probiere demnächst, den 2N3055 zu ersetzen und schau nach, ob’s dann geht (Beim Diodentest schien nämlich alles OK…)
Sollte es dann der Q1 sein, weiß ich leider nicht, wie ich Ersatz dafür bekommen soll (Bezeichnung: 9012). Gibt’s dafür Ersatztypen oder Bezugsquellen? Wie heißt die vollständige Bezeichnung? Auf dem Bauteil selber steht auch nur 9012 und nicht viel mehr.

Vielen Dank,
Johannes

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Hallo Peter!

Respekt! Ist mir gar nicht aufgefallen. Aber es ist wirklich so, dass R5 mit Vout verbunden ist (hab extra nachgeschaut).

Tschüss, schönen Sonntag noch.
Johannes

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Ergänzung
Hallo Peter, ich bins nochmal.

Auf dem 9012 steht ganz genau:

C9012
G * 4K


Vielleicht kannst du was damit anfangen, mir jedenfalls sagt das absolut gar nix (na gut, 'n Transistor wird’s wohl sein —> siehe Schaltplan…). Den Tipp mit der Freilaufdiode werd ich beherzigen, sobald das Gerät wieder geht. Den 9012er wollte ich eigentlich noch schnell durchmessen, müsste ihn aber dazu erst auslöten.

Tschüss, schönen Sonntag noch.
Johannes

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Hallo Johannes,

Respekt! Ist mir gar nicht aufgefallen. Aber es ist wirklich
so, dass R5 mit Vout verbunden ist (hab extra nachgeschaut).

Nach 25 Jahren als Elektronik-Entwickler sollte man so was schon merken !!

Um die Verlustleistung, insbesondere von Q4 zu begrenzen, wird die Spannung am Eingang der Schaltung Mit dem Relais K umgeschaltet. Das Relais sollte bei ca 7.5V (Vout) umschalten.
Allerdings hat diese Schaltung den Nachteil, dass bei einer Ausgangsspannung nahe am Schaltpunkt (ca 7.5V) und wechselnder Last das Relais anfängt zu „klappern“.

Bei dem 9012 könnte es sich um einen SS9012 handeln. Datenblatt:
http://www.fairchildsemi.com/ds/SS/SS9012.pdf
Anstelle des ss9012 sollte ein BC327 auch klaglos funktionieren.
Achtung: den BC327 must du um 180° verdreht einlöten da beim BC327die Emitter- und Kollektor-Anschlüsse vertauscht sind.
Datenblatt:
http://www.fairchildsemi.com/ds/BC/BC327.pdf

MfG Peter(TOO)