Betroffen sind 8 Rechner mit XP Pro SP3 in einem geswitchten Gigabit-Netz mit festen IPs. In dem Netz hängen weiterhin 4 NAS und eine Fritz-Box mit USB-Stick dran. Die Verfügbarkeit der Komponenten schwankt, das steht aber in keinem Zusammenhang. Auf jedem Rechner sind etwa acht Netzlaufwerke eingebunden, je nach Zweck.
Jetzt zum Problem:
Anscheinend wird bei MS Office 2003 das Netzwerk durchsucht, wenn man im „Datei öffnen“- oder „Speichern unter“-Dialog das Drop-Down-Menü zum Wechseln des Ordners nutzt. In der Folge hängt die Anwendung zwischen einer und zwei Minuten. Der Fehler befällt auch Office 2000, wenn es gleichzeitig installiert ist (2000 alleine geht). Offline ist alles in Ordnung.
Von Seiten des Office ist dem nicht beizukommen, deshalb frage ich mich, ob man das Netzwerk irgendwie anschubsen könnte. Office ist jedoch das einzige Programm, wo das auftritt. Meines Wissens hat es ja auch einen eigenen „Speichern unter“-Dialog und nicht den von Windows.
Unter Netzwerkumgebung sind keine Objekte und das Darstellen der Arbeitsgruppenrechner geht flott.
Sind alle unter net use (Eingabeaufforderung) angezeigten
Netzwerkverbindungen erreichbar?
Nein, leider nicht, das muss ich als so gegeben hinnehmen. Auf dem Rechner, auf dem ich gerade arbeite, habe ich die Netzlaufwerke R-Z. Über U-Z könnte man reden, aber R, S und T sind unmöglich immer verfügbar zu halten. Kann man nicht das Browsing irgendwie unterbinden, so dass es auch Office 2003 unterläßt?
Ich habe schon einerseits die Netzwerkumgebung unter dem Desktop global ausgeblendet (NoNetHood unter HKLM) andererseits die Netzwerkumgebung und die FTP-Locations lediglich aus Drop-down-Menü von Office genommen (RemoveNetHoodFromLookIn…). Beides erfolglos.
Problem gelöst
Das Problem lässt sich einigermaßen elegant umschiffen, indem man die sporadisch verfügbaren Netzlaufwerke „offline verfügbar“ macht. Diese Funktion lässt sich sowohl durch die Einstellung, nur das Stammverzeichnis verfügbar zu halten, als auch die Begrenzung der Offline-Daten auf 0 Byte so konfigurieren, dass de facto nichts durch das Netzwerk geschaufelt wird. Die automatische Synchronisierung ist natürlich auch abgeschaltet.
Als angenehmen Nebeneffekt verhindert das die lästige Wartezeit bis zur Fehlermeldung, wenn man mal im Explorer auf so ein Leufwerk klickt.