Netzwerk - Probleme bei längeren LAN-Kabeln

Hallo,

ich habe im Keller ein Router (Fritz 7170). An den Router sind 3 Computer angeschlossen. Ich habe einen 2Mbit-Anschluss von Versatel.

Die Kabelverlegung ist wie folgt:
Ab dem Keller sind Fernmeldekabel in die einzelnen Computerzimmer verlegt (ca. 15 Meter). Ab der RJ45-Anschlussdose geht es mit einem CAT5-Kabel weiter.

Problem:
Alle Computer funktionieren, wenn ein höchstens 1 Meter langes CAT5-Kabel verwendet wird. Bei einer Kabellänge von über 3 Metern funktioniert der DSL-Anschluss bereits nicht mehr (Hinweis unter Windows XP: geringe Internetkonnektivität). Leider müssen die LAN-Kabel in den Zimmern länger als 3 Meter sein.

Ich bin mit meinem Latein am Ende und weiß nicht mehr weiter. Kann mir jemand sagen, warum bei längeren Kabeln der DSL-Anschluss nicht funktioniert oder was ich falsch mache.

Danke aus Berlin
Lars

Hallo Lars,

das Problem sind Deine Fernmeldekabel. Die Meldung „Eingeschränkte oder keine Konnektivität“ sagt aus, dass Dein PC von der Fritz!Box keine IP Adresse zugewiesen bekommt. Um das Problem zu umgehen, kannst Du versuchen, Deine Netzwerkkarte auf 10 MBit umzustellen.
Dazu in der Netzwerkumgebung auf Verbindungen, dort auf die Eigenschaften Deines LAN Anschlusses. Hier sollte jetzt unter anderem ein Button zum Konfigurieren Deiner Netzwerkkarte sein. In diesem Untermenü findest Du bei Erweitert oftmals die Möglichkeit, auf 10MBit umzustellen.

Viel Erfolg
Eric Steinmann

Hallo Lars,

du schreibst, dass „Fernmeldekabel“ vom Keller in die Zimmer verlegt sind, am Abschluss im Zimmer befindet sich je eine RJ45-Anschlussdose, ich gehe davon aus, dass unten genau der gleiche Typ der Dose verbaut worden ist. Meine Frage: was sind das für Fernmeldekabel?
Wenn das typische Telefonleitungen sind, dann kann das nicht sauber funktionieren, zumindest bei höheren Geschwindigkeiten kommt es zum Verbindungsabbruch. Sind die Dosen ebenfalls CAT5 bzw. CAT7 oder auch „nur“ Telefondosen? Auch das könnte eine Ursache dafür
sein, dass das Netz zusammenbricht.
Wenn überall CAT5 oder höher verlegt worden ist, also auch Installationsleitungen und Dosen, dann kann noch eine Ursache darin liegen, dass evtl. ein „Dreher“ in den angeschlossenen Drähten in den Dosen vorliegt.

Grüße
Sascha

Fernmeldekabel sind keine Netzwerkkabel, den Beweis hast du ja. Also die Fritz Box nach oben und dann Netzwerkkabel verwenden, ggf über Strom oder WLAN verteilen, das wars!

Hallo Lars,

richtig beantworten kann ich Deine Frage nicht.
Ich bin mir nicht sicher, ob die Fernmeldekabel für LAN geeignet sind. Du müsstest also irgendwann CAT5 Kabel aus dem Keller hoch in die Zimmer ziehen.

Folgende Übergangslösung könntest Du probieren:
Installiere in jedem Zimmer eine günstige aktive Netzwerkkomponente wie z.B. folgenden Switch
TP Link TL-SF1005D (unter 10 EUR)
http://www.guenstiger.de/gt/main.asp?produkt=986639

Diese verbindest Du mit einem exterm kurzen (30cm) Kabel mit der Dose. Den PC kannst Du dann mit einem langen Kabel an den Switch anschließen. Der Switch schickt ein neues, „frisches“ Signal in das Kabel zum PC. Das sollte Dein Problem lösen.

Netter Nebeneffekt. Du hast in jedem Zimmer 4 Anschlüsse, kann also auch ein Notebook mal schnell anschließen.

Bei Fragen antworte noch mal.

Grüße
Christian

Hallo Lars,

Im Internet finden sich einige Beiträge, dass das Fernmeldekabel Probleme bereitet,z.B.:

http://forum.chip.de/kabel-netzwerke/gigabit-lan-sch…

http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?p=1269344

Grüße
Christian

hi,
fernmeldekabel in die einzelnen computerzimmer???

also dort wo der telefonanschluss ist (im keller, ist der „haupt-anschluss“ des DSL routers) dort kommt der router hin… der router hat dann im normalfall ca. 4 ethernet-anschlüsse (RJ45) - von jedem anschluss muss dann ein ganz normales ethernet CATx kabel (x= 5, 6 oder 7 - welches ist dabei egal) in jeden computer-raum zum computer gelegt werden.
für 1GB darf dieses kabel 100m an länge haben.

für ethernet werden von dem 8 poligen CAT cabel die pins 1, 2, 3, 6 verwendet… um volle übertragungsrate zu bekommen (100MBit oder 1Gbit) muss/sollte dieses kabel auch geschirmt sein, was der fall ist wenn man eines in einem „computer-shop“ kauft und nicht einfach selbst eines verlegt…

das mit einer telefon-leitung (=fernmeldeleitung??) ein 100MBit ethernet verbindung überhaupt funktioniert kann ich mir nicht vorstellen…

ciao,
martin.

Hallo,

ich habe im Keller ein Router (Fritz 7170). An den Router sind
3 Computer angeschlossen. Ich habe einen 2Mbit-Anschluss von
Versatel.

Die Kabelverlegung ist wie folgt:
Ab dem Keller sind Fernmeldekabel!!! telefonkabel in schwarz? !!! in die einzelnen
Computerzimmer verlegt (ca. 15 Meter). Ab der
RJ45-Anschlussdose geht es mit einem CAT5-Kabel weiter.

Ich würd sagen du holst dir einen AP und stellst auf W-Lan um. Die 3 Meter gehen bestimmt ohne verlust durchs immer… Fals nicht, schwarzes telefonkabel???

Problem:
Alle Computer funktionieren, wenn ein höchstens 1 Meter langes
CAT5-Kabel verwendet wird. Bei einer Kabellänge von über 3
Metern funktioniert der DSL-Anschluss bereits nicht mehr
(Hinweis unter Windows XP: geringe Internetkonnektivität).
Leider müssen die LAN-Kabel in den Zimmern länger als 3 Meter
sein.

Ich bin mit meinem Latein am Ende und weiß nicht mehr weiter.
Kann mir jemand sagen, warum bei längeren Kabeln der
DSL-Anschluss nicht funktioniert oder was ich falsch mache.

Danke aus Berlin
Lars

Hallo Lars,

wie ich das verstanden habe hast Du normale, ungeschirmte Telefonkabel(Fernmeldekabel) an die abgehenden RJ45 Anschlüsse des Routers angeschlossen und bis zu den Anschlussdosen in den Zimmern liegen.

Also Router - Zimmer 15m Standard 4 Drahtleitung ungeschirmt?

Das ist ein Wunder, dass das überhaupt funktioniert.

Die Entfernung vom Router bis zum Rechner darf allerhöchstens, mit CAT5 Kabeln, 100m betragen.
Wenn Dosen dazwischen sind, noch weniger.

Also die Verbindung vom Router zum Rechner muss ausnahmslos aus min CAT5 Kabeln bestehen für eine stabile Verbindung, und möglichst weit unter 100 m Gesamtlänge.

Das sollte die Lösung des Problems sein.

Gruss
herwolf

Wahrscheinlich haben die „Fernmeldekabel“ vom Keller bis zur RJ45-Dose einen zu grossen Widerstand und sind nicht genügend störgeschützt. Deshalb geht wohl mehr Leistung als mit „echten“ CAT5 Kabeln verloren. Eventuell kann ein HUB das Signal verstärken. Ich würde so einen Hub zuerst im Keller installieren und sehen ob dann oben mehr ankommt.

Die zweitbeste Lösung wäre einen Hub direkt nach der CAT5-Dose zu installieren, aber wenn dort schon wenig oder ein schlechtes Signal ankommt, hilft das nicht weiter.

Bin mir fast sicher, dass es an der Verkabelung, d.h. an den „Fernmeldekabeln“ liegt. Bei mir funktioniert die Datenübertragung mit einem echten CAT5-Kabel über 50m problemlos.

Gruss
SALTECO

Alles klar.

Nochmals vielen DANK.

Lars

Vielen Dank. Ich versuche es jetzt mal mit LAN über die Steckdose.

Nochmals vielen DANK.

Lars

Vielen Dank. Ich versuche es jetzt mal mit LAN über die Steckdose.

Nochmals vielen DANK.

Lars.

Alles klar.

Nochmals vielen DANK.

Lars.

Vielen Dank. Ich versuche es jetzt mal mit LAN über die Steckdose.

Nochmals vielen DANK.

Lars

Vielen Dank. Ich versuche es jetzt mal mit LAN über die Steckdose.

Nochmals vielen DANK.

Lars…

Vielen Dank. Ich versuche es jetzt mal mit LAN über die Steckdose.

Nochmals vielen DANK.

Lars.

Vielen Dank. Die Dosen sind CAT5-Standard.
Ich versuche es jetzt mal mit LAN über die Steckdose.

Nochmals vielen DANK.

Lars

Vielen Dank. Leider habe ich die Einstellmöglichkeit 10Mbit nicht gefunden. Ich versuche es jetzt mal mit LAN über die Steckdose.

Nochmals vielen DANK.

Lars

Hallo Lars,

eine Alternative wäre zu Deiner Lösung „LAN über Steckdose“ der Aufbau eines WLAN-Netzes.

Grüße
Sascha