H JoHo,
Die feuertechnischen Wirkungsgrade sind
im Labor ermittelt worden und nicht in einem Einfamilienhaus.
Also immer unter den optimalen Vorraussetzungen. Die findet
man in der Realität weder im Brennstoff, noch im Abgassystem,
das einen ganz erheblichen Einfluß auf den feuertechnischen
Wirkungsgrad hat. Wir messen Unterschiede bis zu 4 % im
Wirkungsgrad bei gleicher Anlage und gleichen
Vorraussetzungen.
ABER:
das trifft sowohl für Brennwert- als auch für Heizwertthermen
zu, somit ist der Unterschied wieder da, oder willst Du
Praxiswerte der Brennwertthermen mit Laborwerten der
Heizwertthermen vergleichen? Das wäre dann wirklich unlauter.
Davon einmal abgesehen gibt es keine Heizwerthermen. Ist auch vollkommen egal. Du mißt mit Deinem Maß (Theorie) und ich an Hand meiner gemachten Erfahrung. ich möchte nur eine Formle in Erinnerung rufen: Q=m*c*delta theta!
Darauf basiert alles und das kann niemand wegdiskutieren. Frag Dich doch ganz einfach selber wie hoch Dein Wärmebedarf eigentlich ist und in welchen Bereich Deine Anlage moduliert, wenn sie es denn überhaupt macht? es geht doch überhaupt nicht darum, ob Brennwert ja oder nein, es geht darum, ob sich der Einsatz und auch die damit verbundenen Mehrkosten lohnen. Im Bereich von unter 11 KW lohnen die sich definitiv nicht. Du kannst jetzt hin und herrechnen wie Du willst und wirst niemals auf den gleichen Preis kommen.
denn die Qualität des Brennstoff wird in manchmal
zweifelhafter Qualität in die Netze der Unternehmen gepumpt.
Was wiederum beide Systemtypen gleichermaßen betrifft, OK die
Brennwertthermen etwas mehr, wenn weniger Methan drin ist.
Methan? Nein…es wird Butan in die Netze gespeißt.
Fakt ist, daß diese Rechnung nicht aufgehen kann, denn sie
würde immer ein Gas vorraussetzen, das einen hohen
Wasserstoffanteil besitzt. Je höher der Wasserstoffanteil im
Gas, je höher ist auch der Wirkungsgrad eines Brennwertgerät.
Das stimmt. Aber es ist nunmal so, daß Erdgas zu einem großen
Teil aus Methan besteht und das hat von allen Brenngasen (von
reinem Wasserstoff abgesehen, den Du in Brenngasen aber nur in
Spuren findest) das günstigste Verhältniss C/H
Das günstigste Verhältnis für Brennwertgeräte wäre: C1H endlos!
Die Unkenrufe sind durchaus berechtigt, weil ich seit 16
Jahren damit beschäftigt bin und meine Erfahrungen gemacht
habe. Es ist nicht alles Gold was glänzt und den Leuten
verkauft wird.
Nun ichbesitze seit Jahren eine Brennwerttherme und hab von
den Fehlern und Folgekosten noch nichts gesehen und auch bei
anderen noch nichts davon gehört. Allerdings hab ich ein recht
gutes MArkengerät erstanden.
Was bedeutet ein Markengerät zu haben? Machen wir uns doch nichts vor! Vom Reißbrett bis zur Serienfabrikation dauert es nur noch 6 Monate. Es waren einmal 2 Jahre in denen Geräte auf Fehler gepfrüft worden sind. Die Zeit ist vorbei. Gerade renomierte Firmen wie Weißhaupt, Buderus, Junkers, Vaillant und Viessmann sind davon betroffen. Ich tausche jeden Tag Platinen aus, stelle auch immer wieder elemantare Fehler im System fest und die Hersteller sonnen und aalen sich immer noch in der Sonne und im guten Glauben das Produkt schlechthin auf den Markt gebracht zu haben. Die letzte Rückrufaktion der Firma Viessmann sagt eigentlich schon alles aus.
Von den Zusatzkosten möchte ich erst gar
nicht anfangen.
Ist auch besser so, weil ich die bisher noch nicht hatte.
#Selbstverständlich hattest auch Du die Zusatzkosten bereits am Hals. Wo lebst Du denn? Alles, was sich dreht und bewegt muß irgendwie mit Energie gefüttert werden. Deine 15% werden von den höheren Stromkosten komplett aufgefressen. Ich wage sogar zu behaupten, das Du Dich im Minusbereich bewegst. Damit teilst Du das Schicksal anderer Hausbewohner, die ebenfalls unter dem Brennwerthabensyndrom zu leiden hatten. Sorry für die späte Antwort, aber bei mir hats grad ein bißchen gefackelt in der Wohnung.
Die Anlage fährt auf 75°C…Nutzen
und Einspareffekt=0.
Nun; wer betreibt denn seine Anlage mit 75 °C, da ist der
Unterschied im Wirkungsgrag wirklich recht klein.
Bei der Warmwasseraufbereitung schltet eine nlage auf Vorrangbetrieb. Unabhängig von der Außentemperatur heizt sie ds Warmwasser auf. Man setzt für ein Einfamilienhaus rund 400 Betriebsstunden/Jahr vorraus.
Anlagentemperaturen von über 60°C? Nutzen und Einspareffekt=
0!
Auch 60 °C sollten der Vergangenheit angehören!
Das gehören sie aber nicht, weil die meißten Anlagen immer noch auf eine Spreizung von 70/55 ausgelegt sind.
Die größten Einsparpotenziale sind eher in der Regelung zu
finden. Eine gut angepaßte Regelung und auch nur eine digitale
Regelung ist der wahre Gewinn!
Was in einem Brennwertgerät aber sicher auch drin ist. Also
wieder nichts.
Die Regelungen sind grundsätzlich gleich. Eine Regelung kann nicht zwischen einem Brennwertgerät und einem herkömmlcihen Gerät unterscheiden, aber es läßt sich im Brennwertgerät besser verkaufen.
Die Preise amortisieren sich nur, wenn generell ein neues
Abgassystem eingebaut werden muß. Besitzt man breits ein
Abgassystem aus Edelstahl, geht diese Rechnung überhaupt nicht
auf.
Wenn ein Schornstein eh saniert werden muß, sind die
Mehrkosten gering. Ob ich ein einzügiges oder doppelzügiges
Rohr einbaue - Die Kosten für den Einbau sind gleich und die
Kostenunterschiede im Maerial inzwischen sehr gering.
Du bist auf dem falschen Dampfer! Einbaukosten hin und hergerechnet…es ist egal! Fakt ist, es gibt kein Brennwertgerät in dem Leistungsberteich für Wohnungen und Einfamilienhäuser. Von daher ist das alles NONSENS! Sorry…Benrad natürlich…nun, wer sich das Fabrikat antun muß, der ist selber Schuld.
Im Übrigen, weil ich mal annehme Du verfügst über ein gewisses
Grundwissen, möchte ich doch mal eine Frage stellen. Ich habe
einige Anlagen zur Betreuung, die noch aus den 60 er Jahren
stammen. Wenn ich das will, erfüllen die allesamt einen
Wirkungsgrad von weit über 90%. Meinst Du immer noch Deine
Rechnung mit den waghalsigen 116% geht noch auf?
Was heiß das ‚Wenn ich will‘ klingt ein wenig nach gedreht?!
Wenn ich (die Zahlen nehm ich jetzt mal willkürlich um besser
rechnen zu können) mit einem kubikmeter Gas 90 Liter Wasser
zum kochen bringe und mit einem anderen Gerät mit der gleichen
MEnge Gas 105 Liter, wirst DU doch sicher zugeben, das man mit
dem zweiten Gerät besser, weil billiger fährt!
Zudem werden weniger Kohlendioxid in die Luft geblasen, noch
ein Vorteil, oder?!
Du bist ein reiner Theoretiker! Glaubst auch an Märchen und Hänsel und Gretel. Ich möchte Dir mal etwas aus der Praxis mit auf dem Weg geben. Wir sind iun Sachen Heiztechnik und deren Ausnutzung am absoluten Limit angelangt. So wie wir heute heizen, so werden wir auch noch in 50 jahren heizen. das bedeutet: Mehr CO2, weil unsere starrsinnigen Köpfe in der Regierung überhaupt nicht wissen, was sie mit den neuen Gesetzen der Umwelt eigentlich antun. Die Entwicklung in der Heiztechnik wäre schon wesentlich weiter, wenn es nicht diese Delitanten in der Regierung geben würde, die alles erschweren und verhindern. CO2 und der damit verbundenen Erderwärmung gilt es den GARAUS zu machen. Nur setzt sich der feuertechnische Wirkungsgard aus möglichst viel CO2 und möglichst wenig Abgastemperatur zusammen.
Je niedriger die Abgastemperatur ist und je höher der CO2
Gehalt, je höher ist auch der feuertechnische Wirkungsgrad.
Merkwürdig ist, daß wir den CO2 Gehalt eigentlich reduzieren
wollen, er aber notwendig ist, damit wir die vom Gesetzgeber
vorgeschriebenen Werte überhaupt noch erreichen. Wir bemerken:
Die Gesetze sind mal wieder vollkommen vorbei am Leben, da CO2
verhindert werden soll!
Das ist doch ein mathematischer Taschenspielertrick! Wenn ich
weniger Gas verbrenne, erzeuge ich weniger CO2
schlicht und ergreifend. Das ist Chemie und davon verstehe ich
nun mal ein klein wenig.
Hm…in jeder Menge X, wobei X=Gas iwst, steckt eine gewisse Menge Energie. Bei Erdgas L komme ich max auf 11,8 % CO2! Das ist allerdings auch vollkommener Blödsinn sich darüber auszulassen, denn je weniger Kubikmeter ich verbrauche, je weniger Kosten habe ich auch. Das ist vielleicht simpel, aber auch logisch erklärbar auf der jeweiligen Jahresabrechnung nachzuvollziehen.
Ich kann nur immer wiederholen: Laßt euch nicht blenden! Die
angepaßte Leistung einer Anlage und die Regelung ist
wichtiger, als alles Andere!
Daß eine gute Regelung nötig ist und dort auf keinen Fall
gespart werden darf ist richtig, da stimmen wir völlig
überein, aber Du hast mich in keinem anderen Punkt überzeugt!
Ich habe nicht vor zu überzeugen, ich schrieb lediglich von meinen gemachten Erfahrungen. Es ist mir prinzipiell gleichgültig, wer wofür sein Geld aus dem Fenter wirft. Das interessiert mich wirklich reichlich wenig. Ich versuche nur so objektiv wie irgendmöglich zu sein.
In diesem Sinne…eine schönen Abend noch!
Aso…der Brand ist gelöscht, aber es riecht noch etwas streng.
Gandalf