Neuer Bewohner im Haus

Hallo,
meine Freundin und ich haben uns am Sonntag Abend ein Katzenkind ins Haus geholt. Der kleine Racker ist 12Wochen alt. Leider scheint er tierische Angst vor Menschen zu haben. Seine erste Aktion war es unter dem Sofa im Arbeitszimmer zu verschwinden und am ersten Tag ist er bei jeder kleinen Bewegung von uns sofort wieder dort verschwunden.
Nun ist es aber so, dass er die ganze Zeit Maunzt. Ob Tag oder Nacht, er Maunzt die ganze Zeit. Fressen und das Katzenklo aufsuchen tut er ganz normal. Verwüsten oder an Türen kratzen tut er auch nicht.
Meine Freundin ist schon mit den Nerven am Ende weil sie ihm nicht helfen kann. Wenn er maunzt und sie ihn ruft oder auf ihn zugeht ist er sofort unter dem Sofa verschwunden.

Heute Morgen haben wir einen großen Fortschritt erziehlt, er hat 2m von mir entfernt gefressen ohne sich an mich zu stören. Hab mich auch nicht viel bewegt und ein wenig mit ihm gesprochen.

Nun meine Frage wie man dem kleinen Racker helfen kann über den Trennungsschmerz hinweg zu kommen, wenn man noch nicht an ihn ran kann. Oder heißt es einfach abwarten bis man Nähe zu ihm aufbauen kann und dann verschwindet auch das maunzen?

Gruß Dirk

Standardantwort: zweite Katze
Hi,

ernsthaft: Holt eine zweite Katze dazu, das hilft!

Gruß
Cess

hi

Leider scheint er tierische Angst vor Menschen zu haben.

man hat ihm seine gesamte Umwelt incl. seiner Familie genommen - was erwartest du ? dass er freudestrahlend auf dich zukommt ?

Seine erste Aktion war es unter dem Sofa im Arbeitszimmer zu
verschwinden und am ersten Tag ist er bei jeder kleinen
Bewegung von uns sofort wieder dort verschwunden.

würde ich auch wenn ich er wäre - lasst ihn in ruhe und holt sofort noch ein zweites von seinen geschwistern dazu … Katzen sind nicht dazu gemacht allein zu leben

Nun ist es aber so, dass er die ganze Zeit Maunzt.

LOGISCH er ist einsam !!!

Ob Tag oder Nacht, er Maunzt die ganze Zeit. Fressen und das Katzenklo
aufsuchen tut er ganz normal. Verwüsten oder an Türen kratzen
tut er auch nicht.

NOCH nicht … warte ab

Meine Freundin ist schon mit den Nerven am Ende weil sie ihm
nicht helfen kann. Wenn er maunzt und sie ihn ruft oder auf
ihn zugeht ist er sofort unter dem Sofa verschwunden.

LOGISCH … er kennt sie ja nicht …

Hab mich auch nicht viel bewegt und ein wenig mit ihm
gesprochen.

eben lasst ihn in ruhe - aber holt noch ein kätzchen / Katerchen aus dem gleichen wurf dazu

ran kann. Oder heißt es einfach abwarten bis man Nähe zu
ihm aufbauen kann

ja

und dann verschwindet auch das maunzen?

nur vielleicht - solange er einsam ist wahrscheinlich eher nicht

Gruß H.

Hallo Dirk,

da hast Du ein gutes Stichwort gegeben: Nicht viel bewegen! Setz Dich (oder Deine Freundin - nicht gleich beide auf einmal) ganz ruhig auf den Fußboden ein / zwei Meter vom Sofa entfernt. Leg ein paar Leckerlies vor Dich hin und halte ein Spielzeug (einen Bindfaden, eine Feder oder so) bereit. Kleine Katzen sind von Natur her SEHR neugierig. Sollten Deine Anwesenheit und die Leckerlies noch nicht die Neugierde über die Angst siegen lassen, bewege ganz langsam das Spielzeug. Wenn sich das Kätzchen nähert und eine Weile spielen sollte, halte mal Deine Hand hin - aber nicht anfassen. Wenn kleine Katzen Vertrauen fassen, fangen sie schnell an zu schnurren. Das wäre der Moment, wo Du sie etwas berühren kannst.

Habt Ihr einen Katzenbaum mit Höhle für sie, in die sie sich zurückziehen kann?

Allgemein ist es natürlich auch eine Frage, inwieweit Euer Mitbewohner bereits Menschen gewöhnt ist. Ich habe mal eine Katze im Alter von 9 Monaten zu mir geholt, die sehr scheu war und kaum Kontakt zu Menschen hatte. Auch wenn sie im Laufe der Jahre zu mir sehr zutraulich wurde, durfte ich sie auch nicht auf den Arm nehmen und andere Menschen sie nicht anfassen. Aber ich denke, mit 12 Wochen werdet Ihr beide schnell das Vertrauen der kleinen Katze gewinnen! :smile:

Eine zweite Katze wäre sicherlich auch hilfreich, könnte aber auch dazu führen, dass (wie bei meiner, die sich in meinen Kater „Verliebt“ hat) die Kleine eher zurückhaltend bleiben wird.

Viel Glück und vor allem viel Spaß!

Kathleen

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Ganz schön agressiv deine Antworten. Wir wollen dem kleinen Kätzchen doch nur ein schönes zu Hause bereiten. Hört sich so an als ob du uns als Tierquäler hinstellst, weil wir die Katze alleine halten.

Außerdem ist eine zweite Katze ja in Planung. Da wir aber noch keine Katzenerfahrung haben, wollten wir zunächst mit einer starten um zu vermeiden, dass wir überfordert sind und alles falsch machen was falsch zu machen ist.
Zur Zeit ist ja jemand 24h im Haus der den Kleinen ablenken könnte. Deshalb habe ich mir Tipps erhoft, wie man sein Vertrauen schneller gewinnen kann, um Nähe aufzubauen und somit sein Familienersatz zu werden.

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Danke für die Antwort,
ich denke auch nicht, dass eine zweite Katze das Problem mit der Angst vor dem Menschen ändert. Natürlich hätte sie dazu einen tierischen Bezugspunkt, aber dieser Bezugspunkt möchten wir ja gerne seien. Deshalb würde ich sie gerne erst an uns gewöhnen und dann später eine zweite Katze holen. Wenn das nicht total falsch und untierisch ist.

Kratzbäume mit Höhlen sind da, der kleine hat genug Möglichkeiten sich zurück zu ziehen. Viele dunkle versteckte Höhlen in den Zimmern. Es ist ja auch nicht schlimm wenn er unterm Sofa sitzt. In dem Zimmer mit dem Sofa ist er ganz alleine und kann entscheiden wann er auf uns im andren Zimmer zugeht. Oder ist das falsch und wir sollten mehr auf ihn zugehen?

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Oder ist das falsch und wir sollten mehr auf ihn
zugehen?

Kommt drauf an, was Du unter „auf ihn zugehen“ meinst? Auch auf die Gefahr hin, dass ich Dinge schreibe, die Dir bekannt sind (aber Du hast geschrieben, dass Ihr noch nicht so viel Erfahrung mit Katzen habt): Ihr solltet ihm schon regelmäßig Eure Aufmerksamkeit (Spiel, Streicheleinheiten wie beschrieben) anbieten, er sollte auch z.B. einen Katzenbaum in dem Zimmer haben, in dem Ihr Euch häufig aufhaltet, um Annäherung und Rückzug zusammenzubringen. Ihr solltet ihn aber nicht „schnappen“ und an Euch drücken. Katzen sind sehr eigenwillig und entscheiden selbst - jeder Zwang ist ihnen zuwider. Dem Kleinen fehlen im Moment die Nähe und die Spielkameraden und würde daher schon leidenschaftlich gern in Euch die Erfüllung finden. Seine Angst werdet Ihr nur mit Ruhe und Geduld auflösen.

Wenn Ihr ohnehin die Anschaffung einer zweiten Katze plant, dann würde ich es auch sofort umsetzen. Aber holt Euch eine Katze aus einem Wurf, der Menschen direkt gewöhnt ist. Oder ein älteres Tier, was aber wiederum andere Katzen gewohnt ist. Das Vertrauen dieser zweiten Katze in Menschen kann nämlich sehr wohl „ansteckend“ sein.

Viele Grüße

Kathleen

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Hi,

Außerdem ist eine zweite Katze ja in Planung. Da wir aber noch
keine Katzenerfahrung haben, wollten wir zunächst mit einer
starten um zu vermeiden, dass wir überfordert sind und alles
falsch machen was falsch zu machen ist.

womit ihr den ersten Fehler gemacht hat, den ihr doch vermeiden wolltet. Du kannst nicht erstmal mit einer Katze „üben“, so läuft das nicht. Holt direkt zwei, sonst ist die Katze nachher vielleicht so „versaut“, dass eine zweite nicht mehr möglich ist.

Nichts gegen euch, aber Tierliebe zeichnet sich dadurch aus, dass man sich vorher erkundigt, was am besten für das Tier ist, und nicht mal „ausprobiert“. Wenn ihr ohnehin auf Dauer zwei Katzen haben wollt, bitte holt jetzt schon die zweite dazu und viele Probleme mit dem Katerchen erledigen sich von selbst.

Gruß
Cess

Hallo,

unabhängig von den Problemen rate auch ich zur schnellen Anschaffung einer zweiten Katze. Allerdings eher kein Wurfgeschwister, sondern eine gleichgeschlechtliche Katze, die zutraulicher zu Menschen ist.

Katzenwelpen, die gut sozialisiert und in Menschenobhut geboren wurden, sind i.d.R. zutraulicher als Eure Katze. Ich würde daher vermuten, dass die Katze vom Bauernhof stammt oder Nachwuchs einer verwilderten Hauskatze ist, oder aus einem anderen Grund keinen (oder zumindest keinen positiven) Menschenkontakt hatte.

Das schlimmste für Katzen ist Veränderung, nun findet sich dieses Jungtier in einer fremden Umgebung mit fremden Wesen ohne Artgenossen wieder.

Eure Strategie „erst mal mit einer Katze üben“ ist leider falsch.

Hier noch einige Tipps zur Eingewöhnung einer scheuen Katze. Ich habe 2 wildgeborene Kater, die erst mit 4 Monaten eingefangen wurden. Die habe ich ein paar Wochen lang gar nicht gesehen.

  • halte die Katze(n) anfänglich in einem einzigen Zimmer, um „overkill“ neuer Eindrücke zu vermeiden und gleichzeitig die Stubenreinheit leicht zu erreichen. In dem Zimmer sollten Katzenklo, Kratzbaum, Rückzugsmöglichkeit vorhanden sein.
  • bedränge die Katze(n) nicht. Setze Dich mehrmals am Tag ruhig ins Zimmer und sprich leise und ruhig. Du könntest z.B. aus einem Buch vorlesen. Keine plötzlichen Bewegungen oder laute Geräusche.
  • Junge Katzen sind sehr neugierig und verspielt. Wenn Du gelegentlich einen interessanten Spielgegenstand dabei hast, lassen sie sich oft schnell anlocken. Eine Spielmaus ist oft zu groß und bedrohlich, fang mit einem Schnürsenkel an (nicht unbeaufsichtigt rumliegen lassen!).
  • Geduld, Geduld, Geduld. Wenn die Katze das erste Mal auf Dich zukommt, nicht gleich zupacken, sondern vorsichtig die Hand zum Beschnuppern anbieten. 2. Stufe: sanft seitlich am Kopf streicheln. Anfassen am Körper mit 2 Händen wird schnell als bedrohlich empfunden.

Wenn die Katze sich eingewöhnt hat und ein bißchen zutraulicher ist, kann sie nach und nach den Rest der Wohnung erobern. Bis dahin hast Du auch notgedrungen etwas über katzensichere Einrichtung gelernt.

Gruß,

Myriam

hi

Ganz schön agressiv deine Antworten.

ich dachte bei meiner Antwort auch nicht an DICH sondern an das Kätzchen - und dem gehts schlecht !

Wir wollen dem kleinen
Kätzchen doch nur ein schönes zu Hause bereiten.

dann informiert man sich VORHER was Katzen brauchen und was das für Lebewesen sind mit denen man sich umgeben möchte

an als ob du uns als Tierquäler hinstellst, weil wir die Katze
alleine halten.

einer meiner Lieblingsspruche in Bezug auf Tierhaltung : wo das Wissen / Können des Halters endet, beginnt die Tierquälerei

Das ist ein HARTER Satz, aber er stimmt - denn nur weil ihr das Tier nicht bewusst quält, heisst das noch lange nicht, dass ihr es NICHT quält - ihr tut es DOCH, nur aus Unwissenheit …

Für das Tier aber bleibt es gleich ob bewusst oder unbewusst - der kleine wird nicht artgerecht gehalten und ist deswegen vollkommen von der Rolle

Natürlich wird er es überleben aber mit Schäden an seiner kleinen Seele - wenn ihr das Kätzchen nicht für EUCH um euch gut zu fühlen, angeschafft habt, sondern um dem Kätzchen ein gutes Zuhause zu geben, dann holt ihr noch heute ein zweites Kätzchen möglichst aus dem gleichen Wurf dazu

Da wir aber noch
keine Katzenerfahrung haben, wollten wir zunächst mit einer
starten um zu vermeiden, dass wir überfordert sind und alles
falsch machen was falsch zu machen ist.

Ganz genau das habt ihr getan - und das Kätzchen bezahlt mit seiner Psyche jetzt euer lehrgeld

Deshalb habe ich mir Tipps erhoft, wie man sein
Vertrauen schneller gewinnen kann, um Nähe aufzubauen und
somit sein Familienersatz zu werden.

  • lass ihn so gut wie möglich in ruhe

  • geht nicht auf ihn zu sondern lasst ihn zu euch kommen

  • schau ihm NICHT direkt in die Augen (massive Drohgebärde) sondern blinzel ihn nur aus den Augenwinkeln an und dreh dann den kopf weg (Einladung herzukommen)

  • mach seine Körpersprache nach (Milchtreten etc.)

  • keine schnellen Bewegungen

  • keine lauten Geräusche

  • versuch ihn zum Speilen zu animieren mit Spielzeugen an angeln, die also weit genug weg sind von dir

Gruß H.

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Hai, Dirk,

holt Euch noch’n Bruder - macht nicht mehr Arbeit, dafür ist Katz glücklicher. Die beiden machen sich dann gegenseitig Mut.

Bis ihr heute Abend die Gelegenheit habt, das zweite Katerchen zu holen, setzt Euch etwas seitlich vor die Couch, unter der das Fellkneul hockt. Nicht frontal und mit genug Abstand, daß er flüchten könnte, wenn er wollte. Dann textet ihn zu, erzählt ihm vom Wetter, oder lest das Telefonbuch vor. Die meisten Katzen mögen hohen Singsang.
Wenn er sich dann irgendwann rantraut, dann nicht nach ihm greifen, oder so - er kommt schon. Und nicht in die Augen starren - immer leicht abwenden und an ihm vorbei kucken, dabei öfters mal betont blinzeln, also beide Augen schließen.

Ach ja: wenn ihr zuverlässig auf sein Maunzen antwortet, wird er sich das Sprechen angewöhnen.

Gruß
Sibylle
PS: Habt ihr den Katzen-Mutter-Besitzer schon angerufen und das Zweit-Katerchen bestellt?

Hi,

Hier wird um Rat gefragt- und Du atackierst den Ratsuchenden!

nein, sie sagt die Wahrheit und gibt Tipps dazu. Wenn man Mist gebaut hat, muss man sich das eben auch mal anhören und dann das Beste draus machen.

Unter mir musste sicher auch schon das eine oder andere Tier leiden, weil es es seinerzeit nicht besser wusste (und wer weiß, welche Fehler heute noch passieren, bei allem guten Willen). Daraus kann man aber lernen und in Zukunft versuchen, es besser zu machen und sich rechtzeitig zu informieren.

Gruß
Cess

Als erstes schließe ich mich den anderen an: Hole bitte schon jetzt ein zweites gleichgeschlechtliches Kätzchen dazu. Wenn man damit ein Jahr wartet, kann es passieren, dass das erste Kätzchen schon unverträglich mit anderen Katzen wird. Der Mensch kann aber nie so mit einem Kätzchen spielen, wie es das braucht. Wir sind zu langsam, unbeweglich und auch zu groß dazu.

Als zweites: Eine Katze sollte nie gezwungen werden. Bei uns war es genau andersrum als bei euch. Ich war einfach nur in demselben Raum und habe vor mich hin gesummt, das Tierchen angesprochen, oder einfach nur gelesen oder ferngesehen oder geträumt. Ich habe hin und wieder ein Tischtennisbällchen rollen lassen oder einen Faden zucken lassen. Aber mein Freund wollte der Katze unbedingt zeigen, wie ungefährlich und lieb er ist. Aber stell dir das mal aus Kittensicht vor: Ein zweibeiniger Riese rennt mit Riesenschritten zügig auf mich zu, beugt sich bedrohlich über mich und packt mich auch noch mit zwei großen Greifern. Das muss angsteinflößend sein.

Wartet bis das Kätzchen von selbst auf Euch zu kommt, seid aber immer präsent. Wenn es euch um die Beine streicht, beobachtet genau, mit welchen Körperteilen es euch besonders stark berührt. Wenn ihr das Kätzchen berühren dürft, dann streicht an genau diesen Stellen lang. Ahmt seine Berührungen nach. Später streiche einfach von der Stirn in den Nacken (mit nur ein oder zwei Fingern). Wenn es oft und gern auf euch zukommt, dann fangt an, es hochzuheben. Die kleinen Kitten finden schnell heraus, dass es kuschlig warm in der Hand ist. Aber hockt euch anfangs dabei hin und haltet es nicht fest. So kann es schnell wieder wegspringen, falls es ihm zu viel werden sollte. Dann verliert es nach meiner Erfahrung schnell an Angst. Das dauert nur ein bis zwei Wochen.

Bis denne
Schnoof

Also ich hab es begriffen, eine zweiter Kater wird heute Abend geholt. Aber nicht aus dem gleichen Wurf (nach Rückfrage sind wohl alle Katzen aus dem Wurf sehr sehr scheu) sondern aus einem Wurf, der schon Menschen gewohnt ist.

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Man kann es jemanden aber auch vernünftig beibringen, dass er einen Fehler gemacht hat. Da muss man nicht gleich so reagieren. Da waren einige andere hier im Forum viel taktvoller und konstruktiver.

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Hallo Dirk,

Also ich hab es begriffen, eine zweiter Kater wird heute Abend
geholt. Aber nicht aus dem gleichen Wurf (nach Rückfrage sind
wohl alle Katzen aus dem Wurf sehr sehr scheu) sondern aus
einem Wurf, der schon Menschen gewohnt ist.

super und Herzlichen Glückwunsch zur Entscheidung!

Gruß
Cess

Also ich hab es begriffen, eine zweiter Kater wird heute Abend
geholt. Aber nicht aus dem gleichen Wurf (nach Rückfrage sind
wohl alle Katzen aus dem Wurf sehr sehr scheu) sondern aus
einem Wurf, der schon Menschen gewohnt ist.

Berichte mal dann.
Ich glaube kaum, dass das hilft. Eher hast du dann zwei Katzen hinter der Couch hocken. Da hilft nur viel Geduld und NIEMALS auf die Katze zugehen, sondern warten, bis sie von alleine kommt. Früher oder später machen das alle. Kann aber sein, dass sie Fremden gegenüber scheu bleibt. Dann wird sie verschwunden sein, sobald es an der Wohnungstür klingelt.

Gruß
wega

Hi

Ich glaube kaum, dass das hilft. Eher hast du dann zwei Katzen
hinter der Couch hocken.

Kommt darauf an. Wenn die 2. Katze Menschen gewöhnt ist und keine Scheu hat, dann ist die Chance schon groß, daß die scheue Katze von ihr lernt.
Zumindestens ist die Chance da, daß die erste Katze schneller lernt ihren neuen Dosis zu vertrauen.
Aber Katzen sind Individualisten, da kann eigentlich alles passieren *g*

Da hilft nur viel Geduld und NIEMALS
auf die Katze zugehen, sondern warten, bis sie von alleine
kommt.

Damit hast Du allerdings recht. :smile:

Ich denke aber, daß für die Zweibeiner und den Vierbeiner die Entscheidung zu einer zweiten Katze die richtige war.

Gruß
Edith

Hallo,

Kommt darauf an. Wenn die 2. Katze Menschen gewöhnt ist und
keine Scheu hat, dann ist die Chance schon groß, daß die
scheue Katze von ihr lernt.

Naja… dass der kleine Feigling protestierend hinter der Couch sitzt, sagt mir, dass er sich gegen seine eigene Angst schon auflehnt. Macht ja keinen Spaß, so ganz allein da zu hocken und man ist ja auch neugierig.
Am besten vollkommen ignorieren, damit er merkt, dass er nichts zu befürchten hat und dass er sich selbst um Gesellschaft kümmern muss.

Eine 2. Katze ist da bestenfalls nutzlos.

Wenn der Themenersteller aber sowieso eine 2. Katze wollte, dann besser jetzt als später, solange der Kleine noch kein eingefleischter Einzelgänger ist, der seine Menschen und sein Haus für sich haben will.

Gruß
wega

Hi,

Leider scheint er tierische Angst vor Menschen zu haben.

man hat ihm seine gesamte Umwelt incl. seiner Familie genommen

  • was erwartest du ? dass er freudestrahlend auf dich zukommt
    ?

Meist suchen kleine Kätzchen erstrecht Anschluss zu ihren neuen Menschen. Das sieht dann so aus, dass sie nachts auf der Schulter liegen, eifrig ins Ohr schnurren, Löcher ins Hemd krallen und einem das Gesicht putzen. (Schlafen kann man dann erst wieder, wenn die Katze etwas älter ist oder man sie aussperrt und sich Oropax holt). :o)

Der Kater des Themenerstellers würde das womöglich auch gerne, traut sich aber nicht.
Der muss nicht unbedingt Menschen nicht gewöhnt sein oder Heimweh haben, kann auch ein angeboren vorsichtiger Charakter sein, der sich an NEUE Menschen immer erst gewöhnen muss.

Gruß
wega