Neuer Job und schwanger. Was nun?

Liebe Experten,
ich hatte vor einer Woche ein Vorstellungsgespräch. Mit Erfolg - ich habe den Job bekommen und den Vertrag unterschrieben. Im Dezember fange ich an. Jetzt habe ich festgestellt, dass ich (ungeplant!) schwanger bin. Was soll ich den jetzt machen? Ich habe im Bewerbungsgespräch die Frage nach einer Schangerschaft verneint, da ich davon zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußte. Außerdem habe ich gesagt, dass ein Kind momentan nicht geplant ist. Die Probezeit läuft 6 Monate. Wann soll ich meinem zukünftigen Arbeitgeber über die Schwangerschaft informieren?
Was ratet Ihr mir? Ich bin ganz verzweifelt.

Danke
Franziska

Hallo.

ich hatte vor einer Woche ein Vorstellungsgespräch. Mit Erfolg

  • ich habe den Job bekommen und den Vertrag unterschrieben. Im
    Dezember fange ich an. Jetzt habe ich festgestellt, dass ich
    (ungeplant!) schwanger bin. Was soll ich den jetzt machen? Ich
    habe im Bewerbungsgespräch die Frage nach einer Schangerschaft
    verneint, da ich davon zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußte.
    Außerdem habe ich gesagt, dass ein Kind momentan nicht geplant
    ist. Die Probezeit läuft 6 Monate. Wann soll ich meinem
    zukünftigen Arbeitgeber über die Schwangerschaft informieren?

Soviel zur Rechtslage: http://www.arbeitsrecht.de/arbeitsrecht/RechtKompakt…
http://www.ra-kotz.de/schwangere.htm
gomoll.lawchannel.de & lawchannel.de: Fehlanzeige :frowning:

HTH
mfg M.L.

Hallo Franziska,

dein zukünftiger Chef hätte dich im Vorstellungsgespräch gar nicht fragen dürfen ob du schwanger bist oder nicht und wie deine Familienplanung aussieht. Du hättest auf diese Frage noch nicht einmal ehrlich antworten müssen.

Zu deiner eigentlichen Frage kann ich dir leider nicht weiterhelfen.

Viele Grüße

Phoebe

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Im Prinzip spielt es keine Rolle
ob man schwanger ist. Man darf
glaube ich gar nicht danach fragen.
Der Arbeitsplatz muss freigehalten werden.
Da Du wohl eine Probezeit hast,
musst Du die überstehen, solange ist eine kündigung
ohen Angabe von Gründen möglich,
es kann aber sein dass auch in dieser Probezeit
die Schwangerschaft nicht zur Kündigung
herhalten kann und man da besonders geschützt ist.
http://www.schwanger-in-bayern.de/berallt/bera11.htm

Hallo Franziska,

dein zukünftiger Chef hätte dich im Vorstellungsgespräch gar
nicht fragen dürfen ob du schwanger bist oder nicht und wie
deine Familienplanung aussieht.

Hallo Phoebe,

Bei zweitem geb ich Dir recht, bei ersterem nur bedingt. So kann diese Frage durchaus in Ordnung sein, wenn der entsprechende Job für Schwangere nicht durchführbar ist. Aber das ist einzelfallabhängig.

Du hättest auf diese Frage
noch nicht einmal ehrlich antworten müssen.

Zumindest bei der ersten Frage bin ich der Ansicht, dass es einfach fairer gegenüber dem künfigen Arbeitgeber, bei Kenntniss der Schwangerschaft diese auch anzugeben.

Aber das ist meine absolut persönliche Meinung.

gruß

ALex

Zu deiner eigentlichen Frage kann ich dir leider nicht
weiterhelfen.

Viele Grüße

Phoebe

Liebe Experten,
ich hatte vor einer Woche ein Vorstellungsgespräch. Mit Erfolg

  • ich habe den Job bekommen und den Vertrag unterschrieben. Im
    Dezember fange ich an. Jetzt habe ich festgestellt, dass ich
    (ungeplant!) schwanger bin. Was soll ich den jetzt machen? Ich
    habe im Bewerbungsgespräch die Frage nach einer Schangerschaft
    verneint, da ich davon zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußte.
    Außerdem habe ich gesagt, dass ein Kind momentan nicht geplant
    ist. Die Probezeit läuft 6 Monate. Wann soll ich meinem
    zukünftigen Arbeitgeber über die Schwangerschaft informieren?
    Was ratet Ihr mir? Ich bin ganz verzweifelt.

Danke
Franziska

1 „Gefällt mir“

Hi!

Man darf
glaube ich gar nicht danach fragen.

Naja - fragen schon (auch, wenn es eine unzulässige Frage ist), aber eine (richtige) Antwort darf man halt nicht erwarten!

Da Du wohl eine Probezeit hast,
musst Du die überstehen, solange ist eine kündigung
ohen Angabe von Gründen möglich,

Nein! Bei Schwangerschaft (so sie dem AG bekannt ist) ist eine Kündigung nicht so einfach möglich!

LG
Guido

Ich hatte ja die Möglichkeit aufgeführt,
das eine Kündigung bei einer Schwangerschaft auch nicht
während der Probezeit geht.
Schön ist es, dass man sich (wie im Link beschrieben)
kostenlos beim Arbeitsgericht informieren lassen kann,
und es wohl so 'ne Art Mutterschutzabteilung dort gibt.

Ich hatte ja die Möglichkeit aufgeführt,
das eine Kündigung bei einer Schwangerschaft auch nicht
während der Probezeit geht.

Hi!

Ich wollte auch niemanden angreifen oder so!

Ich wollte nur ergänzen!

Schön ist es, dass man sich (wie im Link beschrieben)
kostenlos beim Arbeitsgericht informieren lassen kann,

DAS kenne ich so nicht! Die einzige mir bekannte Hilfestellung dort ist die Rechtsantragstelle, die bei Formulierungen hilft!
Aber vielleicht ist Bayern ja eine Ausnahme…

und es wohl so 'ne Art Mutterschutzabteilung dort gibt.

Die gibt es beim Gewerbeaufsichtsamt (zumindest in München)! Andere Orte können das auch wo anders untergebracht haben!

LG
Guido