Neuer Versuch

Hallo

kann mir bitte jemand ein volk bzw. einen staat nennen,
welcher es geschafft hat, eine vermischung unterschiedlichster
kulturen und rassen ohne konflikte über einen langen zeitraum
hinbekommen zu haben?

Ich meine Konflikte innerhalb des Staates zwischen unterschiedlichen Kulturen und Rassen.

Markus

kann mir bitte jemand ein volk bzw. einen staat nennen,
welcher es geschafft hat, eine vermischung unterschiedlichster
kulturen und rassen ohne konflikte über einen langen zeitraum
hinbekommen zu haben?

Ich meine Konflikte innerhalb des Staates zwischen
unterschiedlichen Kulturen und Rassen.

Sowjetunion, Jugoslawien, Ungarn, Rumänien, Schweiz etc.
Eskalieren tut die Situation immer erst dann, wenn die „Rasse“ (?), die gerade am Zuge ist, die unterlegene gängelt…

Jana

Hi Markus!

kann mir bitte jemand ein volk bzw. einen staat nennen,
welcher es geschafft hat, eine vermischung unterschiedlichster
kulturen und rassen ohne konflikte über einen langen zeitraum
hinbekommen zu haben?

Ich meine Konflikte innerhalb des Staates zwischen
unterschiedlichen Kulturen und Rassen.

Da vermischt du zwei unterschiedliche Aussagen.

a) das Nebeneinander unterschiedlicher Kulturen und Rassen
Wenn sich innerhalb eines Staatsgebildes Menschen unterschiedlicher Kulturen und Rassen aufhalten, wird es niemals konfliktfrei abgehen, da das auszeichnende Element von Kultur und Rasse die Abgrenzung gegenüber anderen ist, zumeist verbunden mit der implizite Annahme, die eigene Kultur/Rasse sei besser als die andere. Selbst in angeblich so friedlichen Ländern wie der Schweiz gibt es erhebliche Konflikte zwischen der deutsch-, französisch- und italienisch-sprechenden Bevölkerung. Gleiches in Belgien zwischen Flamen und Wallonen, bekanntlich auch in Ex-Jugoslawien (Serben/Bosnier/Kroaten etc.), der ehemaligen Sowjetunion (Russen/Mittelasiaten/Transkaukasier), in China (Chinesen/Tibetaner), in Nordirland (Protestanten/Katholiken), in Großbritannien (Engländer/Schotten bzw. Weiße/Farbige/Inder), im Sudan (Moslems/Christen bzw. arabische Bevölkerung/negroide Bevölkerung), die USA (Weiße/Asiaten/Farbige/Latinos/Natives - hier ist übrigens interessant, daß bei der letzten Erhebung zur Bevölkerungszahl die Latinos die Farbigen als zweitstärkste Bevölkerungsgruppe abgelöst haben. In einigen Städten stellen die Latinos mittlerweile die Mehrheit, z.B. San Diego. Man schätzt, daß in weniger als zwei Jahrzehnten die Latinos auch die WASPs als Bevölkerungsmehrheit ablösen - vermutlich reichlich Konfliktstoff).
Unterschiedlich ist jeweils nur die Qualität des Konfliktes. Die einen greifen zu den Waffen, die andern betätigen sich (noch) als Verbalakrobaten.

b) die Vermischung unterschiedlicher Kulturen/Rassen
Eine Vermischung von Kulturen und Rassen („Schmelztiegel“) hat es im engeren Sinne nur in Südamerika (besonders Brasilien) und Teilen Mittelamerikas bzw. der Karibik gegeben. Hier gibt es eine deutlich geringere Rassentrennung als es z.B. in Nordamerika der Fall ist. Weiße Einwanderer (hauptsächlich aus Portugal und Spanien, aber auch aus England, Italien und Deutschland) vermischten sich mit der indianischen Urbevölkerung und den aus Afrika verschleppten dunkelhäutigen Sklaven. Unruhen aufgrund von unterschiedlicher Rassen- oder Kulturzugehörigkeit waren/sind kaum vorhanden. Wenn es zu Konflikten kam, dann dort, wo sich die Kulturen und Rassen nicht vermischten, sondern gegeneinander abgrenzten (Konflikt mit den Indios im Amazonas-Gebiet oder in bestimmten Teilen der Anden). Was unter a) nachzulesen ist…

Grüße
Siegfried

Hallo Jana,

danke für deine antwort. ich weiß das ich jetzt etwas frage, was andere vielleicht falsch verstehen werden. ich möchte hier keinen unwissenheit oder verständnislosigkeit vorwerfen, aber sind solche zustände wie in jugoslawien auch hier denkbar?
ich glaube manchmal, das dies ein gedanke ist, über den zu wenig nachgedacht wird.

gruß

markus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

kann mir bitte jemand ein volk bzw. einen staat nennen,
welcher es geschafft hat, eine vermischung unterschiedlichster
kulturen und rassen ohne konflikte über einen langen zeitraum
hinbekommen zu haben?

Ich meine Konflikte innerhalb des Staates zwischen
unterschiedlichen Kulturen und Rassen.

Sowjetunion, Jugoslawien, Ungarn, Rumänien, Schweiz etc.
Eskalieren tut die Situation immer erst dann, wenn die „Rasse“
(?), die gerade am Zuge ist, die unterlegene gängelt…

Hallo, Jana,
die Antwort war falsch!
Gerade Sowjetunion, Jugoslawien sind ein krasses Beispiel, dass es nicht funktioniert. Hier wurde mit militärischer Gewalt geeint und zusammengehalten. Irgendwann bricht so ein Gefüge auseinander. Dass es funktionieren kann, ist z.B. Deutschland ein gutes Beispiel: die Sorben in Sachsen (Bauzen ist deren Hauptstadt), die Dänen in Schleswig-Holstein (und als Bayer sage ich natürlich: die Berliner:smile:))) Alles Beipiele, dass ein Zusammenleben möglich ist. Das ist schon so selbstversändlich, dass fast niemand daon weiß!
Schweiz funktioniert es jetzt auch. Doch lange Zeit nach Gründung der Schweiz ga es massieve Probleme (Bertelsmann Lexikon der Geschichte) Rumänien ist ein Staa, o es solala funktioniert. Unter Chaoscescu (schreibt man den so?)waren die Deutschen sehr unterdückt.
In Israel die Nichtjuden (jetzt kommt bestimmt wieder ein Proteststurm).
China, usw.
Die meisten Multikulturen sind gewaltsam zusammengefügt.
Grüße
Raimund

Jana

Hallo Siegfried,

vierlen Dank für Deine Antwort. Deine Unterscheidung finde ich gut, so spontan kommt man gar nicht darauf. Du schreibst unter b) sehr richtig „hat es im engeren Sinne…“. Ich sehe es als sehr problematisch an, zum Beispiel in Jugoslawien eine Vermischung wie Du unter b) beschrieben hast umzusetzen. Ist es als Voraussetzung der von Dir beschriebenen Vermischung nicht notwendig, das sich eine Kultur der anderen anpaßt? Gerdae die indianische Bevölkerung hat meines Wissens nicht alles Freiwillig gemacht.

Gruß
Markus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Raimund,

genau hier sehe ich auch das Problem. Du hast recht, das in Deutschland soetwas mit Abstrichen funktioniert. Nur diese Abstriche werden ja immer größer. Die Frage die ich nun habe ist, denkst Du, das solche Zustände wie in Jugoslawien auch einmal hier denkbar sind?

Gruß

Markus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo, Markus,

genau hier sehe ich auch das Problem. Du hast recht, das in
Deutschland soetwas mit Abstrichen funktioniert. Nur diese
Abstriche werden ja immer größer. Die Frage die ich nun habe
ist, denkst Du, das solche Zustände wie in Jugoslawien auch
einmal hier denkbar sind?

Da hast Du mich falch verstnden: in Dutschlnd gibt es kein Kultur- und Minderheitenproblem (Sorben und Dänen bitte melden, wenn Ihr Euch unterdückt fühlt!)
Die Sorben haben in ihrem Gebiet alle Rechte. Die Strßenschilder sind in kyrillisch, die Volksbräuche werden gefördert, ebenso die sorische Sprache, usw.
Die Dänen haben eine eigene Partei, die theoretisch sogar den Kanzler stellen könnte (wenn sie es wollten und wenn sie ich bundesweit ausweiten würde). Ihre Sprache wird nicht unterdrückt, so viel ich weiß sogar in den Schulen gelehrt.
Ein Konflikt oder gar Bürgerkrieg ist hier undenkbar!!!
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

ich meinte dies auch allgemein auf Deutschland bezogen

Gruß

Markus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo markus,

Die Frage die ich nun habe
ist, denkst Du, das solche Zustände wie in Jugoslawien auch
einmal hier denkbar sind?

solange ein staat in der lage ist, seine bürger ausreichend zu schützen und ihnen alle mindestbedürfnisse des täglichen lebens (arbeiten, essen, schlafen, fortpflanzen, kinder aufziehen)garantieren kann und darüber hinaus auch etwas für den geist und körper zu bieten hat (schulbildung, universitäten, theater, kino, sportvereine, taubenzüchter :smile:, gesundheitssystem etc etc), solange schützt sich ein staat vor einer gewaltsamen revolte, vor bürgerkrieg oder anderen gefährlichen krisen.
dem bürger fehlt es in so einem staat einfach an der motivation sich mit anderen die köppe einzuschlagen, warum sollte er?
dies gilt natürlich nicht für alle, ein paar spinner gibts immer, aber diese zahl muß schon einen kritischen punkt überschreiten, vielleicht 5%, vielleicht müssen es aber sogar 30% sein, bevor wirkliche unruhe entsteht.
diese gefahren sehe ich für deutschland in keinster weise.
erst wenn wir uns in den keller wirtschaften (wie es einige hier immer befürchten) bildet sich der nährboden für solche unruhen.

grüße, rené

Hallo Markus

…ich meinte dies auch allgemein auf Deutschland bezogen

Nein, Deutschland ist ein in sich gefestigtes Gesellschfts - und Staatgebilde. Bei uns gibt es keine Bürgerkriege mehr.
Zwei Weltkriege und die Stationierungsmethode des Dritten Reiches (ein Bayer wird nicht in Bayer stationiert, ein Westfale nicht in Westfalen…), dazu die Vertreibung von 1/4 der deutschen Bevölkerung aus ihrer Heimat haben dafür gesorgt, dass man nicht mehr sagen kann: die Bayern, die Berliner, die… Wir sind vollkommen durcheinander gewürfelt. Meine Vorfahren stammen z.B. aus Bayern, Hessen, Badenwürttemberg, Österreich, Luxemburg, Holland, Frankreich… Und was sonst noch mitgemischt hat, weiß ich natürlich nicht. Ich lästere zwar über die Berliner… doch ist das alles nicht ernst gemeint. Vielleicht müsste ich Eli auch noch die Hand schütteln (was ich natürlich ohne solche Vorfahren auch tun würde, Eli). Und wenn ich davon Ausgehe, dass Österreich und Teile Süddeutschlands von Hunnen und Türken „besucht“ wurden, die Holländer lange Zeit ein Teil Spaniens waren…
Also, ein Krieg Deutsche gegen Deutsche ist nicht möglich - auch wenn es so mancher Nachbarstaat sich wünschen würde.
Grüße
Raimund

Gruß

Markus

Hallo Raimund

dank für deine antwort. du hast ja recht, aber wie sieht es aus mit deutsche gegen andere kulturen in deutschland? besteht deiner meinung nach hier ein gefahr in der zukunft?

Gruß

Markus

hallo, Markus,keine Kriegsgefahr!
Es kann allerdings sein, dass wir Deutsche eine Partei wählen, die den hemmungslosen Zuwanderungsstrom rigoros abwürgen. Die evtl. den Sinn eines Gastarbeiters in die Praxis umsatzen: er ist Werkzeug für eine bestimmte Zeit.
Aber das ist mneine meinung. Das muss nicht kommen. Es wird auf alle Fälle keine NPD, REP, DVU sein. Also keine Partei, die allgemein als extrem rechts bezeichnet werden. Es kann jede andere Partei sein. Denn wenn es um die Wiederwahl geht, also um die Futterkrippe, dann sind die Grünen für Atomkraftwerke, die SPD geht eine Koalition mit der DVU ein und die CDU/CSU mit der PDS (und für Modrow ein Bundesverdienstkreuz für seine politische Arbeit).
Grüße
Raimund

Hallo Rene,

da muß ich dir recht geben, danke dafür

Gruß

Markus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

die Antwort war falsch!

Halli-Hallo und ein großer Protest: Das war sie nämlich nicht. IN der Frage war schließlich von „über einen langen zeitraum“ die rede. Ich finde, um beim Beispiel Jugoslawien zu bleiben, dass knapp fünfzig Jahre eine ganze Menge heutzutage sind, oder etwa nicht? Ich denke, hier werden „Herkunft“, „Nationalität“ und „Glauben“ in einen riesengroßen Topf geworfen. Da sollte man unterscheiden. Und in Jugoland spielte der Zwist zwischen Christen und Moslems eine nicht zu unterschätzende Rolle!

In der Sowjetunion kann ich mich nicht an einen einzigen Fall von Nationalitätenkonflikt erinnern. Die Einmischung in Afghanistan ist ja wohl etwas ganz anderes.

Hier wurde mit militärischer Gewalt geeint und zusammengehalten.

Das sehe ich nicht ganz so. Das hat die Sowjetunion mit ihren sog. Bruderstaaten getan, klar. Bei sich selbst geschah das alles ja paar Jahre früher, 1917.

etc. etc.

Dass in Deutschland Ruhe herrscht, hängt meiner Ansicht nach von vielen Faktoren ab. Die Sorben werden - übrigens schon seit DDR-Zeiten - geduldet, weil sie keinerlei politische Ambitionen hegen. Ihre Kultur ist friedvoll… Bei den Dänen sehe ich da auch keine Bedrohung… Und wir Berliner und unsere Fehde mit den Bayern, das gehört ja wohl doch eher auf die Kirmes, oder?

Nun stelle Dir aber vor, die Sorben, die Dänen oder wer auch immer wären Farbige und muslimischen Glaubens, also gut auch äußerlich als etwas ANDRES erkennbar? Wie sähe es da wohl mit der gutbürgerlich-deutschen Gemütlichkeit aus???

Jana

Hi Markus!

vierlen Dank für Deine Antwort. Deine Unterscheidung finde ich
gut, so spontan kommt man gar nicht darauf. Du schreibst unter
b) sehr richtig „hat es im engeren Sinne…“. Ich sehe es als
sehr problematisch an, zum Beispiel in Jugoslawien eine
Vermischung wie Du unter b) beschrieben hast umzusetzen. Ist
es als Voraussetzung der von Dir beschriebenen Vermischung
nicht notwendig, das sich eine Kultur der anderen anpaßt?
Gerdae die indianische Bevölkerung hat meines Wissens nicht
alles Freiwillig gemacht.

Es wäre interessant herauszufinden, warum in Nordamerika die Trennung der Rassen bis heute andauernd (Misch-Ehen zwischen den einzelnen Rassen sind noch immer selten), in Südamerika (Fallbeispiel Brasilien) Mulatten und Mestizen durchaus üblich sind.

Ich leibe bei dem Statement, daß überall dort, wo bei Rasse/Kultur/Religion auf Abgrenzung und „Reinheit“ gepocht wird, das Konfliktpotential bereits vorprogrammiert ist. Es gab - auch zu Zeiten Titos bzw. der Könige Alexander und Peter zwischen den Weltkriegen - keinen „Jugoslawen“, sonder immer die Trennung in Serben, Kroaten, Slowenen, Bosnier, Montenegriner; siehe auch die unterschiedlichen Religionen (katholisch, orthodox, moslemisch) oder Schriften (lateinisch, kyrillisch).

Wir sind heute, bedingt durch die weltweit arbeitenden Medien wie Radio, Fernsehen, Internet ohnehin auf dem Weg zu einer Vermischung der Kulturen. Selbst in abgeschotteten Gebieten wie der Islamischen Republik Iran oder in der Volksrepublik China macht sich die MTV-McDonalds-CocaCola-Kultur breit. Kultur gibt es seit etwa 5.000 Jahren, seit 100 Coca-Cola, seit 40 McDonalds, seit 20 MTV - aber die Gesellschaften gleichen sich bereits an. Oder - wie ich gestern abend auf ARTE erfuhr - die Gesellschaft zerfällt vom Gruppengedanken hin zum Individuum: Jeder macht und definiert sich so, wie er es selbst für richtig hält.

Grüße
Siegfried

Hallo Raimund,

du meinst den zuwanderungsstrom nicht abwürgen sondern alles und jeden reinlassen?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Sorry, wenn ich mich das einmische, aber:

In der Sowjetunion kann ich mich nicht an einen einzigen Fall
von Nationalitätenkonflikt erinnern. Die Einmischung in
Afghanistan ist ja wohl etwas ganz anderes.

Afghanistan war schlicht Krieg.

Nationalitätenkonflikte gab es in der Sowjetunion mehr als reichlich. Den Balten (Estland, Lettland, Litauen) war es untersagt, ihr Eigenarten zu pflegen (Sprache, Kultur etc). Ähnliches galt für die Finnen in Karelien. Ferner sorgte die Moskauer Regierung systematisch dafür, daß der Anteil russischer Einwohner im Baltikum deutlich erhöht wurde.

Die deutschstämmigen Einwohner wurden zwangsumgesiedelt, ihre zu Zarenzeiten gewährten Freiheiten drastisch eingeschränkt (Sprache, Schulen usw.)

Den mittelasiatischen Völkern wurde durch rigorose Ausbeutung des Landes die Lebensgrundlage entzogen, Nomaden wurden zwangsangesiedelt, die Beibehaltung religiöser Eigenarten (die meisten Völker sind moslemisch) strikt untersagt. Die Toten bei den Ukrainern, Transkaukasiern und Juden gehen in die Millionen, und was mit den Polen im Westen der Sowjetunion nach 1939 passierte, kann man sich entsprechend vorstellen. Und - das dürfte jedem bekannt sein - das rigorose Vorgehen der Roten Armee in Tschetschenien.

Alles wirklich keine Nationalitätenkonflikte?

Grüße
Siegfried

Hallo Siegfried,

du hast schon recht mit dem was du schreibst. das pochen auf reinheit ist ein übel das nicht mehr in unsere zeit paßt, wohl war. aber wie sieht es mit kuturen aus, die aus religiösen gründen auf andere kuturen drauf gehen (schreckliche zwei worter, ich weiß). zum zusammenleben unterschiedlicher kulturen in einem staat gehört viel toleranz z. b. das kurdenproblem, israel, die verbreitung der moslems in europa usw. manche religionen in heutuger zeit sind agressiver als andere. ich kann mir momnentan ein zusammenleben in frieden zwischen christen und moslems schwer vorstellen wenn beispielsweise eine uneingeschränkter zustrom an ausländern gewünscht wird. bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen ausländer, aber könnte das zu einem problem führen das uns noch nicht bewußt ist? ich denke auch zum beispiel an nordirland?

ich weiß es ist ein sensibles theman und man muß sich genau überlegen wie man etwas formuliert, also bitte nicht falsch verstehen.

Gruß

Markus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

solange ein staat in der lage ist, seine bürger ausreichend zu
schützen und ihnen alle mindestbedürfnisse des täglichen
lebens (arbeiten, essen, schlafen, fortpflanzen, kinder
aufziehen)garantieren kann und darüber hinaus auch etwas für
den geist und körper zu bieten hat (schulbildung,
universitäten, theater, kino, sportvereine, taubenzüchter :smile:,
gesundheitssystem etc etc), solange schützt sich ein staat vor
einer gewaltsamen revolte, vor bürgerkrieg oder anderen
gefährlichen krisen.

da muß ich dir recht geben, danke dafür

Scusi, aber da melde ich Widerspruch an!

Woran fehlt es denn dann den Bürgern z.B. in Nordirland?
Kein Essen, keine Betten, keine Schulen?
Oder den Leuten im Baskenland?
Keine Sportvereine? Keine Fortpflanzung? Kein Kino?
Oder auf Korsika?
Widerstand gegen den Staat, weil der Wein ausgegangen ist?
Oder auf Zypern?
Bewaffneter Konflikt zwischen griechischen und türkischen Zyprioten, weil die Taubenzuchtvereine an Mitgliederschwund leiden?

Fragende Grüße
Siegfried