Neurodermites

Hallo,

beim letzten Artzbesuch meiner Tochter(2Jahre) wurde festgestellt das sie Neurodermites hat. Da hat man erst mal ein Brett vorm Kopf. Jetzt such ich nach Methoden der Behandlung, speziell über die ERrnährung. Wer kennt Bücher oder Links zum Thema, die er mir empfehlen kann???

Danke an alle

alex

Re: Neurodermites

von RASTA (31.5.2001 14:30 Uhr, gelesen: 0 mal)
hi alex,

mensch kacke dies…!
n kumpel von mir hat starke neurodermites…

soweit ich weis, wurde auf diesem sektor in den letzten jahren erhebliche fortschritte erzielt…

auf alle fälle sollte man deine tochter untersuchen lassen, um festzustellen, welche nahrung sie nicht verträgt…
und ich kenn mich echt nicht aus… aber eine therapie wird nötig sein…

ansonsten sieht deine kleine irgendwann aus wie mein kumpel, der am ganzen körper vernarbt ist, und sich ständig am kratzen ist…

darum empfehle ich dir die dermatologische(richtig geschrieben?:smile: ) klinik , rechts der isar /münchen

oder halt die nächste hautklinik…

viele grüße & viel erfolg wünscht dir

rasta

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Hallo Alex,

mein Kleiner (auch 2) hat auch Neurodermitis, aber zum Glück nur recht leicht. Mit den Cortisonsalben, die Hautärzte gerneverschreiben, geht es zwar sehr schnell weg, kommt aber auch wieder, wenn man damit aufhört. Außerdem besteht der Verdacht, daß dann leicht andere Beschwerden wie Asthma, Allergie u.ä. auftreten können, wenn man den Ausschlag über die Haut verdrängt.

Ich habe es mit meinem Kleinen homöopatisch versucht (mit Sulfur) und eigentlich recht schnell eine Besserung beobachten können. Die Haut allgemein wurde anhaltend besser; es ist nicht weg aber er kratzt sich nicht mehr.

Das beste wäre sicher ein homöopatisch geschulter Hautarzt aber ob man so etwas findet?

Viel Erfolg und gute Besserung

Karin

Hallo Alex,

zu der Ernährung kann ich dir leider nicht allzuviel sagen, unsere Kleine hatte aber als sie 1 Jahr war auch Neurodermitis,bei uns half damals am besten das wir das Waschmittel wechselten und vorallem sogut wie alle Synthetikfasern mieden,der Arzt gab uns auch einige Broschüren mit Tips zur Ernährung bei Neurodermites mit,aber davon brachte, zumindest bei uns, nichts wirklich etwas.Also, falls du es nicht eh schon getan hast :smile: weg mit den Synthetik-klamotten…Und auch andere Waschmittel ausprobieren.

Vielleicht kann ich dich ein ganz klein wenig beruhigen das unser Arzt damals meinte das gerade in diesem Alter die Neurodermitis oft wieder genauso schnell wieder verschwindet wie sie kam.Bei uns war es zum Glück dann auch wirklich so,mit etwa 2 war es auf einmal wieder weg.Hoffentlich bleibts auch so…

Hier noch einige Seiten zum Thema, dort findest du sicher auch was zur Ernährung…

http://dermis.net
http://www.neurodermitis.ch.vu
http://www.neurodermitis.ch

http://home.t-online.de/home/gberndsen/forum/

liebe Grüße
claudia…

Hallo Alex,

die recht schwere Neurodermitis meines Sohnes beschäftigt meine Familie schon seit über 10 Jahren.
Es gibt soviele supergute Profis und oberwissenschaftliche oder auch zauberwunderhafte Therapien und Mittel gegen diese Krankheit, daß (wenn sie nicht ohnehin von alleine verschwindet) Du zum gleichwertigen Neurodermitis-Experten werden mußt.

Man braucht keinem Arzt zu trauen, weil der eine so sagt, der andere anders, und dann womöglich die Krankheit nach dem Besuch beim Schamanen heilt (oder auch nicht).

Kortisoncreme bessert rasch, das ist sicher, und das sollte man auch ab und zu konsequent durchführen, damit die Haut zwischendurch wieder richtig heilen kann. Die Neurodermitis kann nämlich noch weitere Hautkrankheiten verursachen.

Was den Auslöser der Krankheit anbelangt, so kann man bei der Suche nach Umwelteinflüssen durchaus Erfolg haben, aber meistens nur teilweise. Bei einem Zweijährigen würde ich nicht als erstes die Ernährung nach irgendeinem Ratgeber umstellen. Meistens ist die Neurodermitis nämlich besser – als nichts ordentliches zum Essen zu bekommen.

Lieber bei den weniger invasiven Sachen anfangen: keine Synthetiksachen mehr anziehen, wurde hier gesagt, richtig (genausogut: nur noch Synthetiksachen, das kann helfen, wenn Milbenkot ein Problem ist). Unterwäsche ohne modernes Waschmittel mit Kernseife kochen, nur noch alte, x-mal gewaschene Sachen anziehen, das kann helfen. Haustiere sind auch so Kandidaten. Täglich baden und gründlich mit Kernseife waschen kann bessern, aber Herumschmuddeln mit Grobreinigung alle zwei Wochen auch. Manche schwören auf Meersalz oder irgendwelche anderen magischen Badezusätze, für andere ist das Öl irgendeiner Heilpflanze der Schlüssel zur makellosen Haut (mein Sohn z.B. verträgt Öl auf der Haut gar nicht). Man kann dies und das ausprobieren.
Geh aber nicht gleich zum Allergologen, laß keine quälenden Pricktests oder Blutuntersuchungen machen, das könnt Ihr in drei Jahren immer noch machen.

Laß die Krankheit nicht zum Lebensmittelpunkt werden. Wenn der Erfolg ausbleibt, dann muß das Kind damit leben. Und das geht ja auch. Hat man diese Krankheit kann man trotzdem spielen wie jedes andere Kind und mit jedem anderen Kind. Und die Berufswahl wird durch diese Krankheit weniger eingeschränkt als durch Kurzsichtigkeit.

Tu mal trotzdem Spaßhaben mit Töchterlein

W. Berger

hallo alex,

ich kann mich eigentlich nur wolfgang anschliessen.

ich bin jetzt 21 und hab seit dem babyalter neurodermitis. Glücklicherweise ist es bei mir nie richtig extrem geworden, und auch jetzt ist es bis auf die „nebenerscheinungen“ (extrem trockene, schuppige haut und ab und zu ein paar kratzestellen) ziemlich gut.
meine mama hat uns (meine schwester hat es auch) nie besonders behandelt. wir durften das essen was wir wollten (auch kuchen und süsses etc), sie hat aber einfach oft z.b. bei wackelpudding den zucker weggelassen und durch süssstoff ersetzt. uns nicht ganz täglich, aber regelmässig mit fettcremes eingeschmiert (wir wussten zwar, dass es eine regelmässige sache sein muss - aber es wurde nicht stressig, wenn es mal vergessen wurde) und hat sich nicht gescheut, auch mal cortison zu schmieren, damit wir mal wieder ohne offenes fleisch schlafen konnten :wink:.
meiner meinung nach war es das beste, was sie machen konnte - die neuro nicht in den mittelpunkt des lebens zu stellen. und wenn wir beim spielen draussen mal zu wild waren, dann kam vielleicht dreck in die kratzestellen, dann war es halt so - so what - es geht schon wieder weg.

ich hoffe, dir ein wenig die angst genommen zu haben - wie wolfgang schon sagte: du kann vieles falsch machen nud vieles richtig - aber was genau für deine tochter richtig ist kann dir kein arzt im vorraus sagen - dafür sind zu viele spezielle faktoren wichtig.
axo, hab noch vergessen zu erwähnen, daß wir im sommer immer anne nordsee oder auf ne insel gefahren sind, danach ging es uns immer ziemlich klasse - im gegensatz zu dem einen urlaub wo wir im heissen süden waren - aber da haben andere bestimmt auch andere erfahrungen gemacht

viel glück bei der sache
cu
julia

Hallo Alex,
habe jetzt erst deine Anfrage wegen Neurodermitis gelesen. Ich behandle meine kleinen Patienten mit Neurodermatitis mit einer schonenden Salbe, die den lästigen Juckreiz nimmt, dazu gebe ich Tropfen (Enzyme). Ich habe recht gute Erfolge bei den Kleinen, sowie bei den Großen. Bei Interesse bitte Information bei mir anfordern.
Gruß Peter Heilpraktiker

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Hallo Alex,
der kleine Sohn meiner Freundin (jetzt 3) hatte als Baby schwere Neurodermitis. Sie hat sich sehr kundig gemacht. Geholfen hat nur eine homöopathische Behandluung. Das Kind ist beschwerdefrei, es lebt ganz normal. Essen: keine Farbstoffe, keine Nüsse, keine unverarbeitete Milch, wenig Eier. Es hatte inzwischen 1 Rückfall, der aber durch Homöopathie wieder in Griff zu kriegen war.

Hoffe es hilft Dir weiter
Gruß Renate

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