Ich habe seit meiner Kindheit - die Intervalle zwischen den Erscheinungen sind glücklicherweise etwas länger geworden, Hautprobleme an den Innenseiten der Hände. Zunächst das übliche Bild - sie werden feuchter als normal, und entzünden sich, die Haut blättert ab. Das ganze geht dan in ein Stadium äußerster trockenheit über und ich muß ständig cremen, damit sich keine Risse bilden. ferner wird es schlimmer, wenn ich viel mit den Händen arbeite, viel Auto fahre usw. Mein Problem ist nun , dass Tests auf Kontaktallergie sowie Pilzerkrankung nichts erbracht haben und ein Hautarzt zwar die (Verlegenheits (?) Diagnose "Neurodermitis gestellt hat , aber einige Sachen dazu einfach nicht passen. Z.b. habe ich keine Probleme mit Juckreiz(!) bin kein empfindlicher ´hauttyp ansonsten und habe auch keine Probleme mit Heuschnupfen oder dergleichen. Manchmal frage ich mich, ob irgendetwas mit den Schweissdrüsen an den händen nicht stimmt und die Entzündungen nur eine Folge davon sind? Auch psychische Faktoren wie Stress scheinen eine Rolle zu spielen. Gibt es solche Formen der Neurodemritis ohne Juckreiz? Was könnte ich noch machen , um Aufklärung zu bekommen?
Halb noch Stadt- und Bibliotheksmensch,
halb aber auch schon Landmensch, Freiluftmensch.
Viel weniger Grübler und Kritiker als bisher,
aber doch noch nicht ganz Zugreifer, Schaffer, – Bauer.
(Pankrazius Graunzer)
es könnte sich auch um ein psoriaformes Ekzem handeln:
„Pustulosis palmoplantaris“
aus dem Roche Lexikon:
Andrews* Syndrom
pustulöses Bakterid
Biogr.: GEORGE CLINTON A., geb. 1891, Hautarzt, New York
palmoplantar, u. zwar in Handteller- u. (häufig auch) Fußsohlenmitte, jahrelang schubweise auftretende (sterile) Pusteln u. lachsrote Erytheme, gefolgt von psoriasiformer Schuppung; häufig auch Hyperkeratose u. Hypohidrose. Folge kryptogenetischer Infektionen?