text von mir, aber branden, sag mal was
hi,
das erlebnis, wertvoll und schützenswert zu sein, gibt uns früh unsere mutter, wenn sie uns mit wärme und nahrung und sicherheit versorgt.
das erlebnis, selbst erfolgreich und autonom sein zu können, geben uns unsere eltern, wenn sie uns in der kindheitsphase dauerhaft unterstützen und versorgen, auch, weil sie DAS erfolgreich tun.
in der behandlung der dpression ist es sehr günstig, die erlebnisse von unversorgt sein, alleine gelassen werden, mißbraucht werden etc. in einer biographie zu erinnern, erneut zu durchleben, um festzustellen, wie klein und hilflos man damals war, wie schlimm diese erfahrung war und dass es genau die ist, die einem ein schema von
„du kannst dich auf die menschen und die welt nicht verlassen“
oder
„ich kann nichts tun“
einprägt.
folglich ensteht auch eher kein (oder ein zu schwaches) schema von
„ich bin mächtig, fähig, kann erfolgreich sein“.
so herrscht ein schema vor, das vom tun, vom verhalten anderer (wie damals!) abhängig ist.
depression ist eben die grundhaltung von ohnmacht, von aussichtslosigkeit und die kann man therapeutisch wieder in die vergangenheit legen, da, wo sie auch verständlich richtig wahrgenommen wurde, um das heute zu entdecken, die macht, die man heute hat, das leben zu beeinflussen.
das ist neurosentherapie.
ich bitte freundlich branden um ergänzung, der ist ausgebildedeter tiefenpsychologe, ich bin tiefenpsychologisch interessierter verhaltenstherapeut.