Hi,
ich hätte gerne einmal eure Meinung dazu - vor allem würden mich Meinungen von Schülern interessieren. Zu meinem Neffen (12 1/2 Jahre) habe ich einen ganz guten Draht. Vor kurzem „beichtete“ er mir, dass es in der Schule nicht gerade gut für ihn aussehen würde. Er hätte in letzter Zeit jede Menge vergessen: Material, Hausaufgaben, Lernen usw. Gut scheint es ihm - meiner Meinung nach - nicht zu gehen, sonst hätte er mir das sicherlich nicht so erzählt. Es scheint ein Problem zu sein - ein Problem zwischen dem, was er weiß, dass er eigentlich tun sollte und dem, was in der Schule von einigen Schülern für Ansichten herrschen. Es sei anscheinend cool nichts zu tun. Die, die frech seien und nichts tun würden, wären diejenigen, die angesehen seien.
Nun frage ich mich, ist das echt so? Wenn ja, was bringt das? Letztendlich schadet man sich doch nur selbst und wie mir scheint, fühlt man sich in seiner Haut doch nicht so ganz wohl, wenn das Halbjahreszeugnis immer näher rückt oder ein Schulausschluss von ner Woche droht.
Klar, hatte ich als Schülerin auch nicht immer Lust auf Lernen, aber meine Hausis hätte ich nicht ständig vergessen - der Anschiss und die Folgen wären mir schon zu blöd gewesen, denn lieber habe ich 30 Minuten mit Hausis verbracht, als bei Vergessen die nachholen zu müssen und noch ne Zusatzaufgabe zu bekommen oder gar nachsitzen zu müssen.
Heute scheint das anders zu sein. Zumindest scheint die Ansicht vorzuherrschen, dass Nichtstun cool sei. Aber wirklich glücklich scheinen mir die Betroffenen wiederum auch nicht zu sein.
Ich würde meinem Neffen gerne helfen, denn eine Extrarunde drehen, das muss ja nicht sein. Aber bei der Einstellung, weiß ich nicht, wie. Daher liebe Gleichaltrige, was kann man denn tun, wenn man euch unterstützen will?
Gruß Chris
, ernsthaft - beim genannten Sachverhalt braucht es keine Weisheit, sondern logisches Handeln, aber um Deine Sucht nach Weisheit zu befriedigen: „Es gibt Augenblicke, in denen es nicht auf die Worte ankommt, sondern darauf,
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