Nie mehr Kleidung aus Bangladesh oder China!

Hallo ihr Lieben,

ich kann mich wohl einen „Kik-Fan“ nennen, denn in der Filiale unserer Gemeinde war ich mindestens 1 x die Woche anzutreffen.
Klar, als Auszubildende verdient man auch nicht die Welt, aber als ich diesen Beitrag sah, änderte sich mein Bewusstsein schlagartig.
http://www3.ndr.de/sendungen/panorama_die_reporter/p…
(Sendung auf NDR.de über den Textilriesen KIK)

Ich möchte diesen Laden einfach nicht mehr betreten, möchte nicht für die Zustände in Bangladesh verantwortlich sein.

Klar produzieren viele Klamottenhersteller in Bangladesh oder China, aber gibt es unter diesen vielen schwarzen Schafen auch solche, die die Arbeitsbedingugnen einhalten?
Solche, bei denen die Arbeiter- und Nähererinnen anständig bezahlt werden?
Solche, bei denen man kein schlechtes Gewissen hat, Kleidung „Made in India“ zu tragen?
Oder wer produziert denn seine Kleidung noch in Deutschland?

Ich freue mich auf eure Hilfe, denn nach diesem Beitrag bin ich ziemlich geschockt.

Danke!

Hallo Annileinchen,

glaubst du wirklich, daß es in D noch bezahlbare Kleidung gibt, die NICHT in China, Bangladesh oder sonstwo in einer 35h-Woche ohne Akkord oder Dumpinglöhnen hergestellt wird?

Bei h&m auf der Homepage heisst es nur „asiatische Produzenten“
http://www.hm.com/de/berhm/faktenberhm/vonderideebis…
wer immer das ist…

Informationen gibt es auch hier:
http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/firmen/firmen…

Grüße
miamei

Hallo,
ich habe einen Ausschnitt über KIK im Fernsehen gesehen und wir werden auch niemals mehr in diesem Laden kaufen (wobei wir das vorher eher sehr selten getan haben).

Ich denke, das Problem ist: viele können/ wollen so wenig Geld wie möglich ausgeben. Dadurch verdienen diese Läden. Nur, wenn ich wenig Geld ausgeben will… dann kann der Produzent auch nur billig produzieren lassen.

Ich glaube nicht, dass eine Kette wie KIK großartig unter diesem Bericht leiden wird. Dazu gibt es zu viele, denen es (aus welchem Grund auch immer) wichtiger ist, billig einzukaufen.

Ich meine, H&M ist ja auch dadurch bekannt, dass man günstig Klamotten bekommt… womit ich nichts unterstellen möchte. Aber man sollte schon einen Zusammenhang zwischen Preis und Produktionsbedingungen herstellen. Und ich kann nicht verstehen, wieso das nicht gemacht wird.

Ich will damit übrigens nicht sagen, dass teure Kleidung automatisch bedeutet, es liefe alles super optimal… Aber ein wenig Recherche dürfte da schon weiter helfen, die richtige Marke zu finden

Ist zwar sehr frustrierend… aber das Denken der Leute (und deren Einkommen) ändert man halt nicht von heute auf morgen, wenn überhaupt.

Gruß
ShannonS

Servus,

hier ein paar Rechenaufgaben zum Thema „bezahlbar“:

a) wenn eine Hose von Regent (ca. 130 €) sieben Jahre lang hält, ist sie dann billiger oder teurer als eine Hose von H&M (ca. 20 €), die ein Jahr lang hält?

b) wenn eine Deutschlederne von FHB (ca. 95 €) acht Jahre lang hält, ist sie dann billiger oder teurer als eine Hose von kik (ca. 10 €), die ein halbes Jahr lang hält?

c) wenn ein Paar Schuhe von Heschung (ca. 280 €) zehn Jahre lang hält, ist es dann billiger oder teurer als ein Paar Schuhe von Deichmann (ca. 30 €), das ein Jahr lang hält?

Sämtliche genannten Beispiele sind nicht erfunden, sondern von mir getragen worden.

Schöne Grüße

MM

4 „Gefällt mir“

Hallo Martin,

dem kann ich mich nur anschließen! Ich kaufe auch lieber hochwertig, langlebig, neutral (d.h.: das Teil ist nicht einer bestimmten Mode zuordenbar), und das darf dann ruhig teurer sein, weil es eben so lange hält, wie du auch beschreibst. Spart Geld, spart dauernde Sucherei nach Neuem, und man hat fast immer ein Paar gut eingelaufener Schuhe unter sich :smile:

Das „Problem“ liegt aber eher darin, dass die meisten (jungen) Leute eben „nach der Mode gehen“ wollen und nicht knappe zehn Jahre die selben Schuhe, Jacke etc. tragen wollen. Und für die ist’s, gemessen an der Nutzungsdauer, tatsächlich (leider) billiger, zu Deichmann, Kik & Co. zu gehen, da weggeworfen wird auch wenn’s nicht kaputt ist.

Viele Grüße,
Nina

Hi Martin,

ich bin ja auch sehr deiner Meinung.
Wenn man allerdings den allgemeinen Trend sieht könnte man meinen,

„Nicht fürs Leben, nein für den Moment kaufen wir“.

Mir sind die 6,99 € für eine „lederartige“ Handtasche zu teuer. Ich kenne Mädels die haben 10 davon. Meine Lederhandtasche hat wesentlich mehr gekostet, hält seit 4 Jahren und sieht zudem von Tag zu Tag schöner aus.

Ich denke allerdings läßt sich dieser „billig-Trend“ nicht aufhalten, nicht bei Kleidung, Möbeln oder gar Essen.

Ist schon traurig, wie sich eine Gesellschaft selbst runter wirtschaftet, weil sie denkt dabei zu sparen.

Grüße
ev

Oder wer produziert denn seine Kleidung noch in Deutschland?

Es gibt inzwischen Kampagnen a la „wir produzieren in Deutschland“ oder „ja zu Deutschland“. Findest Du im Internet.

Ich muss einem meiner Vorschreiber Recht geben. Ich selber kaufe mir - wenn es geht - weniger Sachen, dafür aber teure. Diese Sachen halten dann aber auch Jahre. Leider zählt heute nicht mehr Qualität, sondern Quantität.

Allerdings muss ich auch sagen, dass nicht alles, was im Ausland produziert wird, automatisch ungut ist. Hess Natur fördert z.B. Bauern in Indien und anderen Ländern, wenn diese nach ökologischen Richtlinien ihre Sachen für Hess Natur anbauen.

Selbiges gilt für die Kosmetikfirma Ives Rocher. Sie produzieren nur mit pflanzlichen Mitteln aus aller Welt, aber die Leute müssen es dort ökologisch anbauen und werden gut bezahlt. Ich kann solche Produkte nur empfehlen, auch wenn sie teurer sind. Mann muss ja auch nicht fünf Make up´s haben. Ein gutes reicht doch.

Sorry, wenn ich hier Namen von Firmen genannt habe, aber ich denke, dieses Thema ist sehr wichtig, da man das, was man als Konsument besser machen kann, in diesem Fall auch tun sollte.

LG Iris Antonia

Frage nach ‚Ökosiegel‘ oder so
Hi

Auch wenn jetzt das Für und Wider von Billig-Produkten geredet wurde, die eigentliche Frage wurde nicht beantwortet. Wo kauft man Produkte, wo keine Menschenausbeutung hintersteckt!?

Es ist nicht damit getan, einfach teurere, von mir aus auch hochwertigere Klamotten zu kaufen. Markenjeans kommen oft aus den gleichen Nähereien wie die billigen von KIK. Nur verdient da der Hersteller noch mehr daran.

Wenn die Näher recht gut bezahlt sind, woher kommen die Stoffe? Wühlen da Arbeiter ohne Schutzkleidung mit nackter Haut in irgendwelchen Chemie-Bädern?

Gibt es ein Siegel oder ein bestimmtes Geschäft, wo man wirklich nur Klamotten bekommt, wo der ganze Herkunftsweg geklärt und „clean“ ist?

Grüße

Karana

Hallo Martin,

auch wenn ich Dir vom Grundsatz her Recht gebe, muss ich ganz kurz dazu sagen, dass 1. bei Deichmann durchaus Markenschuhe zu kaufen sind, die ebenfalls ewig halten (übrigens ist mein ältestes Paar Schuhe, dass ich 1990 im Real-Markt für 12,95 DM gekauft habe, noch immer zum Wandern und im Winter generell im Einsatz). 2. Halten bei mir sogar die Klamotten, die ich bei H&M gekauft habe, einige Jahre, wie eigentlich alles in meinem Kleiderschrank.

Die Haltbarkeit hängt nicht immer ausschließlich vom Preis ab. Im Gegenzug hatte ich mal ein sündhaft teures T-Shirt von P. Hahn gekauft bekommen, das nach einer Wäsche zu den Schlaf-T-Shirts wanderte… weil völlig ausgelabbert.

Es ist nicht alles schwarz und weiß.

Im Übrigen haben mir Frauen in Vietnam erzählt, die dort für ihre einheimischen Chefs in Hotels oder Restaurants u.ä. arbeiten, dass sie rund 35 Dollar im Monat verdienen. ich meine - es kann aber sein, dass ich mich irre - gehört zu haben, dass H&M immerhin :frowning: das gleiche - also landestypische - bezahlt. Bei Ikea bin ich mir ziemlich sicher, dass sie damit mal warben.

Womit ich nicht verharmlosen möchte, dass es in meinen Augen unmoralisch ist, eben mit diesen landesüblichen Löhnen hergestellte Ware hier dann zu durchaus gar nicht sooo superniedrigen Preisen (H&M WAR mal billig, inzwischen zahlt man dort genauso viel für ein Shirt wie bei anderen „konservativen“ Läden(ketten)) zu verkaufen und damit einen Reibach zu machen.

KIK und andere Konsorten fertigen zusätzlich zu unmenschlichen Bedingungen, das kommt noch dazu. Und das kann ich überhaupt nicht zu unterstützen…

Beste Grüße
Aquilegia A.

1 „Gefällt mir“

Hi

Es gibt schon Marken die in China zu angemessenen Preisen produzieren lassen. Die Produktion sieht anders aus als hier, aber die Näherinnen werden landesgemäß anständig bezahlt und können ihre Familien ernähren.
Dies sind aber nicht die großen Marken, sondern kleinere unbekanntere Marken. Solche kann man in kleineren Bekleidungsgeschäften kaufen und die Preise variieren auch entsprechend. Am besten ist es, man kennt den Inhaber und dieser weiß genau, wer wo produziert. Ich habe über Jahre bei einem Inder gekauft, der auch regelmäßig rüberflog, und genau wusste wo was herkommt. Man sieht es auch an der Qualität, für 10 Euro kriegt mn eben keine Stribbelfreie, waschechte Hose, die auch noch hält.

Unterschiede gibt es sogar bei einzelnen Ketten: Bei HM z.B. gibt es qualitativ akzeptable Baumwollkleidung zw. 20-60€, es gibt Dahergeschnittene Kleidung aus sonstwo (ich habe schon Aufnäher aus Thailand und Indien gesehen) und dann gibt es ganz billige Hosen (gerade aktuell im Sortiment gesehen) aus China die nicht nur grottig verarbeitet sind, sondern wo noch ein schrilles gelbes Schild draufsteht, dass die Hosen abfärben. Xiangjin nennt sich die Gruppe glaub ich. Wie DA die Arbeitsverhältnisse aussehen kann ich mir lebhaft vorstellen. Ugh.

Besonders ärgert es mich aber, wenn sehr teure Marken (Adidas z.B.) billig produzieren lassen, auch noch von Kindern teilweise, und das dann für viel Geld verkaufen. Das kotzt richtig an.

lg
Kate

Ich will damit übrigens nicht sagen, dass teure Kleidung
automatisch bedeutet, es liefe alles super optimal… Aber ein
wenig Recherche dürfte da schon weiter helfen, die richtige
Marke zu finden

nur mal zur Anregung: wer mal Berichte über die diversen Methoden der Bearbeitung von Designer-Jeans (used look etc.) gesehen hat, weiß, dass auch ein hoher Kaufpreis rein gar nichts damit zu tun hat, ob die Mitarbeiter der Produktion ihren Job gar überleben…

Schau hier mal rein http://de.wikipedia.org/wiki/Jeans ganz unten unter dem Stichwort „Silikose“.

Man ist nicht auf der sicheren Seite, nur weil man eine Designerjeans für mehrere hundert Euro kauf.

Viele Grüße
Aquilegia A.

1 „Gefällt mir“

Hallo,

c) wenn ein Paar Schuhe von Heschung (ca. 280 €) zehn Jahre
lang hält, ist es dann billiger oder teurer als ein Paar
Schuhe von Deichmann (ca. 30 €), das ein Jahr lang hält?

wenn ich jetzt ein paar Schuhe brauche, mein monatliches Budget für Kleidung bei 25 € liegt und ich mir ein 30-€-Paar bei Deichmann kaufe, ist das dann klüger oder dümmer, als wenn ich a) ein Jahr auf jegliche Textilanschaffung verzichte sowie barfuß laufe, um dann nach einem Jahr eine Investition in Schuhe für die nächsten zehn Jahre zu tätigen oder b) Schuhe für 280 € auf Raten kaufe, im Endeffekt 350€ zahle und anderthalb Jahre keine andere Kleidung kaufen kann (auch wenn dann immerhin kein Bedarf mehr an Schuhen besteht)?

Wer bei Deichmann, H&M und Co. einkaufen geht, für den stellt sich die Frage, ob man nicht lieber mehrere 100 Euro in eine langfristige Anschaffung steckt, im Allgemeinen nicht, würde ich sagen.

Grüße
Sonja

Sämtliche genannten Beispiele sind nicht erfunden, sondern von
mir getragen worden.

Schöne Grüße

MM

4 „Gefällt mir“

Hi,

hier ein paar Rechenaufgaben zum Thema „bezahlbar“:

a) wenn eine Hose von Regent (ca. 130 €) sieben Jahre lang
hält, ist sie dann billiger oder teurer als eine Hose von H&M
(ca. 20 €), die ein Jahr lang hält?

mir ist schon klar, dass du auf die Langlebigkeit von höherwertigen Produkten abzielen willst. Leider lässt sich die Rechnung IMHO nicht SOO weit vereinfachen weil es noch andere Faktoren gibt die wichtig sind.

Erstens nützt es mir nix, wenn die Hose zwar sieben Jahre lang hält aber sowohl heute und die kommende Zeit nicht meinem Modegeschmack entspricht den ich in sieben Jahren ggf, auch noch 14-mal ändere. Früher habe ich auch Schuhe in deinen genannten Preislagen gekauft, aber hübsch sind die nicht. Ggf. Klassiker, das mag sein. Aber eben nicht modisch.

Zweitens braucht deine Hose von Regent eine recht hohe Anfangsfinanzierung die sich nicht jeder leisten kann der nur €20.- in der Tasche hat. Schließlich kann man nicht 6,5Jahren ohne Hose rumlaufen um sich dann eine bessere zu kaufen.
Sowas geht, wenn ich „eh“ mehr Geld habe als ich zum Leben benötige (Mittelstand und drüber), drunter aber evtl nicht.

Drum werden Arme eben oft auch immer ärmer. Weils teurer ist billig zu leben (um den Kreis mal wieder zu schließen)

VG
J~

6 „Gefällt mir“

Hallo Sonja,

wenn ich jetzt ein paar Schuhe brauche, mein monatliches
Budget für Kleidung bei 25 € liegt

in dem Fall sollte aber das monatliche Budget nicht zwingend jeden Monat ausgeschöpft sein - ein Kleidungsstück für um die hundert Euro ist auch drin, wenn das monatliche Budget nur um die 25 Euro beträgt und eben nur gekauft wird, wenn etwas nötig ist, denn dann dürfte im „Geldbeutel mit der Aufschrift ‚Kleidung‘“ noch was von den Vormonaten übrig sein (wenn, wohl gemerkt).

und ich mir ein 30-€-Paar
bei Deichmann kaufe, ist das dann klüger oder dümmer, als wenn
ich a) ein Jahr auf jegliche Textilanschaffung verzichte sowie
barfuß laufe, um dann nach einem Jahr eine Investition in
Schuhe für die nächsten zehn Jahre zu tätigen oder b) Schuhe
für 280 € auf Raten kaufe, im Endeffekt 350€ zahle und
anderthalb Jahre keine andere Kleidung kaufen kann (auch wenn
dann immerhin kein Bedarf mehr an Schuhen besteht)?

Am sinnvollsten wäre es doch, das Budget nicht monatlich auszugeben, sondern zurückzulegen und nur zu kaufen, wenn man etwas benötigt.
Oder ggf. auch mal hochwertig verarbeitete und eher teure Artikel gebraucht kaufen.
Ich persönlich, auch Studentin, rechne da nicht mit einem Monatsbudget, sondern mit einem ungefähren Jahresbudget.

Wer bei Deichmann, H&M und Co. einkaufen geht, für den stellt
sich die Frage, ob man nicht lieber mehrere 100 Euro in eine
langfristige Anschaffung steckt, im Allgemeinen nicht, würde
ich sagen.

Dem stimme ich zu. Zum Großteil handelt es sich um Leute, die ein Kleidungsstück gar nicht mehrere Jahre tragen _möchten_, bzw. andersrum, die genau solche Kleidung chic/cool/in/was-auch-immer finden, die per se nicht lange halten bzw. tragbar bleiben kann (nicht neu besohlbare Schuhe wie Badelatschen oder Turnschuhe, Kleidung mit aufgeklebten Glitzersteinen die sich rasch ablösen etc.).

Viele Grüße,
Nina

Hallo J~,

Zweitens braucht deine Hose von Regent eine recht hohe
Anfangsfinanzierung die sich nicht jeder leisten kann der nur
€20.- in der Tasche hat. Schließlich kann man nicht 6,5Jahren
ohne Hose rumlaufen um sich dann eine bessere zu kaufen.
Sowas geht, wenn ich „eh“ mehr Geld habe als ich zum Leben
benötige (Mittelstand und drüber), drunter aber evtl nicht.

sowas kann man aber auch ggf. gebraucht kaufen.
Gerade hochwertig verarbeitete Kleidung bekommt man auch gebraucht noch in einem guten Zustand, eben, weil sie lange hält (und innerhalb ihrer Lebensdauer oft doch wegen sich geänderter Vorlieben oder auch veränderten Körpermaßen abgegeben werden).
Ob sich das nur der Mittelstand und drüber leisten kann, wage ich zu bezweifeln. Bei vielen (selbstverständlich nicht allen, gar keine Frage) dürfte es eher so aussehen, wie du es im ersten Teil deines Postings beschreibst: Sich ändernder Geschmack, z.T. auch durch jährliches Durchwechseln der Garderobe ausdrücken wollen, dass es einem finanziell gut geht.

Viele Grüße,
Nina

Hallo Kate,

Besonders ärgert es mich aber, wenn sehr teure Marken (Adidas
z.B.) billig produzieren lassen, auch noch von Kindern
teilweise, und das dann für viel Geld verkaufen. Das kotzt
richtig an.

… meine Zustimmung!

Viele Grüße,
Nina

Moin,

sowas kann man aber auch ggf. gebraucht kaufen.

ja, das stimmt allerdings und ist eine Alternative wenn das Aussehen kein Hinderungsgrund ist.

Ob sich das nur der Mittelstand und drüber leisten kann, wage
ich zu bezweifeln.

Bei gebrauchte Sachen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis na klar ein ganz anderes. Generation von Second-Hand-Läden(-Kunden) haben davon profitiert.

Garderobe ausdrücken wollen, dass es einem finanziell gut
geht.

Ja…? Hmm… kam mir glaub bisher nicht in den Sinn, das so sehen zu können.

VG!
J~

1 „Gefällt mir“

Ist schon traurig, wie sich eine Gesellschaft selbst runter
wirtschaftet, weil sie denkt dabei zu sparen.

Ich würde auch lieber

  • Klamotten von Prada Gucci und Co. tragen
  • Essen nur aus dem Feinkostladen beziehen
  • Strom verwenden der nicht durch ein Atomkraftwerk erzeugt wurde

aber ich seh es nicht ein dafür ein höheren Preis zu bezahlen.

Die meisten jedoch haben nicht die Alternative und müssen nunmal billige Ware beziehen.

H&M ist wirklich nicht mehr das Billigprodukt dass es mal war. Zumal man nichts von H&M tragen kann da jedes Fashionvictim mit dem Zeug rumläuft.
Grüße

Hallo J~ ,

ja, das stimmt allerdings und ist eine Alternative wenn das
Aussehen kein Hinderungsgrund ist.

für mich ist das Aussehen von Kleidung auch nicht unwichtig, aber mir gefällt z.B. solche klassische, neutrale Kleidung besser als das allermeiste aus Modegeschäften, auch, da die klassische, neutrale Kleidung eher mehr Funktionalität bietet (gut zu erkennen z.B. bei Winterjacken oder Winterstiefeln, die als reiner Modeartikel oft arg an Funktionalität missen lassen).

Garderobe ausdrücken wollen, dass es einem finanziell gut
geht.

Ja…? Hmm… kam mir glaub bisher nicht in den Sinn, das so
sehen zu können.

Da scheint schon was dran zu sein.
Zumindest wird umgekehrt damit, dass jemand seit Jahren die selbe Kleidung trägt, nicht selten assoziiert, derjenige hätte eher wenig Geld zur Verfügung (auch, wenn die Kleidung in tadellosem Zustand ist), ebenso, wenn man z.B. schon seit mehreren Jahren das selbe Handy hat (bzw. eines, das dem Aussehen nach definitiv kein aktuelles sein kann) oder keine (dem Gegenüber) bekannten Marken erkennbar sind. Mir wurden Fragen dahingehend auch schon gestellt.

Viele Grüße,
Nina

Hallo Markus,

Ich würde auch lieber

  • Klamotten von Prada Gucci und Co. tragen
  • Essen nur aus dem Feinkostladen beziehen
  • Strom verwenden der nicht durch ein Atomkraftwerk erzeugt
    wurde

aber ich seh es nicht ein dafür ein höheren Preis zu bezahlen.

Prada, Gucci, Feinkostladen etc. haben aber nicht zwingend etwas mit hoher Qualität oder mit fairen Arbeitsbedingungen zu tun.
Anders herum ist fair und ökologisch vertretbar erzeugte Kleidung schon zu Preisen zu bekommen, die für reine Modeartikel oder auch eher populäre Marken (wie Adidas, Puma, Esprit…) locker bezahlt werden.
(Es ist mir natürlich auch klar, dass es Menschen gibt, die wirklich nicht 20 Euro für ein T-Shirt zahlen können; ich finde es aber durchaus… „merkwürdig“, wenn dreistellige Beträge für z.B. Adidas-Kleidung als okay empfunden und auch bezahlt werden, die selben Leute aber 20 - 30 Euro für ein lange haltbares T-Shirt aus fairen Arbeitsbedingungen als zu teuer empfinden.)

Viele Grüße
Nina