Niedermachen - warum?

mir ist aufgefallen, dass manche leute sich nahezu dazu anbieten, sich von mir „nieder machen“ zu lassen.

meine, die können tun, was sie wollen, ich ziehe es ins lächerliche und ziehe das völlig ins negative.

schwierig zu erklären, also beispiel:
ein kumpel von mir geht mit taschenrechner einkaufen… ok, wenn er das so besser hinkriegt… alles klar.

wenn dies der besagte mensch nun würde, nennen wir ihn Mr. X, käme ich aus dem grinsen nicht mehr raus und würde so was sagen wie:
„was soll das denn nun schon wieder. kannst du nicht mehr rechnen oder was? sind dir die cents verloren gegangen? ist ja total affig!“

innerlich bin ich dann auch richtig aufgeregt und regelrecht erbost.
ich kann nichts dagegen tun und weiß nicht, warum ich grade diesen menschen wegen dingen fertig mache, wo ich bei anderen nicht mal drüber falle…

wie kommt das? wie kann man da gegen anarbeiten?

*ratloses schulterzucken*

Lena

mir ist aufgefallen, dass manche leute sich nahezu dazu
anbieten, sich von mir „nieder machen“ zu lassen.

meine, die können tun, was sie wollen, ich ziehe es ins
lächerliche und ziehe das völlig ins negative.

Was Du oben sagst (dass sich die Leute nahezu ‚anbieten‘) und was Du unten schreibst, passt nicht so ganz zusammen:

Sie bieten sich nicht an, Du hast nur irgendwie eine sehr negative Art, lästerst gerne (? - du wirst’s wissen), und machst keinerlei Anstrengungen, Sinn und Zweck von etwas zu erschliessen, bevor Du es ins Lächerliche ziehst.

Ok, es gibt Verhalten, Eigenarten,…, die ich auch lächerlich finde, aber ich beschränke mich darauf, mit aussenstehenden Leuten über diese Eigenarten (nicht über die PERSONEN mit diesen Eigenarten) zu ‚lästern‘ oder diese zu diskutieren - so lässt man Dampf ab, wenn einen zb was nervt.

Im Gegensatz zu Deinen ‚Opfern‘ bin ich aber jemand, die sich meist recht wortgewandt verteidigen kann, wenn jmd so nen Quatsch anfängt wie Du.

Können die anderen das nicht, wirst Du ihnen mit der Zeit auf die Nerven gehen.

Was ist los mit Dir - was bezweckst Du damit? Bist Du an sich eher eine selbstbewusste, oder eine unsichere Person? Eine unsichere, die über andere Leute herzieht, um sich selbst besser zu fühlen?

Dies sind alles Spekulationen, ‚hingeworfenen Ideen‘ - vielleicht kannst Du ja irgendwas aus ihnen rausholen.

Gruss, Isabel

hi isabell,

ich finde es schonmal gut, dass du dir deines verhaltens gegenüber anderer bewusst werden willst - soweit mal mein lob an dich - denn dazu gehört mut - denn das du nichts schönes lesen wirst, kannst du dir denken. aber des geht ja um das ergründen und nicht um fertigmachen - hier jetzt meine ich.

du bewertest - indem du lästerst.
meines wissens nach dient lästern vor allem der eigenen aufwertung -
wer also ständig lästert hat selbst wenig bis gar kein selbstbewusstsein und fühlt sich minderwertig. - stünde man über den dingen - weil man sich seines wertes bewusst istt und sich so mag wie man ist - müsste man nicht vergleichen - bewerten und vor allem nicht so boshaft lästern.

du irrst wenn du sagst - sie suchen dich - ihr sucht euch gegenseitig -
und ich bin sicher, du würdest menschen die sich das nicht gefallen lassen meiden - denn die stellen eine gefahr deiner welt dar - das meiste spielt sich freilich unbewusst ab - von daher bin ich nicht sicher ob du damit was anfangen kannst - mal als zeichen - entweder spürst du das was dran ist oder du spürst heftigste ablehnung gegen das was ich hier schreibe - in beiden fällen hab ich zumindest im ansatz den punkt getroffen -

lassen wir mal offen warum andere dich suchen - denn das ist ihre verantwortung - die frage ist - warum brauchst du das für dich, was gibt es dir. den zahn - das du ja nix dafür kannst denn diese art menschen würden dich ja aufsuchen, den kontakt zu dir suchen muss ich dir leider ziehen - für alles was du tust, trägst du die alleinige verantwortung und niemand sonst - abgesehen eben von der tatsache das menschen mit bestimmten „affinitäten“ einander suchen - beide seiten müssen ihr muster erfüllen - es stets wiederholen…

das bringt mich zu der frage - woher hast du dein verhalten übernommen?
es wäre also möglich, du hast einen elternteil der auch so ist und du hast es übernommen (und evtl auch verstärkt) denn du wärst ja selbst jahrelang opfer dieses verhalten gewesen. oder aber du hast jemanden im umfeld gehabt der selbst opfer war und du wolltest nie ein opfer der boshaften attacken werden - also hast du dir die andere seite ausgesucht…

dies sind natürlich nur einige von vielen möglichkeiten - es ist beispiele und es ist ebenso gut möglich, das es andere hintergründe hat.

eines ist mir im laufe der jahre aufgefallen - menschen wie du müssen viele ängste haben - evtl spüren sie sie nicht denn die ängste wurden mit so vielen anderen dingen übedeckt das sozusagen ein dickicht an schutzmechnismen darüber gelagert ist.
das gleiche kann auch bzgl. selbstwert und selbstbewusstsein sein.
es könnte also sein, du selbst nimmst dich als selbstbewusst wahr - weil du auf deine methoden genauso reinfällst wie die art mensch die du suchst - anderen wiederum wird es evtl. nach wenigen momenten klar sein - das das alles nicht so ist wie es scheint.

einen weg aus dem dilemma gibt es nur über die auseinandersetzung der ursachen und hintergründe für dein verhalten.
eines weiss ich jedenfalls, wenn der kreislauf nicht unterbrochen wird, wird dein verhalten nicht weniger schlimm und es kommen als selbstläufer noch so manche andere „macken“ hinzu.

klar ist auch, ich habe vieles nicht erwähnt - deine weltsicht, deine realität und was noch alles mitspielt im laufe der jahre - aber das kann ich auch ohnehin nicht, denn ich kenne dich nicht und zudem ist das ergründen dieser dinge sowie eine wirkliche aufarbeitung mit dessen hilfe man dann die wahl hat sich zu verändern etwas für profis.
es hängt einfach zuviel dran.

wie gesagt, ich weiss ich hab mich hier weit aus dem fenster gelehnt mit den genannten möglichkeiten - es soll auch nur eine kleine auswahl sein, die dich evtl motiviert auf dem „trip“ weiter zu suchen wo zu suchen ist…

liebe grüsse

nina

randfrage

mal als zeichen - entweder spürst du das was dran ist oder du
spürst heftigste ablehnung gegen das was ich hier schreibe -
in beiden fällen hab ich zumindest im ansatz den punkt
getroffen

nina,
das ist fieseste kellerpsychologie oder auch eine art der rhetorik,
die dir in jedem falle recht gibt.
mir fällt der begriff für diese art der argumentation nicht mehr ein

  • weiß wer was?

f.

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++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

hi el comandante,

fies ists nicht gemeint, es ist mein erfahrungswert und der aller menschen mit denen ich je darüber sprach - wenn das fies ist, gut -
wichtig ist doch wohl eher, das es hilft beim erkenntnisprozess - der
ist stets schmerzhaft.

wenn es aber das falsche konzept ist oder es viele andere gibt - dann
klär mich ruhig auf. ich kann nur von dem sprechen was ich kenne und weiss.
wenn du das als kellerpsychologie betrachtest gibt es 2 möglichkeiten:
du irrst dich oder ich irre mich - ne 3 - wir beide irren.

es steht dir frei nicht gut zu finden was ich von mir gebe oder zu hinterfragen - begriffe die abwerten sollen - funktionieren bei mir
in dem zusammenhang nicht und spätestens ob der rubrik hier sollte man ohnehin davon absehen können - vor allem wenn es nicht um boshaftig- keiten geht.

da du offensichtlich einen anderen standpunkt zur wahrnehmung der eigenen verdrängten usachen im zusammenhang der stückweisen (und damit auch unbeussten gegensteuerung bei erkenntnissen) findung derer bist wäre es doch eigentlich ne gute sache wenn du den mal erklärst anstatt einfach nur zu schreiben - das ist schlecht. wie wäre es denn dann richtig deiner ansicht nach? destuktive ansagen helfen weder mir noch der ursprungsfragerin.

also sei so gut und beschreibe deine sichtweise und deren hintergründe dazu *lernbereit ist

liebe grüsse

nina

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Hallo Helena42,

mir ist aufgefallen, dass manche leute sich nahezu dazu
anbieten, sich von mir „nieder machen“ zu lassen.
meine, die können tun, was sie wollen, ich ziehe es ins

„was soll das denn nun schon wieder. kannst du nicht mehr
rechnen oder was? sind dir die cents verloren gegangen?
ist ja total affig!“

Die abendländische Geschichtsschreibung kennt eine
traditionelle Gestalt, die sich in etwa durch dies
charakterisieren lässt. Jesus Christus.

Er läßt, nach der Überlieferung, die „Wahrheit“
aus den Menschen heraussprudeln. Dabei ist er ein
„Gammler“, ein „Arbeitsloser“, der sich mit zwie-
lichtigen unsauberen Gestalten umgibt. Die „Guten“
bringt er zum „Hohnlachen“, die „Schlechten“ zum
„hinterherlaufen“.

Aber es gibt auch eine Geschichte von einem, der
ihn verachtet und erniedrigt – und der dann -
sein Anhänger wird :wink:

innerlich bin ich dann auch richtig aufgeregt und regelrecht
erbost. ich kann nichts dagegen tun und weiß nicht, warum
ich grade diesen menschen wegen dingen fertig mache, wo ich
bei anderen nicht mal drüber falle…

Dieser Mensch erzeugt eine Öffnung Deines „Innersten“.
Er öffnet Deine Seele, er macht, dass Du die Hülle
fallen läßt. Bei ihm „darfst“ Du so sein, wie Du
wirklich bist. Oder Du glaubst es zumindest. Das,
was sonst unterdrückt werden muss, das kann, ja das
„muss“ raus.

„Forrest Gump“ war wohl auch (anfangs) so einer,
bei dem das ging :wink:

wie kommt das? wie kann man da gegen anarbeiten?

Wieso „gegen anarbeiten“. Das bist Du. Du
bist nicht nur so positiv, wie Dein (fremdbestimmtes)
Selbstbild es Dir zu sein vorschreibt. Akzeptiere es :wink:

Grüße

CMБ

:wink:)

randfrage o.t.

da du offensichtlich einen anderen standpunkt zur wahrnehmung
der eigenen verdrängten usachen im zusammenhang der
stückweisen (und damit auch unbeussten gegensteuerung bei
erkenntnissen) findung derer bist wäre es doch eigentlich ne
gute sache wenn du den mal erklärst anstatt einfach nur zu
schreiben - das ist schlecht.

nee, nina.

mich interessiert momentan nur die rhetorische schleife, die du
angewendet hast, weil ich deren bezeichnung nicht mehr weiß.

unterstellungen von angst und verdrängung sind ein eigenes thema, und
dafür gibt es besserwissende hier.
ich halte es allgemein für fragwürdig, anderen irgendwelche „ängste“
oder „verdrängungen“ einreden oder analysieren zu wollen, wenn ich
nicht genauestens informiert bin.
eine theorie jemandem aufzupfropfen macht wenig sinn.

also erstmal off topic und nix für ungut,
f.

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Hallo,

in beiden fällen hab ich zumindest im ansatz den punkt
getroffen

oder auch eine art der rhetorik,
die dir in jedem falle recht gibt.
mir fällt der begriff für diese art der argumentation nicht
mehr ein

  • weiß wer was?

„selbstimmunisierend“ nennt man das. Egal, was die Person sagt oder tut, die „Psychologin“ behält immer Recht. Das findet sich gehäuft in der Psychoanalyse. Für diese Praxis ist sie berühmt-berüchtigt und wurde deswegen berechtigterweise von Popper kritisiert.

das ist fieseste kellerpsychologie

Der Begriff „Kellerpsychologie“ ist übrigens hübsch und passend, weil in der PA doch so häufig vom Unterbewußtsein gesprochen wird.

Grüße,

Oliver Walter

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Hallo

mal als zeichen - entweder spürst du das was dran ist oder du
spürst heftigste ablehnung gegen das was ich hier schreibe -
in beiden fällen hab ich zumindest im ansatz den punkt
getroffen

nina,
das ist fieseste kellerpsychologie oder auch eine art der
rhetorik,
die dir in jedem falle recht gibt.

Das stimmt doch garnicht. Man könnte ja auch a. B. milde Ablehnung, Unverständnis oder Gleichgültigkeit empfinden.

Trotzdem finde ich auch, dass das eine Methode ist, mit der man Leute in die Enge treiben kann, und das finde ich auch nicht gut.

Viele Grüße Thea

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Hi Comandante

  • weiß wer was?

Mich erinnerts ein bißchen an Pfarrer Fliege und dergleichen.
Gruß,
Branden

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hallo isabel!
danke für deine antwort, mal schauen… :

Sie bieten sich nicht an, Du hast nur irgendwie eine sehr
negative Art, lästerst gerne

eigentlich überhaupt nicht, nur in bezug auf (momentan) eine person
die ich aber sehr lieb habe und nur ihr bestes will
wir kennen uns schon etwas länger, waren mal zusammen

machst keinerlei Anstrengungen, Sinn und Zweck von etwas zu
erschliessen, bevor Du es ins Lächerliche ziehst.

das stimmt so. da kann ich nichts gegen einwenden, es platzt in dem moment einfach aus mir heraus und wenn es ein verächtliches zucken meiner augenbraue ist

aber ich beschränke mich darauf, mit aussenstehenden
Leuten über diese Eigenarten (nicht über die PERSONEN mit
so lässt man Dampf ab, wenn einen zb was nervt

ich lass meinen dampf nur direkt bei der einen person ab
alles andere würde mir irgendwie als tratschen vorkommen, weil jeder weiß, der mich kennt, wer gemeint wäre

Können die anderen das nicht, wirst Du ihnen mit der Zeit auf
die Nerven gehen.

ja, so ist das. ich gehe der person mit meinem verhalten auf die nerven, was mir auch klar ist, daher würde ich mein verhalten auch gerne ändern, aber ich weiß nicht wie

ich bin weder besonders selbstbewusst noch besonders unsicher

ich habe keine ahnung, warum ich das tue
und besser fühle ich mich danach sicher NICHT
mir tut es leid und ich entschuldige mich im nachhinein dafür

hallo nina
ich hab das prob, nicht isabel :wink:

ich finde es schonmal gut, dass du dir deines verhaltens
gegenüber anderer bewusst werden willst

ja, bin im moment wild am arbeiten an mir

denn das du nichts schönes lesen wirst, kannst du dir denken.

jep, ich rechne in keinster weise mit positiven bewertungen meines mankos :wink:

wer also ständig lästert hat selbst wenig bis gar kein
selbstbewusstsein und fühlt sich minderwertig.

nein, das passt auf mich nicht so wirklich

zumal ich das auch nur bei einer person tue

und wie ich rausfand geht es demjenigen öfter so! bei anderen personen! er meinte, das würde irgenwie alle machen, was er tut ins lächerliche ziehen, obwohl er eigentlich „ganz normale“ dinge tut.

und ich bin sicher, du würdest menschen die sich das nicht
gefallen lassen meiden

NEIN! es geht mir wie gesagt nur bei der einen person so, bei allen anderen freunde und bekannte von mir tue ich das nicht (und würde auch nicht auf die idee kommen)

das bringt mich zu der frage - woher hast du dein verhalten
übernommen?

das mit dem elternteil… das stimmt schon. meine mutter ist auch so (AUCH bei der person!!!)

eines ist mir im laufe der jahre aufgefallen - menschen wie du
müssen viele ängste haben

es könnte also sein, du selbst nimmst dich als selbstbewusst
wahr

andere empfinden mich als selbstbewusster als ich es bin (mich einschätze)

einen weg aus dem dilemma gibt es nur über die
auseinandersetzung der ursachen und hintergründe für dein
verhalten.

ja …

wie gesagt, ich weiss ich hab mich hier weit aus dem fenster
gelehnt mit den genannten möglichkeiten

immer schön rauslehnen! da sieht man mehr…

ich bin immer dankbar über leute, die richtig bohren, da merkt man selbst dann eher, wenn der andere ins schwarze getroffen hat

danke für deine antwort!

Wieso „gegen anarbeiten“. Das bist Du. Du
bist nicht nur so positiv, wie Dein (fremdbestimmtes)
Selbstbild es Dir zu sein vorschreibt. Akzeptiere es :wink:

nein, ich will es nicht akzeptieren. es wäre mir egal, wenn ich das bei leuten tun würde, die mir eh wurst sind, aber bei der person, bei der ich das zur zeit tue, ist das anders. ich hab sie lieb. ich will sie nicht verlieren. ich will sie nicht nerven.

ich KANN und WILL mich in dem punkt so nicht akzeptieren (und der person geht es ebenso…)

Hallo,

Du willst also vor ihm und Dir gerne
„jemanden Anderen“ spielen, jemanden, der Dir
offentsichtlich nicht entspricht. Er möchte auch
lieber etwas, was seinen Seh- und Verhaltens-
gewohnheiten entspricht.

Dann such Dir lieber jemanden, bei dem Du
Deine Panzerung, Deine Hülle, aufrechterhalten
kannst.

Andererseits; es sollte doch auch für
Dich an der Zeit sein, einzugestehen,
was tatsächlich „noch so“ in Dir steckt :wink:

Ist es denn tatsächlich nur „Unangenehmes“,
was er in Dir zum Leben erweckt - oder werden
„angenehme und gute“ Seiten ebenso sichtbar?

Grüße

CMБ

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Dann such Dir lieber jemanden, bei dem Du
Deine Panzerung, Deine Hülle, aufrechterhalten
kannst.

irgendwie kann ich das nicht ganz nachvollziehen, was du schreibst…

es ist ja eher so, dass ich bei IHM anders bin, als ich es eigentlich bin. mein benehmen ihm gegenüber steht meinem benehmen gegenüber von dutzenden von anderen leuten, bei denen ich bin, wie ich bin!

Ist es denn tatsächlich nur „Unangenehmes“,
was er in Dir zum Leben erweckt - oder werden
„angenehme und gute“ Seiten ebenso sichtbar?

natürlich ist es nicht nur dies eine unangenehme, dass er in mir weckt, neben her laufen noch lauter positive dinge. wenn alles negativ wäre, wäre ich nicht mit ihm befreundet und würde mir nicht so einen kopf machen, warum ich ihn dauernd verletze.

Hallo Helena42,

Dann such Dir lieber jemanden, bei dem Du
Deine Panzerung, Deine Hülle, aufrechterhalten
kannst.

irgendwie kann ich das nicht ganz nachvollziehen, was du
schreibst…

Warte warte, ich meine, es ist jemand mit der
ausserordentlichen Eigenschaft, dass Du ihm gegen-
über keinen Panzer trägst. Du lässt, was Dein inneres
Bedürfnis ist, Dein „ich“ heraus.

Meine Jesus-Andekdote war insofern zutreffend, dass
diese Rolle Jesus nach der Überlieferung für sehr
viele Leute spielte, nicht nur für einen oder wenige :wink:

es ist ja eher so, dass ich bei IHM anders bin,
als ich es eigentlich bin.

Woher willst Du wissen, wie Du bist. Das „ich“ und
seine Präsentation nach aussen ist erstmal durch
soziale Zwänge grundsätzlich fremdbestimmt, auch
wenn man sich nach den Jahren in dieser „Hülle“
zu Hause fühlt.

mein benehmen ihm gegenüber steht meinem
benehmen gegenüber von dutzenden von anderen
leuten, bei denen

ich bin, wie ich bin!

nein: „Wie man wird, was man ist.“

Dein „ich“ ist ein Konstrukt, welches sich bisher
als erfolgreich im Kampf mit der Umgebung (Eltern, Peers)
erwiesen hat. Mehr nicht.

Wenn einige Faktoren nicht mehr wirken, die dieses
Konstrukt aufrechterhalten, dann bricht das innerste,
das was tatsächlich da ist, durch.

„Seht, was für ein Mensch!“

natürlich ist es nicht nur dies eine unangenehme, dass er in
mir weckt, neben her laufen noch lauter positive dinge. wenn
alles negativ wäre, wäre ich nicht mit ihm befreundet und
würde mir nicht so einen kopf machen, warum ich ihn dauernd
verletze.

Du lebst eine starke Rolle aus, die fest in Dir verankert
ist. Vielleicht ist das irgendwann im Leben nötig und
in Deinem Fall nicht zu überspringen. Möglicherweise
(um nach einem Deiner Postings zu urteilen) spielst
Du ein tiefverdrahtetes Verhaltensmuster aus der Kindheit
durch, welches aber Deinen Charakter bestimmt, sofern
keine hemmenden Faktoren auftreten - oder so ähnlich :wink:

Wer weiss?

Spiel ruhig mal ein wenig den bösen Unteroffizier.
wenn er das verkraften kann und es weitgehend
ignoriert, hat er sehr viel für Deine Entwicklung
getan, ohne das überhaupt wissen zu können.

Mein Senf.

Grüße

CMБ

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du saugst aber auch sätze aus deinem hirn,… die muss ich erst mal verstehen :wink:

na, wie auch immer…

Du lässt, was Dein inneres Bedürfnis ist, Dein „ich“ heraus.

wenn das so ist, dann will ich das nicht!!!

auch wenn man sich nach den Jahren in dieser „Hülle“ zu Hause fühlt.

tue ich ja nicht, ich fühle mich - was diesen aspekt angeht - eben nicht zu hause, ich will da raus!

nein: „Wie man wird, was man ist.“

ist das ziel, ja, aber nicht der ist-zustand

Spiel ruhig mal ein wenig den bösen Unteroffizier.
wenn er das verkraften kann und es weitgehend
ignoriert, hat er sehr viel für Deine Entwicklung
getan, ohne das überhaupt wissen zu können.

das will und kann ja aber keiner von uns…
selbst wenn er zu meiner entwicklung beitragen WÜRDE, was ist mit seiner? ihm bringt es nichts. er fühlt sich gedemütigt, unverstanden und - auf deutsch jetzt mal - verarscht.

Wen machst du nieder und warum?
Hallo,
Wenn du dein Verhalten ändern willst, solltest du zuerst wissen, warum du andere mobbst. Ich rate dir genau darüber nachzudenken, wie sich deine Mobbing-Opfer von anderen Menschen unterscheiden.
Häufig werde Menschen gemobbt, die innerhalb der Gruppe einen geringen Status haben. Menschen sind stärker motiviert solchen Menschen Fehler nachzuweisen, die den eigenen Selbstwert gefährden: die uns selbst beleidigt haben, einem peinlich sind, aber auch solche, auf die man neidisch ist. Zum anderen kann Mobbing auch aus der Situation oder Stimmungen heraus entstehen und dann zur Gewohnheit werden. Orientierst du dich eventuell auch an anderen und ziehst gerade über solche Menschen her, über die andere auch heranziehen.
Menschen neigen dazu für unerwünschtes Verhalten stets andere verantwortlich zu machen, obwohl die Ursache in ihnen selbst liegt. Ich empfehle dir herauszufinden, mit welcher Motivation du andere lächerlich machst. Wie fühlst du dich bevor, während und nachdem du andere zur Sau machst/ gemacht hast. Was passierte im Vorfeld, wann hast du kein Bedürfnis danach dies zu tun?
Der erste Schritt ist immer sich eines Problems bewusst zu werden, du bisst also schon auf dem richtigen Weg.

Ich habe durchaus Verständnis für dein Problem. Folgende Gedanken sollen dir helfen das Problem zu lösen.
Ein Vorschlag: Sage deinen Opfern, dass du ein Problem damit hast dich unter Kontroll zu behalten und dass sie dich darauf aufmerksam machen sollen, wenn du wiedermal die Kontrolle verlierst. Überlege dir, ob du dich nicht vielmehr selbst lächerlich machst, wenn du über andere herziehst. Versetze dich in die Rolle eines Mobbingopfers hinein oder erinnere dich daran, wie du selbst gemobbt wurdest. Wenn du dir bewusst wirst, wie verletzend Mobbing sein kann und dir bewusst wirst, welchen Schaden du anrichteslt und wie unbeliebt und lächerlich du dich selbst machst, wird es dir helfen damit aufzuhören. Vorallem aber solltest du dir der Ursachen (vielleicht mangelnder Selbstwert) bewusst werden, um das Problem an der Wurzel zu bekämpfen.

So far,

Falk

sorry f d. namensverwechselung - sonst ohne text
.

hallo helena - sorry nochmal für die namensverdrehung - frag mich grad was mich da trieb… aber nun.

meine antwort kann nicht richtig auf die zutreffen wie ich nun lese denn ich habe dein ursprungsposting so verstanden dass es sich nicht nur auf eine person beschränkt… tuts aber sagste - das verändert die lage schon ziemlich so ich denke.

ich denke mal laut dazu und vor allem drumherum - auf die gefahr hin das wieder nix dabei ist und/oder ich das thema nur am rande streife.
da ich aber keine konkreten vermutungen parat habe, kann ichs nur versuchen auf diese weise einzukreisen:wink: - los gehts.

du hast beschrieben, das deine mutter auch so auf die person reagiert - andererseits werden ander menschen diese person ja auch kennen und ich vermute mal, nicht jeder wird so reagieren. wäre evtl mal spannend wenn du beobachtest wieso das so ist.

soweit ich informiert bin berührt uns immer etwas bei anderen, das mit uns selbst zu tun hat - in irgendeinem sinne - das ist das problem - denn die verbindung zu einem selbst liegt leider nicht auf der hand.

ich kann nur ein beispiel von mir sagen, auch wenn es durch lernen und erkennen recht selten vorkommt, so wird es sicher nicht gänzlich auszuschliessen sein dass dich mich höllisch aufrege (was nun nix mit lästern oder ähnl. zu tun hat, aber das ist wurst). ich reagiere auf für mich scheinbare ungerechtigkeiten teilweise sehr heftig - dabei ists früher egal gewesen ob es mich selbst oder andere betraf - bei anderen konnte ich sogar mit mehr verstand reagieren, bei mir selbst war ich oft hm… in rage bis ohnmächtig vor wut.
auffällig ist aber - nicht jeder reagiert so wenn ein anderer ungerecht ist…

nun habe ich vor einigen jahren den zusammenhang nicht nur erkannt, sondern ich konnte ihn auch fühlen und bearbeiten was erst eine veränderung des eigenen musters möglich macht weil sich die wahrnehmung verändert (immer öfter jedenfalls:wink:

ich war in meiner kindheit oft ungerechtigkeiten ausgeliefert und das so regelmässig das es ein bestandteil meines lebens waren. - so habe ich diese sog. strategie entwickelt - wenn für mich schon keiner einsteht dass zumindest ich für andere - is auch ne art übertragung - was man selbst nicht bekam erfüllt man für andere um es sich damit zu erfüllen.
später kam dann noch heftigste gegenwehr hinzu wenn „es“ um mich ging.
letztlich waren dies kindliche dinge - denn das erlebte aus der kindheit hängt in einem drinnen wie die seuche.

ebensogut hätte ich aber auch anders „werden“ können - indem ich genauso bin wie die vermeindlichen vorbilder - das hängt eben von der persönlichkeit ab - wichtig hierbei ist eigentlich nur eines - beide strategien sind nicht freiwillig gewählt und das eint sie damit.

die quelle ist die selbe und somit ist das ergebnis für einen selbst nie etwas was auf reife, verarbeitung oder ähnliches beruht - das habe ich dann später nachgeholt. empfindlich werde ich aber sicher immer sein im verhältnis zu jemanden der genau das nie als kind erlebt hat oder eben in keinem ungewöhnlichem maße.

nun weiss ich nicht ob du verstehst wo ich hinwill…(weiss ich selbst grad nicht so genau*seufz - formtief wohl)
zum einen denke ich mal der mensch um den es geht hat in seinem bereich etwas ähnliches und folgt damit seinem muster - mangels erkennung dessen ist er dem ausgeliefert obwohl er es nicht sein müsste.
er hat gelernt nicht viel wert zu sein etc… naja… letztlich immer das gleiche spiel - die gleichen grundlagen die in der kindheitsentwicklung eine prägende rolle für später darstellen und wenn da fehlgehandelt wird von eltern und umgebung wirds schwer sein das zu unterbrechen - also passt eigentlich das erste posting von mir auf die person und nicht so sehr auf dich merk ich gerade *lach

was nun dich (und deine mutter betrifft) so weiss ich hier nicht so genau…aber sicher entspricht die person nicht euren erwartungen in seinem sein und/oder handeln - und es spricht auch eine art verachtung aus eurem handeln - ich persönlich bin davon überzeugt das ein mensch andere nur verachten kann wenn er tief in sich für sich selbst ähnliche gefühle trägt.

aber das ist glaube ich nicht das wesentliche - 2 baustellen sind es - eine warum du so auf die person reagierst und die andere warum die person ist wie sie ist. - letzteres habe ich glaube ich schon aus meiner sicht beschrieben und nur wenn der leidensdruck gross genug ist wird er oder sie einen bedarf zur veränderung spüren - der rest der welt aber hat kein recht jemanden nicht so zu nehmen wie er ist - er hat aber die wahl der person aus dem wege zu gehen oder den kontakt zu minimieren auf das absolut unabwendbare.

wenn man das selbst nicht macht - also du die person auf der anderen seite - die sich aufregt weil die person nicht so ist wie du sie haben willst oder es erwartest - evtl hast du immer mindestens eine person gebraucht im leben als prellbock - als ablasser für frust der auf die weise kompensiert wird weil sonst kein platz im leben dafür ist oder man sich den raum auf andere weise nicht zugesteht -
keine ahnung - ich weiss nur eines - wenn mir jemand nicht zusagt und ich mich dennoch mit ihr abgebe habe ich auch ein problem und nicht der andere allein. wie schon erwähnt brauchen sich beide gegenseitig zur erfüllung von etwas… was das ist oder viel wichtiger warum…
keinen schimmer - zu wenig infos für mich um da ne vermutung anzustellen.

übrigens ist die ansicht und wahrnehmung anderer bzgl. deines nach aussen dargestellten selbstwertes kein messwert an dem dein echter selbstwert zu erkennen wäre - menschen sehen in einem das was man will das gesehen wird und das gilt vor allem für das allg. umfeld.
ich will damit weder sagen du blendest andere noch das andere oberflächlich sind. - es ist nur eben allgemein üblich so vorzugehen.
wäre es anders und menschen würden hinter die masken schauen bräuchte man keine therapeuten mehr die einem helfen sich selbst zu erkennen.

wie ich schon sagte, das umfeld und man selbst leben in einer art symbiose - solange du so bist wie du bist wird nie wer dich in frage stellen - mal insegesamt -
aber sowie es nunmal nicht so ist das z.b romantik gleichbedeutend für alle ist - also der eine findest es romantisch wenn ein teelicht neben der neonröhre brennt und der andere meint unter vollmond, vino auf decke im park mit fakeln fängt es gar nicht an… das gleiche gilt aus meiner sicht für alles andere - auch für das was man unter selbstbewusstsein versteht - in wahrheit sind wenige menschen wirklich von der basis an selbstbewusst - würde es doch die erziehung in die erichtung voraussetzen. was viele statt dessen und sehr nachvollziehbar getan haben ist, sich selbstbewusstsein selbst zu erarbeiten - krux dabei ist aber - es steht auf treibsand und nicht auf fundament und hat immer negative auswirkungen für einen selbst und andere.
was die gesellschaft allegmeinhn unter selbstbewusstsein versteht oder woran sie es vermeindlich erkennt - halte ich zumeist in der weise für selbstbeschiss.

nun habe ich meine überschrift erfüllt*ggg
ich bin an meine grenze geraten denn ich habe mich anfangs vertan im verstehen des beitrages von dir und nun weiss ich keine klugen vorschläge mehr zur evtl findung - das ergebnis haste gerade gelesen.
deshalb kanns gut sein ich schreib dazu nimmer - das zu posten fällt
mir schon schwer aber ich machs weil es eben gerade so ist wie es ist in meinem hirn*g

hoffe mal die anderen wissen konkreteres und zutreffenderes was dir nutzt.

LG

nina