Nierenprobleme durch Ibu, was tun?

Liebe Forumsmitglieder,

ich habe durch Ibuprofen einen leichten (sagt der Arzt) Nierenschaden.
Ich habe folgende WErte:
66.4 ml/min Krea-Clearance Referenzbereich: 95-160 ml/min
Urin-Harsäure : 25,7 mg/dl Referenzbereich: 37-92 mg/dl

Ich hatte seit einem Jahr bereits Oberlidödeme morgens und geschwollene Hände, so dass der Faustschluss schwierig und unangenehm wurde.
Hatte entsprechende Fragen weiter unten hier bereits gestellt.
Ärzte muss man unter Druck setzen, damit sie was tun. Ich sollte ja brav 3mal tgl meine Ibu nehmen, aber als ich hin bin, weil ich ständig die Lidödeme hatte, wusste man sich keinen Rat.

Naja, meine Frage nun: Kann man was tun, damit die Nieren wieder richtig arbeiten? Kann ich sie unterstützen. Homöapathische Mittel hatte ich bereits (Solidago D12) Nierentee´s alles nur wenig hilfreich.
Der Arzt meinte, das wäre eine leichte Nierenschwäche und wenn ich keine Schmerzmittel mehr nehme, wird sich das legen.Ich solle mindestens 2 Liter Wasser (reines Wasser ohne Kohlensäure) trinken.
Hilft aber nicht viel

Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich mein Vertrauen in die Mediziner verloren habe. Kennst sich einer von euch aus?
Wäre schön, wenn einer/eine was weiß :smile:

Grüße
Hyper

Hallo,

was du alles tun kannst, weiß ich nicht, ich hoffe, du erhälst da noch Ratschläge. Aber eines weiß ich wohl: wenn dein Nierenschaden tatsächlich reversibel ist, dann passiert es nicht innerhalb von 2 oder 3 Wochen. Das kann Monate und Jahre dauern. Die Fortschritte in der Zeit werden winzig sein. Also so nach dem Motto „Ich trinke 2 Liter Wasser täglich aber das bringt nix“, so geht’s nicht.

Mein Brudder hatte einen Paracetamol-bedingten Lebeschaden. Ich kann es nicht ganz genau sagen, aber ich meine, seine Blutwerte waren nach 3 oder 4 Jahren wieder auf Normal.

Also Geduld!

Gute Besserung!
Barbara

Hallo Barbara,

danke erst einmal für deine Antwort. Du magst da nicht ganz unrecht haben, ich bin nicht gerade die, die mit der Tugend GEduld gut ausgestattet ist.

Habe mir aber eben nochmal Blut abnehmen lassen. Mal schauen wie die GFR ist.

Ich muss wohl mindestens bis Ende diesen Jahres warten, bis ich Forstschritte sehe. Nehme gar keine Medis ein im Moment.
Ich will einfach morgens nicht mehr aussehen wie ein Monster…mich stört das total!

Dass die Medikamente so schädlich sind, sagt einem keiner!
Naja, jetzt ists eh zu spät.

Grüße
Hyper

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Akupressur kann man noch machen.

Hi,

die möglichen Folgen stehen auf dem Beipackzettel, deswegen ist der drin.
Jedes Medikament hat Wirkungen - manche davon sind erwünscht, dass sind die Effekte, deretwegen wir sie nehmen. Und manche sind nicht erwünscht- das sind die Nebenwirkungen. Und man muss halt immer eine Kosten-Nutzen-Rechnung machen: wieviel Nebenwirkung nehme ich für die erwünschte Wirkung in Kauf?
Medikamente werden zugelassen bzw. eingesetzt, weil sie bei einem bestimmten Symptom mit sehr hoher Wahscheinlichkeit eine bestimmte erwünschte Wirkung erzeugen und mit geringerer Wahrscheinlichkeit eine Auswahl unerwünschter Wirkungen.
Soll DIr Dein Arzt alle möglichen Nebenwirkungen herunterbeten? Oder kannst Du selber lesen? Und wenn (erfundene Zahl) einer von 1000 Nierenprobleme kriegt - niemand weiß, ob Du der 999. bist oder der 1000. - du musst darauf gefasst sein, dass Du der 1000. sein könntest, und ob dir das leichte Nierenproblem mehr Last ist als das Problem, dessentwegen dir Ibu verordnet wurde.

Probleme haben die Leute…

die Franzi

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Hallo,

Hi,

die möglichen Folgen stehen auf dem Beipackzettel, deswegen
ist der drin.
Jedes Medikament hat Wirkungen - manche davon sind erwünscht,
dass sind die Effekte, deretwegen wir sie nehmen. Und manche
sind nicht erwünscht- das sind die Nebenwirkungen. Und man
muss halt immer eine Kosten-Nutzen-Rechnung machen: wieviel
Nebenwirkung nehme ich für die erwünschte Wirkung in Kauf?
Medikamente werden zugelassen bzw. eingesetzt, weil sie bei
einem bestimmten Symptom mit sehr hoher Wahscheinlichkeit eine
bestimmte erwünschte Wirkung erzeugen und mit geringerer
Wahrscheinlichkeit eine Auswahl unerwünschter Wirkungen.
Soll DIr Dein Arzt alle möglichen Nebenwirkungen
herunterbeten? Oder kannst Du selber lesen?

Du kennst nicht die ganze Geschichte! Also Urteile gefälligst nicht voreilig!!!
Keiner muss mir was vorlesen. Nur ich kann nicht im Blick haben, dass ich mit meinen 45 kg die vom Arzt verordnete Dosis von 600mg Ibu 3 mal tgl nicht nehmen sollte!!! Das muss der Arzt wissen und im Beipackzettel steht es nicht! Ich habe gar nicht das (Blut)Volumen, was benötigt wird, um Ibu wieder richtig vor allem ohne Schaden für meine Nieren, ab zu bauen!Dass ich dann mehr trinken muss, steht auch nicht im Beipackzettel! Es steht auch drin, dass man die Tabletten nicht über einen längeren Zeitraum nehmen sollte. Ich habe wegen diverser SChmerzen immer wieder von meinem Arzt Ibu bekommen, auch das sollte ein Arzt im Blick haben!!
Also erzähl mir bitte nichts, wenn du keine Ahnung hast!

Und wenn

(erfundene Zahl) einer von 1000 Nierenprobleme kriegt -
niemand weiß, ob Du der 999. bist oder der 1000. - du musst
darauf gefasst sein, dass Du der 1000. sein könntest, und ob
dir das leichte Nierenproblem mehr Last ist als das Problem,
dessentwegen dir Ibu verordnet wurde.

Ja, da hätte ich lieber die Schmerzen ertragen, so wie ich es heute tue!
Nur muss man ja sagen, dass der Arzt studiert hat und ich nicht!
Ich muss ein Risiko abwägen? Nein, ich muss wahrscheinlich doch noch Medizin studieren, damit ich nicht wegen irgendwelchen Berufsmüden Ärzten verheizt werde…
Aber es gibt gottseidank auch andere!

Probleme haben die Leute…

Du scheinst ja sonst nichts zu tun zu haben, oder warum musstest du auf etwas antworten (wobei mir deine Antwort nun keine Hilfe ist!), worauf du im Grunde genommen keine Antwort gegeben hast?

die Franzi

Die HYper

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Hallo,

danke für die Antwort. Das werde ich dann mal mit meiner neuen Hausärztin besprechen!

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Hallo Franzi,

wenn ich das richtig interpretiere, wurde dem Fragesteller ärztlich empfohlen, täglich eine bestimmte Menge Ibuprofen zu nehmen. Zum Einen sollte man sich als Patient darauf verlassen können, dass der Arzt weiß, was er empfiehlt. Zum Anderen sollte ein Arzt bei regelmäßger Verschreibung von Medikamenten, von denen bekannt ist, dass sie z.B. auf Leber oder Nieren gehen, regelmäßige Routineblutuntersuchungen ansetzen.

Ich gehöre zu den für manche Ärzte höchst unbequemen Patienten, die sich gründlich informieren würden. Aber ich verstehe auch so einigermaßen, worum es geht und kann mich über den unverständlichen Rest sachkundig machen (lassen), wenn dann noch was übrig bleibt, muss auch ich blind vertrauen. Aber das kann man nicht von jedem Patienten erwarten. Dafür hat man die Ärzte. Aber die sind manchmal auch nur fehlbare Menschen.

LG Barbara

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Hi,

verschreiben dürfen oder nicht… hm, soviel zur Dosierung:
http://medikamente.onmeda.de/Medikament/IbuHEXAL+400…

Da ist die REde von „sollte“ und „Richtlinie“ - man kann auch mehr.

Und natürlich musst du abwägen, ob sich das Medikament für Dich „lohnt“ - du bist derjenige, der es nimmt, nicht der Arzt.

woher ich meine klugscheißerische Einstellung nehme? Daher, dass ich MS habe und immer selber entscheide, ob ich mit irgendeinem Ausfall zum Arzt gehe, das Kortison iv nehme, ausschleiche - oder eben nicht. Oder ob ich eine Basistherapie mache (oder nicht). Jahrelang habe ich Interferone genommen, einmal pro Woche im injiziert. Nebenwirkung: Grippe, Schw#chegefühl, Gliederschmerzen - außer, man nimmt Paracetamol (wirkt bei mir gar nicht) oder Ibuprofen (wirkt ausgezeichnet, nebenwirkungsfrei). Ich habe Ibu genommen - 4 Jahre lang, jede Woche zwei Tage lang 3x400 oder mehr. Der Arzt hätte auch 800 verschrieben, und manche brauchen auch die Dosis, und nehmen dann noch MAgenschutz zusätzlich.
Grad sitz ich hier und schreibe diese Anwort, während die Arnikasalbe auf meinem Oberschenkel einwirkt. Bin gegen den Rat meines Neurologen auf Copaxone umgestiegen, weil die Interferone mir Gliederschmerzen 24/7 und Haarausfall beschert haben. Nachdem ich Weihnachten wieder einen Schub hatte, habe ich mit der BT weitergemacht. Preis diesmal: jeden Tag injizieren und Hautrötungen und Juckreiz teilweise 48 bis 60 Stunden nach der Injektion. Ich sehe aus wie ein Marienkäfer in FEhlfarben.
Und diese Entscheidungen muss jeder Patient treffen - ob er nun MS hat oder was harmloseres, und ob er nun studiert ist oder es grad s durch die Hauptschule geschafft hat.

Langer Rde, kurzer Sinn: wenn die Schmerzen dich weniger belasten als die geschwollenen Hände, dann setz das Ibu ab, trinke fleißig. Aber in GEduld üben musst Du Dich trotzdem, es dauert eben eine Weile, bis sich die Nieren wieder eingekriegt haben.
Und falls Du weder Schmerzen noch Nierenprobleme haben willst: es gibt noch andere Schmerzmedikamente, ein anders erlöst dich möglicherweise von den Schmerzen und hat bei dir keine NW. Aber im Vorhinein kann Dir keiner sagen, ob du NW kriegst und wenn ja welche. Aber viel trinken und immer die geringste wirksame Dosierung einnehmen hat noch keinem geschadet.

die Franzi

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Hallo Franzi,

Oder kannst Du selber lesen? Und wenn
(erfundene Zahl) einer von 1000 Nierenprobleme kriegt -

Hast gar nicht schlecht „erfunden“.
Die Nebenwirkungen auf die Nieren werden bei Ibuprophen mit

woher ich meine klugscheißerische Einstellung nehme? Daher,
dass ich MS habe und immer selber entscheide, ob ich mit
irgendeinem Ausfall zum Arzt gehe, das Kortison iv nehme,
ausschleiche - oder eben nicht.

Du hast zu dem Thema keine Klugscheißerische Einstellung, sondern eine beschissene! Vielleicht liegt es daran, dass du wirklich Pech gehabt hast und / oder einen falschen Arzt.

Das, was du hier propagierst ist jedenfalls keine gute und gesunde Art, mit dem Thema Medikamenteneinnahme umzugehen und es ist erst Recht keine Art, auf so eine Frage einzugehen!!!

Ich habe selbst MS und weiß, wovon ich rede. Aber ich habe einen Neurologen, mit dem ich über solche Sachen reden kann. Klar sollen Patienten aktiv an ihrer Medikamenteneinnahme mitwirken und auch in Entscheidungen einbezogen werden. Aber Patienten, die eigenmächtig irgendwelche Medikamente absetzen oder nehme ganz nach Lust und Laune sind scheiße. Zumindest sind sie kein Vorbild!

Bin gegen den
Rat meines Neurologen auf Copaxone umgestiegen, weil die
Interferone mir Gliederschmerzen 24/7 und Haarausfall beschert
haben.

Wenn dein Neurologe auf deine Probleme nicht eingeht, dann ist er ein Arsch! Und wenn du klug bist, holst du ihn in die Verantwortung oder wahrscheinlich noch besser: Such dir einen besseren!

Wenn die Frage gestellt wird, wie mit Ibu umzugehen ist und welche Nebenwirkungen zu erwarten sind, ist der Arzt, der den Mist verschreibt in der Verantwortung. Man ist nicht faul oder blöd, wenn man den Arzt zur Verantwortung zieht, sondern man ist blöd, wenn man es nicht tut. Denn als Patient ist man wohl Experte für seinen Körper. Aber Experte für die Krankheit und die Medikamente ist der Arzt. Nur miteinander geht das und nicht gegeneinander.

Viele Grüße

Uli

*mit einen ganz tollen Neurologen, der ihn nicht in solchen Situationen alleine lässt, auch wenn es manchmal ziemlich beschissen geht!*

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Hi,

wenn rübergekommen ist, dass ich meine Medikamente nach Lust und Laune absetze und wieder nehme, tut mir das leid, denn das entspricht nicht den Tatsachen.

Dennoh bin ich der Überzeugung, dass man bezüglich Nebenwirkungen auch mal die Beipackzettel konsultieren kann und nciht den Arzt dafür in die Pflicht nehmen muss - vor allem nicht bei etwas so gängigem wie Ibuprofen.

Um meine Krankengeschichte wieder aufzugreifen: Was die bei mir auftretenden Symptome angeht, so habe ich davon erfahren durch…

  • meinen Neurologen
  • die MS-Schwester, die mich in der Spritzerei unterwiesen hat (strenggenommen waren es zwei, denn ich bin zwischendrin umgezogen)
  • der Beipackzettel
  • die Teilnehmer eines MS-Forums
  • die Hotline von Biogen Idec
  • mein Hausarzt
  • mein Hautarzt
  • meine Frauenärztin
  • und vermutlich, aber das kann ich nciht mehr mit Sicherheit sagen, meine Apothekerin

Alle außer den ersten zwei Spiegelstrichen habe ich selbst aufgesucht. Und die auftretenden Symptome habe ich, soweit möglich, bekämpft. Erst, als ich zwei Jahre herumexperimentiert hatte, nichts half außer Ibu gegen die Grippesymptome, mir weiter die Haare ausgingen und ich mich bewegte ie eine alte Frau - aber seit 4 Jahren keinen Schub hatte, habe ich interferon abgesetzt. Ich habe es schon dem Neuro mitgeteilt, aber ich habe ihn eher gebeten, zuzustimmen, als gefragt, ob es ok ist.

Sowohl mein Hausarzt, als auch mein Neurologe und die heir im KH sagen mir, dass ich die einzige bin, die wirklich weiß, was in ihrem Körper los ist, und ich muss die Entscheidungen treffen. Sie können mich nur beraten. Das gilt in extremem Maß für die MS (aufgrund ihrer Natur), und in abgeschwächtem Maß auch für andere Krankheiten - wobei es immer so ist, dass die letzte Entschidung beim PAtienten liegt. Niemand wird einer Behandlung zwangsweise zugeführt.

Du wärest ehrlich gesagt der erste MSler, den ich kennenlerne, der kritiklosa und ohne zu hinterfragen einfach alles macht, was der Neurologe sagt.

die Franzi

Hallo,

bei allem Verständnis für dein Leiden und die damit verbundene persönliche Betroffenheit: Dein Beitrag war unsachlich und griff Miezekatze - wie ich finde - ungebührlich an, die sich die Zeit genommen hat, um ausführlich zu antworten angesichts der bis dato bekannten Fakten.

Ich denke, die Prognose dieser Nierenwerte wurde schon hinreichend erörtert, daher werde ich mich nicht dazu äußern.

Nur noch eins zum Allgemeinen: Der Hersteller nimmt jede mögliche und noch so seltene Nebenwirkung in den Beipackzettel mit auf. Müsste ein Arzt die dem Patienten allesamt eigenständig runterbeten, könnte er pro Tag nur an die 20 Patienten behandeln. Das wäre also schlichtweg unpraktikabel.
Auch wenn wir nicht alle Ärzte sein können, so sollte es doch jedem Menschen, der bei Verstand ist, bewusst sein, dass Medikamente keine Smarties sind, die man einfach einwerfen kann. Oder: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung.

Grüße und alles Gute
Liete

Hallo!

In eure Streitereien will ich mich gar nicht mehr einmischen, finde es schon fast off-topic.

Nochmal zum Thema: Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ich würde auch die 2 Liter Wasser trinken am Tag hinterfragen - und generell jetzt nicht mehr beim Hausarzt --> zum Nephrologen/Urologen/internist, aber irgendein Spezi muss ran. Warum? Zu viel Volumen kann der Niere zusätzlich schaden.Vor allem das Motto „viel hilft viel“ wäre hier völlig unangebracht. Wollte ich nur einmal drauf hingewiesen haben.

Ansonsten finde ich, sollte man seinem Arzt vertrauen können. Dass da auch mal Pfeifen dazwischen sind, ist sicherlich klar! Das ist ja vor allem für den Laien schwer festzustellen!

Es gibt übrigens auch Medikamente, wie Paracetamol, die in der Leber verstoffwechselt werden und evtl trotzdem gegen deine Schmerzen helfen. Die sollte man auch nicht vergessen - die Schmerzen. Das macht auf die Dauer auch keinen Sinn das zu „ertragen“!!!

Also, wie immer

LG

Ärzte, Patienten und Medi´s
Liebe Gemeinde,

ich finde es schade, dass manche hier sich wie Lehrmeister aufführen müssen, dabei habe ich eine Frage gestellt, die nur wenige beantwortet haben. Danke an diese User!

Ich bin im Grunde genommen ein kritischer Mensch, hatte nach der Hysterektomie angefangen Ibu zu nehmen, da ich sie gut vertragen habe sollte ich sie noch weiter nehmen. Vor der OP hatte ich bereits starke Kreuzschmerzen und dafür nahm ich auch Ibu, weil ich wie eben geschrieben diese auch ohne Magenschutz super vertragen habe.
Direkt nach der OP hatte ich solche Kreuzschmerzen, dass ich einen Lagerungsschaden bei der Hysterektomie vermutet habe.
Das mit dem Kreuz ging ein halbes Jahr (Krankengynmastik usw). Ich sollte auf jeden Fall weiter die Ibu nehmen, weil „Schmerzgedächtnis“ usw.
Ich habe dem Arzt gesagt, dass ich komischer Weise, jedes Mal wenn ich Ibu genommen habe morgens dicke Augen habe.(Nein, ich habe entgegen dem Rat der Hausärztin, die Ibu nicht 3 mal tgl genommen, sondern nur wenn ich starke Schmerzen hatte, bin eigentlich kein Tablettenschlucker.)Paracetamol wirkt übrigens nicht, und wird zu einem nicht unerheblichen Teil auch über die Niere abgebaut! Aber ich nehme Paracetamol wie gesagt nicht, weil ich weiß, wie schnell man sich damit die Leber abschießen kann. Wie auch immer!
Es geht mir nicht darum, dass ich bekannte Nebenwirkungen bekommen habe. Richtig ist, dass im Beipackzettel steht wie hoch die Risiken für welche Nebenwirkungen sind.
Mich stört es einfach, dass man mich ein halbes Jahr mit den Schmerzen eines Bandscheibenvorfalls hat alles mögliche schlucken und machen lassen (wurde eingerenkt usw, was alles schlimmer machte)hat, ohne auch nur zu schauen woher die Schmerzen und Fußheberschwäche kommt.
Hätte ich nicht gute Freunde, die selbst Ärzte sind (und nein ich frage nicht Freunde ständig um Rat, auch wenn es Ärzte sind!!), dann würde ich heute noch Schmerztherapie machen und nicht wissen, dass ich einen massiven Bandscheibenvorfall habe. Über diese Freunde habe ich endlich ein MRT machen lassen. Ergebnis: Wurzelkompression mit Schädigung der Nerven und beginnende Duralsackkompression! (Aha, daher kam es also, dass ich beim Treppensteigen immer mit dem gleichen Fuß hängenblieb!)
Das hätte man früher machen können (wohl gemerkt, der HA ist nicht auf die Idee gekommen, ebenso nicht die beiden Orthopäden, dass ich einen Bandscheibenvorfall habe), dann hätte ich keine Schmerzmittel gebraucht. Geht jetzt nach der Bandscheiben-OP auch gut ohne und die Schmerzen sind erträglich! Aber das liegt in meiner Hand: ich geh jeden Tag 1,5 -2 Std spazieren und die Schmerzen sind fast weg!

Es kann aber nicht sein, dass ich zig mal wegen meinen „dicken Augen“ zum Arzt gehe, und dieser sagt, es wäre normal, dass man morgens etwas verquollen ist!! Denn:

ICH KENNE DIE SYMPTOME EINER NIERENSCHWÄCHE NICHT! Ich merke nur, dass etwas nicht stimmt und gehe zu einem Arzt, der es wissen sollte.
Mit meinem Auto gehe ich in die Werkstatt und muss mich auch darauf verlassen können. Ich hole mir im Zweifelsfall eine zweite Meinung, aber ich gehe nicht gleich bei einer Autowerkstatt in Lehre!! Das was ich wissen muss um im Notfall mir selbst zu helfen weiß ich, das reicht!

So sieht es auch aus, wenn ich zum Arzt gehe!

Aber im Ernst, diese Grundsatzdiskussion über den mündigen Patienten reicht mir!
Ich will, dass jeder seinen Job macht! So wie ich meinen mache! Wenn es einem nicht mehr gefällt, sollte man sich einen anderen Job suchen, damit man nicht Menschen gefährdet!
Ich habe auch meinen Beruf gewechselt, weil ich keinen Sinn mehr in meinem alten gesehen habe.

Auch das ist ein anderes Thema.
Noch einmal die gleiche Frage: Was kann ich tun? Die Werte sind nicht sooo schlecht, dass ich jetzt ins Krankenhaus müsste. Ich nehme keine Schmerzmittel oder sonstige Medis. Keine Pille und nichts.
Wie lange kann es dauern, bis die Nieren sich erholt haben?
Ich bin seit 6 Wochen dabei auf alles zu achten, wenig Salz, viel trinken (1,5 l am Tag schaffe ich)ect. pp!
Ein guter Freund (Arzt, allerdings Kardiologe) steht mir zur Seite, also hab ich jetzt keine Panik, aber ihn möchte ich auch nicht ständig fragen. Daher hatte ich meine Fragen hier gestellt.

Sorry für den langen Text!

Grüße
Hyper

Hallo,

nein, ich beschwere mich nicht darüber, dass ich Nebenwirkungen habe, sondern darüber, dass sie der Arzt, der mir die Medis verschreibt nicht erkennt, dass es von den Medis kommt.
Lies dir bitte einfach den Text oben mit Überschrift: Ärzte Patienten und Medis durch.
Das erklärt wohl auch ein wenig die Situation!

Und ich fühlte mich durch diverse Aussagen von Miezekatze angegriffen, da kann man mal biestig werden :smile:

Oder was sollte die Frage: Ich könne doch lesen? Was eine Frage, wenn ich schreiben kann, muss ich wohl lesen können! Ich greife niemanden an, der mich nicht angreift! Wobei ich eher ein friedlicher Mensch bin! :smile:

GRüße
Hyper

Hi,

fürs nächste Mal: Diese Geschichte hier (die, auf die ich direkt antworte) klingt VÖLLIG anders, als die, die du zuerst reingestellt hast.
Deutlicher: Die ursprüngliche las sich: Ich hab Schmerzen und nehme Ibu, und mein Arzt weiß nicht, dass das Ibu bei mir Nierenprobleme verursacht $schimpfwort $fluch §beleidigung
Die jetzige klingt nach einer langen Leidensgeschichte, und danach, dass Du den Ärzten schon gezielt Feedback gegeben hast. Dass man erstmal harmlosere Sachen abtestet, finde ich ok (wenn die Kreuzschmerzen wirklich von einer Verspannung kommen, wirkt KG Wunder, und Ibu hilft unterwegs - kostet die Kasse vielleicht 100 - 200Euro, so in dem Rahmen. Mit dem MRT ist man knapp vierstellig, und eine Verspannung könnte es nicht zeigen), aber nachdem das nicht wirkt, kann man ja durchaus mal nach anderen Ursachen suchen.

Zu meinem Tonfall und Inhalt von unten stehe ich übrigens noch, die Geschichte klang ja wie gesagt zuerst völlig anders. Etwas versöhnlicher möchte ich Dir aber den Tip mit auf den Weg geben, trotzdembei der Behandlung mitzudenken - Ärzte sind erstaunlicherweise auch menschen, und sie wissen und können wesentlich weniger, als sich so mancher PAtient denkt. Und es ist ihnen auch bewusst. Man muss ja nicht unbedingt sebst die diagnose stellen, aber man kann ja mal die Frage in den Raum werfen „Kann das vom Ibu kommen?“… oder was auch immer grad aktueell ist.

die Franzi

Paracetamol wirkt übrigens
nicht, und wird zu einem nicht unerheblichen Teil auch über
die Niere abgebaut!

Irgendwo müssen die Mediakamente ja abgebaut werden:

Aber ich nehme Paracetamol wie gesagt
nicht, weil ich weiß, wie schnell man sich damit die Leber
abschießen kann. Wie auch immer!

Das wird dir genau keiner sagen können;
der eine hat eine Leber für 50 Euro; der andere hat eine Leber für 5 cent.

Gefährlich für die Nieren sind in erster Linie Kombinationspräparate von Schmerzmitteln;
sowie Kombinationen mit bestimmten anderen medikamenten.

Darüber hinaus können die schlechteren Nierenwerte auch noch andere Ursachen haben.

Hätte ich nicht gute Freunde, die selbst Ärzte sind (und nein
ich frage nicht Freunde ständig um Rat, auch wenn es Ärzte
sind!!),

Dann weisst du inzwischen wahrscheinlich mehr als alle anderen zusammen, die hier mittlerweile geantwortet haben.

Es kann aber nicht sein, dass ich zig mal wegen meinen „dicken
Augen“ zum Arzt gehe, und dieser sagt, es wäre normal, dass
man morgens etwas verquollen ist!! Denn:

ICH KENNE DIE SYMPTOME EINER NIERENSCHWÄCHE NICHT! Ich merke
nur, dass etwas nicht stimmt und gehe zu einem Arzt, der es
wissen sollte.

In der Chines. Medizin sind die Augen und die Partien unter den Augen Spiegel der Entgiftungsorgane

Auch das ist ein anderes Thema.
Noch einmal die gleiche Frage: Was kann ich tun? Die Werte
sind nicht sooo schlecht, dass ich jetzt ins Krankenhaus
müsste. Ich nehme keine Schmerzmittel oder sonstige Medis.
Keine Pille und nichts.

Medikamente absetzen;
Akupunktur, Shiatsu,Jin Shin Do, Touch for Health, Heilmagnetismus

Eventuell Ernährung umstellen.

Sauna kann auch die entgiftungsorgane unterstützen.

Wie lange kann es dauern, bis die Nieren sich erholt haben?

Du bist aber drollig.
Meinst du etwa, dass dir jetzt hier jemand ferndiagnostisch und kostenlos erklärt, ob es sich um eine akute Nierenstörung handelt, die in 3 wochen wieder ausgeheilt ist;
oder um eine chronische Nierenschwäche ?

Ich bin seit 6 Wochen dabei auf alles zu achten, wenig Salz,
viel trinken (1,5 l am Tag schaffe ich)ect. pp!
Ein guter Freund (Arzt, allerdings Kardiologe) steht mir zur
Seite, also hab ich jetzt keine Panik, aber ihn möchte ich
auch nicht ständig fragen. Daher hatte ich meine Fragen hier
gestellt.

Dafür hast du dann hier auch ein paar Tipps bekommen , in welche Richtung man sich grundsätzlich bewegen kann.

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Du wärest ehrlich gesagt der erste MSler, den ich kennenlerne,
der kritiklosa und ohne zu hinterfragen einfach alles macht,
was der Neurologe sagt.

Sag mal, wie bist du denn drauf? Wo habe ich so etwas geschrieben? Ich habe ziemlich genau das Gegenteil geschrieben. Vielleicht wäre es einfach besser, genau wie in deinen Antworten auf Hyper, dass du nur das bewertest, was da steht und nicht das, was du dir dazu denkst, weil du aufgrund persönlicher Erfahrung offenbar stark involviert bist.

Sowohl mein Hausarzt, als auch mein Neurologe und die heir im
KH sagen mir, dass ich die einzige bin, die wirklich weiß, was
in ihrem Körper los ist, und ich muss die Entscheidungen
treffen. Sie können mich nur beraten. Das gilt in extremem Maß
für die MS (aufgrund ihrer Natur), und in abgeschwächtem Maß
auch für andere Krankheiten - wobei es immer so ist, dass die
letzte Entschidung beim PAtienten liegt.

Nichts anderes habe ich geschrieben. Nur ist das so ziemlich das Gegenteil von dem, was du Hyper geraten und zuerst über dein eigenes Verhalten geschrieben hast! Die Entscheidung nach Beratung durch den Arzt in der Art mit ihm zu treffen, dass er involviert ist, ist doch nun etwas völlig anderes, als eine Entscheidung mit sich um dem Beipackzettel zu treffen und den Arzt, weil er doch ach so überfordert ist oder aus welchen Gründen auch immer angeblich nicht zuständig, außen vor zu lassen.

Abgesehen davon, dass du nicht vergessen solltest, dass gerade bei er MS die Sache ohnehin anders ist und nicht so ohne weiteres mit der Behandlung anderer Krankheiten vergleichbar. Das weißt du wohl genauso gut wie ich. Bei einer Krankheit dieser Art spielt das individuelle Abwägen dessen, was man bereit ist in Kauf zu nehmen, eine wesentlich größere Rolle, als bei einem Bandscheibenvorfall!

Viele Grüße

Uli

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Hi,

du hattest geschrieben:

Aber ich habe einen Neurologen, mit dem ich über solche Sachen reden kann. […] Aber Patienten, die eigenmächtig irgendwelche Medikamente absetzen oder nehme ganz nach Lust und Laune sind scheiße. Zumindest sind sie kein Vorbild! […]

Wenn dein Neurologe auf deine Probleme nicht eingeht, dann ist er ein Arsch! Und wenn du klug bist, holst du ihn in die Verantwortung oder wahrscheinlich noch besser: Such dir einen besseren!

Wenn die Frage gestellt wird, wie mit Ibu umzugehen ist und welche Nebenwirkungen zu erwarten sind, ist der Arzt, der den Mist verschreibt in der Verantwortung. Man ist nicht faul oder blöd, wenn man den Arzt zur Verantwortung zieht, sondern man ist blöd, wenn man es nicht tut.

Ich habe mich gegen die darin explizit enthaltene Unterstellung, ich würde Medikamente nach Lust und Laune nehmen oder nicht nehmen, und mein Neurologe würde sich nicht um mich kümmern / nicht auf mich hören, gewehrt. Und wegen dieser Unterstellungen bin ich auch immer noch ziemlich sauer. Dass dabei auch Sachen in den Artikel kommen, die mit dem UP nichts zu tun haben, war mir klar - ich hab sie aber dringelassen, weil ich mir solche Sachen nicht unterstellen lasse. Und natürlich ist MS nur bedingt mit einem Bandscheibenvorfall vergleichbar - aber du darfst nicht vergessen, dass wir das gerde erst erfahren haben. Hyper war nämlich so freundlich, uns nach der Schimpftirade die Fakten nachzuliefern - hätte sie es andersrum gemacht, wäre so manches anders abgelaufen.
Ob ich Haarausfall bemerke, mit dem Symptom zu mehreren Ärzten renne und sage „es könnten die Medis sein, aber gucken sie mal nach“ und dann zum Neuro gehe und mehr feststelle, das ich die Medis aus dem und dem Grund ncoiht mehr nehmen will, als dass ich ihn um Erlaubnmis bitte, ist doch nun wirklich damit zu vergleichen, dass man bei dem ebefalls einzigen Medikament, gegenüber dem Arzt den Verdacht äußert, dass berstimmte Probleme auch Nebenwirkungen sein könnten. MSler sind ja nicht nur studierte Leute, und sie müssen trotzdem alle diese Verantwortung tragen.
Oben wurde ja auch grade darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit noch nicht ausgeschlossen ist, dass die Nierenprobleme woanders herkommen. Aber Hyper hat sich ja anscheinend schon auf ihre zwei Schuldigen eingeschossen.

die Franzi