Noch einmal: Kopftuch

Hessen verbietet allen Beamtinnen das Kopftuch
In einem Gesetzentwurf der hessischen CDU-Landesregierung soll das Kopftuch für alle hessischen Beamten verboten werden. Andere Bundesländer planen bisher nur, Lehrerinnen das Tragen eines Kopftuchs im Unterricht zu verbieten.
Laut CDU-Fraktionschef Franz-Josef Jung stehe das Kopftuch im elementaren Widerspruch zu den Grundwerten der Verfassung. Wenn Kruzifixe verboten seien, könne es nicht sein, dass Kopftücher erlaubt sind.
Noch vor der Sommerpause will die CDU das ‚Gesetz zur Sicherung der staatlichen Neutralität‘ verabschieden. Das Kopftuch wird von der Regierung als politisches Symbol gewertet.
Ein kleines Kreuz um den Hals soll weiterhin erlaubt sein.
Quelle: www.spiegel.de

M.M: vollkommen richtig.
dazu noch folgende Info: in Frankreich sind sämtliche Kopftücher, Kreuze, , usw. aus den Schulen verbannt worden. Alle Religionszeichen also.
In der Türkei sind Kopftücher in den Schulen verboten.
warum muss Deutschland immer meinen Vorreiter zu sein?
„Am deutschem Wesen soll die Welt genesen!“?
Sind wir die Engel der Welt?
Grüße
Raimund
der was gegen diese ganze Gefühlsduselei hat.

Ich bin sehr für den Verbot der Zurschaustellung jeglicher religiöser Embleme in staatlichen oder öffentlichen Einrichtungen, sei es durch Privatpersonen oder eben durch Montage im Gebäude oder sonstwas.

Aber was mich stutzig macht, daß bei dem Kruzifixurteil keiner der unzähligen fanatischen Islamisten auf die barrikaden gegangen ist, jetzt aber diese Leute Morddrohungen an die Bundestagsabgeordneten machen wegen dem Kopftuch. Das beweist mir, daß diese Leute keine religiöse Gleichberechtigung wollen, sondern ihre Religion auf Kosten Anderer mit Gewalt durchsetzen wollen.
Und genau weil ich sowas nicht haben kann, muß einfach gleiches Recht für Alle gelten, und das heißt: Religion ist Privatsache!

Kann mir jemand Genaueres erklären, aber ich war bisher immer der Ansicht, daß das Kopftuch für den gelebten Islam selbst nicht so notwendig ist, und primär ein Zeichen der Unterdrückung der Frau darstellt. Und damit wäre es ja schon alleine ein Grund, es zu verbieten wegen Art1 GG unabhängig von seiner etwaigen religiösen Bedeutung.

Gruß,
Michael

Hallo Michael,
der Prophet hat nirgends geschrieben, dass Frauen Kopftücher tragen müssen. Er sagte: gesittet bekleidet.
Dies kann im tiefsten Afrika sogar nur ein Lendenschurz sein. Stell Dir mal eine Afrikanerin´mit Lendenschurz, nackten Brüsten und Kopftuch vor!
Übrigens steht auch nicht im Koran, dass Frauen beschnitten werden sollen.Mmohammed war ein weltoffener, gebildeter kaufmann, der über solche Kinkerlitzchen erhaben war. Außedem hätte ihm seine frau ganz schön die Meinung geblasen. Die war nämlich sehr selbstbewusst.
Kopftuch und Beschneidung sind Mittel der Unterdrückung, der degradierung eines Teils der Menschheit in eine minderwertige Klasse.
Es ist auch eine Gotteslästerung aus meiner Sicht: es bedeutet nichts anderes, als dass Gott (Allah) stümperhaft gearbeitet und diesen Teil der Menschheit fehlerhaft und unvollständig geschaffen hat.
Und das ist einwandfrei eine Gotteslästerung, oder?
Für so eine Behauptung (Fehler Gottes) wäre im Mittelalter bei uns Christen derjenige auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden.
Grüße
Raimund
Der gegen jede Art des Religionszwanges ist. Religion ist reine Privatsache.

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Ich bin sehr für den Verbot der Zurschaustellung jeglicher
religiöser Embleme in staatlichen oder öffentlichen
Einrichtungen, sei es durch Privatpersonen oder eben durch
Montage im Gebäude oder sonstwas.

Das Problem betrifft Kruzifixe als Anhänger, da diese wirklich nur Symbole sind. Was aber ist, wenn die Symbole zur Kleidung gehören?

Kann das Tragen von normaler Kleidung (es geht um Kopftücher!) alleine auf eine religiöses Bekenntnis reduziert werden?

Warum tragen wir überhaupt Kleidung? Auch unsere Kleidung ist/war religiös motiviert.

Aber was mich stutzig macht, daß bei dem Kruzifixurteil keiner
der unzähligen fanatischen Islamisten auf die barrikaden
gegangen ist, jetzt aber diese Leute Morddrohungen an die
Bundestagsabgeordneten machen wegen dem Kopftuch.

Weil einfach das eine mit dem anderen nichts zu tun, was u.a. auch der Bundesverfassungsgericht festgestellt hat. Bei Ersterem ging es um eine religiöse Aussage der Schule bzw. Schulbehörde und beim anderen um ein Verbot reliöser Ansichten bzw. einem Berufsverbot.

sondern ihre Religion auf Kosten Anderer mit Gewalt
durchsetzen wollen.

Wo bitte entstehen bei anderen Kosten, wenn jemand ein Kopftuch trägt?

Und genau weil ich sowas nicht haben kann, muß einfach
gleiches Recht für Alle gelten, und das heißt: Religion ist
Privatsache!

Religion ist nicht Privatsache, sonder mit Sache des Staates. So regelt es das Grundgesetz.

Kann mir jemand Genaueres erklären, aber ich war bisher immer
der Ansicht, daß das Kopftuch für den gelebten Islam selbst
nicht so notwendig ist, und primär ein Zeichen der
Unterdrückung der Frau darstellt.

Das ist einfach falsch, weil hier alle verschiedenen Richtung innerhalb des Islams auf eine Stufe gestellt werden und dann auf einmal Aussagen von liberalen Richtungen für alle gelten sollen. Dem ist nicht so.

Und ob es ein Zeichen von Unterdrückung ist oder nur ein Zeichen von Unterscheidung liegt alleine an dessen Ausgestaltung. Auch das Tragen von Röcken könnte als Zeichen von Unterdrückung gewertet werden und wurde ja auch schon. Es Zeichen der Freiheit wäre es aber, beides zuzulassen.

Ein Zeichen von Unterdrückung ist es aber, das Kopftuch zu verbieten. Dieses sollte allen bewusst sein.

Schalom,
Eli

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Und ich dachte hier sollen die Experten antworten… :frowning:
Eli

hallo Eli,
Nein, ich bin kein Moslem. Doch habe ich mich schon recht viel damit beschäftigt. Klar, den Koran (den ich in deutsch habe) habe ich noch nicht durch. Werde ich mir auch nicht antun. Dazu habe ich in mehreren Büchern, die sich mit dem Islam beschäftigen gerade zum Kopftuch und zur Beschneidung einiges gelesen.
Desweiteren mich mit einen Imam zu diesem Thema unterhalten. Er hat mir genau das gesagte bestätigt.
also darf ich doch meinen Schnabel aufmachen oder? *g*
Grüße
Raimund
der sich im Islam mit Sicherheit besser auskennt, als im Judentum (obwohl mir gerade jüdischer Witz und Folklore besonders gut gefallen)

Hallo Raimund.

Klar, den Koran (den ich in deutsch habe) habe ich noch nicht durch.

Im Koran wirst Du hierzu keine Antwort finden, soweit ist es richtig, allerdings richtet sich das Leben eines Muslim nicht nur nach dem Koran, sondern auch nach den folgenden Schriften. Hier verhält es sich ähnlich wie im Judentum zwischen schriftlicher und mündlicher Lehre. Auch bei uns finden sich die genauen Vorschriften zur Verhüllung der Haare bei verheirateten Frauen erst in der mündlichen Lehre.

Desweiteren mich mit einen Imam zu diesem Thema unterhalten.

Es gibt hier halt nicht die eine Ansicht und für eine Haltung bei einem Verbot muss man alle berücksichtigen und nicht nur die eine, welche es als nicht notwendig erachtet.

Schalom,
Eli

Hallo Eli,

Religion ist nicht Privatsache, sonder mit Sache des Staates.
So regelt es das Grundgesetz.

Leider!!!
Es sollte nur die Freiheit des Glaubens drin stehen. alles weitere geht den Staat einen feuchten Kehricht an.

Kann mir jemand Genaueres erklären, aber ich war bisher immer
der Ansicht, daß das Kopftuch für den gelebten Islam selbst
nicht so notwendig ist, und primär ein Zeichen der
Unterdrückung der Frau darstellt.

Das ist einfach falsch, weil hier alle verschiedenen Richtung
innerhalb des Islams auf eine Stufe gestellt werden und dann
auf einmal Aussagen von liberalen Richtungen für alle gelten
sollen. Dem ist nicht so.

Dass eine Urreligion im lauffe von vielen Generationen oder auch von Interessengruppen verändert wird, ist an den vielen Sekten aller Religionen ersichtlich.
Trotzdem ist gerade der Koran für alle Moslem bindend. Und dort steht nun mal nicht, dass Frauen ein Kopftuch tragen müssen. Oder kann hier jemand die Sure nennen, in der das steht?

Und ob es ein Zeichen von Unterdrückung ist oder nur ein
Zeichen von Unterscheidung liegt alleine an dessen
Ausgestaltung. Auch das Tragen von Röcken könnte als Zeichen
von Unterdrückung gewertet werden und wurde ja auch schon. Es
Zeichen der Freiheit wäre es aber, beides zuzulassen.

Ein Zeichen von Unterdrückung ist es aber, das Kopftuch zu
verbieten. Dieses sollte allen bewusst sein.

Da liesse sich auch viel sagen. Bringt aber nichts.

Grüße
Raimund

Hallo Eli,
im gegensatz zu den Juden erkenn die Moslem nur einen propheten an. Und jede abänderung seiner Worte ist eine Änderung Allahs Worte.
Euro Prophetenund Schriftgelehrten haben das Judentum permanent geändett und neu ausgelegt.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund.

Es sollte nur die Freiheit des Glaubens drin stehen. alles
weitere geht den Staat einen feuchten Kehricht an.

Mag sein, aber genau aus diesem Punkt folgt, dass Religion eben keine Privatsache ist. Freiheit kann es nur geben, wenn diese gewährt wird und dazu braucht es eine öffentlichen Raum für. In einem privaten Raum muss hier niemand Freiheit gewähren.

Trotzdem ist gerade der Koran für alle Moslem bindend. Und
dort steht nun mal nicht, dass Frauen ein Kopftuch tragen
müssen. Oder kann hier jemand die Sure nennen, in der das
steht?

Nicht nur(!) der Koran ist für Moslems bindend und darum geht es.

Schalom,
Eli

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Hallo Raimund.

im gegensatz zu den Juden erkenn die Moslem nur einen
propheten an.

Das ist nicht richtig. Aus Sicht der Muslime gibt es viele Propheten.

Und jede abänderung seiner Worte ist eine
Änderung Allahs Worte.

Dieses trifft genauso auf die Tora bzw. Mosche zu.

Euro Prophetenund Schriftgelehrten haben das Judentum
permanent geändett und neu ausgelegt.

In den wesentlichen Punkten stimmt dieses nicht, sondern nur bezogen auf Ausführungsbestimmungen. Verglichen mit dem Kopftuch stand immer fest, dass verheiratete Frauen ihre Haare bedecken müssen. Wie sie das tun hat sich im Laufe der Zeit immer wieder geändert. So gibt es nichts, was nicht auch schon so in der Torah enthalten wäre.

Schalom,
Eli

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Hat sich hier denn…
… schon mal jemand gefragt, dass nur ein Atheist über die Kippa, das Kopftuch oder das Kreuz des Nachbarn ärgern kann?
Oder, dass das Tragen von Kopftuch einer Beamtin nicht mit dem Kopftuch einer Schülerin vergleichen lässt?

Etwas mehr geistige Klarheit wünschte ich mir in der ganzen Diskussion, ohne, dass A B vorwirft die falschen Bücher gelesen zu haben und ohne, dass B A annervt ein Fundi zu sein.
Es gibt schliesslich schon genug gescheiterte Dialoge…

Herzlichst

Yseult

Hallo Yseult,
im Prinzip hast Du Recht.
leider sind Fundis ganz anderer Ansicht. Die versuchen die Tolleranz der Tolleranten für Ihre Zwecke auszu nutzen.
Noch etwas: nicht nur Atheisten regen sich über Religionszeichen auf: die Türken sind bestimmt keine Atheisten. Trotzdem sind Kopftücher in den Schulen verboten und Schleier grundsätzlich.
Genauso Frankreich: ein sehr katholisches Land. trotzdem…
Ich finde es entsetzlich, wenn der Glaube an einem Stück Stoff aufgehängt wird (Shador, Kippa, usw.)
Das muss ein eigenartiger Gott sein, der auf solche Oberflächlichkeiten achtet. Er selbst soll den Menschen geschaffen haben. Doch verlangt er, dass dieser sein Werk verhüllt, als wäre es etwas ekliges, schmutziges.
Da ist mir die Lehre dieses Jesus´ noch am angenehmsten: der hat keinerlei Kleidungsvorschriften errichtet und auch nicht verlangt, sich in eine bestimmte Richtung zu verbeugen. Ja, nicht mal einen Rithusraum verlangt er: „So 2 oder 3 in meinem Namen zusammenkommen, bin ich mitten unter ihnen.“

Ich weiß nicht, ob der Buddismus auch so neutral ist (hallo Marion!)oder andere Religionen.
Ich würde in keine gehen, die solche Vorschriften aufstellt. Die einzigen, die ich akzeptiere sind die 10 Gebote. Und die gibt es in abgewandelter Form in allen großen Religionen.

Grüße
Raimund

Das Problem der Indifferenz
Hallo Raimund,

danke für Deine Antwort… meistens bekomme ich nur Seitenschüsse ab, was das Thema angeht. Da tut es gut, dass endlich jemand auf die Diskussion eingeht.

leider sind Fundis ganz anderer Ansicht. Die versuchen die
Tolleranz der Tolleranten für Ihre Zwecke auszu nutzen.

Ja, nur ist das dann nicht Toleranz, sondern Indifferenz…

Noch etwas: nicht nur Atheisten regen sich über
Religionszeichen auf: die Türken sind bestimmt keine
Atheisten. Trotzdem sind Kopftücher in den Schulen verboten
und Schleier grundsätzlich.

Das geht (korrigier mich jemand, wenn ich falsch liege) auf Atatürks Initiative und seine frühe Wahrnehmung für die Gefahr des Fundamentalismus zurück. Ich meinte eigentlich auch weniger die Situation Staat-Individuum, sondern vielmehr die grundlegende Wahrnehmung zwischen Schülern beispielsweise: pubertierender Atheist regt sich über die Kippa auf etc. Rein logisch (Fundis ausgenommen) kann ich mich als Katholik nicht über den Juden neben mir ärgern, der die Kippa trägt. Das hat weder etwas mit Toleranz oder Indifferenz sondern mit Respekt zu tun.

Ich finde es entsetzlich, wenn der Glaube an einem Stück Stoff
aufgehängt wird (Shador, Kippa, usw.)
Das muss ein eigenartiger Gott sein, der auf solche
Oberflächlichkeiten achtet. Er selbst soll den Menschen
geschaffen haben. Doch verlangt er, dass dieser sein Werk
verhüllt, als wäre es etwas ekliges, schmutziges.

Du machst hier einen Argumentationssprung, der ziemlich viel aussagt. (Sorry, man merkt mir einfach den Beruf an, ich kann nicht anders… :wink:) Das Stück Stoff ist ein Symbol. Da der Mensch grundlegend mit der Materie verbunden ist, macht er viele metaphysische Positionen an materiellen Symbolen fest. Es sind Hilfsmittel und nicht gottgegebene Wahrheiten. Soviel zum ersten Satz Deiner Argumentation.
Da Gott nicht an die Materie gebunden ist achtet er eben auch nicht auf die Oberflächlichkeiten, der Mensch tut das. Der Herr weiss, wie es in uns aussieht, wie wir uns nach aussen darstellen ist was anderes. Und da sind wir doch genau am Punkt. Wenn es dem Gläubigen wichtig ist, seinen Glauben zu zeigen und das Tragen eines Kreuzes oder einer Kippa Teil dieses akitven Lebens des Glaubens ist, dann geht für mich ein rechtliches Gebot des Nichtstragens zu weit. Es ist ein Eingriff in das Persönlichkeitsrechts des Gläubigen (als ob es die Klasse Mensch Gläubiger überhaupt gäbe…).
Eine Bitte: durchatmen und weiterlesen… danke.
Wenn man sich die Vorgänge Ende der dreissiger Jahre in Deutschland bewusst wird, dann stellt man fest, dass es eigentlich immer um Andersartigkeit geht. Damals wurde die Andersartigkeit bestätigt, durch das Tragen des Sterns unterstrichen. Sieht man sich die momentane Vorgehensweise an, merkt man, dass genau der gegenteilige Vorgang angewandt wird: die äusserliche Einebenung jeglichen Unterschieds.
Dass sowohl die Kommissionsmitglieder des Gesetzesvorschlags in Frankreich, als auch die Parlamentarier, die dieses Gesetz angenommen haben, eigentlich etwas ganz anderes im Sinn hatten, steht imho fest.
Dass aber beide Vorgehensweisen die Andersartigkeit als Problem betrachten, lässt darauf schliessen, dass wir es in der modernen Gesellschaft immer noch nicht geschafft haben, wirklichen Respekt zu empfinden. Womit wir wieder am Anfang meines kleinen Exkurses wären: was heute als Toleranz gilt, ist reine Indifferenz gegenüber der Reichhaltigkeit der heutigen Gesellschaft. Respekt funktioniert anders.

Cheers

Y.-

Y.-

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Moin Raimund,

Ich weiß nicht, ob der Buddismus auch so neutral ist (hallo
Marion!)oder andere Religionen.
Ich würde in keine gehen, die solche Vorschriften aufstellt.

Schade eigentlich. Ich hatte gerade eine Vision von dir mit kahl geschorenem Kopf in ein oranges Bettlaken gehüllt und abgelegtem Schweigegelübte *feix*.

Irgendwie niedlich :smile:
SCNR
Marion

Hallo miteinander,
wenn ich mal jetzt etwas sagen dürfte :wink:
Vorweg, ich bin Moslem !
Was ich mit erschrecken immer wieder feststellen muss, ist, dass viele den Islam und seine Gebote, nicht verstehen, bzw. einfachheithalber als Diskriminierung der Frau ansehen oder überhaupt nichts darüber wissen, außer die Infos aus den Medien.
Vorweg im Koran steht Sura 24:31 „…und sage den gläubigen Frauen, Daß sie ihre Blick senken und ihre Keuschheit wahren und ihre Reize nicht zur Schau stellen sollen…“, „…und dass sie ihre Tücher über ihren Busen schlagen und ihre Reize nur ihren Ehegatten zeigen sollen…“ und Sura 24:60 „…und euere älteren Frauen, die keine geschlechtlichen Wünsche mehr haben, begehen keine SÜnde, wenn sie ihr ÜBERGEWAND ablegen, ohne ihre Zierde zu enthüllen, doch ist es besser für sie, sich dessen zu enthalten. Und Allah ist hörend und wissend…“
davon gibt es noch einige im Koran und jeder, der behauptet, im Koran steht nichts davon, dass die Frauen sich verhüllen sollen, der kennt den Koran nicht, oder er lügt ganz einfach.
Und das Kopftuch ist keine Unterdrückung der Frau, sondern ein Schutz für sie…Ein Schutz davor, dass fremde Männer diese Frauen „lüsternd“ anscheuen oder sogar auf schlecht Gedanken kommen, bei dem am Ende womöglich die Frau den kürzeren zieht…
Und ich will es einfach mal jetzt auch ganz klar sagen, entweder man glaubt, oder man glaubt nicht.Es gibt kein dazwischen…jeder der das behauptet, der ist entweder Dumm, oder er glaubt nicht aus tiefsten Herzen. Wenn man an Allah (dem Gott)und dem Islam glaubt,muss man folglich auch an den Koran glauben, denn er ist Allahs geschriebenes Wort. Daraus folgt, dass man auch an die Gebote wie Verbote sich halten muss. Es gibt echte Überlieferungen von dem Propheten Mohammed (s.a.s.) in denen geschrieben steht, dass sowohl seine Frau als auch seine Töchter mit Topftuch Fremden gegenüber aufgetreten sind.
Es wird immer davon gesprochen, dass der Islam nicht offen wäre. Eine Sura heißt „Ungläubige“. ist eigentlich eine recht schöne Sura, denn in ihr steht indirekt die Toleranz gegenüber anderen Religionen. „…ich habe meine Religion, und du deine…“
Dazu kommt noch, dass der Islam von sich behauptet, die Ursprungs Religion zu sein, wie sie eigentlich am Anfang gewesen ist. Als die Juden nach Tausenden von Jahren auf den falschen Weg gekommen sind, hat Gott Jesus als Propheten geschickt um die Menschen wieder auf den Rechten Pfad zu leiten…nach kurzer Zeit, haben aber die Menschen dann wieder einen falschen Weg eingeschlagen…(haben Jesus als Sohn Gottes bezeichnet, haben die Bibel verfälscht, etc…) daraufhin, hat Allah Mohammed mit dem Islam gesendet und gesagt, das er (Allah) diesmal dafür sorgt, dass der Koran für immer und ewig unverändert bleibt. Und so leben die Muslime heute mit diesem Glauben.

Und noch einmal kurz zum glauben und offenheit und Grauzohnen und so…ich will mal ein kleines Bsp. nennen.
Nehmen wir mal an, man weiß, dass wenn man mit dem Auto mit 100 km/h gegen einen Baum fährt, tot ist. Nehmen wir mal weiter an, dass keiner sterben will.(d.h. keiner will selbstmod machen *g*).Mit diesem Wissen also im Kopf, wird doch keiner (wenn er nicht Dumm oder nicht selbstmord machen will) freiwillig mit 100 km/h gegen einen Baum fahren !!! definitiv…!!
Wer also, frage ich euch, will als richtig gläubiger Muslem, freiwillig gegen die Gebote Allah verstoßen ??Keiner, der wirklich glaubt ! und deshalb wird es auch immer Muslime geben, die gegen eine Unterdrückung ihre Glaubensausübung des Islams kämpfen werden.

in diesem Sinne
Salam
Samy

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also wirklich…
Allah möge dein schwaches Hirn mit vielen Vitaminen vergrößern…
Mehr fällt mir dabei schon fast nichts mehr ein…ich hoffe du liest meinen Beitrag etwas höher mal durch…
da habe ich etwas zum Kopftuch geschrieben…genauso wie zum Propheten seiner Frau und Tochter, die beide mit kopftuch gelaufen sind…
Was das mit deinem komischen Beispiel aus Afrika angeht…(Kopfschüttel!!)… warst du mal in Afrika ?? wenn ja, wo ?
Gehe mal dort hin, wo die Muslime leben…dann zeige mir eine muslimische Frau mit Lendenschurtz und Kopftuch…ich wette mit dir, dass ich dir min. eine Millionen muslimischer Frauen in Afrika zeigen werde, mit Kopftuch und du mir nicht EINE mit lendenschurtz, die muslimisch ist.
Was das beschneiden der Frau angeht…finde ich es immer wieder seltsam, dass man dieses beschneiden mit dem Islam zusammen fügt…!!! das eine hat mit dem anderen genau so wenig zu tun wie ein Fisch mit einem Baum in der Wüste. Diese Menschen, haben diese Tradition bis heute beibehalten. Hat mit dem Islam aber wiegesagt nichts zu tun…

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Hallo Eli,
im gegensatz zu den Juden erkenn die Moslem nur einen
propheten an. Und jede abänderung seiner Worte ist eine
Änderung Allahs Worte.

Also wau…
das haut mich echt jetzt um…
den Imam möchte ich echt kennenlernen, genau wie deine Bücher, die angeblcih sagen, das wir Muslime nur an einem Propheten glauben.!! der Muslim, der das sagt, ist KEIN Muslim !
wir glauben an alle Propheten der Juden, an Jesus als Prophet (NICHT als Sohn Gottes!!!) und an Mohammed (s.a.s.). Wo bei Mohammed (s.a.s) der letzte Prophet ist und sein wird.
Ich merke, du kennst dich eigentlich genauso mit dem Islam aus wie eine Ameise sich mit einem Elefanten paaren kann.*g* und bevor du fragst, bzw. den Imam fragst. NEIN sie können sich nicht paaren! :wink:

Salam
samy

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Moin Samy

Vorweg im Koran steht Sura 24:31 „…und sage den gläubigen
Frauen, Daß sie ihre Blick senken und ihre Keuschheit wahren
und ihre Reize nicht zur Schau stellen sollen…“, „…und
dass sie ihre Tücher über ihren Busen schlagen und ihre Reize
nur ihren Ehegatten zeigen sollen…“ und Sura 24:60 „…und
euere älteren Frauen, die keine geschlechtlichen Wünsche mehr
haben, begehen keine SÜnde, wenn sie ihr ÜBERGEWAND ablegen,
ohne ihre Zierde zu enthüllen, doch ist es besser für sie,
sich dessen zu enthalten. Und Allah ist hörend und
wissend…“
davon gibt es noch einige im Koran und jeder, der behauptet,
im Koran steht nichts davon, dass die Frauen sich verhüllen
sollen, der kennt den Koran nicht, oder er lügt ganz einfach.

Ok, soweit hätten wir das also geklärt. Nun würde mich allerdings interessieren, welche Berufe deiner Meinerung nach eine entsprechend gläubige Muslima ausüben könnte ? Könnte sie mit einem fremden Mann alleine das Büro teilen ? Könnte sie einen Beruf ausüben, der auch Körperkontakt mit fremden Männern einschließt ? Könnte sie eine Gruppe von männlichen Jugendlichen unterrichten und gleichzeitig den ganzen Tag den Blick senken ? etc.

Und das Kopftuch ist keine Unterdrückung der Frau, sondern ein

Schutz für sie…Ein Schutz davor, dass fremde Männer diese
Frauen „lüsternd“ anscheuen oder sogar auf schlecht Gedanken
kommen, bei dem am Ende womöglich die Frau den kürzeren
zieht…

Bist du schon mal mit Kopftuch durch eine deutsche Stadt gegangen ? Ist dir schon mal der Gedanke gekommen, dass eine Frau hier mit Kopftuch angestarrt wird und manche Menschen bei diesem Anblick auf schlechte Gedanken kommen ? Sollte eine gläubige Muslima so etwas nicht vermeiden ?

Und ich will es einfach mal jetzt auch ganz klar sagen,
entweder man glaubt, oder man glaubt nicht.Es gibt kein
dazwischen…jeder der das behauptet, der ist entweder Dumm,
oder er glaubt nicht aus tiefsten Herzen. Wenn man an Allah
(dem Gott)und dem Islam glaubt,muss man folglich auch an den
Koran glauben, denn er ist Allahs geschriebenes Wort. Daraus
folgt, dass man auch an die Gebote wie Verbote sich halten
muss.

Ich wiederhole meine Frage: Welchen Beruf könnte eine gläubige Muslima dann deiner Meinung nach hier in D ausüben, ohne mit diesen Geboten und Verboten in Konflikt zu kommen ?

Wenn ich all dies lese, dann wundert es mich nämlich ehrlich gesagt, wie eine Muslima überhaupt auf den Gedanken kommen kann, sich für den Beamtendienst (inkl. Beamteneid) oder öffentlichen Dienst generell zu bewerben.

Gruß
Marion

Hoi

ich denke auch das man schon den Unterschied machen muss, das hier einer Beamtin, bzw einer Mitarbeiterin im oeffentlichen Dienst, Vorschriften gemacht werden und eben nicht allen Muslimen.

Beamten ist politische Meinungsaesserung waehrend des Dienstes genauso verboten wie es die religoese ist oder sein sollte (das trifft im besonderen auch für christliche zu). Was Beamte dann in ihrer Freizeit machen ist ihnen selbst ueberlassen.

Die zu klaerende Frage, wenn ich mich recht erinnere, war doch, ob das tragen des Kopftuches das demonstrieren einer religioesen Überzeugung ist. Ich persoenlich wuerde dem zustimmen und unterstueze daher das Verbot, das beeinhaltet allerdings in keinster Weise ein allgemeines „Kopftuch trage“ Verbot genauso wenig wie damit eine Aussage über die Unterdrückung, von Frauen die Kopftuecher tragen, gemacht wird.

cu Ado

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