Noch einmal: Kopftuch

Grüß Dich, Samy.

Was ich mit erschrecken immer wieder feststellen muss, ist, dass viele den Islam und seine Gebote, nicht verstehen, bzw. einfachheithalber als Diskriminierung der Frau ansehen oder überhaupt nichts darüber wissen, außer die Infos aus den Medien.

Ich weiß schon ein bißchen was, aber vermutlich aus Kreisen, die Du als „abtrünnig“ oder sowas bezeichnen würdest, einem eher liberalen Kreis von Moslems. Mit denen man sich wuderbar unterhalten kann, ohne daß man gleich als „Unwissender“, „Verwirrter“, „Ungläubiger“ etc. abgestempelt wird. Nur leider ist mein Kontakt zu diesem Leuten studienbedingt vor ein paar Jahren abgebrochen.

Vorweg im Koran steht Sura 24:31 „…und sage den gläubigen Frauen, Daß sie ihre Blick senken und ihre Keuschheit wahren und ihre Reize nicht zur Schau stellen sollen…“,

Nun ja, zwischen dem Haar/Gesicht einer Frau und ihren Brüsten ist ein kleiner Unterschied. Ach übrigens, ob es Dir bewußt ist, weiß ich nicht, aber im Korintherbrief schreibt Paulus auch darüber, wieso eine Frau ihr Haupt bedecken sollte… und fährt schnell fort damit „Aber wenn jemand darüber streiten wollte, wir haben eine solche Sitte nicht, und auch nicht die Gemeinden Gottes“.
Schon damals, 600 Jahre vor dem Propheten Mohammed, gab es eine klare Richtlinie darüber, daß die Hauptbedeckung einer Frau entweder von innen heraus kommen muß oder wertlos ist. Und, daß es kein Grund zum Streiten sein sollte.

Jeder, der behauptet, im Koran steht nichts davon, dass die Frauen sich verhüllen sollen, der kennt den Koran nicht, oder er lügt ganz einfach.

Wie gesagt, es steht davon geschrieben, daß sie ihr Reize nicht zur Schau stellen soll und daß sie ihre Brüste verhüllen soll. Brüste = Haare? Ich wüßte nichtmal, daß die Brüste einer Frau mit Haaren geziert sein sollen, geschweige denn umgekehrt.

Und das Kopftuch ist keine Unterdrückung der Frau, sondern ein Schutz für sie…Ein Schutz davor, dass fremde Männer diese Frauen „lüsternd“ anscheuen oder sogar auf schlecht Gedanken kommen, bei dem am Ende womöglich die Frau den kürzeren zieht…

Ach, und wenn sie diesen „Schutz“ garnicht will? Kann er ihr dann von jemandem aufgezwungen werden? Aus meinen Kenntnissen des Islam muß alles von innen heraus kommen, die Befolgung der Gebote ist nichts wert wenn sie nicht der Haltung des Herzens entspricht.
Außerdem: die Aussage, daß eine Frau, die sich den „lüsternen“ Blicken eines Mannes aussetzt, evtl. den „Kürzeren“ zieht, ist das nicht eine klare Absage an die sexuelle Selbstbestimmung (was nicht gleichbedeutend mit „freier Liebe“ ist, wohlgemerkt!) der Frau? Ist es nicht eine klare Absage daran, daß Frauen in derartiger Hinsicht den Männern gleichwertig sind? Oder warum müssen Männer nicht ihr Haar verhüllen, evtl. werden sie ja von einer „lüsternen“ Frau überrumpelt…

Wenn man an Allah (dem Gott)und dem Islam glaubt,muss man folglich auch an den Koran glauben, denn er ist Allahs geschriebenes Wort.

Komische Sache, einerseits behaupten die Muslime, eine Weiterentwicklung des „gefallenen“ Christentums zu sein (was ja auch, wenn man sich die Situation der damaligen RK Kirche ansieht, nicht abwegig ist, daß eine Reform nötig war) aber andererseits behaupten sie, einen anderen Gott zu haben, denn der Gott des Christentums ist vollkommen anders als der Gott des Islam. Denn bei ihm geht es darum, das Leben Christi zu leben, und nicht darum, sich mit 1001 Geboten zu reglementieren. Außerdem sagt die heilige Schrift der Christen, „wer zu diesen Worten etwas hinzufügt oder davon wegnimmt, der wird das Ewige Leben nicht erhalten“ (sinngemäß, so Offenbarung 22). Und der Islam fügt eine ganze Menge hinzu.
Man sagt, wir glauben an den selben Gott, aber dann wird durch eine derartige Forderung wie die Deine eine Kluft geschlagen, deren einzige Konsequenz sein muß, daß der Gott des Christentums oder der des Islams ein falscher Gott sein muß, da sie unterschiedlich sein MÜSSEN laut der genannten Forderung, und dann kommen wir ganz schnell wieder ins finstere Mittelalter wo jede Seite den „Ungläubigen“ mit Gewalt ihren Glauben aufzwingen wollte.

Dazu kommt noch, dass der Islam von sich behauptet, die Ursprungs Religion zu sein, wie sie eigentlich am Anfang gewesen ist. Als die Juden nach Tausenden von Jahren auf den falschen Weg gekommen sind, hat Gott Jesus als Propheten geschickt um die Menschen wieder auf den Rechten Pfad zu leiten…nach kurzer Zeit, haben aber die Menschen dann wieder einen falschen Weg eingeschlagen…(haben Jesus als Sohn Gottes bezeichnet, haben die Bibel verfälscht, etc…)

Und da ist dann schon wieder der Scheideweg. Wer sagt, daß die Bibel „verfälscht“ wurde?
Und wenn Jesus gesagt hat, er sei der Sohn Gottes, dann war er ein Lügner und kein Prophet, und dann sind für Muslime die Christen wirklich Leute, die einer Lüge folgen. Und für Christen, die einen Moslem sagen hören, daß die Bibel eine Lüge sei und Christus nicht der Heiland ist, sind die Moslems Leute, die einer Lüge folgen. Soviel zur „Weiterentwicklung“… Du schlägst hier, keine Ahnung ob beabsichtigt oder nicht, wieder die Kluft zwischen den Religionen, du baust wieder die Barrieren auf, um die abzubauen sich Menschen Generationen bemüht haben. Du behauptest schlicht und einfach, es gebe keinen gemeinsamen Nenner zwischen Christentum und Moslems, und das ist irgendwo schon ein starkes Stück.

daraufhin, hat Allah Mohammed mit dem Islam gesendet und gesagt, das er (Allah) diesmal dafür sorgt, dass der Koran für immer und ewig unverändert bleibt. Und so leben die Muslime heute mit diesem Glauben.

Ach, und vorher hieß es noch, daß es eine Menge Ergänzungswerke zum Koran gebe, die auch alle zu befolgen seien. Wo ist denn der Wert des Koran, wenn er nicht alleingültig ist? Wozu braucht man ihn überhaupt, wenn die Ergänzungswerke gleichen und/oder höheren Stellenwert haben? Das ist jetzt bewußt provokant geschrieben.

Wer also, frage ich euch, will als richtig gläubiger Muslem, freiwillig gegen die Gebote Allah verstoßen ??Keiner, der wirklich glaubt ! und deshalb wird es auch immer Muslime geben, die gegen eine Unterdrückung ihre Glaubensausübung des Islams kämpfen werden.

Ach so, aber wenn Christen in ihrer Glaubensausübung gehindert werden, ist das okay? (Stichwort Kruzifixurteil) Sind Moslems bessere Menschen als der Rest? Hat der Koran ein Gesetz, daß die Unterdrückung anderer Religionen befürwortet? Ist es nicht ein Wiederspruch in sich, wenn der Moslem seinen Glauben ausübt auf eine Weise, wo Andere dadurch unterdrückt werden (das bezieht sich z.B. darauf, wenn ein Moslem eine jüdische Frau heiratet und ihr ein Kopftuch aufzwingen will)?

Gruß,
Michael

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Hallo Raimund.

leider sind Fundis ganz anderer Ansicht.

Fundi bleibt Fundi, ob er nun für ein Verbot ist oder dagegen :smile:

Das muss ein eigenartiger Gott sein, der auf solche
Oberflächlichkeiten achtet.

Nicht haSchem sondern wir sind es und das wird hier wohl niemand leugnen können.

Er selbst soll den Menschen
geschaffen haben. Doch verlangt er, dass dieser sein Werk
verhüllt, als wäre es etwas ekliges, schmutziges.

Es ist schon sonderbar, dass Kleidung in diesem Zusammenhang gesehen wird. Bist Du nakt oder fühlst Du dich so schmutzig?

Da ist mir die Lehre dieses Jesus´ noch am angenehmsten […]

Ist es auf einmal von öffentlichem Interesse wie jemand seinen Glauben lebt? Wie war das noch mit der Freiheit?

Schalom,
Eli

Er selbst soll den Menschen geschaffen haben. Doch verlangt er, dass dieser sein Werk verhüllt, als wäre es etwas ekliges, schmutziges.

Es ist schon sonderbar, dass Kleidung in diesem Zusammenhang gesehen wird. Bist Du nakt oder fühlst Du dich so schmutzig?

Etwas, was Du wohl anscheinend völlig außer Acht läßt, daß es andere Gründe gibt, sich zu kleiden als sich wie eine Mumie mit Ganzkörperlaken einzuhüllen:
Notwendigkeit.
Der Grund, wieso ich mich kleide, ist, weil mir einerseits sonst kalt wird, und andererseits hat Kleidung auch eine Schutzfunktion (ich meine damit *nicht* die psychische): wer z.B. in der Küche mit heißem Öl hantiert, und das schonmal auf die Finger bekommen hat, der wird Kleidung als Schutz vor Verletzungen zu würdigen wissen.

Ob ich in einem Büro in Kuwait auch Kleidung tragen würde - weiß nicht, wenn es klimatisiert ist :wink: Nein, das wird zu spekulativ. Aber wenn’s mir zu heiß wird, ziehe ich meine Klamotten schon mal aus, soweit es nötig ist um mich nicht zu überhitzen.
Und da brauche ich keine Gesetze, die mir vorschreiben, daß ich dies und jenes tragen muß oder nicht tragen darf.

Wenn Du meinst, daß Menschen allein aus religiösen Motiven Kleidung tragen würden, könnte ich Dich ja mal fragen, wieso sie im kommunistischen Rußland, speziell Sibirien, nicht pauschal verboten wurde - immerhin war der Staat total anti-religiös.

Gruß,
Michael

hi,

Da ist mir die Lehre dieses Jesus´ noch am angenehmsten: der
hat keinerlei Kleidungsvorschriften errichtet

warst du schonmal in einer kirche im südlichen europa? da sehen alle frauen aus wie moslems.

datafox

hi,

und primär ein Zeichen der
Unterdrückung der Frau darstellt. Und damit wäre es ja schon
alleine ein Grund, es zu verbieten wegen Art1 GG

die meisten feministinnen sind eher der meinung, nagellack, minirock und push-up-bra sind zeichen der unterdrückung der frau.

datafox

hallo datafox,
ja, war ich. Nicht nur einmal!
allerdings fand ich diese „Vorschrift“ auch etwas daneben. Ich vermute aber, dass das eine Übername aus der mosaischen Religion ist.
Ich sehe diese ganzen Vorschriften sowieso als Machtinstrument von uns Männern an.
Die Angst, seine Arbeitskraft und Gebährmaschine an einen anderen zu verlieren. Die Angst, dass sie evtl. Vergleiche ziehen kann (daher der übersteigerte Wunsch nach Jungfräulichkeit).
Seit Jahrteusenden wird hier ein Selektion gemacht.
Hier regiert die körperliche Kraft über einen Schwächeren (vermeintlich) zum Nutzen des Stärkeren.
Die Sexualkennzeichen zu verstecken könnten auch die Frauen von den Männern fordern. Doch da „würden sie eine auf´s Maul bekommen“.
Eigentlich müssten die Männer weite Kleider tragen (damit man den Hintern, der bei den meisten Frauen ein hocherotisches Signal ist, nicht sieht), einen Schleier tragen (Bart verstecken) usw.
Grüße
Raimund

Hallo Michael,
dass wir Kleider tragen, hat mit Religion erst mal gar nichts zu tun. Das haben die menschen schon getrasgren, als sie in jedem Blitz einen Gott sahen. Es war reiner Schutz: vor Kälte, vor zu starker Sonne, vor Hitze (weisse, luftige Kleidung).
erst die Pfaffen der verschiedenen Religionen habe das für die Unterwerfung verwendet.
Grüße
Raimund

hallo datafox,
stimmt ja auch, wenn wir ehrlich sind. Denn warum macht Ihr Frauen das? Um uns Männern zu gefallen, uns zu locken, die "Mitbewerberin zu übertrumpfen und aus dem Rennen um die Gunst des Samenempfanges auszustechen, usw.
Klar denkt da keine Frau an so etwas.
Sieht ja auch recht nett aus, wenn es gekonnt verwendet wird.
Wir Männer sind ja von solchen „Beinflussmethoden“ auch nicht feei: gut duftendes Rasierwasser, möglichst männliche Kleidung, zeitgerechte Frisur…
Grüße
Raimund

Hallo Mike,

Komische Sache, einerseits behaupten die Muslime, eine
Weiterentwicklung des „gefallenen“ Christentums zu sein (was
ja auch, wenn man sich die Situation der damaligen RK Kirche
ansieht, nicht abwegig ist, daß eine Reform nötig war) aber
andererseits behaupten sie, einen anderen Gott zu haben, denn
der Gott des Christentums ist vollkommen anders als der Gott
des Islam.

das ist mitnichten so. gemeint ist ein und derselbe gott, auch wenn jahrhundelang dem selbstgerechten christentum mit dem anspruch, die einzig wahre religion zu sein, der islam und seine „schlitzaeugigen teufel“ wie ein machwerk des teufels erschien. oder gar die mondgoetzenluege verbreitet wird.

Denn bei ihm geht es darum, das Leben Christi zu
leben, und nicht darum, sich mit 1001 Geboten zu
reglementieren. Außerdem sagt die heilige Schrift der
Christen, „wer zu diesen Worten etwas hinzufügt oder davon
wegnimmt, der wird das Ewige Leben nicht erhalten“ (sinngemäß,
so Offenbarung 22).

das koennen ja christen halten, wie sie wollen. und weiter untereinander das christentum in etlichen moeglichen facetten diskutieren und leben. fuer muslime trifft dies keineswegs zu. alles andere ist wahlweise einmischung und arroganz und mission.

Und der Islam fügt eine ganze Menge hinzu.
Man sagt, wir glauben an den selben Gott, aber dann wird durch
eine derartige Forderung wie die Deine eine Kluft geschlagen,
deren einzige Konsequenz sein muß, daß der Gott des
Christentums oder der des Islams ein falscher Gott sein muß,
da sie unterschiedlich sein MÜSSEN laut der genannten
Forderung, und dann kommen wir ganz schnell wieder ins
finstere Mittelalter wo jede Seite den „Ungläubigen“ mit
Gewalt ihren Glauben aufzwingen wollte.

naja, ich wiederhole mich, das ist unsinn. ein jeder nach seiner fasson. da gibt es keinen anderen gott. du kannst es aber auch anders sehen, naemlich mit deiner argumentation angewandt aus sicht des islam ist das christentum mittlerweile ein irrweg, denn mohammed war der letzte prophet und jesus war nur ein prophet vor ihm, das christentum hat ihn aber voellig missverstanden, mithin bist du einem irrglauben verfallen, von gott abgefallen, wenn du christ waehrest. siehste! wenn man deine argumentation nur mit anderen augen betrachtet und chronlogisch dazu, wann welcher prophet auftrat, so ist das christentum ein irrglaube und die einzig wahre religion ist schwupps der islam. man muss dazu nur intolerant genug sein, unwissend ueber andere urteilen, sich anmaßen anderen leuten glauben abzusprechen, so einfach ist das, schon bist du derjenige, der opfer deiner eigenen argumentation werden kann. also spreche doch bitte dem islam und seinen angehoerigen nicht ab, auch an den Einen zu glauben.

Und da ist dann schon wieder der Scheideweg. Wer sagt, daß die
Bibel „verfälscht“ wurde?
Und wenn Jesus gesagt hat, er sei der Sohn Gottes, dann war er
ein Lügner und kein Prophet, und dann sind für Muslime die
Christen wirklich Leute, die einer Lüge folgen. Und für
Christen, die einen Moslem sagen hören, daß die Bibel eine
Lüge sei und Christus nicht der Heiland ist, sind die Moslems
Leute, die einer Lüge folgen. Soviel zur
„Weiterentwicklung“… Du schlägst hier, keine Ahnung ob
beabsichtigt oder nicht, wieder die Kluft zwischen den
Religionen, du baust wieder die Barrieren auf, um die
abzubauen sich Menschen Generationen bemüht haben. Du
behauptest schlicht und einfach, es gebe keinen gemeinsamen
Nenner zwischen Christentum und Moslems, und das ist irgendwo
schon ein starkes Stück.

genau, also leben und leben lassen bzw. glauben und glauben lassen. du sagst doch auch, dass es nciht derselbe gott sein kann, und damit behauptest du aus deiner sicht, dass der islam so etwas wie einer luege folgt. samy sagt nur, dass der islam von sich behaupet, die ursprungsreligion zu sein. er sagt noch nicht einmal, dass es seine ueberzeugung waere, das dies auch zutraefe. nur wenig spaeter sagt samy, dass auch im koran steht, dass jeder seine religion hat und dies so auch gut waere.

Ach so, aber wenn Christen in ihrer Glaubensausübung gehindert
werden, ist das okay? (Stichwort Kruzifixurteil) Sind Moslems
bessere Menschen als der Rest?

Ja und nun vergleichst Du Aepfel und Birnen. Das Kruzifix-Urteil betrifft ein oeffentliches Gebaeude. Das Kopftuch oder das Kreuz am Hals oder die Kippa auf dem Kopf betrifft den Lehrkoerper, einen Menschen, und damit auch eine Privatperson. Unterscheide zwischen toter, staatlicher Wand und lebendem menschlichem privatem Kopf.

Hat der Koran ein Gesetz, daß
die Unterdrückung anderer Religionen befürwortet? Ist es nicht
ein Wiederspruch in sich, wenn der Moslem seinen Glauben
ausübt auf eine Weise, wo Andere dadurch unterdrückt werden
(das bezieht sich z.B. darauf, wenn ein Moslem eine jüdische
Frau heiratet und ihr ein Kopftuch aufzwingen will)?

Ach Unsinn. Unterdrueckt wird der Islam, wenn Kopftuecher an Schulen verboten werden, aber ein Kreuz getragen werden darf. So herum wird ein Schuh daraus. Jetzt komme ich wieder zu meinen Ansichten ueber die hiesige intolerante Dominanzkultur.

viele gruesse, peter

hi,

Denn warum macht Ihr
Frauen das? Um uns Männern zu gefallen…

um sich den männlichen vorgaben des weiblichen schönheitsideals zu unterwerfen.

was sagt man dazu… :smiley:

datafox

Es war reiner Schutz: vor Kälte,
vor zu starker Sonne, vor Hitze (weisse, luftige Kleidung).
erst die Pfaffen der verschiedenen Religionen habe das für
die Unterwerfung verwendet.

hi,

das sehe ich anders. kleidung und schmuck hatte immer schon a) kultische bedeutungen und b) mit sexualtabus und -reizen zu tun. in dieser hinsicht unterscheidet sich heutige mode um nichts vom oben zitierten „lendenschurz“ afrikanischer buschvölker. der schwellenwert der sexuellen provokation liegt aer unterschiedlich hoch je nach kultur. in einigen ist ein haaransatz so aufreizend wie für andere ein blanker nippel. die probleme ergeben sich dann, wenn diese kulturen aufeinanderprallen.

gruß
datafox

Hi,

die meisten feministinnen sind eher der meinung, nagellack, minirock und push-up-bra sind zeichen der unterdrückung der frau.

und haben damit auch nicht Unrecht.
Es wird aber problematisch, sobald ein Mann seiner Frau/Tochter befehlen würde, daß sie ohne Makeup nicht aus dem Haus darf. Aber das klingt schon abstrus, denn eher das Gegenteil ist oft der Fall, daß Männer nicht haben können, wenn sich ihre Frauen für Andere als den eigenen Hausherrn rausputzen :wink:

Aber das ist doch mit dem Kopftuch oft der Fall, daß die Frau es wirklich nicht interessiert oder noch schlimmer, daß sie es garnicht will, aber ihr vom Vater/Ehegatten befohlen wird, es zu tragen. Und das ist nunmal Unterdrückung „Entweder Du trägst das Kopftuch, oder …“. Wenn eine Frau Nagellack trägt, unterdrückt sie ihre eigentliche Person freiwillig, das ist was Anderes. Aber wenn es ein Machtsymbol einer anderen Person wäre, sieht die Welt ganz anders aus.
Und dieser Teil am Kopftuch ist viel problematischer als der „freiwillige“ Teil.

Gruß,
Michael

Übrigens
hallo raimund,

Hessen verbietet allen Beamtinnen das Kopftuch

Aha, in Hessen regiert also eine intolerante Dominanzkultur. *g*

In einem Gesetzentwurf der hessischen CDU-Landesregierung
soll das Kopftuch für alle hessischen Beamten verboten werden.
Andere Bundesländer planen bisher nur, Lehrerinnen das Tragen
eines Kopftuchs im Unterricht zu verbieten.
Laut CDU-Fraktionschef Franz-Josef Jung stehe das Kopftuch im
elementaren Widerspruch zu den Grundwerten der Verfassung.
Wenn Kruzifixe verboten seien, könne es nicht sein, dass
Kopftücher erlaubt sind.

Wie jetzt? Wird Beamten nicht mehr erlaubt sein, ein Kreuz an einer Kette um den Hals auf der Brust zu tragen? Oder meinte der Herr vielleicht eine Wand und vergleicht damit Aepfel und Birnen? *g*

M.M: vollkommen richtig.
dazu noch folgende Info: in Frankreich sind sämtliche
Kopftücher, Kreuze, , usw. aus den Schulen verbannt worden.
Alle Religionszeichen also.
In der Türkei sind Kopftücher in den Schulen verboten.
warum muss Deutschland immer meinen Vorreiter zu sein?
„Am deutschem Wesen soll die Welt genesen!“?
Sind wir die Engel der Welt?

Huhu Raimund! Wieso vergleichst Du Deutschland mit Frankreich und der Tuerkei? Wieso vergleichst Du es ueberhaupt? Wieso vergleichst Du es denn nicht mit GB? Dort tragen Muslimas
als Polizistinnen Kopftuch und Inder zuweilen einen Turban im Dienst. Na? *g*

Also los: Am britischen Wesen soll die Welt genesen! *muahahaha*
viele gruesse, peter

Hallo datafox,
…bedeutet aber im Endeffekt genau das gleiche.
Das Ziel ist, ihm zu gefallen und damit ihn zur genetischen Vermehrung mit ihr zu animieren. Würde er darauf nicht ansprechen, würde sie das nicht machen (den nur an den teilweise enormen Zeitaufwand!)
Grüße
Raimund

hi,

und haben damit auch nicht Unrecht.

warum aus deiner sicht?

Es wird aber problematisch, sobald ein Mann seiner
Frau/Tochter befehlen würde, daß sie ohne Makeup nicht aus dem
Haus darf. Aber das klingt schon abstrus, denn eher das
Gegenteil ist oft der Fall, daß Männer nicht haben können,
wenn sich ihre Frauen für Andere als den eigenen Hausherrn
rausputzen :wink:

da sehe ich einen kulturellen unterschied. im orientalischen kulturbereich ist die frau angesehen wenn sie sich sittlich und hausverbunden gibt. dieses ansehen überträgt sich dann auf den mann. im okzident ist es genau umgekehrt. die frau/freundin ist prestigeobjekt. die männer regen sich auf, wenn die partnerin KEIN makeup trägt. denn er will ja beim ausgehen mit ihr angeben. dieses dinge haben nichts mit religion zu tun, sondern mit kultur.

aber ihr vom Vater/Ehegatten befohlen wird, es
zu tragen.

siehe oben. der umgekehrte fall findet genauso statt. „lauf nicht rum wie eine birkenstock-alternative, sondern richte dich mal ordentlich her.“ beides sind beispiele für männliche herrschaft und macht über frauen. deswegen wundert es nicht, daß die progressiven (und feministischen) kräfte in orientalischen gesellschaften gegen das kopftuch zu felde ziehen (zb. türkei), weil sie dort eine unterdrückung der frau sehen, während die okzidentale feministische linie gegen die frau als sexualobjekt zu felde zieht, weil sie dort die unterdrückung ausmachen.

mit religion hat das ganze nichts zu tun.
wird es jetzt klarer was ich meine?

LG
datafox

wie immer: eine verquere Antwort von Dir…

hallo raimund,

Hessen verbietet allen Beamtinnen das Kopftuch

Aha, in Hessen regiert also eine intolerante Dominanzkultur.
*g*

Das war ja offensichtlich noch lustig gemeint.

In einem Gesetzentwurf der hessischen CDU-Landesregierung
soll das Kopftuch für alle hessischen Beamten verboten werden.
Andere Bundesländer planen bisher nur, Lehrerinnen das Tragen
eines Kopftuchs im Unterricht zu verbieten.
Laut CDU-Fraktionschef Franz-Josef Jung stehe das Kopftuch im
elementaren Widerspruch zu den Grundwerten der Verfassung.
Wenn Kruzifixe verboten seien, könne es nicht sein, dass
Kopftücher erlaubt sind.

Wie jetzt? Wird Beamten nicht mehr erlaubt sein, ein Kreuz an
einer Kette um den Hals auf der Brust zu tragen? Oder meinte
der Herr vielleicht eine Wand und vergleicht damit Aepfel und
Birnen? *g*

Hier musst Du Dich an den Artikelschreiber halten. Das ist kein Text von mir.

M.M: vollkommen richtig.
dazu noch folgende Info: in Frankreich sind sämtliche
Kopftücher, Kreuze, , usw. aus den Schulen verbannt worden.
Alle Religionszeichen also.
In der Türkei sind Kopftücher in den Schulen verboten.
warum muss Deutschland immer meinen Vorreiter zu sein?
„Am deutschem Wesen soll die Welt genesen!“?
Sind wir die Engel der Welt?

Huhu Raimund! Wieso vergleichst Du Deutschland mit Frankreich
und der Tuerkei? Wieso vergleichst Du es ueberhaupt? Wieso
vergleichst Du es denn nicht mit GB? Dort tragen Muslimas
als Polizistinnen Kopftuch und Inder zuweilen einen Turban im
Dienst. Na? *g*

Jedes Land hat so seine Sitten und Gebräuche. Es war auch nicht das Ziel meines Schreibens jetzt jeden Staat namentlich zu nennen und zu beurteilen.
Übrigens ist gerade England ein Staat mit massiven rassistischen Problemen…auch wenn es GB nicht so sehen will.
nebenbei: gibt es in GB im Unterhaus (geschweige denn im Oberhaus!!!) einen Farbigen? Wenn ja, wieviel? Prozentual wie der Anteil in der Bevölkerung?

Also los: Am britischen Wesen soll die Welt genesen!

Hoffenlich nicht! Es wäre ein schlechtes Beispiel.
Grüße
Raimund

hallo datasfox,
glaubst Du wirklich, dass der Fellumhang des Höhlenmenschen ein religiöses Merkmal war?
Der zitierte Lensdenschurz ist entstanden als Schutz für die für die Fortpflanzung wichtigsten Teile des Menschen.
Wobei bei einigen Völkern auch Eitelkeit und sexuelle Provokation mitspielt: Papua mit ihren Penisröhren.
Es gibt auch Afrikanerinnen, die nur eine Schnur tragen. Diese zeigt nicht dir Gottesfürchtigkeit der Trägerin, sondern zeigt, ob sie schon liiert ist oder nicht.
Die kath. Pfaffen (Missionare), die den „Wilden“ das Christentum brachten und sie zwangen, Kleidung zu tragen, haben ihnen damit nichts gutes angetan. Es ist eine Brutstätte für Krankheiten und Ungeziefer. Eine nackte Afrikanerin, die teilweise sogar täglich in den Fluss (so vorhanden) steigt, um sich zu reinigen ist wesentlich besser dran. Übrigens fühlt sie sich überhaupt nicht nackt. Auch ist für einen Afrikaner eine nackte Brust bei weitem kein solches Sexualsymbol, wie bei uns oder gar den Völkern, woe diese Körperteile nur von Hörensagen hsder bekannt sind. So ähnlich ist es bei uns Europäern mit dem Haar. Wir sind den Anblick gewöhnt. Für uns ist es ebnso kein gewaltiges Sexualkennzeichen. Zumindest nicht so, dass uns der Hosenladen aufoplatzt.
Grüße
Raimund

Übrigens, die Eigentore werden gezählt :smile:
hallo raimund,

Aha, in Hessen regiert also eine intolerante Dominanzkultur.
*g*

Das war ja offensichtlich noch lustig gemeint.

yep, aber bitte mit ernsthaften charakter :smile:

Wie jetzt? Wird Beamten nicht mehr erlaubt sein, ein Kreuz an
einer Kette um den Hals auf der Brust zu tragen? Oder meinte
der Herr vielleicht eine Wand und vergleicht damit Aepfel und
Birnen? *g*

Hier musst Du Dich an den Artikelschreiber halten. Das ist
kein Text von mir.

Ich habe mich an ihn gehalten. bzw. an das, was Du uns zitiert hast. :smile:

Huhu Raimund! Wieso vergleichst Du Deutschland mit Frankreich
und der Tuerkei? Wieso vergleichst Du es ueberhaupt? Wieso
vergleichst Du es denn nicht mit GB? Dort tragen Muslimas
als Polizistinnen Kopftuch und Inder zuweilen einen Turban im
Dienst. Na? *g*

Jedes Land hat so seine Sitten und Gebräuche. Es war auch
nicht das Ziel meines Schreibens jetzt jeden Staat namentlich
zu nennen und zu beurteilen.

Und warum pickst Du Dir dann Vergleiche heraus? Selbstverstaendlich nur die Vergleiche, die Dir ins Konzept passen. Bitte Frage beantworten oder es sein lassen, bitte keine Ausweichmanoever, bitte auch von Dir keine Intoleranz mit Verweis auf „Sitten und Gebraeuche“ :stuck_out_tongue:

Übrigens ist gerade England ein Staat mit massiven
rassistischen Problemen…auch wenn es GB nicht so sehen will.
nebenbei: gibt es in GB im Unterhaus (geschweige denn im
Oberhaus!!!) einen Farbigen? Wenn ja, wieviel? Prozentual wie
der Anteil in der Bevölkerung?

Ja und? Was hat das jetzt mit der hiesigen Kopftuchgeschichte zu tun? Daemlicher Ablenkung zwecks Relativierung, mit Verlaub.

Also los: Am britischen Wesen soll die Welt genesen!

Hoffenlich nicht! Es wäre ein schlechtes Beispiel.

Yep, siehste, da wollte ich Dich Kamerad Schnuerschuh hinbringen. Weder noch naemlich. Danke schoen :smile:

Uebrigens, was war denn Deiner Ansicht nach verquer an meiner Antwort?

Naja, wenigstens traegt dieser Thread dazu bei, Dein Wissen ueber den Islam und wieviele Propheten es bei ihm gibt, aufzufrischen, siehe tiefer :smile:, viel helfen wird es nicht. Sonst haettest Du nicht schon wieder den Islam mit der Beschneidung von Maedchen in Verbindung gebracht, denn ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass Du diesbgzl. schon oefters belehrt worden bist. Du wirst es wieder vergessen und … ach was rede ich gegen Deine verqueren Eigentore *g*

viele gruesse, peter

verliebt-verlobt-verheiratet.
hallo datafox

im okzident ist es genau umgekehrt. die
frau/freundin ist prestigeobjekt. die männer regen sich auf,
wenn die partnerin KEIN makeup trägt. denn er will ja beim
ausgehen mit ihr angeben. dieses dinge haben nichts mit
religion zu tun, sondern mit kultur.

Hier bringst Du was durcheinander. Solange er mit ihr noch nicht verheiratet ist (sie also vermeintlich angekettet hat) will er seinen Geschlechtsgenossen zeigern, wie potent er ist. „Seht mal, so ein tolles Weib habe ich erobert! Was seid ihr doch für Nieten gegen mich!“
hat er sie, wandelt sich seine meinung dazu: er sieht es nicht gerne, wenn sie sich besonders herrichtet (nicht alle sind so, ich weiß). Jetzt hast er Angst, da könntre jemand sein, der eine Eisensäge hat (um die oben erwähnte Kette zu knacken) und ihm seine Gene unterzujubeln. Ausserdem dass sie evtl. Vergleiche zieht, wer der bessere Liebhaber ist. Nichts ärgert einen mann so sehr, wenn er einem anderen in der Liebe unterlegen ist. (Fragt die Frau den Holden, nachdem er schon eine halbe Stunde am „arbeiten“ ist:„wann fängst Du endlich an?“)
Grüße
Raimund

hallo raimund,

Hessen verbietet allen Beamtinnen das Kopftuch

Aha, in Hessen regiert also eine intolerante Dominanzkultur.
*g*

Da schäme ich mich für „mein“ Bundesland… Ich jedenfalls gehöre zu der Minderheit (?) die jede Äußerung (dazu gehört auch das Kopftuch) zur jeweils eigenen Religion toleriert, solange sie nicht den Versuch beinhaltet zu Doktrinieren…
Gruß,
Anja

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