Guten Tag liebe Sprachgenies.Ich weiss ja nicht wie es euch geht , ich für meinen Teil kann nur sagen , dass mir die neuen Rechtsschreibregeln in vielen Fällen logischer vorkommen wie die Alten.Vermutlich ging es nicht nur mir so und man hat die Regeln reformiert? ))Ich weiss ,ich weiss , über dieses Thema ist schon bis zum Erbrechen diskutiert worden. Ich wollte einfach mal nachträglich meine Meinung dazu sagen .Also ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag.
So isses
Das ist richtig.
Zugegeben, die Reform hätte noch weiter gehen können, und hat auch ihre Tücken.
Aber die Kritiker übersehen meistens, dass die Regeln der alten Rechtschreibung noch viel tückischer waren.
Ich erinnere nur an (die alten Regeln) „ss“/ß", „im t rüben fischen“, „wä ss rig“ aber „wä ß rig“, Sonderregeln zum dreifache Konsonsanten, engere Kommaregeln …
das einzig logische, will mir scheinen, ist die Regelung für ß und ss, obwohl - wenn ich mir das Wort Messstelle anschaue, dann kommt der Ästhet in mir ins Grübeln. Manchmal denke ich, die Säzzer wussten schon, was sie taten, die verstanden nämlich was vom Lesen, siehe auch die Nullinie.
Logik, wo in einem verzweifelten Zurückrudern das Motto sowohl als auch zum obersten Grundsatz erhoben wurde, beschreibt den Stand nicht angemessen. Die vielen neuen Brüche, die der erste Ansatz gebracht hat, versucht man nachträglich zu kleistern, indem Begründungen zusammengestoppelt werden, die es möglich erscheinen lassen, mal so, mal so zu schreiben.
so schreibst; denn auch nach der neuen Schreibung muss das
ich weiß
ich weiß, ich weiß
hei ß en.
Gru ß Fritz
Lieber Fritz , ich zähle mich weiss(ß?) Gott nicht zu den Experten, leiste mir desshalb auch diese vielleicht etwas naive Frage; Wer-Weiss-Was -hat sich da etwa auch ein Fehler reingeschlichen?)
Lieber Fritz , ich zähle mich weiss(ß?) Gott nicht zu den
Experten, leiste mir desshalb auch diese vielleicht etwas
naive Frage; Wer-Weiss-Was -hat sich da etwa auch ein Fehler
reingeschlichen?)
Exakt!
Er muss selbstverständlich „wer-weiß-was“ heißen.
Zumindest im Titel, in der URL gilt ja die Ersatzschreibweise wie auch bei Ä/Ö/Ü.
Aber die Kritiker übersehen meistens, dass die Regeln der
alten Rechtschreibung noch viel tückischer waren.
Stellenweise schon, woanders nicht.
Ich erinnere nur an (die alten Regeln) „ss“/ß",
Da war die alte Regel genauso einfach wie die neue. Jeder, der Silben klatschen konnte, konnte das richtig schreiben:
scharfes s über Silbenfuge -> ss
scharfes s an Silbenende -> ß
Ich weiß wirklich nicht, was daran schwieriger war als an der kurz/lang-Regelung.
Sonderregeln zum dreifache Konsonsanten,
Das war natürlich nicht sehr logisch, aber andererseits: wann ist eine Sprache je logisch? Und die neuen Regeln haben auch ihren Anteil an unlogischen Regeln, z. B. in Bezug auf das Prinzip der Stammschreibung. Aber wenigstens wurden die schlimmsten Auswüchse der Getrenntschreibung ja wieder gestrichen.
Insgesamt finde ich die neuen Regeln ungefähr genauso brauchbar oder unbrauchbar wie die alten und finde, das bißchen, das sich verbessert hat, war den Aufwand nicht wert.
Aber darüber kann man natürlich trefflich streiten.
dass das Team diese Schreibweise wählte, könnte sowohl aus Unkenntnis der Regeln, die auch an Postings der Leute zu sehen ist, geschehen sein; oder um sich international zu geben.
desshalb
Das ist ja nun ganz falsch und nicht auf fehlendes ß in der Tastatur zurück zu führen wie
Wer-Weiss-Was -hat sich da etwa auch ein Fehler
reingeschlichen?)
das ist kein Fehler, sondern hat seinen Grund in der Tatsache, dass in URLs bis vor kurzem keine Umlaute1 erlaubt waren.
Gruß Ralf
1Wie wir alle wissen, wird das ß im HTML als szlig (mit einem & davor) geschrieben. Das ist zwar kein Umlaut, steht aber in der Umlauttabelle, weil niemand für diese Ligatur eine eigene Tabelle erstellen wollte. Aber wem erzähle ich das
dass das Team diese Schreibweise wählte, könnte sowohl aus
Unkenntnis der Regeln, die auch an Postings der Leute zu sehen
ist, geschehen sein; oder um sich international zu geben.
Das könnte auch daran liegen, dass für Internet-Domänennamen andere Regelwerke gültig sind, als die deutsche Rechtschreibung. Und da ist es zwecks Konsistenz durchaus sinnvoll, die im Domänennamen erzwungene Schreibweise auch a. a. O. beizubehalten. Zumal man auch argumentieren könnte, dass es sich um einen Eigennamen handelt.
Aber den Rechtschreibfanatikern zum Trost: http://www.wer-weiß-was.de ist als Adresszeile im Browser mittlerweile durchaus erlaubt und gültig.
scharfes s über Silbenfuge -> ss
scharfes s an Silbenende -> ß
Ich weiß wirklich nicht, was daran schwieriger war
als an der
kurz/lang-Regelung.
ich denke, viele menschen haben damals in der schule einfach kein interesse am deutschunterricht gehabt. somit haben sie die regeln nie kapiert, weil sie nicht wollten oder der lehrer doof war. jetzt kommen ein paar regeln im fernseher und bupp, schon versteht man’s und es ist ja sooo logisch.
es gab nur einen Alten - und der wurde nicht alt: „Der Alte“ starb vor ziemlich genau 21 Jahren (am 12.01.1986)
siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Alte