Nochmal Gewaltfreie Erziehung!

Hallo Eltern,

weiter unten wurde von einem User dieser Satz geschrieben:

Das Wort „gewaltfrei“ diffamiert jeden anderen Erziehungsstil als gewalttätig.

Dieser Meinung bin ich nicht, für mich ist Gewaltfreie Erziehung ein Überbegriff für alle Erziehungsstile.

Der Mittelweg der Erziehungsstile ist für mich der sinnvollste und wird hier sehr schön beschrieben:

http://www.fontaene.de/archiv/nr-15/erziehungsstile0…

Das aufwendige am Mittelweg ist, man muß sich als Eltern/Teil jeden Tag aufs Neue mit seinem Kind auseinandersetzen und einfühlen.

Man lerne dabei jeden Tag dazu und dem Kind lernt man, sich auf offene Beziehungen einzulassen.

Es ist nicht einfach ohne Klapse erziehen, aber wenn man sich auf die Empfindungswelt des Kindes einläßt um vieles leichter.
Nicht nur die Eltern lehren Kinder, mit dem Kind lernen die Eltern ihre eigene Kindheit zu fassen.
Es gibt Tage wo ein Teil der Familie mehr Probleme hat als der Rest. Es gibt Tage und Situationen wo man nicht angemessen reagiert! Es gibt Tage wo man so frustriert und genervt ist, daß man aushaut…oder Klapst.
Das ist unbestritten und kein Lebewesen ist davon ausgenommen.

Übung macht den Meister, sagt ein Sprichwort sehr treffend!

Wenn zum Verstehen, zum Durchsetzen, zum Akzeptieren, zum Schützen…usw. von Lebenssituationen geklapst und gewaltvoll reagiert wird, dann übt sich der „Klapser“ ein Verhalten ein, daß unter extremen Situationen nicht mehr kontrolliert werden kann.

Wenn ich Klapse ablehne, wenn ich Klapse in keinem Fall akzeptiere, wenn ich diese Beziehungs-Hilflosigkeit erkenne, dann werde ich ganz selten oder nie dieses destruktive Machtmittel anwenden.
Ich werde keine Ideologie daraus machen, werde aber meine „Tatsachen“ ergründen.

NICHT BEGRÜNDEN , es gibt nun auch vor dem Gesetz keine begründeten Schläge!!

Es gibt mildernde Umstände, aber Unwissen gehört nicht dazu.

Klartext schreibend, aber nicht aburteilende
Grüße von
Kerbi

Wem es noch nicht zu uninteressant ist…

Welche Erziehungsstile gibt es?

Ich habe dazu gegoogelt und diese Einteilung erscheint mir sehr gut.

>Welche Erziehungsstile gibt es?
>Heutzutage werden sieben Erziehungsstile >unterschieden: autokratisch, autoritär, demokratisch, >egalitär, permissiv, laissez-faire und negierend. Alle >diese Stile zeichnen sich durch ein unterschiedliches >Maß an Verantwortung und Eigeninitiative, die den >Kindern und Jugendlichen zuteil werden, aus.

>Elder, ein bekannter Erziehungsstilforscher, hat >bereits 1962 das Erzieherverhalten sieben >unterschiedlichen Typen, die auch heute noch aktuell >sind, zugeordnet. Er beschreibt die einzelnen >Erziehungsstile folgendermaßen:

> Der autokratische Erziehungsstil
>Beim autokratischen Erziehungsstil wird angenommen, >dass es notwendig ist, Autorität gegenüber den Kindern >auszuüben. Aus diesem Grund wird die Eigeninitiative >der Kinder unterdrückt, die kindliche Meinung >interessiert nicht.

> Der autoritäre Erziehungsstil
>Autoritäre Eltern üben ebenfalls eine starke Kontrolle >auf ihre Kinder aus. Die Meinung des Sprösslings wird >zwar akzeptiert, letzten Endes bestimmen aber >weiterhin die Eltern. Alles in allem haben die Kinder >nur wenige Möglichkeiten, sich frei zu entfalten.

> Der demokratische Erziehungsstil
>Im demokratischen Erziehungsstil werden die Kinder und >Jugendlichen als ernstzunehmende Gesprächspartner mit >eigener Meinung betrachtet. Je älter der Sprössling >wird, desto selbstständiger und eigenverantwortlicher >soll er handeln. Anleitungen und Hilfestellungen durch >die Eltern werden jedoch als unerlässlich angesehen. >Demokratische Eltern sind ihren Kindern gegenüber >offen und vermitteln ihnen ein Gefühl von Sicherheit >und Erwünschtheit.

> Der egalitäre Erziehungsstil
>Beim egalitären Erziehungsstil haben Eltern und Kinder >die gleichen Rechte und Pflichten, d.h. die Meinung >des Kindes wird nicht nur eingeholt und >berücksichtigt, sondern sie ist in gleichem Maße >ausschlaggebend wie die Ansicht der Eltern.

> Der permissive Erziehungsstil
&gt:stuck_out_tongue_winking_eye:ermissive Eltern halten sich in der Erziehung eher >zurück. Die Kinder und Jugendlichen müssen deswegen >selbst die Initiative ergreifen, wenn es um >persönliche Entscheidungen geht.

> Der laissez-faire Erziehungsstil
>Bei einer laissez-faire Erziehung („machen lassen“) >gibt es keine verbindlichen Regeln, jeder ist sich >selbst überlassen. Stehen persönliche Entscheidungen >an, so sind die Kinder und Jugendlichen in der Regel >aktiver als ihre Eltern. Elterliche Wünsche können >dabei wahlweise berücksichtigt werden oder nicht.

> Der negierende Erziehungsstil
>Bei einem negierenden Erziehungsstil beeinflussen die >Eltern das kindliche Verhalten überhaupt nicht. Es >fehlt das Interesse, an der Entwicklung des Kindes >teilhaben zu wollen.

Solche klar umrissenen Erziehungsmethoden zeigen sich im Alltag nur sehr selten, in der Regel sind immer Mischformen unterschiedlicher Stile zu finden.

Die drei Hauptgruppen
Es gibt nach Lewin 3 Erziehungsstile:

…autoritär
…demokratisch
…laissez-faire
Lewin hat ein Experiment mit 10 - 12jährigen Kindern im Zeitraum von 3 - 6 Monaten gemacht. Die Kinder wurden zu verschiedenen Bastelarbeiten eingeladen, und zwar 1x pro Woche. Es gab 3 Gruppen zu je 5 Kindern, die von Erwachsenen geleitet wurden. Alle 6 Wochen wurde der Erziehungsstil geänder (Leiter haben die Gruppen gewechselt). Ziel war es herauszufinden, welche Auswirkungen diese Erziehungsstile auf das Verhalten und Erleben dieser Kinder haben.

Autoritärer Führungsstil:

der Leiter gibt Befehle und Komandos
es herrscht eine distanzierte Beziehung zwischen Leiter und Kinder
Kinder werden unter Druck gesetzt
Gefühle und Wünsche der Kinder werden nicht berücksichtigt
Leiter teilt Strafen aus
Kinder sind sehr angespannt und gehorsam oder rebellisch
es können hohe Schulleistungen erzielt werden, aber die geistige Selbständigkeit ist eingeschränkt
Aggressionen bilden sich

Demokratische Führungsstil:

Kinder bekommen ein Gesamtüberblick über ihr zukünftiges Tun und die Ziele sind ihnen bekannt
der Leiter ist Gruppenmitglied; er hilft aktiv mit
alle Entscheidungen werden in der Gruppe diskutiert
Wünsche und Bedürfnisse der Kinder werden berücksichtigt
die Beziehung zwischen Leiter und Kinder ist persönlich und vertraut
Kinder fühlen sich wohl und sicher
Schulleistungen werden zwar langsamer erreicht, jedoch sind sie langanhaltender und die geistige Selbständigkeit ist höher

Laissez-faire:

Haltung des Leiters ist sehr passiv
Kinder bekommen nur minimale Anweisungen
Kinder bekommen selten bis gar kein Lob oder Tadel
man lässt sie einfach machen
es herrscht Chaos
Kinder werden gereizt und aggressiv

Hallo ,

kann ich bloss bestätigen. Es kommmt letztlich auf ein positives Erziehungsergebnis, welches lange hält ( ein ganzes Leben) an. Auf eine gesunde Mischung kommt es an. Über viele Fragen kann man in der Erziehung demokratisch diskutieren, argumentieren, und man sollte dies auch möglichst tun. Aber wenn man dann fetstellt, dass trotz mehrmaliger Erklärungen oder Mahnungen einfache Dinge zu tun oder zu lassen, das Kind nicht reagieren will, alles besser wissen will – der Palette kein Ende — was soll dann noch helfen als Autorität.??
Unter den Lebewesen dieser Welt gibt es schon immer diese Autoritäten. Und sie dienen der Erhaltung der Artenvielfalt. Wie grausam zum Beispiel muß die Entsagung der Nahrung (Muttermilch ) für den Nachwuchs im Tierreich, verbunden mit dem Ausstoss aus der Familie sein?? Doch wohl viel grausamer als vielleicht ein Schnabel-oder Tatzenhieb, einen Schubs oder auch Tritt als Erziehungsmethode.

Und wenn jemand meint, der Mensch sei anders in Form von besser, der irrt. Schaut man die tägliche Handlungsweise an, ist sie viel tierischer als man glaubt. Dies durch Antiautorische Erziehungsmethoden ersetzen zu wollen, bedeutete im Tierreich den sicheren Tod. Schon allein die Erfahrung sich unterzuordnen zu müssen, obwohl man denkt, es besser zu wissen, zu tun oder denken zu tun, kann lebensbejahend sein.
Wissen kann Erfahrung nicht ersetzen und Erfahrung das Wissen nicht.

Gruß Gert

Hallo,
was ist denn Gewalt? Gewalt zieht eigentlich eine körperliche oder seelische Verletzung nach sich. Damit ist sicherlich nicht die „Backpfeife“ gemeint. Das ist vielleicht ein letztes Mittel, wenn andere nicht mehr helfen, es liegt aber wohl im naturell eines jeden Kindes (manchmal reichen vielleicht Worte nicht).
Ich denke, Gewalt ist sowie ein falsches Mittel. Erreicht man damit ein Ziel? Und DEN Erziehungsstil gibt es nicht, ich denke, daß man in den Situationen angepasst reagieren soll. Man will ja eigentlich ein Ziel erreichen, also daß ein Kind etwas tun oder eben lassen soll.
Gruß Uli

Hallo Uli,

was ist denn Gewalt? Gewalt zieht eigentlich eine körperliche
oder seelische Verletzung nach sich.

Das hast Du sehr schön gesagt. Der Begriff des „verletzens“ ist viel geeigneter in dieser Debatte als der hochaufgeladene Begriff der „Gewalt“, dessen Bedeutung nach Belieben von der kleinsten unangenehmen Berührung bis zum Schädeleinschlagen hin und hergeschoben oder auch allumfassend ausgedehnt und eingeengt werden kann.

Der von mir propagierte autoritäre Erziehungsstil, der selbstverständlich ohne Verletzung des Körpers auskommt, führt nicht nur, wie Kerbi gerade gesagt hat, zu hohen schulischen Leistungen, sondern auch zu einer größeren Zufriedenheit der Kinder und der Eltern, weil sich Streitereien zwischen Eltern und Kindern gar nicht erst entwickeln können, was natürlich seine Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Kinder hat, weil im Eltern-Kind-Verhältnis besser gearbeitet werden kann, wenn Konflikte, die man andernfalls „lösen“ müßte, gar nicht erst auftreten.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

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Hallo Kerbi,

ich hab keine Ahnung von dieser Tiefenpsychologie und möchte mich damit auch nicht beschäftigen, da die Erziehung unseres Kindes (11 Monate) eine Herzenssache und eine Kopfssache ist. Geht es unserer kleinen schlecht, sind wir da. Ist Sie jähzornig, lassen wir Sie gewähren (bringt eh nichts). Ist Sie brutal zu anderen (Haare ziehen, Brille von der Nase reißen, etc) lassen wir Sie auch in Ruhe und sagen Ihr:„Das war nicht gut, laß es sein!“

Ich stehe dazu, das ein Klaps auf den PO noch keinen geschadet hat oder auch eine Ohrfeige. Alle haben mir hinterher bestätigt, das es Ihnen mehr wehgetan hat als dem Kinde.

Ich will einfach mal die Sache für mich differenzieren:

„Wann schlage (Klaps auf dem PO oder Ohrfeige) ich mein Kind?“ Schlage ich es daher weil es wirklich einen Blödsinn gemacht hat? Kommt es dazu, weil es nicht auf mich hört (finde ich keinen Zugang?)? Bin ich einfach gereizt?

Ich behaupte, das die meisten Mütter/Väter ihrem Kind einen auf den PO geben, weil Sie einfach selber gereizt sind. Wären die Eltern ruhig und ausgeglichen, dann würden die Punkte ganz anders angegangen.

Aus eigener Erfahrung kenne ich das, das es nicht ausbleiben kann, dass man mal gereizt ist. Alles hat sich geändert, wenig schlaf, immer nur für andere da sein, nie alleine sein, etc. Da hilft nur eines:"Eine ruhige Familie und einen Partner der für die Familie da ist und auch mal denruhigen Part macht.

Wollte ich nur mal loswerden.

Gruß
Martin

Huhu!

was ist denn Gewalt? Gewalt zieht eigentlich eine körperliche
oder seelische Verletzung nach sich. Damit ist sicherlich
nicht die „Backpfeife“ gemeint.

Da beim Schlag ins Gesicht mehr als nur kleine Schäden entstehen können, und ich es ganz einfach JEDEM abspreche, dass er diese Gefahren zu 100 % ausschließen kann, meine zumindest ich die Backpfeife sehr wohl!

Ich denke, Gewalt ist sowie ein falsches Mittel. Erreicht man
damit ein Ziel? Und DEN Erziehungsstil gibt es nicht, ich
denke, daß man in den Situationen angepasst reagieren soll.

Doch! DEN Erziehungsstil gibt es (zumindest nach Aussagen von Psychologen). Er heißt dann „Situativer Erziehungsstil“

War aber nur eine Anmerkung

Gruß
Guido

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Brutales Baby
Hallo Martin,

Ist Sie
brutal zu anderen (Haare ziehen, Brille von der Nase reißen,
etc) lassen wir Sie auch in Ruhe und sagen Ihr:„Das war nicht
gut, laß es sein!“

Hast Du wirklich den Eindruck, das sei Brutalität, also böswillig? Haareziehen, mit den Händen patschen, Brille nehmen … Ich kann Dir sagen, daß Babys in dem Alter manchmal vor lauter Liebe „brutale“ Sachen tun. Manche beißen aus Leibeskräften, nur weil sie gerade von Liebesgefühl überwältigt werden.
Eines unserer Babys hat mir mal vor lauter wonniger Liebe blitzschnell den Daumen in die Nase gesteckt, mit dem Zeigefinger von außen mit aller Kraft dagegengedrückt und dann mit Gewalt herausgezogen. Das war, während wir ganz furchtbar lieb am Kuscheln waren. Es gab innen und außen einen tiefen, blutenden über 2 cm langen Kratzer, kam so plötzlich und hat dermaßen wehgetan, daß mir tatsächlich im Affekt die Hand ausgerutscht ist. Das hat mir sehr leid getan.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

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Hi!

Gewalt zieht eigentlich eine körperliche
oder seelische Verletzung nach sich. Damit ist sicherlich
nicht die „Backpfeife“ gemeint.

Doch! Wäre ich in meiner Kindheit geschlagen worden, hätte es mich, wenn schon nicht körperlich, dann zumindestens seelisch verletzt - welches Kind begreift denn, warum es geschlagen wird, wenn ihm keiner eine Gefahr etc. mit Worten erklären kann?!

Das ist vielleicht ein letztes
Mittel, wenn andere nicht mehr helfen,

…oder wenn einem keine anderen Mittel mehr einfallen!

es liegt aber wohl im
naturell eines jeden Kindes (manchmal reichen vielleicht Worte
nicht).

Ich kenne genug, die ohne Klappse ausgekommen sind und trotzdem groß wurden!
Dass es im Naturell liegt, ist doch etwas weit hergeholt, lass und das bitte nicht verallgemeinern!

Und DEN Erziehungsstil gibt es nicht, ich
denke, daß man in den Situationen angepasst reagieren soll.

Wie gesagt, ich persönlich bin ohne Gewalt großgeworden (inkl. Klappse, die hier einige nicht zur Gewalt zählen), und ich kenne genug Kinder, bei denen das auch so ist - und das sind keineswegs verzogene aufsässige Rotzgören geworden!

Man will ja eigentlich ein Ziel erreichen, also daß ein Kind
etwas tun oder eben lassen soll.

Eben, und das kann man imho ohne Gewalt, egal in welcher Form die sich äußert!

Cess

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Hallo Martin,

ich hab keine Ahnung von dieser Tiefenpsychologie und möchte
mich damit auch nicht beschäftigen, da die Erziehung unseres
Kindes (11 Monate) eine Herzenssache und eine Kopfssache ist.

Erziehungsstile, oder Methoden haben mit Herz und Kopf zu tun. Was mich interessieren würde ist, wo du Tiefenpsychologie in meinem Artikel siehst?

Geht es unserer kleinen schlecht, sind wir da. Ist Sie
jähzornig, lassen wir Sie gewähren (bringt eh nichts). Ist Sie
brutal zu anderen (Haare ziehen, Brille von der Nase reißen,
etc) lassen wir Sie auch in Ruhe und sagen Ihr:„Das war nicht
gut, laß es sein!“

Und du denkst nie nach, warum deine Kleine z.B. jähzornig ist? Du liest auch keine Bücher über die wichtigen Entwicklungsstufen von Kleinkindern.
Du nennst Neugierde und Erforschen und das nicht Abschätzen können - brutal?

Ich stehe dazu, das ein Klaps auf den PO noch keinen geschadet
hat oder auch eine Ohrfeige. Alle haben mir hinterher
bestätigt, das es Ihnen mehr wehgetan hat als dem Kinde.

Woher wissen die Erwachsenen das und hast du die Kinder auch befragt?
Ich verstehe deinen Satz so von oben herab.
Es gab mal eine Zeit, da hat man die gleichen
patriarchalischen Floskeln für die Frauen verwendet.

Ich will einfach mal die Sache für mich differenzieren:

„Wann schlage (Klaps auf dem PO oder Ohrfeige) ich mein Kind?“
Schlage ich es daher weil es wirklich einen Blödsinn gemacht
hat? Kommt es dazu, weil es nicht auf mich hört (finde ich
keinen Zugang?)? Bin ich einfach gereizt?

Ich behaupte, das die meisten Mütter/Väter ihrem Kind einen
auf den PO geben, weil Sie einfach selber gereizt sind.

Ich behaupte, weil die Eltern einfach nicht kapieren wollen, daß jede Art von Züchtigung jetzt auch bei den eigenen, oft nervenden Kindern, gesetzlich verboten ist.

Das „sich nicht beherrschen können“, klappt bei jedem genervten und gereizten Menschen sehr gut, sobald das Gegenüber sich wehren kann.

Sobald sich Eltern >Klapse und Ohrfeigen

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Hi Cess,

… - welches Kind begreift denn, warum es
geschlagen wird, wenn ihm keiner eine Gefahr etc. mit Worten
erklären kann?!

also, wenn es Kinder gibt, die mit 12 Monaten schon ihre Eltern mit _schlag_kräftigen Argumenten zum Schweigen bringen, dann sind diese Kinder auch in der Lage, den Zusammenhang zwischen ihrem Tun und der Folge (Klaps) zu verstehen. :wink:

Aber ich frage mich so langsam, ob schon mal jemand untersucht hat, welchen seelischen Schaden ein Kind erleidet, dem man pausenlos ein Stück seines „Kindseins“ raubt, indem man es wie einen Erwachsenen „vernünftig zutextet“. Beim permanenten Reden und Interagieren verkümmert die Selbstregulationsfähigkeit.

Mir tun schon heute die mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragten Psychologen leid, die sich in Zukunft mit einer ganz neuen Qualität der Frage nach der „schlimmen“ Kindheit eines Gewaltverbrechers beschäftigen müssen: Es wird einfach sein, seine Eltern der „Klapserei“ zu bezichtigen.

Und @ all, damit Ihr mich nicht missversteht: Ich verabscheue jegliche Gewalt und insbesondere die an Kindern, kann aber beim besten Willen nicht feststellen, dass mir der eine oder andere Klaps in meiner Kindheit geschadet hat.

LG
Birgit

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Oh man
Hi Birgit!

also, wenn es Kinder gibt, die mit 12 Monaten schon ihre
Eltern mit _schlag_kräftigen Argumenten zum Schweigen
bringen, dann sind diese Kinder auch in der Lage, den
Zusammenhang zwischen ihrem Tun und der Folge (Klaps) zu
verstehen. :wink:

Und sie verstehen nur den Klaps? Das halte ich für derart bequem und erziehungsfaul…

Aber ich frage mich so langsam, ob schon mal jemand untersucht
hat, welchen seelischen Schaden ein Kind erleidet, dem man
pausenlos ein Stück seines „Kindseins“ raubt, indem man es wie
einen Erwachsenen „vernünftig zutextet“. Beim permanenten
Reden und Interagieren verkümmert die
Selbstregulationsfähigkeit.

Woher nimmst Du denn diese unglaublich psychologisch belegbare Weisheit? Kinder haben einen ganz einfachen Abwehrmechanismus, wenn es um das Thema „Zutexten“ geht - sie hören weg!
Die Hälfte aller Fragen stellt ein Mensch bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres. Zutexten (wie Du es so nett zynisch nennst) hat wenig mit „Kindheit rauben“ zu tun - es gehört zu Kindheit!

Und @ all, damit Ihr mich nicht missversteht: Ich verabscheue
jegliche Gewalt und insbesondere die an Kindern, kann
aber beim besten Willen nicht feststellen, dass mir der eine
oder andere Klaps in meiner Kindheit geschadet hat.

Er hat Dir vermittelt, dass es ganz normal zur Erziehung gehört - sonst würdest Du nicht so selbstverständlich von Erziehungsmethoden in Verbindung mit Schlägen reden

Wieso sind es immer die gleichen Sprüche von Euch?

Fragt ein grüßender
Guido

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Hallo Eltern,

Denke dass man heute erkannt hat, dass Kindern Leitplanken brauchen, die Ihnen auch halt geben.

Wegen der Gewalt es sehr kurz ausgedrückt.
Es gibt psychische und physische.

Die physische ist oft weniger schlimm für das Kind als die psychische.

Damit auch die physische keine nachteiligen Wirkung auf das Kind als Person haben wird, gilt folgendes:
Es dann schlagen, wenn es einem noch selbst weh tut. Dann dossiert man auch richtig und lässt nicht die Wut ab. Bei so einem frühen Stadium ist es meistens auch möglich, dass keine Wut beim Erzieher und beim Kind auftaucht und das Kind merkt, dass der Papa/mama nicht böse auf ihn, sondern auf das böse ist was es tat und dies nun die Konsequenzen sind. Das Kind akzeptiert das in der Regel gut. Ausnahme ist, wenn das Kind schon älter ist und vorher entweder nie oder/und nur wenn man ausrastet geschlagen wurde.

Gruss
Beat

Ich glaube es nicht!
Hi Beat (Nomen est Omen?!

Die physische ist oft weniger schlimm für das Kind als die
psychische.

Wieso bringt Ihr immer die gleichen Phrasen?!

Es dann schlagen, wenn es einem noch selbst weh tut.

Auch, wenn ich mich wiederhole: Wieso bringt Ihr immer die gleichen Phrasen?!

Dann
dossiert man auch richtig und lässt nicht die Wut ab. Bei so
einem frühen Stadium ist es meistens auch möglich, dass keine
Wut beim Erzieher und beim Kind auftaucht und das Kind merkt,
dass der Papa/mama nicht böse auf ihn, sondern auf das böse
ist was es tat und dies nun die Konsequenzen sind. Das Kind
akzeptiert das in der Regel gut. Ausnahme ist, wenn das Kind
schon älter ist und vorher entweder nie oder/und nur wenn man
ausrastet geschlagen wurde.

Ich glaube das alles nicht: Und Du hilfst bei Lernschwierigkeiten, ADSlern, etc.? Zum Glück habe ich Zugang zu helfenden Leuten, die wissen, wovon sie reden…

Selbst, wenn ich Schläge akzeptieren würde -> Du sagst also: Erst schlagen, wenn die Wut verflogen ist? Wenn also der enge zeitliche Zusammenhang nicht mehr gegeben ist? Mensch, Du solltest Dir vielleicht wirklich mal psychologische Werke zum Thema Strafen nicht nur zulegen, sondern auch lesen!

Dann erzählst Du was von Konsequenz! Du kennst schon die Bedeutung dieses Wortes? Man könnte es mit „Folgerichtigkeit“ übersetzen.
Das heißt doch eigentlich, dass eine Konsequenz im Zusammenhang mit der „Tat“ stehen sollte, oder?

Beim Boxen halte ich einen Schlag für die nötige Konsequenz! Aber ich sehe null Zusammenhang in einer Erziehung!

Gruß
Guido

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Hallo,
ich muß mal wieder zugeben, nicht gründlich gelesen zu haben. Vermutlich schadet das aber nicht. :wink:
Wenn ich einem meiner Söhne Prügel ‚androhe‘, schreit sofort der andere: ‚Ich auch‘ und läßt sich ebenfalls streicheln. In der Zeit reden wir dann darüber, wie wir uns verhalten. IMMER tritt dann ein vermeintliches Fehlverhalten als Irrtum zutage.
Mein ‚kleiner‘ würde gern wissen, wie es ist, wenn man vrprügelt wird, so wie seine Freunde es erzählen. Leider kann ich Ihm da nicht helfen. :wink:
… mal kurz zum Ergebnis. Meine Jung’s sind hilfsbereit, höflich … der ‚Große‘ besucht das Gymnasium, der ‚Kleine‘ ist auf dem Weg dahin. :wink:

Gewaltfreie Erziehung ist 'ne gute Idee!

cu Rainer

Hi Beat (Nomen est Omen?!

Die physische ist oft weniger schlimm für das Kind als die
psychische.

Wieso bringt Ihr immer die gleichen Phrasen?!

Bist Du andere Meinung?

Es dann schlagen, wenn es einem noch selbst weh tut.

Auch, wenn ich mich wiederhole: Wieso bringt Ihr immer die
gleichen Phrasen?!

Was meinst Du dazu?

Dann
dossiert man auch richtig und lässt nicht die Wut ab. Bei so
einem frühen Stadium ist es meistens auch möglich, dass keine
Wut beim Erzieher und beim Kind auftaucht und das Kind merkt,
dass der Papa/mama nicht böse auf ihn, sondern auf das böse
ist was es tat und dies nun die Konsequenzen sind. Das Kind
akzeptiert das in der Regel gut. Ausnahme ist, wenn das Kind
schon älter ist und vorher entweder nie oder/und nur wenn man
ausrastet geschlagen wurde.

Ich glaube das alles nicht: Und Du hilfst bei
Lernschwierigkeiten, ADSlern, etc.? Zum Glück habe ich Zugang
zu helfenden Leuten, die wissen, wovon sie reden…

Glaube mir, mir ist deshalb bei 3 Kinder nur einmal die hand ausgerutscht und ich schlage meine kinder erstens nie fest und zweitens weniger als manche Eltern, die Kinder nie schlagen wollten und dann sind sie schon dutzendmal explodiert. Schlugen mehr und vorallem fester, ja habe schon Prügelungen gesehen, schlimmer anblick, im Vergleich zu einem seltenen dossierten Klaps auf den Hintern. Der Älteste kanns heute komentieren und er hat sich nie beschwert und witrr haben ein sehr gutes Verhältnis.

Selbst, wenn ich Schläge akzeptieren würde -> Du sagst
also: Erst schlagen, wenn die Wut verflogen ist?

Ups habe mich falsch ausgedrückt, oder du hast mich falsch verstanden, Sagte so früh dosiert und bewusst schlagen (wenn es einem selber noch weh tut) damit die Wut gar nicht erst auftaucht. Eine Wut, welche schnell zu prügel führen kann (und manchmal auch gefährlich ist), welche ich ablehne

Dann erzählst Du was von Konsequenz! Du kennst schon die
Bedeutung dieses Wortes? Man könnte es mit „Folgerichtigkeit“
übersetzen.
Das heißt doch eigentlich, dass eine Konsequenz im
Zusammenhang mit der „Tat“ stehen sollte, oder?

Genau, das Kind muss wissen, dass man es liebt und dass seine tat die Konsequenz hat, nicht seine Person. Und das Kind weiss/spürt das auch, zumindest bei mir wars ohne Ausnahme immer so (vieleicht nicht als mir damals die Hand ausgerutscht ist)

Beim Boxen halte ich einen Schlag für die nötige Konsequenz!
Aber ich sehe null Zusammenhang in einer Erziehung!

OK, ein Kind macht klar etwas was es nicht soll, wie gehst du dann um? Welche praktische erfahruing hast du denn gemacht? Nie geschlagen?

Gespannt auf antwort bin

Gruß

Beat

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Hallo Beat,

Die physische ist oft weniger schlimm für das Kind als die
psychische.

Wieso bringt Ihr immer die gleichen Phrasen?!

Bist Du andere Meinung?

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Und den Teil kopiere ich dir auch rein.

Ich stehe dazu, das ein Klaps auf den PO noch keinen geschadet
hat oder auch eine Ohrfeige. Alle haben mir hinterher
bestätigt, das es Ihnen mehr wehgetan hat als dem Kinde.

Woher wissen die Erwachsenen das und hast du die Kinder auch befragt?
Ich verstehe deinen Satz so von oben herab.
Es gab mal eine Zeit, da hat man die gleichen
patriarchalischen Floskeln für die Frauen verwendet.

Ich behaupte, weil die Eltern einfach nicht kapieren wollen, daß jede Art von Züchtigung jetzt auch bei den eigenen, oft nervenden Kindern, gesetzlich verboten ist.

Das „sich nicht beherrschen können“, klappt bei jedem genervten und gereizten Menschen sehr gut, sobald das Gegenüber sich wehren kann.

Sobald sich Eltern >Klapse und Ohrfeigen

Hallo Beat,

Die physische ist oft weniger schlimm für das Kind als die
psychische.

Wieso bringt Ihr immer die gleichen Phrasen?!

Bist Du andere Meinung?

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Und den Teil kopiere ich dir auch rein.

Ich stehe dazu, das ein Klaps auf den PO noch keinen geschadet
hat oder auch eine Ohrfeige. Alle haben mir hinterher
bestätigt, das es Ihnen mehr wehgetan hat als dem Kinde.

Das ist nicht meine Aussage. Ich sagte, dass es einem selber weh tun muss, wenn man ein Kind mal dossiert schlägt. ie aus Wut schlagen.

Woher wissen die Erwachsenen das und hast du die Kinder auch
befragt?

Allerdings, dh den Älteren

Ich verstehe deinen Satz so von oben herab.
Es gab mal eine Zeit, da hat man die gleichen
patriarchalischen Floskeln für die Frauen verwendet.

Schiefer vergleich, sorry. Ich rede sehr wohl mit Sohn dann und er hat es noch immer verstanden. Schlage keine Frauen

Ich behaupte, weil die Eltern einfach nicht kapieren wollen,
daß jede Art von Züchtigung jetzt auch bei den eigenen, oft
nervenden Kindern, gesetzlich verboten ist.

Stimmt nicht, zumindest nicht in der CH

Das „sich nicht beherrschen können“, klappt bei jedem
genervten und gereizten Menschen sehr gut, sobald das
Gegenüber sich wehren kann.

Da stimme ich Dir zu, gute Aussage. Wie gesagt, ist mir ein einziges makl passiert und bedaure es noch heute

Sobald sich Eltern >Klapse und Ohrfeigen

Hallo Beat,

meine Antwort war ein Auszuge aus Artikel der letzten Tage. Du hast Guido gefragt, ob er anderer Meinung ist und so habe ich dir den ganzen Artikelbaum nochmal zur Info gepostet.
Hast du das D-Gesetz und die Meinungen dazu gelesen?
Ich möchte wissen ob du einfach in einen „Brandherd“ greifst, oder ob du bewusst der Aufregung der letzten Tage noch was nachlegst.

Du bist Schweizer? Hat die Schweiz Gesetze, dass man Kinder nicht züchtigen darf?

Grüße
Kerbi

Etwas überreagiert - ähem
Hi Beat

Die physische ist oft weniger schlimm für das Kind als die
psychische.

Wieso bringt Ihr immer die gleichen Phrasen?!

Bist Du andere Meinung?

Ich weiß nicht, ob ich da unterscheiden soll!

Was meinst Du dazu?

Weil Befürworter von Schlägen irgendwie immer das Gleiche erzählen!

Glaube mir, mir ist deshalb bei 3 Kinder nur einmal die hand
ausgerutscht und ich schlage meine kinder erstens nie fest und
zweitens weniger als manche Eltern, die Kinder nie schlagen
wollten und dann sind sie schon dutzendmal explodiert.

Dir ist nur einmal die Hand ausgerutscht? Dann verwirrst Du mich mit Deiner Aussage, die ich dahingehend verstanden habe, dass Du chläge als Erziehungsmittel einsetzt…

Schlugen mehr und vorallem fester, ja habe schon Prügelungen
gesehen, schlimmer anblick, im Vergleich zu einem seltenen
dossierten Klaps auf den Hintern.

Der Unterschied zwischen einem Vorsatz und einer Überzeugung ist Dir bekannt?

Selbst, wenn ich Schläge akzeptieren würde -> Du sagst
also: Erst schlagen, wenn die Wut verflogen ist?

Ups habe mich falsch ausgedrückt, oder du hast mich falsch
verstanden, Sagte so früh dosiert und bewusst schlagen (wenn
es einem selber noch weh tut) damit die Wut gar nicht erst
auftaucht. Eine Wut, welche schnell zu prügel führen kann (und
manchmal auch gefährlich ist), welche ich ablehne

OK - Missverständnis

Genau, das Kind muss wissen, dass man es liebt und dass seine
tat die Konsequenz hat, nicht seine Person. Und das Kind
weiss/spürt das auch, zumindest bei mir wars ohne Ausnahme
immer so (vieleicht nicht als mir damals die Hand ausgerutscht
ist)

Nachfrage: Hast Du Deine Kinder öfter als einmal geschlagen und „die ausgerutschte Hand“ war etwas heftiger, oder war es wirklich nur das eine Mal?
Bevor ich Dir nämlich Sachen unterstelle, frage ich lieber mal nach!

OK, ein Kind macht klar etwas was es nicht soll, wie gehst du
dann um? Welche praktische erfahruing hast du denn gemacht?
Nie geschlagen?

Ich habe mein Kind in den letzten fünfeinhalb Jahren nie geschlagen, und ich weiß auch nicht, warum ich daran etwas ändern soll!

Wie ich solche Sachen löse, kannst Du im von Kerbi genannten Thread nachlesen - ich muss meinem Zwerg jetzt eine Geschichte vorlesen und habe etwas wenig Zeit (ist eh schon spät).

Liebe Grüße
Guido

HAllo Beat,

Es gibt keine Rechtfertigung und kein Mensch hat ein Recht zu
Schlagen, jeder Schlag ist ein Unrecht und Gewalt.

Das ist Deine Ansicht. Was ist die Alternative? hast Du Kinder
und noch nie geschlagen? Was tust Du bei einem 1 jährigen?

Beim letzten Mal wurde den Schlag-Gegnern (wenn ich sie mal so nennen darf) vorgeworfen, dass sie keine Beispiele oder Alternativen bringen. Deshalb moechte ich mich kurz hier einklinken.
Vorab: ich halte nichts von Klapsen/Schlaegen/Hieben in der Erziehung.
Ich bin NIE auch nur in die Versuchung gekommen, meine Jungs zu klapsen/schlagen, solange sie unter 3 waren. Warum auch? Da gibt es massenhaft Alternativen: angefangen vom Verhindern von Situationen (da sind wir wieder bei den Steckdosen) uebers deutliche „Nein!“ bis zum Aufstehen und Kind aus der Situation entfernen. Heute sind meine Kinder 11 + 12 und, wie du selbst schreibst, offen fuer Argumente, Gespraeche usw. Meine „kritische“ Zeit war das Kindergartenalter und obwohl ich da so manches Mal soweit war, meinen beiden an die Gurgel zu gehen (in einem geloeschten Posting hab ich das naeher beschrieben: ich hab sie eingesperrt, um sie vor mir zu schuetzen), ist das ein so seltenes GEschehen gewesen, dass ich die Gelegenheit noch sehr wohl weiss. Die Situation war extrem auf die Spitze getrieben, weil es zwei Kinder waren, die sich gegenseitig immer weiter und weiter gestritten haben und ich allein mit ihnen war. Dies nur um zu zeigen, dass ich kein Musterexemplar von Mutter bin.

Aber ich bin schon entsetzt, dass jemand denkt, bei einem 1-jaehrigen Kind ist Erziehung nur mit (gelegentlichem - seltenen) Klaps moeglich.
Um nocheinmal ein Wort von dir aufzugreifen: es gibt auch bei kleinen Kindern eine Bandbreite von Alternativen. Es ist aber anstrengender. Beispiele gibt Guido in seinen Postings viele.

Gruesse, Elke

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