Normales Leben für Dummies
Hallo an alle interessierten Leser,
aus diversen Gründen habe ich leider kein ‚normales Leben‘ und suche ein paar Anregungen, was sich da machen lässt.
Fakten in Kurzform:
Person:
Männlich,
33 Jahre,
1,94 m,
80 kg,
‚tageslichttauglich‘,
Intelligenz: durchaus vorhanden
Wohnort:
Bielefeld City
Beruf:
seit 10 Jahren Softwareentwickler
seit 12 Jahren Informationstechnik-Studium
Besonders problematische Lebens-Vorkommnisse:
keine
Beziehungen:
1 Fernbeziehung 2 Monate vor ca. 5 Jahren
1 Lebensgemeinschaft 4 Jahre mit 1-2 Kindern anderer Väter
davon 5 Monate verheiratet,
seit 17 Monaten einvernehmlich getrennt (wegen Depressionen)
seit 2 Monaten getrennt lebend (Sie hat neue Beziehung)
Freundschaften:
Bis vor 4 Jahren 1-3 Kumpels aus Berufsausbildung (wenig brauchbar)
Jetzige: keine
Krankheiten:
Depression,
zeitweise starke Alkoholabhängigkeit
(Die Frau mit der ich verheiratet war (oder rechtlich noch bin) verhinderte das, jetzt aber: Rückfall),
Soziale Phobie,
Anzeichen von Narzistischer Persönlichkeitsstörung
Therapeutische Maßnahmen:
1 Verhaltenstherapie ca. 1 Jahr ohne Erfolg
1 Tiefenpsychologische Therapie ca. 1 Jahr ohne Erfolg
1 Rehabilitation in psychosomatischer Klinik (Hardwald) 6 Wochen ohne nachhaltigen Erfolg
1 Verhaltenstherapie 3 Monate ohne Erfolg
Aktuelle Situation:
Meiner Arbeit gehe ich mehr oder weniger nach, mit dem Studium komme ich gar nicht voran mangels Motivation.
Ich habe keinerlei Freunde oder Bekannte (außer meiner Exfrau mit der ich noch selten freundschaftlichen Kontakt habe).
Meine Freizeit besteht nur aus der Beschäftigung mit meinem PC (Einarbeitung in neue Programmiersprachen oder ähnliches)
Abends trinke ich regelmäßig zu viel Alkohol aus Frust über meine derzeit unbefriedigende Situation.
Theoretisch könnte ich in 5 Minuten zu Fuß vielfältige gesellschaftliche Lokalitäten
wie Discos, Kneipen, Sportclubs, Einkauszentren, usw. erreichen nur fehlt mir dazu leider jegliche Motivation.
Wer geht schon gern ganz alleine ins Nachtleben?
Es ist mir sehr peinlich, durch meinen derzeitigen Alkoholmissbrauch so schusselig und unaufmerksam zu sein,
was u.a. auch zu meiner Angst beiträgt, andere Menschen überhaupt anzusprechen.
Generell weiß ich gar nicht, worüber ich mit anderen überhaupt reden soll. Konversation ist für mich ein Fremdwort.
Unschlüssig bin ich noch, ob ich mir antidepressive Medikamente verschreiben lassen sollte,
sehe das aber zur Zeit als denkbare Möglichkeit an. (obwohl die sich ‚leider‘ nicht mit Alkohol vertragen 
Ich habe keinen blassen Schimmer, wie ich Freunde finden kann und an eine neue Beziehung wage ich nicht mal zu denken.
In der Firma gibt es zwar viele Kollegen und Kolleginnen, mit denen ich mein Privatleben
aber verständlicherweise (Bürotratsch) nicht in Zusammenhang bringen möchte.
In der Fachhochschule (FH/Studium) bin ich ewig nicht mehr gewesen, da kennt mich auch keiner mehr.
Soweit erst mal von mir.
Ich denke, da ist guter Rat teuer 
Für jede Idee oder Anregung wäre ich sehr dankbar!
Lieben Gruß,
Michael ‚Borg‘