Normalität von Schwulen und Leben mit Kinderwunsch

was mich in diesem zusammenhang interessieren würde:
gibt’s eigentlich schon erhebungen, welcher anteil der kinder,
die von homosexuellen eltern aufgezogen wurden, selbst wieder
homosexuell oder sonstwie „anders“ orientiert sind oder eben
gerade nicht?

Es gilt als erwiesen, dass Homosexualität nicht anerzogen oder erworben, sondern die Veranlagung dazu angeboren ist. Es ist aber offenbar nicht erblich, wenn es auch Familien gibt, in denen es gehäuft auftritt.

Bei eineiigen Zwillingen ist z.B. wenn einer homosexuell ist, die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es auch der andere ist. Man vermutet derzeit, dass es sich nicht um eine vererbte Eigenschaft, sondern um die Folgen von irgendetwas in der Schwangerschaft handelt (Hormonschwankungen etc.). Diese Tatsache hat ihre ganz eigene Brisanz, denn das würde bedeuten, dass man evtl. die Entstehung von Homosexualität bei seinem Kind verhindern kann.

Demnach lautet die Antwort auf Deine Frage: nein, weder leibliche noch adoptierte Kinder homosexueller Eltern sind häufiger homosexuell als Kinder heterosexueller Eltern.

Gruß,

Myriam

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D. h. Um Homosexuellen Kinderwusch zu erfüllen meine ich wären
Untersuchungen notwendig hinsichtlich der
Entwicklungsmöglichkeit der Kinder.

Wie, eine Kinderfähigkeitsbescheinigung oder so etwas?

Hallo Malte,

Ein Kind braucht Liebe, Sicherheit und Geborgenheit egal ob
von einem Mann oder einer Frau. Die Kinder von
alleinerziehenden Müttern oder Vätern haben ja auch nicht
automatisch nen Knacks. Darum fände ich es nicht schlimm, wenn
ein schwules Paar ein Kind adoptiert. Sie können ja trotzdem
liebevolle Eltern sein.

ich vertrete mal ganz locker die Auffassung, dass Kinder, die
NUR von einem Mann oder NUR von einer Frau großgezogen werden,
selbstverständlich ziemlich automatisch einen Knacks haben.

Hm, dann muss ich aber den Knacks bei meiner Tochter noch suchen. Ich habe mich gezwungen gesehen, mich von dem Vater meiner Tochter zu trennen, als diese eineinhalb war. Sonst hätten wir nicht genug Geld zum Überleben gehabt. Dann war ich mit ihr über 10 Jahre alleine.

Ach ja, sie hat einen Knacks: Sie hat nie gelernt, sich einem Mann zuliebe kleiner zu machen als sie ist. Aber das hat sie sowieso von mir.

SCNR,
Karin

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Es ist ja bisher nocht nie in der Geschichte der Menschheit
so das es homosexuelle Eltern gab.

Wie kommst Du darauf? Es gibt schon immer homosexuelle Eltern.

D. h. Um Homosexuellen Kinderwusch zu erfüllen meine ich wären
Untersuchungen notwendig hinsichtlich der
Entwicklungsmöglichkeit der Kinder.

Mal ganz ehrlich: ich bin wie ich bin. Die Tatsache, dass ich homosexuell bin, hat meiner Ansicht nach auf meine Befähigung als Mutter keinerlei Einfluss. Wieso auch? Ich bin eine Frau wie jede andere. Kann mir mal jemand sagen, wieso ich eine schlechtere Mutter sein soll, als *polemische polarisierung-an* irgendeine Sozialhilfeempfängerin mit dem IQ eines Toastbrotes, die sich in diesem unserem Lande staatsgefördert vermehrt *polemik aus*?

Bei Alleinerziehenden sind
gibt es ja auch oft Probleme.

Bei Verheirateten gibt es auch Probleme. Man kann nicht 100% sicher gehen, dass es keine Probleme gibt. Müssen Heterosexuelle Paare vor der Vermehrung unterschreiben, dass sie sich niemals trennen werden? Abgesehen davon ist ein homosexuelles Paar kein Alleinerziehender.

Die Tatsache, dass Homosexuelle Kinder bekommen ist ja bereits Fakt. Es geht hier also nur um die Frage, ob homosexuelle Paare mit Kindern auch vom Staat so gefördert werden sollen, wie heterosexuelle Paare. Wenn ich jetzt ein Kind bekäme, würde ich als alleinstehende Mutter gelten. Wieso eigentlich? Ich lebe in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft. Abgesehen davon: bekommen alleinstehende Mütter nicht mehr Förderungen als nicht alleinstehende? Würde der Staat demnach sparen, wenn man ein Paar Perverse als vollwertige Eltern anerkennen würde?

Meine Frau und ich sind spießiger als die spießigsten Heten. Wir zahlen Steuern, nicht zu knapp. Wir sind gebildet und haben sichere Jobs. Wir haben eine schöne Wohnung. Wo ist das Problem???

Jungen brauchen oft männliche
Bezugspersonen, und Mädchen dann weibliche Bezugspersonen.

Das ist richtig. Umgekehrt brauchen Jungen auch eine weibliche, Mädchen eine männliche Bezugsperson. Es muss sich aber nicht unbedingt um ein Elternteil handeln. (Paten-)Onkel/Tante, Cousin/e, ältere Geschwister, Großeltern …

Es geht dabei nicht um das hänseln in der Schule, sondern nur
um die Tatsache meine Eltern sind anders als die Eltern
anderer Kinder.

Ja, das sehe ich auch als Problem. Die Schwere des Problems liegt aber in unserer Gesellschaft begründet. Je „normaler“ es ist, desto weniger Probleme. Das Beispiel der Scheidungskinder oder Patchworkfamilien wurde schon genannt. Ich bin eigentlich der Meinung, unsere Gesellschaft ist bereits reif dafür.

Gruß,

Myriam

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Hallo Malte,

Ein Kind braucht Liebe, Sicherheit und Geborgenheit egal ob
von einem Mann oder einer Frau. Die Kinder von
alleinerziehenden Müttern oder Vätern haben ja auch nicht
automatisch nen Knacks. Darum fände ich es nicht schlimm, wenn
ein schwules Paar ein Kind adoptiert. Sie können ja trotzdem
liebevolle Eltern sein.

ich vertrete mal ganz locker die Auffassung, dass Kinder, die
NUR von einem Mann oder NUR von einer Frau großgezogen werden,
selbstverständlich ziemlich automatisch einen Knacks haben.

Hm, dann muss ich aber den Knacks bei meiner Tochter noch
suchen. Ich habe mich gezwungen gesehen, mich von dem Vater
meiner Tochter zu trennen, als diese eineinhalb war. Sonst
hätten wir nicht genug Geld zum Überleben gehabt. Dann war ich
mit ihr über 10 Jahre alleine.

*seufz* Liest auch Du bitte meinen Artikel bis zu Ende? Danke.
Übrigens - solche „Knackse“ haben es wohl manchmal an sich, dass die, die davon betroffen sind, sie gar nicht unbedingt oder auch erst spät oder erst in einer bestimmten Situation mitbekommen.

Ach ja, sie hat einen Knacks: Sie hat nie gelernt, sich einem
Mann zuliebe kleiner zu machen als sie ist. Aber das hat sie
sowieso von mir.

Du meinst, sie ist nicht in der Lage, Kompromisse einzugehen und Hingabe zu leben? (SCNR - bitte bitte nicht ausdiskutieren wollen oder ernstnehmen oder gar austicken, ja?)

Gruß,

Malte

Ich empfehle dir die Lektüre folgender Artikel aus dem Online-Familienhandbuch:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_E…
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_E…

Wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema…
…schon etwas älter, aber sehr spannend und im Kern die mehrheitlich hier vertretenen Ansichten bestätigend(und ein -oder zwei?- zum Glück widerlegend!).

http://www.senbjs.berlin.de/familie/gleichgeschlecht…

Viel Spaß beim Lesen!
LG
Anna

… für die Ergebnisorientierten Auszüge daraus:

  1. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse, Kritik
    Die drei beschriebenen Untersuchungen geben einen Einblick in die wissenschaftlichen Forschungsmethoden, mit denen die Lebens- und Familiensituation von Kindern homosexueller Eltern erforscht werden. Zahlreiche weitere Untersuchungen liegen vor. Sie kommen alle zu denselben Ergebnissen:

ES GIBT KEINE SIGNIFIKANTEN UNTERSCHIEDE IN DER ENTWICKLUNG ZWISCHEN KINDERN HETEROSEXUELLER UND HOMOSEXUELLER ELTERN.

Bezogen auf die eingangs gestellten Fragen stellen alle Autor/innen übereinstimmend fest:

  1. Kinder homosexueller (und transsexueller) Eltern entwickeln - genauso wie Kinder heterosexueller Eltern - eine Geschlechtsrollenidentität und ein Rol-lenverhalten, das ihrem biologischen Geschlecht entspricht.
    Daß die Kinder eine ihrem biologischen Geschlecht entsprechende Geschlechtsrollenidentität entwickeln, ist nicht verwunderlich, denn auch Lesben leben den Kindern eine weibliche und Schwule eine männliche Identität vor. Außerdem sind die Einflüsse der weiteren Umwelt neben der Kernfamilie sehr stark. Die Vorstellung, daß den Söhnen lesbischer Mütter eine männliche Identifikationsfigur fehlen könnte, wird nicht bestätigt, denn in der Regel haben die Mütter männliche Freunde, bzw. die Kinder finden andere männliche Identi-fikationsfiguren, und gleichgeschlechtliche Orientierung ist nicht mit einer Ablehnung des anderen Geschlechts gekoppelt.

  2. Kinder homosexueller (und transsexueller) Eltern werden nicht häufiger homosexuell als Kinder heterosexueller Eltern.
    Es ist leicht zu verstehen, daß die meisten Kinder von Lesben und Schwulen sich heterosexuell orientieren. Genauso wie das Erleben heterosexueller Beziehungen zwischen Vater und Mutter nicht in jedem Fall zu einer heterosexuellen Entwicklung führt (die meisten Lesben und Schwulen haben heterosexuelle Eltern), ist es naheliegend, daß das Erleben homosexueller Vorbilder keine ausschlaggebende Wirkung auf die sexuelle Orientierung hat.

  3. Ihre psychische Entwicklung - in bezug auf Selbstbewußtsein, Loslösung von den Eltern und Sozialverhalten - verläuft altersgemäß und genauso wie bei anderen Kindern. Sie haben in der Regel gute Kontakte zu Gleichaltrigen.
    Ein interessantes Teilergebnis erbrachte eine neuere Untersuchung von Charlotte J. Patterson (1992)… Sie stellte fest, daß die Kinder lesbischer Mütter mehr als die heterosexueller Eltern in der Lage seien, negative wie positive Gefühle zu empfinden und auszudrücken. Dies ließe sich möglicherweise dadurch erklären, daß in lesbischen Haushalten mehr über Gefühle gesprochen wird und Konflikte offener ausgetragen werden. Die Entwicklung des Selbstbewußtseins, der Kontakt- und Konfliktfähigkeit hängt offensichtlich nicht mit der Ge-schlechtszugehörigkeit und der sexuellen Orientierung der Erzie-hungspersonen zusammen, sondern entscheidend für die kindliche Entwicklung ist die Art und Qualität der Beziehungen, oder - wie es das Motto der nordamerikanischen Lesben- und Schwulen-Eltern-Or-ganisation sagt: Love makes a family…

  4. Kinder, die wissen, daß ein Elternteil homosexuell ist, können damit in der Regel gut umgehen. Diskriminierungen, die sich auf die Lebensweise der El-tern beziehen, sind nur in seltenen Einzelfällen vorgekommen…
    Zur Beantwortung der Frage, wie Kinder mit dem Wissen um die Ho-mosexualität eines Elternteils umgehen, konnten Untersuchungen von Rand, Graham und Rawlings66 herangezogen werden sowie von Turner u.a. und Wyers…
    Wie schon aus der allgemeinen Homosexualitäts- und Coming-out-Forschung bekannt ist, wirkt sich Offen-homosexuelles-Leben positiv auf…Selbstwertgefühl und psychische Gesundheit auch der lesbischen Mutter bzw. des schwulen Vaters aus. Dies umfaßt Offenheit am Arbeitsplatz, gegenüber Ex-Partner/innen und Kindern sowie Kontakt zu anderen Lesben und Schwulen und manchmal auch Engagement in der Emanzipationsbewegung. Die Stabilität und Zufriedenheit des lesbischen/schwulen Elternteils spiegeln sich in der Eltern-Kind-Be-ziehung wider und wirken sich positiv auf die Entwicklung der Kinder aus. Die Kinder haben um so weniger Schwierigkeiten, je früher sie über das Lesbisch- bzw. Schwulsein des betreffenden Elternteils aufgeklärt werden. Es gilt also, lesbische Mütter und schwule Väter in ihrer Offenheit bezüglich der eigenen Lebensweise zu unterstützen.
    Unweigerlich werden auch Kinder von Lesben und Schwulen noch Vorurteilen und Diskriminierungen begegnen in einer Gesellschaft, in der Feindseligkeit gegenüber Lesben und Schwulen nach wie vor verbreitet ist… Staat und Gesellschaft haben - z.B. in der Schule - die Aufgabe, solchen Benachteiligungen entgegenzutreten.
    Diese vier Aussagen werden von so vielen wissenschaftlichen Untersuchungen als richtig bestätigt, daß sie als wissenschaftliche Erkenntnisse gelten können…
    Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen wurden hier so ausführlich dargestellt, weil sie belegen, daß die eingangs genannten Ängste und Befürchtungen über die Entwicklung von Kindern bei homosexuellen Eltern völlig unbegründet sind. Sie beruhen nicht auf Tatsachen, sondern auf Vorurteilen und auf Feindseligkeiten. Die Untersuchungsergebnisse sind bisher im deutschsprachigen Raum kaum bekannt. Selbst bei besserem Wissen bestehen Vorurteile häufig weiter, weil sie emotional tief verankert sind. Sowohl in Schlagzeilen der Boulevard-Presse als auch von konservativ-fundamentalistischer Seite wird weiter ein Negativbild homosexueller Eltern gezeichnet. Dabei wird die Existenz der homosexuellen Lebens- und Familienform nicht selten als Bedrohung für die „traditionelle“ Familie dargestellt.
    Das hier vermittelte Fachwissen soll deshalb nicht nur Jurist/innen, Psycholog/innen und Pädagog/innen fundierte Hintergrundinformationen liefern, sondern auch einen Anstoß zum Abbau von Vorurteilen und emotionalen Vorbehalten gegenüber Lesben als Müttern und Schwulen als Vätern geben. Die Ergebnisse sind von Bedeutung für alle in den folgenden Kapiteln genannten Praxisfelder: Sorge- und Umgangsrecht, Pflegekinderwesen, Adoption und Insemination.

Kritik:
So beruhigend die Ergebnisse über die Entwicklung der Geschlechtsrollenidentität und der sexuellen Orientierung der Kinder für viele Leser/innen sein mögen, möchten wir doch hier die Fragestellung an sich einmal kritisch beleuchten:
Es wird festgestellt, daß auch Kinder von Lesben und Schwulen „richtige Mädchen“ und „richtige Jungen“ werden, und dies wird an einem eher traditionellen ge-schlechtsspezifischen Rollen- und Spielverhalten gemessen. Ebenso wird mit Er-leichterung festgestellt, daß diese Kinder eine „normale“ heterosexuelle Orientierung entwickeln. Diese Herangehensweise läßt Rückschlüsse darauf zu, daß die Gesell-
…schaft, hier verkörpert durch die sozialpsychologische Forschung, nach wie vor Mäd-chen und Jungen, die „aus der Rolle fallen“, als abweichend betrachtet und sanktio-niert, und daß es sicher noch ein weiter Weg ist, bis Mädchen und Jungen darin ak-zeptiert und gefördert werden, ihre weiblichen und männlichen Persönlichkeitsanteile gleichermaßen zu entwickeln, und bis die homosexuelle Orientierung eines/einer Jugendlichen genauso wie die heterosexuelle als eine wichtiger Teil seiner/ihrer Persönlichkeit geschätzt und gefördert wird.(Quelle siehe link oben)

Ähhhh…
Hilfe!
Warum funzt der link nicht?

Vielleicht mal so eingeben?

www.senbjs.berlin.de/familie/gleichgeschlechtliche_l…

gut,dann eben so…

http://www.senbjs.berlin.de/familie/gleichgeschlecht…

und dann das pdf-Dokument Nr.16 von 1997 anklicken

danke! :smile:
diese antwort ist wirklich ein sternchen wert.

gruß

michael

http://www.senbjs.berlin.de/familie/gleichgeschlecht…

und dann das pdf-Dokument Nr.16 von 1997 anklicken

oder so:
http://www.senbjs.berlin.de/familie/gleichgeschlecht…

*seufz* Liest auch Du bitte meinen Artikel bis zu Ende?

habe ich schon vorher, aber Widersprüche innerhalb von Aussagen bereiten mir immer wieder Probleme.

Danke.

Nichts zu danken.

Übrigens - solche „Knackse“ haben es wohl manchmal an sich,
dass die, die davon betroffen sind, sie gar nicht unbedingt
oder auch erst spät oder erst in einer bestimmten Situation
mitbekommen.

Tja, ich bin mit Vater und Mutter (und vielen Geschwistern) aufgewachsen und habe doch lange gegen die mir innewohnenden Knackse angekämpft. Auch meine Unfähigkeit in der Auswahl des Vaters meiner Tochter spiegelte einen dieser Knackse wider.

Ach ja, sie hat einen Knacks: Sie hat nie gelernt, sich einem
Mann zuliebe kleiner zu machen als sie ist. Aber das hat sie
sowieso von mir.

Du meinst, sie ist nicht in der Lage, Hingabe zu leben?

Nein, zu der Hingabe, ein interessantes politisches Ehrenamt einem Mann zuliebe aufzugeben ist sie nicht fähig.

(SCNR - bitte bitte nicht ausdiskutieren
wollen oder ernstnehmen oder gar austicken, ja?)

Ich weiß nicht, ob das jetzt ausgetickt war, es war eine einfache Realitätsbeschreibung. Nicht nur von meiner Tochter hätten schon junge Männer verlangt, dass sie doch bitte diesen oder jenen Vorsitz aufgeben sollten, das mache sie so unweiblich.

Gruß, Karin

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Hallo,

ich denke dabei nicht Homosexuelle und deren WErt als Person in Frage zu stellen, sonder vielmehr interessiert es mich ob Kinder von Homosexuellen egal ob weiblein oder männlein später als Erwachsene eine normale Entwicklung nehmen. Ich denke dazu gibt es so gut wie keine Erkenntnis. Bei Hetrosexuellen gibt es sehr wohl Erkenntnisse über die Entwicklung im psychischen sowie physischen Bereich.
Ich denke es ist auch noch nicht eingehend erforscht. Haben Kinder aus solchen Familien extreme Nachteile? Wie sieht es mit der sexuellen Entwicklung aus, werden Kinder homosexueller später auch Hoosexuell? Oder ist es egal?

Fakt ist: Homosexuelle können auf normalen Weg keine Kinder bekommen. Dazu benötigen Sie immer noch z. B. bei Lesben Samen eines Mannes.

Das finde ich persönlich eher unnatürlich. Weil ja die eine Lesbe nicht das Kind von ihrer Partnerin bekommen. Folglich kann das Kind vielleicht Identitätsprobleme bekommen. Woher komme ich? Wer ist eigendlich mein Vater? Dies können Lesben wohl kaum beantworten.
Ich denke jedes Kind hat ein Recht auf seine Herkunft. Es ist bewiesen das oft Kinder oder später junge ERwachsene damit Probleme haben. Aus Adoption oder künstlicher Befruchtung.
Wie seht ihr das? Sollten Lesben oder Schwule das einem Kind antun, oder ist das nur ein rein egoistischer Wunsch?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Da geht es wohl eher um Väter die Homosexuell sind und mit einer Frau ein Kind haben.Das ist eher Verleugnung der Homosexualität.
Da bleibt ja die Kindererziehung sowohl beim Mann als auch bei der Frau.

Ich empfehle dir die Lektüre folgender Artikel aus dem
Online-Familienhandbuch:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_E…
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_E…

Hallo,

ergänzend will ich dazu noch sagen das ich damit meine Lesbische oder Homosexuelle die Ihren Kinderwunsch durch Adoption oder künstlicher Befruchtung verwirklichen wollen.
Es geht mir vor allem um die Herkunftsfrage. Identifikation bedeutet auch woher komme ich, wer sind meine Eltern. Wer ist mein Vater oder meine Mutter? Wenn diese nicht bekannt sind.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

sonder vielmehr interessiert es mich ob
Kinder von Homosexuellen egal ob weiblein oder männlein später
als Erwachsene eine normale Entwicklung nehmen. Ich denke dazu
gibt es so gut wie keine Erkenntnis.

Ich habe Dir schon diverse Studien verlinkt, es gibt durchaus schon Erkenntnisse. Ich wiederhole auch nochmals: Homosexuelle haben schon immer Kinder bekommen. Das Recht dazu kann ihnen auch niemand verwehren, das wäre ja noch schöner. Diskussionsthema kann lediglich die Einstellung des Staates, der Kirchen, oder der einzelnen Personen sein.

Wie sieht es
mit der sexuellen Entwicklung aus, werden Kinder homosexueller
später auch Hoosexuell? Oder ist es egal?

Darüber habe ich weiter oben schon geschrieben: die Neigung zur Homosexualität ist weder erblich noch anerzogen. Daher ist die sexuelle Orientierung der Eltern erst mal unerheblich.

Fakt ist: Homosexuelle können auf normalen Weg keine Kinder
bekommen. Dazu benötigen Sie immer noch z. B. bei Lesben Samen
eines Mannes

Ein homosexuelles Paar kann kein gemeinsames leibliches Kind haben, das ist korrekt. Aber mittlerweile gibt es doch ausreichend Patchworkfamilien, bei denen die Kinder nicht leibliche Kinder beider Elternteile sind. Auch die sind mit diesen Problemen konfrontiert, die ich hier gar nicht wegdiskutieren will.

Sollten Lesben oder Schwule das einem Kind
antun, oder ist das nur ein rein egoistischer Wunsch?

Du unterstellst, dass der Kinderwunsch nur dem Egoismus entstammt. Das ist nicht so, weder bei Homosexuellen noch bei Heterosexuellen. Arterhaltung ist ein Grundbedürfnis, welches von der sexuellen Orientierung entkoppelt sein kann. Hinzu kommt das Empfinden einer sozialen Verantwortung.

Abgesehen davon: ob ein/e Homosexuelle/r ein Kind zeugen/bekommen möchte, ist ganz allein seine/ihre Entscheidung. Dazu muss er/sie niemanden um Erlaubnis fragen. Die Diskussion darüber, ob man als Unbeteiligter das gut oder schlecht finden muss, ist meiner Ansicht nach völlig müßig. Ob es aus Steuermitteln unterstützt werden soll, ist hingegen diskussionswürdig.

Gruß,

Myriam

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ergänzend will ich dazu noch sagen das ich damit meine
Lesbische oder Homosexuelle die Ihren Kinderwunsch durch
Adoption oder künstlicher Befruchtung verwirklichen wollen.
Es geht mir vor allem um die Herkunftsfrage. Identifikation
bedeutet auch woher komme ich, wer sind meine Eltern. Wer ist
mein Vater oder meine Mutter? Wenn diese nicht bekannt sind.

In wie weit unterscheidet sich in diesem Zusammenhang ein Kind zweier Lesben, welches durch künstliche Befruchtung von anonymem Spender gezeugt wurde, von dem Kind eines heterosexuellen Paares mit zeugungsunfähigem Mann?

Natürlich sind Identität, Ursprung usw. wichtige Punkte. Aber das gehört in die Diskussion um künstliche Befruchtung, nicht um homosexuelle Paare mit Kindern.

Gruß,

Myriam

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ergänzend will ich dazu noch sagen das ich damit meine
Lesbische oder Homosexuelle die Ihren Kinderwunsch durch
Adoption oder künstlicher Befruchtung verwirklichen wollen.
Es geht mir vor allem um die Herkunftsfrage. Identifikation
bedeutet auch woher komme ich, wer sind meine Eltern. Wer ist
mein Vater oder meine Mutter? Wenn diese nicht bekannt sind.

Probleme, die durch künstlicher Befruchtung bzw. Adoption bezüglich der Identitätsfindung auftreten sind unabhängig davon ob die Eltern hetero- oder homosexuell sind.

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Von Verleugnung kann da wohl kaum die Rede sein … aber du hast recht, das passt hier gar nicht so gut her.
Zum zweiten Link hast du dich allerdings nicht geäußert.

Und wie macht ein Lesbisches oder Schwules Paar Sex und dabei kommen
Kinder zustande? Ohne Sperma eines Mannes geht es doch gar nicht oder Adoption.
Ich meine damit: Es ist ohne künstliche Befruchtung nicht machbar.
Es gibt immer einen Vater und ein Kind wird sicher wenn es soweit entwickelt ist nach diesem fragen. Und sicher stellt ein Kind fragen bzw. ein Jugendlicher. Egoismus meine ich ist es wenn man weil man sonst keine Kinder auf natürlichen Weg bekommen kann (Lesbisches Paar)eine künstliche Befruchtung machen will. Bei einem Hetro Paar stellt sich die Frage nicht.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]