aus Ende der 80er, Anfang der 90er kann ich mich an wirklich große Notstrom-Aggregate erinnern. Die kamen auf einem eigenen LKW daher, ich denke mal so Sorte Sattelschlepper. Beigestellt wurde denen ein eigener Tanklaster der die mit Kraftstoff versorgte. Unser damaliger Energieversorger im Land hatte so eines.
Gibt es so etwas heute noch? Eben googlete ich und fand keine. So ein kleines Ding wie das hier meine ich übrigens nicht (822 kVA), in meiner Erinnerung waren die größer https://www.bimex.ch/blog/notstromaggregat-auf-dem-mercedes-dreiachser/
Mit dem hier wird man kaum einen ganzen Stadtteil versorgen können, oder?
Ja, aber ist das denn direkt einfach so transportabel, hinfahren, anschließen, fertig? Naja, wenn es in einem Seecontainermaß daher kommt vermutlich schon.
Dann könnte man in Berlin vielleicht wenigstens ein paar Straßenzüge damit versorgen
Na sicher doch. Container fahren zu hauf auf unseren Straßen rum.
Das 800er Aggregat mit eigenen Rädern war dir doch zu klein. Atomkraftwerke im Selbstfahrformat habe ich noch nicht gesehen.
Eine ordentliche Ausgestaltung des Stromnetzes sieht die Versorgung von mehr als einer Seite aus vor. Leider bedarf es wohl solcher Anlässe, dass man nochmal darüber nachdenkt.
Ja, die gibt es immer noch. Zu finden bei Übertragung– und Verteilnetzbetreibern, den lokalen Versorger, beim THW und den übrigen Beteiligten im Zivilschutz und der Bundeswehr. Kann sich aber auch jeder mit dem nötigen Kleingeld selbst für das eigene Gewerbe oder den heimischen Garten kaufen oder mieten. Ich habe regelmäßig mit der Beschaffung solcher Dinge zu tun. Seien es stationär aufzustellende Container oder mobile Geräte.
Hast du mal einen (öffentlich nennbaren) Besitzer dafür parat der das Teil im Netz präsentiert? Ich habe keinen gefunden, aber sowas kann ja wohl nicht wirklich geheim sein. Damals hatte die „EVS“ als Netzbetreiber in BaWü so ein Ding, aber die gibt es ja auch schon lange nicht mehr.
Die Dinger stehen als NEA (Netzersatzanlage) in jedem wichtigen Umspannwerk, … als Ersatz für die Eigenbedarfsversorgung über das Netz zur Sicherstellung der Schwarzstartfähigkeit, auf den Geländen von Krankenhäusern, Rechenzentren, …
Hersteller sind z.B. ATLAS COPCO, HIMOINSA, PRAMAC, Zeppelin oder Fimag.
Ja, könnte man. Man ersetzt dann einen Ortnetztrafo durch einen Generator. Vorher musst du eventuell bestehende Brücken des Maschennetzes entfernen, andere Trafos wegschalten. Dann ballerst du bis zu 800 kVA ins Netz. In jeder Wohnung wird ein Heizlüfter angemacht. Das geht bis zum 400. Heizlüfter gut - dann stottert der Diesel und es ist wieder dunkel.