Null diät?

hi ich hab mal ne frage, meint ihr eine nulldiät unter ärztlicher aufsicht, wäre ok? ich hab kein problem mein gewicht zu halten sondern nur es los zu werden. ich hab jetzt seit knapp 2 jahren das gleiche gewicht, schwanke nur mal zwischen 2-3 kilos. meint ihr wenn ich eine nulldiät mache, und danach wiedr normal esse. gelingt es mir das neu erziehlte gewicht zu halten? wie gesagt das alte halte ich ja schließlich auch seit 2 jahren. ps. ich bin 18. ich habe hohes übergewicht und esse eigentlich nicht viel. ich will ja auch nicht sofort mein ganzes ü-gewicht mit der null diät los werden sondern erstmal so ca. 10-15 kg. dann fällt es mir und meinen gelenken bestimmt auch leichter sport zu treiben. würde mich über eure meinung freuen.

ps. wenn man eine nulldiät macht, was sollte man alles zu sich nehmen? muss man vorher eine darmendleerung machen?
wie geht es nach der diät weiter, fängt man erstmal mit leichten gemüsebrühen an?
oder kann mir das alles mein arzt beantworten?

lg eure honey

NEIN!!
Hallo Honey,

nein! Mit einer Null-Diät nimmst du nicht ab. Dein Körper stellt sich auf eine sogenannte „Notsituation“ ein und speichert nach einer Weile alles was er bekommt. Sprich: Zuerst wirst du wunderbar abnehmen, sobald du allerdings wieder zu essen anfängst, wirst du kurze Zeit später mehr wiegen als vorher. (Jojo-Effekt)

Wenn du wirklich stark übergewichtig bist, gehe zu deinem Hausarzt und sprich mit ihm. Er kann dich dann untersuchen und dir einen gezielten Ernährungs/Sportplan geben, bzw mit dir zusammen ausarbeiten.
Oder gehe zu einer Ernährungsberatung.- Lass dir bloß keine „Wunderheilmittelchen“ aufschwatzen, die bringen es auch nicht.

Solange versuche Aufzüge zu vermeiden, mache so viel wie möglich zu fuß, gehe schwimmen, spazieren, Rad fahren, etc. Das kannst du auch mit einigen Kilos zu viel machen.

Ansonsten kann ich dir die Seiten

http://www.fettrechner.de und
http://www.fittrechner.de empfehlen.

Dort kannst du dich darüber informieren, wie hoch dein BMI (Body Maß Index)ist, wieviele Kalorien du am Tag zu dir nehmen darfst, was du an Kalorien wobei verbrennst, etc. Im Forum bekommst du dann noch Hilfe von anderen Diät(un)wütigen.
Du musst einfach nur anfangen und durchhalten. Der Rest kommt von alleine mit ein wenig Geduld! Bedenke dabei auch: Du hast die ganzen Kilos auch nicht an einem Tag zugenommen.
Ich hoffe das hilft dir weiter!

Ich wünsche dir viiiiiiieeel Erfolg und Durchhaltevermögen!

Liebe Grüße
Mareike

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Hallo Honey!

Bitte mache keine Null-Diät! Kurzfristig nimmt man dabei wahrscheinlich ab, aber langfristig wird sicherlich Dein Stoffwechsel sich verlangsamen und dann kommt der Jojo Effekt sobald Du wieder mehr ist.

Ich habe auch einige Kilos zuviel und bin dabei etwas dagegen zu machen. Seit Oktober 05 nehme ich nach WW ab. Ich bin etwa 3 Monate zu den WW-Treffen gegangen und mache seitdem im Alleingang weiter, da es sonst auf Dauer doch recht teuer wird (10€/Treffen). Das Konzept ist sehr gut und auch einfach in der Handhabung. Man muß auch nicht hungern, im Gegenteil, wenn man sich die richtigen Lebenmittel raussucht, kann man sich wirklich papp satt essen (das war mir sehr wichtig). Ich esse wirklich viel bewußter und gönne mir auch mal etwas kalorienreiches, da man immer mit Obst und Gemüse ausgleichen kann. Auch achte ich seit der Ernährungsumstellung immer darauf genug gutes Fett (z.B. Olivenöl) zu essen, worauf ich vorher auch nicht so geachtet habe. Nach WW muß man übrigens auch essen um abzunehmen (das fand ich auch sehr interessant und wurde auch in der Gruppe bei einer, die viel Sport treibt, bestätigt).

Man wird außerdem zum Sport motiviert (Bonuspunkte) und ich bin auch schon süchtig danach geworden mit dem Rad zur Firma zu fahren (14 km eine Tour).

Für mich ist die Abnahme mit WW der beste Weg abzunehmen. Bis heute habe ich ca. 13 kg abgenommen und möchte noch weitere 10-15 kg abnehmen. Ich habe es nicht eilig un es kann auch ruhig noch 1 Jahr dauern, aber ich bin sehr optimistisch daß ich das schaffe.

Vielleicht ist WW ja auch der richtig Weg für Dich, da man langfristig eine bewußtere Ernährung erlernt.

VG
Sabine

…meint ihr eine nulldiät unter ärztlicher aufsicht, wäre ok? …

Hallo,
ich meine die Nulldiaet ist zu hart, und auch nicht einfach mal so gemacht. Da gehoert mehr dazu, mehr Anstrengung, mehr Wissen, mehr Ergeiz.

und danach wieder normal esse, gelingt es mir das neu erzielte
gewicht zu halten?

Da scheint der Denkfehler begraben zu sein, so folgt der Jojo-Effekt.

Es ist schon mal gut zu fragen. Ich rate zum Lesen, auch mal etwas zum Thema Fasten, Fastenvorbereitung und besonders Fastenbrechen sollen vorkommen.
Vielleicht: Wunder des Fastens - Fitness und Jugend durch individuell richtiges Fasten

Und bis dahin mal was zur Ernaehrung aus ww.heilkost.de lesen und allmaehlich machen.

Viel Erfolg wuenscht Helmut

Um Himmels Willen!
Hallo Honey,

laß die Finger davon. Was Du Dir innerhalb von Jahren angefuttert hast, wird nicht innerhalb von ein paar Tagen durch eine - im übrigen ebenso sinnlose wie lebensgefährliche - Null-Diät verschwinden. Das erste, was Du bei einer solchen Veranstaltung verliest, ist ohnehin Wasser. Als zweites geht es dann an die Herzmuskulatur: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…. Nicht wirklich tolle Aussichten, oder?

meint ihr wenn ich eine nulldiät mache,
und danach wiedr normal esse.

Das ist ein riesiger Denkfehler!!! Wenn Du nach einer Nulldiät wieder ‚normal‘ zu essen anfängst, hast Du blitzschnell mehr Gewicht drauf als davor. Warum? Weil der auf ‚Hungersnot‘ (=Nulldiät) eingestellte Körper bei normaler Nahrungsaufnahme (=nach der Diät) vorsichtshalber erst einmal alles bunkert, dessen er habhaft werden kann. Er weiß ja nicht, daß es in Zukunft wieder regelmäßig lecker Fresschen gibt. :wink: Außerdem hast Du bei einer solchen Veranstaltung nicht die Bohne gelernt.

gelingt es mir das neu erziehlte
gewicht zu halten?

Nein. Nicht, wenn Du nicht Deine Ernährung konsequent umstellst und Dich nicht körperlich betätigst. Allerdings sollten es schon Ausdauersportarten wie Nordic Walking sein, weil der Körper bei diesen am effektivsten an die Fettpölsterchen rangeht. Schau mal: http://www.vistaverde.de/news/Wissenschaft/0511/09_s….

wie gesagt das alte halte ich ja
schließlich auch seit 2 jahren. ps. ich bin 18. ich habe hohes
übergewicht und esse eigentlich nicht viel.

Der zweite - riesige - Denkfehler! Wer abnehmen will, muß essen! Aber dazu habe ich mir schon öfters 'nen Wolf geschrieben. Zum Beispiel hier: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv….

dann fällt es mir und
meinen gelenken bestimmt auch leichter sport zu treiben.

Nordic Walking, flotte Spaziergänge & Co. kann man selbst mit künstlichen Hüftgelenken prima bewältigen, also stören Deine 10-15 kg nicht wirklich und sind höchstens eine herrliche Ausrede.

Du kannst Dir auch hier: http://cook.fitforfun.msn.de/cook/rezeptsuche/schnell (unter Diät-Planer; es kostet nichts, allerdings musst Du Dich vorher registrieren) einen auf Dich zugeschnittenen Ernährungsplan zusammenstellen lassen.

Hier noch zwei Links zu meinen alten Artikeln (bin zu faul, das alles noch einmal zu schreiben *g*)

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Grüße
Renee

Hallo Honey

hi ich hab mal ne frage, meint ihr eine nulldiät unter
ärztlicher aufsicht, wäre ok?

Nein, jeder normale Arzt würde dir sowieso davon abraten, da es unverantwortlich ist.

ich hab kein problem mein
gewicht zu halten sondern nur es los zu werden. ich hab jetzt
seit knapp 2 jahren das gleiche gewicht, schwanke nur mal
zwischen 2-3 kilos.

Wieviel wiegst du denn und wie groß bist du?

meint ihr wenn ich eine nulldiät mache,
und danach wiedr normal esse. gelingt es mir das neu erziehlte
gewicht zu halten?

Nein, ganz im Gegenteil. Durch den Jojoeffekt würdest du wahrscheinlich das doppelt oder dreifache von dem was du abgenommen hast wieder drauf bekommen.

wie gesagt das alte halte ich ja
schließlich auch seit 2 jahren. ps. ich bin 18. ich habe hohes
übergewicht und esse eigentlich nicht viel.

Was ist du denn so? Dass du nicht viel ißt hat prinzipiell nichts zu sagen. Es kommt darauf an was du ißt.

ich will ja auch
nicht sofort mein ganzes ü-gewicht mit der null diät los
werden sondern erstmal so ca. 10-15 kg.

Bist du dir darüber im klaren wie lange du dafür hungern müsstest. Ich habe ein halbes Jahr gebraucht bis ich mit SPORT und GESUNDER ERNÄHRUNG 10 kg abgenommen habe.

dann fällt es mir und
meinen gelenken bestimmt auch leichter sport zu treiben.

Nochmal die Frage: Wieviel wiegst du im Moment? Was ißt du zur Zeit so am Tag?

würde
mich über eure meinung freuen.

Ich rate dir auf jeden Fall von einer Nulldiät ab. Das ist im höchsten Maße gesundheitsgefährend, besonders in dem Umfang wie du es vorhast. Lass dir lieber von einem Arzt einen Plan für eine Ernährungsumstellung aufstellen und frage ihn was für Sportarten du mit deinem momentanen Gewicht treiben kannst, ohne deine Gelenke zu sehr zu belasten. Sport und eine ausgewogenen, gesunde Ernährung ist der einzige Weg um dauerhaft abzunehmen. Ich spreche aus eigener Erfahrung :wink:

Gruß

Phoebe

Hallo !

Tu das bitte, bitte nicht. Das ist doch so gefährlich. Mal davon abgesehen, das der Effekt gleich null ist. Im Gegenteil, Du nimmst danach nur noch mehr zu.

Wenn Du wirklich abnehmen willst, kann ich Dir nur WW empfehlen. Damit nimmst Du, je nach Ausgangsgewicht, anfangs locker 1 kg in der Woche ab. Und das auf gesunde Art und Weise. Und das mit dem „ich esse nicht viel“ … tut mir leid, aber bei uns in der WW-Gruppe sagte die Eine immer „Der Wind allein bläst keine dicken Backen !“ Und das stimmt auch. Mengenmäßig ist Du vielleicht nicht viel, aber sicher dann das falsche.

Versteh mich jetzt nicht falsch, ich möchte Dich keinesfalls angreifen. Ich weiß nur wie es ist, wenn man sein Übergewicht loswerden muß. Seit 3 Monaten mache ich WW und habe bisher fast 10 kg abgenommen. Wenn Du noch Fragen hast, mail mir einfach.

Viel Erfolg !
LG Nency

H wie Hola.

Dort kannst du dich darüber informieren, wie hoch dein BMI
(Body Mass Index)ist, wieviele Kalorien du am Tag zu dir nehmen
darfst, was du an Kalorien wobei verbrennst, etc…

Viele, viele Fallen.

Erstens ist der BMI eine Sache, die kein Arzt je unterschrieben hat, bevor sie ihren unholden Siegeszug antrat. Den BMI haben sich Fitneß(wahn)experten ausgedacht und die Skala mehr oder weniger auf das mitteleuropäische Schönheitsideal zurechtgerückt.
Es fehlt bspw. jedwede Berücksichtung des Knochenbaus und anderer körperlicher Eigenschaften. Auch die Einteilungen und mathematischen Abbildungen des Gewichts auf diesen Zahlenwert sind eher Verzerrungen, weil es medizinisch von einem guten Arzt nie so empfohlen würde.

Kalorien darf man ebenfalls soviele zu sich nehmen, wie man möchte - sofern die Verbrennung auf der rechten Seite der Gleichung stimmt.

Diese wissenschaftliche Erkenntnis - ich schrieb es an anderer Stelle bereits - ist quasi frisch (2004/2005) und lautet etwas vereinfacht: Eine Kalorie ist ungleich einer Kalorie; nicht die Menge an Kalorie ist entscheidend, sondern woher eine Kalorie kommt.

MfG

Hallo,

helf mir mal bitte auf die Sprünge:
Kalorie ist nicht gleich Kalorie - was heißt das genau!
Bisher hab ich das so aufgefaßt: Es ist egal, was man an Kalorien zu sich nimmt, hauptsache man verbrennt wieder genau soviel!
Wie hast Du das gemeint?

LG Doreen

Der NUTZEN einer Kalorie ist entscheidend
Hallo Doreen,

helf mir mal bitte auf die Sprünge:
Kalorie ist nicht gleich Kalorie - was heißt das genau!

Das heißt, daß eine Kalorie, die Du z. B. in Form von Vollkornbrot, Gemüse, Obst, magerem Geflügel, hochwertigen Fetten, was-weiss-ich, zu Dir nimmst, wirklich sinnvoll vom Körper verwertet werden kann. Nimmst Du dagegen eine Kalorie in Form von Alkohol, Naschwerk, etc., zu Dir, sind es leere Kalorien , die einfach verpuffen, ohne etwas im Körper bewirkt zu haben.

Klar, rein rechnerisch ist eine Kalorie eine Kalorie, völlig wurscht, ob Du sie nun aus 'nem Kilo Möhrchen oder aus 'nem einzigen Mohrenkopf (Schokokuss) beziehst. Ganz anders sieht es aber - wie gesagt - beim Nutzen dieser Kalorie aus, zumal Dich der Mohrenkopf nicht wirklich satt macht. :wink:

Grüße
Renee

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Hallo,
Renee unterstuetzend moechte ich dasselbe andersrum formulieren: Eine LEERE Kalorie ist eine Kalorie Energie, insofern nicht vom Brennwert leer, aber aler im Sinne von lebensfoerdernden Stoffen. Der Koerper verarbeitet sie und hat danach noch denselben Bedarf=Hunger an essentiellen Aminosaeuren oder Vitamin usw. Die leere Kalorie saettigt nicht, denn man hat bald wieder Hunger.
Gruss Helmut

.

H wie Hola.

Kalorie ist nicht gleich Kalorie - was heißt das genau!

Das heißt genau, der Körper reagiert nicht bei jeder Kalorie mit dem gleichen Blutzuckerspiegelverhalten. Je nachdem, aus welchem Nahrungsmittel eine Kalorie kommt, zeigt der Körper unterschiedliche Reaktionen darauf.

Beispiel: Du nimmst 150 kcal aus einem Apfel zu dir. Infolgedessen steigt der Blutzuckerspiegel durch die Kohlehydrate, jedoch nicht allzu stark an, verbleibt aber über mehrere Stunden auf diesem Niveau und fällt anschließend auf den Ausgangswert wieder ab.

Nimmst Du jetzt aber 150 kcal aus ein paar Scheiben Weißbrot zu Dir, *schießt* der Blutzuckerspiegel in die Höhe (im Vgl. zum Apfel), sinkt aber nach einiger Zeit sogar recht rapide ab, und zwar *unter das Ausgangsniveau*. Nicht nur, daß der Körper jetzt erneute Energiezufuhr benötigt, er reagiert auch auf dieses Nahrungsmittel ensprechend, indem er Dich das nächste Mal *mehr* Weißbrot essen läßt, damit sich ein akzeptables Blutzuckerspiegelniveau einstellt nach der Verbrennung.

Dieser fast schon revolutionäre Zusammenhang konnte erst 2004/2005 richtig wissenschaftlich nachgewiesen werden mit Blick auf die Ernäherungswissenschaften.

Anders formuliert, es ist relativ egal, wieviel Brennwert Du Deinem Körper zuführst, die Frage ist: Aus welchen Nahrungsmitteln beziehst Du den Brennwert. Folgerichtig gilt: Eine Kalorie ist nicht gleich einer Kalorie.

Dieser Effekt mit dem Blutzuckerspiegel konnte für Weißmehlprodukte und für viele Weißzuckerprodukte beobachtet werden.

Anders herum schlägt die Evolutionsbiologie in genau diese Kerbe, so daß die bisherige Ernäherungspyramide (wie sie bspw. auf der Cornflakes-Packung eines großen amerikanischen Herstellers seit Jahrzehnten aufgezeigt ist) ins Wanken gerät.

Fakt ist: Der Mensch ist angepaßt an die Verwertung von tierischem Eiweiß, inkl. *fettigem* Fleisch, und pflanzlicher Kost (Obst&Gemüse).
Diese Form der Ernährung (durchaus eben auch mit deutlichen Fettanteilen) geht weit über 3 Millionen Jahre zurück in die Zeiten eines Australopithecus afarensis und den Hominidenformen davor.

Ackerbau und Landwirtschaft kamen erst vor ca. 10.000 Jahren auf. Industrialisierte Landwirtschaft erst vor ein bis zwei Jahrhunderten.
Ebenfalls erst seit rund 100 bis 150 sind weiterverarbeitete Produkte wie Kuchen etc. für breite Teile der Bevölkerung zugänglich.

Mit anderen Worten: An Weißmehlprodukte und heutige Weißzuckerprodukte, oder sogar (heutige) Süßigkeiten/Kuchen sind wir rein gar nicht genetisch angepaßt. Das schließt auch Nudelspeisen mit ein.

Daher häufen sich die Indizien, das insbesondere Kohlehydrate aus solchen Produkten maßgeblich ebenfalls zur Verfettung der Industrienationen der letzten Jahrzehnte beigetragen hat. Sicherlich kommen auch noch Faktoren wie Bewegungsmangel und zuviel Nahrungsaufnahme/einseitige Nahrungsaufnahme erschwerend hinzu. Würde aber die bisherige Ernäherungspyramide stimmen, hätte es in den letzten 30 Jahren nicht diese Übergewichtsexplosion gegeben.

Anders formuliert: MAn könnte sogar fünf Hamburger auf einmal essen, ohne großen Schaden davonzutragen, ****wenn man das helle Brot wegließe****. Fettiges Fleisch ist nicht in dem Maße ungesund, wie es seit einigen Jahrzehnten gepredigt von irgendwelchen Fitneß- und Ernäherungsexperten wird.

Das wird auch durch empirische historische Fakten gestützt: Früher war es absolut üblich, auch ordentlich Speck (sehr fettig) zu essen, oder allgemein fettiges Fleisch. Die Gesellschaften hatten trotzdem nicht mit Übergewicht zu kämpfen.

Zudem war der Tagesablauf ein ganz anderer; FREIZEIT als Begriff ist eine Erfindung der Industriegesellschaft, ebenso wie Sport (Zeit förmlich totschlagen zu müssen, war bis dato einer reichen Oberschicht vorbehalten).

So etwas gibt es erst seit relativ kurzer Zeit mit der Einteilung des Tages in Arbeitszeit und Zeit, die jeder für sich verwenden kann auf Grund der arbeitsteiligen und mechanisierten Produktionsverhältnisse.
Schaut man sich die vorindustriellen Agrargesellschaften (Feudalismus) an, so unterscheidet sich das damalige Leben drastisch vom Industriezeitalter, was Bewegung, Arbeit und Ernäherung angeht.

Zudem sei angemerkt, daß alle „Ernäherungsempfehlungen“, die so herumgeistern, nur Vermutungen sind. Ich habe oben drei schwerwiegende und wissenschaftlich harte Indizien benannt, weshalb das bisherige „eher Kohlehydrate, fettarm, viel Obst&Gemüse“ nicht richtig sein kann. Stichhaltig ist dies aber ebenfalls nicht, weil es erst diese eine revolutionäre Erkenntnis von 2004/2005 gibt - jedoch keine langjährigen statistischen Studien zur Untermauerung.

Und so zieht der Agrarlobbyismus weiter alle Register und hält (weil man ja betroffen ist von den neuen Erkenntnissen) an den bisherigen Empfehlungen fest.

Dabei weiß genau genommen jeder Bauer schon seit Jahrhunderten, wie man ein Tier fett bekommt: Sperre es ein, entziehe ihm also die Bewegung, und füttere es mit Getreidekörnern…

Die Historie liefert ebenfalls - wenn auch nur empirische und eher leichtgewichtige Indizien dazu - Erfahrungswerte eben.

Man müßte also in Konsequenz eher empfehlen „viel Obst&Gemüse, (fettiges) Fleisch/tierisches Eiweiß“ also Basis einer gesunden Ernäherung. Eine Stufe weiter oben (einen Grad schlechter, aber immer noch gut) kommen dann die Milchprodukte: Milch, (nicht zu fettiger) Käse, normalfettiger Joghurt et cetera. Deutlich schlechter und zu vermeiden wären (Kohlehydrate aus) Weißmehlprodukte (allen voran Weißbrot, helles Brot, Nudelteigwaren), Weißzuckerprodukte. Schlechter sind nur Süßigkeiten und Kuchen. Wobei bei Süßigkeiten von moderner (Industrie-)Schokolade (bspw.) gesprochen werden muß. Echte Schokolade aus einer Chocolaterie nach Rezept von anno 1700 ist etwas anderes, weil diese völlig anders zusammengesetzt ist (auch keine gute Ernäherungsbasis *gg*, aber um Welten nicht so schlecht wie heutige Schokolade) und auch anders schmeckt.

Erlaubt sind dagegen aber durchaus in Maßen dunkle Brotsorten. Schwarzbrot, Malfabrot, Vollkornbrot. Nicht Mehrkornbrot, denn das ist ein helles Brot.

Vegetarierdasein ist ebenfalls nicht zu empfehlen, weil sich ebenfalls mehr und mehr abzeichnet, daß dies ebenfalls schlicht ungesund ist (besonders die hübsch esoterische Steigerungsform „Veganer“).

Man kann aber stundenlang über Ernährung reden: Bewegung - viel Bewegung - muß sein. Gezieltes (pulsorientiertes) Belastungstraining (die 30 Minuten von wegen Fettverbrennung sind Mythos, Energie muß verbrannt werden, egal wie), Kraftausdauer, Ausdauertraining sorgen dafür, daß überschüssige Kalorien verbrannt werden und das Herz-Kreislaufsystem in Schwung kommt.

Angemerkt sei aber auch, daß auch hier Fitneßwahn und (westliche) Schlankheitsideale im Schrank bleiben sollten, denn ein durchtrainierter Körper ist prinzipiell nicht gesünder als ein sportlicher Körper, der aber optisch untrainiert ist. Ein gewisses Gewicht, eine gewisse Substanz, muß sein; die Regel Körpergröße minus 100 erlebt seit einiger Zeit wieder Gott sei Dank die Renaissance, die ihr gebührt. Daß unser Idealbild vom Körper hier in Europa sowieso merkwürdig ist, zeigt sich schon mit Blick auf andere Kulturen. In Südamerika bspw. herrschen ganz andere Leitbilder.

Also den Ball flach halten und 40 Minuten mit Puls 190 den Berg hochradeln. :smile:

MfG

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ich bin 1,74m,wiege 107 kg, habe kleidergröße 48, und einen bmi von 35.3. ich esse kaum fleisch, meistens gemüse reis, kartoffeln und nudeln(ohne ei). weisbrot esse ich auch nicht gerne, es schmeckt mir zu süß. ich esse sonnenblumkernbrot und quark und käse auf brot.(wenn ich mal brot esse)frühstücken tue ich garnicht, da mir davon schlecht wird und ich mich übergeben muss… fettige sachen mag ich auch nicht. 1. schmcken sie mir nicht und 2. bekommen sie mir auch nicht. ab und zu esse ich mal etwas süßes, wenn aber nicht oft, und wenn überhaupt nur gummibärchen und schnuller und so. schokolade mag ich auch nicht, viel zu süß… bä… ich finde das merkwürdig das ich überhaupt so ein hohes übergewicht habe, denn eigentlich ernähre ich mich ja nicht so schlecht oder?

ich denke ich habe auch ein breites knochen gerüst. denn mein brustkorb und meine hüften sind vo natur aus ziemlich starkt. (ich merke das wenn ich ins „fett“ reindrücke). die hüften hat mir meine mutter vererbt :wink: die ist nähmlich auch ziemlich kräftig .

lg eure honey

Hi Honey,

Deine Ernährung klingt wirktlich ganz gut. Hier noch ein paar Punkte die mir einfallen

  • Ißt Du evtl. zu wenig? Dein Körper braucht auch etwas damit er überhaupt Energie hat um abzunehmen
  • Ißt Du denn auch genug pflanzliches Öl (z.B. Olivenöl, Nüsse)?
  • Trinkst Du genug (Wasser wäre ideal)?
  • Das Frühstücken morgens sein zu lassen ist nicht so gut. Kannst Du nicht Obst essen, einen Joghurt oder wenigstens etwas trinken (O-Saft, Milch)? Nach einer Zeit wird sich auch Dein Körper an die morgentliche Nahrungszufuhr gewöhnen
  • Da Du sicherlich noch zu Hause wohnst, kocht Deine Mutter evtl. zu gut, d.h. wird überall noch etwas Butter zugetan wegen dem „guten Geschmack“?
  • Versuchst Du genug Bewegung in Deinen Alltag einzubauen? Sooo viel wiegst Du ja auch nicht, Spazierengehen, Radfahren und Schwimmen sollten nicht das Problem sein und sind auch relativ gelenkschonend
  • Hast Du vielleicht eine Schilddrüsenunterfunktion, dabei kann man auch etwas zunehmen?

So, mehr fällt mir momentan nicht ein. Aber wie ich vorher schon schrieb, geh doch einfach mal zu den WW (nach Deiner Aufzählung denke ich wirklich daß Du zu wenig ist und dort wirst Du, wenn das wirklich so sein sollte, eines besseren belehrt und MUßT mehr essen). Das erste Treffen ist kostenlos und man kann sich einen Überblick verschaffen, ob man mit der Gruppenleiterin bzw. mit der Gruppe klarkommt. Wenn es Dir auf Dauer zu teuer ist, reicht es wenn Du ca. 4 Mal in die Treffen gehst, da Du dann die Grundlagen erfahren hast. Danach kannst Du zuhause allein weitermachen. Es gibt auch oft Aktionen so das die Anmeldegebühr nicht zu zahlen ist.

VG & viel Erfolg bei Deiner Abnahme (ohne Nulldiät!)
Sabine

1 „Gefällt mir“

Auch Hola-

schon wegen Deiner interessanten Ausführung!

Aber wenn das wirklich alles so stimmt, müßte es mir ja jetzt ganz leicht fallen, abzunehmen. Denn das was Du schreibst müßte im Alltag gut umzusetzen sein! Ich werde versuchen, mich daran zu halten und es mal ein paar Wochen ausprobieren. Auf halbem Weg war ich sowieso schon!:smile:)

Nochmals Danke!
LG Doreen

H wie Hola.

Aber wenn das wirklich alles so stimmt,…

Wie erwähnt, kann das niemand wirklich sagen. Ich habe nur Indizien aufgezeigt.

Denn das was Du schreibst müßte im Alltag gut umzusetzen sein!

Selbstverständlich, sonst wäre die Menschheit schon ausgestorben.

Tip in Zeiten des Internets: Heutzutage kann man sich ohne viel Mühe Brennwerte der verschiedensten Produkte herausschreiben und so ganz simpel eine Tagesbedarfsliste führen. Sprich, in guter Näherung ausrechnen, wieviel Kalorien man gemampft hat, dann den Grundbedarf des Körpers dagegen rechen und schauen, wieviel Negativbilanz man schon durch das Essen geschafft hat. Wenn man dann noch Sport treibt, erzielt man in gesundem Tempo Gewichtsreduktion.

Ich bin momentan auch heftig dabei, meinen Jan-Ullrich-Effekt aus dem Winter wieder loszuwerden :smile:

Wie gesagt, Bewegung ist wichtig. Nicht nur Erholungssport, sondern sich desöfteren richtig schinden, ordentlich essen und ordentlich Kalorien verbrennen, damit die Bilanz möglichst stark negativ ausfällt.

MfG

Früstücken
Hallo Sabine,

  • Das Frühstücken morgens sein zu lassen ist nicht so gut.
    Kannst Du nicht Obst essen, einen Joghurt oder wenigstens
    etwas trinken (O-Saft, Milch)? Nach einer Zeit wird sich auch
    Dein Körper an die morgentliche Nahrungszufuhr gewöhnen

Oder auch nicht! :wink: Aber mal ernsthaft: ‚Du mußt unbedingt früstücken‘ ist ein Märchen, zu dem es inzwischen recht viele Artikel im Archiv gibt. Es gibt Menschen, denen schon bei dem Gedanken an ein ausgiebiges - weil vermeintlich ach so wichtiges - Frühstück im wahrsten Sinne des Wortes, schlecht wird. Ich gehöre dazu. Klar, ich brauche morgens meinen Kaffee (sonst gibt es Mord und Totschlag), aber feste Nahrung??? Bääääääh! Nicht vor High Noon - nicht einmal Joghurt.

Meine Mom hat irgendwann (da war ich sieben oder acht) sämtliche Versuche aufgegeben, mir morgens etwas Essbares ‚reinzuzwängen‘, weil es nur Theater gab. Nein, ich bin nicht essgestört, ich kriege morgens einfach nur nichts runter. Das einzige, was morgens geht, ist Eiscreme, wobei dieses bei mir zu den Grundnahrungsmitteln zählt. *ggg*

Grüße
Renee

H wie Hola.

Morgens sollst Du essen wie eine Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler.

Du hast einen zu leichten Tag, wenn Du morgens keinen Hunger hast :wink:

MfG

H wie Hola.

Das ist ein wirklich origineller Gruß! :wink:

Du hast einen zu leichten Tag, wenn Du morgens keinen Hunger
hast :wink:

Woher willst Du das denn wissen??? Neee, ich habe schlicht und ergreifend einen ‚geringfügig‘ verschobenen Tages- und Nacht-Rhythmus und bin eine Nachtesserin (sprich: ich zerre schon mal zu unchristlichen Zeiten den Wok aus dem Schrank, nachdem ich um zwei Uhr morgens 'ne Stunde joggen war). Mich bringt ja nicht einmal eine große Portion Sex um fünf oder sechs Uhr morgens zum Frühstücken…

Schmunzelgruß
Renee