Nur für Träumer und Besserverdiener

Wenn es nach dem „Wollen“ geht, dann mindestens 1 Mio im Monat! :smile:
Darum gehts aber nicht. Mich kotzt die bürgerliche Ideologie an. Ich will den Staat weghaben mit all seinen „Verwaltungsidioten“. Er ist das parasitäre und in Agonie befindliche Grundübel. Brauchen tut ihn keine Sau. Nutzen tun ihn nur die Reichen zur Aufrechterhaltung ihrer Privilegien.

Gruß
Frank

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an. Ich will den Staat weghaben mit all seinen
„Verwaltungsidioten“. Er ist das parasitäre und in Agonie

In der von Dir gewünschten Anarchie würdest Du ohne Job entweder verhungern oder über kurz oder lang beim Kampf um Resourcen getötet werden.

Wenn Du nicht ausgebildeter Söldner mit Nahkampferfahrung und einem hinreichenden Waffenvorrat bist, dann wird Dir die Anarchie keine Vorteile bieten.

Das ist keine anarchie sonder eine freie Assoziation. Herterarchisch organisiert anstatt hierarchisch als Staat. Also „Kommunismus“.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hi :smile:

Darum gehts aber nicht. Mich kotzt die bürgerliche Ideologie
an. Ich will den Staat weghaben mit all seinen
„Verwaltungsidioten“. Er ist das parasitäre und in Agonie
befindliche Grundübel. Brauchen tut ihn keine Sau. Nutzen tun
ihn nur die Reichen zur Aufrechterhaltung ihrer Privilegien.

Wer erläßt Gesetze? Wer sorgt dafür, daß diese eingehalten werden?
Erzähl mir bitte nicht, daß alle Bürger in dieser Gesellschaftsform
friedlich und miteinander leben. Was ist mit Rechtssprechung? Darf
ich dann wieder Selbstjustiz ausüben?

grüße, rené

Nunu. Erklär das deiner 86-jährigen Oma. Vermutlich ist die
dann schon auf dem Hinweg verhungert.

Aber der 50 jährige, der sowieso auf dem Weg ist, der kann meiner
Oma doch noch schnell ein paar Erledigungen machen. Du bist doch
so auf ein „miteinander“ fixiert. Ich sehe ehrlich kein Problem
darin, den Arsch aufs Fahrrad zu schwingen um 15min zu radeln. Was
glaubst du, wie ich jeden Tag zur Uni etc. komme? Und by the way.
Meine Oma ist daaaaamals in der Tat 20km zur Schule gelaufen!
Unglaublich, aber war bei denen normal.

grüße, rené

Was ich auszusetzen hatte? Garnichts!

An der DDR gab es nicht auszusetzen?
rené

Nunu. Erklär das deiner 86-jährigen Oma. Vermutlich ist die
dann schon auf dem Hinweg verhungert.

Aber der 50 jährige, der sowieso auf dem Weg ist, der kann
meiner
Oma doch noch schnell ein paar Erledigungen machen. Du bist
doch
so auf ein „miteinander“ fixiert. Ich sehe ehrlich kein
Problem
darin, den Arsch aufs Fahrrad zu schwingen um 15min zu radeln.
Was
glaubst du, wie ich jeden Tag zur Uni etc. komme? Und by the
way.
Meine Oma ist daaaaamals in der Tat 20km zur Schule gelaufen!
Unglaublich, aber war bei denen normal.

Ja sicher, meine Mutter (76) auch.
Heute sollte deine Oma aber besser joggen, damit die Zeit auch für alle Wege reicht :smile:
Und wie erfährt sie, wer gerade wohin geht?

Gruß
Frank

hi :smile:

Darum gehts aber nicht. Mich kotzt die bürgerliche Ideologie
an. Ich will den Staat weghaben mit all seinen
„Verwaltungsidioten“. Er ist das parasitäre und in Agonie
befindliche Grundübel. Brauchen tut ihn keine Sau. Nutzen tun
ihn nur die Reichen zur Aufrechterhaltung ihrer Privilegien.

Wer erläßt Gesetze? Wer sorgt dafür, daß diese eingehalten
werden?
Erzähl mir bitte nicht, daß alle Bürger in dieser
Gesellschaftsform
friedlich und miteinander leben. Was ist mit Rechtssprechung?
Darf
ich dann wieder Selbstjustiz ausüben?

Selbst diese enstehen auf wissenschaftlicher Grundlage! Es ist ja nicht alles falsch, was heute an Recht gesprochen wird. Aber Recht ist erstmal eine künstliche Moral, zu unterscheiden von der natürlichen. In dieser finden sich die tatsächlich relevanten und für die Gesellschaft notwendigen Normen. Ein wesentlich vereinfachtes Recht hatten wir schon zu DDR-Zeiten. Der Großteil wurde aber lokal, idealerweise im Umfeld der Betroffenen geklärt.
Aber selbst das ist eine Frage der Entwicklungsstufe der Gesellschaft. Ich wüßte z.B. nicht, wozu ich hier vor Ort untereinander das bürgerliche Recht bräuchte. Wir regeln eh alles so, wie es uns passt. Ja, das ist „Selbstjustiz“.
Du brauchst aber keine Lynchjustiz zu vermuten. Dazu sind wir doch etwas zu erwachsen :smile:

Gruß
Frank

Ja sicher, meine Mutter (76) auch.
Heute sollte deine Oma aber besser joggen, damit die Zeit auch
für alle Wege reicht :smile:
Und wie erfährt sie, wer gerade wohin geht?

Das ist das schöne an „euch“. Man bietet Vorschläge an, und es wird
solange das Haar in der Suppe gesucht … ihr habt irgendwie gar
keinen Bock, ein Problem zu lösen.

ICH: "Wenn sie jetzt eben in der Nachbarschaft fragt, wer denn heute
zum Supermarkt fährt
"
DU: "Wie soll sie denn die anderen Fragen? Sie hat ja gar kein
Telefon, weil die Kapitalistenschweine so hohe Gebühren verlangen,
daß sie es sich von ihrer Mickerrente nicht mehr leisten kann!
"

ICH: "Solange sie nicht in einem 500.000 Dorf wohnt, wird sie
wohl mindestens ein bis zwei Menschen kennen, die sich mit um sie
kümmern können. Sollte sie doch in einem 500.000 Menschen Dorf wohnen,
wird es auch die Möglichkeit für sie geben, einen nahegelegenen
Supermarkt anzulaufen, selbstständig, oder es gibt etwas wie den
Mittagstisch, die Caritas oder oder…
"
DU: "Die ein bis zwei Bekannten müssen den ganzen Tag Zwangsarbeit für
einen Euro verrichten, 20h pro Tag. Die haben gar keine Zeit mehr
um die Oma mitzuversorgen. Die Caritas ist abgeschaft und privatisiert,
die verlangen so kapitalistisch horrende Preise, die kann sich doch niemand
leisten …
"

ICH: "Na, wenn alles so Scheiße ist, warum kauft sich meine Oma
nicht einen Strick und erhängt sich?
"
DU: "Weißt du überhaupt, was heutzutage Stricke kosten??? Der Staat
muß weg und das Kapital aufgelöst werden, erst dann kann sich deine
Oma wieder einen Strick leisten!
"

grüße, rené

Hi

Selbst diese enstehen auf wissenschaftlicher Grundlage! Es ist
ja nicht alles falsch, was heute an Recht gesprochen wird.

Ich glaubs nicht, ein, wenn auch relativiertes, positives Wort aus
deinem Munde :smile:)
*rot im kalender anstreich!*

Aber Recht ist erstmal eine künstliche Moral, zu unterscheiden
von der natürlichen. In dieser finden sich die tatsächlich
relevanten und für die Gesellschaft notwendigen Normen. Ein
wesentlich vereinfachtes Recht hatten wir schon zu DDR-Zeiten.

*Räusper* Ja, sehr vereinfacht. Honi hat recht und wer was anderes
sagt …

Der Großteil wurde aber lokal, idealerweise im Umfeld der
Betroffenen geklärt.

Du behauptest immer, in deiner Gesellschaftsform wäre Import
Export und die Wirtschaft als erzeuger von Gütern weiterhin
kein Problem. Wie löse ich Vertragsprobleme mit einem Lieferanten
aus München? Vielleicht sogar aus Ungarn, Italien etc. pp. Soll
ich da jedesmal hinfahren und das in einem persönlichen Gespräch
klären? Und wenn das Gespräch keine Einigung bringt? Du brauchst
unabhängige Regeln, die objektiv und eben nicht aus subjektiver
Sicht erstellt wurden. Und damit es sich wirklich um Recht handelt,
brauchst du jemand dritten, der diese Streitigkeiten für dich
regelt. Also Gerichte.

Aber selbst das ist eine Frage der Entwicklungsstufe der
Gesellschaft. Ich wüßte z.B. nicht, wozu ich hier vor Ort
untereinander das bürgerliche Recht bräuchte. Wir regeln eh
alles so, wie es uns passt. Ja, das ist „Selbstjustiz“.

Genau, und das wäre eine Zersplitterung in tausende kleine
„Zellen“. Danke, ich verzichte. Sobald ich mal auf Reisen bin,
sei es als Touri oder auch als Geschäftsreisender bin ich
ständig in Gefahr, mich nicht an örtliche Regeln zu halten, da
sie mir nicht bekannt sind. In Deutschland und im großen
Teil der EU haben wir ein Recht, das nahezu jeder kennt und
man kann sich entsprechend dran halten. Es dient der eigenen
Sicherheit und vereinfacht erheblich das zusammenleben.

Du brauchst aber keine Lynchjustiz zu vermuten. Dazu sind wir
doch etwas zu erwachsen :smile:

Träum weiter. Es wird immer Menschen geben, die rasten im
falschen Moment aus, haben völlig andere Wertvorstellungen als
du, leben in einer stressigen Situation, haben Größenwahn etc. pp.
Und selbst Erwachsene können schlicht und ergreifend falsche
Entscheidungen treffen, weil sie nicht alle Fakten kannten. Das
kann bei einem unabhängigen und neutralen Gericht wesentlich
seltener passieren.

grüße, rené

Was ich auszusetzen hatte? Garnichts!

An der DDR gab es nicht auszusetzen?
rené

Der Bezug war hier nicht zur DDR sondern zu mir, Herr Verdreher.

Ja sicher, meine Mutter (76) auch.
Heute sollte deine Oma aber besser joggen, damit die Zeit auch
für alle Wege reicht :smile:
Und wie erfährt sie, wer gerade wohin geht?

Das ist das schöne an „euch“. Man bietet Vorschläge an, und es
wird
solange das Haar in der Suppe gesucht … ihr habt irgendwie
gar
keinen Bock, ein Problem zu lösen.

Ich will auch keine Probleme mehr lösen, die durch Dusslichkeit und Unfähigkeit anderer entstehen.
Vor 15 Jahren gabs z.B. auf jedem Dorf mit 50 EW ne Verkaufsstelle. Das ist wesentlich ökonomischer, als wenn diese 50 Leute einzeln zum Supermarkt radeln.
Heute fliegt man Kühe fünfmal um die Erde, bevor sie vom naheliegenden Schlachthof zerteilt in der Auslage beim Fleischer landen, oder so. Weil es angeblich „günstiger“ ist. Diese Ökonomen hier sind Verrückte!
Wozu soll ich diesen Schwachsinn gut heissen?

fragt sich:
Frank

Du sagtest, du hättest nichts auszusetzen gehabt. D. h. für mich,
daß du mehr oder weniger wunschlos glücklich warst - in der DDR.
So verstehe ich jedenfalls das von dir geschriebene.

Aber jetzt beim nochmaligen Lesen gebe ich zu, daß ich deine Aussage
überhaupt nicht mehr verstehe:
Auch von mir gab es genügend Anschisse gegen dieses Land - aber
begründet! Was ich auszusetzen hatte? Gar nichts!

Also du hattest nichts auszusetzen, hast das Land aber dennoch
begründet angeschissen?! Das muß man dir erstmal nachmachen :smile:
Wie geht das?

grüße, rené

Hi

Hai,

heute wiedermal langweilig und „Franki nerven“ angesagt? :smile:

Selbst diese enstehen auf wissenschaftlicher Grundlage! Es ist
ja nicht alles falsch, was heute an Recht gesprochen wird.

Ich glaubs nicht, ein, wenn auch relativiertes, positives Wort
aus
deinem Munde :smile:)
*rot im kalender anstreich!*

Nunu :smile:

Aber Recht ist erstmal eine künstliche Moral, zu unterscheiden
von der natürlichen. In dieser finden sich die tatsächlich
relevanten und für die Gesellschaft notwendigen Normen. Ein
wesentlich vereinfachtes Recht hatten wir schon zu DDR-Zeiten.

*Räusper* Ja, sehr vereinfacht. Honi hat recht und wer was
anderes
sagt …

Quatsch mit Sosse. In vielerlei Privatsphären hatte der Staat keinerlei Einfluß. Und schlimmer als heute war es auch nicht. Die Stasi heisst nur BND und Honi Schröder.

Der Großteil wurde aber lokal, idealerweise im Umfeld der
Betroffenen geklärt.

Du behauptest immer, in deiner Gesellschaftsform wäre Import
Export und die Wirtschaft als erzeuger von Gütern weiterhin
kein Problem. Wie löse ich Vertragsprobleme mit einem
Lieferanten
aus München? Vielleicht sogar aus Ungarn, Italien etc. pp.
Soll
ich da jedesmal hinfahren und das in einem persönlichen
Gespräch
klären?

Wie machst du es denn heute? Es wird nur wesentlich einfacher, weil es planbar wird.

Und wenn das Gespräch keine Einigung bringt? Du
brauchst
unabhängige Regeln, die objektiv und eben nicht aus
subjektiver
Sicht erstellt wurden. Und damit es sich wirklich um Recht
handelt,
brauchst du jemand dritten, der diese Streitigkeiten für dich
regelt. Also Gerichte.

Dafür brauchst du keine Gerichte aber sehr wohl objektive Regeln. Sagte ich ja auch. Dazu ist es sinnvoller, die Leute in diesen Regeln zu unterrichten res. entsprechende Literatur zu verfassen, in denen alle Lösungskwetten dargestellt werden (so viele sind das nämlich nicht, wenn der gesamte Steuermüll und Wirtschaftsrecht vereinfacht wird).

Aber selbst das ist eine Frage der Entwicklungsstufe der
Gesellschaft. Ich wüßte z.B. nicht, wozu ich hier vor Ort
untereinander das bürgerliche Recht bräuchte. Wir regeln eh
alles so, wie es uns passt. Ja, das ist „Selbstjustiz“.

Genau, und das wäre eine Zersplitterung in tausende kleine
„Zellen“. Danke, ich verzichte. Sobald ich mal auf Reisen bin,
sei es als Touri oder auch als Geschäftsreisender bin ich
ständig in Gefahr, mich nicht an örtliche Regeln zu halten, da
sie mir nicht bekannt sind. In Deutschland und im großen
Teil der EU haben wir ein Recht, das nahezu jeder kennt und
man kann sich entsprechend dran halten.

Es ist aber nicht objektiv. Fühlst du dich im Osten bedroht?
Es sind nicht lauter kleine Zellen mit separatem Recht, das ist Unsinn. Eine natürliche Moral ist objektiv und an erster Stelle steht eine Rechtsbereinigung vor Ort, ggf mit Schiedskommission o.ä. Das reicht in 99% aller Fälle.
Wenn du dir z.B. geldfrei Waren im Konsum nehmen kannst und nur noch fürs neue Sportauto bezahlen müsstest, fallen schonmal viele Betrugsdelikte weg…

Es dient der eigenen
Sicherheit und vereinfacht erheblich das zusammenleben.

Haha. Schonmal den Verfassungsentwurf der EU gelesen? Hättest du dich 33 - 45 mit den vielen Sicherheitsfachleuten in DE tatsächlich sicher gefühlt?

Du brauchst aber keine Lynchjustiz zu vermuten. Dazu sind wir
doch etwas zu erwachsen :smile:

Träum weiter. Es wird immer Menschen geben, die rasten im
falschen Moment aus, haben völlig andere Wertvorstellungen als
du, leben in einer stressigen Situation, haben Größenwahn etc.
pp.

Wo sind die Ursachen für solche Reaktionen? Geldmangel, Partnerschaftsdelikte sind wohl die meisten. Geldmangel ist gegessen (In ner DDR gabs sogar offene Kassen. da stand z.B. sonntags ein Pappkarton mit Schlitz neben dem Gemüse und die Preise standen dran, aber kein Verkäufer. Heute unvorstellbar.)
Selbst auf die Familie ging Marx ein und forderte deren Auflösung. Emanzipation der Frau. Damit werden auch Partnerschaftsdelikte seltener, wenn sich die Frau von vornherein durchsetzt und nicht vom Mann traktiert werden kann.

Und so unterschiedlich sind doch unsere Vorstellungen davon garnicht, denke ich.

„Wertvorstellungen“ kannst du auch streichen. Der ist sehr wohl definiert, nämlich als Arbeitswert und liegt somit subjektiv bei jedem selbst. Es geht garnicht anders. Dieses ist eine objektive Notwendigkeit, nach der wir uns dann alle richten müssen. Also natürliche Moral.

Und selbst Erwachsene können schlicht und ergreifend falsche
Entscheidungen treffen, weil sie nicht alle Fakten kannten.

Richtig. Machen die heute auch schon. Aber sicher nicht mehr so schlimm wie vor 500 Jahren.
Zudem wird die Welt sehr schnell übersichtlich, wenn man sich an meinen Determinismus hält: http://physik.kds-nano.com/der%20antagonistische%20W…
Ja, auch denken kann man lernen und lehren.

Das
kann bei einem unabhängigen und neutralen Gericht wesentlich
seltener passieren.

Gerichte sind immer subjektiv und nie neutral. Hierzulande ist die Gesetzgebung vollständig auf das Gesellschaftsystem zugeschnitten.

Aber warum meckerst du eigentlich? Auch hier kommts nmoch wie in Argentinien. Dieses Land geht eh den Bach runter.
In Argentinien sortieren sich die Massen in Richtung des von mir dargelegten - es geht nicht anders.

Gruß
Frank

Ich will auch keine Probleme mehr lösen, die durch
Dusslichkeit und Unfähigkeit anderer entstehen.

Sie haben andere Prioritäten und Ziele, das
ist etwas anderes als Unfähigkeit.

Vor 15 Jahren gabs z.B. auf jedem Dorf mit 50 EW ne
Verkaufsstelle. Das ist wesentlich ökonomischer, als wenn
diese 50 Leute einzeln zum Supermarkt radeln.

Wir leben aber nicht mehr in 50 Personen-Dörfer. Du müßtest
dann schon Zwangsumzüge durchführen. Vielleicht wollen die
Menschen auch nicht mehr in so kleine, spießig
abgeschlossene Dörfer wohnen, in der jeder jeden genau
kennt und sich ungefragt überall einmischt. Viele fühlen
sich in der Anonymität größerer Orte sehr wohl. Ja, es gibt
auch erhebliche Probleme durch diese Anonymität, aber eben
nicht nur. Ich habe 5 Jahre in so einem Kaff gewohnt, ich
könnt das Pack dort heute noch verfluchen. Alles kleine,
pfaffenhörige Spießer.

Heute fliegt man Kühe fünfmal um die Erde, bevor sie vom
naheliegenden Schlachthof zerteilt in der Auslage beim
Fleischer landen, oder so. Weil es angeblich „günstiger“ ist.

Da stimm ich dir zu. Kauf es einfach nicht wenns geht. Du kaufst
doch garantiert vor Ort ein. Also für dich kein Problem mehr.

grüße, rené

Heterarchisch organisiert anstatt hierarchisch als Staat.
Also „Kommunismus“.

Dann willst Du nicht „den Staat“ als solches weg haben (kein Staat = Anarchie), sondern „diesen Staat“ (und durch einen anderen ersetzen).

Der Kommunismus funktioniert bislang nur in „Star Trek“, aber nicht in der realen Welt. Ich glaube nicht, daß der Mensch in der Masse dazu in der Lage ist.

Was versprichst Du Dir von einer Aufspaltung eines Staatsgebildes in eine vielzahl autonom handelnder Zellen (in beispielsweise der Größe von Landkreisen)?

Ich will auch keine Probleme mehr lösen, die durch
Dusslichkeit und Unfähigkeit anderer entstehen.

Sie haben andere Prioritäten und Ziele, das
ist etwas anderes als Unfähigkeit.

Welche? Die vernichten mit Absicht das Geld? Greenspan ist eigentlich Kommunist und treibt die Massen zur Weltrevolution, nur ich irre mich und denke, dass er nicht begrweift, dass diese Wirtschasft den Bach runtergeht?

Vor 15 Jahren gabs z.B. auf jedem Dorf mit 50 EW ne
Verkaufsstelle. Das ist wesentlich ökonomischer, als wenn
diese 50 Leute einzeln zum Supermarkt radeln.

Wir leben aber nicht mehr in 50 Personen-Dörfer.

Was machen die dann auf diesen Dörfern?

Du müßtest
dann schon Zwangsumzüge durchführen. Vielleicht wollen die
Menschen auch nicht mehr in so kleine, spießig
abgeschlossene Dörfer wohnen, in der jeder jeden genau
kennt und sich ungefragt überall einmischt. Viele fühlen
sich in der Anonymität größerer Orte sehr wohl. Ja, es gibt
auch erhebliche Probleme durch diese Anonymität, aber eben
nicht nur. Ich habe 5 Jahre in so einem Kaff gewohnt, ich
könnt das Pack dort heute noch verfluchen. Alles kleine,
pfaffenhörige Spießer.

Aber das Dorf gibts noch :smile:
Aber sicher ohne Dorfkonsum!

Heute fliegt man Kühe fünfmal um die Erde, bevor sie vom
naheliegenden Schlachthof zerteilt in der Auslage beim
Fleischer landen, oder so. Weil es angeblich „günstiger“ ist.

Da stimm ich dir zu. Kauf es einfach nicht wenns geht. Du
kaufst
doch garantiert vor Ort ein. Also für dich kein Problem mehr.

Nein, geht nicht. Hier gabs nie Kleinbauern, nur Agrarbetriebe. Das war wesentlich effizienter. Dazu noch Kleingärten.
Es gibt keine Möglichkeit, vor Ort einzukaufen bzw. sehr begrenzt.

Gruß
Frank

Du sagtest, du hättest nichts auszusetzen gehabt. D. h. für
mich,
daß du mehr oder weniger wunschlos glücklich warst - in der
DDR.
So verstehe ich jedenfalls das von dir geschriebene.

Quatsch. Ich vergleiche nur, was dort sinnvoller war mit dem heute. Dass ich nichts auszusetzen hatte, bezog sich darauf, dass ich ssehr wohl meine eigene Meinung vertreten konnte, die nicht immer anderen passte.

Aber jetzt beim nochmaligen Lesen gebe ich zu, daß ich deine
Aussage
überhaupt nicht mehr verstehe:
Auch von mir gab es genügend Anschisse gegen dieses Land -
aber
begründet! Was ich auszusetzen hatte? Gar nichts!

Wahrscheinlich ne lokale Redewendung. Im Sinne von „keine Repressalien o.ä.“

Gruß
Frank

Heterarchisch organisiert anstatt hierarchisch als Staat.
Also „Kommunismus“.

Dann willst Du nicht „den Staat“ als solches weg haben (kein
Staat = Anarchie), sondern „diesen Staat“ (und durch einen
anderen ersetzen).

Falsch. Nicht, dass ich das nur will sondern dass es vernünftig ist und wir uns eh dahin entwickeln. Anarchie = Regellosigkeit. Der Staat ist ein hierarchisches Gebilde und dient als Machtinstrument der jeweils Herrschenden.
Wenn alle herrschen wollen (und das werden sie wollen oder sollen sie sogar lt. GG), ist es erforderlich sich heterarchisch zu organisieren. Das ergäbe dann eher einen „Antistaat“ als das dialektische Spiegelbild eines Staates.

Der Kommunismus funktioniert bislang nur in „Star Trek“, aber
nicht in der realen Welt. Ich glaube nicht, daß der Mensch in
der Masse dazu in der Lage ist.

Wird er müsen, ob er will oder nicht. Die Entwicklung ist wiederum objektiv.

Was versprichst Du Dir von einer Aufspaltung eines
Staatsgebildes in eine vielzahl autonom handelnder Zellen (in
beispielsweise der Größe von Landkreisen)?

So autonom sind die nicht. Die Regeln gibt wieder die Natur vor - sie sind also objektiv.

Was machen die dann auf diesen Dörfern?

Keine Ahnung. Ehrlich. Ich hab mich verkrümelt, bzw. mit meinen
Eltern. Wär ich damals schon volljährig gewesen, wäre ich wesentlich
früher und ohne meine Eltern von dort weg.

Aber das Dorf gibts noch :smile:
Aber sicher ohne Dorfkonsum!

Mir ging es eher darum aufzuzeigen, daß es persönliche
Befindlichkeiten gibt, die ein Zusammenwohnen in sehr kleinen
(z.B. 50) bis kleineren (z.B. bis 5000) Gruppen nicht ermöglicht.
Es gibt einfach Menschen, die diese drangvolle Enge persönlicher
Beziehungen als „Terror“ bezeichnen und empfinden und lieber
in der Anonymität von Millionenmetropolen (als Extrem) untertauchen.

Nein, geht nicht. Hier gabs nie Kleinbauern, nur
Agrarbetriebe. Das war wesentlich effizienter. Dazu noch
Kleingärten.
Es gibt keine Möglichkeit, vor Ort einzukaufen bzw. sehr
begrenzt.

Dann macht der Biobauer vor Ort was falsch.

grüße, rené