Odenwaldlimes, ältere Linie

N’Abend zusammen!

Weiß vielleicht jemand, warum die ältere Odenwaldlinie (Kastell Seckmauern bis Kastell Wimpfen, ORL 46-55) des Limes bei der Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe keine Berücksichtigung gefunden hat?

Auch bei der DLK scheint man diesen Abschnitt nicht mehr zu kennen …
Während die RLK noch 68 Kastelle numerierte, sind es bei der DLK nur noch 58, zumindest auf deren HP.
http://www.deutsche-limeskommission.de/

Leicht verwundert,

Hartmann.

Servus!

Weiß vielleicht jemand, warum die ältere Odenwaldlinie
(Kastell Seckmauern bis Kastell Wimpfen, ORL 46-55) des Limes
bei der Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe keine
Berücksichtigung gefunden hat?
Auch bei der DLK scheint man diesen Abschnitt nicht mehr zu
kennen …
Während die RLK noch 68 Kastelle numerierte, sind es bei der
DLK nur noch 58, zumindest auf deren HP.
http://www.deutsche-limeskommission.de/

Die Liste der RLK ist natürlich immer noch „aktuell“, insoweit, als hier alle Kastelle aufgeführt sind.
Die Liste der DLK, die du meinst, ist die Liste der Kastelle, die ins Weltkulturerbe aufgenommen werden sollen.
Ziel ist, alle Kastelle der Reichsgrenze von Britannien bis zum Nahen Osten und Afrika zum Weltkulturerbe zu erklären und so vor der Zerstörung zu schützen.
Kleinere, abgelegene und nur kurz genutzte Limesstücke wie der hintere Odenwaldlimes werden aus praktischen Gründen ausgenommen - der Antrag ist eh schon kompliziert genug und schwer genug durchzuboxen…
Auch überbaute Kastelle sind in diese UNESCO-Liste nicht mehr aufgenommen - da käme der Schutz eh zu spät. Deshalb die geringere Anzahl im Vergleich zur RLK-Liste.

Was auch noch eine Rolle spielen mag: Die Vermarktung des Limes. Die konzentriert sich ja vornehmlich auf die vordere Limeslinie…was die Gemeinden am hinteren Limes zunehmend aufregt (speziell zum Odenwaldlimes: http://www.fnweb.de/archiv/2003/m05/19/bu/rundschau/…)

VG
Christian

Mahlzeit!

Was auch noch eine Rolle spielen mag: Die Vermarktung des
Limes. Die konzentriert sich ja vornehmlich auf die vordere
Limeslinie…was die Gemeinden am hinteren Limes zunehmend
aufregt (speziell zum Odenwaldlimes:
http://www.fnweb.de/archiv/2003/m05/19/bu/rundschau/…)

Ist ja auch verständlich, zumal es sich ja eben nicht um ein „völlig losgelöstes“, separates Stück Limes handelt, sondern er bauhistorisch mit der Hauptlinie unmittelbar zusammenhängt und von etwa 100 bis kurz nach 150 u.Z. sozusagen Bestandteil davon war.

Aber Danke für die Hintergrund-Info und den Link.

Gruß, Hartmann.