Ökumene

Sagt mal,

ist das Haupthindernis in der Ö. nicht
ein ganz irdisches: Die beiden Konzerne dürfen nicht fusionieren, weil sonst die Hälfte der Funktionäre auf der Straße stünde. Die Mitarbeiter wollen das Trennende überwinden, die Manager aber fürchten den Machtverlust.

Gruß !

hallo Michael,

damit hast du meiner Meinung nach einen ganz wichtigen Punkt getroffen.
Würden beide Seiten (d.h. die „Funktionäre“) wirklich wollen, dann wäre die Ökumene wahrscheinlich schon sehr viel weiter. Und mit gutem Willen käme man sich auch bei den Streifragen leichter näher.
An der Basis funktioniert es ja. Aber keiner der „Oberen“ will halt auf sein Recht und seine Machtstellung verzichten *seufz*

Grüßle,
Sandra

Meiner Meinung nach steht nicht „nur“ der Machtverlust im Vordergrund.
Geh mal nach Belfast und frag mal die dortigen Christen was sie von einer Ökumene halten würden.
Gruß Peter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Geh mal nach Belfast und frag mal die dortigen Christen was
sie von einer Ökumene halten würden.

Hallo !

Das hat in Irland eigentlich weniger mit dem Glauben zu tun.

Nur - Katholiken waren die Iren, Protestanten die englischen bzw schottischen Besatzer. Man kann also sehr schnell sehen, wer wen unterdrückt hat. Das ist das Problem.

Gruß max

Ökumene Text aus http://www.hauszellengemeinde.de/der_irrweg_des_okum…
Interessant ist die Tatsache, daß von der Ökumene und ihren Mitläufern nicht diejenigen attackiert werden, die das Wort GOTTES kritisieren, umdeuten oder von Mythen, Legenden, Sagen reden, sondern gerade die bibeltreuen Christen. Die Ökumene bezeichnet sie „Fundamentalisten”. Es ist dies Schimpfwort, mit dem die Ökumene diejenigen, die an die Inspiration des Wortes GOTTES glauben, als Fanatiker abstempelt. Mit einer solchen assoziativen Ächtung, an der sich insbesondere die Evangelisch-lutherische Kirche beteiligt, werden die bibeltreuen Christen alsbald ipso facto mit Terroristen oder Antidemokraten in Verbindung gebracht. Die nicht Manipulierbaren im Lande werden dann als Störenfriede und Fremdenhasser geächtet, die jedwedem Harmoniebestreben in Gesellschaft, Kultur und Religion entgegenwirken.
Wohin der ökumenische Irrweg führt, zeigt der nachstehende Text:

“Sei gepriesen Herr, du Gott Mohammeds. Du bist groß und erhaben. Du bist unbegreiflich und unnahbar. Du bist groß in deinen Propheten.

Sei gepriesen Herr, du Gott Buddhas. Du wohnst in den Tiefen der Welt. Du lebst in jedem Menschen. Du bist die Fülle des Schweigens.

Sei gepriesen Herr, du Gott Afrikas. Du bist das Leben in den Bäumen. Du bist die Kraft in Vater und Mutter. Du bist die Seele in der Welt.” (Offizielles Material und Bekenntnis des päpstlichen Missionswerkes “Missio” aus Aachen zur Verteilung in katholischen Kirchengemeinden bestimmt).

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo Paul-Gerhard,

also ich versteh unter Ökumene zuerst mal das Miteinander der christlichen Konfessionen. Und da wir alle den selben Gott und das selbe heilige Buch haben, ist meiner Meinung nach eine Gemeinschaft ALLER Christen möglich und vor allem erstrebenswert.

Die Vermischung mit anderen Religionen kann nicht das Ziel sein.
Ich weiß jetzt nicht genau, wie das Wort Ökumene definiert ist, aber in meinem Glauben hat nur Platz, was in der Bibel steht. Ich urteile nicht über andere Religionen, das steht mir nicht zu. Aber für mich gilt nur die Bibel. Wenn das Fundamentalismus ist, bitte.

Im Umgang mit andere Religionen ist sicher Verständnis, Rücksichtnahme und Toleranz gefragt. Und deswegen ist ein Dialog auch unabdingbar.

Grüßle,
Sandra

Generel zur Ökumene und Christentum:
Alle Religionskriege wurden gesetzliche Christen, oder sogenannte Namenschristen geführt.

Jeder wiedergeborene Christ weiß, dass solche Metoden, wie in Irland oder den Kreuzzügen nichts mit der Erlösungstat Jesu Christ zu tun haben!
Es wird Zeit das die Geschichte umgeschrieben wird: Wer wirklich an Jesus und seinen Tod glaubt und annimmt, würde nie zu solchen Mitteln greifen.
Das Andere ist: Wer an diese Erlsöungstat (Tod Jesu am Kreuz von Golgatha) glaubt ist ein wiedergorener Christ, ob katholisch, ev. oder freikirchlich. Das hat aber absolut nichts mit Ökumene zu tun, sondern mit dem worum Jesus seinen Vater im Himmelo gebeten hat: „Johannes 17, 11Ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir.Johannes 17, 21damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.Johannes 17, 23ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.“
Alles andre ist Augenwischerei!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wohin der ökumenische Irrweg führt, zeigt der nachstehendeText:

“Sei gepriesen Herr, du Gott Mohammeds. Du bist groß und
erhaben. Du bist unbegreiflich und unnahbar. Du bist groß in
deinen Propheten.

Sei gepriesen Herr, du Gott Buddhas. Du wohnst in den Tiefen
der Welt. Du lebst in jedem Menschen. Du bist die Fülle des
Schweigens.

Sei gepriesen Herr, du Gott Afrikas. Du bist das Leben in den
Bäumen. Du bist die Kraft in Vater und Mutter. Du bist die
Seele in der Welt.”

Paul-Gerhard,

da es nach dem Verständnis der Christen nur einen Gott gibt, ist er natürlich der
Gott aller, auch derer, die Irrwege beschreiten. Die mag er übrigens besonders gern, wenn man der Überlieferung glauben darf !

Gruß !

Hallo,
kann schon sein, daß es manchmal so aussieht. Aber es gibt natürlich auch handfeste religiöse Gründe, die sich aus der Auslegung der Bibel herleiten. Es gibt dabei nicht nur die evangelische und die katholische Kirche, da sind ja noch ein paar mehr, z.B. die Freikirche, die Adventisten, die Orthodoxen etc. Und jede dieser Gruppen unterscheidet sich nicht nur in der Anzahl der Funktionäre, sondern vor allem in der Bibelauslegung. Natürlich verändert sich diese Auslegung im Laufe der Zeit, z.B. durch neue Erkenntnisse in der Wissenschaft (-> Schöpfung) oder auch durch geänderte Moralvorstellungen (-> Sex ohne Kinderwunsch, außerehelichen Sex, Zölibat, Homosexualität). Die katholische Kirche hat sogar irgendwann im Mittelalter mal festgelegt, daß die Tradition in der Kirche den gleichen Stellenwert wie die Bibel selbst hat. Irgendwann kann es tatsächlich mal soweit kommen, daß durch fortgesetzte Diskussionen und immer weitere Annäherung eine ‚Wiedervereinigung‘ verschiedener Glaubensrichtungen stattfindet. Oder auch, daß eines Tages eine Richtung ‚ausstirbt‘ oder vom größeren ‚Konkurrenten‘ geschluckt wird. Zur Zeit sieht es noch nicht so aus. Aber das heißt ja nicht, daß es nicht eines Tages passiert.
Mir persönlich würde eine ökumenische Kirche zur Zeit nicht sonderlich zusagen. Ein unfehlbarer Papst widerspricht einfach meinem persönlichen Empfinden. Aber ich muß mich auch nicht dauernd mit Katholiken streiten, nur weil sie das eine oder andere anders sehen/verstehen als ich. So groß sind die (sichtbaren) Unterschiede ja nicht. Und ich kann mich schließlich auch irren. Wer soll denn da der Richter sein, wenn nicht eines Tages ‚der da oben‘? Und vielleicht macht es am Ende gar keinen Unterschied, wer weiß das schon?

Axel

Aber es gibt natürlich auch handfeste
religiöse Gründe, die sich aus der
Auslegung der Bibel herleiten.

Klar, Axel, aber wie die Übereinkunft in Sachen Rechtfertigungslehre gezeigt hat, geht’s bei den Unterschieden nicht um den Kern. Auch bei den Sakramenten nicht, denke ich.

Ein unfehlbarer Papst widerspricht einfach
meinem persönlichen Empfinden.

Ein „unfehlbarer Mensch“ widerspricht wohl jedermanns Vorstellung. Meiner jedenfalls.

Und vielleicht macht es am Ende gar
keinen Unterschied, wer weiß das schon?

Der Augenblick, wenn „glauben“ zu „wissen“ wird, hat auch für Unfehlbare noch Überraschungen bereit, denke ich.

Hallo,

Klar, Axel, aber wie die Übereinkunft in Sachen
Rechtfertigungslehre gezeigt hat, geht’s bei den Unterschieden
nicht um den Kern. Auch bei den Sakramenten nicht, denke ich.

Wer legt das fest? Ist doch wohl vor allem eine persönliche Sache. Was Du oder ich dazu sagen - naja, es gibt immer drei Arten von Meinung. Die Richtige, die Falsche und die Maßgebende. Und in diesem Falle (wie in so vielen anderen auch) wird wohl unsere Meinung nicht die Maßgebende sein.

Ein unfehlbarer Papst widerspricht einfach
meinem persönlichen Empfinden.

Ein „unfehlbarer Mensch“ widerspricht wohl jedermanns
Vorstellung. Meiner jedenfalls.

Eben. Dein und meiner. Nicht jedermanns. Ich kannte mal einen…

Und vielleicht macht es am Ende gar
keinen Unterschied, wer weiß das schon?

Der Augenblick, wenn „glauben“ zu „wissen“ wird, hat auch für
Unfehlbare noch Überraschungen bereit, denke ich.

Auch für die anderen. Bin ich mir sicher.

Axel

Ließ doch einfach die Bibel,
es kann doch wohl nicht sein, das was früher Sünde war, heute keine mehr ist!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

1 „Gefällt mir“

Das mag wohl sein, wenn Du die in Jesus wiedergeborenen Menschen meinst! Aber ich schweiß mich ab von den Argumenten der Gegner des christlichen Glaubens, die behaupten, die Christen wären an dem 2000 Jhare alten Leid der Menschen beteiligt gewesen. Dieses waren keine Christen!
Wenn Du Dich ein klein wenig mit dem Katholozismus befasst, wirst Du fetstellen, dass diese ganze „Sache“ wenig mit Jesus zu tun hat.
Und Jesus ist nun mal der Angelpunkt aller an Gott glaubenden.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

Und Jesus ist nun mal der Angelpunkt aller an Gott glaubenden.

Das sehen ca. 15 Millionen Juden und etwa 1 Mrd. Moslems anders…

Gruß,

-doc.

1 „Gefällt mir“

Hallo Paul-Gerhard,

… auch derer, die Irrwege beschreiten. Die mag er
übrigens besonders gern, wenn man der Überlieferung glauben
darf !

??? Welche Überlieferungen meinst du da? Hast du da einige Beispiele?

Gruß
Carlos

Hi Carlos,
der angefragte Rext ist zwar nicht von mir, aber der Schreiber hat recht! Neues Testament: S. Gleichnisse vom verlorener Sohn, das verloren gegangene Schaf, die Sünderin am Jakobsbrunnen.
Altes Testament: Mit Mördern und Ehebrecher hat Gott Geschichte gesachrieben: Mose - Mörder, David - Mörder und Ehebrecher, Abraham Eehebrecher. In Jesaja 58 steht " Das genickte Rohr will ich nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen".
Wenn Du willst, brauchst Du nur ein Stichwort eingeben und die Stelle wird gesucht: http://www.bibleserver.com/index.php
Gruß Paulus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

1 „Gefällt mir“

Auch Hi,
Du siehst also Gott als den Einen Gott aller Menschen an?
Dann befindest Du Dich ja mit dem Papst in einer guten Gesellschaft, der tut das auch mehr und mehr!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Gott = Jahwe = Allah?
Auch Hi,

Du siehst also Gott als den Einen Gott aller Menschen an?

Nein. Ich denke nicht, daß es so etwas wie den Gott aus Bibel, Thora oder Koran gibt. Ich habe andere Erfahrungen gemacht und andere Vorstellungen von den Dingen - aber wer Religion nötig hat, dem sei sie unbenommen.

ABER: Wenn ich das richtig verstanden habe (wenn nicht, möge man mich fundiert korrigieren!), kann man sagen, daß der Gott, an den Juden, Christen und Muslime glauben, derselbe ist.
Meines Wissens gilt es als historisch erwiesen, daß sich das Christentum aus dem Judentum und der Islam widerum aus dem Christentum entwickelt haben - zumindest haben sie sich jeweils weite Teile angeeignet, bei allen sicherlich gravierenden Unterschieden.

Dann befindest Du Dich ja mit dem Papst in einer guten
Gesellschaft, der tut das auch mehr und mehr!

Setz mich bitte nicht in die Nähe des Papstes. Danke.

Gruß,

-doc.

1 „Gefällt mir“

Hallo
Kleine Korrektur, aus dem Judentum ging der Islam hervor nicht aus dem Christentum. Es stimmt hingegen, dass sich alle eigentlich auf den gleichen Gott beziehen, bzw auf die Person des „Vaters“ des christlichen dreieinigen Gottes. Der gemeinsame Bezug ist im wesentlichen die Schriften welche die Christen das alte Testament nennen. Dort ist aber ebenso das kommen Jesus Christuses erwähnt. Das eingetroffene Ereigis wird aber von Juden und Moslems nicht als das anerkannt.
Aelche Erfahrungen hast Du übriggens gemacht, dass Du nicht a den Gott der Bibel glaubst?
Wie von anderer Stelle erwähn ist die Gleichung „Mitglied einer Kirche, zB Katholizist“ = Christ oft nicht richtig, weshalb entsprechende rfahrungen mit vorsicht zu geniessen sind.

Gruss
Beat

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Danke Paulus,

für die Recherche. Was Menschsein und Irrtum angeht, meinte ein eher bekannter Dichter:
„Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben!“
Das nur zur Auflockerung.

Gruß !