Ökumene

Hallo

Kleine Korrektur, aus dem Judentum ging der Islam hervor nicht
aus dem Christentum. Es stimmt hingegen, dass sich alle
eigentlich auf den gleichen Gott beziehen, bzw auf die Person
des „Vaters“ des christlichen dreieinigen Gottes. Der
gemeinsame Bezug ist im wesentlichen die Schriften welche die
Christen das alte Testament nennen. Dort ist aber ebenso das
kommen Jesus Christuses erwähnt. Das eingetroffene Ereigis
wird aber von Juden und Moslems nicht als das anerkannt.

Danke für Deine Ergänzungen. Ich bin in der Thematik nur so mittelfit. :smile:

Aelche Erfahrungen hast Du übriggens gemacht, dass Du nicht a
den Gott der Bibel glaubst?

Hm, das würde hier den Rahmen sprengen.
Geht ein bischen in die Richtung Esoterik/Mystik.
Ist aber auch nicht so wichtig, ich komm klar und denke, jeder muß da selbst rausfinden, was „wahr“ und richtig für einen ist.

Wie von anderer Stelle erwähn ist die Gleichung „Mitglied
einer Kirche, zB Katholizist“ = Christ oft nicht richtig,
weshalb entsprechende rfahrungen mit vorsicht zu geniessen
sind.

Oh, meine Ablehnung von Religion i.A. und Christentum im Speziellen hat nichts oder nur wenig mit den Katholen zu tun… Sie ist eher „positiver“ Natur, heisst, ich hab für mich was besseres zusammengebastelt.

Zum Thema: Ein mit mir befreundeter Diakon, mit dem ich die Frage mal ausdiskutiert hab, hat „Christ“ definiert als „einer, der an Jesus Christus glaubt“, so als kleinsten gemeinsamen Nenner für alle Christen.

Gruß,

-doc.

Hallo

Aelche Erfahrungen hast Du übriggens gemacht, dass Du nicht a
den Gott der Bibel glaubst?

Hm, das würde hier den Rahmen sprengen.
Geht ein bischen in die Richtung Esoterik/Mystik.
Ist aber auch nicht so wichtig, ich komm klar und denke, jeder
muß da selbst rausfinden, was „wahr“ und richtig für einen
ist.

Stimmt jeder muss es selbst herausfinden. Aber um zu Entscheiden braucht man entscheidungsgrundlagen, die hätten mich interessiert.

Wie von anderer Stelle erwähn ist die Gleichung "Mitglied

Zum Thema: Ein mit mir befreundeter Diakon, mit dem ich die
Frage mal ausdiskutiert hab, hat „Christ“ definiert als
„einer, der an Jesus Christus glaubt“, so als kleinsten
gemeinsamen Nenner für alle Christen.

Dem stimme ich zu, wenn man definiert, was an Jesus Christus glauben heisst. Heisst glauben dass er Sohn des himmlischen Vaters ist und zuglaich selbst Gott ist (Dreieinigkeit) und das er wie er in der Bibel sagte, „ich bin das Licht der Welt“ und „niemand kommt zum Vater ausser durch mich“.
Wenn dies stimmmt, dann würde dies heissen, dass es keine Variante7Kompromisse gibt!
Persönlich bin ich froh, dass ich weiss, das dies stimmt,

Gruss
Beat

Hallo

Stimmt jeder muss es selbst herausfinden. Aber um zu
Entscheiden braucht man entscheidungsgrundlagen, die hätten
mich interessiert.

Ich versuch’s mal kurz zu erläutern… Meine persönlichen „Entscheidungsgrundlagen“ sind meine humanistische Erziehung, mein eher wissenschaftlich-logischer Geist, ein paar Bücher, aus denen ich mir interessantes behalte (Osho, Spinoza, Coelho, Plotin et al), Gespräche mit guten Freunden und anderen „weisen“ Menschen und nicht zuletzt sowas wie „mystische Erlebnisse“, auf die ich aber wirklich nicht weiter eingehen möchte.

-) Soviel stichwortartig dazu. Achja, und, man mag’s glauben oder nicht: Start Trek Deep Space 9 hat auch etwas dazu beigetragen, obwohl ich definitiv kein „trekkie“ bin :smile:

Gruß,

-doc.

Randbemerkung

Hallo
Kleine Korrektur, aus dem Judentum ging der Islam hervor nicht
aus dem Christentum.

Dem ist sicherlich so, nur sieht der Islam Jesus von Nazareth auch als Propheten an, also auf der selben Stufe wie Mohammed selbst. Das judentum sieht das denn doch etwas anders

Gruß
L.

Hallo

Stimmt jeder muss es selbst herausfinden. Aber um zu
Entscheiden braucht man entscheidungsgrundlagen, die hätten
mich interessiert.

Ich versuch’s mal kurz zu erläutern… Meine persönlichen
„Entscheidungsgrundlagen“ sind meine humanistische Erziehung,
mein eher wissenschaftlich-logischer Geist, ein paar Bücher,
aus denen ich mir interessantes behalte (Osho, Spinoza,
Coelho, Plotin et al), Gespräche mit guten Freunden und
anderen „weisen“ Menschen und nicht zuletzt sowas wie
„mystische Erlebnisse“, auf die ich aber wirklich nicht weiter
eingehen möchte.

Interessant, ähnlich wie es bei mir war. Hast Du auch mit einem guten Bibelkenner mal die Bibel durchgelesen?
Wenn ja, was war für Dich interessant, neu, wichtig, komisch. Wenn nein, empfehle ich es Dir, gibt eine weitere zum Teil andere Sichtweise.

-) Soviel stichwortartig dazu. Achja, und, man mag’s glauben oder nicht: Start Trek Deep Space 9 hat auch etwas dazu beigetragen, obwohl ich definitiv kein „trekkie“ bin :smile:

Gruß,

-doc.

Hallo

Dem ist sicherlich so, nur sieht der Islam Jesus von Nazareth
auch als Propheten an, also auf der selben Stufe wie Mohammed
selbst. Das judentum sieht das denn doch etwas anders

Glaube dass das Judentum es auch so wie der Islam sieht.

Frage taucht dann aber auf. Lügt ein Prophet und ist ein Prohet überheblich?
„Jesus sprach, ich bin das Licht und das Leben, niemand kommt zum Vater ausser durch mich“ und noch andere ähnliche Aussagen machte er.
Also ist Jesus entweder ein Lügner und alle Zeichen und Wunder waren gefälscht (welch ein Aufwand, wer hat dies wohl gemacht) und alle Hinweise der Proheten im alten Testament haben sich rein zufällig oder sehr geschickt konstruiert erfüllt (Geburtsort, Verrat, Tod uva). Oder er ist es eben wirklich, der von den Propheten Verheissene. Und dann wären seine Aussagen auch göttlich zu akzeptieren. Für letzteres spricht nicht nur die Erfahrung verschiedener Menschen, die übrigens jeder der es will machen kann, sondern auch die Zeichen und Wunder die noch heute vielfälltig geschehen (zB Krankenheilung)

Gruss
Beat

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Hallo,

Ließ doch einfach die Bibel,
es kann doch wohl nicht sein, das was früher Sünde war, heute
keine mehr ist!

Und ob! Die Bibel ist in vielen Dingen Auslegungssache. Oft nicht genau übersetzt. Oft unklar, weil wir nicht die Ausdrucksweise verstehen. Oft mißverständlich, weil sich die Bedeutung von Begriffen geändert hat. Und nicht zuletzt ist die Bibel von Menschen (sogar von VERSCHIEDENEN Menschen) geschrieben worden. Im Laufe vieler Jahre. Und dann sind andere gekommen, die die vielen verschiedenen gefundenen Teile zu einem Ganzen zusammengesetzt haben. Nachdem sie die Teile ausgesucht haben, die ihnen sinnvoll und richtig erschienen. Und die ihnen bekannt waren. Dann kamen andere und haben sie in verschiedene Sprachen übersetzt. Und andere haben sie dann wieder zurück übersetzt. Und jetzt (heute) ist sie halt so, wie sie ist. Wobei es viele verschiedene Versionen gibt.

Aber ist es noch die Originalbotschaft?

Axel

Hi,

Interessant, ähnlich wie es bei mir war. Hast Du auch mit
einem guten Bibelkenner mal die Bibel durchgelesen?

Wie erwähnt, ein Freund von mir ist Diakon, mit dem hab ich da einige Dinge mal diskutiert. Das reicht mir.

Wenn ja, was war für Dich interessant, neu, wichtig, komisch.

In groben Zügen mein Fazit daraus:

Die Bibel schränkt mich ein. Sie wiederspricht einigen Vorstellungen, von denen ich überzeugt bin. Allein schon einige Begriffe lassen meine Nackenhaare hochstehen, wie z.B. das ganze Sündenthema. Oder der grundlegende Dualismus Gut-Böse. Das komplette AT könnte man meintwegen löschen, oder bestenfalls als schlechtes Beispiel stehen lassen. Häufig kommt von Christen, wenn sie auf das AT angesprochen werden, die Bemerkung, das NT habe vieles erklärt und erweitert und sei sowieso viel wichtiger - ich meine, daß mir das egal ist - auch Christen nehmen das AT an, schliesslich ist es Teil der Bibel. Für mich völlig indiskutabel, mich dem anzuschließen. Diese Gut-Böse-Sache und das Sünden-Ding ziehen sich btw. auch durch’s NT…

Ich lehne diesen dualistischen Glauben für mich ab. In meinen Augen ist das Christentum im wesentlich eine Krücke, für Menschen, die etwas externes brauchen, um sich daran festzuhalten. Es lenkt den Blick gen Himmel, um „Gott“ zu suchen, anstatt in einen selbst. Ich will nicht an Krücken gehen, ich will laufen und hüpfen und springen. Diese Freiheit lässt mir die Bibel nicht. Allein schon die Beschränktheit durch den monotheistischen Charakter der Religion, den Glauben an einen Gott als Wesenheit irgendeiner Form widerstrebt mir, ebenso wie der missionarische Auftrag - furchtbar. Hin und wieder probieren es mal wieder irgendwelche Leute, mich zu missionieren, so amerikanische Hanseln (Baptisten, oder?) oder Zeugen Jehovas - da kann ich überhaupt nicht drauf, und das probieren die nur einmal.

Die Moral, die die Bibel nahelegt oder ja sogar vorschreibt, finde ich teilweise trivial, teilweise abzulehnen. Jene Regeln hatten sicherlich ihren Sinn, wenn man die Zustände auf dieser Welt in den vergangenen Jahrtausenden betrachtet, aber es gibt auch Alternativkonzepte, die ich besser finde.

Es gibt einige wunderschöne Passagen in der Bibel, ohne Zweifel, und auch ein paar lesenswerte Sprüche (einige Psalmen z.B.), aber ihr Anteil am Gesamtwerk ist so gering, daß mein Fazit und meine Empfehlung für andere, die mich fragen, lautet: Lies die Bibel, wenn Du Lust hast, falls Dir Gedanken daraus gefallen, nimm sie mit, falls nicht, laß sie dort. Du magst es „die Rosinen rauspicken“ nennen, ich sage: Ja, na und? Ich sage, tu dasselbe mit dem Koran, mit Philosophen, mit Osho (Lies mal „Der Weg der weißen Wolke“, sehr nett), mit trivial-mystischer Literatur wie Coelho (der sehr schön schreibt, mir aber auch zu christlich angehaucht ist und manchmal zu dick aufträgt), mit den Buddhisten und auch mit Satanisten, Heiden etc. pp.

Kurz: Suchst Du „Erleuchtung“, gehe mit offenen Augen und offenem Herz durch die Welt, sei kritisch, überprüfe, bevor Du etwas annimmst und rede nicht soviel, sondern handle. In diesem Sinne, ich hab schon zuviel geredet, schliesse ich mit

Gruß,

-doc.

4 „Gefällt mir“

Für einen Vergleich von 4 Überstezungen: http://www.bibleserver.com/index.php mit k’losen einloggen, ohne einloggen http://www.biblegateway.org/cgi-bin/bible?language=g…
Viele Wissenschaftler haben die Authenzität der Bibel immer wieder bestätigt.
Auch wenn deutlich wird, dass Mißvereständnisse aufkommen, wird aber immer eine klare Richtung deutlich: Auf Jesus Christus.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

Interessant, ähnlich wie es bei mir war. Hast Du auch mit
einem guten Bibelkenner mal die Bibel durchgelesen?

Wie erwähnt, ein Freund von mir ist Diakon, mit dem hab ich da
einige Dinge mal diskutiert. Das reicht mir.

Mir würde es nicht reichen, Stell dir vor es würde stimmen, was da drinn steht. Wäre es deshalb nicht umsomehr prüfenswert ob es so sei?

Wenn ja, was war für Dich interessant, neu, wichtig, komisch.

In groben Zügen mein Fazit daraus:

Die Bibel schränkt mich ein. Sie wiederspricht einigen
Vorstellungen, von denen ich überzeugt bin. Allein schon
einige Begriffe lassen meine Nackenhaare hochstehen, wie z.B.
das ganze Sündenthema. Oder der grundlegende Dualismus
Gut-Böse. Das komplette AT könnte man meintwegen löschen, oder
bestenfalls als schlechtes Beispiel stehen lassen. Häufig
kommt von Christen, wenn sie auf das AT angesprochen werden,
die Bemerkung, das NT habe vieles erklärt und erweitert und
sei sowieso viel wichtiger - ich meine, daß mir das egal ist -
auch Christen nehmen das AT an, schliesslich ist es Teil der
Bibel. Für mich völlig indiskutabel, mich dem anzuschließen.
Diese Gut-Böse-Sache und das Sünden-Ding ziehen sich btw. auch
durch’s NT…

Ich lehne diesen dualistischen Glauben für mich ab. In meinen
Augen ist das Christentum im wesentlich eine Krücke, für
Menschen, die etwas externes brauchen, um sich daran
festzuhalten. Es lenkt den Blick gen Himmel, um „Gott“ zu
suchen, anstatt in einen selbst. Ich will nicht an Krücken
gehen, ich will laufen und hüpfen und springen. Diese Freiheit
lässt mir die Bibel nicht. Allein schon die Beschränktheit
durch den monotheistischen Charakter der Religion, den Glauben
an einen Gott als Wesenheit irgendeiner Form widerstrebt mir,
ebenso wie der missionarische Auftrag - furchtbar. Hin und
wieder probieren es mal wieder irgendwelche Leute, mich zu
missionieren, so amerikanische Hanseln (Baptisten, oder?) oder
Zeugen Jehovas - da kann ich überhaupt nicht drauf, und das
probieren die nur einmal.

Die Moral, die die Bibel nahelegt oder ja sogar vorschreibt,
finde ich teilweise trivial, teilweise abzulehnen. Jene Regeln
hatten sicherlich ihren Sinn, wenn man die Zustände auf dieser
Welt in den vergangenen Jahrtausenden betrachtet, aber es gibt
auch Alternativkonzepte, die ich besser finde.

Es gibt einige wunderschöne Passagen in der Bibel, ohne
Zweifel, und auch ein paar lesenswerte Sprüche (einige Psalmen
z.B.), aber ihr Anteil am Gesamtwerk ist so gering, daß mein
Fazit und meine Empfehlung für andere, die mich fragen,
lautet: Lies die Bibel, wenn Du Lust hast, falls Dir Gedanken
daraus gefallen, nimm sie mit, falls nicht, laß sie dort. Du
magst es „die Rosinen rauspicken“ nennen, ich sage: Ja, na
und? Ich sage, tu dasselbe mit dem Koran, mit Philosophen, mit
Osho (Lies mal „Der Weg der weißen Wolke“, sehr nett), mit
trivial-mystischer Literatur wie Coelho (der sehr schön
schreibt, mir aber auch zu christlich angehaucht ist und
manchmal zu dick aufträgt), mit den Buddhisten und auch mit
Satanisten, Heiden etc. pp.

Kurz: Suchst Du „Erleuchtung“, gehe mit offenen Augen und
offenem Herz durch die Welt, sei kritisch, überprüfe, bevor Du
etwas annimmst und rede nicht soviel, sondern handle. In
diesem Sinne, ich hab schon zuviel geredet, schliesse ich mit

Gruß,

-doc.

War ausführlich, kann nur erwidern, wenn es doch stimmen würde, was da steht, auch wenn es Dir nicht passt auf den ersten Blick? Wie wäre dann Deine Einstellung wenn Du wüsstest, es stimmt, aber vieles passt mir nicht?
Ganz auf Antwort gespannt

Gruss
Beat

Hallo Paulus,

Hi Carlos,
der angefragte Rext ist zwar nicht von mir, aber der Schreiber
hat recht! Neues Testament: S. Gleichnisse vom verlorener
Sohn, das verloren gegangene Schaf, die Sünderin am
Jakobsbrunnen.
Altes Testament: Mit Mördern und Ehebrecher hat Gott
Geschichte geschrieben: Mose - Mörder, David - Mörder und
Ehebrecher, Abraham Eehebrecher. In Jesaja 58 steht " Das
genickte Rohr will ich nicht zerbrechen und den glimmenden
Docht nicht auslöschen".

…die Irrwege beschreiten. Die mag er übrigens besonders gern, wenn man der Überlieferung glauben darf !

Ich verstehe nun was du meinst, Aber ich halte die Aussage für eine extreme Missinterpretation. Die Menschen um die es hier in die Bibel geht, wurden nicht deshalb positiv erwähnt weil sie Fehler begingen, sondern wegen ihrer Haltung. Sie waren demütig und haben ihre Taten bereut.
Vergleiche mal König David mit König Saul. Beide haben gegen Gottes Willen gehandelt. Beide Könige wurden vom Propheten Samuel getadelt. Aber wie reagierten sie?
Bei dem Gleichnis vom verlorenen Sohn geht es nicht darum, dass ein sündiges Leben voll in Ordnung ist. Es geht um die Reue.
Es war nicht der zornige im Affekt töteten Moses, der Gott diente, sondern ein geläuterter Moses, der sich durch Sanfmut auszeichnete (4. Moses 12:3).

Die Geschichte mit der Frau am Jakobsbrunnen ist sowieso ein ganzes Thema für sich (Heute würde man nicht von Sünderin sprechen, sondern von einer emanzipierten Frau :wink: ). Jesus, ein jüdischer Mann um die Jahrtausendwende, SPRICHT mit einer Frau, und dazu noch mit einer SAMARITERIN. Ihr Lebensstil ist da fast Nebensache.

Die meisten Propheten haben sich nichts zu schulden kommen lassen, was in der Bibel berichtet wird.

Fazit:
Die obige Aussage ist völlig falsch. Mag nicht diejenigen besonders, die Irrwegen gehen, sondern diejenigen, die Aufhören diese Wege zu gehen.

Gruß
Carlos

Hi,

Interessant, ähnlich wie es bei mir war. Hast Du auch mit
einem guten Bibelkenner mal die Bibel durchgelesen?

Wie erwähnt, ein Freund von mir ist Diakon, mit dem hab ich da
einige Dinge mal diskutiert. Das reicht mir.

Mir würde es nicht reichen, Stell dir vor es würde stimmen,
was da drinn steht. Wäre es deshalb nicht umsomehr prüfenswert
ob es so sei?

(…)

War ausführlich, kann nur erwidern, wenn es doch stimmen
würde, was da steht, auch wenn es Dir nicht passt auf den
ersten Blick?
Wie wäre dann Deine Einstellung wenn Du
wüsstest, es stimmt, aber vieles passt mir nicht?

Dann würd ich sagen „Ist mir doch egal, ich leb mein Leben trotzdem genau so, wie ich’s gerade tue. Weil ICH es so für richtig halte und mir da nix vorschreiben lasse, was mir nicht passt (nach Abwägung aller PROs und CONTRAs).“

Was würdest Du mir auf diese Frage antworten? Was wäre, wenn die Bibel nur ein nettes Märchenbuch ist und die Wirklichkeit ganz anders aussieht? Wenn da kein Gott ist, auf den Du Dich gerade Dein Leben lang verlässt? Wenn Dir niemand Deine Seele errettet, sondern Du feststellen musst, daß das ganz allein Deine eigene Aufgabe ist, die Du in der ganzen Zeit Deines Glaubens an einen Gott nicht angegangen bist?

Wäre das nicht möglich? Wäre es dann nicht sinnvoll, mal einen anderen Weg zu probieren, fernab von Gott und Bibel?

-doc.

1 „Gefällt mir“

Hi,

Interessant, ähnlich wie es bei mir war. Hast Du auch mit
einem guten Bibelkenner mal die Bibel durchgelesen?

Wie erwähnt, ein Freund von mir ist Diakon, mit dem hab ich da
einige Dinge mal diskutiert. Das reicht mir.

Mir würde es nicht reichen, Stell dir vor es würde stimmen,
was da drinn steht. Wäre es deshalb nicht umsomehr prüfenswert
ob es so sei?

Wenn ihn diese ausgewählten Stellen von der Nichtrelevanz überzeugt haben, muss er sich eigentlich nicht mehr das komplette Werk antun. Ansonsten müsstest du dir ja auch, selbst wenn du höchst überzeugter Chrost bist erst noch alle heiligen Schriften usw. der anderen Religionen ( also z.B. Koran, oder einige hinduistische bzw buddhistische Werke ) sowie die ganzen abgewandelten Versionen diverser Splittergruppen (sekten) durchlesen, was dann schon eine Lebensaufgabe ist.

SAN

Zu Dir: Weisst Du überhaupt was Du dann verpassen würdest? Eine Jährchen scheinbares Glück etc, eine Sekunde für die Ewigkeit, statt Gkück, Friede, Freude in der Ewigkeit und Dankbarkeit und Ehre wem Ehre gebührt.

Zu mir: Dann würde ich mich Fragen, was denn das sein kann, was ich erlebt, gespürt und gesehen habe, sei es kleine Sachen wie auch grosse unerklärbare Sachen wie Wunderheilungen.
Wenn es nicht so wäre, würde ich anderes ausprobieren denke ich.
Aber wie gesagt, obige Frage ist nicht geklärt, wer oder was war denn das? Eingebildet habe ich es mir nämlich sicher nicht

Gruss
Beat

Dann würd ich sagen „Ist mir doch egal, ich leb mein Leben
trotzdem genau so, wie ich’s gerade tue. Weil ICH es so für
richtig halte und mir da nix vorschreiben lasse, was mir nicht
passt (nach Abwägung aller PROs und CONTRAs).“

Was würdest Du mir auf diese Frage antworten? Was wäre, wenn
die Bibel nur ein nettes Märchenbuch ist und die Wirklichkeit
ganz anders aussieht? Wenn da kein Gott ist, auf den Du Dich
gerade Dein Leben lang verlässt? Wenn Dir niemand Deine Seele
errettet, sondern Du feststellen musst, daß das ganz allein
Deine eigene Aufgabe ist, die Du in der ganzen Zeit Deines
Glaubens an einen Gott nicht angegangen bist?

Wäre das nicht möglich? Wäre es dann nicht sinnvoll, mal einen
anderen Weg zu probieren, fernab von Gott und Bibel?

-doc.

Eigentlich hast Du Recht, andererseits habe ich meine Überzeugung, wenn auch nur selten, auf gewise Fragen nach intensiven Nachdenken auch schon geändert.
Und bin bereit es wieder einmal zu tun, wenn ich überzeugt werde

Gruss
Beat

Wenn ihn diese ausgewählten Stellen von der Nichtrelevanz
überzeugt haben, muss er sich eigentlich nicht mehr das
komplette Werk antun. Ansonsten müsstest du dir ja auch,
selbst wenn du höchst überzeugter Chrost bist erst noch alle
heiligen Schriften usw. der anderen Religionen ( also z.B.
Koran, oder einige hinduistische bzw buddhistische Werke )
sowie die ganzen abgewandelten Versionen diverser
Splittergruppen (sekten) durchlesen, was dann schon eine
Lebensaufgabe ist.

SAN

Zu Dir: Weisst Du überhaupt was Du dann verpassen würdest?
Eine Jährchen scheinbares Glück etc, eine Sekunde für die
Ewigkeit, statt Gkück, Friede, Freude in der Ewigkeit und
Dankbarkeit und Ehre wem Ehre gebührt.

Aber ich behalte meine Achtung vor mir selbst. Dafür geb ich gern Friede, Freude und auch Eierkuchen her. Bedenke: Glück ist subjektiv.

Zu mir: Dann würde ich mich Fragen, was denn das sein kann,
was ich erlebt, gespürt und gesehen habe, sei es kleine Sachen
wie auch grosse unerklärbare Sachen wie Wunderheilungen.
Wenn es nicht so wäre, würde ich anderes ausprobieren denke
ich. Aber wie gesagt, obige Frage ist nicht geklärt, wer oder was
war denn das? Eingebildet habe ich es mir nämlich sicher nicht

Ich werd den Teufel tun und Dir Einbildung unterstellen… Aber ich verspreche Dir, für jedes Deiner Erlebnisse, für jedes kleine oder große Wunder, welches Du erlebt hast, kann ich Dir eine schlüssigere Erklärung als „Gott“ liefern. Ob Du sie annimmst, steht natürlich auf einem anderen Blatt… Ich vermute eher nicht :smile:

Gruß,

-doc.

1 „Gefällt mir“

Eigentlich hast Du Recht, andererseits habe ich meine
Überzeugung, wenn auch nur selten, auf gewise Fragen nach
intensiven Nachdenken auch schon geändert.
Und bin bereit es wieder einmal zu tun, wenn ich überzeugt
werde

SAN hat das schon richtig getroffen: Es gibt einfach so etwas wie KO-Kriterien, da brauch ich gar nicht weiter überlegen, ob ich das nicht doch n Gänze annehmen will.

Ändern tu ich meine Vorstellung von den Dingen, wenn ich etwas höre, lese, sehe, erlebe, was mit dieser Vorstellung nicht vereinbar ist, wo sie unschlüssig wird, nicht mehr in sich stimmig.

Gruß,

-doc.

Vorsicht
Hallo Beat,

Kleine Korrektur, aus dem Judentum ging der Islam hervor nicht
aus dem Christentum.

das ist nach einem Bericht, den ich letzthin gelesen habe (ich denke in der „Zeit“) gerade wieder etwas strittig.
Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass in der Region Mekka/Medina zu der Zeit der Religionsstiftung Mohammeds ein starker christlicher Einfluss vorhanden war, so dass wohl auch das Christentum als Basis (vielleicht eher parallel zum Judentum) gelten kann.

Grüße
Jürgen

Ich mach das mit Büchern so: Wenn sie mir bis ca. zur Mitte nicht gefallen haben, dann leg ich sie weg:smile:

Ich seh´s ähnlich: Ich muss fühlen, was für mich passt… selbst wenn es ein Mischmasch aus vielem, kombiniert mit etwas eigenem ist.
Wenn es passt und sich gut anfühlt, dann ist es richtig für mich.
KEINE Religion ist für mich so, dass ich sie absolut annehmen würde, aber die ein oder andere kommt dem zumindest nahe.
Und bei mir ist es NICHT die christliche.

Jeder sollte an das Glauben, was zuihm passt und ihm Kraft gibt. Und JEDE Religion hat ihre Geschichte und ihre „Wunder“ und auch ihre Berechtigung.

Ich hab die Bibel gelesen, hab viel über Buddhismus gelesen, auch die Edda ( Osho übrigens auch )…
Stehen überall ein paar nette Sagen drin und auch überall wahres.

Für mich alles aber nicht absolut passend.

Liebe Grüsse
Tanja

Hallo,

Für einen Vergleich von 4 Überstezungen:

Was beweist das? Daß es keinen Auslegungsspielraum gibt? Oder daß es 4 Übersetzungen gibt, die sich ähneln?

Viele Wissenschaftler haben die Authenzität der Bibel immer
wieder bestätigt.

Was verstehtst Du darunter? Nur, daß die Texte alt sind? Oder daß sie direkt von Gott stammen? Oder daß sie eine Geschichtsschreibung darstellen? Oder daß sie tatsächlich die Meinung der Autoren wiederspiegeln?
Welche Wissenschaftler meinst Du? Die gleichen, die das Alter der Welt als 4000 Jahre berechnet haben? Oder die gleichen, die bewiesen haben, daß zwar der Stoff des Turiner Grabtuchs nur 600 Jahre alt ist, es sich aber trotzdem um das Original handeln muß?
Mit solchen Aussagen sollte man immer vorsichtig sein. Sonst entstehen zu leicht vorgefasste Meinungen, die eine Diskussion ohne Scheuklappen verhindern.

Auch wenn deutlich wird, dass Mißvereständnisse aufkommen,
wird aber immer eine klare Richtung deutlich: Auf Jesus
Christus.

Gerade das kann ich zumindest im Alten Testament an vielen Stellen nicht erkennen. Dort steht noch sowas ähnliches wie ‚Auge um Auge…‘, wohingegen im Neuen Testament die Botschaft lautet ‚Liebe über allem anderen‘. Und wenn schon die Bibel in sich widersprüchlich ist, besteht doch wohl zumindest Diskussionsbedarf. Und diese Diskussionen müssen doch nicht im Mittelalter zum gleichen Ergebnis führen wie heute. Oder umgekehrt.

Axel