Aber ich behalte meine Achtung vor mir selbst. Dafür geb ich
gern Friede, Freude und auch Eierkuchen her. Bedenke: Glück
ist subjektiv.
Stimmt bis zu einem gewissen Grad zumindest. Aber wenn du tot
bist stimmt das denn auch noch?
Warum sollte es nicht?
Erst dann wirst Du ja wissen, ob es ein Leben danach gibt und
wenn ja, ob Du dem irdischen Leben das ja im Vergleich zur
Ewigkeit nur eine Sekunde ist, nicht zuviel beachtung
geschenkt hast.
Ich denke, daß ich dem irdischen Leben gar nicht zuviel Beachtung schenken kann. „Living for today“, aber nicht in Form einer Gleichgültigkeit über das „Morgen“, sondern in Form einer Wertschätzung des Augenblicks und des Versuches der _beständigen_ Aufmerksamkeit für die Dinge, die ich für wichtig halte.
Wenn ich jeden Tag bewusst und aufmerksam lebe, ist es egal, ob die Ewigkeit folgt oder nicht und wenn ja, in welcher Form. Das gelingt mir natürlich nicht immer, wer ist schon perfekt, aber ich bemühe mich.
- Spezialisten, auch zwei, können irren.
ja, aber die Röntgenbilder nicht
Deine Frage ist auch ein wenig „unfair“, weil ich den Fall nicht kenne, von dem Du sprichst. Sowas kann ich nur beurteilen, wenn ich quasi dabei war - das gilt für jeden, denke ich, alles andere ist haltlose Spekulation und völlig willkürlich, weil nur auf einem Ausschnitt der wesentlichen Fakten beruhend.
- Der menschliche Körper ist weit davon entfernt, vollständig
verstanden zu sein. Er birgt sicher einiges an Energien und
Möglichkeiten, die sich uns noch nicht erschlossen haben. Ich
kenne diese Frau nicht,
würdest Du gerne mal so einen Fall selbst untersuchen/erleben?
Ich muß sowas nicht haben, aber würde mir das über den Weg laufen, würde ich es beachten und „untersuchen“, soweit mir das möglich ist.
deshalb kann ich nur spekulieren, aber
es ist z.B. möglich, daß sie durch dieses Leid (im Leid wächst
der Mensch am meisten) zu sich selbst gefunden hat, und sich
ihr Körper aus sich heraus regeneriert hat.
Innerhalb einer ein paar Sekunden??? Unmöglich
Unmöglich? Nö. Außerdem geschehen solche Dinge nie innerhalb von ein paar Sekunden. Der Prozeß des Erkrankens und der Heilung dauert insgesamt immer eine gewisse Zeit, einen Teil davon bekommt man bloß häufig nicht mit.
Selbst „Zufall“
ist möglich und nicht widerlegbar.
Ist gegen Physik etc, irdisch ist so ein Zufall nicht möglich
Wie gesagt, ich hab keine Ahnung, wovon Du da konkret sprichst.
Oh da decken sich unsere Meinungen. Und wer oder was bestimmt
etc diese Aufgabe?
Welche Kraft/Energie/Geist?
Die Weltformel.
E=mc2 ist eine rein materielle Formel und der Erfinder
Einstein hat selbst erkannt, dass es dahinter noch eine Kraft,
göttliche Kraft geben muss.
Einstein war auch Physiker und kein Mystiker - ich glaube, daß sich die Formel im Prinzip auf alles, auch auf Geist und Seele erweitern lässt.
Aber das ist nur ein Bild, das ich mir mache und nicht zwingend wörtlich zu nehmen.
Wenn Du Krankheit als negative Energie sehen willst, dann wäre
es eine negative geistkliche Energie, die dann nach Deiner
interessanten Überlegung durch eine positive Energie
neutrallisiert (oder sogar noch mehr) werden könnte.
Interessante Überlegung, finde ich. Aber wo und wer ist dann
die negative bzw positive Energie?
Ich denke nicht, daß es Dinge wie negativ und positiv oder Gut und Böse gibt. Das sind menschliche Erfindungen. Die Natur, das Universum wertet nicht. Es gibt nur Ursache und Wirkung, ganz wertfrei. Krankheit ist in diesem Sinne nicht schlecht, sondern lediglich Veränderung, die sich in diese oder jene Richtung entwickeln kann. Genau aus diesem Grund lehne ich auch das Motiv der Sünde ab. Einzig solang ich mich als Individuum in diesem Körper bewege, gibt es Gut und Böse, und dann insofern, als daß alles gut ist, was mir subjektiv unterm Strich gut tut. Aber ich weiß, daß das eigentlich irrelevant ist und überwindbar.
Gruß,
-doc.