Ökumene

Hi,

An einen Gott zu glauben, dem das egal ist, und der nur darauf
schaut, ob ich brav demütig bin, finde ich total bescheuert -
das hat überhaupt keinen Sinn, finde ich.

Ups von brav, habe ich nichts gesagt.

Okay, aber zumindest demütig im Sinne von unterordnen.
Ich ordne mich nicht gerne jemandem unter, der sich meinen Respekt nicht verdient hat. Und Dein Gott hat das, wenn ich mich auf die Bibel beziehen darf, nicht getan, eher im Gegenteil.

Ich weiss nicht ob Du Vater bist. Wenn nein stelle Dir vor Du
wärst ein Vater. Müssten und könnten Deine Kinder Deine Liebe
zu Ihnen durch gute Taten „erkaufen“?

Nein, ich bin kein Vater, aber im spirituellen Sinne negiere ich die Existenz einer übergeordneten Wesenheit, so daß sich die Frage hier nicht stellt.

Würdest Du die Liebe abhängig machen, wie brav, wie gut das
einzelne Kind ist? Und wenn nein, von was würde Deine Liebe zu
den Kinder abhängen?

Diese Frage werde ich Dir erst beantworten können, wenn ich Vater bin. :smile:

Wenn Du jemanden alle Tage einen Ohrfeige gibst und dafür
demjenigen alle Tage auch viele Küsse gibst, kannst Du die
Ohrfeigen damit nicht aufwiegen. Mit anderen Worten diese
Sünden kann niemand selber abtragen.

Wie gesagt, imho existiert so etwas wie „Sünde“ nur als
Konstrukt.

Ist das mit der Ohrfeige ein Konstrukt? Denke der Betroffene
sieht es nicht so

Der Betroffene ist vermutlich auch ein Mensch und denkt daher vermutlich in den Kategorien von Gut und Böse.
Die stelle ich ja auch nicht Frage - wir Menschen brauchen sie, um entscheiden zu können; der eine mehr, der andere weniger.
Diese Kategorien auf „das Ganze“ zu übertragen, halte ich für vermessen und nicht berechtigt.
„Der Welt“ ist es egal, ob ich jemandem eine Ohrfeige gebe oder nicht. Davon ab glaube ich daran, daß auch solch ein Vorkommnis einen Sinn hat, auch, wenn er sich uns zunächst nicht erschliessen mag. Das liegt jedoch am naturgemäß begrenzten Horizont.

In was für Zeiträumen denkst Du? Wann war es denn besser? Vor
zwanzig Jahren? Was sind zwanzig Jahre? Wie hat sich die
Menschheit in den letzten 20000 Jahren entwickelt?

dENKE SO IN zEITRÄUMEN VON 25 EVENT 50 jAHREN. Soweit wir
zurückblicken können, wurden die Menschen immer etwas
egoistischer, härter, unsensibler etc. Denk wie es auf dem
Pausenplatz Deines Grossvaters zu und her ging und denk wie es
jetzt zu und her geht.

Ich weiß, wie es im Elternhaus meiner Eltern zuging, und in meinem. Da ist es echt besser geworden, so rein subjektiv :smile:

(Wunderheilungen)

Trotzdem sind sie für mich insofern nicht
wichtig, als daß sie nicht zwingend nur christlich erklärbar
sind und nicht unbedingt Ereignisse spiritueller Erkenntnis
sein müssen.

Stimmt, nicht zwingend, aber vieleicht eben doch und wie
willst Du es wissen, ob sie es sind??

Ich weiß es nicht. Aus der Summe meiner bisherigen Erfahrungen und Gedanken schließe ich, daß sie mit Christentum nichts zu tun haben.
Wie schon erwähnt, sollte sich da erkenntnismäßig nochmal groß was tun, sperre ich mich nicht dagegen, aber bislang ist mir da nichts begegnet, was mich an meiner Sicht der Dinge hat zweifeln lassen :smile:

Oh, letztlich betrifft Erleuchtung immer nur den Erleuchteten,
wenn Du diese esoterische Wortwahl erlaubst. Ich hab nix von
der Erleuchtung anderer.

Stimmt, aber wenn es einen Weg gibt und der Weg durch jemanden
gegangen ist, könntest Du ihn auch gehen. Ob Du gehen willst,
wäre dann nur noch abhängig, wie das Ziel ist, oder?

Ich kann und muß meinen Weg letztlich allein finden. Es mag ein anderer als Deiner oder der von sonstwem sein. Wo das Ziel ist, seh ich, wenn ich da bin :smile: Vielleicht treffen wir uns ja mal wieder :wink: Man sieht sich ja immer zweimal im Leben, mindestens :smile:

Die Berichte von den Wegen anderer schaue ich mir manchmal an. Dadurch hab ich auch schon ein paar Menschen kennengelernt, deren Weg dem meinen ähnlich zu sein scheint, oder mit denen ich ein Stückchen gemeinsam gehen konnte, bis wir dann jeweils wieder eine andere Richtung eingeschlagen haben. Wie gesagt, jeder hat seine Aufgabe, und dadurch hat auch jeder seinen eigenen Weg. Ich glaube daran, daß das Ziel letztlich dasselbe ist, nämlich die Auflösung des Individuums und die Rückkehr ins Kollektiv, die „Ursuppe“.

Gruß,

-doc.

Würdest Du einen Ferientag opfern, wenn Du dann alle Jahre bis
zur Pension 3 Wochen Ferien mehr hättest?

Nicht, wenn ich in einem Beruf arbeite, der mir Erfüllung und
genug Freizeit bietet.

Lach, hast mich erwischt, denk Dior das Beispiel um in Geld
oder sonst wie. Denke dU BIST SCHLAU GENUG UM ZU WISSEN, WAS
ICH MEINTE.

Ziel meiner persönlichen / spirituellen Entwicklung ist es u.a., andere Kriterien bei der Entscheidungsfindung zu betrachten. Davon ab ist es Grundhaltung, daß ich mich nicht auf vage Vermutungen hin kasteie, sondern, wie auch schon erwähnt, auf das beschränke, was ich habe, was ich sehe und darauf, daß mit meinen Überzeugungen in Einklang zu bringen.

oK, wo wohnst Du, in welcher gegend?

In Essen, Ruhrgebiet. Doch bedenke (auch, wenn es Dir wie
Ausflüchte vorkommt): Ich kann nur „Wunder“ betrachten, die
vor meinen Augen geschehen. Keine Vorführung von jemandem, dem
schonmal eins passiert ist. Warum? Weil ich letztlich nur
weiß, was ich selbst erfahre.

OK bedenke es. ÜBRIGENS HAST Du kernphusion schon mal selbst
erfahren? Nein’ Trotzdenm weisst Du es oder? smile

Ich weiß nichts von Kernfusion :smile: Hab die noch nie gesehen. Aber: Die Gesetze der Physik sind in sich schlüssig und weitestgehend widerspruchsfrei, was dieses Beispiel angeht. Aus trivialen Beobachtungen kann ich einiges extrapolieren, und das, was ich nicht daraus erschliessen kann, glaube ich, aber wissen? Nein.

Es gibt noch mehr als nur Zufall und Intelligenz, nämlich
Logik. Man könnte auch sagen „Intelligenz ist auch nur Logik“,
und die liegt in der Natur der Dinge.

Logik ist nicht gerichtet bzw kann nur entscheiden, wenn sie
die Entscheidungsgrundlagen kennt, zB logische Programmierung,
wann, dann gehe zu…

Ich denke, daß die Logik eine Grundeigenschaft aller Dinge und Zusammenhänge ist. Axiom des Lebens sozusagen. Das setze ich voraus, und bislang passt das :smile:

Interessant ist, dass jede Religion das Gute und Böse kennt.

Och, das ist mir gleich. Vielleicht liegt es daran, daß ich
mich mit keiner mir bekannten Religion identifizieren kann.

OK aber wieso weisst du dann dass alles neutral vom gleichen
kommt?

Es gibt keinen logischen Grund dafür, in Gut und Böse zu unterscheiden.
Das ist das eine, das andere ist, daß ich aus, hm, nennen wir es „mystischen Erlebnissen“, den Schluß gezogen habe, oder von mir aus auch „erfahren habe“, daß es das nicht gibt. Vielleicht täusche ich mich!? Ja, vielleicht. Vielleicht auch nicht. Aber es entspricht meiner Wahrnehmung und meinen gedanklichen Schlüssen. Aus dem Grund halte ich daran fest, unternehme aber keinerlei Versuche, jemanden zu missionieren. Soll ja jeder nach seiner Facon glücklich werden :smile:

Es gibt kein „Böse“. Du kannst jemanden erschiessen, das
Universum wird’s Dir nicht übelnehmen - es nimmt es lediglich
zur Kenntnis.

Das Universum ist geistlos.

Das ist eine Behauptung. Ich behaupte, Geist ist nur ein Teil vom Ganzen, letztlich entspringt aller „Geist“ dem Universum, also dem Ganzen, und ist ihm damit inhärent.

Ich sehe „Alles“ als eine Menge an Energie - ob nun endlich oder unendlich, hab ich noch nicht beschlossen. Ich sehe einen Menschen, also die Trinität aus Körper, Geist und Seele als eine Art Tropfen, der sich aus Dieser Suppe formt. So ähnlich, wie wenn Du (verzeih das unappetitliche Beispiel) einen Speicheltropfen langsam absinken lässt. Er ist ein Tropfen, entstanden aus einer Menge Speichel, der sich ausformt und an einem dünnen Faden herabsinkt. Solch ein Tropfen kann z.B. ein Mensch sein. Er entfernt sich zu Beginn von der Ursuppe, die Verbindung wird dünner (kleine Kinder scheinen ja manchmal sehr spirituell zu sein, wird mit zunhemender Adoleszenz dann wohl weniger) und irgendwann kann er umkehren, mit zunehmender Erkenntnis des „Erwachsenen“ sich wieder dem Ganzen nähern, um im Tod wieder in der Ursuppe aufzugehen.
Seine Taten, seine Gedanken, alles, was er ist, ist nachwievor vorhanden - Speichel verschwindet ja nicht einfach, er wird bloß wieder umgewandelt.

Bist Du so sicher dass es nichts
geistiges mehr gibt und wenn doch dass ihm alles egal ist?

In der genannten Vorstellung ist alles irgendwie geistig, bloß eben nicht in individueller Form, sondern quasi als Kollektiv, und wenn Gut und Böse als Kategorien nicht existieren, kann „das Kollektiv“ auch nicht in diese Kategorien einordnen.

Wenn Du das Wort „blau“ nicht kennst, kannst Du es nicht schreiben.

Gruß,

-doc.

Beispiel
Hallo Doc,

Ich werd’s erleben, wenn es soweit ist. Es nützt mir nichts,
dem Thema soviel Beachtung zu schenken, daß ich das Jetzt
vernachlässige - überleg mal, gibt’s die Ewigkeit dann doch
nicht, hast Du gar nicht gelebt, ist auch doof, oder? Carpe
diem! Damit bist Du auf der sicheren Seite und vergeudest
keine Zeit (naja, wenn ich mich so anschaue… okay, Du
vergeudest weniger Zeit, als wenn Du Dein Leben nur auf’s
Jenseits ausrichtest :smile:)

ein kleines Beispiel aus dem Alltag.

Eine Versicherung bietet mir an, bei einem geringen monatlichen Beitrag, mir eine stattliche Rente bis zum Lebensende zu bezahlen.

Nun sage ich, mit dem Geld kann ich jetzt aber etwas Besseres anfangen. Wie ich meine Rente finanziere überlege ich wenn ich alt bin.

Leider ist es dann aber zuspät zur Vorsorge und ich werde am Hungertuch nagen. Dann werde ich mir Vorwürfe machen „Hätt ich doch damals…“.

Mein Nachbar hat vorgesorgt und kassiert jedes Monat eine Stange Geld. Darf ich dann schreien, das sei ungerecht?

Du wirst nach dem Tod genügend Zeit haben, darüber nachzudenken, aber ändern kannst Du nichts mehr. Du hast Zeit vorzusorgen solange Du lebst.

Gruss Harald

Hi,

An einen Gott zu glauben, dem das egal ist, und der nur darauf
schaut, ob ich brav demütig bin, finde ich total bescheuert -
das hat überhaupt keinen Sinn, finde ich.

Ups von brav, habe ich nichts gesagt.

Okay, aber zumindest demütig im Sinne von unterordnen.
Ich ordne mich nicht gerne jemandem unter, der sich meinen
Respekt nicht verdient hat. Und Dein Gott hat das, wenn ich
mich auf die Bibel beziehen darf, nicht getan, eher im
Gegenteil.

Verstehe, ausser wieso hat Gott Deinen Respekt nicht verdient???

Ich weiss nicht ob Du Vater bist. Wenn nein stelle Dir vor Du
wärst ein Vater. Müssten und könnten Deine Kinder Deine Liebe
zu Ihnen durch gute Taten „erkaufen“?

Nein, ich bin kein Vater, aber im spirituellen Sinne negiere
ich die Existenz einer übergeordneten Wesenheit, so daß sich
die Frage hier nicht stellt.

Deine Grundfrage war, das Du ja ein guter Mensch bist und trotzdem nicht in den Himmel zu Gott kommen wirst.
Deshalb mein Vergleich mit dem Vater um zu erklären wieso es so ist.

Würdest Du die Liebe abhängig machen, wie brav, wie gut das
einzelne Kind ist? Und wenn nein, von was würde Deine Liebe zu
den Kinder abhängen?

Diese Frage werde ich Dir erst beantworten können, wenn ich
Vater bin. :smile:

Wirklich? Denke Du kannst es Dir vorstellen. Wenn das Baby im Kinderwagen liegt liebst Du es nicht, da es noch keine guten Taten gemacht hat?

Wenn Du jemanden alle Tage einen Ohrfeige gibst und dafür
demjenigen alle Tage auch viele Küsse gibst, kannst Du die
Ohrfeigen damit nicht aufwiegen. Mit anderen Worten diese
Sünden kann niemand selber abtragen.

Wie gesagt, imho existiert so etwas wie „Sünde“ nur als
Konstrukt.

Ist das mit der Ohrfeige ein Konstrukt? Denke der Betroffene
sieht es nicht so

Der Betroffene ist vermutlich auch ein Mensch und denkt daher
vermutlich in den Kategorien von Gut und Böse.
Die stelle ich ja auch nicht Frage - wir Menschen brauchen
sie, um entscheiden zu können; der eine mehr, der andere
weniger.
Diese Kategorien auf „das Ganze“ zu übertragen, halte ich für
vermessen und nicht berechtigt.
„Der Welt“ ist es egal, ob ich jemandem eine Ohrfeige gebe
oder nicht. Davon ab glaube ich daran, daß auch solch ein
Vorkommnis einen Sinn hat, auch, wenn er sich uns zunächst
nicht erschliessen mag. Das liegt jedoch am naturgemäß
begrenzten Horizont.

Du gibst allem einen Sinn, aber gleichzeitig lehnst Du irgen ein göttliches Wesen ab, das verstehe ich nicht.

In was für Zeiträumen denkst Du? Wann war es denn besser? Vor
zwanzig Jahren? Was sind zwanzig Jahre? Wie hat sich die
Menschheit in den letzten 20000 Jahren entwickelt?

dENKE SO IN zEITRÄUMEN VON 25 EVENT 50 jAHREN. Soweit wir
zurückblicken können, wurden die Menschen immer etwas
egoistischer, härter, unsensibler etc. Denk wie es auf dem
Pausenplatz Deines Grossvaters zu und her ging und denk wie es
jetzt zu und her geht.

Ich weiß, wie es im Elternhaus meiner Eltern zuging, und in
meinem. Da ist es echt besser geworden, so rein subjektiv :smile:

Lach, auf ein beschränkten Ort/Personen bezogen durchaus möglich, war bei mir zum Glück auch so. Aber schau heraus, Beispiel Pausenplatz in der Schule, allgemein. Jeder vierte Schüler hat heute ein Messer im Sack, las ich gerade gestern in einer CH Zeitung

(Wunderheilungen)

Trotzdem sind sie für mich insofern nicht
wichtig, als daß sie nicht zwingend nur christlich erklärbar
sind und nicht unbedingt Ereignisse spiritueller Erkenntnis
sein müssen.

Stimmt, nicht zwingend, aber vieleicht eben doch und wie
willst Du es wissen, ob sie es sind??

Ich weiß es nicht. Aus der Summe meiner bisherigen Erfahrungen
und Gedanken schließe ich, daß sie mit Christentum nichts zu
tun haben.
Wie schon erwähnt, sollte sich da erkenntnismäßig nochmal groß
was tun, sperre ich mich nicht dagegen, aber bislang ist mir
da nichts begegnet, was mich an meiner Sicht der Dinge hat
zweifeln lassen :smile:

Oh verstehe ich gut, kann ich nachvollziehen

Oh, letztlich betrifft Erleuchtung immer nur den Erleuchteten,
wenn Du diese esoterische Wortwahl erlaubst. Ich hab nix von
der Erleuchtung anderer.

Stimmt, aber wenn es einen Weg gibt und der Weg durch jemanden
gegangen ist, könntest Du ihn auch gehen. Ob Du gehen willst,
wäre dann nur noch abhängig, wie das Ziel ist, oder?

Ich kann und muß meinen Weg letztlich allein finden. Es mag
ein anderer als Deiner oder der von sonstwem sein. Wo das Ziel
ist, seh ich, wenn ich da bin :smile: Vielleicht treffen wir uns
ja mal wieder :wink: Man sieht sich ja immer zweimal im Leben,
mindestens :smile:

Die Berichte von den Wegen anderer schaue ich mir manchmal an.
Dadurch hab ich auch schon ein paar Menschen kennengelernt,
deren Weg dem meinen ähnlich zu sein scheint, oder mit denen
ich ein Stückchen gemeinsam gehen konnte, bis wir dann jeweils
wieder eine andere Richtung eingeschlagen haben. Wie gesagt,
jeder hat seine Aufgabe, und dadurch hat auch jeder seinen
eigenen Weg. Ich glaube daran, daß das Ziel letztlich dasselbe
ist, nämlich die Auflösung des Individuums und die Rückkehr
ins Kollektiv, die „Ursuppe“.

Verstehe, aber wie es Mann und Frau gibt, wie es einen magnetischen Plus und einen Minuspol gibt, gibt es auch im geistlichen ein Plus und ein Minus.
Du bist bereit Erkentnisse zuzulassen und wenn Du auch bereit bist entsprechende Erfahrungen nicht auf der intellektuellen Ebene zu machen, denke ich, dass Du vieleicht einmal einen anderen Weg einschlagen wirst.

Gruss
Beat

Moment
Hi,

das Beispiel hinkt nicht nur, es kann noch nicht mal gehen. Die Versicherung kann Dir ausrechnen, wie die finanzielle Situation im Alter ist. Damit hast Du eine gute Grundlage für eine Entscheidung. Jetzt beweise mir mal, dass es ein sogenanntes „Leben nach dem Tod“ überhaupt gibt.
Die Sache mit der Lebensversicherung ist eine Wette darauf, dass ich die Rente überhaupt erlebe. Die Chancen stehen nicht allzu schlecht, das kann ich mir mit ein wenig Stochastik selber ausrechnen.

Aber (tschuldigung) wie zum Geier soll ich mir eine Wahrscheinlichkeit ausrechnen, dass es einen Gott gibt, oder ein Leben nach dem Tod?

Ich finde Doc’s Einstellung sehr gut, in diesem Sinne: Carpe Diem!

Herb

Hallo

Erstens gibt es relativ viele Beweise für ein Leben danach, wenn man sich damit beschäftig, wird man auch solche finden.
Zweitens ist es wie mit der Liebe, niemand kann Dir die Liebe beweisen und trotzdem bist Du ganz sicher das es sie gibt, wenn Du mal richtig verliebt warst. Aber dazu musst Du Dich darauf einlassen, offen sein. Bist Du es auch wegen einem Leben nach dem Tod???

Gruss
Beat

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Würdest Du einen Ferientag opfern, wenn Du dann alle Jahre bis
zur Pension 3 Wochen Ferien mehr hättest?

Nicht, wenn ich in einem Beruf arbeite, der mir Erfüllung und
genug Freizeit bietet.

Lach, hast mich erwischt, denk Dior das Beispiel um in Geld
oder sonst wie. Denke dU BIST SCHLAU GENUG UM ZU WISSEN, WAS
ICH MEINTE.

Ziel meiner persönlichen / spirituellen Entwicklung ist es
u.a., andere Kriterien bei der Entscheidungsfindung zu
betrachten. Davon ab ist es Grundhaltung, daß ich mich nicht
auf vage Vermutungen hin kasteie, sondern, wie auch schon
erwähnt, auf das beschränke, was ich habe, was ich sehe und
darauf, daß mit meinen Überzeugungen in Einklang zu bringen.

Verstehe ich und find ich auch gut. Aber dazu musst Du auch bereit sein, Dir die entsprechenden Informationen einzuholen, Dich damit einzulassen.
Ausserdem ist es wie mit der Liebe, niemand kann Dir die Liebe beweisen und trotzdem bist Du ganz sicher das es sie gibt, sobald Du mal richtig verliebt warst. Aber dazu musst Du Dich darauf einlassen, offen sein.

oK, wo wohnst Du, in welcher gegend?

In Essen, Ruhrgebiet. Doch bedenke (auch, wenn es Dir wie
Ausflüchte vorkommt): Ich kann nur „Wunder“ betrachten, die
vor meinen Augen geschehen. Keine Vorführung von jemandem, dem
schonmal eins passiert ist. Warum? Weil ich letztlich nur
weiß, was ich selbst erfahre.

OK bedenke es. ÜBRIGENS HAST Du kernphusion schon mal selbst
erfahren? Nein’ Trotzdenm weisst Du es oder? smile

Ich weiß nichts von Kernfusion :smile: Hab die noch nie gesehen.
Aber: Die Gesetze der Physik sind in sich schlüssig und
weitestgehend widerspruchsfrei, was dieses Beispiel angeht.
Aus trivialen Beobachtungen kann ich einiges extrapolieren,
und das, was ich nicht daraus erschliessen kann, glaube ich,
aber wissen? Nein.

Sind Sie schlüssig? Die Naturgesetze beruhen auf sogenannten 7 Axiomen, dass sind per Definition unbeweisbare Grundlagen als Fundament.
Du siehst also, nicht einmal die Naturgesetzen können bewiesen werden und der ganzze Aufbau beruht auf unbewiesenen!!!

Es gibt noch mehr als nur Zufall und Intelligenz, nämlich
Logik. Man könnte auch sagen „Intelligenz ist auch nur Logik“,
und die liegt in der Natur der Dinge.

Logik ist nicht gerichtet bzw kann nur entscheiden, wenn sie
die Entscheidungsgrundlagen kennt, zB logische Programmierung,
wann, dann gehe zu…

Ich denke, daß die Logik eine Grundeigenschaft aller Dinge und
Zusammenhänge ist. Axiom des Lebens sozusagen. Das setze ich
voraus, und bislang passt das :smile:

Ist es logisch das sicvch ei8n reicher in eine Reiche verliebt? Und wenn ja, warumm gibt es dann Reiche die sich in Arme verlieben?

Interessant ist, dass jede Religion das Gute und Böse kennt.

Och, das ist mir gleich. Vielleicht liegt es daran, daß ich
mich mit keiner mir bekannten Religion identifizieren kann.

OK aber wieso weisst du dann dass alles neutral vom gleichen
kommt?

Es gibt keinen logischen Grund dafür, in Gut und Böse zu
unterscheiden.
Das ist das eine, das andere ist, daß ich aus, hm, nennen wir
es „mystischen Erlebnissen“, den Schluß gezogen habe, oder von
mir aus auch „erfahren habe“, daß es das nicht gibt.
Vielleicht täusche ich mich!? Ja, vielleicht. Vielleicht auch
nicht. Aber es entspricht meiner Wahrnehmung und meinen
gedanklichen Schlüssen. Aus dem Grund halte ich daran fest,
unternehme aber keinerlei Versuche, jemanden zu missionieren.
Soll ja jeder nach seiner Facon glücklich werden :smile:

Oh doch gibt es. Rede mal mit Menschen die nur sogenannnt Böses erleben, dass die Unterscheidung nicht logisch ist.
oK verständlich, wenn Du bereit bist auch mal anderen mystische Erlebnisse zu haben, wirst Du sie auch haben, Bist du bereit dazu?

Es gibt kein „Böse“. Du kannst jemanden erschiessen, das
Universum wird’s Dir nicht übelnehmen - es nimmt es lediglich
zur Kenntnis.

Das Universum ist geistlos.

Das ist eine Behauptung. Ich behaupte, Geist ist nur ein Teil
vom Ganzen, letztlich entspringt aller „Geist“ dem Universum,
also dem Ganzen, und ist ihm damit inhärent.

Ich sage es ist genau umgekehrt, da Geist mehr ist als Materie (Universum)

Ich sehe „Alles“ als eine Menge an Energie - ob nun endlich
oder unendlich, hab ich noch nicht beschlossen. Ich sehe einen
Menschen, also die Trinität aus Körper, Geist und Seele als
eine Art Tropfen, der sich aus Dieser Suppe formt. So ähnlich,
wie wenn Du (verzeih das unappetitliche Beispiel) einen
Speicheltropfen langsam absinken lässt. Er ist ein Tropfen,
entstanden aus einer Menge Speichel, der sich ausformt und an
einem dünnen Faden herabsinkt. Solch ein Tropfen kann z.B. ein
Mensch sein. Er entfernt sich zu Beginn von der Ursuppe, die
Verbindung wird dünner (kleine Kinder scheinen ja manchmal
sehr spirituell zu sein, wird mit zunhemender Adoleszenz dann
wohl weniger) und irgendwann kann er umkehren, mit zunehmender
Erkenntnis des „Erwachsenen“ sich wieder dem Ganzen nähern, um
im Tod wieder in der Ursuppe aufzugehen.
Seine Taten, seine Gedanken, alles, was er ist, ist nachwievor
vorhanden - Speichel verschwindet ja nicht einfach, er wird
bloß wieder umgewandelt.

Schönes Bild, aber schön muss nicht richtig sein

Bist Du so sicher dass es nichts
geistiges mehr gibt und wenn doch dass ihm alles egal ist?

In der genannten Vorstellung ist alles irgendwie geistig, bloß
eben nicht in individueller Form, sondern quasi als Kollektiv,
und wenn Gut und Böse als Kategorien nicht existieren, kann
„das Kollektiv“ auch nicht in diese Kategorien einordnen.

Ein Kollektiv das sich im einzelnen gegenseitig zerstört ist gegen das Kollektiv und unlogisch. Wenn es jedoch ein Plus und ein Minus gibt, ist das Gegenseitige zerstören und noch viel mehr leicht erklärbar und logisch

Gruss
Beat

Hi Beat,

es gibt keine Beweise im naturwissenschaftlichen Sinne, die ein Leben nach dem Tod bestätigen könnten. Ist ja auch ein Paradoxon, tot ist tot.
Und Liebe kann man beweisen, ist eine rein elektro-chemische Sache.

Gruss,

Herb

Hallo Herb

Warst Du mal echt verliebt? nur elektrochemisch? Einzelheitem kann man erklären, aber das ganze?

Wenn zB einer wissenschaftlich als Tod erklärt wurde und dann zurückkehrt, das heisst wieder lebt und etwas erzählt. Viele andere ebenso und dazu noch das gleiche. Dies wäre auch ein Einzelteilbeweis. Das heisst diese Fälle gibt es zu hunderten, wenn nicht tausenden.

Dazu gibt es viele andere Beweise das es auch eine geistliche Welt gibt. Da wir ja einen Geist haben und wissenschaftlich eigentlich nur der Körper stirbt, wo geht er dennhin, unser Geist?
Wissenschaftler haben übrigens in der Todessekunde einen zwar minimalen aber unerkläebaren Gewichtsabfall festgestellt.

Du siehst gibt also wie in der Liebe, viele Einzelbeweise. Je nach dem kannst Du sagen die reichen mir als Gesamtbeweis aus, sowohl bei der Liebe, wie für den „Leben nach dem Tod“ Beweis.

Wenn Du dann noch selbst eine entsprechende eindeutige Erfahrung machst, dann weisst Du es sicher, auch wenn Du und niemand anderes es beweisen kann.

Gruss
Beat

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

Ziel meiner persönlichen / spirituellen Entwicklung ist es
u.a., andere Kriterien bei der Entscheidungsfindung zu
betrachten. Davon ab ist es Grundhaltung, daß ich mich nicht
auf vage Vermutungen hin kasteie, sondern, wie auch schon
erwähnt, auf das beschränke, was ich habe, was ich sehe und
darauf, daß mit meinen Überzeugungen in Einklang zu bringen.

Verstehe ich und find ich auch gut. Aber dazu musst Du auch
bereit sein, Dir die entsprechenden Informationen einzuholen,
Dich damit einzulassen.

Okay, das würde konsequent bedeuten, daß ich mich mit allen Glaubensrichtungen derart intensiv beschäftigen „muß“, und trotzdem stets „der Wahrheit hinterherlaufe“. Dazu habe ich ganz profan weder Lust noch Zeit - ich, mit meinen Interessen und Prioritäten kann nur mit offenen Augen durch die Welt gehen und mitnehmen, was kommt.

Ich weiß nichts von Kernfusion :smile: Hab die noch nie gesehen.
Aber: Die Gesetze der Physik sind in sich schlüssig und
weitestgehend widerspruchsfrei, was dieses Beispiel angeht.
Aus trivialen Beobachtungen kann ich einiges extrapolieren,
und das, was ich nicht daraus erschliessen kann, glaube ich,
aber wissen? Nein.

Sind Sie schlüssig? Die Naturgesetze beruhen auf sogenannten 7
Axiomen, dass sind per Definition unbeweisbare Grundlagen als
Fundament.
Du siehst also, nicht einmal die Naturgesetzen können bewiesen
werden und der ganzze Aufbau beruht auf unbewiesenen!!!

Richtig, aber er funktioniert, und ich kann seine Auswirkungen wahrnehmen, und zwar so, wie die Naturgesetze sie erwarten lassen.

Ich denke, daß die Logik eine Grundeigenschaft aller Dinge und
Zusammenhänge ist. Axiom des Lebens sozusagen. Das setze ich
voraus, und bislang passt das :smile:

Ist es logisch das sicvch ei8n reicher in eine Reiche
verliebt? Und wenn ja, warumm gibt es dann Reiche die sich in
Arme verlieben?

Ich denke, daß beides logisch sein kann, weil da weit mehr zu gehört als arm oder reich. Wenn ich behaupte, daß alles logisch abläuft, heisst das btw. nicht, daß ich auch alles lückenlos erklären kann - ich GLAUBE daran, daß alles logisch abläuft, auch die Abläufe, deren Kausalkette sich mir (noch) nicht erschliesst. Aber da wir ja im Glaubensbrett sind, darf ich das :smile: Ich muß, will und kann hier nicht BEWEISEN, daß es Deinen Gott gibt, meine Ursuppe oder nichts von alldem.

Es gibt keinen logischen Grund dafür, in Gut und Böse zu
unterscheiden.

Oh doch gibt es. Rede mal mit Menschen die nur sogenannnt
Böses erleben, dass die Unterscheidung nicht logisch ist.

Sie werden sich natürlich verständlicherweise nicht für meine Worte interessieren. Das ist menschlich, und logisch :wink:

oK verständlich, wenn Du bereit bist auch mal anderen
mystische Erlebnisse zu haben, wirst Du sie auch haben, Bist
du bereit dazu?

Jederzeit. Solang sie drogeninduziert o.ä. sind :smile:

Das ist eine Behauptung. Ich behaupte, Geist ist nur ein Teil
vom Ganzen, letztlich entspringt aller „Geist“ dem Universum,
also dem Ganzen, und ist ihm damit inhärent.

Ich sage es ist genau umgekehrt, da Geist mehr ist als Materie
(Universum)

Tja, und nun? :smile:

Schönes Bild, aber schön muss nicht richtig sein

Nö, muß nicht, bisher hab ich aber keinen Grund, daran zu zweifeln.

Ein Kollektiv das sich im einzelnen gegenseitig zerstört ist
gegen das Kollektiv und unlogisch. Wenn es jedoch ein Plus und
ein Minus gibt, ist das Gegenseitige zerstören und noch viel
mehr leicht erklärbar und logisch

Nichts wird zerstört. Auch Zerstörung ist ein menschlicher Begriff, eine Krücke. Die Welt wandelt sich lediglich.

Gruß,

-doc.

Hi,

Ziel meiner persönlichen / spirituellen Entwicklung ist es
u.a., andere Kriterien bei der Entscheidungsfindung zu
betrachten. Davon ab ist es Grundhaltung, daß ich mich nicht
auf vage Vermutungen hin kasteie, sondern, wie auch schon
erwähnt, auf das beschränke, was ich habe, was ich sehe und
darauf, daß mit meinen Überzeugungen in Einklang zu bringen.

Verstehe ich und find ich auch gut. Aber dazu musst Du auch
bereit sein, Dir die entsprechenden Informationen einzuholen,
Dich damit einzulassen.

Okay, das würde konsequent bedeuten, daß ich mich mit allen
Glaubensrichtungen derart intensiv beschäftigen „muß“, und
trotzdem stets „der Wahrheit hinterherlaufe“. Dazu habe ich
ganz profan weder Lust noch Zeit - ich, mit meinen Interessen
und Prioritäten kann nur mit offenen Augen durch die Welt
gehen und mitnehmen, was kommt.

Ein verständlichjes Argument, denke aber, dass es reichen würde, ob es eine geteilte geistige Welt gibt, oder nicht, ohne die spezifischen Religionen alle zu untersuchen

Ich weiß nichts von Kernfusion :smile: Hab die noch nie gesehen.
Aber: Die Gesetze der Physik sind in sich schlüssig und
weitestgehend widerspruchsfrei, was dieses Beispiel angeht.
Aus trivialen Beobachtungen kann ich einiges extrapolieren,
und das, was ich nicht daraus erschliessen kann, glaube ich,
aber wissen? Nein.

Sind Sie schlüssig? Die Naturgesetze beruhen auf sogenannten 7
Axiomen, dass sind per Definition unbeweisbare Grundlagen als
Fundament.
Du siehst also, nicht einmal die Naturgesetzen können bewiesen
werden und der ganzze Aufbau beruht auf unbewiesenen!!!

Richtig, aber er funktioniert, und ich kann seine Auswirkungen
wahrnehmen, und zwar so, wie die Naturgesetze sie erwarten
lassen.

Du hast etwas mit Deinen Worten ausgedrückt, welches ich schon immer irgendwie rüberbringen wollte und ich Esel schaffte es einfach nicht. Aber dank Deinen Worten kann ich es jetzt:
Genau, weil Du mit der materiellen Welt lebst, nimmst Du sie auch wahr, Du weisst das gewisse Dinge stimmen, auch wenn Du gar nicht weisst, ob diese Dinge bewiesen sind.
Denke eben, dass wenn Du mal nur ein bischen in der anderen Welt die ich meine lebst, oder vieleicht sogar nur schnuppern würdest, würdest Du die Auswirkungen auch wahrnehmen und zwar so, wie sie in der Bibel stehen.

Ich denke, daß die Logik eine Grundeigenschaft aller Dinge und
Zusammenhänge ist. Axiom des Lebens sozusagen. Das setze ich
voraus, und bislang passt das :smile:

Ist es logisch das sicvch ei8n reicher in eine Reiche
verliebt? Und wenn ja, warumm gibt es dann Reiche die sich in
Arme verlieben?

Ich denke, daß beides logisch sein kann, weil da weit mehr zu
gehört als arm oder reich. Wenn ich behaupte, daß alles
logisch abläuft, heisst das btw. nicht, daß ich auch alles
lückenlos erklären kann - ich GLAUBE daran, daß alles logisch
abläuft, auch die Abläufe, deren Kausalkette sich mir (noch)
nicht erschliesst. Aber da wir ja im Glaubensbrett sind, darf
ich das :smile: Ich muß, will und kann hier nicht BEWEISEN, daß es
Deinen Gott gibt, meine Ursuppe oder nichts von alldem.

OK, überzeugt mich und stimme Dir bei vielen zu, denke auch das es eine Kausalkette gibt, die sich mir sogar grösstenteil erschliesst.

Es gibt keinen logischen Grund dafür, in Gut und Böse zu
unterscheiden.

Oh doch gibt es. Rede mal mit Menschen die nur sogenannnt
Böses erleben, dass die Unterscheidung nicht logisch ist.

Sie werden sich natürlich verständlicherweise nicht für meine
Worte interessieren. Das ist menschlich, und logisch :wink:

Lach und Ihnen ist dabei weder geholfen, noch haben Sie eine Erklärung durch Deine Worte

oK verständlich, wenn Du bereit bist auch mal anderen
mystische Erlebnisse zu haben, wirst Du sie auch haben, Bist
du bereit dazu?

Jederzeit. Solang sie drogeninduziert o.ä. sind :smile:

Nur dann??? Dzu enttäuscht mich

Das ist eine Behauptung. Ich behaupte, Geist ist nur ein Teil
vom Ganzen, letztlich entspringt aller „Geist“ dem Universum,
also dem Ganzen, und ist ihm damit inhärent.

Ich sage es ist genau umgekehrt, da Geist mehr ist als Materie
(Universum)

Tja, und nun? :smile:

Lassen wir das sonst stehen. Logisch ist jedenfalls, das Geist Kraft hat, Geist geht vor Materie, deshalb war Geist vor Universum.

Schönes Bild, aber schön muss nicht richtig sein

Nö, muß nicht, bisher hab ich aber keinen Grund, daran zu
zweifeln.

Verstehe, lass Dich wie oben darauf ein, dann vieleicht doch

Ein Kollektiv das sich im einzelnen gegenseitig zerstört ist
gegen das Kollektiv und unlogisch. Wenn es jedoch ein Plus und
ein Minus gibt, ist das Gegenseitige zerstören und noch viel
mehr leicht erklärbar und logisch

Nichts wird zerstört. Auch Zerstörung ist ein menschlicher
Begriff, eine Krücke. Die Welt wandelt sich lediglich.

Na ja, Du Glaubst also ich kann eine Atombompe auf Dich abwerfen und alles inkl Du würde nicht zerstört nur verändert? Materiell kann ich Dir zustimmen, aber wo ist die Seele, der Geist, in was hat sich dass dann umgewandelt? Und wäre Dir das denn egal?

Aber ist anregend mit Dir zu diskutieren, muss ich sagen :wink:

Gruss
Beat

Hallo,

auweiaweia!

Böse Zungen könnten es Freud’schen Versprecher nennen:

oK verständlich, wenn Du bereit bist auch mal anderen
mystische Erlebnisse zu haben, wirst Du sie auch haben, Bist
du bereit dazu?

Jederzeit. Solang sie drogeninduziert o.ä. sind :smile:

Nur dann??? Dzu enttäuscht mich

Ich meinte natürlich „Solang sie nicht drogeninduziert sind!“.
Bitte glaub mir das. Ich denke diesbzgl., daß Drogen einen ähnlichen Eindruck vermitteln können wie mystische Erlebnisse, daß diese dann jedoch nicht echt sind, weil sie künstlich und von extern induziert sind und nicht aus einem selbst heraus.

Zu allem anderen später mehr, ich hab grad wenig Zeit :smile:

Hallo Beat,

ich „zimmere“ nicht zusammen. Es gibt für mich in allem ein bißchen was, was passt und wiederum Dinge, die für mich nicht passend sind.
Ein Beispiel: ich lese mit Freuden Thich nhat Han, trotzdem finde ich manche Aussagen in seinen Büchern widersprüchlich. Na und?
Jedes der „Götterbücher“ wurde von Menschen geschrieben, jeder schrieb aus SEINER Sicht, mit SEINEN Emotionen und SEINEN Worten.
Wenn ich Dir heute etwas sage und Du erzählst es mehreren Menschen, die es wiederum mehreren Menschen erzählen, bevor es dann irgendwann jemand aufschreibt. Glaubst Du es ist dann immernoch 100% MEINE Aussage? Ich bezweifle das.
Dennoch wird in der Vielfalt der Religionen fast ein jeder etwas finden, was passend für ihn ist und wenn auch nur in Auszügen.
Die Aussage mit der Schwangerschaft finde ich etwas daneben.
Wir sprechen doch hier über Glauben und nicht Wissen.

Liebe Grüsse
Tanja

Hallo Tanja

Antworten sind im Text und am Schluss

Hallo Beat,

ich „zimmere“ nicht zusammen. Es gibt für mich in allem ein
bißchen was, was passt und wiederum Dinge, die für mich nicht
passend sind.
Ein Beispiel: ich lese mit Freuden Thich nhat Han, trotzdem
finde ich manche Aussagen in seinen Büchern widersprüchlich.
Na und?
Jedes der „Götterbücher“ wurde von Menschen geschrieben, jeder
schrieb aus SEINER Sicht, mit SEINEN Emotionen und SEINEN
Worten.

Ja aber eben inspiriert und nicht verfälscht

Wenn ich Dir heute etwas sage und Du erzählst es mehreren
Menschen, die es wiederum mehreren Menschen erzählen, bevor es
dann irgendwann jemand aufschreibt. Glaubst Du es ist dann
immernoch 100% MEINE Aussage? Ich bezweifle das.

War aber nicht so mit der Bibel

Dennoch wird in der Vielfalt der Religionen fast ein jeder
etwas finden, was passend für ihn ist und wenn auch nur in
Auszügen.

Stimmt, aber die Grundwerte, der Kontext eben nicht

Die Aussage mit der Schwangerschaft finde ich etwas daneben.

OK war vieleicht etwas schief. Meinte damit die Grundursache, das Fundament etc, kann nicht gemischt sein

Wir sprechen doch hier über Glauben und nicht Wissen.

Na ja, da der glaube an Jesus Christus erfahrbar ist, ähnlich wie eine echte tiefe Liebe, ist es für den, der sie erfahren hat, ein Wissen und nicht mehr nur ein Glauben das es Jesus Christus bzw die Liebe gibt.

Zusammenfassend:
Die Bibel wurde nicht nach mehrmaligen Wiedererzählen aufgeschrieben und hat erst mnoch viele Autoren. In den Evangelien wird die gleichen Geschichten auch von verschiedenen Menschen und verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Deshalb sind sie nicht immer gleich (anderer Blickpunkte, andere Schwerpunkte) aber widersprechen sich interessanterweise nie! Im Gegenteil, sie bestätigen die anderen Schriften des AT. Da die Aufschrift vom heiligen Geist inspieriert ist (nicht diktiert) ist der Fall auch wieder erklärbar.

Im weiteren geht es um die Grundaussagen, welche mehrfach vorkommen und sich wie ein roter Faden durchziehen, der den ganzen Kontext zusammenhält (wichtigstes Gebot, Sündenvergebung, Gottes Sohn mit Alleinanspruch, etc)
Dies ist unvereinbar mit anderen Religionen. Selbstverständlich kann man einzelnes zusammenmischen, aber dann reisst man es aus dem Kontext raus, womit es wiederum nicht mehr den Grund"gedanken" entspricht.

Vieles ist nicht beweisbar (glauben) aber Erfahrbar, wodurch es zum Wissen für den betroffenen wird.

Liebe Grüsse
Beat

Hallo,

auweiaweia!

Böse Zungen könnten es Freud’schen Versprecher nennen:

oK verständlich, wenn Du bereit bist auch mal anderen
mystische Erlebnisse zu haben, wirst Du sie auch haben, Bist
du bereit dazu?

Jederzeit. Solang sie drogeninduziert o.ä. sind :smile:

Nur dann??? Dzu enttäuscht mich

Ich meinte natürlich „Solang sie nicht drogeninduziert
sind!“.

Lach, dann hab ich mich also nicht in Dir getäuscht

Bitte glaub mir das. Ich denke diesbzgl., daß Drogen einen
ähnlichen Eindruck vermitteln können wie mystische Erlebnisse,
daß diese dann jedoch nicht echt sind, weil sie künstlich und
von extern induziert sind und nicht aus einem selbst heraus.

Da stimme ich Dir voll zu

Zu allem anderen später mehr, ich hab grad wenig Zeit :smile:

bis später

Beat

Hi Herb,

das Beispiel hinkt nicht nur, es kann noch nicht mal gehen.
Die Versicherung kann Dir ausrechnen, wie die finanzielle
Situation im Alter ist.

kann sie nicht! Dazu müßte sie hellsehen können. Die Berechnungen basieren auf Vermutungen.

Damit hast Du eine gute Grundlage für
eine Entscheidung.

Wenn Du die Bibel liest, hast Du auch eine gute Grundlage für eine Entscheidung.

Jetzt beweise mir mal, dass es ein
sogenanntes „Leben nach dem Tod“ überhaupt gibt.

Jetzt beweise mir, dass ich meine Rente erleben werde.
Wenn nicht, dann ist jeder Euro an die Versicherung verschwendet.

Die Sache mit der Lebensversicherung ist eine Wette darauf,
dass ich die Rente überhaupt erlebe. Die Chancen stehen nicht
allzu schlecht, das kann ich mir mit ein wenig Stochastik
selber ausrechnen.

Die Chancen stehen ganz schlecht. Ich kenne nur wenige Leute (männlich), die ihre Rente erlebt haben. Die meisten meiner Bekannten starben zwischen 50 und 60.

Die Chancen auf ein Leben nach dem Tod stehen 50:50. Entweder es gibt es oder nicht.

Gruss Harald

Hi Beat,

zum verliebt sein: Klar war ich schon mal verliebt. Doch nur, weil es einen selber trifft und man dabei eine Unmenge an Gefühlen durchlebt heisst das noch nicht, dass man den Vorgang im Ganzen als ein Wunder oder als unerklärlich betrachten muss.

Dann gibt es immer noch eine Debatte unter Wissenschaftlern, wann jemand genau als Tod zu bezeichnen ist. Das ist genauso, wie die Debatte, wann denn nun das menschliche Leben beginnt (Abtreibungsdebatte).
Und da das Gehirn bei den Menschen nun mal „ähnlich“ aufgebaut ist, ist auch eine ungefähr ähnliche Erfahrung zu erwarten, wenn man dieses System in Grenznähe zu einem Kollaps betreibt. Soviel zu todesähnlichen Erfahrungen und den Berichten darüber.

Jetzt würde mich mal interessieren, wie diese „Wissenschaftler“ die Masse eines Menschen messen, und wie sie die Sekunde erwischen, in der er stirbt. Wie genau war die Messung. Wie sah die Messumgebung aus, welche Geräte wurden verwendet und wie oft wurde gemessen?

Vielleicht liegen meine Zweifel aber auch nur daran, dass mir eine entsprechend eindeutige Erfahrung, wie Du sie wohl gemacht hast, bisher fehlt. Aber ich halte die Sinne offen.

Viele Grüsse,

Herb

Hi Harald,

jede Versicherung rechnet auf der Basis der gegebenen Daten hoch, Du hast also damit recht, dass die Berechnungen letztendlich auf Vermutungen basieren. Nichtsdestotrotz ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie richtig rechnet, recht hoch.

Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber wenn ich die Bibel lese, dann ist das so, als würde ich einen Roman lesen. Schwülstig geschrieben und von fragwürdiger Aussage. Wo da der Beweis für ein Leben nach dem Tod liegen soll ist mir schleierhaft.

Ich kann Dir nicht beweisen, dass Du (Betonung auf dem Du) Deine Rente erleben wirst, aber wenn ich so in meine Nachbarschaft schaue, dann sehe ich da viele Rentner, die alle eine Rente bekommen. Daraus schliesse ich mal ganz frei, dass es eine Rente gibt, und wenn ich ein wenig auf mich aufpasse und etwas Glück habe, dann kann es mir durchaus passieren, dass ich meine (private, die gesetzliche hab ich schon abgeschrieben) Rente bekomme. Für Dich gilt das Gleiche, auch wenn es mir für Deine Bekannten leid tut.

Die Chancen stehen keineswegs 50:50, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Denn solange es nicht bewiesen werden kann, dass es so etwas gibt, solange kann man auch keine Chance dafür ausrechnen. Du *glaubst* dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Ich nicht. So einfach kann das sein. Wir leben beide ganz gut mit unserer Einstellung, und letztlich kommt es doch darauf an, oder?

Viele Grüsse,

Herb

Hi Beat,

zum verliebt sein: Klar war ich schon mal verliebt. Doch nur,
weil es einen selber trifft und man dabei eine Unmenge an
Gefühlen durchlebt heisst das noch nicht, dass man den Vorgang
im Ganzen als ein Wunder oder als unerklärlich betrachten
muss.

Stimmt, aber Du stimmst mir nach diesem Erlebnis zu, dass es die Liebe gibt, oder?

Dann gibt es immer noch eine Debatte unter Wissenschaftlern,
wann jemand genau als Tod zu bezeichnen ist. Das ist genauso,
wie die Debatte, wann denn nun das menschliche Leben beginnt
(Abtreibungsdebatte).

Stimmt, aber beim Tod gibt es eine gewisse Grenze, wo jeder der Wissenschaftler der Meinung ist, dass man Tod ist.

Und da das Gehirn bei den Menschen nun mal „ähnlich“ aufgebaut
ist, ist auch eine ungefähr ähnliche Erfahrung zu erwarten,
wenn man dieses System in Grenznähe zu einem Kollaps betreibt.
Soviel zu todesähnlichen Erfahrungen und den Berichten
darüber.

Ups, aber die Erfahrungen waren eben nicht bei allen gleich, es gab viele Verschiedenheiten, die sich in 2 Gruppen teilen liessen.

Jetzt würde mich mal interessieren, wie diese
„Wissenschaftler“ die Masse eines Menschen messen, und wie sie
die Sekunde erwischen, in der er stirbt. Wie genau war die
Messung. Wie sah die Messumgebung aus, welche Geräte wurden
verwendet und wie oft wurde gemessen?

Muss zugeben, dass ich das auch nur aus einer wissenschaftlichen Zeitschrift oder so gelesen habe und deshalb natürlich wackelig ist, da ich es nicht einmal mir bewiesen habe…, war auch nicht dabei, smile

Vielleicht liegen meine Zweifel aber auch nur daran, dass mir
eine entsprechend eindeutige Erfahrung, wie Du sie wohl
gemacht hast, bisher fehlt. Aber ich halte die Sinne offen.

Zweifel sind normal. Nehme an, dass Du damit Recht hast. Kann Dir aber versichern, wenn Du bereit bist, Dich dem zu öffnen, wirst Du es bestimmt erfahren. Gemäss Bibel und auch aus Erfahrungen ist es so, dass Gott die einzelnen Menschen ruft, aber der einzelne Mensch dann entscheidet, ob er dem Ruf folgt. Mit anderen Worten, Du wirst den Ruf in Dir spüren (auch wenn Du gleichzeitig Widerstände spürst), dass kann gerade jetzt sein, oder vielleicht in Monaten/Jahren.

Gruss
Beat

Also von Deinen Taten ist unabhängig ob Gott Dich annimmt!

Siehst Du - das finde ich unlogisch. Denn unsere Taten und
unsere Gedanken definieren uns, sie sind, die uns ausmachen
als Individuum.

nicht alle religionen denken, daß die taten irrelevant sind so. es gibt genau die gegenteilige auffassung, zb im judentum. islam weiß ich nicht, dürfte aber ähnlich sein. (im topic steht ja immer noch ein „vergleich“, deshalb mein einwurf.)

datafox