Hallo Beat,
vielleicht ein bißchen konkreter:
Ich glaube an die Liebe, an die Göttlichkeit in jedem Lebewesen. Ich glaube dass Achtsamkeit das höchste Gut ist, achtsam zu sein jetzt in diesem Moment. Ich glaube an Wiedergeburt.
Das sind meine Fundamente.
Ich glaube nicht an irgendwelche Götter.
Ich glaube nicht, dass Jesus der Einzige war, der Anteil an „Wundern“ hatte.
Na ja, da der glaube an Jesus Christus erfahrbar ist, ähnlich
wie eine echte tiefe Liebe, ist es für den, der sie erfahren
hat, ein Wissen und nicht mehr nur ein Glauben das es Jesus
Christus bzw die Liebe gibt.
Wenn Du das für Dich so erkannt hast, dann passt es doch.
Für mich ist Liebe nicht gleich Jesus Christus. Liebe ist für mich frei von Religion, frei von Göttern oder deren Nachkommen.
Zusammenfassend:
Die Bibel wurde nicht nach mehrmaligen Wiedererzählen
aufgeschrieben und hat erst mnoch viele Autoren. In den
Evangelien wird die gleichen Geschichten auch von
verschiedenen Menschen und verschiedenen Blickwinkeln erzählt.
Deshalb sind sie nicht immer gleich (anderer Blickpunkte,
andere Schwerpunkte) aber widersprechen sich
interessanterweise nie! Im Gegenteil, sie bestätigen die
anderen Schriften des AT. Da die Aufschrift vom heiligen Geist
inspieriert ist (nicht diktiert) ist der Fall auch wieder
erklärbar.
Ich denke, darüber zu diskutieren bringt nichts. Letztendlich ist es egal, was genau davon stimmt. Wenn es sich stimmig und richtig für DICH anfühlt, dann passt es für DICH.
Und so wird sich jeder individuell entscheiden.
Im weiteren geht es um die Grundaussagen, welche mehrfach
vorkommen und sich wie ein roter Faden durchziehen, der den
ganzen Kontext zusammenhält (wichtigstes Gebot,
Sündenvergebung, Gottes Sohn mit Alleinanspruch, etc)
Dies ist unvereinbar mit anderen Religionen.
Das mag sein, da sich ja die Definition „Sünde“ ( wie auch das Wort an sich )in anderen Religionen verschieden darstellt.
Und auch in den anderen Punkten ist es eben so, dass jede Religion ihre eigene Geschichte und auch ihre eigenen Geschichten hat. Natürlich lassen sich diese nie auf einen Nenner bringen. Da hast Du vollkommen Recht.
Selbstverständlich kann man einzelnes zusammenmischen, aber
dann reisst man es aus dem Kontext raus, womit es wiederum
nicht mehr den Grund"gedanken" entspricht.
Der Grundgedanke ist doch meist Liebe und Frieden.
Vieles ist nicht beweisbar (glauben) aber Erfahrbar, wodurch
es zum Wissen für den betroffenen wird.
Es ist auch nicht nötig, irgendetwas zu beweisen. Wenn mir etwas gut tut und ich daraus Kraft gewinne und ich dadurch in Liebe ( achtsam ) meiner Umwelt begegne, dann ist das Beweis genug. Wenn es in mir ist, dann ist es existent, also wahr.
Alles Liebe
Tanja